Dienstag, 28. März 2023

Bite my tongue

 If I only
could shut up
everything
would be better
I would matter
finally
I would
or so
I tell myself
to disctract me
from
reality


If only
I’d be quiet, cute
attentive
small
If only
I’d be
a wall
not required
to speak
not
able
to speak
just ordinarily
quietly
bleak

If only
I could
shut
the
fuck
up

Damn.

Mittwoch, 22. März 2023

Träume

Which book is it today
whom will I turn to?
I cannot get away
ah, I see, its you.

My world was at its darkest
but you shone so bright
life, the quirky artist
ever so keen to write

Ever so ready to listen
to hear, to see, to cry
I guess I‘ll keep on reading
your story, for a while



Ich habe geträumt von dir. Wieder mal.
Völlig bescheuert, 10 Jahre ist es her, seit ich das letzte Mal ansatzweise was von dir gehört oder gesehen habe.
Wir waren ja eigentlich nicht mal so eng befreundet. So im Nachhinein weiss ich nicht, ob wir ĂĽberhaupt befreundet waren.
Ich war beinah besessen von dir, auf eine ganz weirde Weise. Du warst mein Fixpunkt, mit einer der GrĂĽnde, warum ich meine Schulzeit irgendwie ĂĽberlebt habe.
Ich war unbeholfen, ungeschliffen und unbeherrscht, habe allzu oft all mein Elend nach dir geworfen, dich mal verfehlt, mal direkt getroffen.
Das tut mir leid, jetzt, im Nachhinein. Meine Verzweiflung war nicht deine Verantwortung und ich habe irgendwie alles kompliziert gemacht.
Nachdem du kurz vor Abschluss die Schule geschmissen hast, habe ich nie wieder von dir gehört geschweige denn dich gesehen – und dass auch nicht eingefordert. Mich auch nicht nach dir erkundigt.

Und trotzdem – oder vielleicht grade deswegen – träume ich bis heute manchmal von dir. Und diese Träume sind so, wie ich zu dir war: Mal sehr seltsam, fremd, mal angenehm, mal intensiv, mal beiläufig.

Lieber Vincent
Etwas an dir lässt mich nicht wirklich los. Ich hoffe, wo im Leben auch immer du grade stehst, dass es gut zu dir ist. Das Leben. Du zu dir.
Es tut mir leid, dass ich so anstrengend war.
Pass auf dich auf.

Dienstag, 21. März 2023

Freitag, 17. März 2023

Draft

So much to do
yet so
little meaning
so
many words to listen to
yet such muffled hearing

When did everything
turn so
unbearably heavy
„Forward“ lost its ring
life turned into this chevy

I dunno man
I’m just tired, I guess

Donnerstag, 16. März 2023

Crowning thorns

Freust du dich auf das Wochenende mit den anderen?
Ich weiss es nicht.
Ich weiss nicht recht, wie sich diese Freude zeigen wĂĽrde, ob sie sich ĂĽberhaupt zeigen könnte, so vergraben und versteckt unter all meinen BefĂĽrchtungen und Ă„ngsten. Ich treffe nächstes Wochenende Menschen, die ich unterschiedlich lang, aber ähnlich gut kenne, Menschen, die ich mag, die mir aber bisher noch nicht ausserhalb des Internets begegnet sind, bis auf zwei Ausnahmen. Menschen, die ich allesamt sehr sehr gerne mag. 

Ich sage, ich freue mich darauf, während ich eigentlich.. nicht weiss, wie ich mich fühle. Ich habe Angst, dass ich abgelehnt werde, so, wie ich bin, wie ich aussehe. Aber dadurch unterstelle ich diesen Menschen indirekt oberflächliches Urteilen, und ich weiss, ich vertraue darauf, dass sie das nicht sind. Das solche Dinge keine Rolle spielen. Ich denke, ich weiss, ich hoffe, ich.. kann nicht.
Unsicherheit frisst mich, und ich habe MĂĽhe, das nicht zu zeigen. Nicht anstrengend, nicht kompliziert zu sein. Nicht zu stören. Ich kann meinen Kopf nicht ausstellen und ich fĂĽrchte mich davor, dass das Umstände bereitet, ausserhalb von mir selber, mein ich. 

