Sonntag, 29. Oktober 2017

Everyone’s going to end up dying in the end anyway.







Der Post hat nicht wirklich was mit meinem aktuellen Befinden zu tun.
Mir ist nur grade wieder aufgefallen, wie Präsent dieses Thema in Serien ist,
vorallem auch in solchen, wo ich es eigentlich gar nicht erwarte.

v.o.n.u.

Cheer Danshi!
Masamune-kun no Revenge
Shigatsu wa kimi no uso


Das Zitat mit dem Double Suicide ist übrigens aus der Novel "The Alliance of the 15s"
Sehr lesenwert!

Samstag, 28. Oktober 2017

Eternity

“I’m tired,” Oikawa says suddenly, cutting off whatever Hajime had been about to say and his voice sounds it too. Not the kind of tired that he sounds like after practice [...] the kind of tired he sounds when Hajime knows that it’s not so much that he wants to sleep as he no longer wants to be aware.



Shiver | Yuu_chi | www.archiveofourown.org

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Mit feinem Gold durchwoben

Aktuell veröffentliche ich nur die Hälfte von all dem was ich eigentlich schreibe hier.
Das meiste ist depressiver, suizidaler Matsch und ich will niemandem Angst einjagen,
und will nicht immer nur rumheulen und mich beschweren.
Ich bin hier schliesslich in guten Händen.
Und trotzdem muss ich gewisse Dinge loswerden,
weil es mir die Möglichkeit gibt, im realen Leben dann eben weniger zu heulen und Dinge anders zu nehmen.

Es ist alles so ein fucking Chaos und ich hab keine Ahnung wie ich es lösen soll.

Ich hatte die letzte Woche als Aufgabe, mich jeden Tag dreimal hinzusetzen und kurz zu dokumentieren was ich körperlich fühle und was emotional.
Und das ist so schwer.

Oft fühle ich... nichts?
Es ist so.. faselig. So schwurblig. So naflig. U know?
Ich merke es ist okay oder es ist nicht okay, aber mehr?
WIE merke ich das denn? Haben normale Menschen irgend eine Stimme die ihnen einflüstert das sie jetzt grade traurig sind? Oder wütend?
Ich meine, okay, weinen = trauer.
schreien wollen = wut.
Das versteh ich schon.
Aber was wenn da gar nichts derartiges ist.
Irgendwie ein komisches Gefühl im Bauch und sonst nichts.
Wie zur Hölle soll ich dann rausfinden wie ich mich grade fühle?
Ich hab ja keinen Anhaltspunkt.

Aber ich will mal ganz anders an all das rangehen.
Ich werde JJ fragen.

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Er starrte auf das leere Blatt vor ihm und das Blatt starrte zurück.
Als würde es sich über ihn lustig machen, weigerte es sich komplett, Buchstaben, Sätze auszuspucken die irgendeinen Sinn ergaben.
Wie fühle ich mich? Was empfinde ich körperlich?
Diese zwei Fragen kreisten in seinem Kopf wie Löschflugzeuge über dem brennenden Wald,
nur das sie kein Wasser abwarfen sondern Nervengift, dass sich in seine Hirnzellen frass und ihm jegliche Fähigkeit nahm auch nur einen klaren Gedanken zu fassen.
Mit dem Gefühl hatte er sich vorher bereits einige Zeit auseinandergesetzt, nur um zum Schluss zu kommen, das alles irgendwie neblig matschig war, und irgendwas, wirklich irgendwas das ihm sagte, dass es grade nicht wirklich okay war. Aber er konnte nicht benennen warum.
Es.. war einfach.
Ein Empfinden irgendwo in der Nähe der Wirbelsäule die ihm mithilfe irgendeiner ihm unbekannten Alientelepathie mitteilte, dass es ihm grade nicht gut ging.
Mehr war da nicht.

Körperlich.. körperlich, Körper, physisch, auf den Körper bezogen.
Da war.. nichts. Nichts?

