Samstag, 17. Dezember 2016

History Maker

Dear God, wieso muss das nur so anstregend sein.
An sich.. war der Tag okay, hatten Familienfeier und es waren viele Menschen da die ich noch nie gesehen habe,
die mich aber kennen seit ich auf der Welt bin.
Das ist gruselig^^

Und grade eben meinte wieder irgendson Depp im einen Selbsthilfeforum, in welchem ich Mod bin,
ne Ankündigung rauszuhauen das er sich dieses Wochenende umbringen will.
Zumindest Sinngemäss.
Und natürlich hat die Admin grade technische Probleme und mir ihr Passwort gegeben für Notfälle,
und natürlich passiert so ein Scheiss genau dann, wenn ich die Verantwortung habe.
Also Co-Admin angeschrieben und gefragt wie weiter verfahren.
Grundsätzlich weiss ich das ja, ich hab schon oft User gemeldet und alles,
aber A hab ich keine Idee wie ich an die IP rankomme in diesem System, und ohne IP kann ich eh nix tun,
und B kann ich zwar die Admin anrufen, bringt aber nicht viel wenn sie eh nicht online kommen kann.
Ich meine, es ehrt mich das sie mir so viel vertraut und mir ihr Passwort und alles gibt,
aber irgendwie ist diese Verantwortung im Moment zu viel für mich.
Das zu sagen traue ich mich aber nicht (geht ja eh nicht, sie kanns ja eh nicht lesen^^),
nur schon aus der Angst heraus, dass sie mich dann komplett rausschmeisst.
Und irgendwie häng ich an meinem Posten da.

So bleibt mir nix über als es in die Hände des Co-Admin zu legen (der nie da ist),
was mir nicht gefällt, aber was will man machen.

Vielleicht sollte ich mir wirklich überlegen, ob mir dieser ganze Quatsch aktuell nicht zuviel ist.
Aber.. ich will die Admin auch nicht im Stich lassen.

Blöd.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Yowamushi Pedal

Was für ein Tag.

Ich hab Muskelkater wie sonst was, gehe seit letzter Woche nun zweimal Wöchentlich ins Fitnessstudio,
in der Hoffnung abzunehmen und meinen Depressionen etwas beizukommen.
Ich merke schon, das es gut tut, auch wenn ich aktuell noch schwer zu motivieren bin^^
Aber Muskelkater ist gut. Da spür ich mich.

Heute in der Therapie wars kompliziert.
Mein Thera hat mir mehr oder weniger frei heraus eröffnet, das ich direkt auf die nächste grössere Krise zusteuere,
wenn ichs nicht auf die Reihe kriege, mich selbst mehr zu lieben und egoistischer zu sein.

Aber.
Das.
Geht.
Doch.
Nicht.

Ich trag das ewig mit mir, ich habs Gefühl, für immer, das ich nicht egoistisch sein soll,
das ich andere wertschätzen soll, das ich nicht wichtig bin.
Wie komm ich blos von dem Trip runter?

Ich gebe mir mühe, erzählen Menschen Dinge über mich,
quatsche manche Menschen etwas weniger, andere etwas mehr zu,
fürchte mich ständig, zu übertreiben und nur von mir zu reden.
Aber es scheint ja wichtig zu sein, das ich das mal tue.

Mensch.

Ich bin grade irgendwie sauer.
Oder down.
Oder verwirrt.

Ich kanns nicht einordnen.

Ich will, dass es aufhört.

Montag, 5. Dezember 2016

Sparkling Sunlight

Ich hab ne neue Idee für eine Geschichte.
Eher, viele Ideen für drei Charaktere^^
Auch wenn das wohl mal wieder eine Story wird, die ich nie aufschreiben werde,
die aber in meinem Kopf auf ewig existieren wird.

Tatsaächlich habe ich schon einige Storystränge um die drei "ausprobiert", aber so richtig verliebt hab ich mich noch in keine.

Es geht um den Studenten Aviz, der Psychologie im letzten Master-Semester studiert und aktuell ein Praktikum in einer Einrichtung macht, wo unheilbar Kranke dauerhaft untergebracht sind.
Sein bester Freund, Seto, hat ebenfalls einige Semester mit Aviz studiert, ist dann aber zur Elektrotechnik gewechselt.

In diesem "Wohnheim", in welchem Aviz Praktikum macht, ist eine Bewohnerin namens Mera,
und Aviz interessiert sich - beruflich - total für sie, weil sie augenscheinlich gesund ist, aber kein Wort redet, mit niemandem.

Ich habe mehr oder weniger genaue Vorstellungen zu Aviz und Seto, so ist zum Beispiel Aviz der Grössere von beiden, hat dunkles, nicht-ganz-so-kurzes-aber-auch-nicht-wirklich-langes Haar und hellblaue Augen.
Seine Gesichtszüge sind sehr fein, und er hat ziemlich helle Haut.
Meistens trägt er Hemde in Oliv-blaugrau-Tönen mit langweiligen Mustern und verbringt seine Freizeit gerne mit lesen oder Modellflugzeugen, eine Leidenschaft die er mit Seto teilt.
Generell ist Aviz ein eher ruhiger, manchmal ein bisschen sehr zynischer Mensch, der seine Arbeit aber sehr ernst nimmt und und sich dem Studium (und später seinen Patientin) ganz verschrieben hat.
Aviz ist Einzelkind und etwa 28 Jahre alt.

Seto ist eher der wildere von beiden, er ist etwa 1.75m und hat hellbraunes, fast caramellfarbenes Haar. Er ist zwei Jahre jünger als Aviz, also 26 Jahre alt.
Er trägt ganz verschiedenes Zeugs, hasst Kravatten und Schlipse und besitzt keinen einzigen Anzug.
Selbst zur Hochzeit seines Bruders hat er nur Jeans und ein TShirt getragen, was ihm seine Mutter ewig nachgetragen hat.
Mit dem Psychologiestudium hat er vorallem deswegen angefangen, weil er keine Ahnung hatte, was er nach der Schule machen sollte und er so weiterhin mit Aviz in dieselben Kurse gehen konnte.
Eines Tages hat er dann einem Dozenten des Elektrotechnik-Kurses geholfen, seine Unterlagen aufzuheben, als dieser gestolpert war,
und hat so gesehen, was diese so behandeln. Kurzerhand hat Seto beschlossen, einmal in den Elektrotechnik-Kurs reinzuschnuppern und es gefiel ihm so gut,
dass er die Psychologie direkt an den Nagel gehängt hat. War ihm sowieso zuviel trockene Theorie.
Wie schon erwähnt ist Seto auch begeisterter Modellflugzeugbauer, eigentlich baut er alles gerne, was irgendwie technisch ist und bastelt auch schon mal gerne an alten Toastern und dergleichen rum.
Seto ist sehr aufgestellt und offenherzig, ausserdem besitzt er, genau wie Aviz auch, einen seh stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Zu Mera habe ich mir noch nicht so viel überlegt, ich tue es mir generell schwer, mir weibliche Charaktere vorzustellen.
Aber sie hat ziemlich sicher langes, rötliches Haar und blau-graue Augen,
ausserdem ist sie sehr zierlich, aber trotzdem fast grösser als Seto.
Sie ist etwa 13 Jahre alt.
Sie liebt Blumen und sammelt alle, die sie irgendwie finden kann, in einem Album für Botaniker,
dass ihr einer der Pfleger in der Einrichtung mal geschenkt hat.

Das Ganze spielt übrigens in einer leicht futuristischen Welt, keine postapokalyptischen oder so,
lediglich die Technik ist sehr viel weiter fortgeschritten und die totale Überwachung aller Menschen ist mittlerweile absoluter Standart. Es wird auch gar nicht mehr versucht, dies zu vertuschen.
So ist es Arbeitgebern erlaubt, ihre Mitarbeiter ungefragt mit GPS-Chips auszustatten um zu überprüfen,
ob sie in ihrer Freizeit keinen unlauteren Tätigkeiten nachgehen.
Es kommt oft vor, das Arbeitnehmer gefeuert werden, weil ihr Hobby dem Arbeitgeber nicht in den Kram passt.

Zur eigentlichen Story der Geschichte der drei habe ich mehrere Möglichkeiten.

Idee 1 ist, dass sich Mera und Seto eines Tages begegnen, als Seto Aviz bei seiner Praktikumsstelle besucht,
und Seto sofort unsterblich in sie verliebt. (In dieser Version ist Mera etwa 19 Jahre alt)
Er versucht, mit ihr durchzubrennen, aber Aviz kommt ihm auf die Schliche und versucht, Setos vorhaben zu verhindern.
Hier ist der Haken dran, dass ich keine Ahnung habe, wie ich eine Liebesgeschichte aufschreiben und in Worte fassen soll. Abgesehen von Tonam und Célia in Siomis habe ich noch nie sowas wie eine Liebesgeschichte irgendwo miteingebaut, und da ich auch in RL relativ wenig ahnung von sowas habe, ist es schwer, das vernünftig umzusetzen.
Ausserdem ist die Story so irgendwie lame :D

Bei Idee zwei sind Seto und Aviz ein Liebespaar. Eines Tages belauscht Aviz ein Gespräch zwischen dem Heimleiter und dem Vormund von Mera und findet heraus, dass Mera nur in dieser Einrichtung gelandet ist, weil ihre Familie sehr viel wert auf Ruf und Prestige legt, und es sich nicht leisten kann, eine "schräge" Tochter zu haben. Das sie eigentlich gar nicht wirklich krank ist, sondern einfach nur sehr verschlossen und zurückgezogen.
Zusammen mit Seto versucht Aviz, eine Lösung für Mera zu finden, weil aber mit den Eltern von Mera absolut keine Einigung gefunden werden kann,
nehmen Aviz und Seto die kleine Mera kurzerhand zu sich nach Hause und versuchen, sie ein ganz normales Leben führen zu lassen.
Ähm.. ja, ich hab definitiv zuviel Shounen-Ai gelesen. Definitiv.
Ausserdem hat dieser Storystrang ein paar hundert Plotholes und ich weiss nicht recht, wie ich die satopfen soll..^^

Idee 3 ist quasi fast dasselbe wie Idee zwei, nur dass Seto und Aviz kein Liebespaar sind,
und sie quasi abhauen mit Mera, um ihr zu helfen. Die Geschichte dreht sich dann um ihre "Flucht" und ihre Versuche, Mera ein normales Leben zu ermöglichen. Blöderweise werden die drei aber von einem Dozent von Seto getrackt, weil Seto vergessen hatte, seinen GPS-Sender, den jeder der Studenten in diesem Kurs tragen muss, zu deaktivieren.
Mit Setos technischem Wissen schaffen sie es aber irgendwie, eine falsche Spur zu legen und so knapp zu entkommen.
Auch diese Story ist.. irgendwie sehr wild und undurchdacht, grundsätzlich aber einer meiner Favos.

