Mittwoch, 27. Dezember 2017

Here I am standing

An Tagen wie diesen ist Leben einfach eine Last.
So viele Farben und Geräusche und Gerüche und Dinge die wahrgenommen werden wollen,
das macht so müde.
Es fühlt sich an wie körperlicher Schmerz mit Menschen in Kontakt zu kommen,
es ist so anstregend das alles im Leben ein Muster hat.
Der Baum mit seinen Ästen und die Äste mit den Blättern dran und die Blätter mit ihrer Grünfärbung,
und die Ente auf dem Fluss hinterlässt kleine Wellen die sich brechen an Steine die wiederum ein Muster in sich selber ergeben.

An der Uni haben sie uns beigebracht, dass wir die Kids auf die Muster der Natur aufmerksam machen sollen,
weil Mathe und so dann später einfacher ist, da auch das Muster folgt.
Ganz ehrlich, klingt gut, aber manchmal ist dieses Musterzeugs soo eine Last.
So anstregend und auslaugend.

Es ist so anstregend all diese Gefühle wahrzunehmen und einzuordnen,
es ist so anstregend das auf alles unmittelbar eine Reaktion folgt.

In solchen Momenten wünsche ich mir von Herzen auf Kaitos Bett zu liegen und einfach zu sein.
Kai liegt neben mir oder liest was oder erzählt was, Kaito ist am zocken und es läuft Rage oder Duskmachine oder so im Hintergrund.
Zwischendrin Gelächter und Stille.
Es ist einfach so... friedlich und nicht überfordernd.
Sie fühlen wie ich und wissen es zu schätzen wenn die Welt kurzzeitig ausgesperrt wird,
wenn wir in diesem luftleeren, weltlosen Raum einfach nur sind.
Wo ich die Augen schliessen kann ohne das mir mein Kopf dumme Bilder schickt,
wo ich in Gedanken jedes Szenario durchspielen kann ohne das es kaputt geht.

Sonst hab ich damit viel Mühe,
wenn ich mir vorstellen will, wie jemand rennt, dann fällt die Person immer um.
Wenn ich mir vorstelle, wie ein Pferd über einen Zaun springt, ist es plötzlich Stacheldraht und das Pferd verletzt.
Wenn ich mir vorstelle wie jemand einen Stein in die Hand nimmt, zerbricht er immer.

Da ist das nicht so.
Und ich muss nicht reden, aber ich darf.
Und ich muss nicht wach sein, aber ich darf.
Und ich muss nicht fröhlich sein, aber ich darf.
Und ich muss nicht erwachsen sein, aber ich darf.
Ich bin da frei.

Frei meine Kuscheltiere zu lieben und die Welt mit Händen zu erkunden,
das liebe ich so.
Ich erlebe die Welt furchtbar gerne mit den Händen,
es gibt so viel Spannendes zu ertasten.
Oberflächen, Formen, Muster, Temperaturen und Materialien,
und es überfordert mich so nicht.
Mit geschlossenen Augen nur mit den Fingern ist mir die Welt am liebsten.
(Lustigerweise fände ich es sehr schlimm wenn ich permanent blind wäre, einfach nur weil es ein Sinn ist, der mir, jetzt wo ich ihn habe, als wichtiges Übel zum Zweck erscheint.)

Ich hab in der Klinik eine Fühlbox gebastelt wo ich ganz viel verschiedenen reingepackt habe.
Stoff, Sand, Muscheln, Holz, Filz, Moos und Tannenzapfen.
Wenns mir scheisse geht dann schliess ich die Augen und greif da rein,
und es beruhigt mich total.
Ich mag es auch total die Ärmel vom Alienpulli um meine Handgelenke zu ziehen und den Stoff auf der Haut zu spüren, ihn einfach wahrzunehmen.

Tatsächlich mag ich es auch, Dinge über meine Lippen zu spüren.
Ich glaube, das liegt einfach dran dass es eine sehr sensible Stelle ist.
Es ist mir peinlich, zuzugeben das ich das mag, es gilt als "unschick" und kindlich.
Ich kaue auch gerne an meinen Nägeln, weil ich dann eine relativ akzeptable Ausrede habe warum ich meine Finger im Mund hab.
Ich weiss nicht, entweder bin ich zeitweise einfach auf dem Stand eines Kleinkindes oder.. ich weiss nicht. Bin eben doch nicht so ganz 100 im Kopf.

Ich hab mich einfach furchtbar dran gewöhnt so zu tun als wär alles okay das das alles gegen aussen gar nicht wirklich bemerkbar ist.
Diese Seite an mir kennen nur die Kais, weil sie so offen und ehrlich gleich sind.
Nur das sie es nicht verstecken.
Kaito geht einfach nicht zur Schule/Arbeit wenn ihn am Morgen das Universum erschlägt,
Kai stellt sich in aller Öffentlichkeit vor mich hin und stupst mich mit der Nase an weil er das mag.
Sie sind so ungezwungen in dem was sie tun das ich sie so hart beneide das es manchmal schmerzt.
Und gleichzeitig ermöglicht es mir ihnen gegenüber zu 100% offen zu sein.

