FĂĽr Kai "Kaito J.
Es gibt keine Seite an mir, die Kaito nicht kennt.
Weder gute noch schlechte Eigenschaften,
weder gute noch schlechte GefĂĽhle,
er sieht direkt durch mich hindurch und es gibt nichts auf der Welt,
das mir wertvoller ist.
Es ist unmöglich, einen einzigen Moment rauszusuchen, den ich mit ihm geteilt habe.
Deswegen bezieht sich das Gedicht auf alles.
(Irgendwie bin ich unzufrieden damit. Ich will mehr sagen, mehr ausdrĂĽcken. Auf mehr Dinge eingehen. Ich will all meine GefĂĽhle in diese Zeilen legen und ich will, das man spĂĽrt, wie unendlich lieb ich diesen Menschen habe.)
You,
give me
light.
You,
stand by,
my side.
You,
gift me,
with smiles.
You,
walked with me,
many miles.
I,
am grateful,
for your care.
I,
treasure every Moment,
we share.
I,
live a life,
so vivid.
I,
know whatever,
you'll catch me.
We,
met as strangers,
that day.
We,
never thought it'll
turn out this way?
We,
don't care,
do we?
I,
get light from
you
to see.
You,
are my rock,
I am the sea.
My world,
turns around,
you.
Our world,
do you feel it,
too;
Montag, 26. März 2018
Samstag, 24. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 13
FĂĽr Carla.
Wir sind uns letzten November begegnet, fĂĽr drei Tage,
dann hat sie sich auf Station das Leben genommen.
Es ist seltsam, wie mich jemand, den ich doch eigentlich ĂĽberhaupt nicht kannte,
doch so sehr berĂĽhrt, das ich mich an ihn erinnern will.
Und es ist seltsam und ein bisschen traurig, das meine prägnanteste Erinnerung an Carla jene ist,
wie wir im kalten Wind bei der Feuerstelle sassen und Briefe fĂĽr sie verbrannt haben.
Locken und ein Lachen,
es fliegt, so leicht, so schön.
ich werde bei dir wachen,
bis der Morgen kommt.
Zettel im Feuer erzählen,
von dir, fremder Mensch,
welche Wege wir auch wählen,
du bleibst immer bei uns.
Nicht mehr als eine Begegnung,
beim Essen, am Abend beim Spiel,
nicht mehr als eine Bewegung,
dein Lachen, das bleibt bei mir.
Wir sind uns letzten November begegnet, fĂĽr drei Tage,
dann hat sie sich auf Station das Leben genommen.
Es ist seltsam, wie mich jemand, den ich doch eigentlich ĂĽberhaupt nicht kannte,
doch so sehr berĂĽhrt, das ich mich an ihn erinnern will.
Und es ist seltsam und ein bisschen traurig, das meine prägnanteste Erinnerung an Carla jene ist,
wie wir im kalten Wind bei der Feuerstelle sassen und Briefe fĂĽr sie verbrannt haben.
Locken und ein Lachen,
es fliegt, so leicht, so schön.
ich werde bei dir wachen,
bis der Morgen kommt.
Zettel im Feuer erzählen,
von dir, fremder Mensch,
welche Wege wir auch wählen,
du bleibst immer bei uns.
Nicht mehr als eine Begegnung,
beim Essen, am Abend beim Spiel,
nicht mehr als eine Bewegung,
dein Lachen, das bleibt bei mir.
Donnerstag, 22. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 12
FĂĽr Robert Q.
Wenn es uns scheisse ging haben wir zusammen Ghibli Movies und andere Anime Filme geschaut.
Und auch wenn wir uns nur ein einziges Mal gesehen haben,
ist das doch eine Wärme, die bleibt.
Wärme, eine DVD und die Musik von Prinz Pi.
In dunkler Kammer,
erhellte,
der Schein des Bildschirm mich.
Ein kläglicher Jammer,
gellte,
durch mich, durch dich, unheimlich.
Nichts war da,
nur,
dich auf den Ohren.
Und was ich sah,
fuhr,
im Regen, verloren.
Das Grab des GlĂĽhwurm,
MindGame,
was war da noch?
Ein Tunnel, ein Turm,
lame,
verschwinden wir doch.
Wie viel wiegt ein Lied?
Tonnen,
auf dem Herzen.
Und wenn mein Herzen fliegt,
gewonnen,
hören wir auf zu scherzen.
Zusammen allein,
alleine,
sind wir denn noch da?
Könnten wir nur ewig sein,
keine,
Erinnerung ist so nah.
Hallo Musik, Hallo du
Platten,
und eine neue DVD,
Mach die Augen zu,
Schatten,
es tut nicht mehr weh-
Wenn es uns scheisse ging haben wir zusammen Ghibli Movies und andere Anime Filme geschaut.
Und auch wenn wir uns nur ein einziges Mal gesehen haben,
ist das doch eine Wärme, die bleibt.
Wärme, eine DVD und die Musik von Prinz Pi.
In dunkler Kammer,
erhellte,
der Schein des Bildschirm mich.
Ein kläglicher Jammer,
gellte,
durch mich, durch dich, unheimlich.
Nichts war da,
nur,
dich auf den Ohren.
Und was ich sah,
fuhr,
im Regen, verloren.
Das Grab des GlĂĽhwurm,
MindGame,
was war da noch?
Ein Tunnel, ein Turm,
lame,
verschwinden wir doch.
Wie viel wiegt ein Lied?
Tonnen,
auf dem Herzen.
Und wenn mein Herzen fliegt,
gewonnen,
hören wir auf zu scherzen.
Zusammen allein,
alleine,
sind wir denn noch da?
Könnten wir nur ewig sein,
keine,
Erinnerung ist so nah.
Hallo Musik, Hallo du
Platten,
und eine neue DVD,
Mach die Augen zu,
Schatten,
es tut nicht mehr weh-
Gedanken.Welt aus Meer 11
Ich kenne seinen Namen nicht und nur grobe Teile seines Wesens.
Er war einfach nur dieser ältere Herr in einem von vielen Foren, dem es schlecht ging.
Er hat fĂĽr seine Kuscheltiere Accounts erstellt, weil er durch sie sagen konnte,
was ihm ein leben lang als "gestandener Mann" verboten gewesen war.
Er war einfach nur dieser etwas schräge, aber herzensgute Forumuser.
Der Forumsuser, den ich nicht kenne, der mir ein Kuscheltier geschenkt hat, eine Ayumi.
"Sie soll auf dich aufpassen", hat er gesagt und sie mir ĂĽber die Admin zukommen lassen, mit der ich Briefe geschrieben habe,
Er hat weder nach meiner Adresse noch nach einer Gegenleistung gefragt.
Und es war dieser random act of kindness der mich gleichermassen zum weinen und zum lachen gebracht hat. Der mir etwas gegeben hat, woran ich glauben durfte.
FĂĽr "Kindesleid"
Ohne das wir uns kannten,
nur ein paar Worte weit,
hast du mein Herz geöffnet,
und ihm Wärme verleiht.
