Montag, 25. März 2019

Perpetual

Manchmal denke ich an all die Orte die ich geliebt habe und die ich nie wieder sehen werde.
Das alte Haus meiner Grossmutter wo wir frĂĽher immer Ostern verbracht haben.
Der riesige Garten mit diesen kleinen Sträuchern wo manchmal Monate danach noch Schokolade drin aufgetaucht ist.
Jetzt, wo die Osterglocken blĂĽhen und die Farben der Erde zum Leben erwachen denke ich besonders oft an diesen Ort.
Ich war gerne da, auch wenn ich als kleines Kind meine Grossmutter und ihr grosses Holzkreuz im Wohnzimmer immer ein bisschen gruselig fand.
Und die Tatsache, dass wir Bilder haben, wie mein verstorbenen Grossvater in genau dem Bett liegt, vor dem ich grade stehe. So als existerten wir in Welten parallel voneinander, aber am selben Ort.
Dieses Haus klang wie Kasperle-Kassetten und roch wie FrĂĽhling.

Ich denke an den kleinen stickigen Raum unterm Dach in Kaitos Elternhaus.
Wo frĂĽhmorgens alle schlafen, beschienen vom ersten Morgen.
Dieser Raum, grade noch genug Kinderzimmer um mich kurz wieder wie 12 zu fĂĽhlen, aber genug Zeugnis eines heranwachsenden jungen Mannes um mir klarzumachen, dass die Zeit nicht stehen bleibt.
Der Stoff der Bettdecke und die friedliche Wärme eines Armes, der um mich gelegt ist.
Dieser Ort ist war bisschen Zuhause.

Ich erinnere mich an unser altes Haus im Altparadies, diese alte, zerschunde Schrottmühle, voll mit knarrenden Türen und Löchern durch die die Ameisen in die Küche gelangen.
Einem Dachboden wo die toten Wespen am Boden liegen, direkt neben dem Wäscheständer.
Dieses alte Haus mit seiner bröckeligen Fassade und seinem ausladenden Dach.
Der Rasen der unter jahrelang spielenden Kindern gelitten hat.
Der Apfelbaum, der knorzig in der Ecke steht und im Abendrot ein bisschen unheimlich leuchtet.
Dieses gottverdammte Haus das ich so geliebt habe.
Mein Zimmer oben mit dem lebensgrossen Poster eines Falabellafohlens am Schrank.
Ein Haus gefĂĽllt mit Lebendigkeit und dem GefĂĽhl, nichts wert zu sein.

Ich erinnere mich an Ferienhäuser mit Zimmern in denen ich mich wohl gefühlt habe,
an das Haus meiner Brieffreundin Sarina, das alte, bevor sie umgezogen sind.
Wo jede noch so kleinen Fläche vollgestellt war mit Überraschungseierfiguren; auf den Fensterbänken, auf dem Briefkasten, auf dem Kühlschrank, zwischen den Zahnbürsten.

Das spartanisch eingerichtete Zimmer auf der Akutstation, mein und Jils Bett abgetrennt durch ein einfaches Regal, die Welt ausgeschlossen hinter Glas.

Das kleine Zimmer von Mark, wo grade mal sein Bett, ein Schrank und sein PC reingepasst hat.

Die Hotelzimmer im Tödiblick in Braunwald, umgeben von Schnee.

Das Zimmer mit Balkon im Altenheim in Frankreich.

Die riesige Herberge in dem Ort wo unsere welsche Austauschklasse gewohnt hat.

All die Massenlager auf Wanderungen.

All die Orte, Häuser, Räume die ich verlassen habe, ohne darüber nachzudenken, dass ich sie vielleicht nie wieder sehen werde.
Ich bin erfĂĽllt mit Freude und mit Trauer. DarĂĽber, dass ich schon so viele Orte gesehen habe, und darĂĽber, dass ich schon so viele Orte verlassen habe.

Ich bin gefĂĽllt mit GefĂĽhlen.

Leben ist eigenartig.