Ich teile so viel mit diesen Menschen das ich meine Gefühle ihnen gegenüber gar nicht ausdrücken kann.
All die Zeit die wir zusammen verbracht haben, der Sommer bei Alpha als ich Kai zum ersten Mal gesehen hab,
das erste Sylvester bei Kaito wo sich seine Ex in seinem Bad umbringen wollte,
als Kai endlich beim Vater ausziehen konnte und die Uni beginnen,
als ich fast einen Monat im Sommer bei Kaito war, nachts wach geblieben bin um sicherzugehen das er sich nicht am nächsten Balken aufhängt, und geschlafen habe wenn er tagsüber unten bei seiner Mutter oder in der Schule war.
Als Kai Nachts um 4 fast den Krankenwagen gerufen hätte weils ich so schlimm dissoziiert bin und nicht mehr ansprechbar war.
Als Kaito seinem dunklen Ich begegnet ist und schreckliche Angst vor sich selber hatte.
Als es mir richtig dreckig ging in der Beziehung mit Vin und Kai immer ein offenes Ohr hatte für mich,
obwohl er selber in mich verliebt gewesen war,
als Kai seine innere Wüste überwunden hat und endlich mit sich selber ins Reine gekommen ist.
Als wir Nachts um zwei im Wald Wettrennen gemacht haben und am See fest überzeugt waren,
dass uns die Welt nichts anhaben kann.
Nachts ist alles so schön ruhig und dunkel.
(Gleichzeitig habe ich furchtbare Angst im Dunkeln, es ist ein Traum)

Ich hab so viel erlebt mit diesem Menschen und ich fühle mich ihnen so nah.
Sie sind mein sicherer Hafen.

Interessanterweise fühle ich mich auch Weena wieder so viel näher seit wir kein Paar mehr sind.
All diese positiven Gefühle sind wieder voll da und ich geniesse unsere Kontakt so.
Es freut mich von Herzen das wir trotz der Trennung unsere Beziehung auf diesem Level weiterführen.
Er ist so ein unglaublich wichtiger Teil meines Lebens!



And I need a friend, oh I need a friend,
to make me happy,
not stand here on my own.
[...]

You know it feels unfair,
there's magic everywhere.
[...]

No need to run and hide,
it's a wonderful, wonderful life!


Wonderful Life - MajorVoice

Montag, 25. Dezember 2017

Citron Limette

Ich möchte viele Menschen hier festhalten die grade Eindrücke hinterlassen.
Manche sind schon wieder gegangen, manche sind geblieben.
Es ist spannend wie sich die Wege kreuzen und wieder trennen,
und wie ich mich manchmal auf einen kurzen Spaziergang mit jemandem einlasse,
und plötzlich ist ganz viel Zeit vergangen.
Aber ich bin grade zu müde um all den grossartigen Wesen gerecht zu werden,
deswegen verschiebe ich das auf wann anders.

Aber ich möchte unbedingt meine Unterhaltung mit Weena heute teilen.
Weil es so grossartig ist und ich ihn so lieb hab.
Und weil Yuu & Keiro toll sind <3














Sonntag, 17. Dezember 2017

Nach Ewigkeiten

Dust on this tired old street
Mark corners where we used to play
Dust trace our tired old feet
In circles as we pace our time away

I just want to die anywhere else–If
Only I could die anywhere else–So
Come with me, let’s die anywhere else
Anywhere… just not here

Stuck on this dead end street
Where all the new kids come to play
Stuck–where past and future meet
Watching all our autumns drift away

And if they ever hear my name
Will they know i walked alone
Around these dusty streets–My
Tired old home

And will they ever stop to think
What was here before, no
They won’t remember that i’m gone

I just want to die anywhere else–If
Only I could die anywhere else–So
Come with me, let’s die anywhere else
Anywhere… just not here



Anywhere, just not here - Night in the Woods OST






Ich hab so lange nicht mehr geschrieben.
Zum einen, weil so viel passiert ist.
Zum anderen, weil.. ja, weil warum denn eigentlich?
Keine Motivation, oder so?
Dabei ist das grade eine mega mega spannende, aufwühlende, wichtige Zeit für mich.
Es passiert so viel, es passiert so viel Gutes, es passiert so viel Schwieriges.
Aber ich glaube ich kann behaupten, dass ich grade so zuversichtlich bin wie nie.
Es klappt, es funktioniert irgendwie.
Es ist mega schwer und es gibt soviele Stolpersteine, aber es haut irgendwie hin.

Insofern ist der Text oben nicht wirklich eine Repräsentation meiner aktuellen Situation.

Eher.. die Erinnerung daran, wie es sich anfühlt.
Und manchmal mmöchte ich auch jetzt noch sterben.
Aber eben; nicht hier, nicht jetzt.
Irgendwo, aber nicht hier.

's läuft.

Mehr dazu ein anderes Mal.


Freitag, 10. November 2017

Distant Drums

Pädi und ich haben diskutiert wegen einer WG.
Wäre schon recht geil.
Haben jetzt nächsten Donnerstag beim Sozialdienst einen Termin um zu gucken ob wir nur träumen oder ob das realistisch wäre.
Irgendwie möchte ich mich nicht wirklich drauf freuen.
Im moment fürchte ich dauernd, das alle verschwinden, einfach so.
Weil ich nicht genüge.

