Donnerstag, 29. August 2019

Babyschnabeltiere

Leben ist so fucking anstregend.

Ich möchte stille Probs an meine Betreuerin schicken,
die mir mit ihrer mütterlichen Art teilweise unfassbar auf den Wecker geht,
sich aber mal um mal mein gejammere anhöhrt und auch noch sinnvolle Beiträge dazu leistet.
Dass sie sich jedes Mal aufs Neue anhört das ich keine Lust mehr habe,
dass es anstregend ist, dass ich Kommunikation hasse und eigentlich generell alles doof ist.
Es braucht mehr solcher Frauen wie sie auf der Welt.

Es ist einfach so.. zum die Wände hochgehen.
Zum ersten Mal habe ich eine "Schulzeit", wie ich sie mir immer vorgestellt habe.
Das ist so richtige die Experience, viel zu früh aufstehen müssen,
echt langweiligen und echt spannenden Kram lernen,
verpennen wann die Prüfungen angesagt sind,
in den Pausen und Mittags mit Mitschülern zusammen sein und reden,
in Gruppenarbeiten sich nicht panisch fragen, ob sich jemand erbarmt und mit mir das zusammen macht.
Schulbücher vergessen und es wesentlich weniger tragisch finden als der Lehrer,
Ausflüge mitmachen und dabei Spass haben, und nicht schon Tage vorher panisch nicht mehr schlafen können.

Das ich das in dieser Form nochmal erleben darf, obwohl ich ausm Schulalter schon länger raus bin,
ist ein unfassbares Geschenk.
Und ich kann es verdammt noch mal nicht annehmen.

Ich trau dieser Situation einfach nicht.
Ob diese Menschen wohl wirklich Zeit mit mir verbringen wollen-
wirke ich wie ein Klugscheisser-
wäre er lieber mit wem anderem in der Gruppe-
könnte mein Platz am Mittagtisch nicht von wem würdigerem besetzt werden-
sehe ich alles zu locker-
warum habe ich vor zwei Wochen um genau viertel nach zwei in genau dieser Lektion genau jenes Wort gesagt anstelle von was anderem-
Uff.

Ausserdem denke ich mir, es ist unfair den wenigen, aber nichtsdestotrotz existenten Freunden die ich in meiner "wirklichen" Schulzeit hatte, jetzt zu denken, dass es endlich so ist, wie es sein soll.
Aber das es sich damals nicht so angefühlt hat, war ja zu 99.99% nicht deren sondern meine Schuld.
Weil ich da noch viel weniger annehmen konnte, was mir geschenkt wurde.
Und heute - heute bin ich drauf und dran, diese wohl letzte Chance erneut zu verschenken.
Das ärgert mich furchtbar.

Meine Betreuerin sagt, ich solle halt jeweils direkt nachfragen, wenn ich nicht verstehe, wie etwas gemeint ist,
oder unsicher bin, ob die mir entgegengebrachte Freundlichkeit ehrlich gemeint ist.
Bruder.
1. Würde ich dann über nichts anderes mehr reden als über all die Dinge die ich mich frage,
und 2. lebe ich schon lange genug mit meinem Kopf, dass ich weiss, dass der es sowieso schafft das alles so komplett zu verdrehen dass ich schlussendlich gar nicht mehr weiss, was wahr ist und was nicht.
Diese "Realitätsüberprüfung" ist toll, aber funktioniert leider nicht immer.

Aber hey; ohne Challenge und so blaa

Schweri hat mir ein pinkes Plüschschnabeltier geschenkt.
Sein Schnabel glitzert!!
Ich sterbe, das Ding ist viel zu süss ;-; <3


Dienstag, 27. August 2019

Mental Scrapyard

I am on the edge
I face my
madness
watch it rise
drowning
my sadness

I am
on top of
the world they
threw me
into
and while I
am screeching
I feel
blue

llihc nac I epoh I
emas eht yats dna 
dna edisni deelb eht pots ot
niaga leef

Watch me
go bonkers
and guess what
I do not
care
for my pain
is yours
to share

Let us
enjoy this
insanity
lets fill
our hearts
with 
profanity

Blah blah
goes 
god
hey lord, watch me
watch my
heart
rot

seil fo niahc eht tuc
gnitaeb neeb ev'I
gnitaeb dna
gnitaeb dna
flesym 

I neglected
myself
and now
that is
the price
but dear
you won't
hear my cries

The anger
rises alongside
my suffocating
self-hate
lemme run
I can't
wait

Run run run
syad eht gnitnuoc m'I
Run Run RUN
yas ot gnihton evah dna
Show me
the sun

yad eht gnirud
I guess I'm ok



Markierte Teile aus: SAEED by Infected Mushroom

Mittwoch, 21. August 2019

5 seconds of sadness II

Where did
I go
the wrong way
that I
now am
crying
here alone.

