Für die Challenge die Weena und ich aktuell auf unserer Facebookseite machen,
haben wir 30 nDinge, die wir mögen, aufgeschrieben.
Das ist meine Liste <3
(In Englisch weil wir auf der Seite englisch schreiben)
1. Plushies
2. Anime
3. Manga
4. Friends
5. Soap Bubbles
6. Chips
7. Owls
8. Coca Cola Vanilla
9. Watermelon
10. Music
11. Flowers
12. glitter
13. books
14. world peace
15. horses!!
16. animal in general
17. hands
18. snowboarding
19. making and receiving gifts
20. games
21. alienstuff
22. colors
23. random acts of kindness
24. water!
25. biology
26. singing
27. writing
28. hope
29. listening to someone who tells me about their passions
30. citrus fruits
Mittwoch, 30. Mai 2018
Dienstag, 29. Mai 2018
How to be human Part 304870239
Ein Fragment meines Ewig-Projektes "How to be human"
Eine Geschichte eines Jungen, der mit dem silbernen Löffel im Mund geboren wird, als Teenager von Zuhause ausreisst, weil ihm der ganze verlogene Firlefanz zuviel ist, und daraufhin unterschlupf bei einer Gruppe Strassenkinder (oder eher jungen Erwachsenen) findet und eine Lektion fürs Leben lernt.
Mir war danach, das aufzuschreiben.
edit: Wenn ich mir das so durchlese.. sehe ich einige ganz klare Parallelen zu mir selber.. mhhhhhhhhhhhhhhhhhhh wiesoooooooo nurrrrrrrrr ^^
Cosinus Finger flogen über die alten, verstaubten Tasten, rangen dem Instrument einen Klang ab, den keiner von ihnen erwartet hätte.
Sicher, das Klavier hatte seine beste Zeit lange hinter sich, und sicher, Cosinus war kein Starpianist,
und doch fanden sich die drei jungen Männern und das Mädchen auf eigenartige Art und Weise einer Schönheit gegenüber die sie nicht hatten kommen sehen.
Lion lehnte mit halb geschlossenen Augen am Türrahmen. Seine Nase war Blutverschmiert und er hatte jenste Kratzer im Gesicht und auf den Armen. Er lauschte den Klängen und blieb doch wachsam.
Im Gegensatz dazu hatte sich madman gänzlich der Musik hingegeben, er sass auf dem Boden, Rücken an Rücken mit dem bebenden Insturment, Augen - eins davon blau anlaufend - geschlossen und Hände voll mit Schmutz und Blut im Schoss gefaltet.
Candy stand neben Lion und lauschte mit leicht offenem Mund, ihre aufgesprungene Lippe umrandet von schmutziger Kruste.
Irgendwie wirkte das ganze fast ein bisschen Ausseridrisch, und wenn man bedachte, dass sie vor wenigen Minuten noch eine Gruppe Anderer fast krankenhausreif geprügelt hatten erschien die Szene noch mehr fehl am Platz.
Lightning setzte sich ebenfalls, sorgsam darauf achtend seine angeknacksten Rippen nicht noch mehr zu strapazieren, und versank in der Musik.
Es war eine einfache, ruhige Melodie die fast etwas kindliches an sich hatte,
es klang wie ein Lied das ein acht oder neunjähriger an seinem ersten Konzert für Eltern zum Besten gibt.
Und vermutlich war es auch genau das, dachte Lightning. Immerhin lebte Cosinus schon seit er 12 war auf der Strasse.
Es stimmte Lightning glücklich und traurig zugleich, diesem Fragment aus einem Leben zu lauschen, dass viel zu früh und viel zu abrupt geendet hatte.
Er wusste noch immer nichts über die Umstände von Cosinus und warum er auf der Strasse lebte - aber es erschien ihm, als sei dieses kleine Liedchen Teil einer Erinnerung, die zwar bittersüss, aber nicht komplett schlecht war.
Es erinnerte ihn ausserdem an seine eigene Kindheit, die ersten Gehversuche am Schlagzeug und an sein heiss geliebtes Instrument im Hause seiner Eltern.
Ob es wohl noch da stand?
Hatten seine Eltern sein Zimmer ausgeräumt?
Dachte sie manchmal an ihn?
Lagen sie manchmal wach und fragten sich, wo ihr Sohn grade war?
Vermissten sie ihn?
Plötzlich fühlte er sich müde.
Erschöpft von der Schlägerei, erschöpft vom Schreien,
erschöpft davon, um sein Leben zu kämpfen hier in diesen Gassen, die er so sehr liebte wie sie ihm zuwider waren.
Er fühlte sich unendlich müde und er wusste, dass es nicht die Art von Müdigkeit war die sich mit einer langen, ausgiebigen Pause im alten Stall auf dem Stroh beheben liess.
Eine Art von Müdigkeit die sich nicht mit dem weichsten Bett der Welt kurieren liess.
Viel eher machte ihn der Gedanke an das grosse, komfortable Bett in dem Zimmer das er einst sein Zuhause nannte noch viel müder. Die Gesichter seiner Eltern als sie ihm die neue Garnitur Bettwäsche geschenkt hatten, Weihnachten vor zwei Jahren. Das Lächeln seiner Mutter und der wohlwollende Blick seines Vater.
Unvermittelt spürte er einen Stich in der Brust.
Seine Eltern.
Lightning war müde vom fühlen, müde vom existieren.
Müde davon, dass seine Eltern so verquere, komplizierte Wesen waren und davon, dass er sie dennoch liebte. Er war müde davon, gegen sie zu rebellieren und er war müde davon, ihnen zu gehorchen.
Sehnlichst wünschte er sich einen Ort, wo es ihm erlaubt war einfach zu sein.
Ohne das jemand von ihm erwartete das er gute Noten schrieb oder dem Typen, der zur anderen Gruppe gehörte ordentlich aufs Maul gab. Wo niemand verlangte das er jemanden mochte oder verachtete.
Einen Ort wo er das Gefühlt hatte, hinzugehören ohne sich dieses Gefühl hart erarbeiten zu müssen.
Und versteckt hinter dem zerissenen Ärmel seines abgenutzten Sweaters weinte Lightning einige Tränen.
Für sich, für diese Gefühle denen er nicht Herr wurde, für seine Eltern die so gottverdammte Idioten, aber nunmal seine Eltern waren,
für Winston der zwar zu den anderen gehört hatte aber dennoch ein Mensch gewesen war,
für Wing die verschwunden blieb, für all die Kinder die kein Zuhause hatten und für diejenigen, die eines hatten, es aber nicht sehen konnten.
Lightning weinte zur wackeligen Musik von dem alten Klavier, dessen unbeholfene Töne von den zerfallenen Wänden wiederhallten.
Und wenn auch nur einer der anderen Anwesenden seine Tränen bemerkten, so beschlossen sie, es niemals zu erwähnen.
Eine Geschichte eines Jungen, der mit dem silbernen Löffel im Mund geboren wird, als Teenager von Zuhause ausreisst, weil ihm der ganze verlogene Firlefanz zuviel ist, und daraufhin unterschlupf bei einer Gruppe Strassenkinder (oder eher jungen Erwachsenen) findet und eine Lektion fürs Leben lernt.
Mir war danach, das aufzuschreiben.
edit: Wenn ich mir das so durchlese.. sehe ich einige ganz klare Parallelen zu mir selber.. mhhhhhhhhhhhhhhhhhhh wiesoooooooo nurrrrrrrrr ^^
Cosinus Finger flogen über die alten, verstaubten Tasten, rangen dem Instrument einen Klang ab, den keiner von ihnen erwartet hätte.
Sicher, das Klavier hatte seine beste Zeit lange hinter sich, und sicher, Cosinus war kein Starpianist,
und doch fanden sich die drei jungen Männern und das Mädchen auf eigenartige Art und Weise einer Schönheit gegenüber die sie nicht hatten kommen sehen.
Lion lehnte mit halb geschlossenen Augen am Türrahmen. Seine Nase war Blutverschmiert und er hatte jenste Kratzer im Gesicht und auf den Armen. Er lauschte den Klängen und blieb doch wachsam.
Im Gegensatz dazu hatte sich madman gänzlich der Musik hingegeben, er sass auf dem Boden, Rücken an Rücken mit dem bebenden Insturment, Augen - eins davon blau anlaufend - geschlossen und Hände voll mit Schmutz und Blut im Schoss gefaltet.
Candy stand neben Lion und lauschte mit leicht offenem Mund, ihre aufgesprungene Lippe umrandet von schmutziger Kruste.
Irgendwie wirkte das ganze fast ein bisschen Ausseridrisch, und wenn man bedachte, dass sie vor wenigen Minuten noch eine Gruppe Anderer fast krankenhausreif geprügelt hatten erschien die Szene noch mehr fehl am Platz.
Lightning setzte sich ebenfalls, sorgsam darauf achtend seine angeknacksten Rippen nicht noch mehr zu strapazieren, und versank in der Musik.
Es war eine einfache, ruhige Melodie die fast etwas kindliches an sich hatte,
es klang wie ein Lied das ein acht oder neunjähriger an seinem ersten Konzert für Eltern zum Besten gibt.
Und vermutlich war es auch genau das, dachte Lightning. Immerhin lebte Cosinus schon seit er 12 war auf der Strasse.
Es stimmte Lightning glücklich und traurig zugleich, diesem Fragment aus einem Leben zu lauschen, dass viel zu früh und viel zu abrupt geendet hatte.
Er wusste noch immer nichts über die Umstände von Cosinus und warum er auf der Strasse lebte - aber es erschien ihm, als sei dieses kleine Liedchen Teil einer Erinnerung, die zwar bittersüss, aber nicht komplett schlecht war.
Es erinnerte ihn ausserdem an seine eigene Kindheit, die ersten Gehversuche am Schlagzeug und an sein heiss geliebtes Instrument im Hause seiner Eltern.
Ob es wohl noch da stand?
Hatten seine Eltern sein Zimmer ausgeräumt?
Dachte sie manchmal an ihn?
Lagen sie manchmal wach und fragten sich, wo ihr Sohn grade war?
Vermissten sie ihn?
Plötzlich fühlte er sich müde.
Erschöpft von der Schlägerei, erschöpft vom Schreien,
erschöpft davon, um sein Leben zu kämpfen hier in diesen Gassen, die er so sehr liebte wie sie ihm zuwider waren.
Er fühlte sich unendlich müde und er wusste, dass es nicht die Art von Müdigkeit war die sich mit einer langen, ausgiebigen Pause im alten Stall auf dem Stroh beheben liess.
Eine Art von Müdigkeit die sich nicht mit dem weichsten Bett der Welt kurieren liess.
Viel eher machte ihn der Gedanke an das grosse, komfortable Bett in dem Zimmer das er einst sein Zuhause nannte noch viel müder. Die Gesichter seiner Eltern als sie ihm die neue Garnitur Bettwäsche geschenkt hatten, Weihnachten vor zwei Jahren. Das Lächeln seiner Mutter und der wohlwollende Blick seines Vater.
Unvermittelt spürte er einen Stich in der Brust.
Seine Eltern.
Lightning war müde vom fühlen, müde vom existieren.
Müde davon, dass seine Eltern so verquere, komplizierte Wesen waren und davon, dass er sie dennoch liebte. Er war müde davon, gegen sie zu rebellieren und er war müde davon, ihnen zu gehorchen.
Sehnlichst wünschte er sich einen Ort, wo es ihm erlaubt war einfach zu sein.
Ohne das jemand von ihm erwartete das er gute Noten schrieb oder dem Typen, der zur anderen Gruppe gehörte ordentlich aufs Maul gab. Wo niemand verlangte das er jemanden mochte oder verachtete.
Einen Ort wo er das Gefühlt hatte, hinzugehören ohne sich dieses Gefühl hart erarbeiten zu müssen.
Und versteckt hinter dem zerissenen Ärmel seines abgenutzten Sweaters weinte Lightning einige Tränen.
Für sich, für diese Gefühle denen er nicht Herr wurde, für seine Eltern die so gottverdammte Idioten, aber nunmal seine Eltern waren,
für Winston der zwar zu den anderen gehört hatte aber dennoch ein Mensch gewesen war,
für Wing die verschwunden blieb, für all die Kinder die kein Zuhause hatten und für diejenigen, die eines hatten, es aber nicht sehen konnten.
Lightning weinte zur wackeligen Musik von dem alten Klavier, dessen unbeholfene Töne von den zerfallenen Wänden wiederhallten.
Und wenn auch nur einer der anderen Anwesenden seine Tränen bemerkten, so beschlossen sie, es niemals zu erwähnen.
Sonntag, 27. Mai 2018
Panda's Dream White Sleeping Pack
Ich hatte heute einer meiner Lieblingsträume, in leicht abgewandelter Version.
Kurzfassung: Eine Gruppe Menschen versucht eine andere Gruppe Menschen zu befreien und laufen dabei in eine Falle. Sie überleben auf wundersame Weise was man eigentlich nicht überleben kann und jetzt hab ich Bock Dirk Pitt zu lesen haha
Ich würde eh mega gerne alle besitzten, bisher hab ich nur Schockwelle und Sahara auf Deutsch und nochmal Sahara auf Englisch.
Ich weiss aber gar nicht, ob man noch alle kriegt.
Irgendwie hab ich was im Kopf von wegen Das Alexandria-Komplott sei nicht mehr so einfach kaufbar.
Der Eisberg glaube auch (Aber der Band is eh doof, zu wenig Giordino lul)
Muss guckennnnn, vielleicht hol ich mir mal ein, zwei Bände im Juni oder so.
Kurzfassung: Eine Gruppe Menschen versucht eine andere Gruppe Menschen zu befreien und laufen dabei in eine Falle. Sie überleben auf wundersame Weise was man eigentlich nicht überleben kann und jetzt hab ich Bock Dirk Pitt zu lesen haha
Ich würde eh mega gerne alle besitzten, bisher hab ich nur Schockwelle und Sahara auf Deutsch und nochmal Sahara auf Englisch.
Ich weiss aber gar nicht, ob man noch alle kriegt.
Irgendwie hab ich was im Kopf von wegen Das Alexandria-Komplott sei nicht mehr so einfach kaufbar.
Der Eisberg glaube auch (Aber der Band is eh doof, zu wenig Giordino lul)
Muss guckennnnn, vielleicht hol ich mir mal ein, zwei Bände im Juni oder so.
Donnerstag, 24. Mai 2018
Tamashii
Uff.
Kais Stiefvater ist heute morgen gestorben.
Keiner weiss wieso.
Kai meinte, als seine Mutter aufgestanden ist, hat sie ihn tot im Wohnzimmer gefunden.
Jez hatten sie Polizei, Notarzt, Notseelsorge alles im Haus,
und müssen gucken, wie jetzt nun was.
Kai ist niemand, der leicht mit seinen Gefühlen umgehen kann,
das Ganze verwirrt ihn sehr.
Aber er ist so ein lieber Kerl, kümmert sich um seine Mutter und seine Schwester und passt auf, dass sie einhalten was ihm der Notseelsorgedienst gesagt hat.
Für Ralf,
der meinem Kai ein Zuhause geboten hat,
als sein leiblicher Vater ebenjenes nicht mehr tat.
Kais Stiefvater ist heute morgen gestorben.
Keiner weiss wieso.
Kai meinte, als seine Mutter aufgestanden ist, hat sie ihn tot im Wohnzimmer gefunden.
Jez hatten sie Polizei, Notarzt, Notseelsorge alles im Haus,
und müssen gucken, wie jetzt nun was.
Kai ist niemand, der leicht mit seinen Gefühlen umgehen kann,
das Ganze verwirrt ihn sehr.
Aber er ist so ein lieber Kerl, kümmert sich um seine Mutter und seine Schwester und passt auf, dass sie einhalten was ihm der Notseelsorgedienst gesagt hat.
Für Ralf,
der meinem Kai ein Zuhause geboten hat,
als sein leiblicher Vater ebenjenes nicht mehr tat.
https://www.facebook.com/maya.razmpour
Ja, das liebe Gedicht Nummer 53..
Also.
Es ist für Maya.
Maya ist.. war.. oder ist immer noch(?) ein Mensch, der mir.. sehr viel bedeutet.
Ein Mensch dem ich zu einer bestimmten Zeit tatsächlich mein Leben verdankte.
Und das ganz ohne, dass sie das eigentlich weiss.
Es gab da einen Pferdehof, wo ich reiten gelernt habe und meine ganzen Wochenende und zeitweise auch die kompletten Schulferien verbracht habe.
Dieser Hof war für mich eine Zuflucht, ein Ort wo ich hinkonnte wenn mir im Leben alles zuviel wurde.
Bei den Tieren hat es keinen interessiert das ich nicht wusste, wie ich mit Menschen umgehen soll,
dass ich nicht wusste, wie man Kontakt aufnimmt und Gespräche führt,
es war egal das ich nur schlechte Noten schrieb und keine Ahnung von Körperhygiene hatte,
ein Ort, wo es egal war, dass ich die Uhr nicht lesen und keine Schuhe binden konnte.
Ein Ort, wo ich mich stundenlang in den Stall von Libelle und Lordino verkriechen konnte ohne das es wen störte,
wo ich den Tieren erzählen konnte wie meine Mutter wieder mal ausgerastet ist und mir eine reingehauen hat und ich nicht weiss,
was ich wieder falsch gemacht habe.
Ein Ort, wo ich mithelfen durfte und wo mir gesagt wurde, dass ich etwas kann.
Das ich für mein Alter sehr verantwortungsvoll mit den Tieren umgehe, wo mir zugetraut wurde,
dass ich einen Stall ausmisten kann, dass ich ein Pferd satteln und putzen kann.
Wo mir zugetraut wurde, dass ich das Futter richtig abmessen kann und den Hufschlag in der Halle wieder herrichten.
Kurz: Für die kleine Jin war es ein Ort voller Wunder.
Und inmitten all dieser Wunder war Maya.
Sie war zu der Zeit etwa.. keine Ahnung wie alt, 25? 26?