Ohne das ich dich kannte,
denke ich an dich, noch heute,
du, der du mir ein Rätsel bist,
wie sehr ich mich doch freute.
Ohne das du mich kanntest,
öffnetest du deine Hand,
und gabs mir etwas zum Glauben,
in diesem Leben am Rand.
Flauschig weich verstanden wir,
GlĂĽck ist winzig klein,
es ist das GefĂĽhl nicht vergessen zu werden
und unvergessen wirst du sein.
Er war einfach nur dieser ältere Herr in einem von vielen Foren, dem es schlecht ging.
Er hat fĂĽr seine Kuscheltiere Accounts erstellt, weil er durch sie sagen konnte,
was ihm ein leben lang als "gestandener Mann" verboten gewesen war.
Er war einfach nur dieser etwas schräge, aber herzensgute Forumuser.
Der Forumsuser, den ich nicht kenne, der mir ein Kuscheltier geschenkt hat, eine Ayumi.
"Sie soll auf dich aufpassen", hat er gesagt und sie mir ĂĽber die Admin zukommen lassen, mit der ich Briefe geschrieben habe,
Er hat weder nach meiner Adresse noch nach einer Gegenleistung gefragt.
Und es war dieser random act of kindness der mich gleichermassen zum weinen und zum lachen gebracht hat. Der mir etwas gegeben hat, woran ich glauben durfte.
FĂĽr "Kindesleid"
Ohne das wir uns kannten,
nur ein paar Worte weit,
hast du mein Herz geöffnet,
und ihm Wärme verleiht.
Ohne das ich dich kannte,
denke ich an dich, noch heute,
du, der du mir ein Rätsel bist,
wie sehr ich mich doch freute.
Ohne das du mich kanntest,
öffnetest du deine Hand,
und gabs mir etwas zum Glauben,
in diesem Leben am Rand.
Flauschig weich verstanden wir,
GlĂĽck ist winzig klein,
es ist das GefĂĽhl nicht vergessen zu werden
und unvergessen wirst du sein.
Dienstag, 20. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 10
Es ist so schwer meine GefĂĽhle manchen Menschen gegenĂĽber in Worte zu fassen.
Vorallem jene, mit denen ich ganz ganz viel teile, viele Erinnerungen die ich wĂĽrdigen will.
Ich möchte halt keine überspitzen Darstellungen, genauso will ich aber nicht hinterher das Gefühl haben nur die hälfte gesagt zu haben.
So drĂĽcke ich mich regelrecht vor manchen, haha
Einer davon ist Vin.
Ich habe zwei Jahre meines Lebens mit ihm geteilt,
und viel schlechte Erinnerungen, aber ich will mich an das Gute erinnern!
Vin ist fĂĽr mich.. eisgekĂĽhlter Eistee um ein Uhr morgens und das GefĂĽhl, gebraucht zu werden.
FĂĽr Julian H.
Wie lange reicht eine Excel-Tabelle?
Reicht sie ein Leben lang?
Zahlen auf Haut, jene brennende Stelle,
widerstehe diesem Drang.
Zeit fliesst und wir mit ihr,
irgendwo, auf und davon.
und währenddessen verzweifeln wir schier,
das Ende, ich sehe es schon.
Nacht um Nacht um Tag um Jahr,
haben wir uns in uns verloren,
vergesse ich mich, ganz und gar,
komme ich davon ungeschoren?
Ein Teil von mir, er war dein,
doch ich hatte dich nie,
wäre mein Gewissen nur rein,
wĂĽsste ich vielleicht, wie.
Ein Teil von dir, er war mein,
doch du hattest mich nie,
wäre dein Gewissen nur rein,
wĂĽsstest du vielleicht, wie.
Wieviel Eistee fehlt uns noch?
Bis zum Boden der Tatsach'.
Los, geh, hass mich doch,
ein Ende mit Schreck und Krach.
Und schwingt auch Bitterkeit einher,
mit dem Pendel unserer Zeit,
waren Tag und Monat auch schwer,
ich behalt' sie alle - fĂĽr die Ewigkeit-
Vorallem jene, mit denen ich ganz ganz viel teile, viele Erinnerungen die ich wĂĽrdigen will.
Ich möchte halt keine überspitzen Darstellungen, genauso will ich aber nicht hinterher das Gefühl haben nur die hälfte gesagt zu haben.
So drĂĽcke ich mich regelrecht vor manchen, haha
Einer davon ist Vin.
Ich habe zwei Jahre meines Lebens mit ihm geteilt,
und viel schlechte Erinnerungen, aber ich will mich an das Gute erinnern!
Vin ist fĂĽr mich.. eisgekĂĽhlter Eistee um ein Uhr morgens und das GefĂĽhl, gebraucht zu werden.
FĂĽr Julian H.
Wie lange reicht eine Excel-Tabelle?
Reicht sie ein Leben lang?
Zahlen auf Haut, jene brennende Stelle,
widerstehe diesem Drang.
Zeit fliesst und wir mit ihr,
irgendwo, auf und davon.
und währenddessen verzweifeln wir schier,
das Ende, ich sehe es schon.
Nacht um Nacht um Tag um Jahr,
haben wir uns in uns verloren,
vergesse ich mich, ganz und gar,
komme ich davon ungeschoren?
Ein Teil von mir, er war dein,
doch ich hatte dich nie,
wäre mein Gewissen nur rein,
wĂĽsste ich vielleicht, wie.
Ein Teil von dir, er war mein,
doch du hattest mich nie,
wäre dein Gewissen nur rein,
wĂĽsstest du vielleicht, wie.
Wieviel Eistee fehlt uns noch?
Bis zum Boden der Tatsach'.
Los, geh, hass mich doch,
ein Ende mit Schreck und Krach.
Und schwingt auch Bitterkeit einher,
mit dem Pendel unserer Zeit,
waren Tag und Monat auch schwer,
ich behalt' sie alle - fĂĽr die Ewigkeit-
Gedanken.Welt aus Meer 9
FĂĽr Simone G.
Ich erinnere mich an einen Nachmittag am Fluss, mit Seifenblasen und Worten und Zeit
die nicht wichtig war.
Simone kann nicht gut englisch, und weil ich es nie geschafft habe, ihr zu sagen,
wie viel sie mir bedeutet hat, ist auch dieses Gedicht in englisch.
Ich wünschte, ich hätte es.
Vielleicht wĂĽrde ich sie heute dann nicht so sehr vermissen mĂĽssen.
I lost my sadness in your laugh,
how lively, how healing you are.
You accepted me and took me in,
me and my self-esteem in a jar.
To see a world I didn't knew,
you encouraged me to grow,
and between fridays and a fishing rod,
we became friends, somehow.
We went with the wind on this sunny day,
the water flew like tears.
and while we sang and talked and cried,
I slowly lost my fears.
Soap Bubbles danced on the water,
I thought they will for eternity,
but bubbles aren't meant to stay.
and so weren't we.
And even if we're strangers now,
my heart misses you,
your laugh, your warmth your deep-down sadness,
do you remember me, too?-
Ich erinnere mich an einen Nachmittag am Fluss, mit Seifenblasen und Worten und Zeit
die nicht wichtig war.