Ist ein bisschen kompliziert.
Aber es geht halt trotzdem weiter.

(Ich hab jetzt einen rosa-weissen .... Gumpiball 
(wtf ist das im Hochdeutschen? Mein Hirn stirbt grade))





Freitag, 3. November 2017

Jenes eben

Ich vernachlässige diesen Blog hier so hammerkrass, es ist ein Traum.
Das Wichtigste in Kürze:

Am 4. Dezember definitiver Umzug ins Wohnheim.
Ich hab Poker gelernt.
Alien ist ausgetreten und ist jetzt mit einer anderen (ex)Patientin zusammen.
Das gab riesiges Drama.
Er hat mir seinen Pulli jetzt definitiv geschenkt (Auch wenn er offiziell nur geliehen ist)
Ich habe diese Woche eine Lifeline gelegt in der Therapie, dabei ging es darum, eine Schnur zu legen und für wichtige Ereignisse eine Blume (positiv) oder einen Stein (negativ) zu legen.
Das war schwierig wie Sau.
Ich bin overly attached zu Pädi, Luca, Yasi, Alien und Sevi.
Ich hab sovIEL LIEBE FÜR DIESE MENSCHEN.
Manchmal überrennt mich das so krass.
Wir haben jetzt so coole Pizza-Freundes-Halsketten, also Sevi, Pädi, Luca, Yasi und ich.
Ein Sechstes Stück haben wir noch zu vergeben, Brian meinte ihm bedeutet sowas nicht viel deswegen fällt er weg,
und weil aktuell noch Stress ist mit Alien und einigen und das noch nicht ganz geklärt ist,
ist sich Yasi nicht sicher ob sie ihm das sechste geben möchte.
Ansonsten sind wir halt ne 5-er Pizza.

(Und ich muss entweder was neues suchen für die Kais, Dugo, Weena, Schweri und mich,
oder zwei Pizzastücke tragen(was irgendwie dumm wäre)(aber das mit der Pizza hat sich hier grade so angeboten und ich bin eIN BISSCHEN OVERLY ATTACHED))

Solche Freundeskettendinger sind einfach toll.
Mit Michelle habe ich die.. Viecher da (ich hab keine Ahnung was es eigentlich ist, aber es hängt an meiner Tasche),
mit Yasi und Jil hab ich son Kitscheinhorn, ganz ganz früher hatte ich mich Maya sone kleine Katze (die ich bis heute habe, aber nicht mehr aktiv bei mir trage),
mit Weena habe ich das YoI-Herz, mit Martin und Benjamin hatte ich die Yin-Yang-Kette.
Das ist einfach sowas Schönes!

Es gibt so Handschellen mit nem Schildchen dran "Partners in Crimes",
so eins will cih ich unbedingt!
Aber muss halt auch zu den Personen passen und nur eines kaufen damit ichs hab ist auch dumm.


Sonntag, 29. Oktober 2017

Everyone’s going to end up dying in the end anyway.







Der Post hat nicht wirklich was mit meinem aktuellen Befinden zu tun.
Mir ist nur grade wieder aufgefallen, wie Präsent dieses Thema in Serien ist,
vorallem auch in solchen, wo ich es eigentlich gar nicht erwarte.

v.o.n.u.

Cheer Danshi!
Masamune-kun no Revenge
Shigatsu wa kimi no uso


Das Zitat mit dem Double Suicide ist übrigens aus der Novel "The Alliance of the 15s"
Sehr lesenwert!

Samstag, 28. Oktober 2017

Eternity

“I’m tired,” Oikawa says suddenly, cutting off whatever Hajime had been about to say and his voice sounds it too. Not the kind of tired that he sounds like after practice [...] the kind of tired he sounds when Hajime knows that it’s not so much that he wants to sleep as he no longer wants to be aware.



Shiver | Yuu_chi | www.archiveofourown.org

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Mit feinem Gold durchwoben

Aktuell veröffentliche ich nur die Hälfte von all dem was ich eigentlich schreibe hier.
Das meiste ist depressiver, suizidaler Matsch und ich will niemandem Angst einjagen,
und will nicht immer nur rumheulen und mich beschweren.
Ich bin hier schliesslich in guten Händen.
Und trotzdem muss ich gewisse Dinge loswerden,
weil es mir die Möglichkeit gibt, im realen Leben dann eben weniger zu heulen und Dinge anders zu nehmen.

Es ist alles so ein fucking Chaos und ich hab keine Ahnung wie ich es lösen soll.

Ich hatte die letzte Woche als Aufgabe, mich jeden Tag dreimal hinzusetzen und kurz zu dokumentieren was ich körperlich fühle und was emotional.
Und das ist so schwer.

Oft fühle ich... nichts?
Es ist so.. faselig. So schwurblig. So naflig. U know?
Ich merke es ist okay oder es ist nicht okay, aber mehr?
WIE merke ich das denn? Haben normale Menschen irgend eine Stimme die ihnen einflüstert das sie jetzt grade traurig sind? Oder wütend?
Ich meine, okay, weinen = trauer.
schreien wollen = wut.
Das versteh ich schon.
Aber was wenn da gar nichts derartiges ist.
Irgendwie ein komisches Gefühl im Bauch und sonst nichts.
Wie zur Hölle soll ich dann rausfinden wie ich mich grade fühle?
Ich hab ja keinen Anhaltspunkt.

