Yo!
Da meine Tastatur das Zeitliche gesegnet hat, und Blogposts per Bildschirmtastatur absolut gar keinen Spass macht, gibts ein kleines Experiment.
Ich versuche, jeden Tag meine Stimmung in einem Bild oder kurzen Zitat wiederzugeben.
Längere Texte dann wieder, wenn der Ersatz da ist.. ^^
"Even if it is cold, smoky and dark, we can still see the sky! We can still see the sea! This isn't hell yet, so don't make that dying face! Stand up to what ever may come!"
-Usopp, One Piece Eps. 309/OVA Episode of Merry
Mittwoch, 27. April 2016
Montag, 25. April 2016
Freitag, 22. April 2016
Tag 41 | Ein pinkes Ei, neuer Wochenplan, Tee und GAANZ VIELE BILDERRR
Jaa, genau das.
Ich war total in Bildlaune, deswegen ertränk ich euch jetzt ein bisschen mit Bildern ;P
Mein Soft Press-Egg ist gestern endlich angekommen <3
Das Ding ist Rosa und total.. naja.. dingig.
Wie nennt man das? Knetbar, aber so.. nicht Knetartig sondern mehr Gelartig.
Und es ist toll!
Eigentlich benutzt man das zu Ergo/Physiotherapeutische Zwecke,
ist aber in psychiatrischen Kliniken durchaus ĂĽblich, als taktiler Skill.
Und als jemand, der ganz stark reagiert auf diese "Zu ErfĂĽhlende Beruhiger",
wollte ich es einfach mal ausprobieren.
Und es ist meegaaaa o.o
Wobei ich gemerkt habe, dass ich mittlerweile echt die Tasche voll hab mit dem Krams.
Ich besitze ja bereits aus meinem Vollstationären Aufenthalt einen Theraputty, neongrüne Therapieknete,
die idealerweise nicht riecht und nicht eklig wird, wenn mans lang knetet,
und die Hände werden davon nicht trocken.
Ausserdem noch einen pinken Igelball (ebenfalls kĂĽrzlich erworben),
und so einen Ballon mit Mehl gefĂĽllt, den mir eine Mitpatientin geschenkt hat.
Immer das passende fĂĽr die passende Situation.
Der Igelball ist gut gegen Dissos (=Dissoziationen), er holt relativ direkt zurĂĽck.
Das Mehlballondingens eignet sich bei Nervosität, es beruhigt.
Das Egg ist bei Anspannung super, das Ding kann man mit richtig viel Kraft kneten,
bzw man MUSS es mit richtig viel Kraft kneten.
Und die Therapieknete eigent sich fĂĽr schlichtweg alles^^
Was richtig gut war, war das BZA.
Ich war total in Bildlaune, deswegen ertränk ich euch jetzt ein bisschen mit Bildern ;P
Mein Soft Press-Egg ist gestern endlich angekommen <3
Das Ding ist Rosa und total.. naja.. dingig.
Wie nennt man das? Knetbar, aber so.. nicht Knetartig sondern mehr Gelartig.
Und es ist toll!
Eigentlich benutzt man das zu Ergo/Physiotherapeutische Zwecke,
ist aber in psychiatrischen Kliniken durchaus ĂĽblich, als taktiler Skill.
Und als jemand, der ganz stark reagiert auf diese "Zu ErfĂĽhlende Beruhiger",
wollte ich es einfach mal ausprobieren.
Und es ist meegaaaa o.o
Wobei ich gemerkt habe, dass ich mittlerweile echt die Tasche voll hab mit dem Krams.
Ich besitze ja bereits aus meinem Vollstationären Aufenthalt einen Theraputty, neongrüne Therapieknete,
die idealerweise nicht riecht und nicht eklig wird, wenn mans lang knetet,
und die Hände werden davon nicht trocken.
Ausserdem noch einen pinken Igelball (ebenfalls kĂĽrzlich erworben),
und so einen Ballon mit Mehl gefĂĽllt, den mir eine Mitpatientin geschenkt hat.
Immer das passende fĂĽr die passende Situation.
Der Igelball ist gut gegen Dissos (=Dissoziationen), er holt relativ direkt zurĂĽck.
Das Mehlballondingens eignet sich bei Nervosität, es beruhigt.
Das Egg ist bei Anspannung super, das Ding kann man mit richtig viel Kraft kneten,
bzw man MUSS es mit richtig viel Kraft kneten.
Und die Therapieknete eigent sich fĂĽr schlichtweg alles^^
Was mich richtig ärgert, ist das ich nicht zur Kurzfilmnacht in Schaffhausen kann,
es war so abgemacht mit einem lieben Freund, und jetzt kann ich niecht :<
War Mittwoch wohl doch zu frĂĽh wieder draussen, musste gegen Mittag heute kapitulieren und zum Arzt gehen.
Der hat mir verboten, das Wochenende ĂĽber irgendwas gross zu machen,
maaan! Ärgerlich!
Da musste ich mir aus Frust gleich mal nen neuen Tee kaufen.
"Beerenzeit" von Alnatura, mit "Aronia und Craanberry".
KAUFT EUCH DEN. JETZT SOFORT!
Der ist so obergöttlich!
Der ist so obergöttlich!
Da, guck:
Klinik war.. ach ja, doch, nein war gut.
Der Bus hatte ultra Verspätung Morgens, bin grade noch Rechtzeitig zum Frühstück gekommen.
Der Zopf war richtig lecker, der wird ja jedes Mal von einem anderen Patienten gebacken,
wer halt grade Lust hat,
und von "ja ok, war halt das erste Mal" bis hin zu "5 ***** Level over 9000" ist da alles dabei :D
Was richtig gut war, war das BZA.
Es ist unglaublich, aber es fängt an, Spass zu machen.
Da ich echt MĂĽhe mit dem 360° Radar habe und es durch das Gestöcke schon mal echt Laut wird,
sollte ich mir was dazu ĂĽberlegen.
Ohrenpax finde ich dämlich und zwischendurch rausgehen ist auch nicht so diee Lösung.
Da dachte sich klein-Jin, wieso bindeste nicht einfach Filz um die Stöcke, dann dämpft das.
Da es aber nicht meine Stöcke sind, hätte ich das per Klettverschluss oder so gelöst,
das dem Pfleger so erklärt, und er meint erstma: "Nehmen Sie doch Panzertape"
Haa, alles klar!
Jetzt nimmt der nächsten Freitag ernsthaft Panzertape mit und wir vertapen zwei der Stöcke damit ich die verwenden kann.
Das ist.. irgendwie grossartig :D
Das ist.. irgendwie grossartig :D
Generell läufts besser da, man kommt echt in die Übungen rein,
heute haben wir noch Gong-Fu Elemente mit eingebaut.
(Ich weiss nicht, ob das dasselbe ist wie Kung-Fu oder nicht)
Das ist.. toll, solange man das alleine macht..^^
Hatten ne richtig mĂĽhsame Ăśbung mit nem Igelball, den man zu zweit balancieren muss, also, ein Ball zwei Menschen.
Das ist so schwierig, das ist viel zu viel Kontakt auf einem Haufen.
Bäh.
In der vielen freien Zeit zwischen BZA und Mittag habe ich ein Kinder-Mandala ausgemalt, das war richtig angenehm, die Figuren sind nicht so detailreich und man muss nicht viel denken.
Ausserdem waren das Einhörner, ja? Wenn nicht die anmalen, was dann?
Ausserdem waren das Einhörner, ja? Wenn nicht die anmalen, was dann?
Mittag war ok, haben zu viert noch auf der Treppe vor der Klinik gesessen,
ein wenig die Sonne geniessen. War ungewohnt aber schön.
Achtsamkeit fand ich.. spannend.
Aber im Sinne von Wtf-Spannend.
Also, der erste Teil war gut, wir haben eine KonzentrationsĂĽbung gemacht,
sich auf seine FĂĽsse und seinen Laufrhythmus fokussieren, mal probieren, anders zu gehen als sonst.
(Yeah, was ist denn anders?)
Im Zweiten Teil mussten wir in Teamarbeit ein Tuch mit einem gefĂĽllten Glas Wasser von einer Raumseite zur anderen bringen.
Wir durften nicht reden, das Glas nicht anfassen und das Tuch nur am Rand anpacken.
Joah.. ging. Aber ging Scheisse.
Ich mag das nicht.
(Ăśbrigens: Was ist eine Fliege ohne FlĂĽgel? Eine Laufe.)
Schlussrunde war okay und jetzt sitz ich hier und ärger mich wegen Samstag.
Naja, was sollst, nächstes Jahr... ._.
Oh, ich hab noch den neuen Plan fĂĽr euch.
Mangels Motivation noch kaum eingefärbt und so.
Oh, und die Mail an die ominöse Frau B. muss ich immer noch schreiben.
Weeeh.
Habt ein schönes Wochenende!
Donnerstag, 21. April 2016
Tag 40 | Inputreferat "Der Mitarbeiter im Fokus"
Das klingt so unglaublich spannend, ich muss da unbedingt hin.
Nicht.
Ich weiss nciht mal, wie ich mir ein Inputreferat vorstellen soll.. irgendwie hab ich das merkwürdige Bild einer Person die redet, während die Zuhöhere Stromschläge kriegen oO ^^
Whatever.
Heute ist.. alle fĂĽnf Minuten wieder anders, irgendwie.
Heut morgen war sehr klassisch depressiv angehaucht.
Aufgestanden, fast nicht geschafft, alles so schwer, die Luft, die Stimmung, die Welt auf meinen Schultern.
Ins Bad, Haargummi runtergefallen. Haargummi sekundenlang angestarrt und einfach so angefangen zu heulen,
weil das meine Welt schon massgeblich beeinflusst, dass das Haargummi jetzt am Boden liegt.
Also, manchmal ist das ja schon lachhaft. Und trotzdem weint man.
Verkehrte Welt.
Durfte aber bis neun schlafen, das war gut, glaube ich.
Stationsversammlung war.. joah, lange vorallem.
Irgendwie haben sich alle andauernd an irgendwas aufgehalten,und die Hälfte weiss ich schon nicht mehr.
Ich war irgendwo, weit weg.
Mittagessen hab ich es nicht lange im Aufenthaltsraum ausgehalten, es ist.. wäääh.
Halt eben und so.
Gott sei dank bin ich gestern ja Psychoedukation losgeworden, das heisst, ich hatte viel freie Zeit,
bin deswegen in die Ergo hoch und hab weitergebastelt.
Das war gut, wirklich.
Es hat gut abgelenkt und es sieht sogar nach was aus :]
(Ăśbrigens, Vaseline auf Speckstein hat nen richtig faszinierenden Effekt!)
Um halb drei dann Einzelmalen, und das war mal wieder richtig.. richtig richtig.
Halt weisste wie und so?
Meine GĂĽte, dieser Blog ist so ein Durcheinander.
Irgendwie gar nicht das, was ich eigentlich geplant hatte.
Viel weniger Lustig und Stark.
Ich glaube, ich wollte der Aussenwelt ein gewitztes und selbstsicheres Ich präsentieren.
Hat nicht geklappt, irgendwie.
Ich bin wahnsinnig gut darin, nicht aus zu der Rolle zu fallen und zu funktionieren.
Aber hier.. keine Ahnung, vielleicht weil ich mir vorgenommen habe, ehrlich zu schreiben,
gelingt mir das so gar nicht.
Das ist so depressiv alles hier.. haha, Wunder oh Wunder.
Wobei, Selbstsicheres Ich ist ein gutes Stichwort.
Im Einzelmalen habe ich rausgefunden, dass mein Selbstvertrauen pastellgrĂĽn ist,
aber nicht so pastellig pastell, sondern schon noch mit Leuchtkraft.
Und einem Schuss Silber, weil Silber fĂĽr Stolz steht, und Selbstvertrauen immer auch mit Stolz sein zu tun hat.
Hah, und genau da ist der Knackpunkt - ich kann das nicht.
Ich kann mir selber nicht zugestehen, dass ich Stolz bin auf mich manchmal, weil das ja ĂĽberheblich und egoistisch ist,
und sich nicht gehört,
und im Grunde genommen dĂĽrfte ich nicht mal das hier niederschreiben, weil zu sagen das ich ja ein Problem hab beziehungsweise nicht egoistisch sein will, sit bereits schon wieder egoistisch,
und das ich einen Blog führen den andere lesen oder mir zumindest einbilde das sies tun ist sowieso die Höhe und manchmal will ich meinen Kopf einfach nur erschiessen.
Dumm nur, das ich dran hänge, blöde Idee.
Ach je..
