Montag, 26. Februar 2018

Anarchy for the heart


Ich bin niemals mit mir zufrieden, außer ich mach mich selber kaputt,
alles für einen kurzen Moment der Befriedigung.
Fress den Frust in mich rein, mein Geist ist gefüllt mit Tränen
doch auseinandergerissen, wie Leichenteile in Müllcontainern.
Wie ein letztes mal atmen, bevor ich den Schlussstrich ziehe,
außer Panik an nichts denke und vor den Zug spring'.
Bis auch du es kapierst - ich hab' keinen blassen Schimmer,
selbst wenn meine Hirnzellen fluoreszieren.
Und ich hasse das Denken; viel lieber ergraut und blind,
als seinen Schädel gegen die Wand zu hau'n für innere Stille.
In Begleitung und Unterleitung von Aggression und Hass,
aber sieh her: noch viel mehr ein psychologisches Wrack!
Da ich ziellos bin, bringt es nichts irgendwo hinzulaufen,
und ich sterb' mit meinen letzten Reserven an Schicksalsglauben.
Scheiss auf Freiheit - ich versinke in Scheisse und warte,
bis mein eigenes Leiden in meinen Kreislauf eingreift.

Gib meinem toten Körper leben,
gib mir Gestalt inmitten all den regentragenden Nebelschwaden.
Hüll meinen Lebensabend in ein für immer schimmerndes Kleid,
du in dir selbst frei vereidigte, entheiligte Welt.

Ich bin ein intelligenter, verkannter Menschenverachter,
der die längste Zeit seines Lebens in einem Gefängnis verbracht hat:
[...]
Und alles was bleibt, sind gleiche Phrasen und Lügen,
von banal gemalten Gefühlen oder Star-Attitüden.
[...]
Ich liege geschlagen im Dreck und atme belastet,
muss daran denken, dass ich dachte, dass mein Vater mich hasst.
Und wie verschieden meine Eltern und ich sind,
und dass sie trotzdem alles gegeben haben, weil ich ihr Kind bin.
Dass ich trotzdem oft alleine war bis tief in die Nacht,
und meine gefühle vertrieben habe, [...]
Bis es geklappt hat, dass man mal von Schmerz befreit ist,
weil dein Herz es leid ist, und fast zum Sterben bereit ist.

Gib meinem toten Körper leben,
gib mir Gestalt inmitten all den regentragenden Nebelschwaden.
Hüll meinen Lebensabend in ein für immer schimmerndes Kleid,
du in dir selbst frei vereidigte, entheiligte Welt.


JAW - Entheiligte Welt





At least, I have cake.
(War gelogen. Ich hab keinen Kuchen. Dafür Manga. Manga sind Liebe <3)



Freitag, 9. Februar 2018

Nuclear

Man sieht es ihnen nicht an
Du läufst an ihnen vorbei
Ihr trefft euch auf ein paar Bier
Doch du siehst nicht in sie hinein
Sie tragen Ängste in sich
Lächeln Probleme weg
Wir könn' uns täglich treffen vieles wird von uns nie entdeckt

Du denkst, dass du viele Leute wirklich gut kennst
Doch sind sie dir so fremd

Die Realität ist oft 'ne Märchenwelt
Wer ist echt, wer gestellt ?
Jeder hat recht viel Interna mit sich selbst
Der Fels in der Brandung kann aus Pappe sein, Attrappe sein
Du kommst nie nah genug heran ums zu entscheiden
Oder zumindest nur bei einigen, und selbst bei denen
Kannst du nicht 100 Pro ihre Welt ansehn
Und dann dreht der Typ von nebenan amokmäßig durch
"Er war in der Nachbarschaft ganz ruhig." - Hm
Wir begegnen uns auf Ebenen
Die nichts zu tun haben mit den Mitternachtrealitäten
Die man erst entdeckt, alleine nachts im Bett
Laptop an - Augen zu - morgen sind sie weg. Fast perfekt
Paralellitäten, jeder von uns. Ein Mysterium. Bloß nicht in die Quere kommen
Chameleons, wir könnten nicht, selbst mit dem Röntgen-App, dem Röntgenblick

Man sieht es ihnen nicht an
Du läufst an ihnen vorbei
Ihr trefft euch auf ein paar Bier
Doch du siehst nicht in sie hinein

Sie tragen Ängste in sich
Lächeln Probleme weg
Wir können uns täglich treffen vieles wird von uns nie entdeckt

Maeckes - Probleme weglächeln


Freitag, 2. Februar 2018

Re:Zero

Re:Zero ist der shit.
Die Story und wie FUCKING MUTIG UND SELBSTLOS Subaru ist motivieren mich aktuell, morgens aufzustehen und zu leben.
Grade weil er so ein fürchterlich NORMALER Mensch ist, ist er mir so sympatisch.
Und. Er. Ist. So. Ein. Fucking. Held.

Er hat erfolgreich die Aufnahme in Jins Ruhemshalle der underrated hero-charas geschafft.

Subaaruuu Q__Q