Auf jeden Fall mindestens 12 Jahre älter als die kleine, 13-jährige Jin damals.
Das hat mich aber tatsächlich wenig gejuckt, nicht nur, weil ich das irgendwie gar nicht gerafft hab,
sondern weil ich in einem Menschen immer schon die Seele gesucht hab und nicht wie er ausschaut, wie alt er ist oder wie er sich gibt.
Maya war Auszubildende auf diesem Hof und im Nachhinein frage ich mich, ob ich ihr nicht einfach nur auf die Nerven gegangen bin.
Man stelle sich das mal vor: Du willst eigentlich nur deinen verdammten Job machen, aber bist irgendwie auf einmal stuck mit einem kleinen Kind das dich mag und dir immer hinterherrennt.
Jesus. Die Geduld die diese Frau mit mir hatte, holy guacamoly
Aber für mich, die kleine Jin, war sie.. ein Engel.
Ein.. Wunder, garantiert nichts Menschliches.
Weil sie so eine unglaublich liebe Ausstrahlung hatte, weil sie so lieb mit den Tieren umgegangen ist,
weil sie sich Zeit für mich genommen und mit mir geredet hat.
Weil sie diesem Hof voller Tiere die leider relativ scheisse behandelt wurden und diesem Kind, das ebenfalls ziemlich scheisse behandelt worden ist, ein Leuchten verleihen konnte.
Nur schon dort mit ihr zu sein, ihr zuzusehen und von ihr zu lernen bei der Arbeit, das war für mich soo krass!
Wir haben auch zusammen den Silbertest gemacht, die zweite Reitprüfung, wir hatten ausserhalb des Hofes per Netlog (lol, das ist WIRKLICH LANGE her hahaha) und msn Kontakt.
Ich habe jedes Jahr püntklich an ihren Geburtstag gedacht und ihr von unserem Haustelefon aus eine SMS geschickt.
Habe Dinge mit Pferden gesammelt um sie ihr zu schenken.
(Und war des Todes verstört als sie mal meinte, sie wollte die Sticker nicht, sie sei zu alt dafür. Oh mein Gott, jetzt im Nachhinein könnte ich ja ein bisschen sterben wenn ich daran denke haha)
Das war auch eine Zeit, in der ich sehr intensiv gedichtet ("gedichtet", was ich damals zumidest dafür hielt) habe, und das erste Gedicht, das ich bewusst einer Person gewidmet habe, war für Maya.
UND ES WAR SO SCHLECHT HOLY
Ja, egal.
Sie hat mich sogar mal eingeladen mit ihr nach Spanien in die Reiterferien zu fahren, aber meine Eltern fanden das dann nicht so geil, was ich wiederrum nicht sooo geil fand.
Dabei.. wer schickt seine 13-jährige Tochter mit einer fast 15 Jahre älteren Frau, die sie Null kennen, in ein Fremdes Land?
Jaaa.. niemand. Genau. Und das kann ich voll verstehen.
Damals fand ich das aber total scheisse und war total beleidigt.
Sie hatte dann auch bald ihre Ausbildung fertig und hat eine Stelle bei einem Hof in St. Gallen angenommen.
Für mich war das da noch eine halbe Weltreise entfernt und wir haben uns seither nie wieder gesehen.
(Dafür hab ich ne Million Bilder von ihrer Abschlussfeier. Ich bin allen auf die Nerven gegangen mit meiner Fotografiererei)
Ich.. erinnere mich an ihr Tattoo, der Pegasus den sie sich wärend ihrer Zeit auf dem Hof hat stechen lassen, an ihren Namen auf netlog und ihr Profilbild.
Ich erinnere mich daran wie wir zusammen Theorie gebüffelt haben für den Silbertest, wie wir zusammen ausreiten waren und wieviel wir gequatscht haben.
Wie mir meine Mutter ein paar hundert Mal gesagt hat ich solle nicht aufdringlich sein, aber ich es einfach nicht lassen konnte und doch immer wieder hingefahren bin.
Wie ich es total cool fand das Maya kurze schwarze Haare hatte, wie sie generell in allem ein Vorbild für mich war.
Wie ich Briefe geschrieben habe für sie und wie ich ihr das Gedicht überreicht habe.
Und, dass ich ihr zum Abschied ein "Bild" gemacht habe,e ine COllage mit Bildern von ihr und ihrem Liebling Donald, mit eben dem Gedicht und irgendwelchen Abkürzungen die ich heute nicht mehr verstehe (so, wie ich mich kenne, verstand ich sie damals auch nicht, aber ich wollte halt cool sein lul)
Wie sie 2015 auf Facebook ein Bild gepostet hat von diesem gerahmten Ding und mir das fürchterlich peinlich war.
Ich denke oft an sie, heute noch, daran, wie ich mich entschlossen habe,
mir nicht das Leben zu nehmen, weil ich dann ja nicht mehr auf den Hof gehen und ihr bei der Arbeit helfen kann.
Es mag so unglaublich.. nichtig erscheinen, aber für mein kleines, junges Ich war es die Welt.
Auch heute habe ich Maya noch bei Facebook, sie hat vor einiger Zeit geheiratet, einen Araber, glaub ich, auf jeden Fall jemand aus einem Land dessen Schriftzeichen ich nicht mächtig bin^^
Deswegen weiss ich auch ihren jetzigen Nachnamen nicht (falls sie ihn überhaupt gewechselt hat. Aber eben, ich kanns ja nicht lesen)
Ich freue mich immer, wenn sie ein Bild von sich oder ihren Hunden postet,
ein Stückchen Leben von jemandem, der so unglaublich weit weg ist, aber meinem jungen Ich so nah war.
Ich frage mich, ob sie sich wohl noch an mich erinnert.
(Vermutlich schon, sonst hätte sie mich nicht in Facebook. Andererseits gibt es ja auch Leute die 3948045 Freunde haben und genau 2 davon kennen. Aber so ein Typ ist - war - sie eigentlich nicht)
Das.. "Problem" das ich jetzt habe mit dem Gedicht, ist, dass es einfach.. KOMPLETT WEIRD kommt, wenn ich nach 290348045 Jahren aus dem Nix so "Ey yolo, guck, mcih gibts noch, du warst übrigens mal mein Held und ich hab über dich geschrieben" komme.
Ich mein.. wat.
Natürlich auch weil mir das Gedicht von damals.. jaaa.. irgendwie peinlich ist.
Ich hab mich in meiner Verzweiflung einfach so hart an diesen Menschen geklammt, und das obwohl wir uns ja eigentlich gar nicht kannten.
(Sie konnte halt nicht weglaufen weil sie da gearbeitet hat haha. Rip Maya's sanity)
Ich.. will ihr schreiben, ein gedicht, und ich will es ihr zeigen, aber ich fürchte mcih irgendwie davor.
Auch, dass es irgendwie frech wäre und so.
Vermutlich auch davor, zu hören, dass ich ihr eigentlich schon immer komplett egal gewesen war.
Ich meine.. das wäre nur natürlich, aber ichz glaube, die kleine Jin die noch in mir drin ist, würde das nicht sooo gut aufnehmen..
Ich fürchte, dass es nur der Idealismus eines kleines Kindes gewesen ist.
Is blöd.
Ma gucken.
Also.
Es ist für Maya.
Maya ist.. war.. oder ist immer noch(?) ein Mensch, der mir.. sehr viel bedeutet.
Ein Mensch dem ich zu einer bestimmten Zeit tatsächlich mein Leben verdankte.
Und das ganz ohne, dass sie das eigentlich weiss.
Es gab da einen Pferdehof, wo ich reiten gelernt habe und meine ganzen Wochenende und zeitweise auch die kompletten Schulferien verbracht habe.
Dieser Hof war für mich eine Zuflucht, ein Ort wo ich hinkonnte wenn mir im Leben alles zuviel wurde.
Bei den Tieren hat es keinen interessiert das ich nicht wusste, wie ich mit Menschen umgehen soll,
dass ich nicht wusste, wie man Kontakt aufnimmt und Gespräche führt,
es war egal das ich nur schlechte Noten schrieb und keine Ahnung von Körperhygiene hatte,
ein Ort, wo es egal war, dass ich die Uhr nicht lesen und keine Schuhe binden konnte.
Ein Ort, wo ich mich stundenlang in den Stall von Libelle und Lordino verkriechen konnte ohne das es wen störte,
wo ich den Tieren erzählen konnte wie meine Mutter wieder mal ausgerastet ist und mir eine reingehauen hat und ich nicht weiss,
was ich wieder falsch gemacht habe.
Ein Ort, wo ich mithelfen durfte und wo mir gesagt wurde, dass ich etwas kann.
Das ich für mein Alter sehr verantwortungsvoll mit den Tieren umgehe, wo mir zugetraut wurde,
dass ich einen Stall ausmisten kann, dass ich ein Pferd satteln und putzen kann.
Wo mir zugetraut wurde, dass ich das Futter richtig abmessen kann und den Hufschlag in der Halle wieder herrichten.
Kurz: Für die kleine Jin war es ein Ort voller Wunder.
Und inmitten all dieser Wunder war Maya.
Sie war zu der Zeit etwa.. keine Ahnung wie alt, 25? 26?
Auf jeden Fall mindestens 12 Jahre älter als die kleine, 13-jährige Jin damals.
Das hat mich aber tatsächlich wenig gejuckt, nicht nur, weil ich das irgendwie gar nicht gerafft hab,
sondern weil ich in einem Menschen immer schon die Seele gesucht hab und nicht wie er ausschaut, wie alt er ist oder wie er sich gibt.
Maya war Auszubildende auf diesem Hof und im Nachhinein frage ich mich, ob ich ihr nicht einfach nur auf die Nerven gegangen bin.
Man stelle sich das mal vor: Du willst eigentlich nur deinen verdammten Job machen, aber bist irgendwie auf einmal stuck mit einem kleinen Kind das dich mag und dir immer hinterherrennt.
Jesus. Die Geduld die diese Frau mit mir hatte, holy guacamoly
Aber für mich, die kleine Jin, war sie.. ein Engel.
Ein.. Wunder, garantiert nichts Menschliches.
Weil sie so eine unglaublich liebe Ausstrahlung hatte, weil sie so lieb mit den Tieren umgegangen ist,
weil sie sich Zeit für mich genommen und mit mir geredet hat.
Weil sie diesem Hof voller Tiere die leider relativ scheisse behandelt wurden und diesem Kind, das ebenfalls ziemlich scheisse behandelt worden ist, ein Leuchten verleihen konnte.
Nur schon dort mit ihr zu sein, ihr zuzusehen und von ihr zu lernen bei der Arbeit, das war für mich soo krass!
Wir haben auch zusammen den Silbertest gemacht, die zweite Reitprüfung, wir hatten ausserhalb des Hofes per Netlog (lol, das ist WIRKLICH LANGE her hahaha) und msn Kontakt.
Ich habe jedes Jahr püntklich an ihren Geburtstag gedacht und ihr von unserem Haustelefon aus eine SMS geschickt.
Habe Dinge mit Pferden gesammelt um sie ihr zu schenken.
(Und war des Todes verstört als sie mal meinte, sie wollte die Sticker nicht, sie sei zu alt dafür. Oh mein Gott, jetzt im Nachhinein könnte ich ja ein bisschen sterben wenn ich daran denke haha)
Das war auch eine Zeit, in der ich sehr intensiv gedichtet ("gedichtet", was ich damals zumidest dafür hielt) habe, und das erste Gedicht, das ich bewusst einer Person gewidmet habe, war für Maya.
UND ES WAR SO SCHLECHT HOLY
Ja, egal.
Sie hat mich sogar mal eingeladen mit ihr nach Spanien in die Reiterferien zu fahren, aber meine Eltern fanden das dann nicht so geil, was ich wiederrum nicht sooo geil fand.
Dabei.. wer schickt seine 13-jährige Tochter mit einer fast 15 Jahre älteren Frau, die sie Null kennen, in ein Fremdes Land?
Jaaa.. niemand. Genau. Und das kann ich voll verstehen.
Damals fand ich das aber total scheisse und war total beleidigt.
Sie hatte dann auch bald ihre Ausbildung fertig und hat eine Stelle bei einem Hof in St. Gallen angenommen.
Für mich war das da noch eine halbe Weltreise entfernt und wir haben uns seither nie wieder gesehen.
(Dafür hab ich ne Million Bilder von ihrer Abschlussfeier. Ich bin allen auf die Nerven gegangen mit meiner Fotografiererei)
Ich.. erinnere mich an ihr Tattoo, der Pegasus den sie sich wärend ihrer Zeit auf dem Hof hat stechen lassen, an ihren Namen auf netlog und ihr Profilbild.
Ich erinnere mich daran wie wir zusammen Theorie gebüffelt haben für den Silbertest, wie wir zusammen ausreiten waren und wieviel wir gequatscht haben.
Wie mir meine Mutter ein paar hundert Mal gesagt hat ich solle nicht aufdringlich sein, aber ich es einfach nicht lassen konnte und doch immer wieder hingefahren bin.
Wie ich es total cool fand das Maya kurze schwarze Haare hatte, wie sie generell in allem ein Vorbild für mich war.
Wie ich Briefe geschrieben habe für sie und wie ich ihr das Gedicht überreicht habe.
Und, dass ich ihr zum Abschied ein "Bild" gemacht habe,e ine COllage mit Bildern von ihr und ihrem Liebling Donald, mit eben dem Gedicht und irgendwelchen Abkürzungen die ich heute nicht mehr verstehe (so, wie ich mich kenne, verstand ich sie damals auch nicht, aber ich wollte halt cool sein lul)
Wie sie 2015 auf Facebook ein Bild gepostet hat von diesem gerahmten Ding und mir das fürchterlich peinlich war.
Ich denke oft an sie, heute noch, daran, wie ich mich entschlossen habe,
mir nicht das Leben zu nehmen, weil ich dann ja nicht mehr auf den Hof gehen und ihr bei der Arbeit helfen kann.
Es mag so unglaublich.. nichtig erscheinen, aber für mein kleines, junges Ich war es die Welt.
Auch heute habe ich Maya noch bei Facebook, sie hat vor einiger Zeit geheiratet, einen Araber, glaub ich, auf jeden Fall jemand aus einem Land dessen Schriftzeichen ich nicht mächtig bin^^
Deswegen weiss ich auch ihren jetzigen Nachnamen nicht (falls sie ihn überhaupt gewechselt hat. Aber eben, ich kanns ja nicht lesen)
Ich freue mich immer, wenn sie ein Bild von sich oder ihren Hunden postet,
ein Stückchen Leben von jemandem, der so unglaublich weit weg ist, aber meinem jungen Ich so nah war.
Ich frage mich, ob sie sich wohl noch an mich erinnert.
(Vermutlich schon, sonst hätte sie mich nicht in Facebook. Andererseits gibt es ja auch Leute die 3948045 Freunde haben und genau 2 davon kennen. Aber so ein Typ ist - war - sie eigentlich nicht)
Das.. "Problem" das ich jetzt habe mit dem Gedicht, ist, dass es einfach.. KOMPLETT WEIRD kommt, wenn ich nach 290348045 Jahren aus dem Nix so "Ey yolo, guck, mcih gibts noch, du warst übrigens mal mein Held und ich hab über dich geschrieben" komme.
Ich mein.. wat.
Natürlich auch weil mir das Gedicht von damals.. jaaa.. irgendwie peinlich ist.
Ich hab mich in meiner Verzweiflung einfach so hart an diesen Menschen geklammt, und das obwohl wir uns ja eigentlich gar nicht kannten.
(Sie konnte halt nicht weglaufen weil sie da gearbeitet hat haha. Rip Maya's sanity)
Ich.. will ihr schreiben, ein gedicht, und ich will es ihr zeigen, aber ich fürchte mcih irgendwie davor.
Auch, dass es irgendwie frech wäre und so.
Vermutlich auch davor, zu hören, dass ich ihr eigentlich schon immer komplett egal gewesen war.
Ich meine.. das wäre nur natürlich, aber ichz glaube, die kleine Jin die noch in mir drin ist, würde das nicht sooo gut aufnehmen..
Ich fürchte, dass es nur der Idealismus eines kleines Kindes gewesen ist.
Is blöd.
Ma gucken.
Mittwoch, 23. Mai 2018
Gedanken.Welt aus Meer 54 [Ende]
Jaa, 53 fehlt.
Dassss liegt dran, dass ich dieses hier als letztes Gedicht will,
und das für 53.. niiicht schreiben will.
Also, ich weiss was und wie und sowieso, aber wenn ichs schreibe muss ich mein Vorhaben durchziehen und der Person zeigen, denn ich habe theoretisch noch Kontakt zu ihr.
Aberrrrrrrrrrrr... maan.
Das ist ne ziemlich komplizierte Sache die ich irgendwann anders mal erkläre.
Bis dahin tu ich einfach weiterhin so, als würde die Zahl 53 nicht existieren. °^°
Und holy, ich bin echt durch!!
Es war gegen Ende hin etwas schwierig die Grenze zu ziehen über wen ich schreiben will und über wen nicht.
Es gibt ganz viele Menschen die ich furchtbar lieb hab, aber die halt.. nicht in DEM Sinne was mit meinem Leben gemacht haben.
Wirklich ewig rumstudiert habe ich bei Lu.
Immerhin begleitet er mich schon seit ich im Internet unterwegs bin und er war mir immer ein lieber und treuer Freund.
Aber mir ist was eingefallen, was ich gerne machen würde!
Ich verewige ihn nicht als Gedicht, sondern lass ihn ein Bild machen.
Lu hat ein unglaubliches Talent für wunderschöne Augenblicke die er mit seiner Kamera einfängt,
und da mir jetzt viele Leute ans Herz gelegt haben, zu versuchen diese Gedichte in einem Büchlein zusammenzufassen.. ja. Denke ich aktuell halt drüber nach, ob das irgendwie möglich wäre.
Und da wärs absolut toll wenn ich ein Bild von Lu als Cover oder, wenn das nicht geht für zwischendrin haben könnte.