Jaa, alles ganz schön Wirr!
Vielleicht fällt mir ja mal mehr dazu ein oder ich fange tatsächlich an, der Welt von Aviz, Seto und Mera Leben einzuhauchen. Auch wenn das in meinem Kopf längst passiert ist.

Welche Version würde euch denn am Besten gefallen? Schreibt mir doch mal :D

Sonntag, 4. Dezember 2016

Death Parade

Es ist grade so viel los, das ich gar nicht wirklich weiss, wo mir der Sinn steht.

Ich mache mir viele Gedanken um Nicola (ich habe beschlossen, keine Nicknames mehr zu verwenden. Das ist unpersönlich und verwirrt irgendwie nur. Ausserdem können das hier sowieso nur Leute lesen, denen ich vertraue.), vorallem darum, dass er sich zuviele Gedanken macht, über alles und jeden.
Manchmal denke ich mir, er muss sich so tief in fremden Leben und Problemen vergraben um einen Sinn im eigenen Leben zu finden.
Auch wenn ich das natürlich nicht zu 100% weiss.
Ich möchte ihn gerne mehr unterstützen bei seinen Problemen und Sorgen,
aber er ist, wie schon seit eh und je, oft sehr verschlossen und knapp angebunden.
Auch wenn ich ich das Gefühl habe, dass es besser geworden ist über die Monate.
Zumindest was gemeinsame Bekannte angeht, redet er schon viel offener.
Ausserdem rechne ich es ihm nach wie vor sehr hoch an, dass er mich ins Vertrauen gezogen hat was seine Vergangenheit und die damaligen Schwierigkeiten angeht.
Vielleicht auch ein bisschen deswegen will ich ihm so unbedingt zur Seite stehen,
weil ich unbedingt verhindern will, dass es ihm jemals wieder so schlecht geht.
Das hat niemand verdient, und schon gar nicht jemand, der mir wirklich wichtig ist.

Was mich schon zum nächsten bringt, Yami, der ebenfalls Teil von Nicolas Sorgenberg ist.
Dieser Junge ist erst 13 und schon ungefähr so weit im schwarzen Teil des Lebens wie ich in dem Alter.
Ich mag den Jungen sehr, er ist so.. eigentlich ist er so unschuldig und sensibel,
aber mehr und mehr fürchte ich, verlassen diese Eigenschaften ihn.
Und es ist so schwer, an ihn ranzukommen, entweder er verweigert die Aussage total oder er sagt nur Standartzeugs, bei dem ich sofort merke, dass es nicht wahr ist oder eine sehr ausgedehnte Wahrheit.
Ich will ihm wirklich helfen, aber ich weiss nicht wie.

Das betrifft auch alle anderen Leute von Helarion, mit denen ich aktuell täglich zu tun habe.
Dazu kommt natürlich auch immer wieder mein total bekloppter Schädel, der mich glauben macht,
dass ich, wenn ich mal nicht sofort zur Verfügung stehe, vergessen werde von den Leuten.
Manchmal bin ich ein bisschen neidisch auf Nicola, dass er den Kindern da soviel näher steht als ich.
Ich komme mir ein bisschen vor wie hinter einer Glasscheibe.
Ich sehe sie und kann mit ihnen interagieren, höre vielleicht auch was geredet wird,
aber die wirkliche Nähe zueinander fehlt.
Vielleicht ist das auch der Tatsache geschuldet, dass ich die fixe Vorstellung einer familienähnlichen Bande, zumindest im Helarion-Team, habe.
Auch wenn das wohl nicht wirklich fair ist, nur weil ich zuhause oft überfordert bin und nicht weiss,
wie ich mich meiner Familie entgegenstellen soll, versuche ich dieses Bedürfnis nach sowas anderswo zu stillen.
Das wird eh nicht funktionieren und ist irgendwie auch falsch.

Nichtsdestotrotz ist mir dieser Server ein Zuhause, auf eine merkwürdige Art und Weise.
Aber ich bin die Älteste da, ich gebe Zuneigung und Ratschlag, darf aber keine zurück erwarten.
So ist das eben.

Manchmal bin ich auch neidisch auf Kai, weil es ihm irgendwie so einfach fällt, mit Menschen Kontakt zu haben.
Ich meine, ich hätte gerne zu Person x und Person y gerne Kontakt, aber irgendwie klappt das einfach nicht,
und er kann das irgendwie ein fach so.
Vielleicht denkt er auch einfach weniger nach als ich und tut einfach.
Das er manchmal einfach so von Desirée angerufen wird, hat mich ziemlich schockiert.
Ich weiss selber nicht recht, wieso.

Irgendwie krieselts grade wieder ein bisschen in meinem Kopf,
was meine Identität angeht.
Ich fühle mich manchmal so unsichtbar, wie das alte Phantom, das ich so lange gewesen bin.
Ein paar hundert Namen online, ohne Stimme und ohne Gesicht.
Alles, was da ist, sind die Worte, die Buchstaben und das kalte, grau-blaue Gefühl, alleine zu sein.

Manchmal wünsche ich mir echt, meine Komplexe wären nicht so schlimm.
Das entspricht absolut nicht meiner Vorstellung eines guten Menschen.
Meine Betreuerin predigt mir immer, dass nicht existentes Selbstvertrauen eben nicht über Nacht wächst,
und ich dem ganzen ganz viel Zeit geben und Geduld haben muss.
Das weiss ich ja auch, und ich will dem auch Zeit und Geduld widmen.
Aber das ändert nichts dran, dass ich nicht der Mensch sein kann, der ich gerne wäre.

Wäre ich denn wirklich gerne so?
Ich meine.. wenn ich es durchs Fernglas betrachte, sehe ich, das mein Idealbild arg mitgenommen ist.
Es funktioniert eben einfach nicht mehr so.
Ich kann mich nicht mehr komplett emotional abschotten und nur der Zuhörer sein,
ich bin eben nicht die stille, aufmerksame Person der ich lange entgegengestrebt habe.
Ich bin eben einfach nicht so.
Und mehr und mehr weiss ich nicht mehr, ob ich das eigentlich wirklich sein will.
Ich weiss, das es total ungesund ist, sich nur um andere zu kümmern und sich selber zu vergessen,
das ist ja auch das, was ich Nicola immer predige. Oder generell allen, die mit sowas zu mir kommen,
Es ist ja auch wahr so.

Manchmal denk ich mir, wer ich eigentlich bin, dass ich anderen sowas rate, obwohl ichs selber nicht kann oder weiss.
Vielleicht bins ja auch viel eher ich, die sich in die Leben anderer flüchtet.
Keine Ahnung.

Aber es ist eine neue Runde Minecraft-Varo gestartet und da gucke ich gerne zu.
Das ist schön.

Ansonsten.. ist es im Moment echt kalt.
Noiz versteht mich.

(Wer rennt hier eigentlich vor was weg?)





Freitag, 2. Dezember 2016

Oshiete


In this shaken, twisted world, I gradually become transparent, 
unable to be seen. 
Please don't bother looking for me; don't stare at me.. 
In a trap of solitude someone had set, before the future unravels, 
Remember me; as vivid as I was.


- Unravel | Tokyo Ghoul Opening


Lieber Paddy

Ich habe heute mit meiner Betreuerin über dich geredet.
Darüber, dass ich echt nicht weiter weiss mit dir, wegen dir.

Ich hab ihr die ganze Geschichte erzählt, von Anfang bis Ende,
Auch wenn es da irgendwie kein Ende gibt - noch nicht.

Sie hat mir ganz klar gesagt, dass das so nicht haltbar ist,
und mir geraten, mit dir abzuschliessen.
Mich von dir zu verabschieden, und nicht der winzig kleinen, grausamen Hoffnung nachrennen,
dass du dich irgendwann wieder meldest, nur um dann wieder zu verschwinden.

Du hast damals gesagt, egal was passiert, du könntest mich nie aus deiner Skypeliste löschen.
Aber du schaffst es, mich eiskalt zu ignorieren und all den Fragen und nie gesagten Dingen alleine zu lassen?


Du streamst zur Zeit total viel.
Manchmal frage ich mich, ob du wohl arbeitslos bist - wie sonst könntest du mitten am Tag streamen?
Davon hab ich meiner Betreuerin auch erzählt, dass ich manchmal am Liebsten einen deiner Streams stürmen würde,
und eine richtig kindische Szene abziehen.
Dich so richtig anschreien, und dir all das sagen, was ich dir an schlechten Tag voller Wut an den Kopf werfen will.
Aber ich bin nicht so, nicht so.. so? 
Auch wenn diese Möglichkeit immer mehr realistisch erscheint für mich.
Die Alternative wäre, einfach zu dir zu fahren. Das habe ich mir auch kurz überlegt,

einfach an Sylvester, wenn ich eh in Deutschland bin, nach Bützow hochzufahren und hoffen, dass du grade bei deinen Eltern bist.
Das wäre echt lustig, oder nicht? Wir, die wir uns nie gesehen haben,
plötzlich einander gegenüberstehend,
und plötzlich gäbe es kein Entkommen mehr für dich, du müsstest mir Rede und Antwort stehen,
weil du nicht wieder wegkriechen könntest, dich feige verziehen,
ohne ein Wort verschwinden.

Oder würdest du auch wörtlich abahauen?
Mir die Türe erst gar nicht öffnen? Sie mir vor der Nase zuschlagen?
Würdest du mich überhaupt erkennen?

Denkst du überhaupt noch an mich?