I am
lost
my heart
stuck
on past
sceneries
my mind
driving crazy
over
responsibilities

Hello hello
pouring
rain
please help me
to
stay sane

Hello hello
broken
piece
I wish for
release

My mind is
dark.


Samstag, 17. August 2019

Du willst wissen wie ich mich fühle? Ich will wissen wie ich mich fülle

Ein arbeitsloses Kind trauert der Sonne nach,
die im Abendrot versinkt
Es kommt grad vom Büro heim, fühlt sich so klein,
während es die letzten Wohnheimstufen erklimmt,
dabei wollte es so groß sein
unter die Dusche springt, den Dreck der ganzen Welt abwaschen,
auch wenn der Versuch misslingt, es besser als die Eltern machen
[...]
"Träume sind Bäume, man opfert sie für Papier",
denkt sich das Kind, aus dem 11ten Stock starrend
Graugelber Himmel umgibt sein 1-Zimmer-Apartment
Sich fragend "Was ist ein Kind wert, das arbeitslos ist?"
[...]
Bunte Tränen kullern unverschämt Richtung Neuanfang
und in der Weite da erblickt es die Seifenblasenfabrik
Taghell, es brennt meistens abends noch Licht

Zukunftsträume kann man nicht rebooten
Sie sind nur Trailer, gehen immer nur n paar Minuten
"Ab der Jugend gehören Seifenblasen der nachfolgenden Generation",
weint das Kind gedankenlos in seine Fertignudeln
Es fühlt sich gerade so nutzlos,
wünscht sich aus dem Hochhaus in einen schwarz-weißen Vergnügungspark
Manchmal malt es aus Spaß seinen Namen auf ein anonymes Grab
Zur zeit bereit alles einzutauschen für die Leidenschaft eines Psychopathen
Lang ist es her, da hat es das Plastikgewehr in der Ecke platziert,
jetzt wurde es wegrationalisiert
Ex-Mitarbeiter der Seifenblasenfabrik
und Erwachsene auf der Straße hören mit ihrem Handy Musik
und zwar dieses Lied.


Seifenblasen platzen nie | Maeckes



Maeckes ist der Soundtrack meines Jungseins,
er ist das weisse Rauschen meiner schlaflosen Nächte.
Wenn ich heute, nach Jahren, wieder die alten Lieder hervorhole,
dann merke ich, ich bin heute an einem anderen Ort,
aber diese dunkle, etwas eingestaubte Ecke,
diese emotionale Dystopie in meinem Herzen gibt es noch.
Es ist so leicht, diese Tür wieder zu öffnen,
sie ist nicht vernagelt, sie ist nicht mal abgeschlossen; ich glaube,
es gibt auch gar keinen Schlüssel.
Aber ich kann lernen, sie zu ignorieren, stattdessen Fenster zu öffnen und kurz durchzuatmen,
wenn mir mein Leben zu stickig wird.
Ich bin ein bisschen traurig.

In Momenten wie diesen, wo ich mir sicher bin,
dass ich niemand bin, niemand sein kann,
wo ich über diese zwei Tage Berufsschule nachdenke,
die mir wie ein unüberwindbares Hinderniss erschienen im vornherein,
dann merke ich einmal mehr: Ich mag die Person nicht, die ich bin, wenn ich unter Leuten bin.
Das bin nicht ich.
Ich rede so viel, ich lache viel, Zeug, das ich gar nicht will.
Natürlich, es ist gut, dass ich mittlerweile so viel lockerer bin um Menschen rum,
vor allem auch um welche, die ich noch gar nicht kenne.
Aber dieses Locker-sein geht mir auf die Nerven.
Ich bin doch nicht so. Ich bin still und zurückgezogen und ich höre lieber zu als selber zu reden.
Was davon bin denn nun ich?
Was ich fühle, was ich tue, was dazwischen?
Ist es nicht eher eine Frage des "Wer will ich für andere sein"?
Ich weiss es nicht.
Aber es ist ein Riesenakt, von Morgens bis Abends um Leute zu sein,
ich will mich gerne zurückziehen, zumindest Mittags, kurz die Fenster öffnen und die Tür ignorieren,
etwas Musik hören, etwas lesen.
Aber ich will auch nicht der komische Separatist sein, der immer alleine ist, selbst wenn es aus freien Stücken geschieht.
Ich will teilhaben, will mit dabeisein, ich will.. ich weiss es nicht. 
Ich denke mir; die wollen doch sowieso nichts mit mir zu tun haben,
ich bin mir sicher, so sicher, dass ich mir sowieso nur einbilde, ein Teil dieser Gruppe zu sein.
Weil ich zu viel rede, weil ich merkwürdig bin, weil sie besseres zu tun haben mit ihrer Zeit.
Und dann will ich gehen und mich bewusst separieren und die Augen schliessen und diese Berufsschulzeit einfach vorrüberziehen lassen.
Aber; nein, eigentlich will ich das nicht.
Was will ich?
Ich glaube, dass ist ein Schlüsselpunkt des Ganzen.