Vorsichtig stach er sich mit der Spitze seines Minenbleistifts in den Handrücken, ein kurzer, unangenehmer Druck, die Vorstufe zum Schmerz.
Aber er fühlte es nur an ebenjener Stelle wo er es grade erzeugt hatte, was bedeutete, dass er grade sonst keine Schmerzen hatte, oder? Die hätte er sicherlich auch bemerkt, Schmerzen waren etwas sehr unangenehmes.
Mit einem Seufzen versuchte er, seine imaginären Empfindungsfühler noch weiter auszustrecken, jeden Winkel dieses Gefässes das seine Seele innehielt zu erkunden und seine Wahrnehmung auf alles zu richten, was nach einer körperlichen Reaktion aussah.
Gänsehaut? Ein Blick zum Arm - Nein.
Zittern? Er hielt kurz die Hand vor die Augen und beobachtete aufmerksam - Nein.
Verkrampfungen? Mit geschlossenen Augen versuchte er im Kurzverfahren alle seine Muskeln abzuchecken, wie er es im Yoga gelernt hatte - In den Schultern vielleicht ein bisschen?
Herzschlag? Oh. Blödes Thema.

Er zog eine Grimasse und warf den Blick aus dem Fenster als die Erinnerung an die "Was fühle ich" Session vom Vortag hochkam.
Grade jetzt erschien es okay, sein Herz schlug ganz normal. Und das konnte er auch so aufschreiben.
Aber gestern war das nicht so gewesen, da hatte er den Eindruck gehabt, er wolle ihm demnächst aus der Brust springen, so schnell hatte es geschlagen.
Und er hatte es einfach nicht geschafft, das aufzuschreiben.
Den Stift auf dem Papier, die Worte im Kopf hatte ihn das Gefühl überkommen, dass wenn er diese Worte jetzt ausschreibt, wenn er aufs Papier bringt das sein Herz schnell schlägt, dann müsse er unwillkürlich den Kopf gegen die Wand schlagen.
Oder sich auf die Finger beissen.
Oder schreien.
Irgendwas tun um sich von diesen Worten zu.. trennen, so zu tun, als hätte er sie niemals aufgeschrieben.
Das waren nicht seine Worte.
Es war nicht richtig, er durfte das nicht so aufschreiben.
Aber warum?
Durfte es das nicht empfinden? War es denn falsch, einen schnellen Herzschlag zu haben?
Fürchtete er sich davor, nicht ernst genommen zu werden? Fürchtete er sich davor, dass ihm gesagt werde, es sei nicht richtig und er müsse alles nochmal schreiben? Befürchtete er irgendeine Konsequenz aus dem Niederschreiben dieser dummen, stupiden komplett unbedeutenden Worte?
Er konnte sich selber keine Antwort darauf geben.
Es war einfach falsch.
Wieder die Alientelepathie, die ihn einfach empfinden liess, das es so nicht stimmt, ohne ihm den geringsten Hinweis zu hinterlassen, warum.
Er wusste auch nicht, warum es jetzt ging darüber nachzudenken, es sogar aufzuschreiben, jetzt, wo es sich grade normal anfühlte.
Zwar fühlte er wie seine Anspannung leicht nach oben ging wenn er die Worte "Herz" und "schlagen" aufschrieb, aber es war okay und absolut möglich.
Ähnliches hatte er schon im Zusammenhang mit seiner Atmung beobachtet, dass es ihm unmöglich war, auszusprechen das er Mühe hatte zu Atmen weil sich alles so eng anfühlte, das er einen Druck auf der Brust verspürte.
Das sich seine Ohren warm anfühlten.
Allerdings war es durchaus möglich, generell zu schreiben, dass sich sein Körper warm anfühlte, ohne es auf ein Körperteil zu beziehen.
Fast erschien es ihm, als grause es irgendwas in seinem Bewusstsein davor, zu benennen das es sein Körper war.
Dass das ER war. Dieses Gefühl, diese Wahrnehmung, das Empfinden gehörte zu ihm, dem Menschen der er war, diesem Ich.
Dinge, die er nicht erfassen konnte.
Er war sich zu einhundert Prozent sicher, dass seine Wahrnehmung und seine Hirnkapazität nicht dazu ausreichte, um zu begreifen, was es bedeutete, "Ich" zu sein. Eine Persönlichkeit zu sein.