Paddy, ich bin so hin und her gerissen.
Ich will, dass du wiederkommst, das sich alles irgendwie hinbiegt,

aber ich sehe auch ein, dass es für mich Emotional nicht mehr tragbar ist.
Das war es schon vor drei Jahren nicht mehr.
Und trotzdem war ich immer da, habe auf dich gewartet,

weil du es mir wert warst.
Habe gekämpft wie eine Wilde, nur für ein paar dahingewürfelte, bedeutungslose Worte von dir.
Hat jemals etwas, dass du mir geschrieben hast, eine Bedeutung gehabt?

Hast du jemals etwas, dass du mir geschrieben hast, ehrlich gemeint?

Wir waren nur eine Illusion,
geschaffen aus einem bleichen, toten Chatfenster,
aus den Sehnsüchten zweier einsamer Menschen.
Das Verlangen nach einer vertrauten Seele,
das Konzept der Seelenverwandtschaft, wir haben es so oft diskutiert.

"Irgendwas hält mich halt bei dir, wir sind da irgendwie speziell verbunden."

Das war alles gelogen, Paddy.

Es war alles eine grosse Lüge.
Ein Seifenblasenuniversum,

eine Schneekugel, unter der Glaskuppel nur wir zwei.
Blind dafür, dass sich unsere Wege in Wahrheit niemals gekreuzt haben.

Ich würde gerne so denken, aber ich schaffe es im Moment nicht.
Ich würde gerne glauben, dass es eben nicht hat sollen sein,

dass du eben einer von vielen bist, die kommen und gehen.
Aber das kann ich nicht.
Du nimmst soviel Raum ein in meinem Leben,
soviel Raum, dafür, dass du so verdammt lange weg bist.

Du tust mir weh.
Ich tue mir weh, indem ich mich von dir verletzen lasse.

Warum?


Vielleicht stürme ich wirklich mal deinen Chat.
Vielleicht kann ich dich so zum reden bringen.
Vielleicht reden wir dann wieder miteinander.
Vielleicht reden wir irgendwann mal wieder miteinander.
Vielleicht reden wir nie wieder.
Vielleicht ist das besser so.

Deine Jinnie

Dienstag, 29. November 2016

Springflut im Kopf

Grade ist alles sehr wirr.
Ich sehe zum ersten Mal seit langem wieder eine berufliche Perspektive,
und merke, dass es mir Hoffnung auf eine gute Zukunft gibt.
Ansonsten klammere ich mich an kleine Utopien.
Das Weena irgendwann mal hierher zieht und wie zusammen wohnen,
dass ich jeden Samstag eine neue Folge All Out!! und Haikyuu!! 3 schauen kann.
Dass da draussen immer noch Menschen sind, die etwas mit mir zu tun haben wollen.
Die wahnwitzige Vorstellung, irgendwann ein eigenes Pferd zu haben, oder andere Haustiere.

Eigentlich weiss ich gar nicht, was ich mir wirklich wünschen würde.
Einen Ausweg aus dieser graudunklen Autobahn, das sicherlich.
Aber wie immer fehlt es mir an der Initiative.
Fahre lieber weiter durch den stummen Tunnel, anstelle davon die Wand einzureissen,
einfach mal mit Dynamit um mich schmeissen, und schauen, wie das Licht,
das durch die zerstörten Wände bricht, mein Leben verändert.

Ich fürchte mich nicht vor der Veränderung,
ich fürchte mich davor, dass die Veränderung nichts bringt.
Das ist das Schlimmste.

Zeit, Liebe, Hoffnung in eine Veränderung zu stecken, nur um dann zu merken,
dass alles immer noch gleich grau ist.
Das ist grausam.

Freitag habe ich zusammen mit meinem neuen Thera eines meiner Medikamente abgesetzt.
Vielleicht merke ich auch das ein bisschen, es war immerhin das einzige (wirkliche) Antidepressiva das ich hatte.
Irgendwie scheine ich kein Glück zu haben mit diesen Medis.
Ist doch eh überflüssig.
Das alles.

Die Sonne scheint grade richtig schön durch richtig schmutzige Fenster,
erhellt meiner leuchtenden Depression Versteck,
erhellt meine Augen, und vermag mir doch nicht die Freude zurückgeben.

"Irgendwann sagt auch mal die Welt entschuldigung,
und solange bleibe ich angestellt bei meiner Selbstentrümpelung."

- Maeckes | Nisma

Aber wofür denn entschuldigen?
Ist ja mein Leben, ist ja meine Sache.
Manchmal wünschte ich, ich wäre nicht zurechnungsfähig, müsste nur noch klaren Linien folgen.
Und dann fällt mir wieder ein, dass das noch trostloser wäre, als es jetzt schon ist.

Ich weiss nicht, wo ich hin will.
Ich stehe nur da und umklammere meine kleinen, dummen Träume.
Elend.

Ich bin heute über diesen Artikel gestolpert, und er hat mich sehr berührt.
Wenigstens sind da noch Dinge, die mich berühren.

Donnerstag, 24. November 2016

Lain

Lieber Paddy.

Du bist weg.
Also, nicht wirklich weg.
Irgendwo da draussen bist du, und führst dein Leben,
irgendwo da draussen gibt es dich, bist du.

Aber nicht mehr für mich.
Das wievielte Mal ist das nun?
Ich kann nicht zählen.

Du bist da, du bist weg, du bist da und dann wieder weg,
ein Rhytmus, an den ich mich längst gewöhnt haben sollte.
Aber es bleibt eben trotzdem bitter, dich gehen zu sehen.
Auch wenn ich dich nicht wirklich gehen sehe,
eines Tages bist du einfach weg. Einfach so.

War es dieses Mal der endgültige Schlussstrich?
Du bist jetzt mit deiner Freundin zusammengezogen,
mit der Freundin, die du so sehr liebt.
So sehr, dass du den Kontakt zu mir abbrichst, um dich nicht wieder in mich zu verlieben.
Du hast eine neue Arbeit, hast in Rostock jetzt ein neues Leben.
Ich habe da keinen Platz mehr, oder?

Warum kann ich den Schlussstrich nicht ziehen?
Warum kann ich dich nicht einfach löschen? Blockieren. Vergessen.

Ich erinnere mich.
An den Abend, als dich deine Freundin kurzfristig verlassen hatte,
und du kopflos durchs Quartier gefahren bist mit deinem Motorrad.
Das Motorrad, gelb/schwarz, dass du so geliebt hast.
Aber jetzt kannst du ja Auto fahren, da brauchst du es wohl nicht mehr.

Nicht mehr gebraucht zu werden ist grausam, weisst du?
Das hast du mir gesagt, als du Streit mit einem guten Freund hattest.
Ja, ich weiss. Ich weiss das. Du hast es mir gezeigt.

Ich muss mir einreden, dass du nichts bist.
Das du nur ein Name in einem Chatfenster bist,
dass du gar nicht wirklich existierst.
Dass du ein Phantom aus alten Zeiten bist, nichts, was weiterhin besteht.
Aber ich schaff das nicht.

Weisst du, Paddy, es hätte mir gereicht, wenn wir einfach nur ab und zu geschrieben hätten,
ich brauch nicht mehr von dir. Einfach nur das Wissen, dass du mich nicht vergessen hast.

Vielleicht heiratest du bald?
Ich würde dir gerne eine Glückwunschkarte schicken,
einem lieben Freund zum neuen Lebensabschnitt gratulieren.
Vielleicht wirst du auf Arbeit bald befördert?
Du hattest ja immer Spass an deinem Job, und ich glaube, du bist auch echt gut darin.
Aber du bist ja noch jung - vielleicht machst du auch eine zweite Ausbildung in einem ganz anderen Bereich.
Etwas mit Musik würde zu dir passen. Ich hoffe, du nimmst mal Gesangsstunden,
du hast so eine tolle Stimme.
Es ist ewig her, seit ich mir das letzte Mal deine Tracks angehört habe.
Selbst die MP3, die du mir zum Geburtstag geschenkt hast, habe ich lange nicht mehr angefasst.
Das ist jetzt 5 Jahre her - 5 Jahre, stell dir vor!
Eine Ewigkeit.

Hier hat lange ein Bild von dir gehangen - jenes mit dem KönIch-Tshirt, welches du mir unbedingt zeigen wolltest.
Aber vor Kurzem habe ich es abgehangen.
Es kam mir irgendwie idiotisch vor, das Bild von jemandem hier hängen zu haben, der mich nicht mehr kennt.

Ich glaube, manchmal wäre ich echt gerne stinksauer auf dich.
So richtig richtig wütend.
Ich würde dir gerne einen richtig bösen Brief schreiben, und danach alle deine Kontaktdaten löschen.

Aber ich kann es nicht.
So bin ich eben nicht, gell?
Aber weisst du, in den letzten Monaten, die du weg warst, habe ich gelernt, ehrlich zu sein.
Ehrliche Briefe zu schreiben, ehrliche Worte zu sprechen.
Vielleicht sollte ich es mal auf einen Versuch ankommen lassen?

Aber was bringen meine Briefe denn?
Nichts.
Auch beim letzten Mal, als du ein ganzes Jahr weg warst, hast du nicht auf meine Briefe reagiert.
Du hast mir nachher geschrieben, dass du sie gelesen hast, und antworten wolltest, aber nicht konntest.

WARUM?

Weil du mich vergessen hast.
Weil du dich anderen Dingen zugewendet hast.
Wieder und wieder.
Aber warum bist du dann wieder zurückgekommen?
Nur, um jetzt wieder zu verschwinden.

Dein leeres Chatfenster grinst mich fies an - es fühlt, wie ich kalt werde,
wenn ich auf deinen Namen starre.

Was sind wir eigentlich?
Fremde.

Daran ändert auch nichts, dass ich dich in und auswendig kenne,
dass du mcih in und auswendig kennst.
Daran ändert nichts, dass ich dabei war, an dem Abend, als dein Vater auf Arbeit verletzt wurde.
Oder an dem Gedenktag von dem Mädchen, das im Bach bei euch im Viertel ertrunken ist.
Oder als du dich über deinen Kumpel aufgeregt hast, der die Schule nicht ernstgenommen hat.
Oder als du deinen Motorradunfall hattest, und kaum laufen konntest hinterher.
Oder als du an der Beerdigung des Mädchens gesungen hast, das an Krebs gestorben ist.
Oder als wir zusammen die Elektro-Axt erfunden haben.
Oder als du meintest, wir sollten unseren Chatverlauf als Buch rausbringen.
Als der ESC war, als wir zusammen gesungen haben.
Als wir uns so unglaublich nahe waren.

