Freitag, 30. Juni 2017

Himbeer & Chia

Ich lebe mein Leben,
in wachsenden Ringen,
die sich über die
Dinge ziehn.

Ich werde den Letzten
vielleicht nicht
vollbringen
aber versuchen
will ich ihn.

Ich kreise um Gott,
um den uralten Turm.
Und ich kreise
jahrtausendelang.

Und ich weiss noch nicht,
bin ich ein Falke,
ein Sturm,
oder ein grosser
Gesang.

R.M.Rilke




Dieses Gedicht hat mich tief berührt.

Samstag, 17. Juni 2017

Furious

Let me see you start a war, start a riot
When there's nothing left to burn, hear the silence
Hate me, you can't escape me and you ain't ever gonna change me
I can't stand it, I've fucking had it, I'm about to blow.

[...]

Are you ready motherfuckers? Are you ready? Let's go!


Escape the Fate - One for the Money




Ich SCHWÖR, was zur Hölle ist LOS MIT DIESER FAMILIE?!
Okay, ich nehm jetzt meine Schwester mal aus.
Die betrifft das nicht.

Easy, wir hatten heute das Mittagessen, mein Vater, seine Frau und ich.
War awkward aber ging, und irgendwie dachte ich, wenn wir Abstand gewinnen kriegen wir das vielleicht wirklich wieder irgendwie hin.

Yolo.

Da ruft mich eben meine Schwester an, und erzählt mir Dinge, da weiss ich echt nicht mehr was zu sagen.
Was zur Hölle ist eigentlich falsch?
Wat the fuck soll ich damit jetzt anfangen?
Ich soll also irgendwann in "einem schwachen Moment" zugegeben haben,
dass ich meinen Vater nur ausgenutzt habe manchmal und so?
Wat
the
fuck
is
eigentlich
los

Ich krieg die Krise.

Das KANN ja nur ein Missverständnis sein, yo, kannnn passieren,
aber warum zum FUCKING FUCK ERZÄHLT DIE DAS IRGENDWEM HINTENRUM?
Das klingt für mich, als bräuchte sie ne fucking Rechtfertigung dafür,
dass sie immer denkt, ich würde nur simulieren.
Was?
Wat?
What the fuck?

Sorry, ihr seht grade ne sehr unschöne Seite von mir,
(anderterseits.. tut man das hier nicht immer haha)
Aber ich bin grad so wütend und traurig und vorllallem fuCKING VERWIRRT WHAT THE FUCK
Ausserdem habe ich grade geskillt und meine Fresse brennt von diesen dummen Chiligummibärchen und ich bin aggro und will aus dem Fesnter springen und will es nicht und ich versTEH NICHTS MEHR.

Okay, okay, moment.
Ich will eins klarstellen.

Ich liebe euch.
Ich liebe meine Freunde über alles, 
ich liebe meine Schwestern über alles,
ihr seid alle so fucking grossartig,
und es tut mir so unglaublich leid das ich so kompliziert bin,
dass ich manchmal so unausstehlich und egoistisch bin,
ich arbeite dran, okay?
Bitte glaubt mir, dass ich mein Möglichstes versuche,
um daran zu arbeiten, weiterzukommen und irgendwann keine Last mehr zu sein.
Ich gebe nicht auf, also gebt mich bitte auch nicht auf.

Ich lerne, ich lerne manchmal leider rückwärts,
aber ich versuche alles, was irgendwie geht,
und ich hoffe, das ich bald irgendwann wirklich als der Mensch dastehen kann,
als der ich mich fühle, der ich bin, als der ich mich zeigen möchte.
Aufmerksam, hilfsbereit, selbstachtsam und selbstlos.
Ich möchte euch dieses Ich zeigen.
Mein Ich, das anderen so gerne eine Freude macht, etwas von sich selber teilt und andere teilen lässt,
jemand, der Sonne und Freude vermittelt, der gerne zuhört und Zeit mit geliebten Menschen verbringt.
Das Ich, dass bis spät in die Nacht wachbleibt, um einem Fremden beizustehen,
mir seine Geschichte anzuhören und ihn durch die Nacht zu bringen,
das Ich, dass der freundlichen Verkäuferin im ExLibris eine Sonnenblume schenkt,
weil sie immer so lieb ist und so herzlich lacht,
die Jin, die gerne schenkt, die gerne umarmt, die gerne lacht.
Die zu 100% verrückt ist, auf eine gute Art und Weise, die mürrischen Geschäftsmännern auf der Strasse Seifenblasenröhrchen in die Hand drückt mit einem Lachen,
die der Dame im Eisgeschäft das Eis zahlt, weil sie kein Geld dabei hat.
Ich, die gerne stundenlang über Anime und dumme Memes lacht und redet,
die gerne FFs liest und neue Musik entdeckt.
Ich, die ich mich ewig lange über dasselbe Thema beschweren kann und wie es mich grade aufregt,
dass die Bitch im Zug im Weg stand.
Ich möchte euch dieses Ich zeigen.
Versteht ihr?
Das bin ich, das ich, das ich sein will und gerne bin.
Das ist alles etwas widersprüchlich, NATÜRLICH ist es das, so ist das Leben,
so ist der Mensch, und das ist fucking wundervoll.

Bitte, bitte meldet euch, wenn irgendwas komisch ist,
wenn ich mich zuviel oder zuwenig melde,
wenn ich euch mit irgendwas auf den Sack gehe,
wenn ich euch zuviel oder zuwenig schenke,
wenn ich irgendwas gesagt habe, dass euch verletzt oder vor den Kopf gestossen hat.
Bitte, meldet mir zurück wenn was nicht gepasst hast, oder wenn was gepasst hat,
ich kann daraus lernen, und ich gebe mir Mühe, es auch wirklich zu tun.
Das ist so wichtig, IHR seid so wichtig, und deswegen ist es mir - wichtig, haha - das ihr das wisst.
Ich werde nicht direkt sterben wenn ihr mich kritisiert, Kritik ist gut und wichtig.
WICHTIG.
Nurgh.

Nein, wirklich.
Ich bin so dankbar, dass es euch gibt.