Simone kann nicht gut englisch, und weil ich es nie geschafft habe, ihr zu sagen,
wie viel sie mir bedeutet hat, ist auch dieses Gedicht in englisch.
Ich wünschte, ich hätte es.
Vielleicht wĂĽrde ich sie heute dann nicht so sehr vermissen mĂĽssen.
I lost my sadness in your laugh,
how lively, how healing you are.
You accepted me and took me in,
me and my self-esteem in a jar.
To see a world I didn't knew,
you encouraged me to grow,
and between fridays and a fishing rod,
we became friends, somehow.
We went with the wind on this sunny day,
the water flew like tears.
and while we sang and talked and cried,
I slowly lost my fears.
Soap Bubbles danced on the water,
I thought they will for eternity,
but bubbles aren't meant to stay.
and so weren't we.
And even if we're strangers now,
my heart misses you,
your laugh, your warmth your deep-down sadness,
do you remember me, too?-
Samstag, 17. März 2018
Bitte Betreff eingeben
Im Folgenden eine Mail die ich an meine Betreuerin geschrieben habe.
So viel >Zeugs, was mir bewusst geworden ist und so viel Zeugs das ich gerne gar nicht gewusst hätte.
Wat mach ich denn nur mit meinem Leben?
Ich will was verändern, ich will mich verändern, solange, bis ich weiss, was ich will.
Tjoa.
Guten Abend/Morgen/Mittag/ Zwischenshpärenzeit, wann auch immer Sie das gerade lesen;
So viel >Zeugs, was mir bewusst geworden ist und so viel Zeugs das ich gerne gar nicht gewusst hätte.
Wat mach ich denn nur mit meinem Leben?
Ich will was verändern, ich will mich verändern, solange, bis ich weiss, was ich will.
Tjoa.
Guten Abend/Morgen/Mittag/
Sie meinten, ich solle öfters schreiben und ja, hier bin ich also.
Nach dem Gespräch am Freitag habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht also, mehr als sonst schon, und ich glaube, da sind einige Dinge die ich unbedingt loswerden will beziehungsweise die ich weiss-gott-warum irgendwie schreiben will.
Ich habe gestern eine Geschichte gelesen und musste teilweise ein bisschen lachen, weil ich mich in den Zeilen sehr wiedererkannt habe. Und gleichzeitig hat es mich sehr traurig gemacht, weil es mir gezeigt hat, was ich eigentlich gar nicht wissen wollte.
Sie hatten recht als Sie sagten, dass es zwar gut ist zwischendurch mal einfach auf alles zu pfeiffen, aber dass sich das bei mir mittlerweile etwas lange zieht.
Ich könnte da jetzt die Schuld auf meine Schachmuster schieben, aber ich hab leider vergessen wie die jeweiligen Figuren ziehen dürfen, deswegen bleibt mir nur eines: Die wahre Antwort drauf in mir suchen.
Ich denke, zum einen bin ich wirklich einfach sauer auf alles. Auf mein Leben und meinen Vater und all die Umstände und das sich nichts ändert.
Andererseits bin ich traurig und unsicher und so furchtbar rastlos, weil in mir so viel Aktivismus steckt den ich nicht loswerden kann.
Ich bin so unfassbar traurig manchmal ohne das ich es bemerke und wirklich benennen kann. Ich glaube es gibt einfach Dinge, die unbedingt ausgesprochen werden mĂĽssen, die ich aber (noch) nicht kann. Ich glaube, Trauer ist ein GefĂĽhl das ich immer ignoriere, aber das eigentlich gerne mal wahrgenommen werden wĂĽrde.
Manchmal will ich losrennen und was verändern und Dinge tun, aber weil ich mich davor fürchte, das ich meine ganze Energie dann mit einem Mal auf einer einzigen Strecke lasse, nur um nachher mühsam alles wieder zurückgehen zu müssen weil es sich einmal mehr als Sackgasse erwiesen hat, bleibe ich lieber hinter der Startlinie. Ich fürchte mich davor, diese kleine unscheinbare Linie zu überschreiten, weil ich mich nicht vorbereiten kann, weil es leider keinen fucking Wegweiser für das Leben gibt.
Ich habe Angst und das Lähmt mich, und das die Umstände sonst bei mir grad nicht so gut sind gibt mir eine Ausrede die gut genug ist, um so zu tun, als könnte ich, aber wollte nicht.
Ich verstehe, dass es nicht möglich ist, die Welt zu retten. Ich verstehe das absolut, aber ich hasse es mindestens genauso absolut.
Ich WILL aber.
Sie hatten recht als Sie sagten, dass es zwar gut ist zwischendurch mal einfach auf alles zu pfeiffen, aber dass sich das bei mir mittlerweile etwas lange zieht.
Ich könnte da jetzt die Schuld auf meine Schachmuster schieben, aber ich hab leider vergessen wie die jeweiligen Figuren ziehen dürfen, deswegen bleibt mir nur eines: Die wahre Antwort drauf in mir suchen.
Ich denke, zum einen bin ich wirklich einfach sauer auf alles. Auf mein Leben und meinen Vater und all die Umstände und das sich nichts ändert.
Andererseits bin ich traurig und unsicher und so furchtbar rastlos, weil in mir so viel Aktivismus steckt den ich nicht loswerden kann.
Ich bin so unfassbar traurig manchmal ohne das ich es bemerke und wirklich benennen kann. Ich glaube es gibt einfach Dinge, die unbedingt ausgesprochen werden mĂĽssen, die ich aber (noch) nicht kann. Ich glaube, Trauer ist ein GefĂĽhl das ich immer ignoriere, aber das eigentlich gerne mal wahrgenommen werden wĂĽrde.
Manchmal will ich losrennen und was verändern und Dinge tun, aber weil ich mich davor fürchte, das ich meine ganze Energie dann mit einem Mal auf einer einzigen Strecke lasse, nur um nachher mühsam alles wieder zurückgehen zu müssen weil es sich einmal mehr als Sackgasse erwiesen hat, bleibe ich lieber hinter der Startlinie. Ich fürchte mich davor, diese kleine unscheinbare Linie zu überschreiten, weil ich mich nicht vorbereiten kann, weil es leider keinen fucking Wegweiser für das Leben gibt.
Ich habe Angst und das Lähmt mich, und das die Umstände sonst bei mir grad nicht so gut sind gibt mir eine Ausrede die gut genug ist, um so zu tun, als könnte ich, aber wollte nicht.
Ich verstehe, dass es nicht möglich ist, die Welt zu retten. Ich verstehe das absolut, aber ich hasse es mindestens genauso absolut.
Ich WILL aber.
Und ich hab so unfassbar viel Energie die darauf wartet freigelassen zu werden und fĂĽr ein komplett dummes Unterfangen verpufft zu werden.
So sehr ich die Welt retten will, so sehr will ich aber von diesem Trip auch wieder runterkommen, aber ich weiss nicht wie.
