Mittwoch, 26. Mai 2021

Klicken Sie weiter, hier gibts nichts zu lesen (nur Nerdgebrabbel)

 WHAT IS THE BEST ANIME EVER AND WHY IS IT ASTRA LOST IN SPACE AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA

Ich bin Lost in Astra

Hilfe

Wobei tatsächlich würde ich Astra als starken zweiten Platz einsortieren und nicht als Liebstes Werk. Auch wenn ich das ultraschwer zu beurteilen finde, weil viele Werke toll sind, aber halt auf unterschiedliche Art.
Deswegen habe ich zwar sowas wie ne Top 5, aber die ist nicht unbedingt in einer bestimmten Reihenfolge.

Shigatsu wa kimi no uso | Your Lie in April
Kanata no Astra | Astra lost in space
Kokoro Connect
Noragami | Stray God
Rainbow: Nisha rokubo no shichinin 

Wobei da halt auch Haikyuu!! absolut reingehören würde, aber mein Herz hat die Canon-Linie von Haikyuu schon vor 230949 Jahren verlassen (danke Fanfictions) weswegen ich gar nicht mehr weiss ob ich jetzt die Serie an sich liebe oder doch das, was ich mir in meinem Kopf mit den Charakteren zusammengefriemelt habe. Deswegen lasse ich Haikyuu!! mal aussen vor, das steht auf nem ganz anderen Blatt und kann überhaupt nicht mit irgendwas verglichen werden. Haikyuu!! ist fucking LEBEN.

Bei Manga hab ich absolut keine Ahnung welches meine Lieblinge sind. Es gibt SO VIEL GUTES. Natürlich gehören da auch wieder Your lie in april und Astra lost in Space dazu. Grade Astra ist einfach in beiden Ausführung PERFEKT und das gibts sehr sehr selten. Kokoro Connect hat zwar nen Manga, der ist aber kacke bis fürchterlich.
Noragami.. ist einfach nur fucking painful. Ich hab irgendwann vor nem Jahr oder so aufgehört den zu lesen weil einfach ALLES BERGAB GEHT und das nicht im Sinne von die Qualität wird scheisse oder so, sondern eigentlich im Gegenteil. Die Serie ist SO GUT aber es KANN einfach kein gutes Ende mehr nehmen. Und das tut WEH. Aaaaah!

Auch Rainbow hat nen Manga, den ich aber piratern musste weil keiner den Lizenzieren wollte, was eine verdammte Schande ist. Rainbow ist UNGLAUBLICH gut (Eventuell steht er vollständig auf Japanisch bei mir rum, aber nur eventuell)

GANZ stronger Favorit bei den Manga ist auf jeden Fall AGAIN!!!. Ein fucking Meisterwerk das ich schon oft gere-readed habe. Ebenfalls oft wiedergelesen ist Hana Kimi, aber das ist halt auch irgendwie eine andere Liga weil ich damit so unheimlich viel verbinde, was nicht unbedingt mit dem Werk an sich zu tun hat.
Arakawa under the bridge ist auch grossartig. Yona. Fast alles von Mayu Sakai. Same cell organism und The day I become a butterfly, Harukaze no etranger, Rising of the shield hero, My Hero Academia. BTOOOM, Banana Fish, Miyako - MIYAKO ist auf jeden Fall auch ganz weit vorne!
Aber ja, man merkt, es wird schwer da irgendwelche Top 5 zu nennen. Am ehesten wärens..

AGAIN!!!
Astra lost in space
Shigatsu wa kimi no uso
Miyako - auf den Schwingen der Zeit
Yona - Prinzessin der Morgendämmerung
Ousama Game
Jaaaaaaaa es sind 6 aber ich kann mich nicht netscheidennn :(

Mit Hana Kimi auf nem anderen Blatt so wie Haikyuu bei den Anime

ASTRAAAAAAAAA












Montag, 17. Mai 2021

Klim

Manchmal denk ich mir, man müsste doch eigentlich Bücher schreiben über all die Menschen die man so getroffen hat.


Jetzt nicht speziell ich, oder speziell irgendwer, sondern generell. Menschen treffen ist eines der faszinierensten und beängstigenden Dinge die das Leben zu bieten hat.