Aber ich will mal ganz anders an all das rangehen.
Ich werde JJ fragen.

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Er starrte auf das leere Blatt vor ihm und das Blatt starrte zurück.
Als würde es sich über ihn lustig machen, weigerte es sich komplett, Buchstaben, Sätze auszuspucken die irgendeinen Sinn ergaben.
Wie fühle ich mich? Was empfinde ich körperlich?
Diese zwei Fragen kreisten in seinem Kopf wie Löschflugzeuge über dem brennenden Wald,
nur das sie kein Wasser abwarfen sondern Nervengift, dass sich in seine Hirnzellen frass und ihm jegliche Fähigkeit nahm auch nur einen klaren Gedanken zu fassen.
Mit dem Gefühl hatte er sich vorher bereits einige Zeit auseinandergesetzt, nur um zum Schluss zu kommen, das alles irgendwie neblig matschig war, und irgendwas, wirklich irgendwas das ihm sagte, dass es grade nicht wirklich okay war. Aber er konnte nicht benennen warum.
Es.. war einfach.
Ein Empfinden irgendwo in der Nähe der Wirbelsäule die ihm mithilfe irgendeiner ihm unbekannten Alientelepathie mitteilte, dass es ihm grade nicht gut ging.
Mehr war da nicht.

Körperlich.. körperlich, Körper, physisch, auf den Körper bezogen.
Da war.. nichts. Nichts?

Vorsichtig stach er sich mit der Spitze seines Minenbleistifts in den Handrücken, ein kurzer, unangenehmer Druck, die Vorstufe zum Schmerz.
Aber er fühlte es nur an ebenjener Stelle wo er es grade erzeugt hatte, was bedeutete, dass er grade sonst keine Schmerzen hatte, oder? Die hätte er sicherlich auch bemerkt, Schmerzen waren etwas sehr unangenehmes.
Mit einem Seufzen versuchte er, seine imaginären Empfindungsfühler noch weiter auszustrecken, jeden Winkel dieses Gefässes das seine Seele innehielt zu erkunden und seine Wahrnehmung auf alles zu richten, was nach einer körperlichen Reaktion aussah.
Gänsehaut? Ein Blick zum Arm - Nein.
Zittern? Er hielt kurz die Hand vor die Augen und beobachtete aufmerksam - Nein.
Verkrampfungen? Mit geschlossenen Augen versuchte er im Kurzverfahren alle seine Muskeln abzuchecken, wie er es im Yoga gelernt hatte - In den Schultern vielleicht ein bisschen?
Herzschlag? Oh. Blödes Thema.

Er zog eine Grimasse und warf den Blick aus dem Fenster als die Erinnerung an die "Was fühle ich" Session vom Vortag hochkam.
Grade jetzt erschien es okay, sein Herz schlug ganz normal. Und das konnte er auch so aufschreiben.
Aber gestern war das nicht so gewesen, da hatte er den Eindruck gehabt, er wolle ihm demnächst aus der Brust springen, so schnell hatte es geschlagen.
Und er hatte es einfach nicht geschafft, das aufzuschreiben.
Den Stift auf dem Papier, die Worte im Kopf hatte ihn das Gefühl überkommen, dass wenn er diese Worte jetzt ausschreibt, wenn er aufs Papier bringt das sein Herz schnell schlägt, dann müsse er unwillkürlich den Kopf gegen die Wand schlagen.
Oder sich auf die Finger beissen.
Oder schreien.
Irgendwas tun um sich von diesen Worten zu.. trennen, so zu tun, als hätte er sie niemals aufgeschrieben.
Das waren nicht seine Worte.
Es war nicht richtig, er durfte das nicht so aufschreiben.
Aber warum?
Durfte es das nicht empfinden? War es denn falsch, einen schnellen Herzschlag zu haben?
Fürchtete er sich davor, nicht ernst genommen zu werden? Fürchtete er sich davor, dass ihm gesagt werde, es sei nicht richtig und er müsse alles nochmal schreiben? Befürchtete er irgendeine Konsequenz aus dem Niederschreiben dieser dummen, stupiden komplett unbedeutenden Worte?
Er konnte sich selber keine Antwort darauf geben.
Es war einfach falsch.
Wieder die Alientelepathie, die ihn einfach empfinden liess, das es so nicht stimmt, ohne ihm den geringsten Hinweis zu hinterlassen, warum.
Er wusste auch nicht, warum es jetzt ging darüber nachzudenken, es sogar aufzuschreiben, jetzt, wo es sich grade normal anfühlte.
Zwar fühlte er wie seine Anspannung leicht nach oben ging wenn er die Worte "Herz" und "schlagen" aufschrieb, aber es war okay und absolut möglich.
Ähnliches hatte er schon im Zusammenhang mit seiner Atmung beobachtet, dass es ihm unmöglich war, auszusprechen das er Mühe hatte zu Atmen weil sich alles so eng anfühlte, das er einen Druck auf der Brust verspürte.
Das sich seine Ohren warm anfühlten.
Allerdings war es durchaus möglich, generell zu schreiben, dass sich sein Körper warm anfühlte, ohne es auf ein Körperteil zu beziehen.
Fast erschien es ihm, als grause es irgendwas in seinem Bewusstsein davor, zu benennen das es sein Körper war.
Dass das ER war. Dieses Gefühl, diese Wahrnehmung, das Empfinden gehörte zu ihm, dem Menschen der er war, diesem Ich.
Dinge, die er nicht erfassen konnte.
Er war sich zu einhundert Prozent sicher, dass seine Wahrnehmung und seine Hirnkapazität nicht dazu ausreichte, um zu begreifen, was es bedeutete, "Ich" zu sein. Eine Persönlichkeit zu sein.