Ich bin müde und mit den Klängen der gleichmütigen Melancholie von Maeckes Worten weine ich mich einmal mehr in den Schlaf.

Ganz schön melodramatisch.

Montag, 12. August 2019

The tale of the pale kingdom: Part IV: The battlefield

The queen
she is
at war,
she can't
take it
no more

She sends
her men
to fight
to win and to
shine bright

And she
does
not care
how much death
she'll share

For the world
is hers
anyway
the rule
is only
hers
to say

And what
she loathes
her soldiers
kill
be it for fun,
of for the
thrill

They'll win
with quiet,
glad subjection
their biggest
foe;
the queen's
reflection

Eggs & Bacon

Ich mache Deals mit mir selber; noch das erledigen, noch jenes tun, noch dieses erreichen.
Dann, dann wird es bestimmt leichter.
Ich weiss nicht, ob ich damit erfolgreich bin, ich denke nicht darüber nach.
Aber solange ich beschäftigt bin ist alles erträglich.

Die blöden Schulbücher für die Berufsschule sind immer noch nicht da.
Ich war der einzige der Lehrlinge von meinem Betrieb, der so verdammt edelmütig sein wollte,
und es doch mit dem Sportunterricht versuchen. Alle anderen haben sich eine Dispens besorgt.
Ich muss so verflixt früh aufstehen für diese verflixte Berufsschule.
Diese doofe Rechnung, die mit den Büchern kommen soll; soll sehr hoch sein; ich kann das nicht auf einmal zahlen

Panik.

Dabei; was kann denn schon passieren?
Wenn die Bücher nicht da sind: Man gehe am ersten Tag zum Sekretariat und sage dies. Was nicht da ist, ist halt nicht da, was will man machen.
Wenn der Sport kacke ist: Man mache, was man kann, und wenn man ab und an gepflegt kapituliert und bei etwas aussetzt ist das in Ordnung.
Früh aufstehen; gibt irgendwie schlimmere Dinge als das, nicht?
Rechnungen; in unserer Zeit ist Zahlen auf Raten nichts unmögliches mehr; anrufen, mit den Leuten reden. Das funktioniert.

Pragmatisch denken, Lösungen finden, die nicht emotional sondern logisch behaftet sind.
Dinge, die ich ganz einfach befolgen kann, ohne über richtig und falsch nachzudenken.

Kleine Schritte gehen; heute sind sie winzig.

Sonntag, 11. August 2019

Leave the horror here

Ich bin traurig.
Leben ist so ultimativ sinnlos.
Ich habe nichts, was ich erleben möchte. Keinen Ort, den ich sehen möchte, nichts beizutragen zur Gesellschaft.
Selbst wenn ich mich anstrenge und funktioniere, bleibe ich doch am Strassenrand stehen.
Ich habe keinen impact auf diese Welt, nichts, was mich rechtfertigen würde.
Alles ist so weit weg.
Morgen aufstehen und zur arbeit gehen,
einen weiteren Tag hinter mich bringen, der halt irgendwie vergeht.

Ich wünschte ich hätte der Welt was zu geben,
ich wünschte, ich hätte die Fähigkeit, Menschen zu bewegen.

Kleine Schritte gehen heisst heute stehen bleiben, um keinen Schritt zurück zu gehen.




Freitag, 9. August 2019

The long run

Ich hab viele Worte und Empfindungen in mir, die ich zur Zeit schwer ausformulieren kann.

Ich bin.. ein bisschen sturmgepeitscht, aber kein Stück Sturmmeer an der Küste, wo potentiell Schaden entstehen kann durch zu hohe Wellen, sondern irgendwo weit draussen, wo Wasser auf Wasser trifft und nicht mehr Schaden anrichtet als das es sich selbst verdrängt, erneuert und wiederfindet.

