Dienstag, 23. Juni 2020

The tale of the pale kingdom: Part V The burden of royalty

She's not enough
she'll never
be
and this just means
she'll never
be free

She'll be the queen
until the end
longer, even
so she's hell bend
to escape
her milky castle
her pale grounds
giving her a hassle.

Her crown it weights
a thousand tons
her feet they hurt
from a thousand runs
her robes are suffocatingly tight
sticking to her with all
their might.

She does not want to be the queen anymore.
Yet she has no choice.
For she is not perfect yet.
For she'll probably never be.
This is the only way she knows how to fight.
And so she does.

Montag, 22. Juni 2020

Bliss

Glück ist manchmal nicht viel mehr als ein bisschen gemeinsam singen und einen schönen Abend haben.
Basti spielt Gitarre und Schweri hört zu, schlägt Lieder vor.
Ich merke, wie ich ruhig werde und wie mein Herz ein bisschen weniger schmerzt, wie ich für diesen Moment kein einziges Mal daran denke, dass ich gerne sterben möchte.
Glück ist manchmal so klein und doch so erfüllend, so gross.

Nach Hause kommen, ich merke, das ist es was diese Leute für mich sind.
Schweri und Bryn, und optional noch Dean und Basti wenn sie grade da sind.
Das ist Glück.
Das ist Zuhause.

Ich bin unbeschreiblich dankbar.

Samstag, 20. Juni 2020

Vakuum

Still
stand
Verstehe ich?
Stehe ich
still?
Ist es das
was ich will?
Ist das was
ich wollen würde?
Eine annehmbare Hürde
oder brech' ich mir mein Bein?
Dann soll es wohl
einfach nicht sein.
Menschgemachter
Gotteswille
Will das ich
ihn selbst erfülle
Will gemacht und Wirklich sein.
Freud, Leid
ein erschöpftes Lächeln
Daheim.

Freitag, 19. Juni 2020

Workshop

Schau, die Nacht bricht herein,
wie kann die Welt so finster sein?
Auf ausgebleichter Fotowand
bin ich des Lebens Flaschenpfand.

Baugerüst um meine Knochen
hör Tag und Nacht Maschinen pochen
Ich bin sternenstaubabfall
Bin nur des Rufens Wiederhall.

Mein Herz ist ziegelsteineschwer
mein Lachen hochglanzbildchenleer
Meine Seele nur ein Port
und mein Name
nur ein Wort.

Ich
bin
leer

Montag, 15. Juni 2020

Sekundenspiegel

Inmitten von all dem grauen Einheitsbrei der die Welt grade ist,
schaffe ich mir eine Sekunden-Insel, eine Moment-Insel,
einen Augenblick Licht.
Ich schliesse die Augen und werde hyper-aware wie der Zug dahingleitet, ab und an etwas rüttelt,
ich höre die Räder auf den Schienen gleitend ächzen, die Abteiltüre die im Rhytmus der Fahrt rasselt und rattert, eine Symphonie aus Alltag und dem Bewusstsein, dass diese Welt in diesem Augenblick stattfindet.
Es riecht nach Rauch und alten Sitzbezügen, nach dem Seufzen von Menschen nach einem langen Arbeitstag.
Mir wird bewusst wie weit ausgestreckt die Erschöpfung meines Gegenübers auf der Bank liegt, viel weiter als er selber. Mir wird bewusst wie weit meine eigene Erschöpfung reicht, viel weiter als die Grenzen dieses Planetes.

Ich öffne die Augen und durch diesen grauen Schleier der absoluten Nichtigkeit eines jeden Momentes sehe ich, dass ein kleines Mädchen auf dem Sitz neben mir mit einer Puppe spielt,
selbstvergessen und zufrieden damit, nicht viel mehr zu sein als Zeuge und Akteur diesen Moments.

Und ich denk mir, vielleicht sollte ich auch öfters damit zufrieden sein, wie es grade ist, ohne daran zu denken, wie es grade nicht ist.
Ich sitze - nicht: Ich bin noch nicht zuhause
Mein MP3 Player hat noch Akku - nicht: Ich hab schon wieder vergessen dieses Lied draufzuladen.

Zufriedensein. Dasein. Sein.

Ich.

Montag, 8. Juni 2020

Kaktusherz

Die Welt ist ein paar Farbtöne zu dull, zu grau, zu belanglos.
Mein Herz ist ein kleines bisschen zu schwer.
Ah.. ich bin traurig.

Sein ist ein unvermeidlicher Spiegel von all dem, was eigentlich so unfassbar nichtig ist,
eine Zusammenfassung von all den Belanglosigkeiten die einem in seinem Leben begegnen,
und die erst durch dieses Zusammenfassung, überfliegen, komprimieren überhaupt an Wert gewinnen.

Weil sie dann, später mal, als ein Leben gelten.
Weil sie das sind, an das sich später erinnert wird, das Fundament meiner Existenz, der Beweis, das ich gelebt habe.
Aber in sich selber, in dem Moment in dem ich sie erlebe sind all diese Dinge so unfassbar unwichtig dass ich fast lachen will; jeder Tag ist so unfassbar nichtig, so unfassbar.. nichts.
Und entsprechen kann auch ich nichts sein, nicht mehr als diese Zeit in der ich lebe,
nicht mehr als ein paar Seufzer und ein bisschen Wind.

Manchmal ist mein Herz der Donner, laut, präsent, einschüchternd.
Manchmal ist mein Herz der Blitz, nur eine Sekunde lang, dafür grell und eindrücklich.
Manchmal ist mein Herz die Sonne, warm und gross und strahlend.

Heute ist mein Herz der Regen, grau und schwer und unsichtbar.

Heute ist meine Seele geschlossen, Ruhetag.
Da ist ein Schild für alle, die hergekommen sind ohne es zu wissen,
ein Schild für niemanden ausser mir.
Ruhetag wegen Wasserrohrbruch, der ganze Regenbogenlauf unter meiner Haut läuft leck.
Aber sobald die Farben nach aussen sprudeln werden sie grau und schlammig und dick und träge.
Mein Herz ist grau und schlammig und dick und träge.

Ich bin müde.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Look at me

Look
at me

I am the sun
so stay away
or burn with glee

Hear
me now

I am the thunder
so cover your ears
overhear my vow

Touch
my skin

I'm rocky mountains
watch your step
or I'll win

Touch
my heart

I'm glassy fragil
just one word
and I'll fall apart.

Look
at me

I am here.
Bend and battered
but
free.