Naja, auf jeden Fall gings zu Beginn um einen Streit den ich gestern Abend hatte,
und irgendwie sind wir bei Glaubenssätzen gelandet und meinem Selbstwertgefühlt,
dass das GrĂĽn ist und eigentlich am liebsten in einem Glas ist,
weil es da genau weiss, welchen Platz es einnehmen darf.
Aber halt, ist das Glas nicht zu gross gemalt, nimmt es sich nicht zuviel Raum?
Das ist so anstregend.
Ach ja, und eine Diskussion mit dem Pfleger hatte ich auch noch,
also keine Streit-Diskussion, eine Gute.
Ăśber Glauben und Wissen, und darĂĽber das der Mond ja nur die Dunkle RĂĽckseite des Mondes ist,
und dass es eine miese Idee ist, einem sehr gläubigen Menschen zu sagen: Ey yo, haste schonmal versucht zu überprüfen was du glaubst und es dann zu wissen?
Generell.. generell.. keine Ahnung.
Es ist ein chaos, ein sehr abgegrautes Chaos, aber ein Chaos.
Ich war echt noch nie gut im Aufräumen, schon gar nicht in meinem Kopf.
Ich fĂĽrchte mich vor den Leichen, die seit Jahren unter den TrĂĽmmer und dem ganzen MĂĽll vor sich hinnrotten.
Iiih.
Nicht.
Ich weiss nciht mal, wie ich mir ein Inputreferat vorstellen soll.. irgendwie hab ich das merkwürdige Bild einer Person die redet, während die Zuhöhere Stromschläge kriegen oO ^^
Whatever.
Heute ist.. alle fĂĽnf Minuten wieder anders, irgendwie.
Heut morgen war sehr klassisch depressiv angehaucht.
Aufgestanden, fast nicht geschafft, alles so schwer, die Luft, die Stimmung, die Welt auf meinen Schultern.
Ins Bad, Haargummi runtergefallen. Haargummi sekundenlang angestarrt und einfach so angefangen zu heulen,
weil das meine Welt schon massgeblich beeinflusst, dass das Haargummi jetzt am Boden liegt.
Also, manchmal ist das ja schon lachhaft. Und trotzdem weint man.
Verkehrte Welt.
Durfte aber bis neun schlafen, das war gut, glaube ich.
Stationsversammlung war.. joah, lange vorallem.
Irgendwie haben sich alle andauernd an irgendwas aufgehalten,und die Hälfte weiss ich schon nicht mehr.
Ich war irgendwo, weit weg.
Mittagessen hab ich es nicht lange im Aufenthaltsraum ausgehalten, es ist.. wäääh.
Halt eben und so.
Gott sei dank bin ich gestern ja Psychoedukation losgeworden, das heisst, ich hatte viel freie Zeit,
bin deswegen in die Ergo hoch und hab weitergebastelt.
Das war gut, wirklich.
Es hat gut abgelenkt und es sieht sogar nach was aus :]
(Ăśbrigens, Vaseline auf Speckstein hat nen richtig faszinierenden Effekt!)
Um halb drei dann Einzelmalen, und das war mal wieder richtig.. richtig richtig.
Halt weisste wie und so?
Meine GĂĽte, dieser Blog ist so ein Durcheinander.
Irgendwie gar nicht das, was ich eigentlich geplant hatte.
Viel weniger Lustig und Stark.
Ich glaube, ich wollte der Aussenwelt ein gewitztes und selbstsicheres Ich präsentieren.
Hat nicht geklappt, irgendwie.
Ich bin wahnsinnig gut darin, nicht aus zu der Rolle zu fallen und zu funktionieren.
Aber hier.. keine Ahnung, vielleicht weil ich mir vorgenommen habe, ehrlich zu schreiben,
gelingt mir das so gar nicht.
Das ist so depressiv alles hier.. haha, Wunder oh Wunder.
Wobei, Selbstsicheres Ich ist ein gutes Stichwort.
Im Einzelmalen habe ich rausgefunden, dass mein Selbstvertrauen pastellgrĂĽn ist,
aber nicht so pastellig pastell, sondern schon noch mit Leuchtkraft.
Und einem Schuss Silber, weil Silber fĂĽr Stolz steht, und Selbstvertrauen immer auch mit Stolz sein zu tun hat.
Hah, und genau da ist der Knackpunkt - ich kann das nicht.
Ich kann mir selber nicht zugestehen, dass ich Stolz bin auf mich manchmal, weil das ja ĂĽberheblich und egoistisch ist,
und sich nicht gehört,
und im Grunde genommen dĂĽrfte ich nicht mal das hier niederschreiben, weil zu sagen das ich ja ein Problem hab beziehungsweise nicht egoistisch sein will, sit bereits schon wieder egoistisch,
und das ich einen Blog führen den andere lesen oder mir zumindest einbilde das sies tun ist sowieso die Höhe und manchmal will ich meinen Kopf einfach nur erschiessen.
Dumm nur, das ich dran hänge, blöde Idee.
Ach je..
Naja, auf jeden Fall gings zu Beginn um einen Streit den ich gestern Abend hatte,
und irgendwie sind wir bei Glaubenssätzen gelandet und meinem Selbstwertgefühlt,
dass das GrĂĽn ist und eigentlich am liebsten in einem Glas ist,
weil es da genau weiss, welchen Platz es einnehmen darf.
Aber halt, ist das Glas nicht zu gross gemalt, nimmt es sich nicht zuviel Raum?
Das ist so anstregend.
Ach ja, und eine Diskussion mit dem Pfleger hatte ich auch noch,
also keine Streit-Diskussion, eine Gute.
Ăśber Glauben und Wissen, und darĂĽber das der Mond ja nur die Dunkle RĂĽckseite des Mondes ist,
und dass es eine miese Idee ist, einem sehr gläubigen Menschen zu sagen: Ey yo, haste schonmal versucht zu überprüfen was du glaubst und es dann zu wissen?
Generell.. generell.. keine Ahnung.
Es ist ein chaos, ein sehr abgegrautes Chaos, aber ein Chaos.
Ich war echt noch nie gut im Aufräumen, schon gar nicht in meinem Kopf.
Ich fĂĽrchte mich vor den Leichen, die seit Jahren unter den TrĂĽmmer und dem ganzen MĂĽll vor sich hinnrotten.
Iiih.
Mittwoch, 20. April 2016
Tag 39 | Standort & eine unterschlagene 8
Jaha, ich weiss, 38 fehlt.
Aber da ich gestern immer noch krank war, hab ich mir den Eintrag gespart.
So, heute.
Hatte zuerst direkt Standort, diese... naja, Standortbesprechung mit BP & Psychologe zusammen.
Da gibt es immer einen RĂĽckblick auf den letzen Standort oder, wenns noch keinen gab, auf den Eintritt.
Wie man sich da gefühlt hat und wie man sich jetzt fühlt, was sich wie verändert hat und so.
Dann gibts einen Ziele-Check, hat sich hier was verändert, welche Ziele wurden erreicht, welche sind noch offen?
Danach gibts RĂĽckmeldungen von BP & Psychologe und gesammelte Werke der restlichen Leute da,
ein kurzer Austausch halt.
Es wird auch ungefähr abgesteckt, wie lange der Aufenthalt dauern soll, manche haben ja Deadlines wegen Arbeit oder weil sie Urlaub machen möchten.
Normalerweise wird aber erst beim zweiten oder spätestens beim dritten Standort ein Austrittsdatum festgelegt.
Es lief.. gut. Doch ich glaube, es war gut.
Ich habe das GefĂĽhl, dass es gut war.
Yeah, ich bin gut.
Austrittsdatum gibts bei mir keines, ich weiss, dass ich mindestens bis Mitte/Ende Juni da sein werde.
Und sonst.. haben sich meine Ziele komplett verschoben, zumindest Teile davon.
Ich fange langsam an, zu ahnen, worum es geht bei mir.
Aber ich traue mich noch nicht da ran.
Das braucht ganz viel Zeit, Zeit die ich vielleicht nicht habe weil Juni schon bald da ist ._.
Aber ich lasse mich jetzt einfach nicht stressen und nehms wies kommt.
Wies mir heute geht?
Ja öhm.. ach, gut.
Ja, ganz gut.
Amen.
Aber da ich gestern immer noch krank war, hab ich mir den Eintrag gespart.
So, heute.
Hatte zuerst direkt Standort, diese... naja, Standortbesprechung mit BP & Psychologe zusammen.
Da gibt es immer einen RĂĽckblick auf den letzen Standort oder, wenns noch keinen gab, auf den Eintritt.
Wie man sich da gefühlt hat und wie man sich jetzt fühlt, was sich wie verändert hat und so.
Dann gibts einen Ziele-Check, hat sich hier was verändert, welche Ziele wurden erreicht, welche sind noch offen?
Danach gibts RĂĽckmeldungen von BP & Psychologe und gesammelte Werke der restlichen Leute da,
ein kurzer Austausch halt.
Es wird auch ungefähr abgesteckt, wie lange der Aufenthalt dauern soll, manche haben ja Deadlines wegen Arbeit oder weil sie Urlaub machen möchten.
Normalerweise wird aber erst beim zweiten oder spätestens beim dritten Standort ein Austrittsdatum festgelegt.
Es lief.. gut. Doch ich glaube, es war gut.
Ich habe das GefĂĽhl, dass es gut war.
Yeah, ich bin gut.
Austrittsdatum gibts bei mir keines, ich weiss, dass ich mindestens bis Mitte/Ende Juni da sein werde.
Und sonst.. haben sich meine Ziele komplett verschoben, zumindest Teile davon.
Ich fange langsam an, zu ahnen, worum es geht bei mir.
Aber ich traue mich noch nicht da ran.
Das braucht ganz viel Zeit, Zeit die ich vielleicht nicht habe weil Juni schon bald da ist ._.
Aber ich lasse mich jetzt einfach nicht stressen und nehms wies kommt.
Wies mir heute geht?
Ja öhm.. ach, gut.
Ja, ganz gut.
Amen.
Montag, 18. April 2016
Tag 37 | Total spannend ._.
Da mich eine späte Grippe erwischt hat, war ich heute nicht in der Klinik.
Geht weiter, hier gibts nichts zu sehen ._.
Geht weiter, hier gibts nichts zu sehen ._.
Samstag, 16. April 2016
Tag 36
Zu gestern mag ich eigentlich nichts sagen.
Ich mag generell nicht viel sagen.
Aber hier ist noch mein Wochenplan für nächste Woche,
dann steht hier wenigstens ein bisschen was sinnvolles.
Der mysteriöse Termin unten links ist Sozialdienst,
vergessen, das anzuschreiben^^
Klick auf die Bilder vergrössert diese übrigens
Ich mag generell nicht viel sagen.
Aber hier ist noch mein Wochenplan für nächste Woche,
dann steht hier wenigstens ein bisschen was sinnvolles.
Der mysteriöse Termin unten links ist Sozialdienst,
vergessen, das anzuschreiben^^
Klick auf die Bilder vergrössert diese übrigens
Donnerstag, 14. April 2016
Tag 35 | Yay, Achterbahn WERTUNGWERTUNGWERTUNGSCHLAGMICHTOTDAMITWERTUNG
Na, ganz so witzig wars dann doch nicht.
Heute war.. so dermassen Durchwachsen.
Von "Ich will grade nicht mehr" bis hin zu "So kanns eigentlich grade bleiben" war echt alles dabei.
Das ist so furchtbar anstregend.
Die Maltherapeutin hat da was kluges zu gesagt,
sie meinte, dass es fĂĽr uns Patienten ja nicht so ist,
dass wir nach Hause gehen, die FĂĽsse hochlegen und den Feierabend geniessen,
wir nehmen das alles aus der Klinik mit nach Hause, denke da nochmals total viel drĂĽber nach und eigentlich ist da kein Cut.
Manche treten frĂĽher aus, weil sie Therapie-mĂĽde sind.
Das kann ich verstehen.
In den bald 8 Jahren Therapie gabs das bei mir auch.
Du magst einfach keine Psychologen mehr sehen,
keine Medis und keine Wartezimmer und du magst nicht mehr ĂĽber dich reden und Erkenntnisse haben,
du magst einfach nicht mehr.
Aber nicht das "Ich will sterben"-mag nicht mehr, eben mehr eine Therapie-MĂĽdigkeit.
Manchmal brauchts auch einfach eine Weile ohne.
Ich weiss nicht, was denn Tag heute so ambivalent gemacht hat.
Oder zumindest nicht völlig.
In der Morgenrunde gabs.. einen Spruch.