Du musst dich auf jemanden - etwas - einlassen, das du in seiner Gesamtheit nie wirst erfassen können. So viele Abers und Vielleichts und Möglicherweises und und und die eine Rolle spielen. So viele Tage die dieser Mensch gelebt, gelacht, geweint hat, Dinge erfahren, Dinge geschehen lassen hat. Und ich, ich kleines Wesen stehe hier vor ihm und versuche, mit ihm zu kommunizieren ohne eine der abertausend Wunden zu treffen die Leben halt so mitsich bringt. Versuche zu erfassen, was dieses Universum vor mir bewegt, was es in Bewegung hält, was es zum stehen bringt.
Menschen sind so wahnsinnig viel mehr als nur das, was wir sehen, und doch ist es das einzige, was wir als Anhaltspunkt nehmen und nehmen können, um eine Konversation zu starten.
"Hey, ich mag dein Shirt!" "Hey, coole Tasche!" "Hey, die Serie auf deinem Pulli kenn ich auch!"
Ich erdreiste mich, zu wissen, was in diesem Menschen vorgeht, was für ein Herz in ihm schlägt, obwohl ich nichts, NICHTS weiss als das was ich erfassen, sehen kann. Und das ist nichts, was ich wirkich beurteilen könnte.
Vielleicht hat er das Shirt geschenkt gekriegt und trägt es mehr aus Pflichtbewusstsein. Vielleicht war die Tasche die einzige, die er sich leisten konnte, vielleicht hat er sich den Pulli ausgesucht, weil er die Farben mochte und kennt die Serie gar nicht.
So viele Möglichkeiten, so viele Facetten die "Leben" miteinschliesst.
Und ich soll nun hingehen und ein Gespräch führen? Wo fang ich denn da an? Wo hör ich auf?
Mich interessiert doch gar nicht, was deine gesellschaftlich akzeptierten Standardantworten auf Fragen sind, die ich mir nie merken kann.
Erzähl mir von dir. Von dem wirklichen dir.
Und wenn dieses wirkliche "Du" eine Zusammensetzung aus Small Talk und Höflichkeitsfloskeln ist, dann ist das in Ordnung. Ich bestimme nicht, was du preisgibst, wohin du das Gespräch lenkst, ich sauge nur auf was du sagst und hänge es an die Pinnwand meiner Begegnungen, diese tausende von Zettel die da alle hängen und die ich noch genau zuordnen kann.

Ich kann nicht der einzige sein, der davon überwältigt und fasziniert ist.
Ich erinnere mich. Ich erinnere mich an all diese Menschen, in Ausbildungen, Schulen, Kliniken, Therapieräumen, Urlaubsorten. An alle die Menschen die indirekt in Parallelklassen, Nebenstationen, vor oder nach mir da waren, all die Menschen die Eindrücke und Abdrücke von sich selbst hinterlassen haben, deren wahre Gestalt ich nie gesehen habe aber so viel gehört und erfühlt durch die Erzählungen anderer.

Manchmal denke ich, man müsste Bücher darüber schreiben.
Und dann fällt mir wieder ein, dass ich dann einen Menschen auf das herabbrechen müsste, was ich wahrnehme und erspüre wenn ich in seiner Nähe bin.
Reicht das?
Reicht das?

Ich weiss es nicht.
Menschen sind furchterregend faszinierend.

Samstag, 15. Mai 2021

Patience

 Ich träume dummen Scheiss. Von Reisen in die Vergangenheit mit augenscheinlich wahllos zusammengewürfelten Freundegruppen, von Gelegenheiten vergangene Fehler geradezurücken und dem Unvermögen diese einzusehen.
Vom Hin-und-her-gerissen-Sein zwischen zwei Menschen die ich über alles liebe und zwischen denen ich mich nicht entscheiden will, aber muss weil sonst das Universum zu Ende ist oder so ein Blödsinn.

Von Wanderschaften zu Ferienhäuser irgendwo ganz weit weg, ohne Telefonanschluss und plötzlich kommt es zu einem Notfall und ich weiss nicht wie reagieren und kann niemanden benachrichtigen.