So, und ab all dem hab ich komplett vergessen, warum ich ursprünglich so aggro war,
ist das nicht wundervoll?

Oh, tatsache, weil Brigitte behauptet hat, ich hätte mal gesagt, dass ich alles wirklich nur Ausnutze.
Was.. nich stimmt.
Ich hab keine Ahnung, wie dieses Missverständnis zustande gekommen ist,
aber ich würde es gerne aus der Welt schaffen,
weil es NIEMALS in meiner Absicht stand,
jemanden ode etwas auszunutzen.
Ich war früher so ein seltsames Wesen, so komplett.. aus der Welt gefallen,
das ich so vieles gefaselt und getan habe, was total dumm war und ich hinterher total bereue nun.
Aber ich hatte niemals böse absichten, niemandem gegenüber.
Und es ist mir wichtig, dass das alle wissen.

Auch ich werde erwachsen,
und lerne dazu was verhalten angeht.

Es tut mir leid.
Ich liebe euch.

<3

Freitag, 16. Juni 2017

Kamo

Die Klinik is okay.
Ich war noch nie auf einer Akutstation,
und es ist.. irgendwie gar nicht mal so anders als auf der anderen Stationen.
Das einzige, was ziemlich auffällt, auch wenn sie gut versuchen, es irgendwie zu verstecken - du bist eingesperrt und niemand lässt dich aus den Augen.
Es gibt zwar keine Gitter vor den Fenster, dafür sind alle aus Bruchsicherem Glas, und die wenigen, die man tatsächlich öffnen kann, haben direkt davor nochmals eine Glasplatte montiert.
Das gibt einem die Illusion von ein bisschen Freiheit, auch wenn es eigentlich gar nicht so ist.
Ausserdem wissen die einfach IMMER wer wo ist, und das ist fucking bemerkenswert, wenn man denkt, dass die gar nicht mal so viele sind, die auch manchmal ne Besprechung oder so haben.
Selbst wenn du dich nicht abmeldest (weil.. niemand da oder so) wissen die genau wie lange du weg warst.
"Haben sie ihre zwei Stunden draussen genossen?"
Ich meine, wow, chill, nicht mal ich wusste, das ich genau zwei Stunden weg war.

Tatsächlich darf ich auch nur zwei Stunden nach draussen in eingeschränktem Radius.
Wenn ich nichts weiter anstelle, wird das nächste Woche gelockert.

Es war.. ein ziemlicher Hammer, als ich hier angekommen bin.
Mein Vater und seine Frau haben mich ja gefahren,
und waren beim zweiten Teil des Eintrittsgespräches dabei.
Und da geht mein Vater TATSÄCHLICH hin und pflastert denen einen vor,
vonwegen manchmal denken SIE das ich gar nicht diese Diagnose habe, weil SIE der Meinung sind,
ich bremse mich einfach damit aus, aber sei eigentlich gar nicht wirklich krank.
Wow, respekt, das ist relativ mutig, in einem Raum voller Ärzte und Pflegepersonal.
Die Retourkutsche kam auch insta.
Meine hier für mich zuständige Bezugsperson hat ihm gleich relativ ungeschönig einen erzählt von wegen das es halt für Nicht-Brodis schwer sei zu verstehen,
dass aber alles reale Symptome und so.
Und ich hatte ein insta-Schlechtes Gewissen, weil ich nicht so wirken wollte,
als würde ich mich nur hinter den Fachmännern verstecken und in meiner Diagnose sulen.
Weil das ist nicht so, und ich where mich vehement dagegen, nur als "Psycho" abgestempelt zu werden.
Hell ye, ich hab einhundert und ein Defizit mehr, dafür habe ich aber einhundert und zwei Stärken mehr.
Und manche der Defizite können, unterm richtigen Licht und mit genug Optimismus betrachtet,
sogar manchmal ein bisschen positiv sein.

Auf jeden Fall hat jetzt mein Vater wohl ein schlechtes Gewissen.
Ich habe meiner Bezugsperson ganz klar gesagt, das ich übers Wochenende NICHT nach Hause will,
weil es keinen Sinn hat, hier wieder auf die Beine zu kommen, nur um dann zwei Tage wieder im emotionalen Chaos zu sein.
Das.. hat mein Vater nicht so gut vertragen.
Er hat etwa fünf Smsen geschickt, und gefragt ob das wirklich meine Entscheidung sei,
warum ich die getroffen habe, das er mich nie habe loswerden wollen, das ich willkommen sei zuhause.
und.. wow.
Wooow ich meine.. wenn ich ambivalent bin, was sind die dann?
Auf dem Weg zur Klinik hat Brigitte sogar nochmals sonen Kommentar fallen lassen,
der mir relativ eindeutig suggeriert hat, dass ich doch bitte gehen soll.
Ich meinte halt, dass ich eigentlich gar nicht stationär will und deswegen ein bisschen pissig bin.
Da kam von ihr nur recht trocken "Wieso, hast du denn das Gefühl, es würde Zuhause noch funktionieren?"
Okay, nö, tschüss.
(Übertreib ich? Ich hab keine Ahnung.)

Auf jeden Fall habe ich das meiner Bezugsperson gesagt,
und sie meinte, diese WE kann ich noch hier in der Klinik bleiben,
die restlichen nicht.
Und.
Ich.
Schwör.
Ich.
Hab.
Die.
Grossartigsten.
Freunde.
Der.
Welt.

Ich habe relativ verzweifelt in die eine Gruppe mit den Klinikleuten aus der TK geschrieben,
dass ich über die WE nicht weiss wohin und ob jemand einen Platz frei hat.
Und innert zwei Tagen hatten die für mich für jedes WE nen Platz organisiert.
Ich kann je ein Wochenende bei Simone, Regula, Zoran und Margrit schlafen.
Ich habe legit keine Ahnung, wie ich das jemals wieder gut machen soll.
Diese Menschen sind so absolut unglaublich toll.
IGVobeluirfmhncoirzgnpw8oreu!!