Ich habe vergessen, worums da ging. Irgendwas, dass verschiedenen interpretiert werden kann, haha.
Dann Einzelgespräch war.. phu.
Es ging mir gut, es war okay.
Aber anspruchsvoll.
Eigentlich mag ich dazu gar nicht viel schreiben,
ich mag grade generell nicht viel schreiben..
Ich hab auf jeden Fall die Aufgabe gefasst,
mich mal zu beobachten, wieviel ich im Alltag werte.
Darum gehts um die Art von Werten, die einem nicht immer bewusst ist.
Beispielsweise; Wenn ich etwas sage, wäge ich vorher immer ab, ob es der Person gegenüber schadet oder nicht,
oder ob die Formulierung so stimmt, ob die Wortwahl stimmt und ob ich das Recht dazu habe,
das zu sagen, was ich sagen will.
Das ist Wertung.
Oder wenn ich denke "Fuck, der Regen ist scheisse", dann ist das Wertung.
Aber eben auch Dinge wie "Ich kann jetzt nicht hingehen und nachfragen, wann die Therapie beginnt, das steht mir nicht zu" ist natürlich eine Wertung - und um diese Art der Wertung geht es primär.
Und es ist so erschreckend, dass ich mich gar nicht weiter beobachten will.
Und weil mein Kopf total abgefuckt ist, wertet er sogar das - "ich muss das machen, es wurde mir aufgetragen,
ich bin schon so lange in Therapie, wieso lerne ich nicht dazu, was kann ich denn ĂĽberhaupt?"
Und genau jetzt in dem Moment frage ich mich, woher ich eigentlich die Berechtigung nehme,
diesen Blog zu schreiben und andere daran teilhaben zu lassen weil es sowieso nichts wert ist.
Und dieses wiederum werte ich weiter mit "Ich darf mich nicht beschweren das ich werte"
Hah.
Es wird lustig.
Es ist so ein Elend, nichts, NICHTS was ich tue, schreibe, sage, denke, fĂĽhle, wirklich NICHTSNICHTSNICHTS ist befreit von diesem Zwang, zu passen, angenehm zu sein.
Rational weiss ich, dass ich ein Mensch bin wie jeder andere.
Aber gefühlsmässig, für mich.. weiss ich nichts.
Garnichts, ausser, dass ich kein Egoist sein darf, TĂĽren immer schliessen und das Licht immer ausmachen soll.
Und das ich keine Berechtigung auf irgendwas habe.
Garnicht.
Das ist.. traurig, rational betrachtet.
(Und eine Wertung)
Aber es ist auch irgendwie merkwürdig, plötzlich so auf zwei Ebenen zu denken und zu agieren.
Da, wo ich denke, wo ich weiss, wo ich mir echt an den Kopf fasse was ich so tu und nicht tu,
und da, wo ICH eigentlich stattfinde.. oder es sollte.
Psychoedukation war.. keine Ahnung. Es war.
Mitpatientin hat mir gesagt, dass es ihr gut tut, das ich da bin.
Das war.. oha.
Ich meine.. oha.
Aber das darf es nicht weilwähwarnichtsogemeinntumgotteswillendasistallessofalschuzhejrbnvdrgfedw
Vergesst es.
(WERTUNG, BITCH)
Einzel-Malen war.. nochmal richtig heftig.
(Wertung Teil indefinit)
Ich habe meine Woche auf einem Bild festgehalten.
Ich liebe dieses Blau. Dieses sanfte, liebe, nette blau.
Dieses.. es muss nicht gut werden, weil es das schon ist-Blau, pastellig und warm.
Ich könnte darin versinken und mich nie wieder schlecht fühlen.
(Wertung.)
Und dann ist da das Schwarz, und ein kleiner Erfolg.
Ich habe es zum ersten mal geschafft, wirklich auszuprechen, dass ich grade nicht mehr mag.
Wow.
(Wertung. Hah.)
Im Gespräch mit der Maltherapeutin hat sich das Bild dann entwickelt - und es ging mir wieder besser,
wieder mehr blau,
bis ich gemerkt habe, das mir das nicht zusteht und das Blau immer dunkler wurde,
aber nicht dieses "Hey, das Leben ist schön, ich fühle mich zuhause!" Indigo-Königsblau,
sondern ein merkwĂĽrdig abgehellt-dunkel-Blau.
Bäh.
(Yeah, Wertung.)
Aber da ist blau und das ist toll, und bevor ich noch wahnsinnig werde ab all der dummen, unnötigen, rumfliegenden Wertung gehe ich ins Bett.
Abend war toll.
Zumindest bist jetzt.
v_v
Heute war.. so dermassen Durchwachsen.
Von "Ich will grade nicht mehr" bis hin zu "So kanns eigentlich grade bleiben" war echt alles dabei.
Das ist so furchtbar anstregend.
Die Maltherapeutin hat da was kluges zu gesagt,
sie meinte, dass es fĂĽr uns Patienten ja nicht so ist,
dass wir nach Hause gehen, die FĂĽsse hochlegen und den Feierabend geniessen,
wir nehmen das alles aus der Klinik mit nach Hause, denke da nochmals total viel drĂĽber nach und eigentlich ist da kein Cut.
Manche treten frĂĽher aus, weil sie Therapie-mĂĽde sind.
Das kann ich verstehen.
In den bald 8 Jahren Therapie gabs das bei mir auch.
Du magst einfach keine Psychologen mehr sehen,
keine Medis und keine Wartezimmer und du magst nicht mehr ĂĽber dich reden und Erkenntnisse haben,
du magst einfach nicht mehr.
Aber nicht das "Ich will sterben"-mag nicht mehr, eben mehr eine Therapie-MĂĽdigkeit.
Manchmal brauchts auch einfach eine Weile ohne.
Ich weiss nicht, was denn Tag heute so ambivalent gemacht hat.
Oder zumindest nicht völlig.
In der Morgenrunde gabs.. einen Spruch.
Ich habe vergessen, worums da ging. Irgendwas, dass verschiedenen interpretiert werden kann, haha.
Dann Einzelgespräch war.. phu.
Es ging mir gut, es war okay.
Aber anspruchsvoll.
Eigentlich mag ich dazu gar nicht viel schreiben,
ich mag grade generell nicht viel schreiben..
Ich hab auf jeden Fall die Aufgabe gefasst,
mich mal zu beobachten, wieviel ich im Alltag werte.
Darum gehts um die Art von Werten, die einem nicht immer bewusst ist.
Beispielsweise; Wenn ich etwas sage, wäge ich vorher immer ab, ob es der Person gegenüber schadet oder nicht,
oder ob die Formulierung so stimmt, ob die Wortwahl stimmt und ob ich das Recht dazu habe,
das zu sagen, was ich sagen will.
Das ist Wertung.
Oder wenn ich denke "Fuck, der Regen ist scheisse", dann ist das Wertung.
Aber eben auch Dinge wie "Ich kann jetzt nicht hingehen und nachfragen, wann die Therapie beginnt, das steht mir nicht zu" ist natürlich eine Wertung - und um diese Art der Wertung geht es primär.
Und es ist so erschreckend, dass ich mich gar nicht weiter beobachten will.
Und weil mein Kopf total abgefuckt ist, wertet er sogar das - "ich muss das machen, es wurde mir aufgetragen,
ich bin schon so lange in Therapie, wieso lerne ich nicht dazu, was kann ich denn ĂĽberhaupt?"
Und genau jetzt in dem Moment frage ich mich, woher ich eigentlich die Berechtigung nehme,
diesen Blog zu schreiben und andere daran teilhaben zu lassen weil es sowieso nichts wert ist.
Und dieses wiederum werte ich weiter mit "Ich darf mich nicht beschweren das ich werte"
Hah.
Es wird lustig.
Es ist so ein Elend, nichts, NICHTS was ich tue, schreibe, sage, denke, fĂĽhle, wirklich NICHTSNICHTSNICHTS ist befreit von diesem Zwang, zu passen, angenehm zu sein.
Rational weiss ich, dass ich ein Mensch bin wie jeder andere.
Aber gefühlsmässig, für mich.. weiss ich nichts.
Garnichts, ausser, dass ich kein Egoist sein darf, TĂĽren immer schliessen und das Licht immer ausmachen soll.
Und das ich keine Berechtigung auf irgendwas habe.
Garnicht.
Das ist.. traurig, rational betrachtet.
(Und eine Wertung)
Aber es ist auch irgendwie merkwürdig, plötzlich so auf zwei Ebenen zu denken und zu agieren.
Da, wo ich denke, wo ich weiss, wo ich mir echt an den Kopf fasse was ich so tu und nicht tu,
und da, wo ICH eigentlich stattfinde.. oder es sollte.
Psychoedukation war.. keine Ahnung. Es war.
Mitpatientin hat mir gesagt, dass es ihr gut tut, das ich da bin.
Das war.. oha.
Ich meine.. oha.
Aber das darf es nicht weilwähwarnichtsogemeinntumgotteswillendasistallessofalschuzhejrbnvdrgfedw
Vergesst es.
(WERTUNG, BITCH)
Einzel-Malen war.. nochmal richtig heftig.
(Wertung Teil indefinit)
Ich habe meine Woche auf einem Bild festgehalten.
Ich liebe dieses Blau. Dieses sanfte, liebe, nette blau.
Dieses.. es muss nicht gut werden, weil es das schon ist-Blau, pastellig und warm.
Ich könnte darin versinken und mich nie wieder schlecht fühlen.
(Wertung.)
Und dann ist da das Schwarz, und ein kleiner Erfolg.
Ich habe es zum ersten mal geschafft, wirklich auszuprechen, dass ich grade nicht mehr mag.
Wow.
(Wertung. Hah.)
Im Gespräch mit der Maltherapeutin hat sich das Bild dann entwickelt - und es ging mir wieder besser,
wieder mehr blau,
bis ich gemerkt habe, das mir das nicht zusteht und das Blau immer dunkler wurde,
aber nicht dieses "Hey, das Leben ist schön, ich fühle mich zuhause!" Indigo-Königsblau,
sondern ein merkwĂĽrdig abgehellt-dunkel-Blau.
Bäh.
(Yeah, Wertung.)
Aber da ist blau und das ist toll, und bevor ich noch wahnsinnig werde ab all der dummen, unnötigen, rumfliegenden Wertung gehe ich ins Bett.
Abend war toll.
Zumindest bist jetzt.
v_v
Mittwoch, 13. April 2016
Tag 34 | Ein Mittwoch und eine verrĂĽckte Idee
Ăśber Heute gibts irgendwie nicht viel zu sagen.
Hab in der Ergo ein neues Projekt gestartet, und bin gespannt, ob das hinhaut^^
Aber Spass macht es auf jeden Fall.
Freizeit & Aktivitäten-Gruppe war heute mal etwas anders,
wir haben darĂĽber diskutiert, was Freizeit eigentlich bedeutet und warum es so unglaublich wichtig ist,
Spass zu haben und machmal ein kleines Kind zu sein.
Einfach mal etwas verrĂĽckt.
Und ich habe eine sehr unausgereifte, sehr verrĂĽckte Idee,
die ich vielleicht irgendwann starte.
Aber dafĂĽr brauche ich Mut und ein, zwei MitverrĂĽckte.
Ich will Blumen verteilen auf einem öffentlichen Platz.
Einfach so.
Ein paar Einzelblumen in einem Blumenladen kaufen, sich hinstellen und Leute beschenken.
Ich glaube, das wäre was feines.
Desweiteren habe ich heute Abend wieder einmal erfahren dĂĽrfen,
wie schön es ist, sich mit jemandem gut zu verstehen.
Jemandem zuhören zu dürfen, und wirklich zu spüren, hey wir sind Freunde.
Das ist etwas wunderbares.
Hab in der Ergo ein neues Projekt gestartet, und bin gespannt, ob das hinhaut^^
Aber Spass macht es auf jeden Fall.
Freizeit & Aktivitäten-Gruppe war heute mal etwas anders,
wir haben darĂĽber diskutiert, was Freizeit eigentlich bedeutet und warum es so unglaublich wichtig ist,
Spass zu haben und machmal ein kleines Kind zu sein.
Einfach mal etwas verrĂĽckt.
Und ich habe eine sehr unausgereifte, sehr verrĂĽckte Idee,
die ich vielleicht irgendwann starte.
Aber dafĂĽr brauche ich Mut und ein, zwei MitverrĂĽckte.
Ich will Blumen verteilen auf einem öffentlichen Platz.
Einfach so.
Ein paar Einzelblumen in einem Blumenladen kaufen, sich hinstellen und Leute beschenken.