Und immer und immer und immer wieder  davon, dass ich meine Sachen zusammenpacken muss und nicht kann, nicht weiss wo anfangen, die Zeit drängt weil ein ZugBusSchiffFlugzeug gleich weg ist welches ich unbedingt erwischen muss. Aber meine Sachen sind überall in dem HotelzimmerFerienhauszimmerSchulausflugraumaltenZuhause verstreut und ich habe keine Taschen oder Beutel um irgendwas zu verstauen.
Ich renne wie wahnsinnig in den Räumen umher und versuche einen Überblick zu kriegen und zu überlegen, wie ich das alles irgendwie zusammenkriege, aber nie reicht es und immer läuft die Zeit ab und in dem Moment werde ich wach.
Ich hasse es. Ich weiss nicht, was ich mit diesen Träumen anfangen soll; was genau ist da die Aussage dahinter? Angst vor... ???? Das Gefühl, nicht ganz beisammen zu sein?
Ich weiss es nicht, aber ich bin es so dermassen leid.

Fast wünsche ich mir die Träume von der Unizeit zurück. Die Träume, in denen ich Tag um Tag um Tag an eine Uni gehe, die manchmal aussieht wie das Kantonsschulgebäude in  Schaffhausen, manchmal gänzlich unbekannt ist, und ich weiss jedes Mal: Ich hab versagt. Ich muss die Kurse nicht besuchen weil ich sowieso rausgefallen bin. Weil ich versagt hab.
Und ich stresse mich und verschlafe und habe die Sachen nicht beisammen weil ich nicht darüber nachdenken kann, weil ich wie gelähmt ins Bett falle nach dem Tag und am nächsten doch wieder aufstehen und zur Uni gehen muss. Und das obwohl alles hinfällig ist. Vollkommen hinfällig.
Ich vermisse diese Träume fast, weil ich heute besser damit umgehen könnte - vermutlich ist genau das der Grund, warum ich sie nicht mehr habe.
Aber was soll dieses Umziehen/Abreisen/Wasauchimmer-Zeug? Angst vor dem anstehenden (in 1 1/2 Jahren, duh) Umzug nach der Ausbildung?

Fast will ich lachen - du denkst so weit voraus? Andertfuckinghalb Jahre? Seit wann das denn?
Ah.
Ich bin aufgewühlt. Unsicher.
Und vielleicht ist es gerade das.
Unsicherheit. Das Wissen, DAS Dinge folgen werden, irgendwo auch ein Wunsch danach, aber gleichzeitig absolute Überforderung weil ich manchmal gar nicht recht weiss, woher ich den Mut nehme, so weit zu denken. WeitER zu denken als den Moment in dem ich mich grade befinde.
Planen.
Damit rechnen, zu leben.

Leben wollen ist fucking beängstigend.

Freitag, 14. Mai 2021

PoV

Ich' steh gelangweilt in der Nähe meines Lebens
Etwas mürrisch erkenn' ich an, dass es meines ist
Ich wüsste nicht, was soll ich denn mit irgendjemandem reden?
Was soll ich erfahr'n, wenn meine Sprache keiner spricht?

Gehen | Tua 

 

Konterdenken. Gegenteilig handeln. Gegen die negativen, schweren Gedanken angehen.

So, wie ich es immer und immer und immer und immer wieder gelernt habe, in Therapien, in Kliniken, in Fachbüchern, von anderen.
Denn positive Gedanken sind Nährboden auf dem Selbstakzeptanz und eine neutrale Wahrnehmung wachsen kann.

Positiv - aber wie, wenn ich so sehr angst habe, das es mich überheblich macht?
Ich fürchte mich davor, die Grenze nicht rechtzeitig zu erkennen und übers Ziel hinauszuschiessen - zu vergessen mich selbst zu regulieren, zu kontrollieren, mich im Zaum zu halten.
Positive Gedanken sind Nährboden auf dem Selbstakzeptanz und eine neutrale Wahrnemung wachsen kann - und der nur eine Seite zeigt. Das Narrativ desjenigen, der immer nur auf die guten Dinge schaut ist keines, das auch im Guten endet.
Wer den Blick für die weniger guten Dinge, die problematischen Ecken verliert kann nicht weiter wachsen. Kann nicht reflektieren.
Und wenn ich die Fähigkeit verliere, mich immerzu selbst zu reflektieren, dann habe ich wahrlich nichts mehr, was mich davor bewahrt, ein Monster zu sein.