Immerhin war er einfach.
Er war ein Mensch mit Kopf und Körper und Beinen und Armen und allem was zu einem normal entwickelten Menschen gehörte, er hatte Gedanken und Gefühle und Empfindungen und manchmal taten Dinge weh, manchmal waren sie schön.
Aber sie passierten nicht ihm.
Sondern dieser dritten Person ihm Spiegel deren Leben er dokumentierte.
Er fühlte sich als wäre er durch Magie in das Leben einer Figur geraten die er selber erfunden hatte,
und wärenddem er schrieb was sie tat und fühlte tat und fühlte er es selber, ohne es zu sein.
Er war ein Bewusstsein im Körper eines Anderen, hatte die Macht Finger zu bewegen, Dinge zu sagen, konnte Dinge lernen und begreifen.
Aber es er tat es stellvertretend für die Figur, die er eigentlich war.
Natürlich war ihm klar, rational, das er eine Person war und tat Dinge die direkten Einfluss auf ihn hatten.
Er stylte sich die Haare weil er sich dann gut fühlte und es ihm gefiel und er dann eine kleinere Chance hatte, von irgendwem ausgelacht zu werden wegen ungestylten Haaren.
Er konnte auch in den Spiegel schauen und sich denken aha, das sieht gut aus. Aber nicht "Ich sehe gut aus". Weil das nicht passte.
Weil er vielleicht, irgendwo tief in sich drin die Furcht hatte, sich selber eingestehen zu müssen,
dass er eigentlich durch und durch scheisse war.

Er tat das also schon für sich, weil es nicht zu tun würde bei ihm schlechte Gefühle auslösen.
Aber diese Gefühle und die Gedanken wollten einfach nicht zu dem Körper passen den er mit sich herumschleppte.
Es war so.. getrennt.
Er konnte herleiten, dass sein Körper Einfluss auf seine Gefühle hatte, weil es seiner war.
Aber das alles zusammen ein Ich ergab fand er sehr abenteuerlich.

Dieses "Ich" kam ihm so schnell über die Lippen.
Ich möchte dies, Ich fühle dies, Ich denke das, Ich bin jenes.
Es war so normal weil es zur Sprache dazugehörte, es war eine Möglichkeit Dinge auszudrücken die mit seiner Person zu tun hatten. Mit diesem Ding um ihn herum, dieser Verkörperung seiner Seele, die eigentlich jemand anderem gehörte.

Er fand keine Worte dafür.
Keine, die nicht klangen, als hätte er grade völlig den Verstand verloren oder sich irgendwelche Mittelchen eingeworfen.
Aber vielleicht hatte er ja den Verstand verloren? Oder er hatte ihn nie gehabt?
Er war sich nicht sicher, ob er sich schon immer so gefühlt hatte.
Eher erschien es ihm, als hätte er früher nur nie darüber nachgedacht.
War es das, was all die klugen Leute um ihn herum meinten, wenn sie ihm sagten, er dürfen den Kopf nicht zusehr einstellen?
Das er einfach irgendwann angefangen hatte, darüber nachzudenken?

Er erinnerte sich an einen Abend, wo er seine Hände angestarrt und festgestellt hatte, dass das SEINE waren.
Seine Hände, er konnte die willentlich bewegen.
Er konnte machen, das sie sich krümmten oder streckten, er konnte sie auf eine Oberfläche legen und spüren.
Erfassen ob die Oberfläche rau oder glatt, warm oder kalt war, weil er ein Hirn hatte das in einem Kopf sass den er in dem Moment nicht sah,
aber er sah seinen Finger und fühlte die Oberfläche und das ergab einfach keinen Sinn.
Er konnte sich Biologisch erklären das seine Nerven dafür zuständig waren, elektrische Signale, Synapsen, all der Kram.
Aber das war nicht fassbar.
Er konnte es im realen Leben nicht begreifen.

Wie konnte er denn sein?
Wie konnte denn all sein Denken und fühlen und empfinden, selbst in den Beinen und Füssen,
wie konnten seine Emotionen die nirgends im Körper waren sondern.. einfach da, wie konnte all das nur aus diesem einen Organ ganz oben kommen?
Wieso, wenn er dachte, dachte er im Kopf?
Wieso formten sich die Worte seiner Gedanken nicht irgendwo in den Händen?