Oder habe ich mir das eingebildet?
Vielleicht waren wir Fremde, von Anfang an.
Fremde, die aus Verzweiflung nichts anderes zu tun wussten, als sich um den Hals zu fallen.

Ich habe dich nie geliebt, Paddy. Nicht wie einen Partner, nicht wie du deine Freundin liebst.
Aber ich habe dich für selbstverständlich genommen, irgendwann.
War das ein Fehler?

Du hast dich in mich verliebt, einmal, zweimal, dreimal?
Wie oft war es?
Und trotzdem hat uns das Universum immer wieder zueinander getrieben.
Als würden wir in einem ewig tiefen Ozean schwimmen, und im schummrigen Licht des Mondes an der Oberfläche immer wieder aufeinandertreffen.

Eigentlich wollte ich dir mit diesem Brief Tschüss sagen.
Für immer.
Eigentlich wollte ich deine Daten löschen und weitergehen.
Aber es passiert nicht.
Da ist die kleine, aberwitzig winzige Hoffnung in mir, dass du wieder zurückkommst.
Wie die letzten Male auch.
Das es vielleicht wieder Monate, vielleicht Jahre dauert,
aber das du irgendwann wieder da bist, wie so viele Male zuvor.

Aber das wird nicht passieren, oder?
Dieses Mal hast du mich für immer verlassen.

Du kommst niemals wieder.

Paddy, komm zurück.
Ich warte auf dich.
Ich warte auf dich, Monate, Jahre, Jahrzehnte.
Ich glaube daran, dass wir uns irgendwann, irgendwo wiedersehen.
Und vielleicht kann ich dir das alles dann endlich einmal sagen.
Vielleicht kann ich dann endlich einmal über all das mit dir reden.
Vielleicht.

Pass auf dich auf.

Alles Liebe,
Jinnie

Dienstag, 22. November 2016

Tokyo Ghoul

Ich muss kurz durchdrehen, sorry o_o

Dieser.
Anime.
Ist.
So.
Dermassen.
Mein.
Ende.
Oh.
Mein.
Gott!

Dieser Anime ist so hart metaphorisch gesellschaftskritisch.
Er ist frustrierend, deprimierend, trostlos und grau.
Er ist soooooo dermaaasseennnnn hardcore metaphorisch das ich heulen will o__o
Ich krieg den nicht mehr aus meinem Kopf.
Besser gesagt, das Ende von Staffel zwei.
Das ist so übel.
Argh o__o



Donnerstag, 17. November 2016

Kurage no Uta

Es ist okay grade.
Ich mache mir viele Gedanken betreff Zukunft und welchen Weg ich für mich gehen möchte.
Habe mich gestern mit A. getroffen und wir haben auch über das Thema mit Geld haushalten geredet.
Irgendwie.. hat mich das ein wenig beruhigt.
Ich glaube, ich könnte das schon.. auch wenn es vielleicht einige Anlaufzeit brauchen würde,
aber grundsätzlich glaube ich nicht, dass ich komplett scheitern würde.
Auch wen es echt schwer ist einzuschätzen, wenn man nie alleine gelebt hat.

Es ist bald Dezember <3
Ich liebe diesen Monat.
All die Weihnachtsmärkte, Deko in den Läden und Lichterketten an Häusern und in den Strassen,
Kerzen anzünden und Kekse backen, Geschenke einkaufen und einpacken - es gibt nichts besseres!
Ich muss nur immer schauen das ich Finanziell hinkomme, wo wir schon bei Geld waren.
Am Liebsten würde ich die ganze Welt beschenken.
Habe mich dieses Jahr aber stark limitiert was Geschenke angeht,
habe sogar, SCHWEREN HERZENS alle Wichtelanfragen von Foren abgelehnt.
Ich liebe wichteln über alles, aber es liegt eben einfach nicht drin dieses Jahr.
Bin fast etwas neidisch, wenn ich die Leute davon reden höre.
Aber man will ja vernünftig sein.

Ausserdem habe ich ja trotzdem noch das Wichteln im Helarionteam und jenes in unserer Supervisions-Gruppe. (Da muss ich mir noch was ausdenken.. verdammt.)

Bin nicht mal so sehr aufgeregt wegen Montag, wegen dem Gutachtertermin.
Hier zeigt sich mal wieder meine antrainierte Fähigkeit, sowas einfach auf mich zukommen zu lassen.
Macht auch einfach mehr Sinn als sich total verrückt zu machen.
B., die Frau meines Vaters meinte, sie begleitet mich.
Das war erstmal so.. uuh.. ok.
Nicht, weil ich nicht will, sondern.. weil.. verdammt, wieso kümmert sich diese Person so um mich?
Ich die 22 jährige Tochter ihres neuen Mannes, sie ist mir in keinster Weise verpflichtet,
und trotzdem tut sie so viel für mich.
Das macht mir manchmal angst. Wie soll ich das denn zurückgeben?
Es ist kompliziert.
Also, natürlich freut es mich sehr - aber es ist eben was ganz Neues für mich und ich hab Schwierigkeiten damit,
es irgendwie vernünftig einzuordnen.
Gruselig.

Übirgens: Das ist cool.
Der Anime ist cool, der Manga ist mega, das Opening ist toll.


Samstag, 12. November 2016

Rainbow

"That's right. I must not lose heart. In life there are meetings and farewells. I must not, therefore, throw away love and courage."

(Rainbow: Nisha Rokubou no Shichinin | Abe George & Kakizaki Masasumi | Kapitel 92)





Dienstag, 8. November 2016

Wakunan

Argh.
Ich will mutig sein.
Ich will so mutig sein, das ich mich nicht mehr für mich schämen muss.
Ich will da raus und Schnupperpraktikas machen,
und mich bewerben und meine Zukunft in die Hand nehmen.
Ich will mutig sein, und über meine Defizite hinwegsteigen.
Aber das ist verdammt schwierig.

Ich merke, wie sehr mich das überfordert, wie ich mit mir selber hadere und auf der Stelle trete.
Wie ich zu keinem gscheiten Schluss kommen kann, und am Ende doch wieder nur weglaufe.
Das muss aufhören.
Ich will auf mich selber stolz sein können, weil ich etwas geschafft habe, wozu mir bisher der Mut gefehlt hat.
Ich glaube, es geht hauptsächlich darum, nicht nachzudenken.
Es einfach tun. Einfach machen und überraschen lassen.

Ich will das können.
Jetzt.



When it all feels like everything's impossible
And you don't fit right in a crowd
Go wild and break the mold
If you don't try you'll never fly
But you gotta be brave, yeah


-Brave | Action Item

Mittwoch, 2. November 2016

not blue. - Kagamine Len

How long ago was it when I walked down this road with you?
Without even holding hands, we simply slowly walked side by side

The blinking traffic lights urged me to “Hurry up, hurry up”
Just like you had been back then, I’m crying now

Ever since we chose to go down different roads,
I’ve always seemed like a lost child

I understand, I get it already
Even though I was the one who created this maze
I understand, I get it already, but
I can’t get out. Even now, I still can’t find the exit out of these feelings

Even though what I want to protect is broken, scattered,
and will be buried away
The thing I wanted to destroy had been protecting me

Even though you aren’t here, look, I’m still living

not blue. - Kagamine Len

Karasuno

Die letzten Tage waren ruhig.
Meine Stimmung ist einigermassen stabil,
nun, so stabil wie es eben möglich ist als Bordi.

Am 21.11 habe ich den Termin beim Gutachter, und das macht mich fürchtbar nervös.
Auch wenn das eigentlich relativ überflüssig ist, mehr als hingehen und meinen Teil sagen kann ich eh nicht.
Generell.. denke ich im Moment viel über das Thema Zukunft und so nach.
Irgendwie weigere ich mich, zu denken, dass es doch eh umsonst ist.
Ich will nicht, dass es umsonst ist.
Aber ich bin noch nicht weit.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir noch ein Schlüssel fehlt,
ein Zahnrädchen im Getriebe arbeitet noch nicht.
Aber ich bleibe dran.

Ansonsten.. habe ich diese Woche mein Soll schon erfüllt (yay!)
Schrank angefangen anzumalen, Ecke aufgeräumt, In (mindestens) einem Laden wegen Schnupperpraktikum gefragt, neue Gesangslehrerin kontaktiert.
Na bitte, ich kann doch!
Das gibt mir Mut, dass es bergauf geht.

Ich ärgere mich immer noch, dass ich nicht mit Geld umgehen kann.
Das wär eine echt wichtige Sache, aber irgendwie.. krieg ich das einfach nicht hin.
Meine Betreuerin und ich haben jetzt sone Liste wo ich mal einen Monat akribisch alles aufschreibe,
was ich kaufe.
Irgendwie hab ich ein bisschen Angst vor dem was rauskommt,
weil ich ja genau weiss, dass ich damit nicht umgehen kann.

Generell sollte ich wohl aufhören ein solcher Angsthase zu sein.
Ich hab es satt, wegzulaufen.
Ich will leben.
Jetzt.

Samstag, 29. Oktober 2016

Kuuchuu Buranko

Ich ärgere mich.

Über meinen Exfreund.

Ich meine.. was denkt er denn, wer ER ist?
Wieso kann er nicht mal die Klappe halten und für 5 Minuten erwachsen genug sein,
um kurz über sein Handeln nachzudenken?
Wieso muss ich mich mit dem überhaupt noch abgeben?
Ärgerlich.

So, und jetzt war ich mal 5 Minuten nicht erwachsen.
Tschuldigung.

Dafür ist da dieses Lied, das mich total beruhigt.
Wenn ich das höre, kann ich für den Moment Frieden finden.


