Donnerstag, 30. Juli 2020
September's children
Hör mir zu.
Hör mir doch zu.
Glaub mir nicht.
Glaub nicht, was ich dir sage weil nichts davon stimmt.
HĂ–R DOCH HIN.
Ich will sterben.
Ich kann nicht mehr.
Ich bin so mĂĽde.
Ich schaff das schon.
Ich pack das.
Ich krieg das hin.
Ich muss nur schlafen.
Ich muss nur kurz Pause machen.
Ich möchte nicht mehr leben.
Ich bin so unendlich mĂĽde.
Bitte, lass mich gehen.
Ich bin mĂĽde.
Ich schaff das irgendwie.
Ich muss nur kurz innehalten.
Bitte, hilf mir.
Leben ist so unfassbar anstregend.
Und doch raffe ich mich immer wieder auf und gehe weiter,
mache weiter, seufze ein paar mal laut.
Und doch ist da manchmal ein bisschen Feuer und Wut,
und Unwille alles so hinzunehmen.
Das soll es gewesen sein?
DAS SOLL ES GEWESEN SEIN?
Nein.
Ich bin nur mĂĽde.
Ich schaff das.
Ich pack das.
Einmal mehr - auf, los.
Ich bin mĂĽde.
Und doch; ich bin da.
Ich will leben.
Hör mir doch zu.
Glaub mir nicht.
Glaub nicht, was ich dir sage weil nichts davon stimmt.
HĂ–R DOCH HIN.
Ich will sterben.
Ich kann nicht mehr.
Ich bin so mĂĽde.
Ich schaff das schon.
Ich pack das.
Ich krieg das hin.
Ich muss nur schlafen.
Ich muss nur kurz Pause machen.
Ich möchte nicht mehr leben.
Ich bin so unendlich mĂĽde.
Bitte, lass mich gehen.
Ich bin mĂĽde.
Ich schaff das irgendwie.
Ich muss nur kurz innehalten.
Bitte, hilf mir.
Leben ist so unfassbar anstregend.
Und doch raffe ich mich immer wieder auf und gehe weiter,
mache weiter, seufze ein paar mal laut.
Und doch ist da manchmal ein bisschen Feuer und Wut,
und Unwille alles so hinzunehmen.
Das soll es gewesen sein?
DAS SOLL ES GEWESEN SEIN?
Nein.
Ich bin nur mĂĽde.
Ich schaff das.
Ich pack das.
Einmal mehr - auf, los.
Ich bin mĂĽde.
Und doch; ich bin da.
Ich will leben.
Dienstag, 28. Juli 2020
The world's end for the umpteenth time
I'm sure the world
ends tonight
I'm sure
this is the end
My bones are crushed
beyond repair
nothing's left
to mend
My heart's stopped beating
some time ago
my eyes
they've become
dull
my ears are filled
with screeching
cries
I'm but a
sole skull.
But once I bear
my bones
to bed
close my
lifeless eyes
the yelling and
the screeching noise
dull to
distant
cries
And as I wake
once again
I somehow
find the strenght
to continue another day
survive the days
event.
I'm sure the world
ends tonight
Just like
every day
And still I go on
again, again
through this tiring
stay
I don't know
why.
ends tonight
I'm sure
this is the end
My bones are crushed
beyond repair
nothing's left
to mend
My heart's stopped beating
some time ago
my eyes
they've become
dull
my ears are filled
with screeching
cries
I'm but a
sole skull.
But once I bear
my bones
to bed
close my
lifeless eyes
the yelling and
the screeching noise
dull to
distant
cries
And as I wake
once again
I somehow
find the strenght
to continue another day
survive the days
event.
I'm sure the world
ends tonight
Just like
every day
And still I go on
again, again
through this tiring
stay
I don't know
why.
Freitag, 17. Juli 2020
Mittwoch, 15. Juli 2020
Youme Café
Mrs Black & White she's never seen a shade of grey,
Always something on her mind,
Every single day.