Ich glaube, das wäre was feines.
Desweiteren habe ich heute Abend wieder einmal erfahren dĂĽrfen,
wie schön es ist, sich mit jemandem gut zu verstehen.
Jemandem zuhören zu dürfen, und wirklich zu spüren, hey wir sind Freunde.
Das ist etwas wunderbares.
Dienstag, 12. April 2016
Tag 33 | Der Swiss Papageien Index auf dem Absteigend den Ast!
Als Morgeneinstimmug gabs heute Hans Zimmer, aus dem Film "Tears of the Sun"
Nie gehört, klingt aber Afrikanisch^^
Yoga war gut, abgesehen davon, dass ich heute so beweglich war wie ein Laternenpfahl.
Es es war so fĂĽrchterlich kalt in diesem Zimmer o.o'
Mittags habe ich mit einem Mitpatienten gerätselt, was es mit dem "SPI" auf sich hat,
und "Swiss Papageien Index" erschien uns sehr passend.
Wieso auch nicht? xP
Dieser Mitpatient hatte heute spontan austritt, weil er eine Knieoperation hat,
und deswegen drei Wochen liegen muss,
und die inner Klinik den Platz nicht so lange freihalten können.
Das war irgendwie traurig.
Der ist echt in ordnung.
Aber er kommt ja wieder danach, ich nehme mal an, bis dann werd ich auch noch da sein.
Generell macht mir die Tatsache, dass ich nächste Woche (um acht Uhr Morgens, freude herrscht),
Standortbesprechung habe, ein wenig Bauchschmerzen. (Als hätte ich davon nicht genug, haha)
Nicht weil die da besonders böse sind, eher weil.. ich Angst habe, dass mir die Zeit davon läuft.
Ich meine, ja, die letzen Tage ists wirklich vorwärts gegangen, ich hatte soviele Erkenntnisse..
Aber die Arbeit ist noch lange nicht vorbei, eher habe ich das Gefühl, es fängt jetzt erst an.
Allgemein hänge ich aktuell etwas in der Luft was mich und mein Werdegang betrifft.
Kann ich das Studium packen?
WILL ich das ĂĽberhaupt noch?
Was will ich denn eigentlich?
Wer bin ich?
Das alte Elend, nur dass ich jetzt weiss, wo es durchgeht.
Das ist schonmal was.
In der Maltherapie habe ich meinen Kousei mal Kousei sein lassen,
und rumprobiert mit Acrylfarbe.
Es hat.. nicht funktioniert^^
Ich weiss gar nicht, was ich erreichen wollte, aber geendet hats ihn.. Farbmassaker.
Dann habe ich ganz spontan die Form von Montag nachgezeichet und angefangen auszumalen.
Ganz vorsichtig, in sehr pastelligen Tönen.. es schien mir einfach stimmig.
Und irgendwo da bin ich im Prozess verloren gegangen,
irgend ein Zahnrädchen in meinem Denkprozess hat mich aufgefressen - und ich war froh,
als es dann viertel vor drei war und ich das Teufelsding weglegen konnte.
Bäh.
Literaturgruppe war.. ach doch, die war gut.
Es ging um GlĂĽck und darum, wie man es annehmen kann und generell, wie man es findet.
"Wie definieren sie denn GlĂĽck?"
"Pastellblau"
Das Gesicht des Pflegers war sehr unterhaltsam :D
Ach, ich kann sowas einfach ĂĽber Farben besser ausdrĂĽcken.
Blau ist etwas furchtbar schönes.
Das Meer, der Himmel, es ist so.. so was freies.
Zuversicht und Perspektive sind Königsblau,
das GefĂĽhl, zuhause zu sein, ist Indigoblau.
Und GlĂĽck ist eben die sanftere Version davon, Pastellblau.
Und Pech ist hellrot, nicht knallig aber deutlich.
Aber es ist schon faszinierend... viele der Patienten sind eigetlich durchaus positive Gestalten,
aber irgendwo unterwegs hat das Leben die Farben verloren, und Optimismus gibt dir zwar supertolle Outlines, aber so in grau schwarz-weiss ist es eben nicht ganz so toll..
Aber die Definition des Pflegers fand ich etwas sehr schönes;
"GlĂĽck ist, wenn man anderen zum GlĂĽck verhelfen kann, ohne dabei selber Opfer zu sein. Dann ist man selber auch glĂĽcklich."
Wieso schlägt mir die Autokorrektur bei "Zahnrädchen" eigentlich Drachenzahn vor? o.O
Achach, ich hab ganz vergessen den Wochenplan dieser Woche zu posten.
Ist recht unspannend dieses Mal, ich war sehr unmotiviert gross zu gestalten.
Aber vielleicht interessiert sich ja doch jemand dafĂĽr^^
Hier habter
Nie gehört, klingt aber Afrikanisch^^
Yoga war gut, abgesehen davon, dass ich heute so beweglich war wie ein Laternenpfahl.
Es es war so fĂĽrchterlich kalt in diesem Zimmer o.o'
Mittags habe ich mit einem Mitpatienten gerätselt, was es mit dem "SPI" auf sich hat,
und "Swiss Papageien Index" erschien uns sehr passend.
Wieso auch nicht? xP
Dieser Mitpatient hatte heute spontan austritt, weil er eine Knieoperation hat,
und deswegen drei Wochen liegen muss,
und die inner Klinik den Platz nicht so lange freihalten können.
Das war irgendwie traurig.
Der ist echt in ordnung.
Aber er kommt ja wieder danach, ich nehme mal an, bis dann werd ich auch noch da sein.
Generell macht mir die Tatsache, dass ich nächste Woche (um acht Uhr Morgens, freude herrscht),
Standortbesprechung habe, ein wenig Bauchschmerzen. (Als hätte ich davon nicht genug, haha)
Nicht weil die da besonders böse sind, eher weil.. ich Angst habe, dass mir die Zeit davon läuft.
Ich meine, ja, die letzen Tage ists wirklich vorwärts gegangen, ich hatte soviele Erkenntnisse..
Aber die Arbeit ist noch lange nicht vorbei, eher habe ich das Gefühl, es fängt jetzt erst an.
Allgemein hänge ich aktuell etwas in der Luft was mich und mein Werdegang betrifft.
Kann ich das Studium packen?
WILL ich das ĂĽberhaupt noch?
Was will ich denn eigentlich?
Wer bin ich?
Das alte Elend, nur dass ich jetzt weiss, wo es durchgeht.
Das ist schonmal was.
In der Maltherapie habe ich meinen Kousei mal Kousei sein lassen,
und rumprobiert mit Acrylfarbe.
Es hat.. nicht funktioniert^^
Ich weiss gar nicht, was ich erreichen wollte, aber geendet hats ihn.. Farbmassaker.
Dann habe ich ganz spontan die Form von Montag nachgezeichet und angefangen auszumalen.
Ganz vorsichtig, in sehr pastelligen Tönen.. es schien mir einfach stimmig.
Und irgendwo da bin ich im Prozess verloren gegangen,
irgend ein Zahnrädchen in meinem Denkprozess hat mich aufgefressen - und ich war froh,
als es dann viertel vor drei war und ich das Teufelsding weglegen konnte.
Bäh.
Literaturgruppe war.. ach doch, die war gut.
Es ging um GlĂĽck und darum, wie man es annehmen kann und generell, wie man es findet.
"Wie definieren sie denn GlĂĽck?"
"Pastellblau"
Das Gesicht des Pflegers war sehr unterhaltsam :D
Ach, ich kann sowas einfach ĂĽber Farben besser ausdrĂĽcken.
Blau ist etwas furchtbar schönes.
Das Meer, der Himmel, es ist so.. so was freies.
Zuversicht und Perspektive sind Königsblau,
das GefĂĽhl, zuhause zu sein, ist Indigoblau.
Und GlĂĽck ist eben die sanftere Version davon, Pastellblau.
Und Pech ist hellrot, nicht knallig aber deutlich.
Aber es ist schon faszinierend... viele der Patienten sind eigetlich durchaus positive Gestalten,
aber irgendwo unterwegs hat das Leben die Farben verloren, und Optimismus gibt dir zwar supertolle Outlines, aber so in grau schwarz-weiss ist es eben nicht ganz so toll..
Aber die Definition des Pflegers fand ich etwas sehr schönes;
"GlĂĽck ist, wenn man anderen zum GlĂĽck verhelfen kann, ohne dabei selber Opfer zu sein. Dann ist man selber auch glĂĽcklich."
Wieso schlägt mir die Autokorrektur bei "Zahnrädchen" eigentlich Drachenzahn vor? o.O
Achach, ich hab ganz vergessen den Wochenplan dieser Woche zu posten.
Ist recht unspannend dieses Mal, ich war sehr unmotiviert gross zu gestalten.
Aber vielleicht interessiert sich ja doch jemand dafĂĽr^^
Hier habter
Montag, 11. April 2016
Tag 32 | ... mir fällt kein witziger Titel ein
Heute war schwierig aber faszinierend.
Nein, es war wirklich ein guter Tag.
Es ging mir gut, trotzdem frĂĽhem Aufstehen und Ultraschall in einem Krankenhaus,
dass seine Abteilungen nach Papageien benennnt.
Soweit nichts auffälliges, also weitersuchen. Yay.
Kam deswegen auch nicht mehr zur Morgenrunde,
weil halt Termin frĂĽher und so.
In der Gestaltungstherapie haben wir mit Ton gearbeitet,
eine Form, die uns grade passt.
Ich habe ein unperfektes Ich erschaffen, sehr.. sehr irgendwie schräg.
Aber irgendwie auch passend.
Muss ich mal fotografieren^^
War mal ganz nett nur zu dritt, ist irgendwie eine andere Atmosphäre.
Nachmittags war dann Einzel mim Psychologen,
hab das Bild vom Donnerstag mitgeschleppt und darauf aufbauend haben wir versucht,
meine Erkentnisse, die ich aus diesem Bild ziehe, zu ordnen.
Irgendwie ist mir jetzt viel klarer, was meine Ziele fĂĽr diesen Klinikaufenthalt sind,
das ist gut.
Und eines davon, als Auftrag von meinem Therapeuten: "Lernen sie, kindisch zu sein."
Haha..
Er meinte, dass man eine verlorene Kindheit zwar nicht nachholen kann,
aber indem man das Kind in sich wiederfindet und um verzeihung bittet,
gelingt es, das ganze abzuschliessen.
Das wäre sehr schön, denke ich..
Nachher hatte ich Sozialberatung,
ging um die Anmeldung zur IV.
Wird generell immer empfohlen, und da ich nun schon zum zweiten Mal wärend der Erstausbildung krankheitsbegründet längerfristig ausfalle,
wirds wohl höchste Zeit.
Irgendwie stimmt mich das traurig, es ist schwarz auf weiss ein "Du bist unheilbar krank."
Klar, vielleicht werde ich diese Leistungen nie in Anspruch nehmen mĂĽssen,
es ist mehr eine Absicherung.
Aber ich weiss auch, das es gut möglich ist, dass ich nie in der Lage sein werde, 100% zu arbeiten,
oder ein Studium durchzuziehen.
Aber das ist okay, das weiss ich schon lange.
Es ist eben so.
Zuletzt war noch Vorgespräch Teil II.
Das ging.. erst gut, dann war irgendwo einfach schluss.
Das ist so ein.. beängstigendes Gefühl.
Wenn dein Kopf plötzlich einfach dicht macht, nö, nein, fertig.
Es ging um die Vorstellung, einer Gruppe von meiner Vergangenheit zu erzählen,
bzw meine Erfahrungen in ein Gespräch mit mehreren miteinfliessen zu lassen.
Um Gottes willen!
Nein.
Nein.
NEIN.
Das ist so.. nein.
Da ist es sofort zu Ende in meinem Kopf.
Ich kann das nicht erzählen.
Ich will nicht als wehleidig oder als jemand, der ĂĽbertreibt abgestempelt werden.
Ich fĂĽrchte so schrecklich, dass mir keiner glaubt.
Ausserdem.. kann ich das nicht aussprechen.
Es ist dann so endgĂĽltig.
Es ist dann passiert.
Das macht mir angst.
Jetzt ist es wieder einigermassen okay.
Ich bin erleichtert, dass ich vorerst nicht in diese Gruppe muss,
und ich freue mich auf das malen morgen.
Gute Nacht!
Nein, es war wirklich ein guter Tag.
Es ging mir gut, trotzdem frĂĽhem Aufstehen und Ultraschall in einem Krankenhaus,
dass seine Abteilungen nach Papageien benennnt.