Menschen treffen – selbst welche, die ich sehr gut, lange und schon seit immer so „real“ kenne – ist nach wie vor eine der grössten Herausforderungen fĂĽr mich. Ich bin ein bisschen zu unsicher, zu komplexbehaftet, zu verplant, zu unsozial, als dass es reibungslos klappen könnte. Ich kann nicht gut Gespräche fĂĽhren, weiss meistens nicht, wie ich dreinschauen soll, kann mich schlecht auf Gesagtes konzentrieren und vergesse meine Meinung zu Themen, wenn andere anwesend sind. Das alles macht mich nicht unbedingt zum Angenehmsten aller Zeitgenossen, das weiss ich doch.
Ich weiss auch, dass ich keine klassische (auch keine unkonventionelle) Schönheit bin, dass sich manche ein bisschen dafür schämen, mit mir gesehen zu werden.

Unter all dem bleibt wenig, was ich fĂĽr Menschen tun kann, damit ein Zusammentreffen mit mir angenehmer wird. Ich kann hin und wieder einen ausgeben, wenn ich etwas Geld ĂĽberhabe, ich kann mitorganisieren und mich bedanken bei denen, die sich einsetzen. Aber das reicht halt nicht. Wie auch. Ein Treffen lebt vom Treffen und das kann ich selten leisten.
Und ich kann auch nicht einfach aufhören, mir Gedanken zu machen, auch wenn ich es mir dadurch so viel schwerer mache. Ich verstehe mein Empfinden, nehme es war, aber ich habe nichts entgegenzusetzen. Es ist halt die Realität. Diese anzunehmen mag ein Schritt sein, aber es ist keine endgültige Lösung. Nur, weil ich akzeptiert habe, dass ich nicht so gut im Umgang mit Menschen bin, heisst das nicht, dass es für andere deswegen angenehmer wird, zeit mit mir zu verbringen.

Die einzige Lösung ist, grundlegende Dinge zu ändern, an denen ich immer und immer wieder scheitere. Die ich in -zig Gruppentherapien versucht habe zu erarbeiten, erkennen, können, lernen.
Wie man redet, wie man lacht, wie man erzählt, wie man zuhört, wie man mitfühlt, wie man argumentiert, wie man authentisch ist.

Versuchen, mehr Mensch zu sein. Mehr normal. Mehr okay.

Ich weiss nicht, wie.

Mittwoch, 15. März 2023

Maze

I lost myself
somewhere, somewhere
have you seen me?
somewhere, everywhere 

I lost my senses
suddenly, truly
will they ever
come back to me? 

I lost myself
my sense of me
I kind of
set myself free 

But is it the same?
Surely, not
wether I am me
or let myself be
someone other 

Is this other
not but another me?
Will I ever truly
be free of me?

Myself, my self
this gawking
shrieking figurine

Who
again?

Montag, 13. März 2023

Tauchen

No one starts loving you because you change
No one stops loving you because you change

Das Ende des Tages im Glanze des Scheiterns und alles geht wie Passanten
einfach weiter, nie vollkommen verzweifelt, nie restlos begeistert,
das Ende des Tages im Glanze des Scheiterns. 

(Am Ende. Des Tages. Im Glanze. Des Scheiterns. – Maeckes)



Ich versuche auszudrĂĽcken, was mich beschäftigt, aber ich merke, es will mir nicht recht gelingen. Und ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich nicht verstehe, was mit mir passiert, oder ob ich mir nicht eingestehen will was passiert. Ich bin belastet, mit mir selber, am Meisten, frage mich: Ist es reine Unsicherheit? Unsicher, wie es weitergeht, weil es weitergeht, ohne dass ich verstehe, was dich treibt, was uns treibt. Weil ich nicht weiss, wie es endet, wo es endet, ob es endet. Dabei geht’s doch gar nicht um mich. Sondern alleine darum, wies dir geht, dass es dir bald besser geht, dass du weitergehst, nicht stehenbleibst so wie ich, so wie all diese GefĂĽhle in mir die keinen Namen tragen, die ich trage ohne zu wissen wohin und wie lange. 