But now she's lost her way,
And where does she go from here?
Mr. Rock 'n Roll - Amy McDonald
Samstag, 11. Juli 2020
Liebe #1
Was ist Liebe?
Immer wieder lande ich bei dieser Frage - und ich merke: Es gibt so viele Antworten, weil es so viele Arten von Liebe gibt.
Ich möchte festhalten, was für mich Liebe ist.
Welche Arten, auf welche Weise.
Heute: Kenos kurzes Leben.
Eine Doku ĂĽber ein unheilbar krankes Kind, die ich seit ihrem Erscheinen schon oft gesehen habe.
Und immer wieder fällt mir dabei auf: Das ist Liebe. Diese Mutter liebt ihr Kind. Versucht so verzweifelt bis zum letzten Moment in Kontakt zu bleiben mit ihrem Jungen, versucht weder für ihn noch für sich die Hoffnung zu verlieren.
Eine Mutter die jeden Tag mit ihrem Kind geniesst - und ihn doch genug liebt um ihn schlussendlich gehen zu lassen.
Liebe.
Immer wieder lande ich bei dieser Frage - und ich merke: Es gibt so viele Antworten, weil es so viele Arten von Liebe gibt.
Ich möchte festhalten, was für mich Liebe ist.
Welche Arten, auf welche Weise.
Heute: Kenos kurzes Leben.
Eine Doku ĂĽber ein unheilbar krankes Kind, die ich seit ihrem Erscheinen schon oft gesehen habe.
Und immer wieder fällt mir dabei auf: Das ist Liebe. Diese Mutter liebt ihr Kind. Versucht so verzweifelt bis zum letzten Moment in Kontakt zu bleiben mit ihrem Jungen, versucht weder für ihn noch für sich die Hoffnung zu verlieren.
Eine Mutter die jeden Tag mit ihrem Kind geniesst - und ihn doch genug liebt um ihn schlussendlich gehen zu lassen.
Liebe.
Dienstag, 7. Juli 2020
Lichtermemory
Langsam, ganz langsam und still beginne ich zu verstehen, dass ich das erste Lehrjahr geschafft habe.
Zum ersten Mal in meinem Leben. Es ist ein bisschen Licht in dieser Dunkelheit,
ein bisschen Zuversicht inmitten von Sturm.
Sturm ist nicht nur schlecht, er ist gewaltig und energiegeladen und schafft Ansporn fĂĽr Neues,
er trägt Altes mit sich fort und fegt auch noch die hinterste Ecke aus, aber er ist auch tosend Laut und omnipräsent und ermüdend ewig.
Ich lebe im Sturm und lerne, den Wetterbericht zu manipulieren, damit keiner aussen merkt das mein Kopf in den Wolken und mein Herz zwischen Donnerschlägen festhängt.
Ich lerne ein Mauer zu errichten die nicht alles ein und aussperrt sondern durchlässig ist, ein Gewitterkabinett das mir den Blick nach draussen ermöglicht, aber keinen Einblick nach innen zulässt.
Das ist mein Schutzwall, meine Absicherung das niemand erkennt wie es wirklich steht um mich,
das sich niemand sorgt wo Sorge nicht verändern kann ausser zum negativen. Wo ich nicht umzugehen weiss mit den Blicken die mir sagen, dass sie alle hilflos sind weil sie nicht wissen womit sie das Feuer hinter meinen Augen löschen sollen, denn; das müsst ihr nicht.
Es ist niemandes Aufgabe ausser die meine dafür zu sorgen, dass die Flammen genährt werden von dem was ich zu fühlen vermag. Das sie nicht überspringen und meine Umgebung mitverbrennen, wütend immer grösser werden und alles verschlingen.
Es ist niemandes Aufgabe ausser die meine dafür zu sorgen, dass Wind und Wetter und Regen und Blitze in meinem Kopf stattfinden dürfen ohne alles unter Wasser zu setzen was völlig unbehelligt trocken bleiben soll. Was nichts mit meinem Sturm zu tun hat.