Immerhin war er einfach.
Er war ein Mensch mit Kopf und Körper und Beinen und Armen und allem was zu einem normal entwickelten Menschen gehörte, er hatte Gedanken und Gefühle und Empfindungen und manchmal taten Dinge weh, manchmal waren sie schön.
Aber sie passierten nicht ihm.
Sondern dieser dritten Person ihm Spiegel deren Leben er dokumentierte.
Er fühlte sich als wäre er durch Magie in das Leben einer Figur geraten die er selber erfunden hatte,
und wärenddem er schrieb was sie tat und fühlte tat und fühlte er es selber, ohne es zu sein.
Er war ein Bewusstsein im Körper eines Anderen, hatte die Macht Finger zu bewegen, Dinge zu sagen, konnte Dinge lernen und begreifen.
Aber es er tat es stellvertretend für die Figur, die er eigentlich war.
Natürlich war ihm klar, rational, das er eine Person war und tat Dinge die direkten Einfluss auf ihn hatten.
Er stylte sich die Haare weil er sich dann gut fühlte und es ihm gefiel und er dann eine kleinere Chance hatte, von irgendwem ausgelacht zu werden wegen ungestylten Haaren.
Er konnte auch in den Spiegel schauen und sich denken aha, das sieht gut aus. Aber nicht "Ich sehe gut aus". Weil das nicht passte.
Weil er vielleicht, irgendwo tief in sich drin die Furcht hatte, sich selber eingestehen zu müssen,
dass er eigentlich durch und durch scheisse war.

Er tat das also schon für sich, weil es nicht zu tun würde bei ihm schlechte Gefühle auslösen.
Aber diese Gefühle und die Gedanken wollten einfach nicht zu dem Körper passen den er mit sich herumschleppte.
Es war so.. getrennt.
Er konnte herleiten, dass sein Körper Einfluss auf seine Gefühle hatte, weil es seiner war.
Aber das alles zusammen ein Ich ergab fand er sehr abenteuerlich.

Dieses "Ich" kam ihm so schnell über die Lippen.
Ich möchte dies, Ich fühle dies, Ich denke das, Ich bin jenes.
Es war so normal weil es zur Sprache dazugehörte, es war eine Möglichkeit Dinge auszudrücken die mit seiner Person zu tun hatten. Mit diesem Ding um ihn herum, dieser Verkörperung seiner Seele, die eigentlich jemand anderem gehörte.

Er fand keine Worte dafür.
Keine, die nicht klangen, als hätte er grade völlig den Verstand verloren oder sich irgendwelche Mittelchen eingeworfen.
Aber vielleicht hatte er ja den Verstand verloren? Oder er hatte ihn nie gehabt?
Er war sich nicht sicher, ob er sich schon immer so gefühlt hatte.
Eher erschien es ihm, als hätte er früher nur nie darüber nachgedacht.
War es das, was all die klugen Leute um ihn herum meinten, wenn sie ihm sagten, er dürfen den Kopf nicht zusehr einstellen?
Das er einfach irgendwann angefangen hatte, darüber nachzudenken?

Er erinnerte sich an einen Abend, wo er seine Hände angestarrt und festgestellt hatte, dass das SEINE waren.
Seine Hände, er konnte die willentlich bewegen.
Er konnte machen, das sie sich krümmten oder streckten, er konnte sie auf eine Oberfläche legen und spüren.
Erfassen ob die Oberfläche rau oder glatt, warm oder kalt war, weil er ein Hirn hatte das in einem Kopf sass den er in dem Moment nicht sah,
aber er sah seinen Finger und fühlte die Oberfläche und das ergab einfach keinen Sinn.
Er konnte sich Biologisch erklären das seine Nerven dafür zuständig waren, elektrische Signale, Synapsen, all der Kram.
Aber das war nicht fassbar.
Er konnte es im realen Leben nicht begreifen.

Wie konnte er denn sein?
Wie konnte denn all sein Denken und fühlen und empfinden, selbst in den Beinen und Füssen,
wie konnten seine Emotionen die nirgends im Körper waren sondern.. einfach da, wie konnte all das nur aus diesem einen Organ ganz oben kommen?
Wieso, wenn er dachte, dachte er im Kopf?
Wieso formten sich die Worte seiner Gedanken nicht irgendwo in den Händen?

Er hatte die Augen geschlossen und das Gesicht in den Händen vergraben,
sich ein Gehirn vorgestellt, ein Gefäss - der Körper und ein Wille. Als Flamme die diese beiden Dinge verbindet.
Und urplötzlich hatte er wahnsinnige Angst.
Das war alles so surreal.
Das war alles gar nicht wirklich.
Alles nur erfunden, er war nur erfunden.
Und trotzdem fühlte er und spürte und empfand und dachte und all das.

Er erinnerte sich nicht daran, was er danach gemacht hatte.
Nur an dieses absolut wahnsinnige Gefühl, sich selbst und diese Existenz gar nicht fassen zu können.
Und die Angst.

Also war Angst der Grund?
Irgendwie konnte er sich das nicht vorstellen.