Er hatte die Augen geschlossen und das Gesicht in den Händen vergraben,
sich ein Gehirn vorgestellt, ein Gefäss - der Körper und ein Wille. Als Flamme die diese beiden Dinge verbindet.
Und urplötzlich hatte er wahnsinnige Angst.
Das war alles so surreal.
Das war alles gar nicht wirklich.
Alles nur erfunden, er war nur erfunden.
Und trotzdem fühlte er und spürte und empfand und dachte und all das.

Er erinnerte sich nicht daran, was er danach gemacht hatte.
Nur an dieses absolut wahnsinnige Gefühl, sich selbst und diese Existenz gar nicht fassen zu können.
Und die Angst.

Also war Angst der Grund?
Irgendwie konnte er sich das nicht vorstellen.

Viel eher hatte er wohl einfach zuviel langeweile und eigentlich gar keine Probleme,
und nur das Bedürfnis sich aufzuspielen und irgendwas zu erfinden.
Aber es war nicht erfunden.
Oder?
War es das?
War es das nicht?

Urplötzlich wusste er das nicht mehr.
Wusste er gar nichts mehr.
Konnte er sich den trauen?
Seiner Erinnerung, seinen Gefühlen?

Was war eigentlich real?
Was stimmte nicht mit ihm?

Dienstag, 17. Oktober 2017

Fairylight


"People want to be accepted, but yet they push the person who tries to get close away. Putting up a wall. Your world will remain closed if you constantly push other's away."


https://www.facebook.com/kingjjsfairy







Leben ist schwer?
Ich habe heute rausgefunden das es literally KEINE Anleitung für Gefühle gibt.
Also, generell wusste ich das schon, klar, aber.. ich kann ja nichtmal sagen "Situation X = Gefühl Y"
Ich kann NICHTS generalisieren und anwenden und how tf soll das dann funktionieren?
Wie zur Hölle kann ein normal Gefühls-Selbst-Verknüpfter Mensch sagen "Ah ja, in deiner Situation würd ich mich so und so fühlen" wenn es gar keine allgemeingültige Regel für Situationen gibt.
Wat.
Ich bin so verwirrt und so wütend.

Was ist das denn fürn Scheiss.

Und meine sozialen Ängste und Komplexe killen mich zur Zeit,
ich kann NIEMANDEN vernünftig anschreiben oder ansprechen ohne die Krise zu kriegen.
's is ein Traum ist es einfach.

Und nächste Woche geht Alien.

Ein Traum.

Natürlich gibt es auch positives in meinem Leben;
ich hab ne echt coole Bezugsperson abgekriegt und einen sehr sehr billigen "Guess Monster" Pin auf etsy gefunden.
Hoffentlich ist die Qualität gut und ansonsten.. für 3 CHF kann keiner was sagen^^
Und ungefähr jetzt kenne ich Kaito 4 Jahre.
Das ist sehr sehr wundervoll <3

(Er war ganz spontan für ne Woche bei mir als wir uns erst grade kennengelernt hatten,
über den 22.10 vor vier Jahren.)


Ich danke allen existierenden Mächten für diese Begegnung.


Amaryllis



"Well, the Buddhists say life is suffering – that’s the first fundamental Buddhist dictum. And I suppose a modern person would tend to think of that as a very pessimistic claim. But I found when I shared that information with my students, once they understand what it means, it’s actually a relief because people run around madly, suffering away, and all of them inside their little shell think ‘Well, there must be something wrong with me because here I am suffering and that isn’t how things are supposed to be.’ Well then, you might say ‘Who says that’s not the way things are supposed to be?’ The Buddhists say life is suffering. So what that means is, if you’re not suffering, that’s a good thing, that’s lucky, that’s fortunate, that’s not the way of the world. That may be something to be grateful for, ecstatic about even. [...]
A virtuous path justifies being to itself. Being is suffering. So you need a justification for your suffering. So then you might ask yourself ‘Are there times in my life when I feel that my suffering is justified?’ "

- Jordan B. Peterson

Samstag, 14. Oktober 2017

Xanthippe

HOOT HOOT: like i always assumed i’d end up alone
HOOT HOOT: cause friends graduate and get married and move on yknow
HOOT HOOT: and maybe akaashi and i wont be together til we die
HOOT HOOT: but i love him! and i want to be around the people i love forever and its really nice feeling like thats a possibility


national hot dad alliance is now calling...| dicaeopolis/owlinaminor | archiveofourown.org




Ya, if only

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Ich entschuldige mich bei allen die diese Woche wenig bis gar nichts von mir gehört haben.
(Was ungefähr alle sein dürften)
Waren nicht so der Hit, diese Tage.

Und heute habe ich ganz lange mit den Leuten von Helarion und später noch anderen Usern und Weena dumme Onlinespiele gespielt.
Und versucht so zu tun als wäre grade nicht alles irgendwie dumm.

Ablenken tut gut.
Aber der Nebel kehrt trotzdem zurück.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Fruit Collection wel!




Jonathan und ich haben heute in der Skillsgruppe rausgefunden,
dass es sich eigentlich irgendwie gar nicht lohnt, den ganzen Emotionskrams zu lernen.
Ich meine.. es gibt kein Patentrezept und keine Garantie das alles Gut bleibt,
von daher erschloss sich uns nicht ganz, wozu denn eigentlich.
Die Lösung, warum wir etwas bestimmtes fühlen, ist ja meist sowieso "weil ich dumm bin."