Ich muss ihn nur noch fragen^^
Ja, also.. 53 beiseite: Vorhang auf für das letzte Gedicht der Reihe "Gedanken.Welt aus Meer"!
Ein Projekt, das von Herzen kommt.
~~~~~~~~~~~
Irgendwie kommt es mir schräg vor, für Menschen, zu denen ich in einem.. "professionellen" Verhältnis stand, je ein Gedicht zu widmen.
Und doch gibt es sie, Lehrer, Ärzte, Pflegekräfte, die mich auf meinem Weg begleitet und manchmal einen nicht unwesentlichen Teil an Entscheidungen beigetragen haben.
Entscheidungen die mich weitergebracht, aufblühen lassen haben.
Manchmal braucht es eben nicht mehr als ein liebes Wort,
ein bisschen Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr.
Manchmal reicht es, zu zeigen: "Hey, du wirst gesehen."
Deswegen, weil auch sie Menschen sind, die in meinem Leben Spuren hinterlassen haben, möchte ich ihnen allen diese Zeilen widmen:
Für Herr R., Frau K., Frau A., Herr M., Frau D. und Frau H. von der TK Frauenfeld (2015/16),
dem Herrn von der Fallschirmgemeinschaft Kreuzlingen (2010/11),
Frau B., meine Oberstufen-Biologie und Mathelehrerin,
Frau N., meine Deutschlehrerin an der FMS Schaffhausen,
Herr M. von der Perspektive Thurgau,
Meiner Bezugsperson auf der Akutstation in Littenheid (2017)
Meiner Berufsberaterin am BiZ Frauenfeld (2015/16)
Mein Englischlehrer in der Oberstufe, Herr (bruhichhabdennamenvergessen)
Frau G. (2014/17), Frau K., Frau S. und Herr Z., von der Station Pünt Nord (2017),
Frau W. vom Wohnheim in Romanshorn (2017/18), Herr I. und Herr Z, ebenfalls vom Wohnheim,
Meinem Hausarzt Herr R.
Frau S. von der Jugendhilfe Schaffhausen (2013)
Kaitos Mutter, Frau J.
Frau S. vom EPD Frauenfeld (2016-18)
Gesichter und Namen,
vergängliches Gut,
was bleibt sind die Samen,
vom Wort, das in mir ruht.
Das Wort, der Satz,
für mich gesprochen,
ist mir mein Schatz,
bleibt ungebrochen.
Dassss liegt dran, dass ich dieses hier als letztes Gedicht will,
und das für 53.. niiicht schreiben will.
Also, ich weiss was und wie und sowieso, aber wenn ichs schreibe muss ich mein Vorhaben durchziehen und der Person zeigen, denn ich habe theoretisch noch Kontakt zu ihr.
Aberrrrrrrrrrrr... maan.
Das ist ne ziemlich komplizierte Sache die ich irgendwann anders mal erkläre.
Bis dahin tu ich einfach weiterhin so, als würde die Zahl 53 nicht existieren. °^°
Und holy, ich bin echt durch!!
Es war gegen Ende hin etwas schwierig die Grenze zu ziehen über wen ich schreiben will und über wen nicht.
Es gibt ganz viele Menschen die ich furchtbar lieb hab, aber die halt.. nicht in DEM Sinne was mit meinem Leben gemacht haben.
Wirklich ewig rumstudiert habe ich bei Lu.
Immerhin begleitet er mich schon seit ich im Internet unterwegs bin und er war mir immer ein lieber und treuer Freund.
Aber mir ist was eingefallen, was ich gerne machen würde!
Ich verewige ihn nicht als Gedicht, sondern lass ihn ein Bild machen.
Lu hat ein unglaubliches Talent für wunderschöne Augenblicke die er mit seiner Kamera einfängt,
und da mir jetzt viele Leute ans Herz gelegt haben, zu versuchen diese Gedichte in einem Büchlein zusammenzufassen.. ja. Denke ich aktuell halt drüber nach, ob das irgendwie möglich wäre.
Und da wärs absolut toll wenn ich ein Bild von Lu als Cover oder, wenn das nicht geht für zwischendrin haben könnte.
Ich muss ihn nur noch fragen^^
Ja, also.. 53 beiseite: Vorhang auf für das letzte Gedicht der Reihe "Gedanken.Welt aus Meer"!
Ein Projekt, das von Herzen kommt.
~~~~~~~~~~~
Irgendwie kommt es mir schräg vor, für Menschen, zu denen ich in einem.. "professionellen" Verhältnis stand, je ein Gedicht zu widmen.
Und doch gibt es sie, Lehrer, Ärzte, Pflegekräfte, die mich auf meinem Weg begleitet und manchmal einen nicht unwesentlichen Teil an Entscheidungen beigetragen haben.
Entscheidungen die mich weitergebracht, aufblühen lassen haben.
Manchmal braucht es eben nicht mehr als ein liebes Wort,
ein bisschen Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr.
Manchmal reicht es, zu zeigen: "Hey, du wirst gesehen."
Deswegen, weil auch sie Menschen sind, die in meinem Leben Spuren hinterlassen haben, möchte ich ihnen allen diese Zeilen widmen:
Für Herr R., Frau K., Frau A., Herr M., Frau D. und Frau H. von der TK Frauenfeld (2015/16),
dem Herrn von der Fallschirmgemeinschaft Kreuzlingen (2010/11),
Frau B., meine Oberstufen-Biologie und Mathelehrerin,
Frau N., meine Deutschlehrerin an der FMS Schaffhausen,
Herr M. von der Perspektive Thurgau,
Meiner Bezugsperson auf der Akutstation in Littenheid (2017)
Meiner Berufsberaterin am BiZ Frauenfeld (2015/16)
Mein Englischlehrer in der Oberstufe, Herr (bruhichhabdennamenvergessen)
Frau G. (2014/17), Frau K., Frau S. und Herr Z., von der Station Pünt Nord (2017),
Frau W. vom Wohnheim in Romanshorn (2017/18), Herr I. und Herr Z, ebenfalls vom Wohnheim,
Meinem Hausarzt Herr R.
Frau S. von der Jugendhilfe Schaffhausen (2013)
Kaitos Mutter, Frau J.
Frau S. vom EPD Frauenfeld (2016-18)
Gesichter und Namen,
vergängliches Gut,
was bleibt sind die Samen,
vom Wort, das in mir ruht.
Das Wort, der Satz,
für mich gesprochen,
ist mir mein Schatz,
bleibt ungebrochen.
Dienstag, 22. Mai 2018
Wiesengrastee
Ich war heute wieder bei Oninjo <3
Dieses Tier ist mein Seelenheil.
Ich war die letzte Woche mehrere Male kurz davor,
die Stunde abzusagen.
Gott, zum Glück hab ich das nicht!
Ich hab mir mal ausgerechnet,
wieviel ich ungefähr ausgebe wenn ich mich selbst verletzte.
Inklusive Wechselverband und diesen bescheuertend Ialugen(?)gazen für Verbrennungen,
komme ich pro Mal verletzten auf etwa 40, mit Ialugenzeug auf 65(!) CHF.
(Wenn man miteinberechnet das ich andauernd meine Klingen und so wegwerfe weil "ich brauch die nich mehr" und dann doch wieder neue kaufe °^°)
Heisst, wenn ich mich nur zweimal nicht verletze kann ich dafür einmal Reiten gehen.
Holy fuck.
Da spar ich mir das Geld doch gerne!
Oninjo ist einfach so ein Engel!
Er ist einfach mega gut eingeritten und reagiert wundervoll auf meine Hilfen,
es macht so Spass mit ihm.
Und auch wenn er gerne mal ein bisschen ein wilder Kerl ist, so spürt er trotzdem, so wie heute, wenns mir einfach scheisse geht und lässt mich ihn einfach nur knuddeln.
Ausserdem ist er einfach der Schönste der Welt.
Ich könnt stundenlang einfach nur mit meinen Händen über sein Fell fahren und die Wärme und diese.. Geborgenheit spüren.
Das ist soooo schön!!
Eigentlich ist mir heute überhaupt nicht nach Schreiben aber wenn ich mir alte Beiträge durchlese fällt mir immer wieder auf,
wie ich es irgendwie schätze das ich mich in dieser Form an solche Dinge erinnern kann.
Und ich wollte das hier unbedingt unterbringen!
Dieses Tier ist mein Seelenheil.
Ich war die letzte Woche mehrere Male kurz davor,
die Stunde abzusagen.
Gott, zum Glück hab ich das nicht!
Ich hab mir mal ausgerechnet,
wieviel ich ungefähr ausgebe wenn ich mich selbst verletzte.
Inklusive Wechselverband und diesen bescheuertend Ialugen(?)gazen für Verbrennungen,
komme ich pro Mal verletzten auf etwa 40, mit Ialugenzeug auf 65(!) CHF.
(Wenn man miteinberechnet das ich andauernd meine Klingen und so wegwerfe weil "ich brauch die nich mehr" und dann doch wieder neue kaufe °^°)
Heisst, wenn ich mich nur zweimal nicht verletze kann ich dafür einmal Reiten gehen.
Holy fuck.
Da spar ich mir das Geld doch gerne!
Oninjo ist einfach so ein Engel!
Er ist einfach mega gut eingeritten und reagiert wundervoll auf meine Hilfen,
es macht so Spass mit ihm.
Und auch wenn er gerne mal ein bisschen ein wilder Kerl ist, so spürt er trotzdem, so wie heute, wenns mir einfach scheisse geht und lässt mich ihn einfach nur knuddeln.
Ausserdem ist er einfach der Schönste der Welt.
Ich könnt stundenlang einfach nur mit meinen Händen über sein Fell fahren und die Wärme und diese.. Geborgenheit spüren.
Das ist soooo schön!!
Eigentlich ist mir heute überhaupt nicht nach Schreiben aber wenn ich mir alte Beiträge durchlese fällt mir immer wieder auf,
wie ich es irgendwie schätze das ich mich in dieser Form an solche Dinge erinnern kann.
Und ich wollte das hier unbedingt unterbringen!
Gedanken.Welt aus Meer 52
Für Rainer N.
Das war ein ziemliches Stück Arbeit und ich bin nicht so recht zufrieden,
aber weiss grade nicht, was dem Gedicht noch fehlt.
Ein Fremder,
vertraut
in diesem
fremden Haus das
du
als Herr besasst'
Ein Fremder,
warst
du
in meinem Herzen
grad leer,
fehlte doch
was ich
nie
kannte -sehr.
Hast mich
geprägt
und gezeigt,
was du dachtest
ist
wichtig,
für
mich?
War es doch
für
dich
nicht?
Mit grossen
warmen Händen
hast
du
mich aufrecht
gehalten, und
während Sturm
und Drang
in mir wallten,
wurdest
du still.
Hass
ich dich
oder
lieb ich dich
bloss
nicht
oder du
vielleicht
mich?
Weisest du
mir
einen Weg
oder
ist es
Gott der
weist?
Ist es
der Himmel
der uns
beide nieder-
reisst?
Und wieder zusammen-
schweisst.
Vergib mir
das ich
nie
war
bin
sein werde
was du willst
und suchst,
was du
von Herzen rufst,
dass ich
doch nur jen's Kind
von Nebenan
bin.
Das ich doch
nie
deinem Herzen
entsprechend
sein konnte
kann
werde-
Vergib mir,
bin ich doch
nur
ich.
Mensch,
in dem Kleide
das du
mir
nicht ausgesucht,
das du
vielleicht verflucht
und doch angenommen
hast,
tust,
wirst du?
Bis das
wir
finden
in uns gegenseitig
Ruh';
Das war ein ziemliches Stück Arbeit und ich bin nicht so recht zufrieden,
aber weiss grade nicht, was dem Gedicht noch fehlt.
Ein Fremder,
vertraut
in diesem
fremden Haus das
du
als Herr besasst'
Ein Fremder,
warst
du
in meinem Herzen
grad leer,
fehlte doch
was ich
nie
kannte -sehr.
Hast mich
geprägt
und gezeigt,
was du dachtest
ist
wichtig,
für
mich?
War es doch
für
dich
nicht?
Mit grossen
warmen Händen
hast
du
mich aufrecht
gehalten, und
während Sturm
und Drang
in mir wallten,
wurdest
du still.
Hass
ich dich
oder
lieb ich dich
bloss
nicht
oder du
vielleicht
mich?
Weisest du
mir
einen Weg
oder
ist es
Gott der
weist?
Ist es
der Himmel
der uns
beide nieder-
reisst?
Und wieder zusammen-
schweisst.
Vergib mir
das ich
nie
war
bin
sein werde
was du willst
und suchst,
was du
von Herzen rufst,
dass ich
doch nur jen's Kind
von Nebenan
bin.
Das ich doch
nie
deinem Herzen
entsprechend
sein konnte
kann
werde-
Vergib mir,
bin ich doch
nur
ich.
Mensch,
in dem Kleide
das du
mir
nicht ausgesucht,
das du
vielleicht verflucht
und doch angenommen
hast,
tust,
wirst du?
Bis das
wir
finden
in uns gegenseitig
Ruh';
Gedanken.Welt aus Meer 51
Für J. "Yami" W.
With tears and near death,
and a beautiful mind,
you came to me,
innocently kind.
With insecure words,
you asked me breathless,
if there'll be a time,
where you'll be fearless.
I had no answer,
for I was searching as well,
but I tried to teach you,
how to come out of your shell.
Packed ice and lava,
pickaxe and hoe,
Were you the opposite,
of what I got to know?
And while we both,
tried to find a way,
with our packages,
through life and day;
While we both move on now,
and hit our death end,
how far you may go
I'll still call you a friend;
With tears and near death,
and a beautiful mind,
you came to me,
innocently kind.
With insecure words,
you asked me breathless,
if there'll be a time,
where you'll be fearless.
I had no answer,
for I was searching as well,
but I tried to teach you,
how to come out of your shell.
Packed ice and lava,
pickaxe and hoe,
Were you the opposite,
of what I got to know?
And while we both,
tried to find a way,
with our packages,
through life and day;
While we both move on now,
and hit our death end,
how far you may go
I'll still call you a friend;
Montag, 21. Mai 2018
Narren und Engel
Ich verlasse meine Seele,
und suche einen Weg,
hinaus aus all dem Dunkeln,
zerbricht mein Stolzes Herz.
Ich versteck' mich hinter Masken,
und hülle mich in Schwarz,
damit keiner meine Einsamkeit erkennt.
Ich schleiche hinter Spiegeln,
hinter Träumen voller Licht,
obwohl innerlich ein Herz in mir verbrennt.
Stolzes Herz | Letzter Ausweg Tod
Holy, es ist ewig her seit ich diese Musik zuletzt gehört hab.
Bin grade in einem alten Ordner auf einem noch älteren Stick drauf gestossen.
Ich hab das komplette Album "Narren und Engel" hoch und runter gehört und konnte jedes Lied auswendig.
Die Texte sind.. erschreckenderweise immer noch passend und sie lassen in mir etwas anklingen,
das mich ein bisschen traurig und ein bisschen unzufrieden macht.
Und ich würde immer noch eine menge Geld dafür bezahlen,
die CD davon in die Hände zu kriegen.
Meenschhhhhhh!
Ich versteck' mich hinter Masken,
und hülle mich in Schwarz,
damit keiner meine Einsamkeit erkennt.
Ich schleiche hinter Spiegeln,
hinter Träumen voller Licht,
obwohl innerlich ein Herz in mir verbrennt.
Stolzes Herz | Letzter Ausweg Tod
Holy, es ist ewig her seit ich diese Musik zuletzt gehört hab.
Bin grade in einem alten Ordner auf einem noch älteren Stick drauf gestossen.
Ich hab das komplette Album "Narren und Engel" hoch und runter gehört und konnte jedes Lied auswendig.
Die Texte sind.. erschreckenderweise immer noch passend und sie lassen in mir etwas anklingen,
das mich ein bisschen traurig und ein bisschen unzufrieden macht.
Und ich würde immer noch eine menge Geld dafür bezahlen,
die CD davon in die Hände zu kriegen.
Meenschhhhhhh!
Freitag, 18. Mai 2018
Gedanken.Welt aus Meer 50
Ich möchte nicht "öffentlich" schreiben, für wen dieses Gedicht ist,
so weit bin ich noch nicht, verzeiht mir.
Teile dieses Gedichtes sind ebenfalls alt, ich habe sie, da sie immer noch wahr sind, mit neuen gemischt, um das, was heute in mir vorgeht, wenn ich an diesen Menschen und diese Zeit denke, wiederzugeben.
Als Pirat und König,
wurde die Welt unsicher gemacht,
und so lange Zeit
hat's viel Spass gemacht.
Wars denn lange,
nicht nur bange?
Fehlte mir denn gut,
zuletzt nicht nur der Mut?
Ohne nachzudenken,
immer raus, am morgen schon,
als Pirat und König,
war die Freiheit unser Thron.
Wurde da denn schon geboren,
ein Mensch, ungeschoren,
davon kommt, immerzu,
wer warst du?
Tausend Lügen,
die mir entwischten,
weil ich Aufmerksamkeit wollte,
liess' ich sie zischen.
Sieh mich an,
nimm mich dran,
mehr noch als sein,
fürchte ich es - allein.
Zigarettengeruch im Wind,
die erste Ahnung von Hass?
Weit weit sind wir gekommen,
das wir hassen? Krass..
Ein Stich von Messern,
eine Träne rinnt,
die Augen werden Wässern,
dein Lieblingsspiel beginnt.
Kind du lachst,
wenn du Faxen machst,
ist die Welt schlecht?
Behälst du recht.
Verunstaltest dies liebe Tier,
es fliegt still eine Biene,
und der Spott, er gehört mir,
hass zerreist die Miene.
Wollte doch eigentlich,
nur mal endlich,
auf gleichen Stufen,
deinen Namen rufen.
Versteh! So kann das Lügen nicht enden,
war ich doch so alleine,
schwor mir dann, bis zum Schluss,
das ich nie mehr weine.