Ja, aber, zurück zu meinem Vater..
eigentlich hatte ich mir vorgenommen, wirklich klar zu sagen,
das ich den Abstand brauche.
ABER.
Ich will nicht egoistisch sein, ich will keine schlechte Tochter sein,
ich will niemandem Sorge bereiten, ich will nicht, dass es meinem Vater schlecht geht,
er verdient das nicht.
Und deswegen habe ich, nachdem ich das mit dem Abstand geschrieben hatte,
direkt wieder eingelenkt und vorgeschlagen, Morgen zusammen Mittag essen zu gehen.
War das jetzt gut?
Oder dumm?
Inkonsequent?
Vernünftig?

Ich habe null Ahnung, absolut nicht.
So gar nicht.
Es ist schrecklich.

Ich weiss nichts mehr.

Dafür hab ich es geschafft,
einen Teil meiner destruktiven Gedanken in Textform umzuwandeln.
Mein armer JJ Q_Q

Im Vornherein:

Bitte bitte ignoriert mein inkorrektes englisch.
Ich habe den Scheiss kein zweites Mal durchgelesen,
ich habe hier kein Wörterbuch zur Hand und das Internet ist zu krebsig für grosse Übersetzungen.
Ich übernehme keine Haftung im Falle von insta-tod wegen eines sehr dummen Sprachfehlers.
Es fliesst einfach besser in englisch.
Ich habe das Gefühl, ich kann eher ausdrücken, was ich will.
Aus diversen Gründen.

Die Notes am Ende sind relativ unspannend für euch (glaub ich), gehören aber halt dazu,
weil ich es so auf ao3 laden werde und zu faul bin, rauszusuchen was ich wegkopieren müsste.
Ihr könnt sie eigentlich überspringen, ich reg mich da nur über überromantisierte Vorstellungen von Suizid auf und das viele immer gleich OUTOFCHARACTÄÄÄÄRRR schreien, wenns inner Fic um Depressionen und son Zeugs geht.

Spoiler:
Er stirbt nicht.
Tatsächlich passiert das kurz vor dem anderen Text, den ich vor einer Weile mal gepostet hatte.
Da fehlt nochn kleiner Teil dazwischen, ist basically aber wirklich die Wichtigsten Geschehnisse davor.

He didn’t bother to go to the locker rooms first, instead he directly went – almost run – to the eisfield.
And there it was. It didn’t took more than one glimpse on this precious, precious field right in front of JJ to make his blood hot with excitement. Hastily, he laced up his skates, threw his jacket and the bag on the floor next to the entrance, eyes permanently glued to the ice.
As he took the first step on the slippery ground, it felt like a magical spell was cast around him and the ice, as if a thin layer of air surrounded the field, holding back not only the black fog, but JJs weariness, all this depressing thoughts and feelings, too. Finally, after what felt a lifetime, his brain was functioning right again, he could see, smell, hear and feel the ice underneath his skates. He heard the sound of skids curving, he saw the light blue colour, smelled the cold and it all felt like home. JJ couldn’t help himself but smile and cry at the same time, overwhelmed by all this sensations. He skated around the rink, no particular figure or steps, just what came to his mind in this exact moment. He felt like dancing, dancing on the ice, with the ice and the sound of his skates cheered him on, the cold air embraced him like a mothers touch, he was happy, he was so so happy and nothing in this world could ever chance that.
He was free, free from this nasty black fog paralyzing his mind and soul, making him lethargic and like a forgotten doll lying in bed all day,
Free from this endless chain of thoughts about life and death, about failing and never getting up on his feet again.
It was the sweetest release from all this dark and heavy days he’d experienced and the whole world stopped in tracks just to watch him, JJ, being one with his skates and the ice and being 100% content with himself and his life.

JJ didn’t know for how long he just skated around the rink, enjoying his clear mind and this long-missed activity, as suddenly he made a wrong move and found himself laying on the ground, arms and legs sprawled out on the ice. For a moment he laid there unmoving and then he began to laugh, an honest, freeing laugh with an unweighted chest and reddened cheeks.
This was it.
This was life.

He slowly picked himself up and crawled to the side of the rink, leaning his back against one of the walls hemming the icefield. Out of breath from the intens skate but with a content smile on his lips, JJ look around the room absorbing every bit of the atmosphere.
After his, he swore to himself, he’ll go and brag this experience to his family, to Isabella, to his friends–

but no.
There was nothing to brag about, was it?
There was nothing to be proud or happy about.
There was just.. nothing.
In any way.
In no way.
Nothing.

JJ suddenly raised a hand to his head, where he felt a sharp pain, wincing at the sudden outcome.
And it was this moment.
This exact moment where he raised his hands, that broke the spell.
This thin, protective layer of air that held back the black fog and all those negativities broke like a soap bubble on the ground, shattering in a million little pieces and vanishing into the dark, heavy air, which flew back to the beforehand protected area, like a tsunami rolling towards JJ who didn’t even had the time to think about what just happend, before he once again was covered in this thick, merciless black fog which instantly took away his breath, his smile and his will to life.
There was nothing left.
Nothing to say or to think, just this big, bottomless hole in his heart and his soul,
like a black hole consuming his insides.
JJ felt like he was glued to the ground, the cold air, a few moments ago caring and embracing, now cut into his skin and slowly crept through his thin clothes to the seed of his very existence.
There was no escape from this.
Suddenly, JJ felt oh so tired, wrung out.
Empty.

Yeah, he should brag about what a loser he was, how he completely lost the control over his own life, how he wasn’t Jean-Jaques Leroy, the figure skater, the medal-winner anymore, just an empty shell of the pathetic excuse of a human being, left with nothing a cold, cold heart and a crying, dying spirit.
He definitely should spill the beans to his family and of course to Isabella too, it wasn’t like he had something to loose anymore anyway.
It was just.. nothing.
Dark.
Empty.
Lonely.