Soweit nichts auffälliges, also weitersuchen. Yay.
Kam deswegen auch nicht mehr zur Morgenrunde,
weil halt Termin frĂĽher und so.
In der Gestaltungstherapie haben wir mit Ton gearbeitet,
eine Form, die uns grade passt.
Ich habe ein unperfektes Ich erschaffen, sehr.. sehr irgendwie schräg.
Aber irgendwie auch passend.
Muss ich mal fotografieren^^
War mal ganz nett nur zu dritt, ist irgendwie eine andere Atmosphäre.
Nachmittags war dann Einzel mim Psychologen,
hab das Bild vom Donnerstag mitgeschleppt und darauf aufbauend haben wir versucht,
meine Erkentnisse, die ich aus diesem Bild ziehe, zu ordnen.
Irgendwie ist mir jetzt viel klarer, was meine Ziele fĂĽr diesen Klinikaufenthalt sind,
das ist gut.
Und eines davon, als Auftrag von meinem Therapeuten: "Lernen sie, kindisch zu sein."
Haha..
Er meinte, dass man eine verlorene Kindheit zwar nicht nachholen kann,
aber indem man das Kind in sich wiederfindet und um verzeihung bittet,
gelingt es, das ganze abzuschliessen.
Das wäre sehr schön, denke ich..
Nachher hatte ich Sozialberatung,
ging um die Anmeldung zur IV.
Wird generell immer empfohlen, und da ich nun schon zum zweiten Mal wärend der Erstausbildung krankheitsbegründet längerfristig ausfalle,
wirds wohl höchste Zeit.
Irgendwie stimmt mich das traurig, es ist schwarz auf weiss ein "Du bist unheilbar krank."
Klar, vielleicht werde ich diese Leistungen nie in Anspruch nehmen mĂĽssen,
es ist mehr eine Absicherung.
Aber ich weiss auch, das es gut möglich ist, dass ich nie in der Lage sein werde, 100% zu arbeiten,
oder ein Studium durchzuziehen.
Aber das ist okay, das weiss ich schon lange.
Es ist eben so.
Zuletzt war noch Vorgespräch Teil II.
Das ging.. erst gut, dann war irgendwo einfach schluss.
Das ist so ein.. beängstigendes Gefühl.
Wenn dein Kopf plötzlich einfach dicht macht, nö, nein, fertig.
Es ging um die Vorstellung, einer Gruppe von meiner Vergangenheit zu erzählen,
bzw meine Erfahrungen in ein Gespräch mit mehreren miteinfliessen zu lassen.
Um Gottes willen!
Nein.
Nein.
NEIN.
Das ist so.. nein.
Da ist es sofort zu Ende in meinem Kopf.
Ich kann das nicht erzählen.
Ich will nicht als wehleidig oder als jemand, der ĂĽbertreibt abgestempelt werden.
Ich fĂĽrchte so schrecklich, dass mir keiner glaubt.
Ausserdem.. kann ich das nicht aussprechen.
Es ist dann so endgĂĽltig.
Es ist dann passiert.
Das macht mir angst.
Jetzt ist es wieder einigermassen okay.
Ich bin erleichtert, dass ich vorerst nicht in diese Gruppe muss,
und ich freue mich auf das malen morgen.
Gute Nacht!
Samstag, 9. April 2016
Tag 30 und 31 | Nachtrag von etwas Grossem
Ein Prozess, ein Werk.
Ein Momentum, Requiem,
etwas ganz ganz Grosses, Bedeutungsschweres.
Und doch nur irgendein Bild, kaum 2 Meter auf 1.50,
an irgendeiner Wand, irgendwo.
Mit Händen bearbeitet, von Farbe bespritzt, als hätte das Schicksal persönlich draufgespuckt,
in Giftgrün, höhnisch.
Feine, saubere Linien, in bravem, genĂĽgsamem Rosa,
fast nicht mehr sichtbar unter dem wild gewordenem Schrei in tiefblau,
kreuz und quer, ungeachtet der Ästhetik, dem, was sich gehört, dem, was schön ist.
Nein, schön ist dieses Bild nicht. Es ist auch nichts besonders Eindrucksvolles.
Aber es ist ehrlich.
Es ist so ehrlich, fĂĽr mich, es ist so offenbarend und deutlich,
dass ich seit Donnerstag bis heute gebraucht habe, wirklich zurechtzukommen damit.
Phu.
Ich habe so viel gelernt die letzen zwei Tage.
Soviel...gesehen, erkannt.
Ich bin noch lange nicht fertig damit, es zu betrachten,
mich selber zu betrachten, im Spiegel, vor dem inneren Auge.
Jetzt, wo ich langsam anfange Konturen zu erhalten,
wo ich langsam anfange mich abzuheben vom Hintergrund,
jetzt, wo ich angefangen habe, jemand zu sein.
Ich.
Erste Person singular,
auch mit unregelmässigen Verben relativ simpel zu konjugieren.
Aber was steckt da denn dahinter?
Wer ist dieser Ich, der isst, der redet, der tanzt, der schläft, der geht, der... [...] ?
Wer ist das?
Irgendwann, als ich noch viel jĂĽnger war, hatte ich einen anderen Namen.
Ich habe nicht angezweifelt, dass er zu mir gehört, man ist halt hineingewachsen,
in diese Rolle als Julia.
So geht es allen.
Aber irgendwann hat es nicht mehr gepasst.
Dieses "Ich", dass nicht wie andere Ichs einfach war, einfach tat, einfach hiess,
war eigentlich gar nicht da.
Dieses Ich war niemand, war niemand greifbares.
Meine Gefühle waren so weit von mir entfernt, dass sie für mich eigene Persönlichkeiten waren,
eigene Namen trugen, agierten ohne das ich sie verstand.
Diese GefĂĽhls-Ichs, diese Seelensplitter waren ich.
Aber wer war dann ich ich?
Ich war kein GefĂĽhl, mir war keine spezielle Aufgabe zugekannt,
ich war einfach.
Ein Bindeglied zwischen diesen Emotionen, der Kleber der alles zusammenhält.
Aber das ist doch niemand, oder?
Eine Holzkiste, bestehend aus zusammengeklebten Holzsstreben ist auch keine Holzkiste mit Leim,
sondern nur eine Holzkiste.
Ich hatte keine Meinung zu irgendwas, ich hatte keine Ziele, keine WĂĽnsche,
ich hatte nichts ausser ein paar pubertierenden Gefühls-Ichs die grundsätzlich nicht miteinander reden wollten,
sondern alle irgendwie ihr eigenes Ding durchgezogen haben.
Dann, irgendwann kam Jin.
Eigentlich weiss ich gar nicht, wie. Oder wieso.
Es gab vor Jin einige andere, andere Namen, andere versuche, jemand zu sein.
Aber nichts hat wirklich gefruchtet, bis da.
Jin war plötzlich jemand.
Jemand mit Meinung, mit Vorstellungen, jemand der bewusst das Steuer ĂĽbernommen hat.
Und langsam, in vielen vielen Stunden Therapie hat sich dieses "Ich-Gefüge" angenähert, zu sich gefunden und ein Seelensplitter nach dem anderen wurde wieder Teil von etwas Grösserem,
Teil von etwas, das als "Ich" funktionieren kann.
Dann, genau als dies geschehen war, die Gefühle ihre angedachten, wenn auch total ungewohnten Plätze eingenommen hatten,
genau da verschwand Jin wieder.
Irgendwo.
Und Ich - dieses Zwischeklebereigentlichniemand-Ich - war plötzlich Chef von etwas, das zusammen funnktioniert hat,
war plötzlich... Jemand.
Ich war nicht.. eigentlich nicht.
Und so hat dieses, mein Ich die Rolle vom Jin-Ich ĂĽbernommen, und darin etwas gefunden,
was klappt. Nicht immer, meistens nicht so wie es sollte,
aber es klappt.
So ist es jetzt seit vielen Jahren,
mit jedem Tag, jeder Stunde lerne ich, die ich jetzt wirklich ICH bin,
dazu, ĂĽber mich, dieses Universum in meinem Kopf das sich "Freie Entscheidung" nennt.
Es ist faszinierend.
Und es ist ganz ganz wichtig.
Wenn ich sage, das ich jetzt vollständig bin, stimmt das nicht ganz - einer dieser Seelensplitter ist mir geblieben,
wenn auch nur als Ahnung, als Erinnerunng.
Anna-Rose, die HĂĽterin aller Erinnerungen an das, was meinen Kopf, meine Psyche krank gemacht hat.
Abgeschottet von mir, hinter Panzerstahl und Zahlenschlösser - ich kann nicht rechnen, hat gut funktioniert.
Als Schutz fĂĽr mich, auf meinem Weg ins Leben, ins Erwachsensein.
Ich glaube, langsam habe ich das Zentrum ihrer Macht erreicht,
ich sehe ihre wohlgehüteten Schätze, diese Erinnerungen an mein Leben,
all das Schlechte, das beängstigende, aber auch alle schönen, erfüllenden Erlebnisse aus meiner Vergangenheit.
Und es ergibt plötzlich sovieles Sinn, es ist mit einem Male.. erklärbar.
Das ist faszinierend, erneut.
Wie kann ICH denn jemand sein, wenn ich mir selber keinen Wert zugestehe?
Ich habe mich ruiniert, jahrelang, fĂĽr andere.
Emotional, finanziell.
Alles im Glauben, es sei gut so.
Das ist es auch, ja, aber nicht wenn ich jemand sein will.
Dieser Grundsatz ist ganz wichtig, ich verstehe ihn rational, schon ewig,
aber ich glaube, gefühlsmässig ist erst gestern bei mir angekommen, was das denn heisst.
Ich muss nicht mit jedem gut auskommen.
Ich darf es auch mal scheisse finden, was andere tuen.
Ich muss nicht bequem und rund und angenehm sein,
ich darf.
Ich darf.
Es ist ein einziges Wort, was mich so blockiert hat, und welches sich am Freitag im Gespräch mit der BP einfach lösen wollte.
Egoist.
Ha.
Ich habe nie 100% gegeben in Therapien, ich habe nie voll Gas gegeben.
Aus Angst, ein Egoist zu sein.
Es ist dieses eine dumme blöde Wort, welches ich so oft gehört habe zuhause,
in der Schule, ĂĽberall, dass sich eingebrannt hat in meinen Kopf.
In der puren Verzweiflung, KEIN Egoist zu sein, bin ich irgendwo im völligen Gegenteil versumpft,
und habe trotzdem immer wieder gehört, das ich einer bin.
Ja, und?
Heh.
Egoismus ist nichts schlechtes.
An sich nicht.
Aber das muss ich erst noch verstehen lernen.
Nur schon, dass es zur Sprache gekommen ist, hat mir fĂĽrchterliche Angst gemacht,
dass ich jetzt schlecht dastehe vor meiner BP, wie ein trotziges kleines Kind oder so.
Das ich ein Trottel bin, weil ich nie alles erzählt habe in Therapien,
und so ganz viel Zeit verschenkt habe.
Das fĂĽrchte ich immer noch, verurteilt zu werden fĂĽr meine Fehler.
Weil ich das viel zu lange wurde.
Ein ambulanter Therapeut von mir meinte einst,
dass er die Leute immer vor die Wahl stellt; entweder sie akzeptieren ihr Schicksal und ihre Vergangenheit,
oder sie werden mit 50 noch damit hadern und sich selber nur unglĂĽcklich machen.
Ich glaube, es war falsch von ihm, mir das zu sagen.
Ich meine, es ist wahr, er hat recht. Die radikale Akzeptanz ist etwas sehr wichtiges.
Aber in dieser Phase meines Lebens hat mich das in eine falsche Richtung geworfen,
es hat mir eingeredet, dass ich immer vernĂĽnftig und vorausschauend sein sollte in Therapien.
Das ist so ein Blödsinn.
Ich bin Borderliner.
Ich sollte rein pathologisch gesehen nicht mal in der Lage sein,
meine Handlungen vernünftig einzuschätzen,
ich DARF auch einfach mal total unreif total beleidigt sein,
weil es grade nicht passt.
Punkt.
Das muss ich jetzt lernen.
Das wird schwer, aber der erste, wichtigste Schritt ist da,
ich WEISS es. Ich sehe es, ich verstehe es.
Das ist grossartig.
Und das alles nur wegen einem Bild,
keine 2 Meter auf 1,50.
Donnerstag, 7. April 2016
Tag 30 - Kommt morgen!
Es ist spät und ich will mich nicht hetzen beim Schreiben.