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Kaze no Rekuiemu

Wow, ich glaube ich hatte grade ne grosse Erkenntnis.
Ich muss Dinge einfach tun. Nicht drüber nachdenken, nicht an Konsequenzen denken,
es einfach machen und danach drüber nachdenken.
So erspare ich mir einiges an rumzittern und ausweichen.
Weil eigentlich sind Ängste dann am Schlimmsten, wenn man sich ihnen nicht stellt,
sondern im "was wenn" hängen bleibt.
Deswegen einfach machen.

"einfach", haha.

Ich nehme es mir fest vor, Dinge öfters so zu handhaben.

Montag, 24. Oktober 2016

Noragami

Argh, ich bin so verliebt in diesen Anime! (Noragami)
Ich bin immer versucht ihn als göttlich zu bezeichnen,
aber mein Flachwitz-Abo ist gestern ausgelaufen.. (schlecht)

Nein, ehrlich, den Anime hab ich richtig gefressen.
UND es war der erste Manga den ich, obwohl er im Handel erhältlich ist, online gelesen habe.
Einfach, weil ich aktuell nicht die finanziellen Mittel besitze ihn mir vollständig zu kaufen.
Plus ist er gar noch nicht abgeschlossen.
Aber er ist sooo guuuuut.
Ich liebe die Hauptcharaktere!
Da hat es tatsächlich mal eine weibliche Animefigur in mein Herz geschafft,
normalerweise gehen mir die Weiber in den Serien mehr auf die Nerven als sonstwas.
Aber Noragami hat sogar gleich ZWEI Frauen die toll sind. Also, eigentlich drei.
Und ganz viele, die ich nicht unbedingt mag, aber die mich auch nicht stören.

Und dafür, dass der Regisseur des Anime mit Noragami sein Debut gegeben hat,
ist einfach wirklich viel richtig gemacht worden.
Es stimmt, an manchen Stellen lässt er etwas zu wünschen übrig.
So sind Verletzte verdammt schnell wieder auf den Beinen,
und Dramatik wird oft kleingeschrieben.
Das ist schade, tut aber der Grossartigkeit des Gesamtwerkes keinen Abbruch.

Und der Manga ist ebenfalls sehr toll.
Auch wenn ich die animierte Version deswegen besser mag, weil durch Musik und Geräusche das Ganze viel besser dargestellt wird.
Mag auch dran liegen, das ich mit dem Anime angefangen habe.

Auf jeden Fall sitze ich jetzt da und gurke in der Gegend rum und hoffe das endlich ein neues Kapitel oder sogar eine neue Staffel rauskommt.
Ich meine, wenn sie da wirkliche ne dritte Staffel machen, dann holy, haben die echt eeeiniges was sie total episch darstellen können.

Ich habe einen neuen Top-3-Anime <3

ZERO Game

Waah, mir gehen die Titel aus!

Samstag war ich mit S. und S. unterwegs,
haben erst meine Haare geschnitten und nachher den Film "Howls moving castle" geschaut.
S. hat noch nie einen Anime gesehen, und weil S. und ich so begeistert davon sind, haben wir ihr mal einen gezeigt.
Es war echt gut.
Irgendwie tun mir diese Leute gut, merke ich.
Auch wenn ich immer noch ein paar hundert Stolpersteine finde im Umgang mit Menschen,
so kann ich jetzt wenigstens das Wichtigste: Nachfragen.
Wie dieses und jenes gemeint war, wie ich wirke, ob man mich verstanden hat.
Das ist wirklich wichtig und ich merke, dass es anfängt besser so zu funktionieren.

Was ich im Laufe der letzten zwei Wochen festgestellt habe: Ich wirke immer viel ruhiger als ich bin.
Meine Betreuerin hat mir das mal so gesagt und seit da studiere ich da dran rum.
Und ich glaube, sie hat echt recht.
Man merkt mir gar nicht an, dass der Umgang mit Menschen so schwer ist für mich,
das ich zu 102% keine Ahnung davon habe und mir immer hunderte von Fragen stelle.
Das ich grundsätzlich ALLES in Frage stelle und wenn ich auf keine vernünftige Lösung komme,
dann befällt mich die Panik.
Aber gegen aussen wirke ich irgendwie immer total cool und ruhig. So als hätte ich alles im Griff.
Jetzt muss ich also lernen, gegen aussen authentischer zu werden.
Und das ist sau schwer Q_Q

Ich vermisse soraka.
Irgendwie lachen so wenige Leute in meinem Leben ohne sie.
Muss ich halt mehr lachen °^°

Ich vergesse chronisch meine Tagesmedis.
Irgendwie denke ich direkt nachm aufstehen immer dran, aber 0,005 Sekunden später ists vergessen.
Aber das einzige was sich ohne das Medi merkbar ändert ist, dass ich grausame Kopfschmerzen krieg, wenn ichs länger als 1 1/2 Tag nicht nehme.
Muss ich heute mal mit meinem Thera anschauen.

Generell.. es ist so mieses Wetter, und das macht meine Laune noch mieser.
Aber es geht.
Es war schon schlimmer.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

There's no shape to a dream

Im Moment bin ich sehr depressiv.
Die Krankheit hat mich in seinen Klauen.

Auch wenn es zwischendrin Lichtblicke gibt,
wo sich der graue Schleier für einige Momente lichtet.
Im Moment sind das vorallem Animes.

Ich suche Serien, finde Serien,
und wenn ich eine finde, der ich mein Herz schenken darf,
ergibt mein Leben für weitere 12, 13, 20, 25 Folgen einen Sinn.

Nur nicht aufgeben,
es wird besser.

Samstag, 15. Oktober 2016

Aqua Gate

Ich versteh das nicht.
Ich versteh das nicht.
Ich versteh das nicht.
Ich verstehe das nicht.
Ich veRSTEHE DAS NICHT VERDAMMT!

Warum fängt mein Vater an zu weinen weil ich nicht in der Lage bin zu kochen?
Bin ich denn so eine miese Tochter weil ich nicht mal das hinkriege?
Um Gottes Willen, verstehe einer Menschen!

Es beschäftigt mich.
Ich verstehe es nicht.

Ich verstehe es nicht und es macht ganz viel mit mir!
Das ist so schwierig.

Ich hab instant ein total schlechtes Gewissen und fürchte,
wieder der Arsch zu sein der sich unkooperativ zeigt.

Ich weiss nicht, wie ich mich erklären soll.
Erklären, warum es so schwer ist für mich mit Menschen zu interagieren,
warum es so schwierig ist nur schon am Esstisch zu sitzen und mit meiner Familie zu essen.
Weil da MENSCHEN sind mit denen man reden muss, oder eben auch nicht,
die man anschauen sollte, oder eben auch nicht. Redet man übers Essen, übers Wetter, über gar nichts?
Schaut man die Leute an, bedankt man sich fürs Essen oder nicht?
Muss man sitzen bleiben bis alle fertig sind oder nicht?
Sind Ellbogen auf dem Tisch erlaubt oder empfinden das alle als unhöflich?
Verwende ich das Besteck richtig, verhalte ich mich richtig?
Sitze ich richtig auf de Stuhl, zu nah am Tisch, zu weit weg?
Mache ich einen komischen Gesichtausdruck oder passt das so?
Da sind soviele unendlich viele kleine Stolpersteine die mir alle auf einmal einfallen,
und dann kann ich gar nichts mehr tun.

Ich verstehe diese Welt und die Menschen nicht.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

I got a shoe


Shoot!!

Mir fehlt etwas.

Irgendwas in meinem Leben fehlt mir,
um es erträglich zu machen.
Etwas, was mich trägt.
Ich weiss noch nicht, was dieses Etwas ist.

Mein Anime/Manga Konsum ist irgendwie völlig ausser Kontrolle geraten,
weil ich dieses Loch nicht empfinde, wenn ich mich in einer fremden Story vergraben kann.
Ich sollte aufhören, Shounen-Ai zu lesen,
diese Geschichten wecken eine ganz eklige Sehnsucht in mir.

Manchmal denk ich mir, als Schwuler hat man das grosse Los gezogen,

eine Beziehung zwischen zwei Männer ist für mich die romantiste aller Beziehungen.
Irgendwo weit dahinter kommt die Hetero-Beziehung und irgendwo noch weiter hinten die von Lesben.

Ich weiss nicht, wie ich zu diesem Empfinden komme, aber es lässt mich manchmal bedauern,
dass ich eine Frau bin.
Vielleicht liegt es auch einfach nur dran, dass ich mich so schwer tue mit diesem Thema.

In letzter Zeit denke ich öfters, dass ich vielleicht gar nicht Asexuell bin,
sondern mich nur dahinter versteckt habe, um in meinem Kopf irgendwie damit klarzukommen,
das mein Ex mich angefasst hat, obwohl ich es gehasst habe.
Jedes einzelne Mal hab ich es gehasst, und ihn dafür, dass er mein Nein nie gehört hat,
das er immer sagt "Gut, wir lassen es" und kaum war er wieder bei mir drehte sich alles nur noch um das Eine.
Ich fühle als wäre ich nur ein Objekt gewesen für ihn,
etwas, das man besitzen und benutzen kann, wenn einem grade danach ist.

Ich hatte keinen Willen in dieser Beziehung, keine Stimme, keine Rechte.
Und vielleicht ist grade das der Grund, wieso ich immer behauptet habe, mich so sehr drauf versteift habe, Asexuell zu sein.
Weil es mir eine Entschuldigung gegeben hat, nicht darüber nachzudenken.

Um fair zu bleiben muss ich zugeben, dass ich das auch schon vor der zweijährigen Beziehung mit meinem Ex dachte.
Aber nicht so verzweifelt wie danach.

Ich will da nicht drüber nachdenken.

Ich will mich in fremden Welten vergraben und das Loch in mir drin stopfen.
Mit allem, was mir grade in die Hände fällt.

Ich halte es fast nicht aus.

Montag, 10. Oktober 2016

Everything flows

On the other side of the door is an imperfect world 
that's also a little cruel.
She's doing her best to learn to love that world.


~Kanojo to Kanojo no Neko | Makoto Shinkai

Real Wave

Ich bin schon wieder nachlässig mit diesem Blog hier.
Aber es passiert halt auch nichts in meinem Leben.. |:
Wobei, so ganz stimmt das nicht.