Viel eher hatte er wohl einfach zuviel langeweile und eigentlich gar keine Probleme,
und nur das Bedürfnis sich aufzuspielen und irgendwas zu erfinden.
Aber es war nicht erfunden.
Oder?
War es das?
War es das nicht?

Urplötzlich wusste er das nicht mehr.
Wusste er gar nichts mehr.
Konnte er sich den trauen?
Seiner Erinnerung, seinen Gefühlen?

Was war eigentlich real?
Was stimmte nicht mit ihm?

Dienstag, 17. Oktober 2017

Fairylight


"People want to be accepted, but yet they push the person who tries to get close away. Putting up a wall. Your world will remain closed if you constantly push other's away."


https://www.facebook.com/kingjjsfairy







Leben ist schwer?
Ich habe heute rausgefunden das es literally KEINE Anleitung für Gefühle gibt.
Also, generell wusste ich das schon, klar, aber.. ich kann ja nichtmal sagen "Situation X = Gefühl Y"
Ich kann NICHTS generalisieren und anwenden und how tf soll das dann funktionieren?
Wie zur Hölle kann ein normal Gefühls-Selbst-Verknüpfter Mensch sagen "Ah ja, in deiner Situation würd ich mich so und so fühlen" wenn es gar keine allgemeingültige Regel für Situationen gibt.
Wat.
Ich bin so verwirrt und so wütend.

Was ist das denn fürn Scheiss.

Und meine sozialen Ängste und Komplexe killen mich zur Zeit,
ich kann NIEMANDEN vernünftig anschreiben oder ansprechen ohne die Krise zu kriegen.
's is ein Traum ist es einfach.

Und nächste Woche geht Alien.

Ein Traum.

Natürlich gibt es auch positives in meinem Leben;
ich hab ne echt coole Bezugsperson abgekriegt und einen sehr sehr billigen "Guess Monster" Pin auf etsy gefunden.
Hoffentlich ist die Qualität gut und ansonsten.. für 3 CHF kann keiner was sagen^^
Und ungefähr jetzt kenne ich Kaito 4 Jahre.
Das ist sehr sehr wundervoll <3

(Er war ganz spontan für ne Woche bei mir als wir uns erst grade kennengelernt hatten,
über den 22.10 vor vier Jahren.)


Ich danke allen existierenden Mächten für diese Begegnung.


Amaryllis



"Well, the Buddhists say life is suffering – that’s the first fundamental Buddhist dictum. And I suppose a modern person would tend to think of that as a very pessimistic claim. But I found when I shared that information with my students, once they understand what it means, it’s actually a relief because people run around madly, suffering away, and all of them inside their little shell think ‘Well, there must be something wrong with me because here I am suffering and that isn’t how things are supposed to be.’ Well then, you might say ‘Who says that’s not the way things are supposed to be?’ The Buddhists say life is suffering. So what that means is, if you’re not suffering, that’s a good thing, that’s lucky, that’s fortunate, that’s not the way of the world. That may be something to be grateful for, ecstatic about even. [...]
A virtuous path justifies being to itself. Being is suffering. So you need a justification for your suffering. So then you might ask yourself ‘Are there times in my life when I feel that my suffering is justified?’ "

- Jordan B. Peterson

Samstag, 14. Oktober 2017

Xanthippe

HOOT HOOT: like i always assumed i’d end up alone
HOOT HOOT: cause friends graduate and get married and move on yknow
HOOT HOOT: and maybe akaashi and i wont be together til we die
HOOT HOOT: but i love him! and i want to be around the people i love forever and its really nice feeling like thats a possibility


national hot dad alliance is now calling...| dicaeopolis/owlinaminor | archiveofourown.org




Ya, if only

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Ich entschuldige mich bei allen die diese Woche wenig bis gar nichts von mir gehört haben.
(Was ungefähr alle sein dürften)
Waren nicht so der Hit, diese Tage.

Und heute habe ich ganz lange mit den Leuten von Helarion und später noch anderen Usern und Weena dumme Onlinespiele gespielt.
Und versucht so zu tun als wäre grade nicht alles irgendwie dumm.

Ablenken tut gut.
Aber der Nebel kehrt trotzdem zurück.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Fruit Collection wel!




Jonathan und ich haben heute in der Skillsgruppe rausgefunden,
dass es sich eigentlich irgendwie gar nicht lohnt, den ganzen Emotionskrams zu lernen.
Ich meine.. es gibt kein Patentrezept und keine Garantie das alles Gut bleibt,
von daher erschloss sich uns nicht ganz, wozu denn eigentlich.
Die Lösung, warum wir etwas bestimmtes fühlen, ist ja meist sowieso "weil ich dumm bin."