There was no “deeper down” anymore, and JJ knew, it was the day, this day that everything came to an end.
He had hit rock bottom and had broken the ladder back up, broken with his own hand out of his free will.
His family, the love of his life should knew just how fucked up and useless he was.
And he would show them.
He would not plea for forgiveness or going on his knees with watery eyes.
He’d stand – for the very last time – his man and freeing his family and Isabella from this burdensome existence that he was.
He’d show them how pathetic he’d become.
He would show them.
And at the very same moment, he would die.
He was so tired from fighting the black fog out of his mind,
He was so tired from trying not to fall apart completely,
He was so so tired from all this shit going on in his mind.
He would die, right here, right now.
Being a good son.
Being a caring fiancé.
Being a thoughtful person.

Slowly but persistent he took off one of his skates, leading a trembling finger  to the sharp skid, leading the skid to his arm and then, with one fluid movement ripping open his right arm, tearing apart the soft flesh of his forearm, staining the skid, his training shorts and the ice bright red.
He leanend against the wall, closed eyes, praying to god that he won’t be mad, that he’ll welcome him into his empire made out of glass and clouds, a place where no darkness, no bad feelings and no pressure existed,
Where he finally could find peace of mind.

As his limbs went heavy and numb, and a reassuring grey cloud nebulizing his mind, he took off his shirt with the sudden wish to feel the ice, his beloved ice until the end, letting his upper body fall onto the cold ground, but he just couldn’t feel it anymore.
It was welcoming, it felt like home.
A home he’d longed for this past months.
And as his vision went dark, as he lied on the ground, half naked with his arm sliced open, a last, sudden wave of panic washed over him.
Why?
Why did it had to end like this?
Why didn’t he got the chance to say sorry to Isabella?
Why didn’t he grabbed the opportunity to ask for help,
ask her or his mother, just.. anyone?!
But it was all to late now.
Nothing could chance the outcome, and JJ never had expected his last moments be like this.
Full of regrets, the urge to cry because there was nothing which could save him now.
And as he closed his eyes again, and – he could feel it deep down inside – for the last time, he didn’t smile, because this was nothing like he thought,
He wasn’t happy about his decision.
He regretted it.
He regretted it deeply.
But it was all too late now.
It was too late.


Notes:  Ya know, every time I read a fanfiction about someone trying to kill himself - whether he suceeds or not is insignificant - and smile in the process or while dying, I get a Little bit mad, because oh boi, I've got some News for you. Dying, trying to kill yourself is not this overromantiv shit you read or hear about, no one, not me and no one I knew was happy in the exact Moment where we tried it. It's devastating because you realize what a fucking mistake you made, there's this sudden, unexpected ray of hope that is flashing through you and giving you a Little, a VERY litte idea of how it'll be possible to make it through all this.

And for the ones who don't feel this or actually don't feel ashamed or regretful shortly bevor falling unconscious, they don't smile either.
Bc if you're really ready to throw away your life, to actually DIE you're not happy about it. You're finished with this life and your existence, nothing actually matters anymore.
It's just.. it's just over.
But, and I heard this from many many People who tried to commit suicide - somewhere in the process of dying, you really regrett it. bc for every single Person there are some things they'll miss if they're confronted with their death.
It's the same reason why, when you actually wake up again afterwards, your devastated and incredibly happy at the same time, cuz you don't want to life anymore, but you want to life
it's just like this.
Oh, and to all the People screamin OOC'sssssssssss when they read a ff about a character getting depressions or other mental illnesses - ya know what? It's exactly what These illnesses do.
They make you go ooc
And no, theres nothing like "but this doesn't fit this character", bc, boi, you know, this shit happens to everyone. Noone is free from falling mentally ill. It's the nature of Them. There's no escape.
All you can do is stand up again, force your way trought the dark, deadly fog with the certainity to see the sun again.
I pray for all of you, who go through this hell.
I pray for you and i like to tell you, that you're not alone.
Yes, you fight alone because noone can do this for you, but there are so many People and institutions supporting you, there are so many possibilitys, just stay strong.
Never give up.
It gets better.

I promise.


Ja, wow.
Der arme JJ muss mal wieder, und dieses Mal fast wortwörtlich, seinen Kopf für mich hinhalten.
Es erschöpft mich ungemein, sowas zu schreiben, aber es tut auch einfach nur gut.
Es ist eine Art, die ganze Scheisse in mir drin irgendwie in eien vernünftigen Kontext zu bringen, der nichts mit mir zu tun hat,
und so seh ich ihn klarer.
Und unter anderem eben auch solchen Dinge wie das es es eben meistens wirklich im Bedauern endet.
Wenn es denn endet.

Also, generell:
Es ist okay, die Situation zuhause ist kompliziert,
ich hab ein total schlechtes Gewissen und grossartige Freunde.

Habt ein schönes Wochenende <3


Dienstag, 13. Juni 2017

Statusmeldung

Okay, es ging jetzt alles total schnell.

Mein Psychiater hat mich nach Littenheid - der stationären Klinik hier - überwiesen.
Morgen um 12 werde ich erwartet.

Ja, das ist fucking spontan, und ja, ich hab keine Ahnung was grade passiert,
aber es ist.. erleichternd? Einfach mal ruhe. Nicht zuhause, kein Stress.

Nachdem ich meinem Psychiater nicht wirklich garantieren konnte,
dass ich nicht spontan einem Selbsttötungsimpuls nachgebe, war die Sache eigentlich klar.

Es ist für mich das erste Mal auf der Geschlossenen - ich bin ein wenig gespannt..^^

Insofern - wenn ihr die nächsten Wochen nichts von mir hört, liegt es daran,
dass ich da kein Internet habe.

Passt gut auf euch auf. <3

Montag, 12. Juni 2017

Oh! Suketora!!!

Meine Hunter-Manga sind daa <3
17 Bände für knapp 30€ inklusive Porto, das ist der Hammer.
Normal bei Neupreis hätte mich das mindestens 180€, und das ohne Porto, gekostet.
Die Bände sind in super Zustand und die Vorbesitzerin hat mir sogar noch einen Gruss vornedrinn dagelassen.
(Auf meinen Wunsch hin. Ich liebe es, etwas Kleines vom Vorbesitzer zu haben, in Textform)

Die Möglichkeit, über die ACG Manga zu kaufen, verkaufen und tauschen ist grossartig.
Weil das da alles selber Sammler sind, ist der gute Zustand garantiert,
ausserdem auch, dass sie sorgfältig verpackt werden und sicher ankommen.
Plus, man kann Bände, die man nicht mehr braucht, doppelt hat oder whatever an jemanden weitergeben,
bei dem man sich sicher sein kann, sie werden gut behandelt.
Meine OP-Manga will trotzdem keiner x'D
Vermutlich, weils so viele auf einmal sind.
Dabei sind 100€ für knapp 40 Bände relativ lächerlich billig,
immerhin wäre der Neupreis mindestens 200€.