Deswegen gibts einen ausfĂĽhrlichen Bericht ĂĽber heute dann morgen.
Heute war - zusammengefasst - gut!
Gute Nacht!
Deswegen gibts einen ausfĂĽhrlichen Bericht ĂĽber heute dann morgen.
Heute war - zusammengefasst - gut!
Gute Nacht!
Mittwoch, 6. April 2016
Tag 29 | Vorgespräch mit Tiefgang
"Ich war doch so schön ausgemalt, aber hab die Farben verwischt"
Heute war fĂĽr ein Mittwoch verdammt viel los.
Hat ganz entspannt begonnen mit Ergo,
Speckstein ist so ein dankbares Material.
Es ist so geduldig, wenn ich ungeduldig bin.
Es ist so sanft zu mir, obwohl ich so grob zu ihm bin.
Und einfach nur wunderschön.
Ich könnte stundenlang einfach nur sinnlos Specksteinsplitter schleifen^^
Aber gegen Ende gings mir total auf den Geist,
mir ist die eine Spitze von Projekt Verrat-ich-nicht abgebrochen,
und das Ding ist so total filigran das es echt schwer zu kleben ist.
Habs mit Sekundenkleber probiert, aber Jin & Sekundenkleber war noch NIE eine gute Idee.
Auch heute nicht.
Die Ergotherapeutin hat mich dann gerettet indem sie mir verraten hat,
dass sie speziellen Speckstein-Leim hat.
Yay.
Hoffentlich ist es Morgen schon getrocknet und hält :c
Ab dem ganzen Theater habe ich total vergessen, dass ich um viertel nach Zehn zum Vorgespräch für die interaktionelle Gruppe erwartet werde.
Aber irgendwie.. war das weniger einn Vorgespräch, als mehr eine volle Therapiestunde.
Auch wenn das wohl nicht unbedingt so beabsichtig gewesen ist,
aber es war unheimlich schwierig.
In der Interaktionellen geht es halt vorallem darum, miteinander im Kontakt zu sein,
den Gruppenteilnehmer rĂĽckzumelden unnd selber RĂĽckmeldungen zu erhalten,
wie man wirkt, wie man sich anderen gegenüber verhält und so.
Es werden Themen aus der Gruppe aufgegriffen und besprochen.
Und irgendwie sind wir dann ganz woanders gelandet,
bei der Frage, wieso ich nicht von mir erzählen kann und wieso sie, die Gruppenleiterin und Psychologin glaubt,
dass es mit meinem Elternhaus zu tun hat und der Tatsache,
dass ich mit meinen Problemen nie ernst genommen worden bin.
Egal was geschmerzt hat, egal mit wem es Ärger gab, immer hiess es "Reiss dich zusammen,
tu nicht so."
Das prägt.
Das beschäftigt mich so dermassen, schon die ganze Zeit.
-Casper / Blut sehen (Die Vergessenen Pt. II)
Hat ganz entspannt begonnen mit Ergo,
Speckstein ist so ein dankbares Material.
Es ist so geduldig, wenn ich ungeduldig bin.
Es ist so sanft zu mir, obwohl ich so grob zu ihm bin.
Und einfach nur wunderschön.
Ich könnte stundenlang einfach nur sinnlos Specksteinsplitter schleifen^^
Aber gegen Ende gings mir total auf den Geist,
mir ist die eine Spitze von Projekt Verrat-ich-nicht abgebrochen,
und das Ding ist so total filigran das es echt schwer zu kleben ist.
Habs mit Sekundenkleber probiert, aber Jin & Sekundenkleber war noch NIE eine gute Idee.
Auch heute nicht.
Die Ergotherapeutin hat mich dann gerettet indem sie mir verraten hat,
dass sie speziellen Speckstein-Leim hat.
Yay.
Hoffentlich ist es Morgen schon getrocknet und hält :c
Ab dem ganzen Theater habe ich total vergessen, dass ich um viertel nach Zehn zum Vorgespräch für die interaktionelle Gruppe erwartet werde.
Aber irgendwie.. war das weniger einn Vorgespräch, als mehr eine volle Therapiestunde.
Auch wenn das wohl nicht unbedingt so beabsichtig gewesen ist,
aber es war unheimlich schwierig.
In der Interaktionellen geht es halt vorallem darum, miteinander im Kontakt zu sein,
den Gruppenteilnehmer rĂĽckzumelden unnd selber RĂĽckmeldungen zu erhalten,
wie man wirkt, wie man sich anderen gegenüber verhält und so.
Es werden Themen aus der Gruppe aufgegriffen und besprochen.
Und irgendwie sind wir dann ganz woanders gelandet,
bei der Frage, wieso ich nicht von mir erzählen kann und wieso sie, die Gruppenleiterin und Psychologin glaubt,
dass es mit meinem Elternhaus zu tun hat und der Tatsache,
dass ich mit meinen Problemen nie ernst genommen worden bin.
Egal was geschmerzt hat, egal mit wem es Ärger gab, immer hiess es "Reiss dich zusammen,
tu nicht so."
Das prägt.
Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr ergibt das auch Sinn, dass das prägt.
Ich meine, ich hab darĂĽber bisher nie nachgedacht.
Wir sind eben etwas... zielgerichteter aufgewachsen als andere, gute Noten und saubere Zimmer waren etwas wichtiger als menschliche und charakterliche Fähigkeiten.
Ich habe nie darüber nachgedacht, dass teile meiner Borderlineerkrankung auch von da herrühren können.
Ich meine, ich weiss das die Gewalt und die Misshandlung auch ausserhalb der Familie dazu beigetragen hat.
Aber dass da noch mehr schief gelaufen ist, ist mir nicht eingefallen.
Irgendwie hört man auf zu suchen, wenn man eine logische Erklärung hat.
Das beschäftigt mich so dermassen, schon die ganze Zeit.
Ich will meinen Eltern, vorallem meinem Vater, eigentlich nicht vorwerfen,
dass sie mich nicht geliebt haben oder lieben.
Bei meiner Mutter werde ich sowieso nie erfahren was ihre BeweggrĂĽnde waren,
wieso sie mich geschlagen und gedemĂĽtigt hat.
Spätestens seit dem Anime "Shigatsu wa Kimi no Uso" habe ich das loslassen können.
Ja, es ist schon lustig, was alles so dazu beitragen kann, dass man plötzlich ein Aha-Erlebnis hat.
Ein Lied, ein Zitat oder eben eine Serie - und mit einem Male ist etwas glasklar was vorher irgendwo versteckt war.
Ich trage niemandem irgendetwas nach.
Meine Vergangenheit war eben so, fertig. Hass oder Wut ändert nichts,
es macht nur zusätzlich im hier und jetzt eine schlechte Stimmung, und das muss nicht sein.
Ich merke schon, das lässt mich immer noch nicht los.
Wie ich festgestellt habe, hab ich erst am Freitag BP-Gespräch.
Wäh.
Irgendwie habe ich das BedĂĽrfnis, morgen darĂĽber zu reden.
Aber ich glaube, ich werde mich nicht trauen, auf meine BP zuzugehen und um ein ausserplanmässiges Gespräch zu beten.
Mal schauen.
Generell ist morgen nicht viel los, ich schaue ob ich Morgens in die Ergo kann,
sonst hab ich von viertel nach neun bis viertel nach elf ein Loch,
das ist doch schon etwas arg lang.
Ach, ich werde es sehen..
Dienstag, 5. April 2016
Tag 28 | Erkenntnis
"Peru", murmelte Richard.
"Ja." Matt wusste nicht, was er sonst sagen sollte.
"Irgendwie habe ich es mir peruanischer vorgestellt. Sollten hier nicht Lamas rumrennen?"
"Richard, wir sind auf einem Flughafen!"
-> Die FĂĽnf Tore; Todesstern - Anthony Horowitz
Sorry, aber das ist grossartig :D
Heute war. Lang. Intensiv.
Ich bin so scheisse in Zwischenmenschlichem Krams, das ist unglaublich.
Heute haben relativ viele geweint, auffallend viele, selbst fĂĽr eine Klinik.
Ich weiss nie, wie reagieren.
Deswegen neige ich dazu, wegzulaufen.
Ach, ich hab ja noch das und das jetzt. Irgedwie so.
Grossartig.
Ich meine.. was TUT man denn in soner Situation?
Was sagt man denn?
Was.. was keine Ahnung, was zur Hölle.
Das ist schwer.
Mir ist viel klar geworden.
Ich kann nicht hundertprozentig offen reden, auch nicht mit Therapeuten.
Ich kann nicht sagen "Sorry, eigentlich will ich grade nicht leben."
Irgedwie.. irgendwie will ich nicht, dass jemand denkt, dass ich manchmal schwache Momente habe.
Das ich manchmal kapitulieren will. Das es manchmal einfach zuviel ist.
Ich finde es generell sehr schwer, von sich zu reden, in Gruppen, vor anderen.
Die haben doch genug mit sich zu tun, da brauchen die nicht auch noch meine Geschichte.
Eigentlich ist das dumm, weil genau dafĂĽr ist es ja da.
Die vergessen mich und meine Geschichte sowieso relativ bald wieder, sobald man ausgetreten ist und sich die Wege trennen.
Aber...
Haha.
Ich muss das unbedingt ansprechen, im Einzel.
Aber sprich mal an, dass du Dinge nicht ansprechen kannst.
Hallelujah.
Aber hei, meine Türklinke wächst!
Bild folgt unten.
Und ein Bild vom Grenzen-Bild von gestern hab ich auch noch, ha!
Meinn Kousei wird btw pastellkreidig, ich wage mich doch drann.
Leider habe ich es versäumt, ein WiP davon zu machen, ich poste dann dafür ein fertiges Bild.
Ansonsten.. ist heute echt viel passiert, aber ich kann es grade nicht ordnen.
Ich kann grade generell nicht viel ordnen.
Das wird schon.
Alles wird gut.
"Ja." Matt wusste nicht, was er sonst sagen sollte.
"Irgendwie habe ich es mir peruanischer vorgestellt. Sollten hier nicht Lamas rumrennen?"
"Richard, wir sind auf einem Flughafen!"
-> Die FĂĽnf Tore; Todesstern - Anthony Horowitz
Sorry, aber das ist grossartig :D
Heute war. Lang. Intensiv.
Ich bin so scheisse in Zwischenmenschlichem Krams, das ist unglaublich.
Heute haben relativ viele geweint, auffallend viele, selbst fĂĽr eine Klinik.
Ich weiss nie, wie reagieren.
Deswegen neige ich dazu, wegzulaufen.
Ach, ich hab ja noch das und das jetzt. Irgedwie so.
Grossartig.
Ich meine.. was TUT man denn in soner Situation?
Was sagt man denn?
Was.. was keine Ahnung, was zur Hölle.
Das ist schwer.
Mir ist viel klar geworden.
Ich kann nicht hundertprozentig offen reden, auch nicht mit Therapeuten.
Ich kann nicht sagen "Sorry, eigentlich will ich grade nicht leben."
Irgedwie.. irgendwie will ich nicht, dass jemand denkt, dass ich manchmal schwache Momente habe.
Das ich manchmal kapitulieren will. Das es manchmal einfach zuviel ist.
Ich finde es generell sehr schwer, von sich zu reden, in Gruppen, vor anderen.
Die haben doch genug mit sich zu tun, da brauchen die nicht auch noch meine Geschichte.
Eigentlich ist das dumm, weil genau dafĂĽr ist es ja da.
Die vergessen mich und meine Geschichte sowieso relativ bald wieder, sobald man ausgetreten ist und sich die Wege trennen.
Aber...
Haha.
Ich muss das unbedingt ansprechen, im Einzel.
Aber sprich mal an, dass du Dinge nicht ansprechen kannst.
Hallelujah.
Aber hei, meine Türklinke wächst!
Bild folgt unten.
Und ein Bild vom Grenzen-Bild von gestern hab ich auch noch, ha!
Meinn Kousei wird btw pastellkreidig, ich wage mich doch drann.
Leider habe ich es versäumt, ein WiP davon zu machen, ich poste dann dafür ein fertiges Bild.
Ansonsten.. ist heute echt viel passiert, aber ich kann es grade nicht ordnen.
Ich kann grade generell nicht viel ordnen.
Das wird schon.
Alles wird gut.
Montag, 4. April 2016
Tag 27 | Grenzen
Ich denke, "Grenzen" ist ein guter Titel von heute.
Physisch war heute eine echte Katastrophe, aber seit dem Arzttermin heute Abend gehts besser.