Kleines Kind oh,
sei doch froh!
Lieber allein zu zweit,
als alleine weit und breit.
Doch wer aufbegehrt,
der hat schon verloren,
denn deine Tricks sind faul,
kommst davon, ungeschoren.
Aber auch du,
wirst gerichtet im nu,
auf andre Weise?
Ganz still und leise.
Das klassische Stockholsyndrom?
Hing an dir wie die Pest,
obwohl ich dem ein Ende wünschte,
ein Ende, oh so fest.
Kindelein, weine nicht,
sieh da vorne ist schon Licht,
Stromgeblitzt wirst' durchfahren,
und dies als Alptraum dir bewahren.
Strom und Unterwasser da,
war mir dein Gesicht so nah,
allein im Dunklen irgendwo,
sehnte ich mich danach doch so.
Heute denke ich anders,
bin nicht klüger, nur überlegt,
weil es mir doch nichts bringt,
wenn keiner die Vergangenheit rausfegt.
Ich wünsche dir glück,
ein ehrliches Stück,
und das Erkennen,
es soll ein bisschen brennen.
Ein bisschen die Erkenntnis,
das ich dich wohl nie verges'
Schlag um Schlag um Schrei um Träne,
Wort für Wort für Wut und Häme,
Schritt für Schritt für fliehenden Fuss',
vertrauter Fremder, einen Gruss.
so weit bin ich noch nicht, verzeiht mir.
Teile dieses Gedichtes sind ebenfalls alt, ich habe sie, da sie immer noch wahr sind, mit neuen gemischt, um das, was heute in mir vorgeht, wenn ich an diesen Menschen und diese Zeit denke, wiederzugeben.
Als Pirat und König,
wurde die Welt unsicher gemacht,
und so lange Zeit
hat's viel Spass gemacht.
Wars denn lange,
nicht nur bange?
Fehlte mir denn gut,
zuletzt nicht nur der Mut?
Ohne nachzudenken,
immer raus, am morgen schon,
als Pirat und König,
war die Freiheit unser Thron.
Wurde da denn schon geboren,
ein Mensch, ungeschoren,
davon kommt, immerzu,
wer warst du?
Tausend Lügen,
die mir entwischten,
weil ich Aufmerksamkeit wollte,
liess' ich sie zischen.
Sieh mich an,
nimm mich dran,
mehr noch als sein,
fürchte ich es - allein.
Zigarettengeruch im Wind,
die erste Ahnung von Hass?
Weit weit sind wir gekommen,
das wir hassen? Krass..
Ein Stich von Messern,
eine Träne rinnt,
die Augen werden Wässern,
dein Lieblingsspiel beginnt.
Kind du lachst,
wenn du Faxen machst,
ist die Welt schlecht?
Behälst du recht.
Verunstaltest dies liebe Tier,
es fliegt still eine Biene,
und der Spott, er gehört mir,
hass zerreist die Miene.
Wollte doch eigentlich,
nur mal endlich,
auf gleichen Stufen,
deinen Namen rufen.
Versteh! So kann das Lügen nicht enden,
war ich doch so alleine,
schwor mir dann, bis zum Schluss,
das ich nie mehr weine.
Kleines Kind oh,
sei doch froh!
Lieber allein zu zweit,
als alleine weit und breit.
Doch wer aufbegehrt,
der hat schon verloren,
denn deine Tricks sind faul,
kommst davon, ungeschoren.
Aber auch du,
wirst gerichtet im nu,
auf andre Weise?
Ganz still und leise.
Das klassische Stockholsyndrom?
Hing an dir wie die Pest,
obwohl ich dem ein Ende wünschte,
ein Ende, oh so fest.
Kindelein, weine nicht,
sieh da vorne ist schon Licht,
Stromgeblitzt wirst' durchfahren,
und dies als Alptraum dir bewahren.
Strom und Unterwasser da,
war mir dein Gesicht so nah,
allein im Dunklen irgendwo,
sehnte ich mich danach doch so.
Heute denke ich anders,
bin nicht klüger, nur überlegt,
weil es mir doch nichts bringt,
wenn keiner die Vergangenheit rausfegt.
Ich wünsche dir glück,
ein ehrliches Stück,
und das Erkennen,
es soll ein bisschen brennen.
Ein bisschen die Erkenntnis,
das ich dich wohl nie verges'
Schlag um Schlag um Schrei um Träne,
Wort für Wort für Wut und Häme,
Schritt für Schritt für fliehenden Fuss',
vertrauter Fremder, einen Gruss.
Donnerstag, 17. Mai 2018
Wasserpfützenmagie
Heyho heissa!
Na wer war da denn heute bei seiner Betreuerin und hat Medis geholt, mmmmmh??
Doch ganz sicher nicht ich, der Vollidiot vom Dienste, der glaubt, indem er ne runde dumm is, kommt er auf sein Leben klar höhö
Bruh.
Meine Betreuerin meine, sie findet es überaus schön das ich nicht vor ihr davonrenne. (Geht eh schlecht, ich bin scheisse langsam)
UND ICH MÖCHTE ERWÄHNEN DAS SEVI SO EIN UNFASSBAR NIEDLICHER KERL IST AUCH WENN ER MICH DAFÜR JETZT ERSCHLAGEN WÜRDE haha
Ich hab ihm das Gedicht gezeigt und seine Reaktiooonnn omg.
Der Junge ist grossartig.
Ansonsten.. bin ich immer noch halb krank, meine Chefin ist ein abenteuer und arbeit ist öde.
Wobei ich mich ehrlich gesagt nicht so beschweren brauche, aktuell lese ich mehr als das ich arbeite ._.
Sneaky archiveofourown (fanfiction-seite) nebenher aufhaben und einmal querdurch lesen läuft °^°
Ich hab bald die 1000 Manga und damit dann wohl offiziell einen Komplettschaden, yay!
Seiet gesegnet.
Na wer war da denn heute bei seiner Betreuerin und hat Medis geholt, mmmmmh??
Doch ganz sicher nicht ich, der Vollidiot vom Dienste, der glaubt, indem er ne runde dumm is, kommt er auf sein Leben klar höhö
Bruh.
Meine Betreuerin meine, sie findet es überaus schön das ich nicht vor ihr davonrenne. (Geht eh schlecht, ich bin scheisse langsam)
UND ICH MÖCHTE ERWÄHNEN DAS SEVI SO EIN UNFASSBAR NIEDLICHER KERL IST AUCH WENN ER MICH DAFÜR JETZT ERSCHLAGEN WÜRDE haha
Ich hab ihm das Gedicht gezeigt und seine Reaktiooonnn omg.
Der Junge ist grossartig.
Ansonsten.. bin ich immer noch halb krank, meine Chefin ist ein abenteuer und arbeit ist öde.
Wobei ich mich ehrlich gesagt nicht so beschweren brauche, aktuell lese ich mehr als das ich arbeite ._.
Sneaky archiveofourown (fanfiction-seite) nebenher aufhaben und einmal querdurch lesen läuft °^°
Ich hab bald die 1000 Manga und damit dann wohl offiziell einen Komplettschaden, yay!
Seiet gesegnet.
Gedanken.Welt aus Meer 49
Für Severin B.
Mein Zimmernachbar auf Pünt Nord im Oktober/November letzten Jahres.
Wir sind am selben Tag eingetreten und am selben Tag ausgetreten und in den acht Wochen habe ich in Sevi einen Freund gefunden.
auch wenn er Zuviel kifft und Zuviel säuft und Zuwenig über seine Gefühle redet,
so ist er doch einer der emotionalsten Menschen die ich durfte kennenlernen.
Es war für mich eine ehre, Vertraute für jemanden zu sein, der sonst niemanden an sich ranlässt.
Und er hat mir ein Piratenplüschtier geschenkt "weil der dich vor deinen Ängsten beschützt".
Oh mein Gott, das war SO süss!! (Und eine relativ dumme Geschichte als Ganzes betrachtet, bedenkt man doch das ich erst n Monat später erfahren habe das es von Sevi ist. Aber das bleibt mein Geheimnis und das derer, die Anwesend waren haha)
Wenn Nachts die Schatten,
den Wänden entlang kriechen,
und die Gedanken getränkt
in Angst dahinsiechen.
Wenn die Wut im Kopf
grad überläuft,
und die Wand der Faust,
in die Falle läuft.
Dann höre, mein Freund,
ich singe dir,
ein Schlaflied grad,
wo ich bin von hier.
Auch meine Seele,
ist nicht Schuldenrein,
fürchte dich nicht,
vor dem ehrlich sein.
Denn Fehler weisst du,
wir können sie vergeben,
und auch du kannst
den Sommer erleben.
Ein Pirat im Schrank,
er soll mich beschützen,
jagt meine Ängste fort,
soll mir nützen.
Und genau so,
hast auch du dir,
den Frieden verdient,
glaube mir.
Die Dämonen
die dort oben,
in deinem Kopf,
schreien und toben.
Sie werden still,
wollen doch nur,
das du sie beachtest,
in einer Tour.
Es ist nicht schwach,
zu sagen: Hey ich bin traurig,
es ist stark,
erscheint's dir auch schaurig.
Mein Freund, wann immer,
du nicht mehr weisst,
wohin mit dir,
der Geduldsfaden reisst.
Wisse, das ich
stehe genau hier,
wo auch immer du mich brauchst,
hinter- neben- vor dir;
Mein Zimmernachbar auf Pünt Nord im Oktober/November letzten Jahres.
Wir sind am selben Tag eingetreten und am selben Tag ausgetreten und in den acht Wochen habe ich in Sevi einen Freund gefunden.
auch wenn er Zuviel kifft und Zuviel säuft und Zuwenig über seine Gefühle redet,
so ist er doch einer der emotionalsten Menschen die ich durfte kennenlernen.
Es war für mich eine ehre, Vertraute für jemanden zu sein, der sonst niemanden an sich ranlässt.
Und er hat mir ein Piratenplüschtier geschenkt "weil der dich vor deinen Ängsten beschützt".
Oh mein Gott, das war SO süss!! (Und eine relativ dumme Geschichte als Ganzes betrachtet, bedenkt man doch das ich erst n Monat später erfahren habe das es von Sevi ist. Aber das bleibt mein Geheimnis und das derer, die Anwesend waren haha)
Wenn Nachts die Schatten,
den Wänden entlang kriechen,
und die Gedanken getränkt
in Angst dahinsiechen.
Wenn die Wut im Kopf
grad überläuft,
und die Wand der Faust,
in die Falle läuft.
Dann höre, mein Freund,
ich singe dir,
ein Schlaflied grad,
wo ich bin von hier.
Auch meine Seele,
ist nicht Schuldenrein,
fürchte dich nicht,
vor dem ehrlich sein.
Denn Fehler weisst du,
wir können sie vergeben,
und auch du kannst
den Sommer erleben.
Ein Pirat im Schrank,
er soll mich beschützen,
jagt meine Ängste fort,
soll mir nützen.
Und genau so,
hast auch du dir,
den Frieden verdient,
glaube mir.
Die Dämonen
die dort oben,
in deinem Kopf,
schreien und toben.
Sie werden still,
wollen doch nur,
das du sie beachtest,
in einer Tour.
Es ist nicht schwach,
zu sagen: Hey ich bin traurig,
es ist stark,
erscheint's dir auch schaurig.
Mein Freund, wann immer,
du nicht mehr weisst,
wohin mit dir,
der Geduldsfaden reisst.
Wisse, das ich
stehe genau hier,
wo auch immer du mich brauchst,
hinter- neben- vor dir;
Gedanken.Welt aus Meer 48
Für "anima" aka. Alexandra B.
Die Leitern des ersten Selbstmordforums in das ich je geraten bin,
die mir die Aufgabe als Moderator übergeben hat mit jungen 17 Jahren,
die sich nie gescheut hat mir fadengrad verbal eine reinzuhauen wenn ich ein Idiot war,
was ihr Lob dafür umso wertvoller gemacht hat.
Die nach all den Jahren ihr Vertrauen immer noch in mich setzt und mich, obwohl zwischenzeitlich das komplette Team rausgeflogen ist in einer Rage-Aktion von ihr, immer noch als Moderator behalten hat.
Die mir sogar ihre Accountdaten anvertraut hat als sie in Klinik war damit ich im Notfall Zugriff habe auf alles.
Vielleicht ist das von Aussen nicht so verständlich,
aber für mein junges, 17 jähriges, sehr unsicheres Ich war es der Oberhammer, dass eine Mit-Dreissigerin die so unglaublich selbstbewusst ist, ihr Leben ziemlich im Griff hat trotz all ihrer Diagnosen und nebenher noch erfolgreich ein Forum führt (das übrigens absichtlich Selbstmordforum heisst, weil dann all die Leute, die sich das Leben nehmen wollen dahin gehen, von ihren Absichten schreiben und sie - anima - diese dann melden kann) mich einfach so zum Teammitglied ernennt.
Und irgendwie kann ich das bis heute nicht wirklich glauben.
Ein junger
Mensch
mit Sorge und Not
so kam
ich
bereit für
den
Tod,
in jen's Forum
und mit
jedem
Wort,
wurd mir
dein Forum
mehr und mehr
zu einem
sich'ren Ort.
Als junger
Mensch ohne
Vertrauen in
mich,
schrieb ich immer
weiter
täglich.
Ein Tagebuch
wo so
viel gejammert,
hab ich mich
an
all das geklammert.
Und inmitten
von all
dem Chaos,
hast
du
mich
gesehen und
ein bisschen gelacht,
über meine
Naivität und
mein junges Sein,
und doch
hast du mich
zum Vertrauten gemacht.
"Ich will dir
Selbstvertrauen
geben"
und vielleicht noch
einen Grund zum
Leben.
Und so einfach,
von diesem Tage,
hat' ich
plötzlich
eine Auf
Gabe.
Hab ich erkannt
in all
dem Gewühle,
ich kann doch
was, kann
ich
das, reichen
meine Gefühle?
Und auch wenn
ich
noch nach
Jahren
nun schon, immer noch
bin ein
Idiot,
so werde ich
doch immer
in Ehren halten, dein
Vertrauen in
meiner Not.
Dein Vertrauen in
mich,
hatte ich es doch
nicht,
und das du aushaltest,
mein
Gedicht,
obwohl es doch
nicht
ganz so
schön.
Und wenn
ich irgendwann
doch
noch untergehe
dann werde ich mich sicher,
erinnern;
das du konntest
etwas Gutes in
mir
sehen;
Die Leitern des ersten Selbstmordforums in das ich je geraten bin,
die mir die Aufgabe als Moderator übergeben hat mit jungen 17 Jahren,
die sich nie gescheut hat mir fadengrad verbal eine reinzuhauen wenn ich ein Idiot war,
was ihr Lob dafür umso wertvoller gemacht hat.
Die nach all den Jahren ihr Vertrauen immer noch in mich setzt und mich, obwohl zwischenzeitlich das komplette Team rausgeflogen ist in einer Rage-Aktion von ihr, immer noch als Moderator behalten hat.
Die mir sogar ihre Accountdaten anvertraut hat als sie in Klinik war damit ich im Notfall Zugriff habe auf alles.
Vielleicht ist das von Aussen nicht so verständlich,
aber für mein junges, 17 jähriges, sehr unsicheres Ich war es der Oberhammer, dass eine Mit-Dreissigerin die so unglaublich selbstbewusst ist, ihr Leben ziemlich im Griff hat trotz all ihrer Diagnosen und nebenher noch erfolgreich ein Forum führt (das übrigens absichtlich Selbstmordforum heisst, weil dann all die Leute, die sich das Leben nehmen wollen dahin gehen, von ihren Absichten schreiben und sie - anima - diese dann melden kann) mich einfach so zum Teammitglied ernennt.
Und irgendwie kann ich das bis heute nicht wirklich glauben.
Ein junger
Mensch
mit Sorge und Not
so kam
ich
bereit für
den
Tod,
in jen's Forum
und mit
jedem
Wort,
wurd mir
dein Forum
mehr und mehr
zu einem
sich'ren Ort.
Als junger
Mensch ohne
Vertrauen in
mich,
schrieb ich immer
weiter
täglich.
Ein Tagebuch
wo so
viel gejammert,
hab ich mich
an
all das geklammert.
Und inmitten
von all
dem Chaos,
hast
du
mich
gesehen und
ein bisschen gelacht,
über meine
Naivität und
mein junges Sein,
und doch
hast du mich
zum Vertrauten gemacht.
"Ich will dir
Selbstvertrauen
geben"
und vielleicht noch
einen Grund zum
Leben.
Und so einfach,
von diesem Tage,
hat' ich
plötzlich
eine Auf
Gabe.
Hab ich erkannt
in all
dem Gewühle,
ich kann doch
was, kann
ich
das, reichen
meine Gefühle?
Und auch wenn
ich
noch nach
Jahren
nun schon, immer noch
bin ein
Idiot,
so werde ich
doch immer
in Ehren halten, dein
Vertrauen in
meiner Not.
Dein Vertrauen in
mich,
hatte ich es doch
nicht,
und das du aushaltest,
mein
Gedicht,
obwohl es doch
nicht
ganz so
schön.
Und wenn
ich irgendwann
doch
noch untergehe
dann werde ich mich sicher,
erinnern;
das du konntest
etwas Gutes in
mir
sehen;
Montag, 14. Mai 2018
ɹoɹɹıɯ
Lost in you I spend my days,
wondering, whose face
I'm seeing in this silver room,
which is dying, all to soon.
I wonder for how long it will
still be waiting me to fill,
a hole that's shaped like what you see,
but it's so different from the real me.
I do not fit this poor space,
which is running through this maze,
and is crying there alone,
with a smile and with a frown.
I see this figure, supposedly,
is this me, was it meant to be?
I see there this dying frame,
and all I feel is burning shame.
Silver room, oh tell me please,
how this flaming ache to ease.
Tell me, silvery waterdrop,
how do I get you to stop?