Nein, natürlich verstehen wir das schon.
Nur manchmal habe ich so meine knappen 10 "Therapie ist bescheuert" Minuten.
Okay, technisch gesehen IST Therapie bescheuert, es ist einfach total.. meschugge das gut 20 junge Erwachsene auf einem Haufen in einer WG leben und in der einen Sekunde fetzen sich alle und drei Minuten später spielen wir zusammen Karten.^
Wir stehen Morgens 5 Minuten alle zusammen vor der Station und nehmen "das Grün des Herbstes" wahr,
wir spielen Hangman um uns selber zu finden.
Alles und jeder ist ein Übungsfeld, wenn der stille Typ in der Ecke morgens "Hallo" flüstert schreien alle wie toll er doch ist,
und wenn der auffällige bunte Hund einmal nicht das halbe Inventar auseinander nimmt kriegt er Gummibärchen geschenkt.
Wir nehmen bunte Pillen zu jeder Tageszeit, und plötzlich ist Patientin X vom Zimmer nebenan auf der Akuten wegen einer Handvoll Smarties.

Und genau so ist das.
Alle sind irgendwie übersensibel und reizbar oder nah am Wasser gebaut und der, der dich zum heulen gebracht hat ist 5 Minuten später dein bester Freund.
Und du kennst diese Leute hier zu 100% überhaupt null.
Das ist irgendwie total schräg.

Du gehst ein Stück Weg in deinem Leben mit Menschen, die du vielleicht nachher nie wieder sehen wirst,
und erinnerst dich irgendwie nur noch an "den mit den Wutanfällen" oder "die mit Wahnvorstellungen".
Menschen werden hier komplett anders klassifiziert,
und während viele denken, es ist Wertefreier, denke ich dass das kompletter Bullshit ist.

Ja, natürlich, hier guckt keiner drauf wie du aussiehst, ein drittel der Leute schafft es ja kaum einmal die Woche zu duschen.
Es schaut auch keiner wie viel du wiegst, weil die eine Hälfte gar nichts isst und die andere Hälfte viel zu viel.
Es guckt dich auch keiner Krumm an wenn du weinst oder schreist, oder wütend aus dem Raum rennst.
Es ist eben so.
(Auch wenn wirklich wirklich wenige Leute so offen weinen oder schreien. Wirklich)

Dafür wirst du hier danach beurteilt wie du übers Leben denkst,
die Suizidalen sind im ständigen Kleinkrieg mit jenen, die das Leben mögen,
die Extrovertierten regen sich über die Introvertierten auf und umgekehrt.
Optimisten gegen Pessimisten und die Realisten fucken alle noch zusätzlich ab.

Hier existiert keine Mitte.
Entweder du hast alles im Griff oder gar nichts.
Entweder du erscheinst zu allen Therapien und machst alle Hausaufgaben oder du tust gar nichts.
Entweder du erzählst allen deine Lebensgeschichte oder gar keinem.
Entweder du heulst die ganze Zeit oder nie.
Entweder du hast kein Selbstvertrauen oder eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung.
Entweder du machst böse Witze über deine Traumas oder kriegst einen Heulkrampf wenn du das Wort nur schon hörst.
(Oder beides. Tragischerweise sehr oft beides.)

Wir sind alle irgendwo in einem Extrem gefangen, und währenddem die Welt uns sagen will,
wir sollen die Grauzone finden, ist die Welt an sich ein einziges Extrem.

Das Lustige ist, Morgen sehe ich das vermutlich wieder ganz anders.
Weil auch ich in Extremen lebe.
Entweder es ist alles rosarot und perfekt hier,
oder es ist alles nur Scheisse.

Ich glaube, der Mittelweg ist nur eine Legende.
Den gibts gar nicht.

Ich schreibe Blödsinn.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Klinikimpressionen #279

Milosh hatte Abschied.
Wir haben oben bei der verlassenen Jugendklinik Wunderkerzen angezündet.
Es war schön und furchtbar traurig zugleich.

Sevi hat im Wald eine junge Tanne ausgerissen und sie neben der Station wieder eingepflanzt,
mit den Worten, dass er schon immer mal einen Baum pflanzen wollte.
Wir haben ihm nicht gesagt, dass das nicht ganz so funktioniert.

Alien übt verschiedene Psychiatrie-Rufe.