Und ich glaube, das ist irgendwie ein bisschen das Problem und die Lösung gleichzeitig;
ich habe null Ahnung wie ich diese Energie, auf der gross rot schreiend steht "Das ist unmöglich du Depp aber ich machs trotzdem", ein bisschen umdekorieren kann.
Ich habe hinterher nach dem Gespräch auch gemerkt, das ich angst gekriegt habe, dass ich mich zu wenig anstrenge, dass, weil mein Fortschritt im Moment stagniert Sie mir gleich eröffnen werden dass dies meine letzte Stunde bei Ihnen gewesen sei weil ich nicht mehr tragbar bin oder was auch immer. Vermutlich auch, weil Sie meinten, der ganze Identitätskram sei ausserhalb ihres Fachgebietes.
Was ja absolut Sinn ergibt, also das zu sagen, aber mein Kopf ist da ein bisschen amok gerannt und hat sich weiss ich was zusammengeschustert.
Ich hab keine Ahnung warum ich das jetzt tatsächlich schreibe, weil mir rational bewusst ist das meine emotionale Schiene grad ein bisschen die falsche Abzweigung erwischt hat.
Aber grade weil ich das gleichzeitig verstehe und nicht verstehe macht es mich absolut wahnsinnig.
Ich fĂĽrchte mich davor, auf einem emotionalen Abstellgleis zu enden weil meine rationale Schaltzentrale nicht stark genug ist um die Weichen manuell auf "Geh und mach was" zu stellen.
Ich hab keine Ahnung ob dieser Vergleich irgendwie Sinn macht, aber was besseres fällt mir grade nicht ein.
Ja.. ich weiss auch nicht, was jetzt die Quintessenz dieser Mail ist, aber irgendwie geht es mir jetzt besser und ich hab das GefĂĽhl mein Chaos im Kopf etwas geordnet zu haben.
Falls es Sie interessiert sind hier noch die zwei Ausschnitte aus dem Text den ich vor zehn Jahren, als ich diese Mail angefangen habe, erwähnt habe.
Ich weiss leider nicht ob die so aus dem Kontext gerissen Sinn ergeben, aber versuchen kann mans ja mal.
"Tooru was right in the end. Life is life. Things don’t change just because you tell yourself they will. Life is about setting up goals. I will smile tomorrow. I will get out of bed. And sometimes it’s about deluding ourselves. I’ll try to think positively. Tomorrow I’ll get this done.
So everyday we romanticize everything that seems too prosaic, and live our lives as if we lived inside a movie. For those unafraid to use their imagination, there’s music to their actions and there’s a beautiful symbolism behind each occurrence. It’s hard not to be afraid to live if we don’t romanticize things. It’s the kind of lie we all just accept, free of sin and simply pure. So we lie to make our stories more colorful. Our words become slightly over-dramatic. And we make fun of it too, so that all that romance wouldn’t make us too vulnerable.
But even if only illusions keep us alive, Iwaizumi thought to himself, it was moments like this that made it all worth it."
------
"This whole time, Oikawa had been right. To Hajime, things were only black or white and whenever things felt gray, they had their shade carefully examined because they could only fit into one of the two categories.
So sehr ich die Welt retten will, so sehr will ich aber von diesem Trip auch wieder runterkommen, aber ich weiss nicht wie.
Und ich glaube, das ist irgendwie ein bisschen das Problem und die Lösung gleichzeitig;
ich habe null Ahnung wie ich diese Energie, auf der gross rot schreiend steht "Das ist unmöglich du Depp aber ich machs trotzdem", ein bisschen umdekorieren kann.
Ich habe hinterher nach dem Gespräch auch gemerkt, das ich angst gekriegt habe, dass ich mich zu wenig anstrenge, dass, weil mein Fortschritt im Moment stagniert Sie mir gleich eröffnen werden dass dies meine letzte Stunde bei Ihnen gewesen sei weil ich nicht mehr tragbar bin oder was auch immer. Vermutlich auch, weil Sie meinten, der ganze Identitätskram sei ausserhalb ihres Fachgebietes.
Was ja absolut Sinn ergibt, also das zu sagen, aber mein Kopf ist da ein bisschen amok gerannt und hat sich weiss ich was zusammengeschustert.
Ich hab keine Ahnung warum ich das jetzt tatsächlich schreibe, weil mir rational bewusst ist das meine emotionale Schiene grad ein bisschen die falsche Abzweigung erwischt hat.
Aber grade weil ich das gleichzeitig verstehe und nicht verstehe macht es mich absolut wahnsinnig.
Ich fĂĽrchte mich davor, auf einem emotionalen Abstellgleis zu enden weil meine rationale Schaltzentrale nicht stark genug ist um die Weichen manuell auf "Geh und mach was" zu stellen.
Ich hab keine Ahnung ob dieser Vergleich irgendwie Sinn macht, aber was besseres fällt mir grade nicht ein.
Ja.. ich weiss auch nicht, was jetzt die Quintessenz dieser Mail ist, aber irgendwie geht es mir jetzt besser und ich hab das GefĂĽhl mein Chaos im Kopf etwas geordnet zu haben.
Falls es Sie interessiert sind hier noch die zwei Ausschnitte aus dem Text den ich vor zehn Jahren, als ich diese Mail angefangen habe, erwähnt habe.
Ich weiss leider nicht ob die so aus dem Kontext gerissen Sinn ergeben, aber versuchen kann mans ja mal.
"Tooru was right in the end. Life is life. Things don’t change just because you tell yourself they will. Life is about setting up goals. I will smile tomorrow. I will get out of bed. And sometimes it’s about deluding ourselves. I’ll try to think positively. Tomorrow I’ll get this done.
So everyday we romanticize everything that seems too prosaic, and live our lives as if we lived inside a movie. For those unafraid to use their imagination, there’s music to their actions and there’s a beautiful symbolism behind each occurrence. It’s hard not to be afraid to live if we don’t romanticize things. It’s the kind of lie we all just accept, free of sin and simply pure. So we lie to make our stories more colorful. Our words become slightly over-dramatic. And we make fun of it too, so that all that romance wouldn’t make us too vulnerable.
But even if only illusions keep us alive, Iwaizumi thought to himself, it was moments like this that made it all worth it."
------
"This whole time, Oikawa had been right. To Hajime, things were only black or white and whenever things felt gray, they had their shade carefully examined because they could only fit into one of the two categories.
In this world, sadness spreads like a virus. And it’s sadness that makes people seem selfish and unkind. There are different fatal diseases that humanity has to face every single day. There are different tragedies we talk about over a dinner table. But sadness might be the worst of them all, because it’s everywhere and we choose to ignore it. It’s been with us for so long that we forgot to be afraid of it. So we belittle those who have little resistance against sadness and tell them to live on if they want to keep up.
It wasn’t malevolence that Oikawa was hiding under the cheerful mask all these years. There was a deep sadness inside Oikawa that he could not control. Maybe understanding people had been a curse after all. He saw more and felt more. It’s hard to stay pure when facing the entire ugliness of this world. And Oikawa wasn’t unkind. His kindness just wasn’t obvious and easy to understand.
There’s no such thing as ultimate kindness.
