Oh raging spirit
shaking me
tearing me
asunder
with bared teeth
lightning sharp
deafening growling
thunder
Devil heart, your
clattering hooves
breaking peaceful
silence
you demon soul
all spoken spells
succumb to your
vileness
Ah, poor creature
eating me
you're but
another victim
of my schemes
for I, myself
am the beast
within.
It was me all along.
Dienstag, 28. Dezember 2021
Of devils and demons
Dienstag, 7. Dezember 2021
Apfelbaum
Mein Kopf ist laut.
Ich glaube, ich hatte ein wirklich schönes Wochenende mit ganz wundervollen Menschen. Wir wollten eigentlich nur Kekse backen, aber irgendwie is draus ein Wochenendtrip geworden. Schweri, Nico, Bryn und ich, mit einem Tisch voll Gesellschaftsspielen, einer Switch und dem Keksrezept von Nicos Oma.
Ich liebe diese Menschen, aber mein Kopf ist so laut.
Er schreit mich an, dass ich hier nicht hingehöre. Und ich sehe mehr und mehr der Zeichen die er mir aufzeigt.
Die Zeichen, dass sie mich gar nicht hierhaben wollen. Es wär doch viel schöner ohne mich. Es tut mir leid.
Chaos, wut, Frust über mich und die Situation. Das ich nicht geniessen kann, nicht darin aufgehen. Das Schlechte sehen, immerzu, IMMERZU. Überall.
Sie wollen nicht mit mir in ein Zweierteam beim Kartenspielen. Schweri muss sich Opfern sich eines der Zweierzimmer mit mir zu teilen. Sie wollen nicht alleine mit mir warten während die anderen beiden Einkaufen gehen. Wenn ich unter der Dusche bin haben sie den meisten Spass. Ich darf hier nicht sein.
Bin nur Anhängsel, nur Schattengestalt. Dimme die Sonne die auf ihre Gesichter scheint, dimme die Stimmung. Ich darf hier nicht sein. Es tut mir leid, dass ich so egoistisch bin und mich selber eingeladen habe. Es tut mir leid. Es tut mir leid, dass ich nicht wenigstens so tun kann, als wäre alles in Ordnung. Es tut mir leid, dass ich euch den Spass verderbe. Es tut mir leid, dass ich da bin.
Ich kann nicht mehr.
Ich liebe euch so sehr. Danke, dass ihr euch mit mir abgebt. Es tut mir leid dass ich nicht cooler sein kann, besser, hübscher, lustiger, brauchbarer.
Es tut mir leid.
Danke.
Mein Kopf ist laut.
Bin ich es? Ich bin es. Die sich selbst manipuliert. Durch meine Adern fliesst Blei, schwer und träge, betoniert meine Energie ein, kettet mich an meine Verzweiflung, weit weg von dem Licht, das ihr verstrahlt. Blei das mich vergiftet, langsam, ganz langsam, schleppend. Ich will doch, ich will, ich kann nicht.
Es tut mir leid. Ich bin nur eine Gliederpuppe. Hoffentlich täuscht mein Lachen. Hoffentlich täuscht mein Scherzen. Hoffentlich täusche ich euch. Hoffentlich merkt ihr nichts davon, dass ich so modrig bin, faul innen, grässlich.
Dass ich mir die Haut vom Leibe ziehen will, mich in Flammen setzen, schreien. SCHREIEN.
Es tut mir leid.
Es ist alles so falsch.
Ich bin falsch.
Chaos.
Ich bin früher gegangen. Hoffentlich habe ich euch damit Zeit geschenkt, den Trip noch zu geniessen.
Hoffentlich habt ihr nichts gemerkt.
Es tut mir leid.
Abstand.
Könnte ich nur von mir selber Abstand nehmen.