Aber man muss halt schon genau DANN au DEN User treffen, der die will.
Vielleicht setze ich mich mit dem Ebay-Verkauf mal auseinander und verschebel da n paar Dinge.
Es tut mir zwar im Herzen weh, weil ich sie verschenken will,
aber ich muss wirklich gucken.
Ich habe auch die Merch-Verschenkaktion bis auf Weiteres auf Eis gelegt,
ich kann nicht so weitermachen.
Ich muss aufhören, so viel zu verschenken, ich muss aufhören, so viele Karten einfach so zu verschicken.
Soviel für andere zu bezahlen.
(Ich habe knapp 400 Franken die letzte Woche über liegen lassen, das Meiste ging fürs Essen für uns drei drauf. Holy. Das wären fast 200 Mangabände, haha.)
Und bevor jetzt jemand denkt: Nein, ich habe das sehr gerne gemacht. Wirklich.
Es war toll.

Aber auch mit Manga muss ich aufpassen.
Und sowieso allem.
Und nur schon wenn ich das so schreibe, wird mir irgendwie ganz schlecht.
Es ist so dieses.. wenn ich jetzt aufhöre, Dinge zu verschenken, dann wird die Welt kalt.
Dann erstarrt alles in Gleichgültigkeit und einer lethargischen Einsamkeit.
Ich fürchte mich furchtbar davor.

Da ich ja allerdings sehr bald alle Kosten von mir selber tragen muss (will? darf? dings?)
sollte ich wirklich anfangen zu haushalten.
Ich habe auch überlegt, ob ich nicht die Therapie teilweise wegkürze um weniger Arztkosten zu haben.
Eventuell auch die Medikamente, aber da weiss ich noch nicht, ob die nicht gänzlich von der KraKa übernommen werden.
Wenn schon, können die schon bleiben.

Ich habe heute ganze drei Mal angesetzt, verschiedenen Leuten spontan zu schreiben,
wie shitty grade alles ist.
Aber ich habs gelassen, und kann mich nicht entscheiden, obs gut ist.
Ich will eigentlich eine starke Persönlichkeit mit Durchhaltevermögen und Ausdauer sein.
Nicht jemand, der sich dauernd über alles beschwert und so tut, als wäre alles unänderbar schlimm.
Manchmal geht mir auch dieser Blog ziemlich gegen den Strich weil, basically tu ich hier nichts anderes,
als eben genau das. Das passt mir nicht.
Trotzdem denke ich, ist es manchmal schon irgendwie nötig.
'n bisschen zu heulen, mein ich.

Meine Betreuerin hat am Freitag was relativ interessantes gesagt,
dass ich, weil mir aktuell alles viel zu viel ist, anfange, an kleinen Dingen rumzudenken,
die eigentlich absolut keine Priorität haben grade, nur, um nicht über das wirklich Schlimme nachdenken zu müssen.
Zum Beispiel, dass ich endlich meine Namensänderung angehen will,
oder das mich die Geschlechtersache so verwirrt,
oder das ich mich Frage, wie ich, (oder ob ich das habe), eine nähere, bessere(?) Beziehung zu Michelle aufbaue.

Sowas eben.
Nichts, was unwichtig ist, in Anbetracht der Tatsache,
dass ich quasi Zuhause rausgeflogen bin und so schnell wie möglich was finden muss und eine Möglichkeit, mich zu finanzieren,
eben eher zweitrangig.

Seit dem Statement, dass es "für beide Parteien besser ist", fragen mein Vater und seine Frau mich jeden Tag,
ob es schon Neues gibt und ich schon weiss, wann ich da Anfangen und Ausziehen kann.
Es nervt, es verletzt, es.. dinge.

Ich will nicht, das es mich verletzt.
Ich will nicht, dass es mich so sehr ärgert.

Ich bin doch unabhängig und selber stark.
Ich bin auf niemanden angewiesen.
Ich krieg das alles irgendwie Alleine hin.

Das Grossartige ist, dass die IV vielleicht das Vorbereitungsjahr am Brüggli nicht zahlt.
Fuck.
Hiesse, ich könnte frühestens Januar, vielleicht sogar erst August 2018 dorthin und auch erst ab da dort wohnen.
In der Zwischenzeit.. gibts ein Problem.
Mein Psychiater möchte mich immer noch gerne nochmals in die Klinik stecken.
's grundsätzlich okay, auch wenn ich stationär nicht wirklich mag.
Aber auch hier: Ich muss übers Wochenende "nach Hause", und wo zur Hölle soll das sein?
Ich habe überlegt, Margrit oder Simone zu fragen.
Aber nur ganz ganz kurz.
Ob es möglich wäre, für ein paar Monate Wochenendaufenthalter bei ihnen zu sein.
Ich kann dann zwar nichts an die Miete bezahlen, würde das aber auf jeden Fall nachholen,
sobald ich selber verdiene.
Andererseits gäbe es die Möglichkeit, eine Berufsmassnahme zur genauen Abklärung zu treffen,
das wäre wieder im Brüggli, aber nur drei Monate.
Vielleicht Oktober, November und Dezember, wenn ich anschliessend am Januar die Vorbereitungszeit starten könnte?

Von all dem weiss mein Vater natürlich nichts.
Es bringt mir nichts, den ganzen Stress zu haben, ich sag ihm lieber was Sache ist,
wenn es klar ist wies nun läuft.

