Donnerstag, 15. März 2018

Gedanken.Welt aus Meer 7

Frau sein kann auch Vorteile haben. Keiner wundert sich wenn du mit deiner Tasche aufs Klo gehst, weil du könntest ja Dinge benötigen.
Und so merkt auch keiner, wenn man Manga mit aufs Klo schmuggelt und sie da liest.
Wer hat wohl Yona Band 9 aufm Klo im Büro gelesen?
Sicherlich nicht Jin, haha.
(Btw, diese Geschichte macht mich so fertig. Sie ist so GUT. Ich will auch zum Schwarzen  Drachen und den lustigen Hungerleidern gehören ahahaha)

Eigentlich wollte ich zuerst über diejenigen schreiben, die aus Gründen nicht mehr in meinem Leben sind.
Aber irgendwie.. möchte ich doch lieber einfach die Person drannehmen, die mir grade einfällt.

Jil war meine Zimmernachbarin auf der Akutstation und obwohl sie knapp 18, ein sehr zierliches und kleines Menschlein ist, hat sie bei mir eingeschlagen wie eine Bombe.
Vielleicht liegt es dran das wir uns in Ausnahmezuständen kennengelernt haben,
oder einfach das Jil mir zu 100% die Möglichkeit gegeben hat, ICH zu sein, selbst wenn das stündlich wechselte - ich fühle mich ganz stark mit ihr Verbunden. Holy shit, wir haben so viel erlebt und überlebt.
Ein Teil des JJ - meinem ersten Tattoo, steht für Jil. Und sie hat auch das eine J gestochen.

Unsere Beziehung ist ein Auf und Ab, mal so mal so, mal viel mal gar nicht, mal verbinden wir uns Wunden, mal gibt's Kaffee in Zürich.
Und grade weil unsere Beziehung zueinander so ungestüm und nicht definierbar ist, habe ich mich gegen einen einheitlichen Reim entschieden.
Ich hab einfach passieren lassen.

Für Jil G.

As we met at rock bottom, in despair,
in you I found someone to share,
the weight of the world and the pain,
together we learned it's not in vain,
to fight for hope and peace of mind.

With you I tried to left it all behind.

And while we made it, survived through
somewhere along the way I grew fond of you.

Do you remember sitting on the floor?
In this room where secrets were shared.
And while I was hurting to the core,
it wasn't as much the needle - it was that you cared.

The cold, long metal, the warmth of your touch,
together they danced on my leg.
and while it bled and stung and hurt,
it healed me just as much.

My skin now tells a singing tale,
of laughter and inky tears.
of winning and hurting, of love and fail,
and it will for all my years;

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