Ich bin… unsicher. Traurig? Vielleicht, irgendwie. Verärgert? Ich glaube nicht. Beklommenheit ist auch nur ein Mix aus sich-versteckenden, ursprĂĽnglichen Emotionen, die sich nicht recht trauen, erkannt zu werden, zu erkennen, dass sie irgendwann gehen werden, weil sich alles irgendwann ändert, du, ich, unsere Situation, unser Verständnis fĂĽr einander und fĂĽr uns selber.
Vielleicht ist es Angst, Angst, dass du erkennst, dass du mich nicht mehr brauchst, dass du ein Leben fĂĽhren willst, eines, in dem ich nicht vorkomme. Vielleicht ist es Frustration, weil du weiterkommst wo ich stehenbleibe, weil ich merke, ich steh vor einer Wand, weil du klettern lernst, und ich mich daran lehne, weil du weitergehst. Neid, weil du weitergehst. Vielleicht ist es das.
Vielleicht ist es Angst, nicht mehr zu genügen, zu wenig menschlich zu sein, zu flüchtig, zu weit weg. Vielleicht ist es Angst vor mir selber, weil ich weiss, ich stecke fest, und deine Situation und dein Ändern zeigen mir auf, was ich nicht kann, was ich nicht ändern kann.

I’ve hit a wall, hard enough to see stars. And they told me I’m not enough. No one starts loving me, just because I talk about how I want to change, no one starts loving me just because I change. I can’t. I can’t. I don’t know anymore. I just… don’t. You are precious to me. I’m sorry. I’m selfish. It’s not about me. Its not. I’m sorry.

Weil es einfach nicht um mich geht, aber ich kann nicht anders, als es um mich drehen zu lassen, entschuldige, ich kann nicht aufhören alles kreisen zu lassen, nur ich selber bleibe starr, unbeweglich. Kreise nicht um mich. Denn es geht nicht um mich. Das ist alles nur zutiefst egoistisches Denken. Achte nicht auf mich. Geh. Wachse.
Ich weiss nicht mehr, wie.

Dienstag, 7. März 2023

Cold



Inner child, winterwind
I may freeze to death
for everytime I have sinned
god shortened my breath 

Winterchild, inner wind,
my wings have yet to work
since their feathers have been thinned
they may be doomed to lurk

inner winter wind's child,
my heart grows oh-so tired
my thoughts went loose, running wild
my time here has expired.

Montag, 6. März 2023

The clocktower library

 Ich will mehr das, was ich schreibe, auch hier onlinestellen. Vor allem meine Lyrikfragmente.
Viel zu oft mach ich es nicht, weil ich denke, es ist nicht gut genug, weil es nicht poliert und durchdacht ist.
Aber eigentlich ist das egal, oder?
Die Lyrik ist ein so unverzichtbarer Teil meiner Selbst, das es mir vorkommt, als wĂĽrde ich mich vor mir selber verstecken. Aber es reicht aus. Es genĂĽgt. Ich genĂĽge. Ich hoffe es.

Deswegen werden hier wohl öfter irgendwelche Schnipsel rumfliegen, die weder fertig noch irgendwie Ansatzweise aufgearbeitet sind. Aber sie sind, was ich bin, und das ist okay so.


The clocktower library

Did you hear
about the
clocktower library
it is
where I’m
often found
sitting
waiting
reading for a while
escaping
The march of time
for a mile
or two

Its old
furniture, my chair
a tad bit
too shabby
and I am
sitting here
a tad bit
too flabby
but we both
don’t mind
eachother

Towering shelves
seemingly
looming
watching
over me
as I read
as I meet
myself
page after page

What books
you may ask
are displayed
portrayed
in a way
only a library can
it’s me
my story
the story oft he people
I meet
I met
so that I never forget
that they were here 

My right and
wrongs
neatly listed
all of my minds
twisted
fantasies
my remedies
filling up
this space

And while I can hear
Tick tick tick
the clockwork’s
breath
here, inside
it does not
matter
for I won't drink
from the woes of
Lethe
for a while
longer.

Time’s not real here
nothing
is
and that’s exactly
why
it is
pure bliss
if it wasn’t
for the
books
reminding me
of my
Flukes
my Mistakes
my
Fakes
Me
the chess
figurine.

The world outside
keeps on going
but I just
am
I just
stay me
here
in my
clocktower
library