Die von der IV meinte, es wäre auch eine Möglichkeit zum Sozialamt zu gehen und da Leistungen zu beantragen.
Da ich aber keine Erstausbildung habe, würden meine Eltern belangt werden,
und sorry, aber nein, das will ich nicht.
Als ob ich jetzt hingehe und rumstreite, das hat mein Vater nicht verdient.
Er ist ja auch nur verzweifelt und weiss nicht weiter, und das ist eben seine Konsequenz.
Ich mache ihm absolut keinen Vorwurf.
Ich krieg das auch so irgendwie hin.

Meine Sozialarbeiterin ist pissig auf mich, weil ich dauernd alle Termien kurzfristig absage,
oder sie komplett vergesse.
Und ich habe einen Teil der Glockenblumen ausgerissen aufm Grab,
weil ich ein bisschen Dumm bin und sie nicht von Unkraut unterscheiden konnte.
(Es hilft zwar nichts, aber zu meiner Verteidigung: Sie haben noch nicht geblüht)
Ich schwör, ich rühre da keinen fucking Finger mehr,
mein Vater hasst mich auch so schon genug.
Oder seine Frau.
Oder beide.

Wobei ich grade wohl wieder in meinem Schach-Muster drin bin.
Schwarz Weiss, Ganz oder Gar nicht, sie Hassen oder Lieben mich.
Kein Zwischendrin.
Für meinen kopf existiert dieses Zwischendrin einfach nicht.
Wenn ich einen ganz kleinen Fehler mache, hassen mich direkt alle.
Wenn jemand mal ein bisschen mies gelaunt ist, hasst er mich direkt.

Ich kann einen anderen Menschen nicht ein bisschen mögen.
Entweder ich hasse ihn, oder ich liebe ihn über alles.
Wobei ich keine Menschen hassen kann,
woraus sich jahrelang ergeben hat, dass ich es als persönlicher Auftrag sah,
alle Menschen zu lieben.
Davon komme ich inzwischen etwas los.
Ich kann Beispielsweise schon sagen,
dass ich die Kais, Lisa und Michelle viel lieber liebe als einige andere Freunde.
Ich habe immer noch extrem Mühe damit, und es gelingt nicht oft.

Ist die ganze Sache gar nicht so dramatisch?
Steigere ich mich da nur rein?
Was ist los mit der Welt?
Was ist los mit mir?
Was?


I live for this song.
JJ ist grossartig.


I'll never give up even the night should fall 
Always do my best 
I look in the mirror the king looks back at me 

I can rule the world JJ just follow me 
I will break the wall now look at me 
Fools or even wise aren't the enemies 
This is who I am just remember me 
I'm the king JJ no one defeats me 
This who I am, baby, just follow me 

[...]

Whenever you feel stand alone, never shed a tear 
If you always smile on face you'll make it through the rain 

I'll never give in how high the mountains rise 
Keep looking ahead 
I look in the mirror the king looks back on me



Theme of King JJ - Umebayashi Taro

Sonntag, 11. Juni 2017

Piano no Mori

Don't look back,
never look back,
again.

Try to obtain,
to make it trough the rain,
for it's art,
a fullmetal heart.

10.6.2017


Irgendwie mag ich den Begriff des "Fullmetal Heart" ungemein gerne,
und schon als ich FMA:B zum ersten Mal zu Ende geschaut hatte,
bin ich immer wieder an dem Begriff hängen geblieben.

Und deswegen habe ich versucht, mein Empfinden im Bezug darauf in Worte, in Poesie umzusetzen

Es ist halt so.. auf der einen Seite, hat er was wunderschönes, reines,
starkes und verlässliches.
Auf der anderen Seite denk ich mir aber auch immer wieder,
dass es so.. unnahbar ist.
In dieser Unsicherheit, ob es nun von Stärke und Loyalität zeugt,
oder eher ein Rückzug in sich selbst, Mauern aufbauen ist,
fragte ich mich, ob es denn nicht irgendwie auch beides sein kann?

Ich meine.. ein Herz aus Metall klingt erstmal irgendwie kalt,
aber irgendwie sagt es auch nur aus, dass es beschützt und sicher vor Schmerz ist.
Zumindest auf den ersten Blick, denke ich.

Es hat für mich aber auch etwas sehr.. aufgeräumtes.
Klar und zielgerichtet, auf genau dem Weg, den es haben will.

Es ist auch das, was in diesem Zitat, diesen letzten Worten der Serie herausinterpretiere.
Irgendwie macht mich dieser Gedanke froh.
Ein fullmetal heart ist etwas Schmerz und Leidgeprägtes,
das in seiner Form neu auferstanden und sich selber neu erfunden hat,
basierend auf diesen Erfahrungen.
Das finde ich wunderschön.

Haha, ich scheitere grade daran, meine eigenen Worte zu erklären^^
Hervorragend.
Aber ich hoffe, es ist einigermassen verständlich, was ich meine.


“A lesson without pain is meaningless. For you cannot gain anything without sacrificing something else in return, but once you have overcome it and made it your own...you will gain an irreplaceable fullmetal heart.”

-Hiromu Arakawa | Fullmetal Alchemist: Brotherhood

Winterfee tanzt

Daichi stared at this woman with his mouth slightly agape and tears in his eyes. He immediately
recognized this outfit as it was the one he had purchased for his mother with his allowance money long ago when he was twelve. Furthermore, this dress was the last present he ever gave to his mother since only two months following the purchase, cancer claimed her life.

[...]

“Mom,” the third year finally exhaled, tears visible in the corners of his eyes as one streaked down his face. Although he was surprised to see her, he was also strangely starting to get used to seeing his mother again as he took one arm and wiped his face and stared into her green eyes that once was a source of security in his life. She stared back at him with her head slightly tilted to the side; her smile seemed to melt all his fears away as he came to realize how much he really did miss her.
Daichi smiled again, trying his hardest not to even blink for fear of losing sight of her so easily. “I missed you so much…” Daichi continued, contemplating the multitudinous things he wished to tell her, eventually settling on telling her about the state of the family, “Dad is finally getting back on his feet again. He couldn’t ...” He trailed off in his speech as he looked all around him. 

[...]

Once again, [...] all of Daichi’s tension that he had built up seemed to evaporate out of his body as he lay in his mother's caring arms. Her arms themselves acted like a shield of security and protection with Daichi firmly embraced in the middle. He felt warm as he wished that he could stay like this forever, his mother by his side again and no worries to plague his mind.