Es beruhigt, das jetzt endlich mal umfassendere Tests gemacht werden,
muss irgendwann die Tage auch mal ins Spital fĂĽr umfassende Ultraschalls usw.
Es geht voran. Das ist gut.
In der Klinik gings in der Morgeneinstimmung um Dinge, die im Leben nicht mehr passieren.
Vielleicht sieht man nie wieder Paris, vielleicht isst man nie wieder echte italienische Pizza.
Vielleicht sieht man eine Person nie wieder, vielleicht findet man dieses eine Teil, das man vermisst nie wieder.
Das Thema ist faszinierend.
Da ist so vieles, was man nie wieder sehen, hören, fühlen wird,
oder vielleicht erst gar nie im Leben.
Und wir werden es nicht vermissen, zumindest das Meiste davon.
Man kann nicht alles erleben, alles haben.
Das Leben ist eine Teilwelt, ein kleines StĂĽck von vielen zusammen.
Manchmal denke ich mir, es ist diese Sicht auf das Leben, die mich traurig macht.
Was sind wir denn wert, wenn wir nur ein winziges StĂĽckchen sind?
Ich habe keine Ahnung.
In der Gestaltungstherapie mussten wir aus verschiedenen Kärtchen mit verschiedenen Linien eine auswählen und unsere Stimmung in einer Farbe erklären.
Ich habe mich fĂĽr Gelb-GrĂĽn entschieden.
Einfach etwas das nicht rein ist, ausserdem finde ich Gelb frĂĽh morgens total eklig.
Ich kann das schlussendliche Ergebnis nicht erklären, ich mach morgen ein Bild.
(Ich probiers^^)
Aktuell lese ich eine Buchreihe (Die FĂĽnf Tore) zum zweiten Mal, und ich LIEBE sie!
Ăśber Mittag hab ich mich in das kleine Wohnzimmer unterm Dach in der Klinik zurĂĽckgezogen und weitergelesen.
Und jetzt kann ich Teil drei nicht lesen weil ich in einem Anflug von geistiger Umnachtung nur Band 1,2,4,5&6 gekauft hatte damals, weil.. WEEEILLL. Keine Ahnung.
Aber jetzt muss ich warten bis die Bestellung angekommen ist, meeeeeeeeh T_T
Auf jeden Fall hatte ich Nachmittags dann nur Einzel mim Psychologe,
Blutabnahme wurde auf Morgen verschoben weil noch eine Unterschrift fehlt.
(Yay, happy happy BĂĽrokram)
Im Einzel gings dann auch um Grenzen - Wahrnehmen, verstehen, akzeptieren.
Vorallem aber das Recht, diese einzufordern.
Das ich sagen darf, das mich etwas nervt, das ich mal die Geduld verlieren darf.
Das ich nicht immer unendlich geduldig sein muss.
Ich glaube, jemand, der lange psychisch Krank ist, neigt sehr dazu, einfach nur zu ertragen.
Einfach zu erdulden und zu warten und zu ertragen und immer tiefer zu rutschen und trotzdem zu ertragen.
Es ist verdammt schwer, sich bewusst zu machen, dass man eine Wahl hat.
Das man mal total sauer werden darf, auf die Vergangenheit, die Familie, die Umstände.
Das man auch mal auf Leute, die man doch eigentlich lieb hat und nicht verletzen will,
so richtig wĂĽtend sei darf.
Das ist okay.
Ich kann das noch nicht annehmen.
Ich kann es rational verstehen, aber ich kann es noch nicht umsetzen.
Grenzen setzen.
Stop sagen.
Das ist schwer.
Physisch war heute eine echte Katastrophe, aber seit dem Arzttermin heute Abend gehts besser.
Es beruhigt, das jetzt endlich mal umfassendere Tests gemacht werden,
muss irgendwann die Tage auch mal ins Spital fĂĽr umfassende Ultraschalls usw.
Es geht voran. Das ist gut.
In der Klinik gings in der Morgeneinstimmung um Dinge, die im Leben nicht mehr passieren.
Vielleicht sieht man nie wieder Paris, vielleicht isst man nie wieder echte italienische Pizza.
Vielleicht sieht man eine Person nie wieder, vielleicht findet man dieses eine Teil, das man vermisst nie wieder.
Das Thema ist faszinierend.
Da ist so vieles, was man nie wieder sehen, hören, fühlen wird,
oder vielleicht erst gar nie im Leben.
Und wir werden es nicht vermissen, zumindest das Meiste davon.
Man kann nicht alles erleben, alles haben.
Das Leben ist eine Teilwelt, ein kleines StĂĽck von vielen zusammen.
Manchmal denke ich mir, es ist diese Sicht auf das Leben, die mich traurig macht.
Was sind wir denn wert, wenn wir nur ein winziges StĂĽckchen sind?
Ich habe keine Ahnung.
In der Gestaltungstherapie mussten wir aus verschiedenen Kärtchen mit verschiedenen Linien eine auswählen und unsere Stimmung in einer Farbe erklären.
Ich habe mich fĂĽr Gelb-GrĂĽn entschieden.
Einfach etwas das nicht rein ist, ausserdem finde ich Gelb frĂĽh morgens total eklig.
Ich kann das schlussendliche Ergebnis nicht erklären, ich mach morgen ein Bild.
(Ich probiers^^)
Aktuell lese ich eine Buchreihe (Die FĂĽnf Tore) zum zweiten Mal, und ich LIEBE sie!
Ăśber Mittag hab ich mich in das kleine Wohnzimmer unterm Dach in der Klinik zurĂĽckgezogen und weitergelesen.
Und jetzt kann ich Teil drei nicht lesen weil ich in einem Anflug von geistiger Umnachtung nur Band 1,2,4,5&6 gekauft hatte damals, weil.. WEEEILLL. Keine Ahnung.
Aber jetzt muss ich warten bis die Bestellung angekommen ist, meeeeeeeeh T_T
Auf jeden Fall hatte ich Nachmittags dann nur Einzel mim Psychologe,
Blutabnahme wurde auf Morgen verschoben weil noch eine Unterschrift fehlt.
(Yay, happy happy BĂĽrokram)
Im Einzel gings dann auch um Grenzen - Wahrnehmen, verstehen, akzeptieren.
Vorallem aber das Recht, diese einzufordern.
Das ich sagen darf, das mich etwas nervt, das ich mal die Geduld verlieren darf.
Das ich nicht immer unendlich geduldig sein muss.
Ich glaube, jemand, der lange psychisch Krank ist, neigt sehr dazu, einfach nur zu ertragen.
Einfach zu erdulden und zu warten und zu ertragen und immer tiefer zu rutschen und trotzdem zu ertragen.
Es ist verdammt schwer, sich bewusst zu machen, dass man eine Wahl hat.
Das man mal total sauer werden darf, auf die Vergangenheit, die Familie, die Umstände.
Das man auch mal auf Leute, die man doch eigentlich lieb hat und nicht verletzen will,
so richtig wĂĽtend sei darf.
Das ist okay.
Ich kann das noch nicht annehmen.
Ich kann es rational verstehen, aber ich kann es noch nicht umsetzen.
Grenzen setzen.
Stop sagen.
Das ist schwer.
Freitag, 1. April 2016
Tag 26 | Das Speckstein-Massaker und ein Sessel gespickt mit Dosen
"GlĂĽcklich ist, wer sein Schicksal nicht als Schlag betrachtet."
Moment, vielleicht wird ein Schlag ja von unten betrachtet zu einem "etwas ausheben",
das wiederum könnte ein Symbol für Neuanfang sein, etwas pflanzen das wächst, das lebt.
Oder man begräbt wen, den man vorher erschlagen hat.
Alles eine Frage der Sicht.
Heute ist okay, es ist nicht gut oder es ist eben.
Mein erster "langer" Freitag, hab ja jetzt die eine SchĂĽlerin Freitag Nachmittag nicht mehr *schnĂĽffz*
Morgens beim gemeinsamen FrĂĽhstĂĽck hab ich mich beim Pfleger fĂĽrs BZA abgemeldet,
hatte ja mit meiner BP gestern besprochen, dass ich schau wies geht und wenns nicht geht dann eben nicht.
Irgendwie.. keine Ahnung. Es wär echt ein Zwingen gewesen.
Ich hab Angst davor, wenn jemand mit zwei so Stöckern auf mich zu kommt,
es weckt so viele unangenehme Erinnerungen, es triggert.
(Der Unterschied zwischen Trigger und Erinnerung ist, dass der Trigger ein sehr starkes Gefühl auslöst. Das kann gut oder schlecht sein. Die Erinnerung ist.. einfach nur eine Erinnerung.)
Diese andauernde Hab-Acht-Stellung und der 360° Radar machen mich echt fertig.
Diese dauernde Angst, das mich jemand damit gleich erschlägt ist unerträglich.
Dem wollte ich mich einfach nicht aussetzen, und es war die richtige Entscheidung.
Es war sehr schwer zu sagen "Nein, ich will jetzt nicht!",
beide, meine BP und der Gruppenleitende Pfleger haben mir empfohlen, weiter zu gehen,
und irgendwie setzt da ganz stark mein PflichtgefĂĽhl ein.
Will doch nicht faul sein, will doch nicht feige sein, nur vermeiden.
Aber ich habs trotzdem geschafft und das ist gut.
Ein bisschen stolz bin ich ja auch auf mich deswegen.
Dafür hab ichs nicht geschafft, der einen Mitpatientin für das Gespräch am Mittwoch zu danken.
Es war sehr.. erleuchtend.
Es hat einiges in mir geweckt, und jetzt, nach zwei Tagen bearbeitungszeit weiss ich,
dass es auch ein wenig was gelöst hat.
Statt BZA hab ich meinem "Patenkind" die Station gezeigt und alles ein wenig erklärt.
Hab ich das Patensystem da schonmal erläutert?
Falls ja: Egal, ĂĽberspringts.
Falls nein: Hier habters.
Es ist so, das jeder, der neu in die Klinik kommt, einen Paten aus der bereits vorhandenen Patientengruppe kriegt,
dieser Zeit ein wenig die Räumlichkeiten, erklärt grob wo was ist, wo kann man hin wenn man Ruhe braucht,
wo im Notfall, was wer sowieso.
Ausserdem werden auch so die Wichtigsten Regeln erklärt, wo gehören Jacken & Schuhe hin,
wo darf geraucht werden, wie ist es mit der KĂĽche usw usw.
Ich mach das irgendwie gerne, aus mehreren GrĂĽnden.
Zum einen zeigt es mir, das ich in der Lage bin, mir sowas zu merken.. grade mit merken hab ich so meine MĂĽhe aktuell.
Ausserdem macht es mir das einfacher, auf neue Patienten zuzugehen.
Ich hab halt einen Grund diese anzusprechen, bin ja Pate.
So kommt man leichter ins Gespräch.
Ausserdem ist es einfach auch ein gutes GefĂĽhl wenn sich jemand an mich wendet, weil er etwas wissen will.
Irgendwie schräg.^^
Auf jeden Fall hab ich dann ersma Pate gespielt und bin nachher spontan in die Ergo hoch.
Die Ergotherapeutin ist ja aktuell in Urlaub, deswegen läuft die autonom.
Zuerst war ich ganz alleine, und ich konnte in aller Ruhe meine innere Nicht-Ruhe an Speckstein auslassen.
Das Zeugs ist soooo toll!
Ich liebe Speckstein.
Er ist so weich, er ist so hart. Er ist so bunt, er ist so geduldig mit mir.
Ein bisschen mit der Säge drauf rumgehackt.. hat gut getan.
Und ich konnte endlich mal ein GefĂĽhl benennen.
Ich glaube, ich war sehr wĂĽtend.
Wütend, weil keine fünf Minuten Ruhe ist, weil immer was wehtut, die Ärzte nicht wissen was los ist,
ich meinen Panikattacken ausgeliefert bin, ich ĂĽberfordert bin,
so vieles grade einfach hinten und vorne nicht passt.
Das hat mich unheimlich wĂĽtend gemacht.
Und es hat sehr sehr gut getan, das zu erkennen und den armen Speckstein zu massakrieren.
Aber hey, es ist auch was bei rausgekommen!
Aus einem der Splitter hab ich dann noch was "sinnvolles" gemacht.
Es sieht so toll aus, wenn man Speckstein mit Schleifpapier 1200 schleift.. wunderschön <3
Irgendwann is auch noch ne Mitpatientin dazugekommen.
War echt nett.
Nachmittags war dann Achtsamkeit.
Und DAS ist die Achtsamkeitsgruppe, die ich vermisst habe!
Bei der anderen Gruppe am Donnerstag, wo ich jetzt bisher war, ist es einfach.. ih.