Lies are hung upon this wall,
nothing more than a courtesy call,
pictures of what they think I am,
and I'll run as long as I still can.
wondering, whose face
I'm seeing in this silver room,
which is dying, all to soon.
I wonder for how long it will
still be waiting me to fill,
a hole that's shaped like what you see,
but it's so different from the real me.
I do not fit this poor space,
which is running through this maze,
and is crying there alone,
with a smile and with a frown.
I see this figure, supposedly,
is this me, was it meant to be?
I see there this dying frame,
and all I feel is burning shame.
Silver room, oh tell me please,
how this flaming ache to ease.
Tell me, silvery waterdrop,
how do I get you to stop?
Lies are hung upon this wall,
nothing more than a courtesy call,
pictures of what they think I am,
and I'll run as long as I still can.
Gedanken.Welt aus Meer 47
Für Jeremy "Jay" St.
Junge Menschen ohne Ziel,
waren wir als wir und fanden,
unsre Welten niederbrannten,
fehlte doch nicht viel.
Mit Herz und Mut und vielen Worten,
fanden wir schlussendlich,
das leben ist endlich,
standen oft an den Pforten.
Zwischen Whiskey und ein bisschen Streit,
da in diesem kleinen Zimmer,
dacht ich, wird's nicht mehr schlimmer,
stattdessen wurde meine Welt weit.
Hast mich vertraut gemacht mit dir,
dem Gefühl gehört zu werden,
und wollte ich auch ein bisschen sterben,
gefiel es mir doch plötzlich besser hier.
Freund, ich nehme deine Hand,
und meine Wärme soll dir zeigen,
dich in meine Liebe kleiden,
die Liebe die ich in dir fand.
Und werden wir getrennt beim wander'n,
wie Treibgut finden wir zurück,
sind wir doch Teile vom selben Stück,
driften zurück zueinander;
Junge Menschen ohne Ziel,
waren wir als wir und fanden,
unsre Welten niederbrannten,
fehlte doch nicht viel.
Mit Herz und Mut und vielen Worten,
fanden wir schlussendlich,
das leben ist endlich,
standen oft an den Pforten.
Zwischen Whiskey und ein bisschen Streit,
da in diesem kleinen Zimmer,
dacht ich, wird's nicht mehr schlimmer,
stattdessen wurde meine Welt weit.
Hast mich vertraut gemacht mit dir,
dem Gefühl gehört zu werden,
und wollte ich auch ein bisschen sterben,
gefiel es mir doch plötzlich besser hier.
Freund, ich nehme deine Hand,
und meine Wärme soll dir zeigen,
dich in meine Liebe kleiden,
die Liebe die ich in dir fand.
Und werden wir getrennt beim wander'n,
wie Treibgut finden wir zurück,
sind wir doch Teile vom selben Stück,
driften zurück zueinander;
Gedanken.Welt aus Meer 46
Für Patrick K., aka Daydreamer
Für den ich geschrien, geweint und geschrieben habe,
vielleicht finde ich hiermit nun endlich einen Abschluss.
Erinnerst du dich noch?
A song for
our heart is
it enough?
For we are so
far apart won't
it be too rough?
Your voice my
partner through this
moonless night.
In this sunless sky I
found you my
shining knight.
Words upon dreams and
daydreams we had
too many.
Were blinded by our
promises to see but
not to keep any.
And year after year you
dug a hole in
my heart's core.
And now at the end of
your role you
didn't knew what for.
I loved you more than
I ever could say to
you, my dearest friend.
And after all this
time I should begin
to forget your hands?
A burning hole and an aching
heart is what
you left me with.
And as the music I was
hearing begins to fall I know that
I still love you, if I see you again. -If.
Für den ich geschrien, geweint und geschrieben habe,
vielleicht finde ich hiermit nun endlich einen Abschluss.
Erinnerst du dich noch?
A song for
our heart is
it enough?
For we are so
far apart won't
it be too rough?
Your voice my
partner through this
moonless night.
In this sunless sky I
found you my
shining knight.
Words upon dreams and
daydreams we had
too many.
Were blinded by our
promises to see but
not to keep any.
And year after year you
dug a hole in
my heart's core.
And now at the end of
your role you
didn't knew what for.
I loved you more than
I ever could say to
you, my dearest friend.
And after all this
time I should begin
to forget your hands?
A burning hole and an aching
heart is what
you left me with.
And as the music I was
hearing begins to fall I know that
I still love you, if I see you again. -If.
Sommerlaub
"I flirt with suicide,
sometimes it kills the pain"
KoRn | Falling away from me
Okay, also.
Zuallererst möchte ich mich von Herzen bei allen bedanken, die mir direkt und indirekt Unterstützung geboten haben die letzten Tage.
Egal ob ein lieber Kommentar, eine ehrliche Meinung oder einen Futtertag ;P
Ich hab mich wieder ein wenig gefangen.
Also, ich war am Samstag nach langem hin und her trotzdem an der Con.
Und es war.. überraschend banal haha
Nein, es war grundsätzlich schon cool. Die Atmosphäre mit den ganzen Cosplayern und den Events ist echt was Besonderes!
Aber sonst.. es sind ein paar Stände, ein paar viele Leute.. irgendwie hatte ich mehr erwartet. Ich weiss zwar nicht was "mehr", aber.. mehr :D
Hab mich da spontan mit Jil getroffen und war erstmal hart überfordert weil ich nicht wusste wo sie auf mich wartet und sie war mit Freunden unterwegs und ich wär am Liebsten wieder gegangen.
So viele Menschen, so wenig Angeschrieben, so viel Trubel und Lärm waren dann doch.. etwas viel^^
Jil wollte aber auch relativ bald gehen und hat sich dann von ihren Freunden verabschiedet, die irgendeinen Cosplay-Event schauen gehen wollten.
Wir sind noch etwas durch die Hallen gelaufen und haben uns das Zeugs angeguckt.
Die Künstlerstände fand ich sehr toll! Eine mega gute Sache für Newcomer im Comicbereich die da halt ihre Werke verkaufen konnten oder Leseproben verteilt haben. Oder natürlich Artworks verkauft.
Es gab in der Japan-Halle sogar eine Künstlerin, die hat analoge Purikura angeboten haha
Purikura sind diese Fotoautomaten in Japan wo man Fotosticker kriegt die man mit allerlei Filter und Sticker und wat-weiss-ich-denn-noch versehen kann.
Die Ausstellerin hat halt einfach ein Polaroid von einem gemacht und du konntest es auf eine von zwei Pappkarten kleben und mit Sticker und washi-tape verzieren.
Das war cool.
Ansonsten.. joah. Ich werde wohl kein Con-Mensch.
So einmal hin und gucken okay, aber dieses exzessive iCh daRF KeiNe cON verPasSeN is definitiv nichts für mich :'D
Tja, auf dem Rückweg haben wir dann das mit Sebi erfahren und das hat uns ein bisschen umgehauen.
Lustigerweise wissen wir beide nicht was mit so einer Information anfangen und deswegen war die Situation ziemlich awkward.
Aber es hat mir das Sprungbrett geboten sie endlich auf die Sache im September anzusprechen.
Sie hat sich ja einen Tag bevor sie aus der Klinik austreten sollte versucht auf Station das Leben zu nehmen und die Sache ist nur deswegen aufgeflogen weil Yasi und ich zu ihr hoch sind und Yasi ihr Verhalten dann (zu) seltsam fand.
Es war danach.. seltsam zwischen mir und Jil weil ich nicht den Mut hatte sie richtig drauf anzusprechen und sie sich nicht getraut hat, über die Sache zu reden.
Ja, wir sind zwei schöne Idioten^^
Naja.
Auf jeden Fall haben wir es ENDLICH geschafft und es war total unspektakulär und irgendwie waren wir uns danach einig das es sich irgendwie auch so erledigt gehabt hatte.
fml
Der Abend war dann aus verschiedenen Gründen ziemlich furchtbar.
Dafür war der Sonntag okay.
Ich hab fast den ganzen Tag verschlafen, dafür hab ich meiner Betreuerin tatsächlich noch ne Mail geschrieben.
Und ich hab wieder angefangen nebenbei in mein Gedichtenotizenbuch zu kritzeln!
Das letzte datierte Gedicht dadrin is von irgendwann 2011!!
Ganz schön lange her.
Aber ich merke wie GUT das tut!
Von Zwei über Zwanzig-Zeiler ist alles dabei, was auch immer mir grad im Kopf rumschwirrt.
Desweiteren habe ich nach intensivem Überlegen festgestellt, dass ich es doch nicht ganz so scheisse finde, eine Frau zu sein.
Ich meine, eigentlich ist es eher.. es ist mir halt egal.
Es ist mir egal das auf meinem Pass weiblich steht und ich das als solches angebe.
Das es übrigens nach wie vor fast überall nur männlich und weiblich zum auswählen gibt bei Dokumenten und Umfragen und so finde ich immer noch scheisse.
Aber nicht, weil ich persönlich damit nicht zurecht komme, sondern weil es einfach ungeil ist für all die Leute, die sich eben nicht als eines der beiden definieren.
Ich glaube, ich vielerlei Hinsicht habe ich meinen Unmut darüber, das andere Menschen da eingeschränkt sind, so interpretiert das ich persönlich damit dann wohl ein Problem habe.
Was aber nicht wirklich so ist.
Ich finde es einfach ganz generell scheisse^^
Ich bin auch nach wie vor ungern ein Schubladenmensch und will mir die Freitheit beibehalten, meine Binder zu tragen wann und wo ich das will, und dazu vielleicht direkt meinen Mini mit Strümpfen.
Ich will die Freiheit, jederzeit das zu tragen was ich will. Punkt.
Ein bisschen fürchte ich mich davor, dass ich nun gebasht werde weil ich quasi "zurückkrebse" was das ganze Genderdingens angeht^^
Aber ich... empfinde es eigentlich eher als eine Reise, ein Entdecken und Erkennen.
Ich weiss jetzt eher, was ich will und fühle mich wohler.
Und ich denke da ist das okay.
sometimes it kills the pain"
KoRn | Falling away from me
Okay, also.
Zuallererst möchte ich mich von Herzen bei allen bedanken, die mir direkt und indirekt Unterstützung geboten haben die letzten Tage.
Egal ob ein lieber Kommentar, eine ehrliche Meinung oder einen Futtertag ;P
Ich hab mich wieder ein wenig gefangen.
Also, ich war am Samstag nach langem hin und her trotzdem an der Con.
Und es war.. überraschend banal haha
Nein, es war grundsätzlich schon cool. Die Atmosphäre mit den ganzen Cosplayern und den Events ist echt was Besonderes!
Aber sonst.. es sind ein paar Stände, ein paar viele Leute.. irgendwie hatte ich mehr erwartet. Ich weiss zwar nicht was "mehr", aber.. mehr :D
Hab mich da spontan mit Jil getroffen und war erstmal hart überfordert weil ich nicht wusste wo sie auf mich wartet und sie war mit Freunden unterwegs und ich wär am Liebsten wieder gegangen.
So viele Menschen, so wenig Angeschrieben, so viel Trubel und Lärm waren dann doch.. etwas viel^^
Jil wollte aber auch relativ bald gehen und hat sich dann von ihren Freunden verabschiedet, die irgendeinen Cosplay-Event schauen gehen wollten.
Wir sind noch etwas durch die Hallen gelaufen und haben uns das Zeugs angeguckt.
Die Künstlerstände fand ich sehr toll! Eine mega gute Sache für Newcomer im Comicbereich die da halt ihre Werke verkaufen konnten oder Leseproben verteilt haben. Oder natürlich Artworks verkauft.
Es gab in der Japan-Halle sogar eine Künstlerin, die hat analoge Purikura angeboten haha
Purikura sind diese Fotoautomaten in Japan wo man Fotosticker kriegt die man mit allerlei Filter und Sticker und wat-weiss-ich-denn-noch versehen kann.
Die Ausstellerin hat halt einfach ein Polaroid von einem gemacht und du konntest es auf eine von zwei Pappkarten kleben und mit Sticker und washi-tape verzieren.
Das war cool.
Ansonsten.. joah. Ich werde wohl kein Con-Mensch.
So einmal hin und gucken okay, aber dieses exzessive iCh daRF KeiNe cON verPasSeN is definitiv nichts für mich :'D
Tja, auf dem Rückweg haben wir dann das mit Sebi erfahren und das hat uns ein bisschen umgehauen.
Lustigerweise wissen wir beide nicht was mit so einer Information anfangen und deswegen war die Situation ziemlich awkward.
Aber es hat mir das Sprungbrett geboten sie endlich auf die Sache im September anzusprechen.
Sie hat sich ja einen Tag bevor sie aus der Klinik austreten sollte versucht auf Station das Leben zu nehmen und die Sache ist nur deswegen aufgeflogen weil Yasi und ich zu ihr hoch sind und Yasi ihr Verhalten dann (zu) seltsam fand.
Es war danach.. seltsam zwischen mir und Jil weil ich nicht den Mut hatte sie richtig drauf anzusprechen und sie sich nicht getraut hat, über die Sache zu reden.
Ja, wir sind zwei schöne Idioten^^
Naja.
Auf jeden Fall haben wir es ENDLICH geschafft und es war total unspektakulär und irgendwie waren wir uns danach einig das es sich irgendwie auch so erledigt gehabt hatte.
fml
Der Abend war dann aus verschiedenen Gründen ziemlich furchtbar.
Dafür war der Sonntag okay.
Ich hab fast den ganzen Tag verschlafen, dafür hab ich meiner Betreuerin tatsächlich noch ne Mail geschrieben.
Und ich hab wieder angefangen nebenbei in mein Gedichtenotizenbuch zu kritzeln!
Das letzte datierte Gedicht dadrin is von irgendwann 2011!!
Ganz schön lange her.
Aber ich merke wie GUT das tut!
Von Zwei über Zwanzig-Zeiler ist alles dabei, was auch immer mir grad im Kopf rumschwirrt.
Desweiteren habe ich nach intensivem Überlegen festgestellt, dass ich es doch nicht ganz so scheisse finde, eine Frau zu sein.
Ich meine, eigentlich ist es eher.. es ist mir halt egal.
Es ist mir egal das auf meinem Pass weiblich steht und ich das als solches angebe.
Das es übrigens nach wie vor fast überall nur männlich und weiblich zum auswählen gibt bei Dokumenten und Umfragen und so finde ich immer noch scheisse.
Aber nicht, weil ich persönlich damit nicht zurecht komme, sondern weil es einfach ungeil ist für all die Leute, die sich eben nicht als eines der beiden definieren.
Ich glaube, ich vielerlei Hinsicht habe ich meinen Unmut darüber, das andere Menschen da eingeschränkt sind, so interpretiert das ich persönlich damit dann wohl ein Problem habe.
Was aber nicht wirklich so ist.
Ich finde es einfach ganz generell scheisse^^
Ich bin auch nach wie vor ungern ein Schubladenmensch und will mir die Freitheit beibehalten, meine Binder zu tragen wann und wo ich das will, und dazu vielleicht direkt meinen Mini mit Strümpfen.
Ich will die Freiheit, jederzeit das zu tragen was ich will. Punkt.
Ein bisschen fürchte ich mich davor, dass ich nun gebasht werde weil ich quasi "zurückkrebse" was das ganze Genderdingens angeht^^
Aber ich... empfinde es eigentlich eher als eine Reise, ein Entdecken und Erkennen.
Ich weiss jetzt eher, was ich will und fühle mich wohler.
Und ich denke da ist das okay.
Sonntag, 13. Mai 2018
Happy Mother's Day
Thank you for your life,
and thank you for creating mine,
thanks for letting it shine,
even in dark days.
Thank you for believin' in me,
and thank you for bein' able to see,
the good when I was bad throughout.
Thanks for lettin' me in,
with all my flaws and every sin,
thank you for showin' me how to win,
even when I lost.
Thanks for your advice,
thanks for being wise.
I'm grateful for those eyes,
you gave me, shining blue.
All in all I know,
without the need to show,
that in your heart I glow,
and I feel this warming flow,
of the love you gave to me.
Thank you for your life,
and, thanks for creatin' mine.
You tried hard to let me shine,
I promise, one day, I'll be fine.
and thank you for creating mine,
thanks for letting it shine,
even in dark days.
Thank you for believin' in me,
and thank you for bein' able to see,
the good when I was bad throughout.
Thanks for lettin' me in,
with all my flaws and every sin,
thank you for showin' me how to win,
even when I lost.
Thanks for your advice,
thanks for being wise.
I'm grateful for those eyes,
you gave me, shining blue.
All in all I know,
without the need to show,
that in your heart I glow,
and I feel this warming flow,
of the love you gave to me.
Thank you for your life,
and, thanks for creatin' mine.
You tried hard to let me shine,
I promise, one day, I'll be fine.
Samstag, 12. Mai 2018
✞ milagro ✞
Ich will mir von der Seele schreiben, dass Jil und ich heute auf dem Nachhauseweg von Basel erfahren haben, dass sich Sebi, der 8 Wochen mit uns auf Station gewesen war, am Mittwoch das Leben genommen hat.
Es ist.. traurig und es tut auch ein ganz klein bisschen weh, aber es ist.. okay.
Wer wüsste denn besser als wir, dass es in diesem Moment für ihn wohl einfach keinen anderen Weg mehr gab.
Und ich möchte ein bisschen für ihn weinen und mich ein bisschen an diesen Menschen erinnern,
als der er mir im Juli und August begegnet ist.
An einen Raum voll mit Lachen und furchtbar schlechtem Englisch,
an diese hellen Augen und dieses schöne Gesicht.
An seine sehr laute Stimme und seine sehr grosse Verzweiflung.
Wie er strahlen konnte, so richtig von innen heraus, und wie er es regnen lassen konnte im ganzen Haus.
Wie er mit Lea zusammen immer Kreuzworträtsel gelöst hat.