Ich bemühe mich nach wie vor aktiv zu bleiben, mich nicht zu verkriechen und am Leben teilzunehmen.
Das ist mir ganz wichtig.
Weiterzumachen, aufzustehen, weiterzugehen.
Das klingt grade viel melodramatischer als es sollte.. oO ^^

Nein, aktuell ist es eigentlich wirklich okay.
Das Wetter schlägt mir etwas aufs Gemüt, es ist so verhangen die ganze Zeit.
Eigentlich weigere ich mich ja fest dagegen das sowas wie das Wetter einfluss auf mich nimmt,
aber verleugnen kann ich es ja trotzdem nicht.

Wir sind fest am Umräumen zu hause, alles raus, alles weg.
Das ist anstregend, körperlich und emotional.

Heute zum ersten mal die neue Dusche im Obersten Stockwerk ausprobiert.
Und.. es ist total eng, aber brauchbar^^
Eigentlich ist die ja gar nicht neu, es hängt jetzt nur ein Duschvorhang um die Badewanne.
Wieso mein Vater nicht mehr will, das wir unten Duschen, habe ich nicht gefragt.
Ist ja seine Sache. Aber das er es plötzlich so eilig damit hatte, hat mich schon etwas vor den Kopf gestossen. Als wären wir unten Eindringlinge oder sowas.

Ich hab neuen Tee gekauft <3

Pukka Love; Herzerwärmender Bio-Tee, aus Rose, Kamille und Lavendel.
Und er ist lecker!
Riecht ein bisschen wie mein Wärmekuscheltier. Vielleicht wegen dem Lavendel^^

Auch bei mir im Zimmer sind die Neuerungen schon angekommen.
Ich hab alle die alten CDs weggeschmissen und einen Teil meiner Mangasammlung ins CD Regal umgeräumt.
Auf mein neues Regal freue ich mich am meisten. Dann kann ich endlich die ganzen Merchsachen zusammen mit den Manga vernünftig aufstellen.
(Undichhabschonwiederfigurenbestellthaha).

Und mir gehen jetzt dann die Namen von Charaktersongs für die Titel aus.. xD

Ansonsten.. läuft.
Ich geb mir mühe.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

HunterxDoctor

''This House no longer feels like Home''

Mit Haus meine ich mich.
Und mein Leben.

Am Mittwoch bin ich mit meinem Psychologen die Symptome von Borderline durchgegangen,
beziehungsweise der "Emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung Typ Borderline".
Irgendwas mit Interaktiv gestört war da auch noch, und irgendwie finde ich, das passt fast am Besten.
Letzlich bin ich ja genau das: Interaktiv.. behindert? Gestört? Inkompetent?
Alles zusammen vielleicht^^

Es ist so schrecklich beängstigend weder sich noch die Wesen um einen rum verstehen zu können.
Warum lacht dieser, wieso weint jene?
Wie drücke ich Freude aus, wie trauere ich, was sind Freude und Trauer überhaupt?
So habe ich ewig von allen isloliert vor mich hingelebt,
irgendwann Freundschaften geschlossen, die gehalten haben, irgendwann verstanden, dass es so nicht weiter geht.
Ich wollte nicht länger Fremde auf dem eigenen Planeten sein.


Ich hab viel gelernt, verstanden, entdeckt in den langen Jahren seit da,
und habe nun letzlich Ende August verstehen dürfen, dass ich Mensch geworden bin.
Mit Ecken und Kanten und Deffiziten wo man hinschaut, aber ein Mensch, einer unter Menschen.
Trotzdem frustriert es mich manchmal, so auf die Symptome zu schauen und mich zu 100% darin zu sehen.
Genau zu wissen: Hey, das ist fehlerhaft an dir.
Normalerweise bemühe ich mich, meine Krankheit lediglich als Teil von mir zu sehen, und nicht als Haupt"zutat".
Ihr nicht mehr und nicht weniger Aufmerksamkeit zu schenken als allen anderen Teilen an mir.
Aber manchmal fällt mir das schwer, manchmal bin ich sehr unsicher.

Aber ich glaube, Morgen wirds wieder besser.
Bestimmt.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Strong Heart

Ich hab grade aus Spass an der Freude aufgelistet was ich mittlerweile an Merchandise besitze, also Anime/Manga-Merch,
und holy, irgendwann bin ich echt abgedriftet was das Zeugs angeht... :D

Diverse Poster von One Piece, Btooom!, Free! Iwatobi Sc usw,
An die 20 Figuren von One Piece, Kuroko no Basket, Haikyuu!!, Free!, einen Chopper Panzer und das UBoot von Law,
zwei selbstgebastelte Masken, einmal von Haku aus Naruto und einmal die von San aus Mononoke,
Dosen mit den Strohhüten drauf,
ein Death Note,
ein japanisches Sondermagazin zu HunterXHunter
eine Schlüsselanhänger BIM von Btooom!,
Tshirt von Kuroko no Basket, Haikyuu!!, One Piece und Free! Iwatobi Sc,
einen Hoodie mit Law,
ein Kissen mit Makoto aus Free!,
Postkarten von über 10 verschiedenen Anime/Manga,
diverse selbstgemalte Bilder von diversen Anime,
eine Geldbörse mit Lawdesign,
einen Duschvorhang mit dem Uchiha-Zeichen,
ne Tasse mit Itachi und Sasuke,
einen Magneten mit dem Jolly Roger der Strohhüte,
verschiedene AnimaniAs,
etwa 4 Ghibli-Filme,
selbstgebastelte Merch von Ace und einen Strohhut aus Fimo,
plus eine OP-Tasche und eine von KnB.
Oh, und an die 200 Manga, auch wenn das ja nicht direkt als Merch zählt.

Aber mir ist egal, dass das viel ist, ich hab Freude dran.
Und darum gehts <3

Samstag, 1. Oktober 2016

Neo Blue Breathing

"Why is it, that all is great now, but I feel just so uneasy?"

Schatten fallen über mir zusammen, begraben mich mit ihrer Unsichtbarkeit.
Bin ich denn noch, oder weiche ich langsam einer seelenlosen Hülle, ohne Sinn, ohne Wahrnehmung.
Werde ich zum Engel der Hölle, selbstgeisselung in alle Ewigkeit?

Warum kann ich diese Melancholie nicht abschütteln,
warum fürchte ich die Konfrontation so sehr?
Welche Konfrontation?
WELCHE KONFRONTATION?
Konfrontiere dich mit dem Spiegel,
Spiegel aus Tränenglas, aus Mondstein und einer Spur Sehnsucht.

Warum stosst mich ab was ich anziehen will,
warum erweckt das diesen ewigen Sandsturm in mir,
der wütet, der schrecklich wütet und brennt.

Warum fühle ich, als träte ich auf der Stelle,
wo ich doch schon lange keinen Grund mehr hab unter den Füssen?
Keine Füsse, keine Beine, sie sind verschwunden, irgendwann.
Kein Körper, kein Empfinden, nur ein Bewusstsein irgendwo,
irgendwo im dunkelsten Eck.

Warte nicht auf mich, ich habe mich vergessen.
Ich habe vergessen wie man kämpft.
Für was kämpfen? Für was kämpfen?
FÜR WAS DENN BITTE?!

Für was, wen. Wieso?

Lass mich fliehen in fremde Gezeiten,
durch Seidentore, durch Nebelwelten in ein anderes Sein.
Lass mich gehen und halte mich nicht zurück,
vergiss meine verdurstete Seele.

Lass mich nicht alleine hier.

Ich will es rausschreien, will es allen erzählen,
will erzählen um nicht von den Schatten erdrückt zu werden.
Will es überall stehen haben, als Punkt in dem ewigen Strich hier.
Ich will, das die Menschen, die mir etwas bedeuten, wissen, das es mir schlecht geht.
Ich will nicht.

Freitag, 30. September 2016

Breaking your Balance

Die vergangene Woche war sehr gemischt.

Am Montag hatte ich ein sehr interessantes aber auch anspruchvolles Gespräch mit meinem Therapeuten,
über Ziele im Leben und wie man sich Wünsche für die Zukunft zulegen kann.
Ich hab die Aufgabe gekriegt, mal Schriftlich oder Künstlerich festzuhalten,
was ich eigentlich will im Leben.
Das ist gar nicht so einfach.

Als Jemand, der sich die letzten 22 Jahre drauf konzentriert hat, ein normales Leben führen zu können,
habe ich so gut wie gar keine Ziele im Leben.
Doch, ich weiss, das ich irgendwann nochmals mit Keru vor Publikum singen will.
Wie ich das hinkriege weiss ich auch nicht, er will nämlich nicht^^
Aber auch das ist nichts.. was man sich fürs Leben wünscht, irgendwie.
Auch nicht, seine Animefigurensammlung noch zu vergrössern.

Grosse Ziele oder Wünsche, wie Job, Familie, Haus... ich find das so schwierig,
mich damit zu identifizieren.

Mittwoch habe ich ENDLICH mal wieder Alex getroffen.
Irgendwie hat das ewig nicht geklappt und irgendwann hatte ich zuviel Angst davor.
Aus.. Gründen.
Auf jeden Fall hat mir das Treffen richtig gut getan, ich merke, er ist ein Mensch,
der mich einfach versteht, mit dem das Zusammensein so schön einfach ist.
Nicht, das es das mit anderen nicht wäre, aber es ist mir eben speziell da aufgefallen.
Alex kann eine ganz ähnliche Geschichte aufweisen wie ich mit Martin.
Das ist.. tragisch, aber auch spannend.
Er weiss, wie ich mich damit fühle, und ich weiss wie er sich damit fühlt. Zumindest denke ich das.
Dieses bittersüsse, was nicht wegzukriegen ist aus den Gedanken an diese Menschen.

Abends war ich dann noch mit S. und S. unterwegs, das war mir aber irgendwie fast ein bisschen zuviel.
Ich glaube ich war noch total geflasht vom Treffen vorher.
Aber Spass gemacht hats trotzdem!
Waren erst in S. Atelier und dann bei ihr zuhause.
Sie lebt sehr spannend :D

Grade gehts mir gut.
Ich freue mich auf die Ergo heute Nachmittag!

Sonntag, 25. September 2016

Beautiful Impression

ABC
123
Answer please!