It’s impossible to live in this world without hurting people, Iwaizumi thought to himself. So then, was staying away from everyone an act of kindness or cowardice? What should he do?"
Ich glaube, das war die längste Mail die ich je geschrieben habe.
Falls Sie es bis hierhin geschafft haben: Herzlichen GlĂĽckwunsch! Leider kann ich Ihnen dafĂĽr kein Diplom ausstellen, aber meine Dankbarkeit soll Ihnen dafĂĽr gewiss sein.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!
freundliche GrĂĽsse,
J.Naeff
Ich glaube, das war die längste Mail die ich je geschrieben habe.
Falls Sie es bis hierhin geschafft haben: Herzlichen GlĂĽckwunsch! Leider kann ich Ihnen dafĂĽr kein Diplom ausstellen, aber meine Dankbarkeit soll Ihnen dafĂĽr gewiss sein.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!
freundliche GrĂĽsse,
J.Naeff
There's no such thing as a perfect heart
This whole time, Oikawa had been right. To Hajime, things were only black or white and whenever things felt gray, they had their shade carefully examined because they could only fit into one of the two categories.
In this world, sadness spreads like a virus. And it’s sadness that makes people seem selfish and unkind. There are different fatal diseases that humanity has to face every single day. There are different tragedies we talk about over a dinner table. But sadness might be the worst of them all, because it’s everywhere and we choose to ignore it. It’s been with us for so long that we forgot to be afraid of it. So we belittle those who have little resistance against sadness and tell them to live on if they want to keep up.
It wasn’t malevolence that Oikawa was hiding under the cheerful mask all these years. There was a deep sadness inside Oikawa that he could not control. Maybe understanding people had been a curse after all. He saw more and felt more. It’s hard to stay pure when facing the entire ugliness of this world. And Oikawa wasn’t unkind. His kindness just wasn’t obvious and easy to understand.
There’s no such thing as ultimate kindness.
It’s impossible to live in this world without hurting people, Iwaizumi thought to himself. So then, was staying away from everyone an act of kindness or cowardice?
https://archiveofourown.org/works/4853714
Donnerstag, 15. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 8
FĂĽr silente,
von dem ich weder Name noch Alter kenne.
silente, der vielleicht an einem frĂĽhen Sommerabend 2012 gestorben ist.
silente, der vielleicht noch lebt.
Mit welchem Recht spielen wir Gott?
Wer sagt denn: "Du musst leben"?
Gefangen in diesem Alltagstrott,
schwerlich sich Lichter regen.
Wer sind wir denn, dass wir bestimmen,
das man weiterleben muss?
Und doch schrieb ich wie von Sinnen,
Worte, Zeilen, ein Fluss.
Obwohl doch keiner richten darf,
ĂĽber des anderen Leben,
verurteilte ich dein Handeln scharf,
und gab dir doch meinen Segen.
Am Abgrund ist meist nichts mehr wichtig,
nichts mehr dringt zu dir.
waren meine Worte richtig?
Bist du denn noch hier?
4 Nachrichten hat es gedauert,
bis es ein Ende wies,
habe es seither immer bedauert,
das ich dich - vielleicht - sterben liess.
von dem ich weder Name noch Alter kenne.
silente, der vielleicht an einem frĂĽhen Sommerabend 2012 gestorben ist.
silente, der vielleicht noch lebt.
Mit welchem Recht spielen wir Gott?
Wer sagt denn: "Du musst leben"?
Gefangen in diesem Alltagstrott,
schwerlich sich Lichter regen.
Wer sind wir denn, dass wir bestimmen,
das man weiterleben muss?
Und doch schrieb ich wie von Sinnen,
Worte, Zeilen, ein Fluss.
Obwohl doch keiner richten darf,
ĂĽber des anderen Leben,
verurteilte ich dein Handeln scharf,
und gab dir doch meinen Segen.
Am Abgrund ist meist nichts mehr wichtig,
nichts mehr dringt zu dir.
waren meine Worte richtig?
Bist du denn noch hier?
4 Nachrichten hat es gedauert,
bis es ein Ende wies,
habe es seither immer bedauert,
das ich dich - vielleicht - sterben liess.
Gedanken.Welt aus Meer 7
Frau sein kann auch Vorteile haben. Keiner wundert sich wenn du mit deiner Tasche aufs Klo gehst, weil du könntest ja Dinge benötigen.
Und so merkt auch keiner, wenn man Manga mit aufs Klo schmuggelt und sie da liest.
Wer hat wohl Yona Band 9 aufm Klo im BĂĽro gelesen?
Sicherlich nicht Jin, haha.
(Btw, diese Geschichte macht mich so fertig. Sie ist so GUT. Ich will auch zum Schwarzen Drachen und den lustigen Hungerleidern gehören ahahaha)
Eigentlich wollte ich zuerst ĂĽber diejenigen schreiben, die aus GrĂĽnden nicht mehr in meinem Leben sind.
Aber irgendwie.. möchte ich doch lieber einfach die Person drannehmen, die mir grade einfällt.
Jil war meine Zimmernachbarin auf der Akutstation und obwohl sie knapp 18, ein sehr zierliches und kleines Menschlein ist, hat sie bei mir eingeschlagen wie eine Bombe.
Vielleicht liegt es dran das wir uns in Ausnahmezuständen kennengelernt haben,
oder einfach das Jil mir zu 100% die Möglichkeit gegeben hat, ICH zu sein, selbst wenn das stündlich wechselte - ich fühle mich ganz stark mit ihr Verbunden. Holy shit, wir haben so viel erlebt und überlebt.
Ein Teil des JJ - meinem ersten Tattoo, steht fĂĽr Jil. Und sie hat auch das eine J gestochen.
Unsere Beziehung ist ein Auf und Ab, mal so mal so, mal viel mal gar nicht, mal verbinden wir uns Wunden, mal gibt's Kaffee in ZĂĽrich.
Und grade weil unsere Beziehung zueinander so ungestĂĽm und nicht definierbar ist, habe ich mich gegen einen einheitlichen Reim entschieden.
Ich hab einfach passieren lassen.
FĂĽr Jil G.
As we met at rock bottom, in despair,
in you I found someone to share,
the weight of the world and the pain,
together we learned it's not in vain,
to fight for hope and peace of mind.
With you I tried to left it all behind.
And while we made it, survived through
somewhere along the way I grew fond of you.
Do you remember sitting on the floor?
In this room where secrets were shared.
And while I was hurting to the core,
it wasn't as much the needle - it was that you cared.
The cold, long metal, the warmth of your touch,
together they danced on my leg.
and while it bled and stung and hurt,
it healed me just as much.
My skin now tells a singing tale,
of laughter and inky tears.
of winning and hurting, of love and fail,
and it will for all my years;
Und so merkt auch keiner, wenn man Manga mit aufs Klo schmuggelt und sie da liest.
Wer hat wohl Yona Band 9 aufm Klo im BĂĽro gelesen?
Sicherlich nicht Jin, haha.