Yasi und ich haben den Schlüssel für die öffentlichen Seifenspender gesnackt (eigentlich hat er einfach nur da gesteckt und Yasi hat ihn gefunden),
und jetzt haben wir Lebensmittelfarbe und die weisse Seife wird morgen nicht mehr ganz so weiss sein.

Irgendjemand, und ich schwöre, ich habe keine Ahnung wer das war, hat im Essraum einen der Tische umgekehrt,
den Stationsplüschaffen (warum haben wir den überhaupt?) auf einen Stuhl daneben gestellt und den Wasserkocher mit Früchten gefüllt.

Stefan bezeichnet sich selber als Gummibaum und das ist der Grund warum er nicht am Sport teilnehmen kann.


Ja, 's alles noch beim Alten, denke ich.


Oh, und ich hab jetzt einen Alienkopf auf der einen Seite meines Kopfes rasiert.
Und ich liebe ihn!



















Freitag, 6. Oktober 2017

Quatschitäten

Wir hatten heute mit der Klinik Monatsausflug und sind Minigolf Spielen gegangen, im Säntispark.
Weil die zwei Klinikbusse nur begrenzte Platzzahl haben, gabs noch ein Privatauto das Yasemin gefahren hat, und irgendwie sind Milosh, Sabrina, Alien und ich (und halt Yasi) in diesem Gefährt gelandet und es war seit langem die erste Autofahrt bei der ich fast die ganze Zeit null Angst hatte.
Es war so unbequem und die Musik war so schlecht aber diese Leute sind so der Hit, das war traumhaft.
Hat richtig richtig Spass gemacht.

Ansonsten.. rege ich mich über mich selber auf und über die Tatsache, das ich nicht weiss,
was eigentlich konkret falsch läuft mit mir.
Oder aktuell eher falsch rennt und sich dabei fast den Hals bricht.

Soziale Kontakte sind kompliziert af und meine Gefühlswelt ist leider ein bisschen durcheinander.

Aber am Sonntag haben wir ehemaligen Treffen von der Station, auf der ich aktuell (wieder) bin,
also ganz so ehemalig ist es nicht.
(Etwa 5 von 20 Leuten sind aktuell entweder noch oder wieder da. Guter Schnitt)

Und nein, Alien heisst nicht wirklich Alien.
Aber irgendwie hat sich das halt so eingebürgert.
(Sorrynotsorry)



Montag, 2. Oktober 2017

1001 ways to roast Oikawa

perfectkawa ✌: im
perfectkawa ✌: i m
perfectkawa ✌ has left the group.
ur favorite lolcat: trash that takes itself out
ur favorite lolcat: technology is amazing
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“Can you really call it hot when it’s got Oikawa’s head?” Daichi asked.

“There’s not enough in Oikawa’s head to change anything significantly anyway.”


“I’m still here , you know!”
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“I’m the straightest.” Oikawa’s face was the picture of innocent honesty. “I’ve slept with eighteen girls this week, and it’s only Mond-”

“You’re a damn virgin,” Daichi interrupted bluntly. Oikawa gasped as Bokuto and Kuroo roared with laughter.


“I trusted you!”
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perfectkawa ✌: whatever i understand infinite series now
perfectkawa ✌: nothing can upset me
perfectkawa ✌: ( ̄へ ̄)
ur favorite lolcat: star trek sucks
perfectkawa ✌: OKAY WOW
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ur favorite lolcat: he is driving me to blushing
ur favorite lolcat: ME
ur favorite lolcat: BLUSHING
perfectkawa ✌: so you do have a heart!
ur favorite lolcat: yeah the jurys still out on yours though
ur favorite lolcat: (roasted)

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USHIJIMA WAKATOSHI: Merry christmas to everyone who isnt Oikawa
perfectkawa ✌: holy shit

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ur favorite lolcat: YOURE AS CHARMING AS AN EEL
HOOT HOOT: YOUVE GOT GARLIC IN YOUR SOUL
perfectkawa ✌: UGH WHATEVER
perfectkawa ✌: AT LEAST IWA-CHAN THINKS IM CHARMING
HOOT HOOT: YOURE A BAD BANANA
ur favorite lolcat: STINK
Mr. Sugawara Daichi: >Iwaizumi Hajime, 5:51 p.m.
                                   “Please tell Oikawa I can see his screen and I wouldn’t touch him with a thirty-nine-and-a-half-foot pole.”
HOOT HOOT: STANK
perfectkawa ✌: THIS IS CYBERBULLYING
perfectkawa ✌: IM BEING CYBERBULLIED