Ich habe das erste Lehrjahr geschafft.
Ich habe auch fĂĽr meine zweite Semesterarbeit eine 6 erhalten.
Ich stehe ĂĽberall auf einem 5.5 Schnitt in der Schule.
Ich habe viel Lob erhalten fĂĽr meine Arbeit.
Der Wind heult um meine Ohren und ich höre nichts, vernehme nicht wohin ich gehen soll; aber ich sehe und ich verstehe denn die Worte sind Neonschrift auf Reklamebretter, ein Time-Square nur für mich, Shibuya meines Inneren mit Bilder und Worten und blinkenden Lichtern: ES IST OKAY SO
Und für diesen einene Moment vermag ich das zu glauben. Kurz die Augen schliessen und die Sonne auf der Haut fühlen die durch das Glas meiner Balkontüre fällt, innen ist Sturm, aber mein Wetterbericht steht - für heute - auf Sonne.
Es ist okay so.
Zum ersten Mal in meinem Leben. Es ist ein bisschen Licht in dieser Dunkelheit,
ein bisschen Zuversicht inmitten von Sturm.
Sturm ist nicht nur schlecht, er ist gewaltig und energiegeladen und schafft Ansporn fĂĽr Neues,
er trägt Altes mit sich fort und fegt auch noch die hinterste Ecke aus, aber er ist auch tosend Laut und omnipräsent und ermüdend ewig.
Ich lebe im Sturm und lerne, den Wetterbericht zu manipulieren, damit keiner aussen merkt das mein Kopf in den Wolken und mein Herz zwischen Donnerschlägen festhängt.
Ich lerne ein Mauer zu errichten die nicht alles ein und aussperrt sondern durchlässig ist, ein Gewitterkabinett das mir den Blick nach draussen ermöglicht, aber keinen Einblick nach innen zulässt.
Das ist mein Schutzwall, meine Absicherung das niemand erkennt wie es wirklich steht um mich,
das sich niemand sorgt wo Sorge nicht verändern kann ausser zum negativen. Wo ich nicht umzugehen weiss mit den Blicken die mir sagen, dass sie alle hilflos sind weil sie nicht wissen womit sie das Feuer hinter meinen Augen löschen sollen, denn; das müsst ihr nicht.
Es ist niemandes Aufgabe ausser die meine dafür zu sorgen, dass die Flammen genährt werden von dem was ich zu fühlen vermag. Das sie nicht überspringen und meine Umgebung mitverbrennen, wütend immer grösser werden und alles verschlingen.
Es ist niemandes Aufgabe ausser die meine dafür zu sorgen, dass Wind und Wetter und Regen und Blitze in meinem Kopf stattfinden dürfen ohne alles unter Wasser zu setzen was völlig unbehelligt trocken bleiben soll. Was nichts mit meinem Sturm zu tun hat.
Ich habe das erste Lehrjahr geschafft.
Ich habe auch fĂĽr meine zweite Semesterarbeit eine 6 erhalten.
Ich stehe ĂĽberall auf einem 5.5 Schnitt in der Schule.
Ich habe viel Lob erhalten fĂĽr meine Arbeit.
Der Wind heult um meine Ohren und ich höre nichts, vernehme nicht wohin ich gehen soll; aber ich sehe und ich verstehe denn die Worte sind Neonschrift auf Reklamebretter, ein Time-Square nur für mich, Shibuya meines Inneren mit Bilder und Worten und blinkenden Lichtern: ES IST OKAY SO
Und für diesen einene Moment vermag ich das zu glauben. Kurz die Augen schliessen und die Sonne auf der Haut fühlen die durch das Glas meiner Balkontüre fällt, innen ist Sturm, aber mein Wetterbericht steht - für heute - auf Sonne.
Es ist okay so.
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