(Btw, diese Geschichte macht mich so fertig. Sie ist so GUT. Ich will auch zum Schwarzen Drachen und den lustigen Hungerleidern gehören ahahaha)
Eigentlich wollte ich zuerst ĂĽber diejenigen schreiben, die aus GrĂĽnden nicht mehr in meinem Leben sind.
Aber irgendwie.. möchte ich doch lieber einfach die Person drannehmen, die mir grade einfällt.
Jil war meine Zimmernachbarin auf der Akutstation und obwohl sie knapp 18, ein sehr zierliches und kleines Menschlein ist, hat sie bei mir eingeschlagen wie eine Bombe.
Vielleicht liegt es dran das wir uns in Ausnahmezuständen kennengelernt haben,
oder einfach das Jil mir zu 100% die Möglichkeit gegeben hat, ICH zu sein, selbst wenn das stündlich wechselte - ich fühle mich ganz stark mit ihr Verbunden. Holy shit, wir haben so viel erlebt und überlebt.
Ein Teil des JJ - meinem ersten Tattoo, steht fĂĽr Jil. Und sie hat auch das eine J gestochen.
Unsere Beziehung ist ein Auf und Ab, mal so mal so, mal viel mal gar nicht, mal verbinden wir uns Wunden, mal gibt's Kaffee in ZĂĽrich.
Und grade weil unsere Beziehung zueinander so ungestĂĽm und nicht definierbar ist, habe ich mich gegen einen einheitlichen Reim entschieden.
Ich hab einfach passieren lassen.
FĂĽr Jil G.
As we met at rock bottom, in despair,
in you I found someone to share,
the weight of the world and the pain,
together we learned it's not in vain,
to fight for hope and peace of mind.
With you I tried to left it all behind.
And while we made it, survived through
somewhere along the way I grew fond of you.
Do you remember sitting on the floor?
In this room where secrets were shared.
And while I was hurting to the core,
it wasn't as much the needle - it was that you cared.
The cold, long metal, the warmth of your touch,
together they danced on my leg.
and while it bled and stung and hurt,
it healed me just as much.
My skin now tells a singing tale,
of laughter and inky tears.
of winning and hurting, of love and fail,
and it will for all my years;
Montag, 12. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 6
FĂĽr Alex P.
Ich weiss gar nicht, wie sich unsere Beziehung zueinander am besten beschreiben lässt.
Ich habe Alex vor etwa 6 Jahren in einem Suizidforum kennengelernt und er war der erste Mensch, den ich je bei der Polizei wegen Selbstgefärdungsabsicht gemeldet habe.
(Zumindest so halb, aber der Teil der Geschichte gehört zu einer anderen Person)
Bis heute ist er sich nicht sicher, ob er mich dafĂĽr hasst oder ob er dankbar ist.
Oder eher: Vor 3 Jahren wusste er das noch nicht; unser Kontakt ist irgendwann abgerissen.
Insofern ist es also keine Situation, die ich mit ihm verbinde, eher ein GefĂĽhl.
Ein GefĂĽhl, die Nacht und das eingefrorene Grinsen seines Profilbildes.
Vielleicht irgendwann,
irgendwo,
werden wir unsere Schuld los.
Die Schuld gelitten zu haben,
die Schuld; mitgetragen.
Die Schuld am Leben zu sein.
Vielleicht irgendwann,
irgendwo,
sehen wir uns wieder, und du sagst:
"Hey. Ich bin froh."
Vielleicht-
Ich weiss gar nicht, wie sich unsere Beziehung zueinander am besten beschreiben lässt.
Ich habe Alex vor etwa 6 Jahren in einem Suizidforum kennengelernt und er war der erste Mensch, den ich je bei der Polizei wegen Selbstgefärdungsabsicht gemeldet habe.
(Zumindest so halb, aber der Teil der Geschichte gehört zu einer anderen Person)
Bis heute ist er sich nicht sicher, ob er mich dafĂĽr hasst oder ob er dankbar ist.
Oder eher: Vor 3 Jahren wusste er das noch nicht; unser Kontakt ist irgendwann abgerissen.
Insofern ist es also keine Situation, die ich mit ihm verbinde, eher ein GefĂĽhl.
Ein GefĂĽhl, die Nacht und das eingefrorene Grinsen seines Profilbildes.
Vielleicht irgendwann,
irgendwo,
werden wir unsere Schuld los.
Die Schuld gelitten zu haben,
die Schuld; mitgetragen.
Die Schuld am Leben zu sein.
Vielleicht irgendwann,
irgendwo,
sehen wir uns wieder, und du sagst:
"Hey. Ich bin froh."
Vielleicht-
Freitag, 9. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 5
FĂĽr Vincent L.
Für den Weg zu dir, vorbei an dem Bäcker,
wo ich mir einst wünschte ich wäre umgekehrt.
Für niemanden habe ich so unzählig viele Gedichte, Texte und Briefe geschrieben wir für madman.
Auch jetzt noch habe ich das Gefühl, dass keines dieser Worte ausgereicht hat um zu sagen, zu schreiben, zu schreien, zu rechtfertigen, zu erklären, zu flüstern, darzulegen was mich an diesem Mann bewegt.
Letztlich waren wir einfach nur zwei Leute in einer Klasse und doch habe ich so unglaublich viel lernen dürfen von Vincent, so viel positives erfahren. Und auch all die negativen Dinge waren es letztlich nicht, habe ich dadurch doch die Kraft entwickeln können, über sowas hinwegzuwachsen.
Unsere Geschichte ist eigentlich gar keine.
Nichts halbes und Nichts ganzes, genauso wie jene, abschliessenden Worte.
You cared for me,
a stranger,
but you never cared for yourself.
Until the very last day
you were
a stranger
both to me and to you,
and the world as well.
I just want to say
thank you, so much.
I appreciate your doing
as well as all the pain.
I appreciate you being there
even if you were with malice,
you gave the time of our being
a friendly, colorful heath.
"I hate presentations",
as much as I hated you.
But in the end: I miss it,
I never got to know you.
If you commit suicide
you have to wear a suit,
let's at least look decent,
when we're finally done.
Remember the Indios,
their houses and - what?
I forgot.
But what will stay forever with me,
is your smile, your words,
memories of a bakery and the touch,
that I got.
Für den Weg zu dir, vorbei an dem Bäcker,
wo ich mir einst wünschte ich wäre umgekehrt.
Für niemanden habe ich so unzählig viele Gedichte, Texte und Briefe geschrieben wir für madman.
Auch jetzt noch habe ich das Gefühl, dass keines dieser Worte ausgereicht hat um zu sagen, zu schreiben, zu schreien, zu rechtfertigen, zu erklären, zu flüstern, darzulegen was mich an diesem Mann bewegt.
Letztlich waren wir einfach nur zwei Leute in einer Klasse und doch habe ich so unglaublich viel lernen dürfen von Vincent, so viel positives erfahren. Und auch all die negativen Dinge waren es letztlich nicht, habe ich dadurch doch die Kraft entwickeln können, über sowas hinwegzuwachsen.
Unsere Geschichte ist eigentlich gar keine.
Nichts halbes und Nichts ganzes, genauso wie jene, abschliessenden Worte.