Ich will mich an den Sebi erinnern der mir von seinem Geliebten in Kolumbien erzählt hat,
den er nicht mehr wiedersehen kann, weil seine Mutter nicht damit klarkommt das ihr Sohn schwul ist, und weil es so weit weg ist und keiner das Land verlassen kann.
An den Menschen, der im Stockkampf so zu sich selber gefunden und in jedem was Gutes hat entdecken können.
Ich möchte mir für einen Moment an einen Menschen erinnern, mit dem ich ein kleines Stücken meines und seines Weges gegangen bin, bevor wir uns an der nächsten Gabelung wieder getrennt haben.
Grad so, als wäre die Zeit gekommen.
Ein bisschen frage ich mich, ob es okay ist, dass ich es zwar traurig finde, aber nicht so richtig.. tragisch-betroffen bin.
Weil ich ihn im Prinzip kaum kannte, kein Kontakt bestand.
Und trotzdem will ich einen Moment innehalten und kurz an ihn denken.
Das ist für dich.
Es ist.. traurig und es tut auch ein ganz klein bisschen weh, aber es ist.. okay.
Wer wüsste denn besser als wir, dass es in diesem Moment für ihn wohl einfach keinen anderen Weg mehr gab.
Und ich möchte ein bisschen für ihn weinen und mich ein bisschen an diesen Menschen erinnern,
als der er mir im Juli und August begegnet ist.
An einen Raum voll mit Lachen und furchtbar schlechtem Englisch,
an diese hellen Augen und dieses schöne Gesicht.
An seine sehr laute Stimme und seine sehr grosse Verzweiflung.
Wie er strahlen konnte, so richtig von innen heraus, und wie er es regnen lassen konnte im ganzen Haus.
Wie er mit Lea zusammen immer Kreuzworträtsel gelöst hat.
Ich will mich an den Sebi erinnern der mir von seinem Geliebten in Kolumbien erzählt hat,
den er nicht mehr wiedersehen kann, weil seine Mutter nicht damit klarkommt das ihr Sohn schwul ist, und weil es so weit weg ist und keiner das Land verlassen kann.
An den Menschen, der im Stockkampf so zu sich selber gefunden und in jedem was Gutes hat entdecken können.
Ich möchte mir für einen Moment an einen Menschen erinnern, mit dem ich ein kleines Stücken meines und seines Weges gegangen bin, bevor wir uns an der nächsten Gabelung wieder getrennt haben.
Grad so, als wäre die Zeit gekommen.
Ein bisschen frage ich mich, ob es okay ist, dass ich es zwar traurig finde, aber nicht so richtig.. tragisch-betroffen bin.
Weil ich ihn im Prinzip kaum kannte, kein Kontakt bestand.
Und trotzdem will ich einen Moment innehalten und kurz an ihn denken.
Das ist für dich.
Freitag, 11. Mai 2018
It's such a wonderful, wonderful life
Ich hab grad ne echt beschissene Zeit.
Ich habe die letzten Wochen einige Fehler gemacht, die sich jetzt wohl rächen^^
Zum einen habe ich aufgehört meine Medis zu nehmen.
Irgendwie.. hab ichs teilweise einfach immer vergessen und irgendwann hatte ich dann halt auch keine mehr.
Und ja, das hängt mit der zweiten Dummheit zusammen.
Ich war seit zwei Wochen (oder so?) nicht mehr in der Therapie.
Am Anfang gabs einfach ne Terminkollision, dann hab ich einen Termin vergessen und ja.. dann hat das eine zum anderen geführt und die letzte Woche hab ich damit verbracht, geflissentlich die Mails meiner Betreuerin zu ignorieren.
Es ist nicht so das ich.. nicht hin gehen will oder so. Vielleicht ein bisschen, eher.. es schwankt zwischen "Ach komm, das schaffste auch ohne" und "Ach komm, das schaffste doch selbst mit nicht".
Es macht mich traurig und wütend und hilflos das ich schon so lange Tag für Tag für fucking Tag versuche, dass alles besser wird.
Das ich Therapiestunde um Therapiestunde und mittlerweile 6 Klinikaufenthalte hinter mir habe und es IMMER NOCH NICHT GUT IST.
Ja, klar, es wird manchmal besser.
Aber es wird dann auch wieder schlechter.
Es ist nicht wie einer Erkältung oder einem gebrochenen Bein,
wo es Fortschritte gibt, Heilung und dann biste wieder gesund.
Es ist ein Auf udn Ab und Hin und Her und der beste Tag deines Lebens kann in einer Sekunde zum beschissensten Tag deines Lebens werden.
Und das völlig ohne Auslöser.
Ich war heute so glücklich.
Ich war mit Jil unterwegs, wir haben Bubble Tea getrunken (ich hatte zum ersten mal "richtigen" Bubble Tea und er ist eklig af), wir waren im Jeeg und im Yumihana in Zürich, wir haben ganz viel geredet und gelacht und rumgealbert, wir haben Fotos gemacht und sind nach Winterthur gefahren.
Ich habe mir spontan ein Ticket für die Fantasy Basel gekauft und Jil hat für mich im Metro ein Kleid ausgesucht mit Strümpfen das ich da trag kann,
ich habe mich unglaublich gefreut darauf, meine erste Convention!!
Ich war froh weil ich mit Jil unterwegs sein konnte, weil es ihr grade sehr gut geht und sie grade nicht sterben will.
Sie hat mir von der Torte erzählt, die sie heute gemacht hat (sie ist Konditorin) und wie ihre Chefin sie gelobt hat,
ich habe ihr erzählt das ich jetzt auf 55% bin und das zwar hart aber machbar ist.
Und trotzdem sitze ich jetzt da und denk mir das ich morgen vielleicht gar nicht hingehe weil ich diese Welt nicht ertrage und weil ich mich den Leuten nicht zumuten will,
dass ich mich lieber verkrieche und über meinen Tod nachdenke.
Als ich zurückgekommen bin heute Abend hat mir der eine Pfleger gesagt, dass er die Küche heute wieder aufräumen musste und den gemeinsamen Kühlschrank weil das total dreckig war,
und obwohl ich nichts dafür kann fühle ich mich verantwortlich weil ich ja auch hier wohne und es auch auf mich ein schlechtes Licht wirft.
Ich überlege, meiner Betreuerin eine Mail zu schreiben und ihr zu erklären das ich ein Problem damit habe das sie per September gekündigt hat, weil ich mich im Stich gelassen fühle obwohl das kompletter Bullshit ist, dass es für so schwierig ist wen neues zu suchen weil ich denk Menschen nicht vertrauen kann, egal wie sehr ich versuche, weil ich mir sicher bin das mich auch Therapeuten alle verurteilen für das was ich bin und tue und denke und deswegen nicht reden kann wenn ich vor ihnen stehe.
Dass ich nicht weiss wie damit umgehen und das ich das dumm finde.
Aber ich fürchte mich davor das sie das dumm findet und mit dann direkt schon rauswirft weil ich eine unangebrachte emotionale Bindung zu ihr aufgebaut habe.
Ich möchte gerne in die Welt hinausschreien das alles so scheisse ist und dass die Welt mir antwortet.
Ich wünschte ich würde von den Menschen die mir wirklich wichtig sind häufiger was hören ohne das ich ein gespräch iniziieren muss obwohl ich weiss das ich unfair bin weil sich halt nicht alles um mich drehen kann,
ich will mich selber bestrafen für diese Gedanken und weil ich so egoistisch bin.
Ich weiss die Klingen liegen unter der Wäsche im Bad aber ich will das richtige tun,
auch wenn ich grade nicht weiss was denn jetzt grade richtig ist.
Ich versuche an Oninjo zu denken und an sein weiches Fell und wie schön die Welt von seinem Rücken aus ausschaut, aber dann muss ich daran denken das ich mich ja eigentlich diesem Tier gar nicht zumuten sollte und das ich dieses Glück gar nicht verdiene.
Ich sitze vor den Kommentare der Merch-Verschenkaktion und sehe Menschen die sich freuen und sich bedanken und ich fühle mich absolut leer weil das alles an mir abprallt wie von einem Eisenharnisch weil ich Gutes nicht zulassen kann, dass ich mich dafür hasse weil ich nach all der Zeit doch weiter sein sollte.
Mir fällt ein wie weit ich hinter all den Menschen herhinke die ich liebe weil sie einen normalen Kopf haben oder aber was tun dafür einen zu kriegen und nicht wie ich dasitzen und heulen.
Und ich will im Boden versinken wenn ich daran denke das ich all das eigentlich gar nicht aufschreiben sollte weil es nicht produktiv ist und mir nicht weiterhilft, aber ich es einfach muss weil ich sonst durchdrehe.
Ich habe die letzten Wochen einige Fehler gemacht, die sich jetzt wohl rächen^^
Zum einen habe ich aufgehört meine Medis zu nehmen.
Irgendwie.. hab ichs teilweise einfach immer vergessen und irgendwann hatte ich dann halt auch keine mehr.
Und ja, das hängt mit der zweiten Dummheit zusammen.
Ich war seit zwei Wochen (oder so?) nicht mehr in der Therapie.
Am Anfang gabs einfach ne Terminkollision, dann hab ich einen Termin vergessen und ja.. dann hat das eine zum anderen geführt und die letzte Woche hab ich damit verbracht, geflissentlich die Mails meiner Betreuerin zu ignorieren.
Es ist nicht so das ich.. nicht hin gehen will oder so. Vielleicht ein bisschen, eher.. es schwankt zwischen "Ach komm, das schaffste auch ohne" und "Ach komm, das schaffste doch selbst mit nicht".
Es macht mich traurig und wütend und hilflos das ich schon so lange Tag für Tag für fucking Tag versuche, dass alles besser wird.
Das ich Therapiestunde um Therapiestunde und mittlerweile 6 Klinikaufenthalte hinter mir habe und es IMMER NOCH NICHT GUT IST.
Ja, klar, es wird manchmal besser.
Aber es wird dann auch wieder schlechter.
Es ist nicht wie einer Erkältung oder einem gebrochenen Bein,
wo es Fortschritte gibt, Heilung und dann biste wieder gesund.
Es ist ein Auf udn Ab und Hin und Her und der beste Tag deines Lebens kann in einer Sekunde zum beschissensten Tag deines Lebens werden.
Und das völlig ohne Auslöser.
Ich war heute so glücklich.
Ich war mit Jil unterwegs, wir haben Bubble Tea getrunken (ich hatte zum ersten mal "richtigen" Bubble Tea und er ist eklig af), wir waren im Jeeg und im Yumihana in Zürich, wir haben ganz viel geredet und gelacht und rumgealbert, wir haben Fotos gemacht und sind nach Winterthur gefahren.
Ich habe mir spontan ein Ticket für die Fantasy Basel gekauft und Jil hat für mich im Metro ein Kleid ausgesucht mit Strümpfen das ich da trag kann,
ich habe mich unglaublich gefreut darauf, meine erste Convention!!
Ich war froh weil ich mit Jil unterwegs sein konnte, weil es ihr grade sehr gut geht und sie grade nicht sterben will.
Sie hat mir von der Torte erzählt, die sie heute gemacht hat (sie ist Konditorin) und wie ihre Chefin sie gelobt hat,
ich habe ihr erzählt das ich jetzt auf 55% bin und das zwar hart aber machbar ist.
Und trotzdem sitze ich jetzt da und denk mir das ich morgen vielleicht gar nicht hingehe weil ich diese Welt nicht ertrage und weil ich mich den Leuten nicht zumuten will,
dass ich mich lieber verkrieche und über meinen Tod nachdenke.
Als ich zurückgekommen bin heute Abend hat mir der eine Pfleger gesagt, dass er die Küche heute wieder aufräumen musste und den gemeinsamen Kühlschrank weil das total dreckig war,
und obwohl ich nichts dafür kann fühle ich mich verantwortlich weil ich ja auch hier wohne und es auch auf mich ein schlechtes Licht wirft.
Ich überlege, meiner Betreuerin eine Mail zu schreiben und ihr zu erklären das ich ein Problem damit habe das sie per September gekündigt hat, weil ich mich im Stich gelassen fühle obwohl das kompletter Bullshit ist, dass es für so schwierig ist wen neues zu suchen weil ich denk Menschen nicht vertrauen kann, egal wie sehr ich versuche, weil ich mir sicher bin das mich auch Therapeuten alle verurteilen für das was ich bin und tue und denke und deswegen nicht reden kann wenn ich vor ihnen stehe.
Dass ich nicht weiss wie damit umgehen und das ich das dumm finde.
Aber ich fürchte mich davor das sie das dumm findet und mit dann direkt schon rauswirft weil ich eine unangebrachte emotionale Bindung zu ihr aufgebaut habe.
Ich möchte gerne in die Welt hinausschreien das alles so scheisse ist und dass die Welt mir antwortet.
Ich wünschte ich würde von den Menschen die mir wirklich wichtig sind häufiger was hören ohne das ich ein gespräch iniziieren muss obwohl ich weiss das ich unfair bin weil sich halt nicht alles um mich drehen kann,
ich will mich selber bestrafen für diese Gedanken und weil ich so egoistisch bin.
Ich weiss die Klingen liegen unter der Wäsche im Bad aber ich will das richtige tun,
auch wenn ich grade nicht weiss was denn jetzt grade richtig ist.
Ich versuche an Oninjo zu denken und an sein weiches Fell und wie schön die Welt von seinem Rücken aus ausschaut, aber dann muss ich daran denken das ich mich ja eigentlich diesem Tier gar nicht zumuten sollte und das ich dieses Glück gar nicht verdiene.
Ich sitze vor den Kommentare der Merch-Verschenkaktion und sehe Menschen die sich freuen und sich bedanken und ich fühle mich absolut leer weil das alles an mir abprallt wie von einem Eisenharnisch weil ich Gutes nicht zulassen kann, dass ich mich dafür hasse weil ich nach all der Zeit doch weiter sein sollte.
Mir fällt ein wie weit ich hinter all den Menschen herhinke die ich liebe weil sie einen normalen Kopf haben oder aber was tun dafür einen zu kriegen und nicht wie ich dasitzen und heulen.
Und ich will im Boden versinken wenn ich daran denke das ich all das eigentlich gar nicht aufschreiben sollte weil es nicht produktiv ist und mir nicht weiterhilft, aber ich es einfach muss weil ich sonst durchdrehe.
dismiss
run, run little girl,
see the world twist and twirl,
see how dark it is for real,
when you're brave enough to feel.
your world is filled with flowers,
with laugther and all those fake powers,
those invalid dreams of you,
and you're barely pulling through.
this little happy flame you see,
wasn't really meant to be,
for it was built upon illusions,
will you ever find solutions?
run, run, little me,
there was enough time to see,
you moved along the wrong way,
close your eyes and pray.
see the world twist and twirl,
see how dark it is for real,
when you're brave enough to feel.
your world is filled with flowers,
with laugther and all those fake powers,
those invalid dreams of you,
and you're barely pulling through.
this little happy flame you see,
wasn't really meant to be,
for it was built upon illusions,
will you ever find solutions?
run, run, little me,
there was enough time to see,
you moved along the wrong way,
close your eyes and pray.
Donnerstag, 10. Mai 2018
Gedanken.Welt aus Meer 45
Für Anna N.
Das ist bisher das einzige Gedicht das quasi nur aus dem "Zwischen den Zeilen" besteht.
Aber ich glaube, dass zeigt auch sehr gut, dass ich, schon früher, ganz viele Dinge nie hab sagen oder ausdrücken können ihr gegenüber und deswegen logischerweise oft ziemlich falsch verstanden wurde.
Ich habe mich daran erinnert wie ich einmal heimlich morgens um.. zwei oder heimlich ins Handy meines Vaters geschaut hab ob Anna ihm eine SMS geschrieben hat, weil sie nicht nach Hause gekommen war.
Natürlich hab ich den Ärger des Jahrhunderts gekriegt dafür, aber geschafft zu sagen, dass ich mir einfach nur totale Sorgen gemacht habe, hab ich auch nicht^^'
Ich war da.. 13, oder so? idk?
Ein anderes Mal hab ich ihr ein sehr böses Gedicht geschrieben im Bezug auf Alkohol, da war ich auch 12 oder 13, und ja.. wenn ich mir heute durchlese was ich da geschrieben habe, holy fuck, das klingt echt hart böse. Dabei war das komplett anders gemeint, aber ich musste es ja unbedingt so rum formulieren.. oh gott :')
Ja.. auf jeden Fall.. hoffe ich, dass doch ein bisschen rüberkommt, was ich versucht habe in diese Zeilen zu legen.
Lauter Trommelschlag, ein Herz,
schickte ich doch himmelwärts,
1000 und grad einmal noch,
behrt' ich deine Blicke doch.
Mit Streit und Wut und dem Getue,
kam ich doch so nie zur Ruhe,
musste mir doch eingesteh'n,
würd' gern als du durchs Leben geh'n.
Hab geträumt und fast beinah,
schienest du zum greifen nah.
Was du liebst das lasse geh'n,
nur so wirst du es wieder seh'n.
Und so bin ich manch Weg gelaufen,
sammelte Worte, grad zuhaufen.
Lernte, was ich in dir seh',
tut grad nur noch halb so weh.
Hab geträumt und fast beinah,
warst du nun im Traume da.
Und so steh' ich nun vor dir,
als klein's Präsent 'ne Flasche Bier,
das Etikett ein Panzerschrank,
gefüllt mir Reue, Freud' und Dank.
Wachte auf und was ich sah,
warst du, vor mir, nun ganz nah.
Das ist bisher das einzige Gedicht das quasi nur aus dem "Zwischen den Zeilen" besteht.
Aber ich glaube, dass zeigt auch sehr gut, dass ich, schon früher, ganz viele Dinge nie hab sagen oder ausdrücken können ihr gegenüber und deswegen logischerweise oft ziemlich falsch verstanden wurde.
Ich habe mich daran erinnert wie ich einmal heimlich morgens um.. zwei oder heimlich ins Handy meines Vaters geschaut hab ob Anna ihm eine SMS geschrieben hat, weil sie nicht nach Hause gekommen war.
