Für Rainer N.
Das war ein ziemliches Stück Arbeit und ich bin nicht so recht zufrieden,
aber weiss grade nicht, was dem Gedicht noch fehlt.
Ein Fremder,
vertraut
in diesem
fremden Haus das
du
als Herr besasst'
Ein Fremder,
warst
du
in meinem Herzen
grad leer,
fehlte doch
was ich
nie
kannte -sehr.
Hast mich
geprägt
und gezeigt,
was du dachtest
ist
wichtig,
für
mich?
War es doch
für
dich
nicht?
Mit grossen
warmen Händen
hast
du
mich aufrecht
gehalten, und
während Sturm
und Drang
in mir wallten,
wurdest
du still.
Hass
ich dich
oder
lieb ich dich
bloss
nicht
oder du
vielleicht
mich?
Weisest du
mir
einen Weg
oder
ist es
Gott der
weist?
Ist es
der Himmel
der uns
beide nieder-
reisst?
Und wieder zusammen-
schweisst.
Vergib mir
das ich
nie
war
bin
sein werde
was du willst
und suchst,
was du
von Herzen rufst,
dass ich
doch nur jen's Kind
von Nebenan
bin.
Das ich doch
nie
deinem Herzen
entsprechend
sein konnte
kann
werde-
Vergib mir,
bin ich doch
nur
ich.
Mensch,
in dem Kleide
das du
mir
nicht ausgesucht,
das du
vielleicht verflucht
und doch angenommen
hast,
tust,
wirst du?
Bis das
wir
finden
in uns gegenseitig
Ruh';
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