You cared for me,
a stranger,
but you never cared for yourself.
Until the very last day
you were
a stranger
both to me and to you,
and the world as well.
I just want to say
thank you, so much.
I appreciate your doing
as well as all the pain.
I appreciate you being there
even if you were with malice,
you gave the time of our being
a friendly, colorful heath.
"I hate presentations",
as much as I hated you.
But in the end: I miss it,
I never got to know you.
If you commit suicide
you have to wear a suit,
let's at least look decent,
when we're finally done.
Remember the Indios,
their houses and - what?
I forgot.
But what will stay forever with me,
is your smile, your words,
memories of a bakery and the touch,
that I got.
Donnerstag, 8. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 4
Dies ist fĂĽr Christian A. aka. Chess.
Das Gedicht ist mehrere Jahre alt, von 2013 oder 2014
aber ich wollte es nicht ĂĽberschreiben,
weil es bis heute sagt, was ich Christian sagen möchte.
Oder eher: Was wir zueinander sagten und was nicht.
Diser Augenblick, irgendwann vor Jahren,
als ich vor der kleinen Kerze sass und in die Flamme starrte,
und hoffte, dass wir beide das Morgengrauen erleben.
Das Gedicht ist mehrere Jahre alt, von 2013 oder 2014
aber ich wollte es nicht ĂĽberschreiben,
weil es bis heute sagt, was ich Christian sagen möchte.
Oder eher: Was wir zueinander sagten und was nicht.
Diser Augenblick, irgendwann vor Jahren,
als ich vor der kleinen Kerze sass und in die Flamme starrte,
und hoffte, dass wir beide das Morgengrauen erleben.
Once,
there was a sacrifice,
dargebracht, geöffnet.
Eine Kerze brennt still und leis,
Hoffet, ihr Götter, hoffet.
Ein Kerzenlicht erzählt mir Geschichten,
von Motorräder und von Bäumen,
Von Flammen, die die Welt geraderichten,
Von Amokläufen die stattfanden in Träumen.
Zucker verstreut, schwarz und weiss,
Hello-Kitty im Militarydress,
ewig Grenzgänger– endloser Kreis,
Let us
play a game, maybe.. Chess?
Welch‘ Dunkle Zeiten.
Das wird schon, ich bin hier!
Die so schnell vorĂĽbergleiten,
in dessen Zugluft ich erfrier.
Schmerz, Trauer, Verständnislosigkeit,
wenig Zeit fĂĽr so viele Worte.
Hab ich dir niemals Zeit geliehn?
wo ich sie sonst doch horte.
Irgendwann, die Kerze brennt stumm,
versteh ich, mein König steht matt.
Unsere Spielzeit ist nun endgĂĽltig rum,
und keiner der gewonnen hat.
Mittwoch, 7. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 3
FĂĽr Mark R.
Als wir an die Sternenprojektion an der Decke meines Kinderzimmers starrten,
und mit geschlossenen Augen so viel weiter sahen.
Den ABA-Reim habe ich gewählt,
weil meine Verbindung zu diesem Menschen von dem Gefühl geprägt war,
dass immer etwas fehlt. Das ich ihn nie ganz sehen kann.
Den ABA-Reim habe ich gewählt,
weil meine Verbindung zu diesem Menschen von dem Gefühl geprägt war,
dass immer etwas fehlt. Das ich ihn nie ganz sehen kann.
Nähe, Wärme,
so verschmelzen wir.
So weit entfernt, eisig hier.
Herzen offen,
wir wissen nichts,
von Sehnsucht getroffen.
Leises rattern irgendwoher,
mach die Augen auf,
die Lider sind schwer.
Leise redest du noch,
irgendwann dann Schweigen,
hinterlässt ein Loch.
So viel war nicht richtig
manches war gut?
Ist hier und heute nichtig.
Ich bereue nichts,
dein Herz sagt mir genau,
es folgt dem schwachen Licht.
Sterne auf blass-weissem Holz,
geben uns endlich dazu Anlass,
los, vergessen wir unseren Stolz.
Ich spüre deine Wärme,
dein Herz schlägt ruhig,
im Hintergrund gelärme.
Oder ist das mein Kopf?
Gedankenkarussel,
Nichts, was die Löcher stopft.
Ist heute aber egal,
denn jetzt sind wir nur,
das Sternenlicht wird schal.
Und so kĂĽnstlich wie die Sterne,
war unsere Liebe?
Denke ich mir gerne.
Denn egal was war,
sind wir auch Morgen wieder Fremde,
heute sind wir eins, mit Haut und Haar.
Dienstag, 6. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer 2
Gedanken.Welt aus Meer 2
Dies ist fĂĽr Martin F.
Ich habe unglaublich viele Erinnerungen an diesen Menschen.
Er ist die grosse Leere in meiner Seele und eine Warnung niemals wieder die Kontrolle ĂĽber mich zu verlieren.
However; keine Erinnerung ist mir bis heute so präsent wie jener Abend spät.
Es war so wunderschön!
We were there!
Or at least,
we tried;
to not fall apart,
to stay in our hearts.
Night and Heath,
and a chilly
Coke.
And we close our eyes
we hope
that at least one of us,
tries,
to be loved.
And the beast of beating
all the
odds
was torn apart by the
demons
in us.
We tried so hard,
to be
someone to the other
but,
never to us.
And somewhere in between the days,
we lost trust.
And what's left
all debts aside
is a crying heart,
I just can(not)
hide.
I never claimed to be a saint,
and you never asked me to be.
But still we lost eacht other
in our hearts' war heath.
But I still remember,
being
with
you.
a chilly coke,
and the flu.
I still remember,
loving
you.
And a chilly coke,
told me as well,
did you.
Seit Jahren;
Mein Herz weint.
Dies ist fĂĽr Martin F.
Ich habe unglaublich viele Erinnerungen an diesen Menschen.
Er ist die grosse Leere in meiner Seele und eine Warnung niemals wieder die Kontrolle ĂĽber mich zu verlieren.
However; keine Erinnerung ist mir bis heute so präsent wie jener Abend spät.
Es war so wunderschön!
We were there!
Or at least,
we tried;
to not fall apart,
to stay in our hearts.
Night and Heath,
and a chilly
Coke.
And we close our eyes
we hope
that at least one of us,
tries,
to be loved.
And the beast of beating
all the
odds
was torn apart by the
demons
in us.
We tried so hard,
to be
someone to the other
but,
never to us.
And somewhere in between the days,
we lost trust.
And what's left
all debts aside
is a crying heart,
I just can(not)
hide.
I never claimed to be a saint,
and you never asked me to be.
But still we lost eacht other
in our hearts' war heath.
But I still remember,
being
with
you.
a chilly coke,
and the flu.
I still remember,
loving
you.
And a chilly coke,
told me as well,
did you.
Seit Jahren;
Mein Herz weint.
Montag, 5. März 2018
Gedanken.Welt aus Meer
Ich musste grade ein bisschen lachen als ich einen Text über "HAL" gelesen habe, einen Roboteranzug der Menschen mit Lähmungen und Muskelschwund helfen kann, selbständig zu bleiben.