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ur favorite lolcat: oikawa you’re a bro
ur favorite lolcat: broikawa?
ur favorite lolcat: no that sounds like a vegetable
ur favorite lolcat: anyway thanks i’m going to do that
perfectkawa ✌: why must i be so beautiful
perfectkawa ✌: and yet have lapses in judgment like these

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Mr. Sugawara Daichi: Wait … we’re your friends?
perfectkawa ✌: DESPITE MY BEST EFFORTS OTHERWISE YES

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USHIJIMA WAKATOSHI: Oikawa why do you look so distressed?
perfectkawa ✌: TAKE A WILD FUCKING GUESS USHIWAKA-CHAN 

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ur favorite lolcat: you know who else got sick burned
ur favorite lolcat: anakin
perfectkawa ✌: OK TOO FAR
ur favorite lolcat: hahahahaha
ur favorite lolcat: roasted
ur favorite lolcat: (get it)
perfectkawa ✌: OH FUCK YOU

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perfectkawa ✌: PISS OFF
perfectkawa ✌: BOKUTO GOT EXCITED DURING THE SECOND SET AND ACCIDENTALLY PUNCHED AKAASHI IN THE FACE
HOOT HOOT: BRO

ur favorite lolcat: bokuto you asshole
HOOT HOOT: WHY WOULD YOU TELL HIM THAT
perfectkawa ✌: IF IM GOING DOWN IM TAKING YOU ALL DOWN WITH ME

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Frozen Owl

ur favorite lolcat: chill i was in the shower
HOOT HOOT: IM VERY CHILL ITS 4 DEGREES OUT
HOOT HOOT: IVE BEEN STANDING ON UR DOORSTEP FOR YEAR
S



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A walk next to myself

Warnung: Schlechtes Englisch, negatives Zeugs, armer JJ.
Ich wünsche ihm, dass er bald rausfinden darf welche Seite die richtige ist,
und dieser Seiltanz zwischen Wahnsinn und Wahnsinn ein Ende haben darf.
Ich wünsche es ihm von Herzen.

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Step.

One step towards a home that wasn’t quite a home.

Step.
One step towards a family that wasn’t quite a family,
save for his siblings whom he’d grown to love over the last few years.

Step.

One step towards a laptop-screen staring blindly into the darkness of his room, blinds shut, curtains drawn. A laptop-screen radiating a vapid promise that it was alright.

Step.

One step closer to the messy room on the second floor, reminding everyone and himself of how he wasn’t even capable of tidying up.
He brought his hand to his hair, ruffling it, feeling the shaved parts of his undercut. Almost caressing it, ignoring the greasy feeling left at his palm. Ignoring the thought about how everything on him practically screamed “neglect”, because he couldn’t bring himself to shower or chance his clothes or do anything in that direction at all.

Step.

One step towards empty talks and calls through staring chat windows, not giving away even the least bit of warmth or the feeling of being save at all.
He was just oh so tired from talking to all these people whom he really loved but nevertheless couldn’t be honest to. He feared being called selfish, he feared that they’d confirm all the things this voice in his head liked to repeat all day long. He feared talking to much about himself and end up being hated for not listening at all. He feared being hated. He feared being left alone.
He feared that in reality, the voice was right and the people telling him to fight it just tried to be nice.
He feared, he feared, he feared.
It left him with a chest to tight to breath properly, with hands clenched into fists, fingernails digging into his palm, desperately craving for the feeling of easing pain.

Step.

But then again, he wasn’t supposed to give in to this easiness, was he?
Because it was what bad people did, people with no self-control, people with problems, real problems, not his half-assed excuse of distress over words and voices in his head which told him nothing but the truth.

Step.

How worthless he was, not able to do anything at all.
Not able to properly love his partner, his boyfriend. Cold, steely weights suddenly appeared in his stomach and he felt like he’d be sick. Not able to give love, not even able to do the simplest thing on earth, just love the one giving him everything he could ever wish for.
He was selfish after all, was he?
Selfish and mean and a bad person because he received so much love, yet he couldn’t bring himself to love back, to give back.
Couldn’t bring himself to love his partner more than anyone else like he was supposed to.
Every “darling”, every “I love you” biting into his mind and soul, poisoning his being with the unbearable burden of love.

Step.

A car passed by on his right side, just a flash of colours and noises, gone as fast as it had been coming.
The wind sweeping through his hair, playing with a few short strands before leaving as if he never had been there in the first place.
He though how nice it’d be to just vanish with the wind. Not being a burden to anyone, not being at all. Maybe, if a car just was fast enough, it could take him with it.
Maybe, just one step?