Crap^^

Ich krieg meine Ängste wieder besser in den Griff,
zumindest heute.
Das finde ich nach wie vor etwas vom Schwierigsten zum erklären,
ich meine.. erklär mal nem Outsider wieso du Nachts plötzlich die kranke Angst hast,
eine Wildkatze springt gleich durch dein Fenster.
Oder die Sonne implodiert noch vor Morgengrauen.
Oder das Brücken sicher einstürzen, wenn du unten durchgehst während gleichzeitig ein Zug obendrüber fährt.
Oder das diese Mädchen da drüben, die dich überhaupt nicht angucken, eigentlich über dich lachen.
Oder das dir deine beste Freundin ganz sicher die falsche Adresse gegeben hat um dich zu ärgern.
Oder das dir Mensch xy ganz sicher das falsche Geburtsdatum angegeben hat, um dich zu blamieren.

Ängste sind was krankes.
Lässt sich nicht anders sagen.
Ich meine, ganz ehrlich, wer mitten in der Nacht nicht mehr einschlafen kann weil er fürchtet eine freaking Wildkatze springt gleich durchs Fenster, der IST DEFINITIV nicht mehr ganz 100!
Manchmal muss ich im Nachhinein echt lachen was sich mein Kopf so alles ausdenkt.
Das kann ich doch niemandem erzählen, wie wirkt das denn bitte?

Ich bin krank.
Das weiss ich.

Psychos sind eben letzlich genau das: Psychos.
Da kann mir jeder erzählen was er will, aber das kommt einfach nicht von ungefähr.

Ich weiss echt nicht ob ich lachen oder weinen soll.

Aber, eben, heute gings.
Und gestern auch, wenn man diese absolut kranken, post-apokalyptischen Träume weglässt,
die mich in letzter Zeit heimsuchen.
Da ist son bullshit dabei, ehrlich.
Aber mit Träumen komm ich gut klar.
Sie sind NICHT REAL.
After all.

Und Paddy hat sich schon wieder verpisst.
Ich frage mich, obs dieses Mal zwei Jahre dauert, bis er sich wieder meldet.
Wie oft kann man sich eigentlich in ein und dieselbe Person hintereinander verlieben bis das mal aufhört?
Wenn er sich denn überhaupt wieder verliebt hat in mich.
Das ist nämlich immer seine Begründung, wenn er sich mal wieder für Wochen, Monate und zuletzt sogar Jahre verpisst ohne ein Wort.
Das macht mich manchmal echt verrückt.
Er macht mich verrückt.
Ich will doch nur mit dir schreiben und spass haben, verdammt noch mal!
Das ist nicht fair.
Komm zurück.

Freitag, 23. September 2016

Sunny Soda Breeze

Ich bin hin und her gerissen zwischen "Abgrund" und "Berge".
Es ist ein auf und ab.
Es beschäftigt mich total das es S. wieder schlechter geht,
sie hat die letzten Monate so hart gekämpft und an sich gearbeitet,
ich wünsche ihr von Herzen, dass es bald besser wird.

Irgendwie dümpel ich so vor mich hin.
Manchmal ists okay, manchmal nicht,
grade eher nicht.

Aber ich habe viele Anime zum gucken und das ist toll.
Grade gucke ich Naruto zum ersten Mal so ganz als Anime,
kenne zwar den Manga sehr gut, hab mich aber nie gross für die Animeadaption interessiert.
Und das weckt Errrinnnerungen.. das ist grossartig.
Viele viele gute Erinnerungen!

Morgen gehen wir an den Herbstmarkt hier in der Nähe.
Ich war noch nie auf einem Herbstmarkt, bin sehr gespannt!

Montag abend hat mich eine Bekannte mit dem Auto nach Hause gebracht,
war ja bei dem ersten TK-Treffen.
Und ich hatte seit Längerem mal wieder richtig Angst beim Autofahren.
Ich glaube, es lag auch ein bisschen dran, weil es dunkel war, und ich die Fahrerin vorher hab Alk trinken sehen.
Schon nur ganz bisschen, aber mein Kopf dreht immer durch wenn er sowas sieht.
Alkohol ist was oberbescheuertes.

Mir ist nicht nach schreiben.


Dienstag, 20. September 2016

Abgründe

Es fängt jedesmal an mit: "Hast du Lust etwas zusammen zu machen?"
Und endet damit seine Sachen zusammen zu packen
Und einander zu hassen
Und die Liebe von gestern
Für alles Unglück von Heute verantwortlich zu machen
Wir verletzen Menschen, die uns lieben
Liebe Menschen, die uns verletzen

[...]

Und so sind wir hier gelandet
Ich wache auf nach Schiffsbruch
Ich bin bei dir gestrandet
Du bist mein kleines Eiland
Nur ich weiß wie die Insel heißt und wo sie liegt

[...]

Wo die Liebe hinfällt
Stürzen auch wir
Alle Wunder sind uns wirklich passiert
Ich hab dich so geliebt, weil wir das Gleiche hassen
Lass gehen wo wir noch groß sind
Lass uns nicht kleiner machen

Ende Blut, Alles Blut - Prinz Pi




Du hast deinen Blog gelöscht.
Heisst das Abschied?
Never.

Dieser eine Mensch, den man nie mehr vergessen kann.
Das bist du.

Montag, 19. September 2016

Glühwürmchentee

Irgendwie bin ich ein bisschen verwirrt.
S. gehts jetzt auch wieder schlechter, und ich weiss nicht wie ich drauf reagieren muss.
Was macht man in sonem Falle?
Wie ist man denn eigentlich für jemanden da?
Was macht das aus?
Wie finde ich das raus?
Fragen, ja, ich weiss.
Aber wie?

Das macht mir zu schaffen.
Ich wäre nämlich gerne mal für jemanden da.
Schwierig.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob die viele freie Zeit die ich aktuell habe Fluch oder Segen ist.
Einerseits kann ich endlich mal an meiner Must Watch Liste arbeiten,
andererseits.. viel Zeit zum denken.

Heute ist das erste Treffen der TK Leute,
wir haben da was kleines organisiert weil wir uns weiterhin treffen wollen,
auch wenn viele bereits aus der Klinik draussen sind.
Ich weiss nicht, ob ich hingehen soll.
Einerseits wäre es sicher toll all die Leute wieder zu sehen und einfach einen tollen Abend miteinander zu verbringen,
andererseits fürchte ich von noch mehr Leuten zu hören das es wieder bergab geht,
und ich weiss einfach nicht damit umzugehen.
Ich weiss nicht, was ich auf sowas erwiedern soll, abgesehen von Es tut mir leid.
Und "Es tut mir leid" hilft genau.. gar nichts. Mensch.

Ich hab vor dem Treffen noch Einzeltherapie, vielleicht wäre das der richtige Zeitpunkt um das anzusprechen.
Andererseits habe ich auch viele andere Themen noch, und es ist so direkt vorher.
Ich weiss es einfach nicht.

Ich weiss es nicht.

Samstag, 17. September 2016

Einblicke

Ich fühle mich nicht so gut heute.
Ist so ein richtiger "Im Bett mit Tee und Serie verkriechen" Tag.
Das Problem an dieser Serie ist nur; Ich will sie gucken, ich will sie nicht gucken,
ich will wissen wies weitergeht, ich will nicht weitergucken.
Oh mein Gott.

Ich gucke grade Haikyu!!, ein Anime in dem es um Volleyball geht.
Und die Matches sind super gemacht, man hat ehrlich keine Ahnung wie sie ausgehen,
meist bis kurz vorher nicht.
Das ist toll und nicht toll zugleich.
Ich haaalt das doch nicht aus, oh mein Gott Q_Q
Ich muss wissen ob sie gewinnen oder nicht, ich kann das sonst nicht in ruhe gucken.
Das ist eklig.. |:

Anfangs hatte ich total Mühe mit dem Zeichenstil und hät fast abgebrochen,
aber irgendwie hats mich dann doch gepackt.
Das ist ne Leistung, wenn man bedenkt das ich mich für Volleyball bisher ungefähr so sehr interessiert hab wie für die durchschnittliche Population der tibetanischen Bergziege.
Es ist jetzt auch nicht so, dass ich instant anfange real-Volleyball zu gucken.
Diese Serie hat einfach ihren eigenen Charme, durch die Figuren und wie das Ganze aufgezogen ist.
Und Sugawara-Senpai hat viel zu wenig Screentime T_T

Ausserdem lese ich wieder Hana-Kimi, die erste Manga-Serie die ich mir je komplett gekauft habe.
Verliert auch nie seine Anziehungskraft, irgendwie. Vorallem, das ist so ein Manga bei dem ich immer wieder was Neues Entdecken kann,
einfach weil er so Vielfältig ist, überall am Rand was hingekritzelt hat, Lautsprache etc.
Das ist wunderbar.
(Und die Story ist einfach zucker)
Ich habe zudem realisiert, dass das im Prinzip auch ein Sport-Manga ist.
Immerhin, es geht zu grösseren Teilen auch um den Hochsprung und Leichtathletik allgemein.
Heisst, ich habe nicht erst kürzlich meine Liebe zum Sport-Genre entdeckt,
sondern unbewusst sogar damit angefangen!
Das ist irgendwie spannend.

Ausserdem habe ich mir die neuen Bände von Ousama Game eXtreme geholt,
der einzige Splatter-Manga ders in die Reihen meiner Lieblingsmanga geschafft hat.
Einfach, weil er fucking spannend ist. Absolut!
Aber is ungefähr wie in Games of Thrones; Spoiler: Alle Sterben.
Ausserdem muss man die Hauptfigur einfach toll finden,
und kann seinen Horror sehr gut nachvollziehen.

Grade schwebe ich irgendwo zwischen Haikyu!! gucken, AMVs von Free! anhimmeln und versuchen,
Pläne für heute zu schmieden.

Läuft.


Freitag, 16. September 2016

In die Stille

Die Woche war eigentlich gut, aber grade steh ich wieder vor ner Wand.
In einem Loch drin.
27492839 Meter tief.
Hauptsache so tief.