Ist es ein Anfang, positive Dinge zu denken und sie einfach mal so stehen zu lassen?

Konterdenken, aber in einem neutralen Rahmen.


Ich erinnere mich.
Mein 18 Geburtstag war der schönste meiner bisherigen Geburtstage. Michelle und Lisa haben mich zuhause überrascht mit 20 Dingen. 17 Kleinigkeiten, an Ballons gebunden, einen Kuchen in Sternform mit unglaublich grossartiger blauer Glasur, und zwei Menschen, sich selbst, die mir bis heute eines der grössten Geschenke sind, die mir die Welt beschert hat.
Ich denke gerne an diesen Tag zurück, auch wenn zu dieser Zeit alles furchtbar im Argen lag. Ich mit mir, die Welt mit mir, ich mit der Welt. Aber diese Inseln aus Zuneigung und Da-sein haben meinen rohen Gefühlen Schliff verpasst, sie haben mir geholfen in kurzen Momenten aufzuatmen.
Ein Besuch und ein paar Ballons und ein Kuchen - inmitten des Sturmes meines Lebens einem Wunder gleich.

Ich erinnere mich.
Meine Schwester hat mir ab und an Dinge mitgebracht. Ein Brot in Stangenform als sie in einer Bäckerei gearbeitet (geschnuppert?) hat. Ein Brot das halt irgendwie anders war, ein bisschen wie ich, das mir geschenkt wurde, das extra für mich mitgenommen wurde - so viel Liebe in einem so kleinen Stückchen Lebensmittel.
Die rosa Smarties weil ich die toll fand, die hat sie mir ebenfalls mitgebracht. Als kleines Trostpflaster, weil Schokolade glücklich macht - ich habe ihren genauen Worte vergessen - aber was ich nicht vergessen habe war diese Welle aus Tränen die in mir drinnen geflossen ist, weil in dieser winzigen Geste, diesen winzigen Pillen aus Kakaomasse und Pastellfarbe so viel mehr lag als ich irgendwie verdauen konnte. Mehr als ich verarbeiten, verstehen konnte.
Heute weiss ich - ich war gerührt. Und ein bisschen schuldig gefühlt hab ich mich, weil sie extra an mich gedacht hat.

Damals - an meinem Geburtstag und an den Tagen mit den Mitbringsel - wusste ich gar nichts, ausser das es mich aus der Bahn geworfen hat.
Die Feinheiten verschiedener Emotionen konnte ich nur schlecht herauslesen und ab einem gewissen Level war jedes Gefühl schlecht, egal was die Ausgangslage war. Vielleicht habe ich deswegen nicht so reagiert wie ich es gesollt hätte, nicht vermitteln können wie dankbar ich bin.
Danke, Lisa und Michelle.
Danke Anna.


Danke.

Donnerstag, 13. Mai 2021

Passage

 "I never had a morning where [...] I didn't had a letter to write"

Whispers | Chillyman & Melanie


Ich will mich entschuldigen. Beim Team von Green Survivors, bei Juna und Felix, dafür, dass ich nicht das Teammitglied bin das sie sich erhofft haben und das sie brauchen würden.

Ich bin keine Hilfe und ich habe das Gefühl, ich werde eigentlich nur noch mitgeschleppt weil Juna aus einem  persönlichen-Namen-dingens-Grund das Gefühl hat, sie kann sich nicht von mir als Teammitglied trennen. Aber das ist nicht wahr. Wenn ich nicht mehr tragbar bin dann muss ich gehen, und das ist absolut ohne Zusammenhang zu dem wie wir privat zueinander stehen.

Sie ist in einer ähnlichen Situation wie ich früher. Mit dem Namen, mein ich. Und ich hab ihr ein paar Tipps geben können zum Gesuch stellen und ihr erzählen wie es mir damals damit gegangen ist. Sie ist der erste Mensch überhaupt, der mir begegnet, der sich aus ähnlichen Gründen wie ich von seinem Vornamen trennen will. Natürlich helfe ich da, wenn ich kann.