Natürlich hab ich den Ärger des Jahrhunderts gekriegt dafür, aber geschafft zu sagen, dass ich mir einfach nur totale Sorgen gemacht habe, hab ich auch nicht^^'
Ich war da.. 13, oder so? idk?
Ein anderes Mal hab ich ihr ein sehr böses Gedicht geschrieben im Bezug auf Alkohol, da war ich auch 12 oder 13, und ja.. wenn ich mir heute durchlese was ich da geschrieben habe, holy fuck, das klingt echt hart böse. Dabei war das komplett anders gemeint, aber ich musste es ja unbedingt so rum formulieren.. oh gott :')
Ja.. auf jeden Fall.. hoffe ich, dass doch ein bisschen rüberkommt, was ich versucht habe in diese Zeilen zu legen.
Lauter Trommelschlag, ein Herz,
schickte ich doch himmelwärts,
1000 und grad einmal noch,
behrt' ich deine Blicke doch.
Mit Streit und Wut und dem Getue,
kam ich doch so nie zur Ruhe,
musste mir doch eingesteh'n,
würd' gern als du durchs Leben geh'n.
Hab geträumt und fast beinah,
schienest du zum greifen nah.
Was du liebst das lasse geh'n,
nur so wirst du es wieder seh'n.
Und so bin ich manch Weg gelaufen,
sammelte Worte, grad zuhaufen.
Lernte, was ich in dir seh',
tut grad nur noch halb so weh.
Hab geträumt und fast beinah,
warst du nun im Traume da.
Und so steh' ich nun vor dir,
als klein's Präsent 'ne Flasche Bier,
das Etikett ein Panzerschrank,
gefüllt mir Reue, Freud' und Dank.
Wachte auf und was ich sah,
warst du, vor mir, nun ganz nah.
Dienstag, 8. Mai 2018
Gedanken.Welt aus Meer 44
Für Sibylle M.
Die mir jahrelang still zur Seite gestanden hat,
ohne das ich es bemerkte.
Die mich ohne ein Wort in den Arm genommen hat,
an dem Morgen nach Rahels Tod.
Die mit mir heimlich dumme Vortragsthemen getauscht hat,
weil sie wusste, ich schaffs nicht.
Für Sibylle, die, trotzdem sie selber niemals
mit psychischen Erkrankungen in Berührung gekommen war,
so UNFASSBAR VIEL Verständnis und Geduld und Liebe für mich überhatte.
Ich denke mir oft, dass ich ihren support nie so zu schätzen wusste, wie ich hätte sollen.
Ich habe sie sehr sehr lieb.
Mit einem lieben Herz und
einem warmen Wesen,
bist du einfach
da gewesen.
Offenes Buch grad wie
Ebbe und Flut
hab ich in dich
gesehen und sah
du bist gut.
Hast mich gehalten nicht
nur im Geiste wenn ich
um mich selber
kreiste.
Und auch wenn
ich dir nie genug habe
gegeben, nie genug für
dich trug,
so wisse doch
Freund,
wenn du auf der
Suche bist nach einem Schein so
kehre auch du zu
mir heim.
Mit einem lieben Herzen und
einem lieben Wort
bist du auch noch
bis heute, für mich
ein Hort.
Die mir jahrelang still zur Seite gestanden hat,
ohne das ich es bemerkte.
Die mich ohne ein Wort in den Arm genommen hat,
an dem Morgen nach Rahels Tod.
Die mit mir heimlich dumme Vortragsthemen getauscht hat,
weil sie wusste, ich schaffs nicht.
Für Sibylle, die, trotzdem sie selber niemals
mit psychischen Erkrankungen in Berührung gekommen war,
so UNFASSBAR VIEL Verständnis und Geduld und Liebe für mich überhatte.
Ich denke mir oft, dass ich ihren support nie so zu schätzen wusste, wie ich hätte sollen.
Ich habe sie sehr sehr lieb.
Mit einem lieben Herz und
einem warmen Wesen,
bist du einfach
da gewesen.
Offenes Buch grad wie
Ebbe und Flut
hab ich in dich
gesehen und sah
du bist gut.
Hast mich gehalten nicht
nur im Geiste wenn ich
um mich selber
kreiste.
Und auch wenn
ich dir nie genug habe
gegeben, nie genug für
dich trug,
so wisse doch
Freund,
wenn du auf der
Suche bist nach einem Schein so
kehre auch du zu
mir heim.
Mit einem lieben Herzen und
einem lieben Wort
bist du auch noch
bis heute, für mich
ein Hort.
Montag, 7. Mai 2018
Gedanken.Welt aus Meer 43
Für Cem "Alex" G.
Oh holy, Alex und ich hatten echt ein absolutes Auf und Ab in unserer Beziehung zueinander.
Ich habe ihn über das Selbstmordforum kennengelernt (mit.. 17? oder so?) wo ich auch Mark und Chess getroffen hatte.
Er wohnte damals noch in Winterthur, wir waren beide ohne Arbeit und ohne Schule und so verbrachten wir sehr viel Zeit in irgendwelchen Parks in Winti, Lebensmüde und angetrunken.
Mit Alex war ich ein von zwei mal in meinem Leben wirklich hart wasted, von irgend sonem ekligen Bier das wir im Coop gefunden hatten.
Wir haben Bilder in den Kies gezeichnet, mit Obdachlosen Sandwiches getauscht, uns gestritten und das Leben verflucht.
Uns gefragt vom wievielten Stockwerk des Red Tower of Winterthur man wohl springen muss, um zu sterben.
Die Gesellschaft gehasst und dabei tunlichst versucht zu verstecken, das wir eigentlich nur uns selber nicht mochten.
Es war eine bekloppte, fürchterlich dumme aber notwendige Zeit in meinem Leben, denke ich.
Und so sind wir jetzt im Heute, er wohnt immer noch mit seiner Freundin in Amriswil, arbeitet als Buchhalter bei einer Firma und aus den grossen Reden gegen Gesellschaft und die Welt wurde eine leise, traurige Melancholie die in uns mitschwingt.
Ich muss lächeln wenn ich mir den Verlauf unseres Kontaktes so vor Augen führe.
Es war das, was man wohl ein Abenteuer nennen würde.
Aber trotz allem haben wir irgendwie überdauert, uns zusammengerafft und weitergekämpft.
Und holy, wenn ein Mensch jemals wirklich hart um die Freundschaft zu mir gekämpft hat, dann wars Alex.
Und dafür bin ich ihm zutiefst dankbar.
Schau, dort,
in Justizias
Waagenschale,
verzettelten
wir
uns
viele Male.
Verhedderten
uns
in ihrer Binde,
tasteten nach
uns
wie zwei Blinde.
Schau, dort,
grad auf
der Parkbank,
die
Gitarre,
saubergewischt, blitz und
blank.
Mit Krach und
Geschrei,
taten wir
uns
gegenseitig kund,
unsere Herzen,
offen und
wund.
Hey, Alex,
weisst du
noch?
Haben uns
gefunden,
in diesem
Loch.
Weisst du,
von
Herzen,
schätze ich dich,
unsren Weg,
vergesse ich
sicherlich
nicht'.
Hörst du,
Justizia, ihr Schwert,
surrt im
Wind,
wenn sie uns
das Leben,
nimmt.
Legt sie
beide,
auf ihre Waage,
damit ich lerne,
das
Gleichgewicht
ertrage.
Schau, unsre
Leben,
sie wiegen gleich,
sind beide
an
denselben
Erinnerungen reich.
Sind beide,
soweit gekommen,
zusammen,
und
allein'.
Und doch fand'
ich in
dir,
immer ein
Heim.
Sind Diamanten,
über dieser
Landmine, die wir
Leben nannten,
wie oft
ging sie schon hoch,
in all
der
Zeit,
die
wir uns
kannten?
Schau ich
heute
in den Spiegel von
vergangenen Tagen,
will ich mich
glatt selbst
erschlagen.
Aber, und das
ist doch
hier wichtig,
machen wir
auch nicht
alles
richtig,
haben nicht
aufgegeben,
nicht uns, nicht
dich
nicht
mich,
und so treten wir
nun
vor Justizias
Gericht.
Sie schwingt
Schwert,
und Wagge klirrt,
sie lässt
uns
leben,
denn
sie,
niemals irrt.
Oh holy, Alex und ich hatten echt ein absolutes Auf und Ab in unserer Beziehung zueinander.
Ich habe ihn über das Selbstmordforum kennengelernt (mit.. 17? oder so?) wo ich auch Mark und Chess getroffen hatte.
Er wohnte damals noch in Winterthur, wir waren beide ohne Arbeit und ohne Schule und so verbrachten wir sehr viel Zeit in irgendwelchen Parks in Winti, Lebensmüde und angetrunken.
Mit Alex war ich ein von zwei mal in meinem Leben wirklich hart wasted, von irgend sonem ekligen Bier das wir im Coop gefunden hatten.
Wir haben Bilder in den Kies gezeichnet, mit Obdachlosen Sandwiches getauscht, uns gestritten und das Leben verflucht.
Uns gefragt vom wievielten Stockwerk des Red Tower of Winterthur man wohl springen muss, um zu sterben.
Die Gesellschaft gehasst und dabei tunlichst versucht zu verstecken, das wir eigentlich nur uns selber nicht mochten.
Es war eine bekloppte, fürchterlich dumme aber notwendige Zeit in meinem Leben, denke ich.
Und so sind wir jetzt im Heute, er wohnt immer noch mit seiner Freundin in Amriswil, arbeitet als Buchhalter bei einer Firma und aus den grossen Reden gegen Gesellschaft und die Welt wurde eine leise, traurige Melancholie die in uns mitschwingt.
Ich muss lächeln wenn ich mir den Verlauf unseres Kontaktes so vor Augen führe.
Es war das, was man wohl ein Abenteuer nennen würde.
Aber trotz allem haben wir irgendwie überdauert, uns zusammengerafft und weitergekämpft.
Und holy, wenn ein Mensch jemals wirklich hart um die Freundschaft zu mir gekämpft hat, dann wars Alex.
Und dafür bin ich ihm zutiefst dankbar.
Schau, dort,
in Justizias
Waagenschale,
verzettelten
wir
uns
viele Male.
Verhedderten
uns
in ihrer Binde,
tasteten nach
uns
wie zwei Blinde.
Schau, dort,
grad auf
der Parkbank,
die
Gitarre,
saubergewischt, blitz und
blank.
Mit Krach und
Geschrei,
taten wir
uns
gegenseitig kund,
unsere Herzen,
offen und
wund.
Hey, Alex,
weisst du
noch?
Haben uns
gefunden,
in diesem
Loch.
Weisst du,
von
Herzen,
schätze ich dich,
unsren Weg,
vergesse ich
sicherlich
nicht'.
Hörst du,
Justizia, ihr Schwert,
surrt im
Wind,
wenn sie uns
das Leben,
nimmt.
Legt sie
beide,
auf ihre Waage,
damit ich lerne,
das
Gleichgewicht
ertrage.
Schau, unsre
Leben,
sie wiegen gleich,
sind beide
an
denselben
Erinnerungen reich.
Sind beide,
soweit gekommen,
zusammen,
und
allein'.
Und doch fand'
ich in
dir,
immer ein
Heim.
Sind Diamanten,
über dieser
Landmine, die wir
Leben nannten,
wie oft
ging sie schon hoch,
in all
der
Zeit,
die
wir uns
kannten?
Schau ich
heute
in den Spiegel von
vergangenen Tagen,
will ich mich
glatt selbst
erschlagen.
Aber, und das
ist doch
hier wichtig,
machen wir
auch nicht
alles
richtig,
haben nicht
aufgegeben,
nicht uns, nicht
dich
nicht
mich,
und so treten wir
nun
vor Justizias
Gericht.
Sie schwingt
Schwert,
und Wagge klirrt,
sie lässt
uns
leben,
denn
sie,
niemals irrt.
Gedanken.Welt aus Meer 42
Für Miranda G.
Miranda war die erste Freundin, die ich in der Schule gefunden habe.
(Sarina abgezählt, da das eine Brieffreundschaft war)
Und während ich dumm und jung und einfach schlicht unerfahren war mit sozialen Dingen,
war sie ein sehr selbstbestimmter und sehr schwieriger Mensch.
Wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht, in der Schule, privat, eigentlich immer.
Mir hat das unheimlich viel bedeutet, auch, weil ich jemanden hatte, mit dem ich meine Sorgen und Nöte habe teilen können.
Vielleicht war das auch etwas viel gewesen, wer weiss.
Durch eine andere Freundin von Miranda, Linda S. die damals in der sechsten Klasse zu uns gewechselt hat, habe ich erfahren, dass Miranda mich eigentlich gar nie mochte und mich nur als Ersatz gesehen hat bis jemand besseres kam.
Das sie mich eklig und nervig fand und froh war, jetzt nicht mehr mit mir zu tun haben zu müssen.
Das war.. schwierig anzunehmen.
Ich kann die Sache kaum neutral betrachten, der Verrat sitzt doch irgendwie bis heute tief.
Aber trotzdem darf nicht unerwähnt gelassen werden, dass ich ein extrem anhänglicher, extrem unsicherer und extrem anspruchsvoller Freund gewesen war.
Und trotzdem wünschte ich mir, jemand würde mir die Erlaubnis erteilen, sie für das, was passiert ist, zu verachten.
Schwierig.
Ich möchte ich diesem Zusammenhang aber unbedingt Janine G, Mirandas Schwester erwähnen!!
Auch wenn sie zwei Stufen über mir zur Schule ging (oder nur eine? idk) war sie es, die mich zum unterrichten gebracht hat!
Sie hat selber Nachhilfe und Stützunterricht von der Gemeinde aus gegeben, und ich durfte ihr oft dabei zusehen und später auch helfen. Selbst, als die Freundschaft mit Miranda zerbrochen war.
Sie hat mir vieles beigebracht im Umgang mit Schülern, wie ich mich als Nachhilfelehrer organisiere und die do's and don't's.
Wo Miranda meinem Selbstvertrauen einen entscheidenen Schlag nach unten verpasst hat,
hat Janine mir gezeigt, dass ich trotz allem was kann.
Durch sie bin ich dann auch an meine ersten eigenen Schüler gekommen, die ich von ihr übernommen habe, und dafür werde ich ihr ein Leben lang zutiefst dankbar sein!! <3
Aber ja.
Zurück zu Miranda.
Fremder,
oh so schnell,
warst du mir vertraut,
und dein Lachen hell.
Mensch,
mit einem Male,
in deiner Hand,
eine Räucherschale.
Mensch,
kaum deinen Namen gekannt,
hast du mich,
zu deinem Freund ernannt.
Freund,
ich erzähl dir was,
was ganz privates,
das ich nie vergass.
Freund,
ich verrate dir,
ein Geheimniss,
von mir.
Freund,
erinnerst du dich?
An jene Tage,
die Schule und mich?
Freund,
weisst du noch?
Kreuzworträtsel,
das nach Sommer roch.
Freund,
ich war so gerne,
mit zur zusammen,
in der Ferne.
Freund,
manchmal war,
die Ewigkeit,
eine Stunde gar.
Freund,
ein weisses Pferdchen,
und Mario Kart,
ein Balkongärtchen.
Freund,
höre nun,
wusste ich doch,
nicht mehr was tun.
Freund,
warst mir nah'
selbst als ich,
unser Ende sah.
Freund,
hast mir auferlegt,
diese Ketten,
und sie selbst gepflegt.
Freund,
weisst du wie ich rannte?
Als ich erfuhr,
ich bracht' dir Schande.
Freund,
trotz all unsrer Zeit,
war ich dir zuwider,
ein erzwungenes Geleit.
Freund,
hast mich nie gesehen,
wie ich dich sah,
kannst du mich verstehen?
Freund,
mit einem Mal,
warst du weg,
ohne Wahl.
Mein Freund,
oh, grad will ich dir,
sagen, das ich dich hasse,
aber gelingt es mir?
Mensch,
der in meinem Leben stand,
mit einem Bein nur,
und einer Hand.
Mensch,
der mich eklig nannte,
und verweigerte,
dass er mich kannte.
Mensch,
der du neben mir sitzt,
so weit weg,
der Himmel blitzt.
Fremder,
wie kams dazu?
So schnell wie du gekommen,
verschwandest du.
Fremder,
ich erinnere mich,
an Sommertage mit dir,
warm und herrlich.
Und doch, Fremder,
habe ich vergessen,
warum waren wir,
aufeinander versessen?
Fremder,
ich will dich fragen,
darf ich es denn,
kann ich es wagen?
Fremder,
dein Name, ich kenne ihn,
weisst du denn,
wohin wir ziehn?
Fremder,
wer warst du gleich?
Kein Hass, keine Liebe,
dies ist der letzte Streich.
Miranda war die erste Freundin, die ich in der Schule gefunden habe.
(Sarina abgezählt, da das eine Brieffreundschaft war)
Und während ich dumm und jung und einfach schlicht unerfahren war mit sozialen Dingen,
war sie ein sehr selbstbestimmter und sehr schwieriger Mensch.
Wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht, in der Schule, privat, eigentlich immer.
Mir hat das unheimlich viel bedeutet, auch, weil ich jemanden hatte, mit dem ich meine Sorgen und Nöte habe teilen können.
Vielleicht war das auch etwas viel gewesen, wer weiss.
Durch eine andere Freundin von Miranda, Linda S. die damals in der sechsten Klasse zu uns gewechselt hat, habe ich erfahren, dass Miranda mich eigentlich gar nie mochte und mich nur als Ersatz gesehen hat bis jemand besseres kam.
Das sie mich eklig und nervig fand und froh war, jetzt nicht mehr mit mir zu tun haben zu müssen.
Das war.. schwierig anzunehmen.
Ich kann die Sache kaum neutral betrachten, der Verrat sitzt doch irgendwie bis heute tief.
Aber trotzdem darf nicht unerwähnt gelassen werden, dass ich ein extrem anhänglicher, extrem unsicherer und extrem anspruchsvoller Freund gewesen war.