Wofür mache ich eigentlich das alles?
Wieso?
Wieso kämpfe ich so gegen alles an?
Nur, um irgendwann in einer fernen Zukunft vielleicht noch drei oder vier ruhige Jahre verbringen darf.
Toll.
Ich will grade, ich will.. ich will mich nicht wirklich verkriechen,
aber ich will niemanden sehen.
Ich will mich nicht mit Serien in mein Bett zurücksehen,

aber ich würde grade gerne mcih mit einer anderen Welt beschäftigen.
Ich will mich grade nicht mit mir beschäftigen.
Abgesehen davon gibt es da auch aktuell nicht viel.

D. aus der Klinik gehts wieder mies.

Das frustiert mich. Wieso wird man diesen Scheiss eigentlich nie los?
Warum muss einem dieser Scheiss immer n Strich durch die Rechnung ziehen?
Das frustriert mich so!!

Es fühlt sich mal wieder so an, als würde ich unter einer Glasglocke leben,
hübsch angemalt mit Himmel und Wolken.
Hübsch zurechtgemacht für die perfekte Illusion.
Nichts ist wahr. Nichts ist real.
Weder ich noch diese Welt da draussen.
Alles ist nur gespielt, ausgedacht und einstudiert.


Ich will grade nichts fühlen.

Ich will ein normales Leben.
Bitte.

Montag, 12. September 2016

Lichtblicke

Gestern Abend war schön.
Es war eine sehr gute Idee, zum Schüler zu gehen, das hat mich sehr hochgeholt.
Der ist einfach super, der "Kleine".
Haben mit diesen Miniature-Verpackungen, wie man sie in Spiel-Einkaufsläden findet, Sprachspiele gemacht.
Er musste zwei davon blind ziehen und dann eine Story draus basteln.
Gelandet sind wir bei Pizza und Pommes die sich streiten, der perfekten Klopapier-Rolle und Kaugummis die einen auf Wolken tanzen lassen.
Der hat ne Fantasieeeeeee das ist grossartig.

Heute war auch gut bis jetzt.
Irgendwie.. irgendwie ein wenig seltsam.
Hab morgens einen Anime geguckt, nur 23 Minuten lang, wos um nen Jungen geht,
der am Strand gefunden wird und so tut, als würde er sich an nichts mehr erinnern, weil er nicht dran denken wollte, das sich sein Zwillingsbruder das Leben genommen hat.
Aber.. irgendwie.. wurde es zwischendrin total absolut richtig strange,
plötzlich war der Typ ne Halbe Qualle und sein Bruder hat sich aufgelöst.
Vielleicht war ich auch noch nicht ganz wach, aber irgendwie war das echt wie son Trip :D

Gezeichnet hab ich heute auch - ich versuch mich an den Jungs aus Free!
Das ist schwierig ._.
Unten ein WiP, für die Interessierten ^^

Ausserdem war ich am Rhein.
Und so halb im Rhein.
Ich bin nicht geschwommen, aber knietief reingelaufen,
einfach weil mir danach war.
Und mir ist was klar geworden.

Wasser lebt.

Und das ist auch der Grund, warum mich dieser Anime so fasziniert, glaube ich.
Das ist nämlich der erste Satz daraus.
Mizu wa ikite imasu.

Wasser fasziniert mich schon seit ich ganz klein bin.
Aber schon da war ich oft gefangen in meinen Ängsten,
nicht in der Lage sie zu überwinden.
Irgendwie.. irgendwie fühlt es sich für mich einfach am natürlichsten an,
im Wasser zu sein. Irgendwie.

Als kleines Kind habe ich oft davon geträumt, zu ertrinken.
Und halb ängstige mich das, halb faszinierte es mich.
Heute denke ich, das ertrinken zwar sicherlich eklig ist,
aber irgendwie.. hat die Vorstellung was.
Vom Wasser zurückgeholt, sich darin aufzulösen, befreit zu werden.
Denn im Wasser bin ich frei.

Als ich heute runter zum Rhein bin, habe ich Gänsehaut gekriegt,
nur schon vom Geruch der rüberwehte.

Wasser lebt.

Und vorallem Flüsse schlafen nie.
Sie sind immer in Bewegung, aktiv passiv,
das Wasser ist nicht nett, und es ist nicht böse,
es ist irgendwie so eine ganz eigene Welt für sich.

Früher bin ich oft geschwommen.
Bis irgendwann die bescheuerte Mutprobe aufgekommen ist, als ich etwa in der 4. Klasse war.
Es gibt ein Freibad bei uns, wo ein Teil des Rhein eingezäunt ist.
Diese Holzabsperrungen reichen bis fast ganz zum Boden, aber eben nur fast ganz.
Ein 11, 12 Jähriges Kind, das nicht komplett übergewichtig ist, kann genau durch diesen Abstand zwischen Holz und Wasser hindurchschwimmen.
Und je öfter du da hindurch geschwommen bist, desto cooler warst du.

An sich ist es nicht tief, aber für ein Kind ist es quasi eine Weltreise.
Da das Holz aber schon sehr lange im Wasser steht, ist es morsch und abgebröckelt stellenweise.
Irgendwann hat sich die Vorstellung in meinem Kopf festgefressen, dass ich mit meinem Badeanzug am Holz hängen bleibe,
oder sich meine Haare darin verfangen, und ich da unten ertrinke.
Ab da habe ich aufgehört, schwimmen zu gehen, zumindest im Rhein.
Es ist tatsächlich das erste Mal, das mir einfällt, das mich eine Angstvorstellung an etwas gehindert hat,
das ich eigentlich liebe.
Viele weitere Male sollten noch folgen.

Danach, als ich älter war, bin ich manchmal mit Freunden ins Schwimmbad,
aber nicht wirklich zum schwimmen, mehr zum quatschen und etwas rumplanschen.
Irgendwann waren viele Jahre vergangen, seit dem ich das letze richtige Mal geschwommen war,
und irgendwann fing ich an zu glauben, dass das Wasser mich nicht mehr mag.
Weil ich so lange weggeblieben bin, weil ich es nicht beachtet habe,
weil ich mich von ihm abgewandt habe.
Ich fürchtete, das Schwimmen verlernt zu haben, und unterzugehen.
Ich hatte keine Angst vor dem Sterben oder so, mehr.. mehr davon, erkennen zu müssen,
das ich nicht mehr Schwimmen kann, und dem Wasser fernbleiben muss.
Wie so oft mit Ängsten, hat das paradoxerweise genau dazu geführt - ich blieb dem Wasser fern.

Aber ich merke.. ich will das nicht mehr.
Ich will dagegen stehen.
Es hat mich so glücklich gemacht heute, einfach nur da zu stehen und das Wasser zu spüren, zu riechen, zu hören.
Und ich hab im Wasser nach Steinen gesucht, die bestimmte Formen haben.
Ich hab zwei Herzchen, ein Schuh und eine Bergspitze gefunden.
Ich habs sogar geschafft, einen Stein über das Wasser springen zu lassen - das konnte ich früher nie!

Alles in allem.. war heute spannend.
Von einer leichten Melancholie untermalt, aber strahlend.

Ich muss das öfters tun.
Das tut gut.


Total amateurhafte WiPs :P






Samstag, 10. September 2016

Zuckerwatte und Dunkelheit

Es ist irgendwie alles am falschen Platz.
Inklusive mir, und vorallem mir selber.

Ich kann nicht fühlen heute.
Da ist ein grosser, grauer Vorhang im weg, er feixt mich an und schneidet grimassen.
Aber ich kann mich nicht darüber ärgern, ich kann es auch nicht lustig finden.
Ich kann nur davor sitzen, völlig alleine.

Ich spiele mit dem Gedanken auszuziehen.
Bevor das ganze Theater mit der IV durch ist, einfach so.
Leute für eine WG suchen und dann weg von hier.
Manchmal habe ich das Gefühl, dieser Ort hier macht mich krank,
er saugt mir alle Lebensenergie aus.
Nicht nur, weil ich hier ganz viel Schlechtes erlebt habe,
auch, weil hier alles so festgefahren ist.
Mein Vater, der so eingefroren in seine Muster ist, das nicht mal mehr ein Eisbrecher durchkommt,
die Fremden in den Nachbarhäusern, die so wenig mit mir zu tun haben,
das sie auch einfach von anderen Planeten stammen könnten.
Und schliesslich mein eigener Kopf, der hier immer wieder von den selben Geistern und demselben Elend gefangen genommen wird.

Aktuell hat mich meine Sozialphobie wieder schwer im Griff.
Ich kann nich nach draussen, nur da wo ich alleine bin.
Kann nicht mit der Familie essen, kann Verabredungen nicht einhalten.
Kann nur hier sitzen und mich in Serien vergraben.

Denn genau das tue ich aktuell.
Ich weiss echt nicht wieso, aber da ist dieser Anime, den ich nun bald 5x hintereinander durchhabe,
und es wir mir einfach nicht zu blöd.
Die Dialoge, die ich schon auswendig kenne.
Ich kann mich voll und ganz auf das Bild konzentrieren,
die Gestik, die Mimik der Figuren, der Zeichenstil, die Animation.
Ich tauche ab, in diese andere, mir nicht fremde Welt, die mich heilt, und wenn es nur für den Moment ist.
Das ist gefährlich schön.

Ich muss morgen arbeiten, und wiedereinmal ist es ein müssen.
Ich mag meinen Schüler total, keine Frage, aber grade will ich nicht sozial agieren müssen.
Aber ich sage das nicht ab, das habe ich mir fest vorgenommen.

Durch meinen Rückzug hab ich mir zwei neue Schüler versaut.
Ich habe zweimal abgesagt, und nun möchten die Eltern nachvollziehbarer Weise jemand anderes finden.
Ich weiss nicht, obs mir leidtut.
Grade finde ich es schwer, in dieser Beziehung etwas zu empfinden.
Es ist eben so. Punkt.

Morgen hat die Frau meines Vaters Geburtstag.
Ich kann mir das Datum nicht merken.
Dafür weiss ich jetzt, was Tintenfisch auf Japanisch heisst,
und das Makoto am 17.11 Geburtstag hat.
Prioritäten wären was.

Und so vertreibe ich mir die Zeit mit Videos, ein und derselben Serie zum 923792749 Male,
Musik und schwelgen in anderen Welten.

So gehts nicht weiter.