Samstag, 23. März 2019

God of all the nOiRe

Manchmal frage ich mich, ob mein Vater frĂĽher, wenn er einen stressigen Tag im BĂĽro hatte, mit Freude nach Hause kam, weil er sich auf seine Familie gefreut hat.
Ob er die Arbeit vergessen konnte, sobald er ĂĽber die Schwelle getreten ist.
Oder ob er eine weitere Maske aufgesetzt hat um den Familienvater zu spielen und sich seinen Frust nich anmerken zu lassen.
Ob er manchmal lieber noch einen Trinken gegangen wäre oder ist, weil zuhause auch nur stress auf ihn wartete.
Ich frage mich, ob er wirklich glĂĽcklich war ĂĽber sein Leben, ob er sich und seine Situation jemals hinterfragt hat.
Ob er seine Frau geliebt hat und stolz drauf war, der Vater ihrer Kinder zu sein.
Ob er zufrieden damit war, dass er erreicht hatte, was er wollte; eine Familie, ein Haus, ein Sparkonto.
Ob er sich nie gefragt hat, ob das alles war, was er wollte.
Oder vielleicht hat er sich das gefragt?
Und festgestellt, dass er eigentlich verdammt unglücklich ist. ABer weil er nie daran geglaubt hat, dass er etwas verändern kann, hat ers gelassen und eine Rolle eingenommen, die er nach Jahren des Theaterspielens nicht mehr ablegen konnte.
Ich frage mich, ob mein Vater nach dem Tod meiner Mutter erleichtert war, dass sich dieses "Problem" von selbst erledigt hat.
Ob er traurig war weil er nicht wusste wies weitergehen soll, oder ob er traurig war weil er meine Mutter wirklich geliebt hat.
Hat er sich diese Fragen gestellt?
Hat er seine Kinder danach alleine mit Liebe grossgezogen, oder weil er in der gesellschaftlichen Vorstellung gelebt hat, dass das halt so muss?
Hat er sich nach Liebe gesehnt? Hat er an sich gezweifelt? Hat er einfach gemacht?
Als er seine neue Frau getroffen hat, ist ihm da aufgegangen, dass er sein bisheriges Leben gar nicht wirklich gelebt hat?
Bereut er, meine Mutter geheiratet zu haben?
Hätte er lieber andere Kinder?
Denkt er wirklich, dass er uns falsch erzogen hat?
Ist er jetzt da angekommen, wo er hinwollte?
Wie sieht mein Vater das Leben heute?
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir auf, dass ich diesen Mann nicht kenne.
Das er, all die Jahre ĂĽber, ein Fremder geblieben ist.
Und ich fühle mich schuldig, weil ich es versäumt habe, ihn kennenzulernen.

Es tut mir leid.

Samstag, 16. März 2019

Freezedried memories for lunch

I wish I found some better sounds no one’s ever heard
I wish I had a better voice that sang some better words
I wish I found some chords in an order that is new
I wish I didn't have to rhyme every time I sang
I was told when I get older all my fears would shrink
But now I’m insecure and I care what people think

My name's Blurryface and I care what you think

We used to play pretend, give each other different names
We would build a rocket ship and then we’d fly it far away
Used to dream of outer space but now they’re laughing at our face
Saying, "Wake up, you need to make money"


Twenty one pilots | Stressed out

Samstag, 9. März 2019

Freitag, 8. März 2019

GameBoy

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH


Amen.

Montag, 4. März 2019

Casualties

Oikawa cried
He was a total mess, not able to speak in whole sentences anymore.
He couldn't do anything other than sitting on the sofa and staring on the words on his laptop,

blurry through his tears.
It wasn't that anything incredibly tragic had happened, his day hadn't been bad or anything.
And still, in this sole moment he was able to feel something, to experience what he had never ever felt before.
Just this few words were needed to totally fuck up everything.
Just this one dear friend oh his living a few countries away telling him that they loved him just like he was.
Just this simple thing.
But Oikawa couldn't do anything than cry.
He cried for hours.
Someone thought of him.
Someone had went all the lenghts to tell him this.

He was loved.

Oikawa cried.
He had needed this so much.
He was loved.

Random Polarexpress

Curry spielt VR-Horror
Setting: Er ist ein Kind im bett, das sich nicht bewegen kann, nur umhergucken.
Eine seiner Puppen steht plötzlich mit ner Schere vor ihm "I wanna be your friendddd, I wanna be with you foreeeverr"
Curry so: "Ich hab genug Freunde, geh weg, dafĂĽr gibts Parship!"

Ich sterbe :'D

Freitag, 1. März 2019

strangely motivating nihilism

Born a fool
I never changed
thought the world
asked me to
Born a mule
always torn
my house was
drenched in
blue

Golden abyss called
me home
and blindly
there I
went
and while I fell and
broke my bones
this abyss seemed
god-sent

For as I looked
into the
sky
It suddenly
occured to me
that no matter
where I die
its those
stars
that I'll see

So I got up
and tried
again
brought myself
to care
to face what had
held me down
and fight it
fair and square

Born a mule
a
black sheep
there's nowhere
I
belong
but that just means
I'm free to be
whoever I want
to become.