HAL ist der Name des Unheilgottes aus dem gleichnamigen Manga von Aoi Makino, und basically hilft der dir schon auch, du gibst ihm nur deine Seele dafĂĽr.
Aber hey, was ist schon ne Seele im vergleich zu Mobilität?
Was mich im Moment am allermeisten beschäftigt sind die Bilder von Lisa.
Ich habe gestern ihr Instagram durchgeschaut und die Inktober-Bilder sind so so wundervoll!!
Sie sind so voller Emotionen, stillem Lächeln, Melancholie, grosser Freude und ein bisschen Wehmut das ich zwischendrin nicht anders konnte als mitzulachen und mitzuweinen.
Sie ist so ein grossartiger Mensch und sie ist so verdammt weit gekommen.
Ich bewundere sie total für ihre Stärke, auch ihre Stärke Schwächen an sich zu akzeptieren.
Ich hab sie so lieb.
Irgendwie dachte ich mir, ich wĂĽrde auch gerne so ein "Erinnerungen" Dingens machen,
aber da ich KĂĽnstlerisch nicht ganz so begabt bin, weiss ich nicht recht, wie umsetzen.
Meine Stärke ist.. eher das Schreiben denke ich.
Deswegen will ich versuchen, Gedichte zu schreiben, jeden Tag eines zu einer Erinnerung von der ich erzählen will.
30 Tage lang.
Ich vermute, nach ner Woche oder so ists mir wieder zu doof haha.
Aber versuchen will ich es trotzdem.
Ich möchte mich an 30 Menschen in meinem Leben erinnern,
die mir was bedeuten oder mit denen ich einen Moment teile, den ich nie wieder vergessen werde.
Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung ob ich soviel zusammenkriege, aber ich werds versuchen.
Ich weiss auch, mit was ich starten will.
Wenn ich an Erinnerungen denke, die mir ein Schatz sind, dann kommen mir viele in den Sinn,
aber eine ist da fast immer zu erst.
Das ist fĂĽr Benjamin H. und unser gemeinsames Weihnachten, das wir erleben durften.
Während alle andere in der Kirche sassen, waren wir auf einem Hügel im Schnee mit nicht mehr als einer Kerze, kleinen Geschenken und uns selber.
Wo auch immer du heute bist, was auch immer du jetzt machst: Ich habe dich nicht vergessen.
Niemals.
Feier.Abend.
In Dunkelheit und Kälte,
war es ein kleines Licht,
dass unsere Welt erhellte,
als wäre die Dunkelheit nichts.
Im nassen Gras voll Schnee,
eingehĂĽllt in Lachen,
tat es nicht mehr ganz so weh,
aus Träumen ein Feuer zu entfachen.
Zwischen Kerze, Kälte und magischer Knete,
wurd es doch Weihnachten.
und von all den Momenten die wir erlebten,
all den Augenblicken die wir verbrachten,
blieb mir jener.
Obwohl die Welt gehüllt in Kälte,
voller Schnee das Gras doch war,
dein Lachen erhellte,
unser Weihnachten, wunderbar.
(D)eine Rose hatte Dornen,
unsere Geschichte kein Happy End zeigt,
sind wir doch Fremde geworden,
doch diese Erinnerung, sie bleibt.
Nimm mich an der Hand, mein Lieber,
die Welt sie steht uns offen.
so was, wir erleben es nie wieder,
aber lass und dennoch hoffen.
Ich erinnere mich mit Herz,
wie warm die Kälte schien,
und es zieht mich Himmelwärts,
zeigt mir, wie einfach ich bin.
HAL ist der Name des Unheilgottes aus dem gleichnamigen Manga von Aoi Makino, und basically hilft der dir schon auch, du gibst ihm nur deine Seele dafĂĽr.
Aber hey, was ist schon ne Seele im vergleich zu Mobilität?
Was mich im Moment am allermeisten beschäftigt sind die Bilder von Lisa.
Ich habe gestern ihr Instagram durchgeschaut und die Inktober-Bilder sind so so wundervoll!!
Sie sind so voller Emotionen, stillem Lächeln, Melancholie, grosser Freude und ein bisschen Wehmut das ich zwischendrin nicht anders konnte als mitzulachen und mitzuweinen.
Sie ist so ein grossartiger Mensch und sie ist so verdammt weit gekommen.
Ich bewundere sie total für ihre Stärke, auch ihre Stärke Schwächen an sich zu akzeptieren.
Ich hab sie so lieb.
Irgendwie dachte ich mir, ich wĂĽrde auch gerne so ein "Erinnerungen" Dingens machen,
aber da ich KĂĽnstlerisch nicht ganz so begabt bin, weiss ich nicht recht, wie umsetzen.
Meine Stärke ist.. eher das Schreiben denke ich.
Deswegen will ich versuchen, Gedichte zu schreiben, jeden Tag eines zu einer Erinnerung von der ich erzählen will.
30 Tage lang.
Ich vermute, nach ner Woche oder so ists mir wieder zu doof haha.
Aber versuchen will ich es trotzdem.
Ich möchte mich an 30 Menschen in meinem Leben erinnern,
die mir was bedeuten oder mit denen ich einen Moment teile, den ich nie wieder vergessen werde.
Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung ob ich soviel zusammenkriege, aber ich werds versuchen.
Ich weiss auch, mit was ich starten will.
Wenn ich an Erinnerungen denke, die mir ein Schatz sind, dann kommen mir viele in den Sinn,
aber eine ist da fast immer zu erst.
Das ist fĂĽr Benjamin H. und unser gemeinsames Weihnachten, das wir erleben durften.
Während alle andere in der Kirche sassen, waren wir auf einem Hügel im Schnee mit nicht mehr als einer Kerze, kleinen Geschenken und uns selber.
Wo auch immer du heute bist, was auch immer du jetzt machst: Ich habe dich nicht vergessen.
Niemals.
Feier.Abend.
In Dunkelheit und Kälte,
war es ein kleines Licht,
dass unsere Welt erhellte,
als wäre die Dunkelheit nichts.
Im nassen Gras voll Schnee,
eingehĂĽllt in Lachen,
tat es nicht mehr ganz so weh,
aus Träumen ein Feuer zu entfachen.
Zwischen Kerze, Kälte und magischer Knete,
wurd es doch Weihnachten.
und von all den Momenten die wir erlebten,
all den Augenblicken die wir verbrachten,
blieb mir jener.
Obwohl die Welt gehüllt in Kälte,
voller Schnee das Gras doch war,
dein Lachen erhellte,
unser Weihnachten, wunderbar.
(D)eine Rose hatte Dornen,
unsere Geschichte kein Happy End zeigt,
sind wir doch Fremde geworden,
doch diese Erinnerung, sie bleibt.
Nimm mich an der Hand, mein Lieber,
die Welt sie steht uns offen.
so was, wir erleben es nie wieder,
aber lass und dennoch hoffen.
Ich erinnere mich mit Herz,
wie warm die Kälte schien,
und es zieht mich Himmelwärts,
zeigt mir, wie einfach ich bin.
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