Rolling Thunder!! (A.K.A Dancing in the Meadow of Fire and Death) | Redwizardfox | www.archiveofourown.org



Es ist kompliziert und wird immer komplizierter.
Ich muss jetzt definitiv zuhause raus, im Interesse von beiden "Parteien",
ich muss zusehen wie ich das finanziell und logistisch regle.
Ich fühle mich nicht gut damit, ich bin überfordert,
schaffe es grade so, die wichtigsten Termine wahrzunehmen.
Wobei ich schon zum zweiten mal den Sozialberatungstermin verpasst habe,
weil mein Hirn keine Kapazität mehr für irgendwas hat.
Ausserdem - und das ist vermutlich ein bisschen dumm - macht mich der Gedanke,
dass dieses "Zuhause", jetzt eben nicht mehr mein Zuhause ist, traurig.
Jetzt, wo es mit dem neuen Regal und all den Postern endlich gemütlich wurde,
muss ich mich letztlich doch damit abfinden,
dass es nie ein Zuhause war.

Irgendwas passe ich da einfach nicht ins Bild.

Aber ich will mich darüber nicht weiter beschweren - was bringt das denn auch.
Mein Vater hat auch seinen Frieden verdient.

Am Donnerstag kam es wieder zur Selbstverletzung,
das Gespräch beim Brüggli mit all den Leuten war einfach zuviel.
Suga hat mich gehasst dafür.
Er hat versucht, mich davon abzuhalten, mir extra Deo kaufen zu gehen,
und auf einem abgeranzten Bahnhofsklo Amok zu laufen,
aber ich wollte nicht auf ihn hören, ich hab ihn einfach weggeschoben, ignoriert.
Das hat er mir sehr übel genommen.
Ich weiss nicht, ob das jetzt wieder besser ist.
Er ist zwar wieder da, aber mit mir geredet hat er seither nicht mehr.
Abwarten.
JJ ist da etwas pragmatischer.
Es ist dumm, aber er weiss, dass es nicht immer vermeidbar ist,
und solange ich verstehe, dass es dumm war, ist es okay für ihn.

Und ich schwöre, ich klinge wie der letzte Psycho mit kranken Hallus wenn ich das so schreibe.
Dabei halluziniere ich die Figuren gar nicht.
Ich stelle mir nur vor, dass sie da sind, und meine Fantasie erledigt den Rest.
Es hilft, manchmal.
Ein lächerlich kläglicher Versuch, mein Bewusstsein zu überlisten,
weil es mir manchmal tatsächlich gelingt, mich so von Dummheiten abzuhalten.

Ich hab Probleme?
Ich hab Probleme.

Ich vermisse meine Mutter,
und es macht mich traurig, dass ihr Grab so verwahrlost.

Apropos Grab.
Ich war - zum ersten Mal seit 5 Jahren - an Rahels Grab.
Es ist wundervoll, der Grabstein ist ein grosses, geschnitztes Holzherz mit einer Blume,
auf der ihr Name und die Geburts- und Todesjahrzahl steht.
Es stehen viele Figürchen und selbstgemachte Dinge rum,
Blumen, und es wirkt alles so friedlich.
Es war sehr.. ergreifend?

Es ist lustig, wie mich jemand, den ich im Grunde genommen gar nicht kannte, nicht wirklich loslässt.
Alles, was ich von ihr wusste, waren ihre Probleme, ihre Krankheit und alles was damit zu tun hatte.
Aber ich habe keine Ahnung, was war ihre Lieblingsfarbe, von was hat sie geträumt?
Was war für sie der perfekte Samstagabend, was dachte sie über die Erderwärmung?
Im Grunde genommen waren wir Fremde mit einem gemeinsamen Geheimnis (?).

Man redet über Hoffnung und darüber, dass der Therapeut heute irgendwie zerstreut wirkte,
und zwei Wochen später war sie tot, hat sich umgebracht, mit Schnee vor dem Fenster und Kälte im Kopf.
Ich habe diese Erinnerungen schock-gefrostet und konserviert, schön aufgehoben und jenen Friedhof brav gemieden.
Manche Dinge dauern eben 5 Jahre, bis sie reif sind,
und es war eine schöne Erfahrung.
Ich wünsche ihr von Herzen, dass sie an einem warmen Ort ist,
mit trotteligen Therapeuten und selbstgemachten Keksen.

Es hat gut getan, ich konnte loslassen.
Etwas loslassen, was ich nie wirklich gefasst hatte.

Das Leben ist seltsam.

Sonntag, 4. Juni 2017

Guilty Crown

Ich meine oke, mein Vater und seine Frau müssen nicht zwingend Sinn ergeben,
aber bitte verlangt dann nicht von mir, das ich irgendwas verstehe.

Nicht nur, dass ich mich fucking ANMELDEN muss, wenn ich nächste Woche mit Weena kurz zuhause vorbeischauen will,
auch wenns nur 5 Minuten sind weil ich frische Klamotten holen will oder so,
nein, es darf jetzt auch kein Besuch mehr über Mittag kommen, weil Brigitte dann Mittagsschlaf macht,
und Kind & Besuch offenbar aus gewohnheit anfängt Trompete zu spielen, wenn wir nach Hause kommen.
Als Nächstes werde ich vermutlich noch gebeten, das Haus über Mittag jeweils zu verlassen.
Gott.

Heute Morgen haben sie mich und Tayuya gefragt, ob wir heute Abend Lust aufn Spiel hätten.
Ja, is easy, ich hab Bock, sagt bescheid.
Irgendwie wurde es immer später und ich habe mich die ganze Zeit gefragt,
wann sie jetzt starten wollen.
Geh ich runter, sind die schon voll am spielen.
Jou. 's oke.

Ich meine.. wat?
Ich werde angeschnauzt das ich mich nur zurückziehe und nie was mitmache,
und das es mit mir nicht mehr tragbar ist deswegen,
aber wenn ich mal wirklich Bock habe, werde ich quasi übergangen.