He dragged his feet along the pavement, eyes closed. Of course he wasn’t brave enough to misplace even one step.
Just one step separated him and the world from release, the release of his existence.
Maybe he wouldn’t even die but that was okay.
At least it would hurt and he’d suffer. Couldn’t be as bad as what he was going through right now, could it?
At least, his boyfriend could leave him with a good feeling, no longer tied to someone not able to love him the way he deserved.
At least, his friends could move on with their life without the burden of his way too dark presence lingering in the corner of their eyes.

Step.

As he thought about all this, a burning desire rose in his chest, a desire to leave everything behind.
A desire to hurt so bad he couldn’t feel the hurting of his soul anymore. The desire to cease existing.

Step.

Just one step away from the save sidewalk onto the street, it was just one mere step to take.
A step towards freedom of his thoughts.
Maybe he already was free, not restricted by laws or governments, free to think and feel whatever he liked.
But in his case, being free just meant that he was lost.
Because he didn’t knew what to think, what to feel, what to-

Step.

He hated his feet for betraying him and still walk towards nothing he wanted to go back to.

Step.

He hated himself for being what he was.

Step.

He hated the cars passing by for mocking him and screaming in his face how weak he was.

Step.

He hated himself for thinking like this. There was always a solution, wasn’t there?
He just had to look hard enough and endure this.
But how?
How could he endure the desperate attempts to hide his needs he never asked for.
Shameful moments in a dark room, just himself and his needs and oh god he was so so disgusting.
He wasn’t allowed to be like this, it was wrong in every way he could think of.
It didn’t even gave him pleasure, it just was plain rotten and he hated himself for being so weak that he had to give in to such a dirty thing.

Step.

His hands were trembling and he didn’t knew if it was because of the cold or because of his racing heart.

Step.

Why did he wear that coat he’d got from two friends of his?
He wasn’t allowed to wear something so drenched in love and care.
He wasn’t allowed to feel warm and cosy.

Step.

Why did he ate from that lasagna his sibling had made the other day?
He wasn’t allowed to feed himself.
He wasn’t allowed to profane something made by a decent human being.
He wasn’t allowed to eat anything at all, regarding how fat and disgusting he was, regarding how undisciplined he was.
He felt the heath of shame rise in his body as he thought about how disgusting he was.

Step.

He was not allowed to eat or drink or feel warm and save or have money or friends or feel loved at all.
He was not allowed.
Because if he did these things, he’d be undisciplined, he’d be a waste, disgusting and not decent.
The sudden urge to skin himself alive hit him like an approaching truck and he clenched his teeth, hopefully he’d get a headache from it.
He wasn’t good enough of a person to be allowed to feel and act like one, but nevertheless he always did and it was so wrong. Just because, sometimes, he felt like all this bad things were wrong and he had to go and try fighting against these demons.
But he was these demons, wasn’t he?
The materialized form of what he truly was.

Step.

Fight or not, he didn’t know what to do.
Because he couldn’t trust his own awareness, living in this banana matrix of his.
He couldn’t trust this voice in his head telling him that he wasn’t worth anything at all, but he couldn’t trust all those people who told him he was great as well.
There was nothing he could rely on and it drove him crazy.

Step.

Being a failure and a waste of space and never enough, expect in width and noise and talk, there he was always too much.
Being all of this meant punish himself him pain and telling himself everyday just how worthless he was, so he would never ignore his boundaries.
Punish himself and forbidding himself to satisfy his human need was strong and brave and the right thing to do.

Step.

Knowing his demons and trying not to listen to them meant carry on with his life, trying to learn more about himself and how he could take care of himself better.
Doing this meant being strong and brave and was the right thing to do.

Step.

BUT HE WAS WORTLESS AND DESERVED PUNISHMENT.

Step.

No. No, that wasn’t true. That wasn’t the right thing to do.
He had to be strong and not give in to these voices.

Step.

But he deserved to suffer; it was payback to all the times his friends had suffered.
If he didn’t hurt himself and stopped eating and sleeping and taking care of him he was weak and had no discipline.
And having no discipline was bad.

Step.

There was no end to this.
He didn’t knew whom to trust, he didn’t knew a single thing.
They always told him to listen to himself more, didn't they?
And if he listened to himseld, it was clear as a day that he was a failure.
But they told him too, that he shouldn't listen to this thoughts.
He didn't knew what to believe, what was the right thing to do.

He just didn’t knew.