Nein, natürlich verstehen wir das schon.
Nur manchmal habe ich so meine knappen 10 "Therapie ist bescheuert" Minuten.
Okay, technisch gesehen IST Therapie bescheuert, es ist einfach total.. meschugge das gut 20 junge Erwachsene auf einem Haufen in einer WG leben und in der einen Sekunde fetzen sich alle und drei Minuten später spielen wir zusammen Karten.^
Wir stehen Morgens 5 Minuten alle zusammen vor der Station und nehmen "das Grün des Herbstes" wahr,
wir spielen Hangman um uns selber zu finden.
Alles und jeder ist ein Übungsfeld, wenn der stille Typ in der Ecke morgens "Hallo" flüstert schreien alle wie toll er doch ist,
und wenn der auffällige bunte Hund einmal nicht das halbe Inventar auseinander nimmt kriegt er Gummibärchen geschenkt.
Wir nehmen bunte Pillen zu jeder Tageszeit, und plötzlich ist Patientin X vom Zimmer nebenan auf der Akuten wegen einer Handvoll Smarties.

Und genau so ist das.
Alle sind irgendwie übersensibel und reizbar oder nah am Wasser gebaut und der, der dich zum heulen gebracht hat ist 5 Minuten später dein bester Freund.
Und du kennst diese Leute hier zu 100% überhaupt null.
Das ist irgendwie total schräg.

Du gehst ein Stück Weg in deinem Leben mit Menschen, die du vielleicht nachher nie wieder sehen wirst,
und erinnerst dich irgendwie nur noch an "den mit den Wutanfällen" oder "die mit Wahnvorstellungen".
Menschen werden hier komplett anders klassifiziert,
und während viele denken, es ist Wertefreier, denke ich dass das kompletter Bullshit ist.

Ja, natürlich, hier guckt keiner drauf wie du aussiehst, ein drittel der Leute schafft es ja kaum einmal die Woche zu duschen.
Es schaut auch keiner wie viel du wiegst, weil die eine Hälfte gar nichts isst und die andere Hälfte viel zu viel.
Es guckt dich auch keiner Krumm an wenn du weinst oder schreist, oder wütend aus dem Raum rennst.
Es ist eben so.
(Auch wenn wirklich wirklich wenige Leute so offen weinen oder schreien. Wirklich)

Dafür wirst du hier danach beurteilt wie du übers Leben denkst,
die Suizidalen sind im ständigen Kleinkrieg mit jenen, die das Leben mögen,
die Extrovertierten regen sich über die Introvertierten auf und umgekehrt.
Optimisten gegen Pessimisten und die Realisten fucken alle noch zusätzlich ab.

Hier existiert keine Mitte.
Entweder du hast alles im Griff oder gar nichts.
Entweder du erscheinst zu allen Therapien und machst alle Hausaufgaben oder du tust gar nichts.
Entweder du erzählst allen deine Lebensgeschichte oder gar keinem.
Entweder du heulst die ganze Zeit oder nie.
Entweder du hast kein Selbstvertrauen oder eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung.
Entweder du machst böse Witze über deine Traumas oder kriegst einen Heulkrampf wenn du das Wort nur schon hörst.
(Oder beides. Tragischerweise sehr oft beides.)

Wir sind alle irgendwo in einem Extrem gefangen, und währenddem die Welt uns sagen will,
wir sollen die Grauzone finden, ist die Welt an sich ein einziges Extrem.

Das Lustige ist, Morgen sehe ich das vermutlich wieder ganz anders.
Weil auch ich in Extremen lebe.
Entweder es ist alles rosarot und perfekt hier,
oder es ist alles nur Scheisse.

Ich glaube, der Mittelweg ist nur eine Legende.
Den gibts gar nicht.

Ich schreibe Blödsinn.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Klinikimpressionen #279

Milosh hatte Abschied.
Wir haben oben bei der verlassenen Jugendklinik Wunderkerzen angezündet.
Es war schön und furchtbar traurig zugleich.

Sevi hat im Wald eine junge Tanne ausgerissen und sie neben der Station wieder eingepflanzt,
mit den Worten, dass er schon immer mal einen Baum pflanzen wollte.
Wir haben ihm nicht gesagt, dass das nicht ganz so funktioniert.

Alien übt verschiedene Psychiatrie-Rufe.

Yasi und ich haben den Schlüssel für die öffentlichen Seifenspender gesnackt (eigentlich hat er einfach nur da gesteckt und Yasi hat ihn gefunden),
und jetzt haben wir Lebensmittelfarbe und die weisse Seife wird morgen nicht mehr ganz so weiss sein.

Irgendjemand, und ich schwöre, ich habe keine Ahnung wer das war, hat im Essraum einen der Tische umgekehrt,
den Stationsplüschaffen (warum haben wir den überhaupt?) auf einen Stuhl daneben gestellt und den Wasserkocher mit Früchten gefüllt.

Stefan bezeichnet sich selber als Gummibaum und das ist der Grund warum er nicht am Sport teilnehmen kann.


Ja, 's alles noch beim Alten, denke ich.