Und trotzdem wünschte ich mir, jemand würde mir die Erlaubnis erteilen, sie für das, was passiert ist, zu verachten.
Schwierig.
Ich möchte ich diesem Zusammenhang aber unbedingt Janine G, Mirandas Schwester erwähnen!!
Auch wenn sie zwei Stufen über mir zur Schule ging (oder nur eine? idk) war sie es, die mich zum unterrichten gebracht hat!
Sie hat selber Nachhilfe und Stützunterricht von der Gemeinde aus gegeben, und ich durfte ihr oft dabei zusehen und später auch helfen. Selbst, als die Freundschaft mit Miranda zerbrochen war.
Sie hat mir vieles beigebracht im Umgang mit Schülern, wie ich mich als Nachhilfelehrer organisiere und die do's and don't's.
Wo Miranda meinem Selbstvertrauen einen entscheidenen Schlag nach unten verpasst hat,
hat Janine mir gezeigt, dass ich trotz allem was kann.
Durch sie bin ich dann auch an meine ersten eigenen Schüler gekommen, die ich von ihr übernommen habe, und dafür werde ich ihr ein Leben lang zutiefst dankbar sein!! <3
Aber ja.
Zurück zu Miranda.
Fremder,
oh so schnell,
warst du mir vertraut,
und dein Lachen hell.
Mensch,
mit einem Male,
in deiner Hand,
eine Räucherschale.
Mensch,
kaum deinen Namen gekannt,
hast du mich,
zu deinem Freund ernannt.
Freund,
ich erzähl dir was,
was ganz privates,
das ich nie vergass.
Freund,
ich verrate dir,
ein Geheimniss,
von mir.
Freund,
erinnerst du dich?
An jene Tage,
die Schule und mich?
Freund,
weisst du noch?
Kreuzworträtsel,
das nach Sommer roch.
Freund,
ich war so gerne,
mit zur zusammen,
in der Ferne.
Freund,
manchmal war,
die Ewigkeit,
eine Stunde gar.
Freund,
ein weisses Pferdchen,
und Mario Kart,
ein Balkongärtchen.
Freund,
höre nun,
wusste ich doch,
nicht mehr was tun.
Freund,
warst mir nah'
selbst als ich,
unser Ende sah.
Freund,
hast mir auferlegt,
diese Ketten,
und sie selbst gepflegt.
Freund,
weisst du wie ich rannte?
Als ich erfuhr,
ich bracht' dir Schande.
Freund,
trotz all unsrer Zeit,
war ich dir zuwider,
ein erzwungenes Geleit.
Freund,
hast mich nie gesehen,
wie ich dich sah,
kannst du mich verstehen?
Freund,
mit einem Mal,
warst du weg,
ohne Wahl.
Mein Freund,
oh, grad will ich dir,
sagen, das ich dich hasse,
aber gelingt es mir?
Mensch,
der in meinem Leben stand,
mit einem Bein nur,
und einer Hand.
Mensch,
der mich eklig nannte,
und verweigerte,
dass er mich kannte.
Mensch,
der du neben mir sitzt,
so weit weg,
der Himmel blitzt.
Fremder,
wie kams dazu?
So schnell wie du gekommen,
verschwandest du.
Fremder,
ich erinnere mich,
an Sommertage mit dir,
warm und herrlich.
Und doch, Fremder,
habe ich vergessen,
warum waren wir,
aufeinander versessen?
Fremder,
ich will dich fragen,
darf ich es denn,
kann ich es wagen?
Fremder,
dein Name, ich kenne ihn,
weisst du denn,
wohin wir ziehn?
Fremder,
wer warst du gleich?
Kein Hass, keine Liebe,
dies ist der letzte Streich.
Freitag, 4. Mai 2018
Gedanken.Welt aus Meer 41
Für Katherina "Evanesca" U.
Eine Autorin die mich unter ihre Flügel genommen hat als ich als ganz junger Mensch mit meinem Geschreibe ans Internet rangetreten bin.
In ihrem Schreibforum habe ich ein Zuhause gefunden für meine Worte.
Ich komm mir zwischen all den professionellen Schreibern da zwar regelmässig etwas deplaziert vor,
aber es ist ein unglaubliches Geschenk von Leuten, die Erfahrung haben, zu lernen.
Ich fühle mich unglaublich geehrt, dass ich dort geduldet werde..^^
(Und das seit jahren haha)
Mit Stift und
Wort,
und gutem
Rat,
oh wie
gut
mir das doch tat.
Mit einem
lieb geschriebenen,
Satz,
inmitten dieser
Lebens-
hatz.
Hast du
nicht nur
zwischen
Zeilen,
mich eingeladen,
zum
verweilen.
Bist un erschöpflicher
Wörterwasserhahn,
im Leben wie in
Fiktion,
Welt im
Roman.
Und auch wenn,
wir leben in
Parallelen, Linien
die sich kaum
begegnen,
habe ich
nie aufgehört
ein Vorbild in
dir
zu sehen.
Und für all die
lieben Geschrieben',
für all,
die liebe Sicht,
danke,
ehre,
gedenke ich
dir,
Lady des Lichts.
Eine Autorin die mich unter ihre Flügel genommen hat als ich als ganz junger Mensch mit meinem Geschreibe ans Internet rangetreten bin.
In ihrem Schreibforum habe ich ein Zuhause gefunden für meine Worte.
Ich komm mir zwischen all den professionellen Schreibern da zwar regelmässig etwas deplaziert vor,
aber es ist ein unglaubliches Geschenk von Leuten, die Erfahrung haben, zu lernen.
Ich fühle mich unglaublich geehrt, dass ich dort geduldet werde..^^
(Und das seit jahren haha)
Mit Stift und
Wort,
und gutem
Rat,
oh wie
gut
mir das doch tat.
Mit einem
lieb geschriebenen,
Satz,
inmitten dieser
Lebens-
hatz.
Hast du
nicht nur
zwischen
Zeilen,
mich eingeladen,
zum
verweilen.
Bist un erschöpflicher
Wörterwasserhahn,
im Leben wie in
Fiktion,
Welt im
Roman.
Und auch wenn,
wir leben in
Parallelen, Linien
die sich kaum
begegnen,
habe ich
nie aufgehört
ein Vorbild in
dir
zu sehen.
Und für all die
lieben Geschrieben',
für all,
die liebe Sicht,
danke,
ehre,
gedenke ich
dir,
Lady des Lichts.
Donnerstag, 3. Mai 2018
Gedanken.Welt aus Meer 40
Für Sven J.
Ich glaube, Sven war zeit unseres Kontaktes immer furchtbar böse auf mich.
Ich habe es ihm auch nicht unbedingt einfach gemacht.
Wir beide haben es und nicht einfach gemacht.
Und trotzdem trage ich ihn im Herzen als ein Mensch,
an den ich mich für immer erinnern will.
Leise fällt,
der Schnee.
auf alles,
was ich seh.
Deckt alles,
zu,
mich und dich,
ich und du.
Hier in
unserem Universum,
aus Schnee,
ist die Welt stumm.
Eine Faust,
mit Glitzer voll,
auf einem Grab,
wo keins sein soll.
Hier, in unsrer,
Schneekugelwelt,
wo unser Band,
noch immer hält.
Dreh die Welt
zu Kopfe,
werden Tränen,
zur dicken Flocke.
Vergesse ich
fast, beinah,
in meinem Leben,
bist du nicht mehr da.
Fand ich
vor langem mal,
hatten wir
beide die Wahl.
Fand ich
in dir,
ein Herzensmensch,
mir.
Fand ich doch,
in deinem Sein,
mich nicht mehr
ganz so allein.
Und immer,
stets jeden Tag,
weiss ich,
das ich wissen mag.
Wie geht es dir,
was machst du so?
macht dich
die Welt froh?
Möchte greifen,
nach dir,
doch wir sind
nicht mehr hier.
Nur noch
Spiegelung,
die Kuppel hat
einen Sprung.
Und unsere
Gemeinsamkeit,
wurde glatt,
weggeschneit.
Und es tut
fast nicht mehr weh,
und leise fällt,
der Schnee.
Ich glaube, Sven war zeit unseres Kontaktes immer furchtbar böse auf mich.
Ich habe es ihm auch nicht unbedingt einfach gemacht.
Wir beide haben es und nicht einfach gemacht.
Und trotzdem trage ich ihn im Herzen als ein Mensch,
an den ich mich für immer erinnern will.
Leise fällt,
der Schnee.
auf alles,
was ich seh.
Deckt alles,
zu,
mich und dich,
ich und du.
Hier in
unserem Universum,
aus Schnee,
ist die Welt stumm.
Eine Faust,
mit Glitzer voll,
auf einem Grab,
wo keins sein soll.
Hier, in unsrer,
Schneekugelwelt,
wo unser Band,
noch immer hält.
Dreh die Welt
zu Kopfe,
werden Tränen,
zur dicken Flocke.
Vergesse ich
fast, beinah,
in meinem Leben,
bist du nicht mehr da.
Fand ich
vor langem mal,
hatten wir
beide die Wahl.
Fand ich
in dir,
ein Herzensmensch,
mir.
Fand ich doch,
in deinem Sein,
mich nicht mehr
ganz so allein.
Und immer,
stets jeden Tag,
weiss ich,
das ich wissen mag.
Wie geht es dir,
was machst du so?
macht dich
die Welt froh?
Möchte greifen,
nach dir,
doch wir sind
nicht mehr hier.
Nur noch
Spiegelung,
die Kuppel hat
einen Sprung.
Und unsere
Gemeinsamkeit,
wurde glatt,
weggeschneit.
Und es tut
fast nicht mehr weh,
und leise fällt,
der Schnee.
Mittwoch, 2. Mai 2018
Gedanken.Welt aus Meer 39
Für Lucy Marco G. (Bald S., aber jez halt noch G.)
Lucy ist WIRKLICH einer der anstregendsten Menschen die ich kenne.
Nicht nervig oder so, mehr.. sie ist so voll mit Leben und Liebe und Dingen die sie teilen will, und ich bin so socially awkward und weiss nicht wie kommunizieren das ich manchmal echt baff bin.
Aber ich geniesse die Zeit mit ihr so sehr!
Live, Love, Laugh,
and as I first saw,
how bright your smile,
it was all worthwhile,
never mind the trouble.
Stay yourself,
put it on a shelf,
whatever brings you down,
you'll fight it with a crown,
made of my love to you.
You're bound,
to the ground,
by all your voices,
they came by choices,
made by the people around you.
But, my dear,
we're still here,
and I will never leave,
for you are a sheave,
of my life that I'll never let go.
And I hope,
to no scope,
you learn to love yourself,
that you can expirience your pelf,
for you are wonderful.
Lucy ist WIRKLICH einer der anstregendsten Menschen die ich kenne.
Nicht nervig oder so, mehr.. sie ist so voll mit Leben und Liebe und Dingen die sie teilen will, und ich bin so socially awkward und weiss nicht wie kommunizieren das ich manchmal echt baff bin.
Aber ich geniesse die Zeit mit ihr so sehr!
Live, Love, Laugh,
and as I first saw,
how bright your smile,
it was all worthwhile,
never mind the trouble.
Stay yourself,
put it on a shelf,
whatever brings you down,
you'll fight it with a crown,
made of my love to you.
You're bound,
to the ground,
by all your voices,
they came by choices,
made by the people around you.
But, my dear,
we're still here,
and I will never leave,
for you are a sheave,
of my life that I'll never let go.
And I hope,
to no scope,
you learn to love yourself,
that you can expirience your pelf,
for you are wonderful.
Gedanken.Welt aus Meer 38
Für Luca "LUKKAAAA" G.
Luca war mit mir auf der Püntstation für 8 Wochen,
und ich habe nie einen Menschen getroffen der so schön lachen kann.
Lachend geht die Welt zugrunde,
meine, sie ging auf,
als da dort, zu später Stunde,
alles nahm seinen Lauf.
Als Verbündete im Krieg,
gegen diese Welt,
wenn ich mit Pik Ass daneben lieg',
und deine HerzDame fällt.
Ganz ohne Verbindlichkeit,
stolperten wir unbedacht,
durch die Gänge zu zweit,
bis der Morgen lacht.
War es Herr Bloom oder Gloria
oder vielleicht doch nur wir?
diese Minen von Moria,
sind doch unser Revier.
Und zwischen all den Minidramen,
stieg die Sonne hoch,
will mir dein Lachen grad' einrahmen,
die Wärme, ich spür' sie noch.
Luca war mit mir auf der Püntstation für 8 Wochen,
und ich habe nie einen Menschen getroffen der so schön lachen kann.
Lachend geht die Welt zugrunde,
meine, sie ging auf,
als da dort, zu später Stunde,
alles nahm seinen Lauf.
Als Verbündete im Krieg,
gegen diese Welt,
wenn ich mit Pik Ass daneben lieg',
und deine HerzDame fällt.
Ganz ohne Verbindlichkeit,
stolperten wir unbedacht,
durch die Gänge zu zweit,
bis der Morgen lacht.
War es Herr Bloom oder Gloria
oder vielleicht doch nur wir?
diese Minen von Moria,
sind doch unser Revier.
Und zwischen all den Minidramen,
stieg die Sonne hoch,
will mir dein Lachen grad' einrahmen,
die Wärme, ich spür' sie noch.
Gedanken.Welt aus Meer 37
Für N. Schweri
Das Auge des Menschen,
einem Spiegel gleicht.
Hat es eine zweite Seite,
die entweicht'.
Ein Fenster zur Seele,
und so sah ich in dich.
Befand dich als Freund,
vertraut für mich.
Denn anders als dein Geben,
war, wie ich fühlte,
so anders was ich sah,
als ich in dir wühlte.
Der Spiegel in dir,
er hat mir erzählt,
du hast diese Fassade,
von dir aus gewählt.
Aber, weisst du,
durch Tag und Traum,
habe ich gemerkt,
unterscheidest du dich kaum.
Als Mann der Stunde,
der mir Vertrauen geschenkt,
als Mensch für viele,
die Flagge geschwenkt.
Ich sehe dort,
ein H auf unsrem Grund,
und es weckt ein Lachen,
und tut Liebe kund.
Ein Kaktus im Herzen,
er steht nicht nur vor dir,
haben beide dran zu tragen,
gemeinsam, wir.
Guck doch, am Himmel,
da steht seit 20 Jahr'n,
in den Sternen geschrieben,
wohin wir noch fahr'n.
Und Tief wie Biome,
Ozean und See,
geht meine Liebe,
wohin ich auch geh.
Schlauer Streuner,
und ein bisschen dumme Polizei,
auf das es unsren Herzen,
noch lange vergönnet sei.
Das Auge des Menschen,
einem Spiegel gleicht.
Hat es eine zweite Seite,
die entweicht'.
Ein Fenster zur Seele,
und so sah ich in dich.
Befand dich als Freund,
vertraut für mich.
Denn anders als dein Geben,
war, wie ich fühlte,
so anders was ich sah,
als ich in dir wühlte.
Der Spiegel in dir,
er hat mir erzählt,
du hast diese Fassade,
von dir aus gewählt.
Aber, weisst du,
durch Tag und Traum,
habe ich gemerkt,
unterscheidest du dich kaum.
Als Mann der Stunde,
der mir Vertrauen geschenkt,
als Mensch für viele,
die Flagge geschwenkt.
Ich sehe dort,
ein H auf unsrem Grund,
und es weckt ein Lachen,
und tut Liebe kund.
Ein Kaktus im Herzen,
er steht nicht nur vor dir,
haben beide dran zu tragen,
gemeinsam, wir.
Guck doch, am Himmel,
da steht seit 20 Jahr'n,
in den Sternen geschrieben,
wohin wir noch fahr'n.
Und Tief wie Biome,
Ozean und See,
geht meine Liebe,
wohin ich auch geh.
Schlauer Streuner,
und ein bisschen dumme Polizei,
auf das es unsren Herzen,
noch lange vergönnet sei.
Windlichtglocken
Ich beschäftige mich wieder mehr mit Kinderhospizen und der Arbeit von Kinderpalliativteams.
Ich hab so fucking viel Respekt vor den Leuten die das Möglich machen und ich würde unheimlich gerne selber dort arbeiten.
Leider ist die Schweiz da ja noch nicht so weit und es gibt bisher noch keine solchen Einrichtungen.
Vielleicht wird es später mal Möglich, ein Praktikum oder so an so einem Ort zu machen.
Kinder, und ich denke insbesondere beeinträchtige Kinder lehren einen so krass wie wertvoll Leben eigentlich ist.
Als jemand der eher auf der anderen Seite des Lebens steht ist das.. faszinierend, neu, irgendwie.. schön.
Ein Kind das nicht weiss, dass es früh sterben wird, das einfach jeden Tag genau so lebt wie es möchte und kann.
In einem Manga, den ich kürzlich gelesen habe, gab es einen Pastor der sagte: "Von allem auf der Welt, um das wir uns Gedanken machen müssen, gehören zwei Dinge nicht dazu: Leben und Sterben. Das kommt von ganz alleine."
Und das ist.. wahr?
Ich glaube, ich könnte von diesen Kindern ganz viel lernen.
Ausserdem möchte ich einfach helfen.
Ich möchte Eltern, die ihr Leben für ihr Kind hingeben dabei unterstützen,
ihnen die Möglichkeit geben auch mal durchzuatmen.
Wenn ich das nächste Mal in Paderborn bin will ich schauen,
dass ich mal zum Kinderhospiz in Bielefeld gehen und mich informieren kann.
Zwecks Praktika und auch wegen Spenden.
Das erscheint mir einfach etwas sinnvolles und ich glaube, ich würde da unheimlich gerne regelmässig was geben.
Irgendwie seltsam.
Die zwei Organisationen, denen ich gerne Geld stiften mag, sind zwei Gegenteile, und doch gehören sie zusammen.
Kinderhospize, wo für Leben gesorgt wird,
und EXIT, wo sie dir helfen zu sterben.
Beides gehört dazu.
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