Also, die eine Pflegerin macht das super, aber der Psychologe der da abwechselnd mit ihr macht ist so.. nein.
Das ist so oberdämlich.
Wir machen jedesmal das genau fucking selbe.
Achtsamkeit ist so GROSSARTIG, es gibt so unendlich viele Möglichkeiten!
Aber nein, immer dumme Hirsesäckchen und dummes hin und her gewackel,
Ieeehaaaifbeipsgsdnjawifo.
Jaja, ich bin froh, wieder in der Freitags-Gruppe zu sein.
Da war ich letztes Mal schon.
Die wird von meiner BP & dem einen Pfleger geleitet.
Der eine der...hier schon oft vorgekommen ist, ich glaube das merkt man nur nicht unbedingt :D
Es sind ja nur insgesamt vier Pfleger, zwei Frauen und zwei Männer.
Und "der Pfleger" ist meist der eine halt, bei dem ich BZA, Literaturgruppe und so einiges anderes habe^^
Auf jeden Fall: Achtsamkeit.
Dieses Mal geleitet von "dem Pfleger", es ging ums Thema Anspannung.
Wir haben uns zu Beginn notiert, wo auf einer Skala 1-10 unsere Anspannung liegt.
Dann gabs nen kurzen Mediationsteil, danach wiederum aufgeschrieben, verglichen, hat sich was getan?
Dann wurds fies :D
Wir sollten zu zweit zusammen gehen und der eine erzählt etwas, der andere hört nur zu und darf immer mal wieder "Stop" sagen.
Der andere muss dann sofort aufhören zu reden, ein zwei Sekunden still sein und dann weiter erzählen.
Der "Stopper" darf so oft und so schnell hintereinander Stopp sagen, wie er will.
Das ist echt.. ne Herausforderung :D
Als Stopper will man irgendwie wissen, wie die Story, die der andere erzählt weitergeht,
aber man will auch ein bisschen fies sein und oft Stop sagen,
als Erzähler will man andauernd weiterreden und muss höllisch aufpassen, das Stop nicht zu verpassen.
Dann wird wieder aufgeschrieben, wo die Spannung jetzt liegt.
Ebenso nach der darauffolgenden Runde "Ich packe meinen Koffer" und einer "Chill-Einlage" mit Klassischer Musik.
War gut!
Hatte den Pfleger als Partner, und er hat mir erzählt, was er mit meinen Dosen so anstellen würde in meinem Zimmer,
so LED dranpacken, oder eben einen Sessel draus bauen.
Nach der Gruppe hat er das genauer erklärt.. mehr oder weniger.
"Ja eben, Sie nehmen halt so einen richtigen Sessel, und den spicken sie dann so mit Dosen."
Das.. jaa. Nein. What the fuck :D
Dann war noch Wochenabschlussrunde, da war ich ja auch zum ersten Mal dabei.
Sehr unspektakulär, aber irgendwie gings mir nicht gut.
Ich weiss nicht, wieso, ich war total Angespannt.
Ausserdem musste man per Zublinzeln klar machen, wer als nächstes dran ist,
und ja, als jemand, der Mühe damit hat, anderen in die Augen zu sehen ist das so unmöglich.
Fuck it.
Jetzt grade.. denke ich einfach nicht viel.
Ich tu einfach, ich lasse tun.
Nicht denken, das ist schwierig.
Ich zähle die Stunden bis Montag.
Ach jaaaa!
Neuer Wochenplan, schon verschönert <3
Die "evtl. interaktionelle Gruppentherapie" ist deswegen so eventuell,
weil ich am Tag vorher erst Vorgespräch hab, und da geklärt wird, ob die Gruppe was für mich ist.
Moment, vielleicht wird ein Schlag ja von unten betrachtet zu einem "etwas ausheben",
das wiederum könnte ein Symbol für Neuanfang sein, etwas pflanzen das wächst, das lebt.
Oder man begräbt wen, den man vorher erschlagen hat.
Alles eine Frage der Sicht.
Heute ist okay, es ist nicht gut oder es ist eben.
Mein erster "langer" Freitag, hab ja jetzt die eine SchĂĽlerin Freitag Nachmittag nicht mehr *schnĂĽffz*
Morgens beim gemeinsamen FrĂĽhstĂĽck hab ich mich beim Pfleger fĂĽrs BZA abgemeldet,
hatte ja mit meiner BP gestern besprochen, dass ich schau wies geht und wenns nicht geht dann eben nicht.
Irgendwie.. keine Ahnung. Es wär echt ein Zwingen gewesen.
Ich hab Angst davor, wenn jemand mit zwei so Stöckern auf mich zu kommt,
es weckt so viele unangenehme Erinnerungen, es triggert.
(Der Unterschied zwischen Trigger und Erinnerung ist, dass der Trigger ein sehr starkes Gefühl auslöst. Das kann gut oder schlecht sein. Die Erinnerung ist.. einfach nur eine Erinnerung.)
Diese andauernde Hab-Acht-Stellung und der 360° Radar machen mich echt fertig.
Diese dauernde Angst, das mich jemand damit gleich erschlägt ist unerträglich.
Dem wollte ich mich einfach nicht aussetzen, und es war die richtige Entscheidung.
Es war sehr schwer zu sagen "Nein, ich will jetzt nicht!",
beide, meine BP und der Gruppenleitende Pfleger haben mir empfohlen, weiter zu gehen,
und irgendwie setzt da ganz stark mein PflichtgefĂĽhl ein.
Will doch nicht faul sein, will doch nicht feige sein, nur vermeiden.
Aber ich habs trotzdem geschafft und das ist gut.
Ein bisschen stolz bin ich ja auch auf mich deswegen.
Dafür hab ichs nicht geschafft, der einen Mitpatientin für das Gespräch am Mittwoch zu danken.
Es war sehr.. erleuchtend.
Es hat einiges in mir geweckt, und jetzt, nach zwei Tagen bearbeitungszeit weiss ich,
dass es auch ein wenig was gelöst hat.
Statt BZA hab ich meinem "Patenkind" die Station gezeigt und alles ein wenig erklärt.
Hab ich das Patensystem da schonmal erläutert?
Falls ja: Egal, ĂĽberspringts.
Falls nein: Hier habters.
Es ist so, das jeder, der neu in die Klinik kommt, einen Paten aus der bereits vorhandenen Patientengruppe kriegt,
dieser Zeit ein wenig die Räumlichkeiten, erklärt grob wo was ist, wo kann man hin wenn man Ruhe braucht,
wo im Notfall, was wer sowieso.
Ausserdem werden auch so die Wichtigsten Regeln erklärt, wo gehören Jacken & Schuhe hin,
wo darf geraucht werden, wie ist es mit der KĂĽche usw usw.
Ich mach das irgendwie gerne, aus mehreren GrĂĽnden.
Zum einen zeigt es mir, das ich in der Lage bin, mir sowas zu merken.. grade mit merken hab ich so meine MĂĽhe aktuell.
Ausserdem macht es mir das einfacher, auf neue Patienten zuzugehen.
Ich hab halt einen Grund diese anzusprechen, bin ja Pate.
So kommt man leichter ins Gespräch.
Ausserdem ist es einfach auch ein gutes GefĂĽhl wenn sich jemand an mich wendet, weil er etwas wissen will.
Irgendwie schräg.^^
Auf jeden Fall hab ich dann ersma Pate gespielt und bin nachher spontan in die Ergo hoch.
Die Ergotherapeutin ist ja aktuell in Urlaub, deswegen läuft die autonom.
Zuerst war ich ganz alleine, und ich konnte in aller Ruhe meine innere Nicht-Ruhe an Speckstein auslassen.
Das Zeugs ist soooo toll!
Ich liebe Speckstein.
Er ist so weich, er ist so hart. Er ist so bunt, er ist so geduldig mit mir.
Ein bisschen mit der Säge drauf rumgehackt.. hat gut getan.
Und ich konnte endlich mal ein GefĂĽhl benennen.
Ich glaube, ich war sehr wĂĽtend.
Wütend, weil keine fünf Minuten Ruhe ist, weil immer was wehtut, die Ärzte nicht wissen was los ist,
ich meinen Panikattacken ausgeliefert bin, ich ĂĽberfordert bin,
so vieles grade einfach hinten und vorne nicht passt.
Das hat mich unheimlich wĂĽtend gemacht.
Und es hat sehr sehr gut getan, das zu erkennen und den armen Speckstein zu massakrieren.
Aber hey, es ist auch was bei rausgekommen!
Aus einem der Splitter hab ich dann noch was "sinnvolles" gemacht.
Es sieht so toll aus, wenn man Speckstein mit Schleifpapier 1200 schleift.. wunderschön <3
Irgendwann is auch noch ne Mitpatientin dazugekommen.
War echt nett.
Nachmittags war dann Achtsamkeit.
Und DAS ist die Achtsamkeitsgruppe, die ich vermisst habe!
Bei der anderen Gruppe am Donnerstag, wo ich jetzt bisher war, ist es einfach.. ih.
Also, die eine Pflegerin macht das super, aber der Psychologe der da abwechselnd mit ihr macht ist so.. nein.
Das ist so oberdämlich.
Wir machen jedesmal das genau fucking selbe.
Achtsamkeit ist so GROSSARTIG, es gibt so unendlich viele Möglichkeiten!
Aber nein, immer dumme Hirsesäckchen und dummes hin und her gewackel,
Ieeehaaaifbeipsgsdnjawifo.
Jaja, ich bin froh, wieder in der Freitags-Gruppe zu sein.
Da war ich letztes Mal schon.
Die wird von meiner BP & dem einen Pfleger geleitet.
Der eine der...hier schon oft vorgekommen ist, ich glaube das merkt man nur nicht unbedingt :D
Es sind ja nur insgesamt vier Pfleger, zwei Frauen und zwei Männer.
Und "der Pfleger" ist meist der eine halt, bei dem ich BZA, Literaturgruppe und so einiges anderes habe^^
Auf jeden Fall: Achtsamkeit.
Dieses Mal geleitet von "dem Pfleger", es ging ums Thema Anspannung.
Wir haben uns zu Beginn notiert, wo auf einer Skala 1-10 unsere Anspannung liegt.
Dann gabs nen kurzen Mediationsteil, danach wiederum aufgeschrieben, verglichen, hat sich was getan?
Dann wurds fies :D
Wir sollten zu zweit zusammen gehen und der eine erzählt etwas, der andere hört nur zu und darf immer mal wieder "Stop" sagen.
Der andere muss dann sofort aufhören zu reden, ein zwei Sekunden still sein und dann weiter erzählen.
Der "Stopper" darf so oft und so schnell hintereinander Stopp sagen, wie er will.
Das ist echt.. ne Herausforderung :D
Als Stopper will man irgendwie wissen, wie die Story, die der andere erzählt weitergeht,
aber man will auch ein bisschen fies sein und oft Stop sagen,
als Erzähler will man andauernd weiterreden und muss höllisch aufpassen, das Stop nicht zu verpassen.
Dann wird wieder aufgeschrieben, wo die Spannung jetzt liegt.
Ebenso nach der darauffolgenden Runde "Ich packe meinen Koffer" und einer "Chill-Einlage" mit Klassischer Musik.
War gut!
Hatte den Pfleger als Partner, und er hat mir erzählt, was er mit meinen Dosen so anstellen würde in meinem Zimmer,
so LED dranpacken, oder eben einen Sessel draus bauen.
Nach der Gruppe hat er das genauer erklärt.. mehr oder weniger.
"Ja eben, Sie nehmen halt so einen richtigen Sessel, und den spicken sie dann so mit Dosen."
Das.. jaa. Nein. What the fuck :D
Dann war noch Wochenabschlussrunde, da war ich ja auch zum ersten Mal dabei.
Sehr unspektakulär, aber irgendwie gings mir nicht gut.
Ich weiss nicht, wieso, ich war total Angespannt.
Ausserdem musste man per Zublinzeln klar machen, wer als nächstes dran ist,
und ja, als jemand, der Mühe damit hat, anderen in die Augen zu sehen ist das so unmöglich.
Fuck it.
Jetzt grade.. denke ich einfach nicht viel.
Ich tu einfach, ich lasse tun.
Nicht denken, das ist schwierig.
Ich zähle die Stunden bis Montag.
Ach jaaaa!
Neuer Wochenplan, schon verschönert <3
Die "evtl. interaktionelle Gruppentherapie" ist deswegen so eventuell,
weil ich am Tag vorher erst Vorgespräch hab, und da geklärt wird, ob die Gruppe was für mich ist.
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