Oh, und ich hab jetzt einen Alienkopf auf der einen Seite meines Kopfes rasiert.
Und ich liebe ihn!



















Freitag, 6. Oktober 2017

Quatschitäten

Wir hatten heute mit der Klinik Monatsausflug und sind Minigolf Spielen gegangen, im Säntispark.
Weil die zwei Klinikbusse nur begrenzte Platzzahl haben, gabs noch ein Privatauto das Yasemin gefahren hat, und irgendwie sind Milosh, Sabrina, Alien und ich (und halt Yasi) in diesem Gefährt gelandet und es war seit langem die erste Autofahrt bei der ich fast die ganze Zeit null Angst hatte.
Es war so unbequem und die Musik war so schlecht aber diese Leute sind so der Hit, das war traumhaft.
Hat richtig richtig Spass gemacht.

Ansonsten.. rege ich mich über mich selber auf und über die Tatsache, das ich nicht weiss,
was eigentlich konkret falsch läuft mit mir.
Oder aktuell eher falsch rennt und sich dabei fast den Hals bricht.

Soziale Kontakte sind kompliziert af und meine Gefühlswelt ist leider ein bisschen durcheinander.

Aber am Sonntag haben wir ehemaligen Treffen von der Station, auf der ich aktuell (wieder) bin,
also ganz so ehemalig ist es nicht.
(Etwa 5 von 20 Leuten sind aktuell entweder noch oder wieder da. Guter Schnitt)

Und nein, Alien heisst nicht wirklich Alien.
Aber irgendwie hat sich das halt so eingebürgert.
(Sorrynotsorry)



Montag, 2. Oktober 2017

1001 ways to roast Oikawa

perfectkawa ✌: im
perfectkawa ✌: i m
perfectkawa ✌ has left the group.
ur favorite lolcat: trash that takes itself out
ur favorite lolcat: technology is amazing
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“Can you really call it hot when it’s got Oikawa’s head?” Daichi asked.

“There’s not enough in Oikawa’s head to change anything significantly anyway.”


“I’m still here , you know!”
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“I’m the straightest.” Oikawa’s face was the picture of innocent honesty. “I’ve slept with eighteen girls this week, and it’s only Mond-”

“You’re a damn virgin,” Daichi interrupted bluntly. Oikawa gasped as Bokuto and Kuroo roared with laughter.


“I trusted you!”
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perfectkawa ✌: whatever i understand infinite series now
perfectkawa ✌: nothing can upset me
perfectkawa ✌: ( ̄へ ̄)
ur favorite lolcat: star trek sucks
perfectkawa ✌: OKAY WOW
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ur favorite lolcat: he is driving me to blushing
ur favorite lolcat: ME
ur favorite lolcat: BLUSHING
perfectkawa ✌: so you do have a heart!
ur favorite lolcat: yeah the jurys still out on yours though
ur favorite lolcat: (roasted)

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USHIJIMA WAKATOSHI: Merry christmas to everyone who isnt Oikawa
perfectkawa ✌: holy shit

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ur favorite lolcat: YOURE AS CHARMING AS AN EEL
HOOT HOOT: YOUVE GOT GARLIC IN YOUR SOUL
perfectkawa ✌: UGH WHATEVER
perfectkawa ✌: AT LEAST IWA-CHAN THINKS IM CHARMING
HOOT HOOT: YOURE A BAD BANANA
ur favorite lolcat: STINK
Mr. Sugawara Daichi: >Iwaizumi Hajime, 5:51 p.m.
                                   “Please tell Oikawa I can see his screen and I wouldn’t touch him with a thirty-nine-and-a-half-foot pole.”
HOOT HOOT: STANK
perfectkawa ✌: THIS IS CYBERBULLYING
perfectkawa ✌: IM BEING CYBERBULLIED

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ur favorite lolcat: oikawa you’re a bro
ur favorite lolcat: broikawa?
ur favorite lolcat: no that sounds like a vegetable
ur favorite lolcat: anyway thanks i’m going to do that
perfectkawa ✌: why must i be so beautiful
perfectkawa ✌: and yet have lapses in judgment like these

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Mr. Sugawara Daichi: Wait … we’re your friends?
perfectkawa ✌: DESPITE MY BEST EFFORTS OTHERWISE YES

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USHIJIMA WAKATOSHI: Oikawa why do you look so distressed?
perfectkawa ✌: TAKE A WILD FUCKING GUESS USHIWAKA-CHAN 

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ur favorite lolcat: you know who else got sick burned
ur favorite lolcat: anakin
perfectkawa ✌: OK TOO FAR
ur favorite lolcat: hahahahaha
ur favorite lolcat: roasted
ur favorite lolcat: (get it)
perfectkawa ✌: OH FUCK YOU

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perfectkawa ✌: PISS OFF
perfectkawa ✌: BOKUTO GOT EXCITED DURING THE SECOND SET AND ACCIDENTALLY PUNCHED AKAASHI IN THE FACE
HOOT HOOT: BRO

ur favorite lolcat: bokuto you asshole
HOOT HOOT: WHY WOULD YOU TELL HIM THAT
perfectkawa ✌: IF IM GOING DOWN IM TAKING YOU ALL DOWN WITH ME

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