Aber das soll nicht bedeuten, dass ich unantastbar werde im Bezug auf das Serverteam.
Und genau das habe ich ihr auch geschrieben.
Ich will mich entschuldigen, tausendfach, aber ich weiss, Entschuldigungen sind meistens relativ leer. Ich weiss einfach nicht, wie ich dem Nachdruck verleihen kann; ich habe ihr angeboten, mehr als meinen Anteil an den Serverkosten diesen Monat zu zahlen, weil Geld anscheinend die einzige verfluchte Möglichkeit ist, die mir einfällt, um Schaden wieder gut zu machen.
Ich widere mich selbst an.
Wie denn dann?

WIE DENN DANN?
Ich weiss es nicht.
Ich kann nicht der sein, den sie brauchen.
Ich kann nicht, weil ich in genau diesen Dingen absolut unzulänglich bin.
Weil meine Fähigkeiten und meine Belastbarkeit nicht ausreicht.
Nicht nur im Beruf fehlt es mir daran, auch im Privatleben kann ich Manches nicht tun weil ich ein fucking Weirdo bin der nicht mit Menschen umgehen und nur schlecht mit Konflikten zurecht kommen kann.

Und doch; ich bin nicht meine Erkrankung.
Immer un dimmer und immer und immer wieder dasselbe Mantra.

Immer wieder, IMMER WIEDER.
Aber - was bin ich denn dann?
Eingestellt darauf, dass ich vielleicht mein Leben lang Medikamente nehmen muss und auf Betreueung angewiesen bin, das bin ich eigentlich. Denke ich. Vielleicht.
Es ist nicht so, als hätte ich es je laut ausgesprochen. Nicht für mich, nicht für andere.
Dass ich das vielleicht nicht will.
Das ich mir mein Leben vielleicht anders vorgestellt habe.
Das ich gerne unterrichten wollen würde. Das ich gerne mehr aus mir rauskommen würde.

Das ich gerne besser mit Menschen würde umgehen können.
Das ich gerne ein besserer Mensch wäre.
Mehr da. Mehr nützlich. Mehr jemand, der Gutes tun kann und tut.
Mehr.
Alles.

I always ask the sun how it feels to be warm
'cause my hands haven been cold for too long
I ask the moon how it makes so many friends
'cause to me, it doesn't make much sense


Whispers | Chillyman & Melanie

Aah.. und wieder geht es nur um mich.
Wieder kann ich nicht anders als auf mich zentriert alles andere auszublenden.
Schreiben gute Menschen Tagebücher? Schreiben selbstlose Menschen Tagebücher?
Was steht da? Was muss ich tun um so zu werden?

Wie komme ich von dieser Selbstsucht los?
Wie kann ich endlich ein guter Mensch sein?

Mehr als nur Entschuldigung und Sorry und "hat nicht gereicht"
Mehr als Grade nicht und so weit weg und unnahbar
Mehr als Hintergrund und verwaschene Farben und Töne ohne Melodie

Wie?
Wie?

Ich will mehr schreiben. Aber nicht von mir. Über mich.
Und doch lande ich immer wieder genau da: Ich denke mir: diese Situation war schön. Diesen Menschen mag ich.
Ich.
Ich.
ICH

Ein Mensch, der mir in den Weiten des Internets begegnete, schrieb immerzu in der dritten Person von sich selbst. Ich weiss nicht, warum er das tat, aber manchmal frage ich mich, ob es das ist?
Aber auch dann kann ich dieses "Ich" nicht aus meinen Text wegdenken - ob nun wörtlich oder zwischen den Zeilen, das spielt keine Rolle.

Vielleicht schreiben deswegen Leute Bücher.
Ganz ohne Ich und direktem Bezug zu sich selbst erzählen, was auf der Seele brennt.



Anna-Rose
C'est à ça que ça se résume?
Année après année après année

Kann mich doch nicht von dir lösen
nicht im Guten, nicht im Bösen

Anna-Rose
certainly
you were and are
me