Ich.
verstehe.
das.
nicht.

Sorry, dazu bin ich einfach zu blöd.
Das muss mir jemand erklären.

Okay, vielleicht haben sie gerufen und ich habs nicht gehört,
weil ich Kopfhörer aufhatte.
Kommt vor, wissen die aber auch.
Aber dann einfach annehmen, ich will nicht?
Wat?
Als ob ich sowas einfach ignorieren würde.
Wenigstens ein "Nein, sorry, ich mag grade nicht" kriegen sie von mir IMMER,
als ob ich das einfach ÜBERGEHEN würde.
Was ist denn eigentlich los mit denen?

Oder es ist ihnen einfach zu mühsam, extra hochzukommen und direkt zu reden.
Ja, toll, da kann ich dann aber auch nicht viel tun.
Ich sitze sicher NICHT die ganze Zeit im stillen Zimmer,
nur weil diese Menschen irgendwann ohne Ankündigung gnädigerweise einmal rufen.
Ehrlich.
Was.

Es macht mich so wütend.
Wie soll ich mich denn vernünftig einbringen, wenn immer son Scheiss passiert?
Ich soll mich gleichberechtigt und als Teil des Gemeinschaft fühlen,
krieg aber irgendwelche absolut dummen Regeln vors Maul gehauen,
mit der Begründung "Weil wir das so wollen", muss mich ANMELDEN wenn ich zu mir nach "Hause" will,
soll dann aber bittesehr anrufen wenn ich den Termin wegm Wohnen und Ausbildung hatte,
um zu sagen was bei rumgekommen ist.
Sorry, aber wie soll ich das denn als ein "Wir interessieren uns für dich" deuten?
Das ist doch rein "Bitte verpiss dich von hier, aber wenns drum geht, wohin du dich verpisst und ob du ein Teil der Leistungsgesellschaft werden kannst, meld dich"
's is so n Witz.
Son fucking Witz.

Vielleicht vergesse ich auch einfach wieder,
dass ich ein schlechter Mensch bin,
und meine Ansichten grundsätzlich falsch sind.
Vermutlich gibt es irgendeine unglaublich schlaue Erklärung für ihr Verhalten,
die ich nicht verstehe weil ich egoistisch und zu dumm für alles bin.
Ich verstehe ihre Seite zu wenig und fühle mich zu schnell beleidigt.
Sehr wahrscheinlich verstehe ich nur alles mal wieder nicht.

Es tut mir leid, dass ich so bin.


I am trying to be
What you're dying to see
I feel like "fuck man,
Can't take this, anymore,
This heart, break this."
This is life that's so thankless,
How could he just forsake us?

[...]

I will burn first
God I've tried, am I lost in your eyes?
Just let me burn, it's what I deserve.
God I've lied, am I lost in your eyes?

[...]

This hate that you gave me keeps saying
Just let me burn,
Just let me burn


Paradise Lost - Hollywood Undead

Wandering Son




Ich hab mir das mit dem männlich sein wollen noch mal überlegt.
Eigentlich wäre das ziemlich dumm.
Ich wäre am Liebsten - oder fühle mich - androgyn.
Also, die Androgyne Variante von Geschlechterlos.

Aufm Server passiert es total oft, das ich mit Er bezeichnet werde,
weil aus irgendwelchen Gründen weibliche Serverbesitzer nicht common sind, haha.
Aber es ist mir komplett egal.
Es ist mir auch sowas von egal, das es bei Berufen zb. oft heisst "Bäcker, Bauer, Grafiker" etc.
Ich meine, wow, wieso sich die Mühe machen da immer die weibliche Form zu nennen?
Screw that. Ich bin von mir aus auc ein Bäcker. Beides geht.
Ehrlich, es ist mir scheiss egal, ob man mich als Kerl oder Frau sieht,
solange man nicht versucht, mich mit einem davon abzustempeln.

Ich kenne keine sexuelle Anziehung zu Männern oder Frauen,
es ist mir egal, welches Geschlecht mein Partner hat.
Ich habe mich nie in eine Frau verliebt bisher, schliesse es aber nicht aus.
Schliesslich ist es ja nicht das Geschlecht, das ich liebe, sondern die Seele dieses Menschen,
und Seelen sind immer Geschlechterlos.

Einer der Gründe, warum Jin besser zu mir passt.
Es impliziert nichts.
Auch wenn ich immer sehr damit zu kämpfen habe,
das Menschen es nicht akzeptieren möchten, dass ich Jin genannt werden will.
Für mich IST das mein Name, auch wenn mir bewusst ist, dass ich amtlich gesehen nicht so heisse.
Aber es verletzt mich, wenn mir jemand sagt, dass Jin nicht mein Name ist.
Oder wenn Regula meint, dass sie mich irgendwann auch Julia nennen wird.
Ich würde einfach gerne gänzlich als Jin wahrgenommen werden,
weil es das ist, was ich bin.

Asexuell, Antisexuell, androgyn, Mensch.

(Bin ich eine Special Snowflake? Ich bin eine Special Snowflake)

Und, nein, ich will jetzt nicht "Es" genannt werden.
Um Gottes Willen, haha.
Sie passt absolut.
Von mir aus auch Er.
Macht, was ihr wollt ;P

Oder ich mache es wie Tsukishima.. das geht auch xD




Freitag, 2. Juni 2017

THE DEATH FIC



Asahi, I feel you xD

Nein, eigentlich gehts mir grade gut.
Aber das Meme ist hervorragend.
Und meine Lieblingsamerikanerin ist grade auf ner Con 
und kann keine Mail zurückschreiben, deswegen ist mir jetzt langweilig.

War aber grossartig heute.
Hatte noch son Nebengespräch fürs Vorbereitsungsjahr,
und die wollten wissen was meine Hobbies sind.
Ich hab japanische Comics und Animationsfilme angegeben.

"Aah, dann interessieren sie sich also auch für Kultur und so, das ist natürlich toll!"

Bruh.. Ich sitze literally 90% meiner Zeit vorm PC und lache über Fotomontagen wo Tsukishimas Gesicht ein Salzstreuer ist.

's Kultur.. :D