Meine Ausbildung ist gestartet und ich.. halt irgendwie mit.
Es wirkt ein bisschen unreal, es ist immer noch derselbe Arbeitsplatz, dieselbe Arbeit, dieselben Leute.
Irgendwie dachte ich, es ändert sich was. Aber.. hat es nicht. Noch nicht, zumindest.
Nächste Woche startet die Berufsschule und meine einzige Angst ist, dass es mir absolut keine Angst macht.
Ich dachte, vielleicht wird jetzt alles doof oder so, mit diesem Druck von dem alle reden, der mit der Ausbildung komme. Dieser Druck, dem ich ausgesetzt sein werde, dass man mir immer auf die Finger schaut bei der Arbeit und alles.
Vielleicht ist das aber auch nur eines dieser Leistungsbringermärchen. Vielleicht ist es hier ein bisschen anders.
Das Privileg des zweiten Arbeitsmarkt.
Alles in allem stehe ich diesem "neuen Kapitel" so indifferent gegenüber wie es nur geht.
Ich frage mich, ob es das ist, was die Leute "erwachsen sein" nennen.

Mir ist etwas bewusst geworden im Bezug auf meinen Vater und seine echt verdrehte Sicht auf alles Mögliche, insbesondere seine Wahrnehmung seiner Kinder.
Ich glaube das er, und auch seine Frau, einfach jederzeit von ihrer eigenen Realität ausgehen und es ihnen deswegen in Vielem gar nicht möglich ist, "weiter" zu denken.
Wenn sie beispielsweise hören, dass ich eine Persönlichkeitsstörung habe, aber gleichzeitig realisieren, dass es sich nicht so bemerkbar macht wie sie es erwarten, dann gehen sie davon aus, dass ich lüge.
Wohingegen ich, wenn ich höre, dass jemand... idk, eine shizophrene Störung hat, aber finde, dass man es nicht merkt, davon ausgehe, dass dieser Mensch einfach wahnsinnig gut gelernt hat, sich anzupassen.

Es ist also irgendwie gar nicht möglich, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen in einem Gespräch, weil wir, obwohl wir dieselben Worte nutzen und auf denselben Kontext eingehen, doch mit einer anderen Grundannahme reden.
Wie soll ich denn dem Tisch erklären, dass die Küche nicht die ganze Welt ist?
Er kann ja nicht hingehen und es sich ansehen. Er glaubt, dass, was er sieht, ist alles, was es gibt.
Wie kann er denn verstehen, dass es möglich ist, weiter zu denken?
Erst wenn das Haus niederbrennt oder einstürzt wird er erkennen, dass diese vier Wände seiner Welt in Wahrheit nichts als Scheuklappen waren, die ihm die eigentliche Aussicht versperrten.
Die Schönheit die in der Erschütterung liegt ist oft nicht direkt erkennbar.
Sie liegt darin, dass das Elend uns oft die Gelegenheit schenkt, uns selber, unsere Welt und alles um uns herum anders, neu, in einem grösseren Kontext zu sehen.

Irgendwer, ich glaube, es war meine Schwester, sagte mir mal, dass es ein Fluch und ein Segen zugleich ist,
über den Tellerrand hinauszusehen, und dass sie sich manchmal wünsche, es nicht getan zu haben.
Das ist wahr.
Nicht zuletzt, weil man als jemand, der mehr wahrgenommen hat, eben plötzlich auch versteht, wie wenige das ebenfalls so erleben.
Dass es mit manchen Menschen nicht möglich ist, auf Augenhöhe zu verkehren, weil man entweder nicht vom Selben spricht, oder aber sich auf die kleinere Variante dieser Welt einlassen muss, die der andere als sein Universum sieht, was es mitunter nicht mehr möglich macht, den eigenen Punkt überhaupt anzubringen.

Klingt das überheblich, wenn ich das so schreibe?
Es ist nicht überheblich gemeint.
Menschen sind eben verschieden, das ist weder gut noch schlecht.

Ausserdem, so wenig wie mein Tisch-Vater verstehen kann, was ich über die Trümmer meiner Wände hinaus sehe, so wenig kann ich nachvollziehen, wie diese intakte Küche von ihm ausschaut und wie er sich damit fühlt.
Nicht zuletzt weil er immer wieder damit konfrontiert ist, dass es da draussen mehr geben muss als nur die verputzten Wände mit Gardinen.
Ist er frustriert weil er es nicht sehen, nicht verstehen kann?
Ist er wütend, weil er glaubt, wir lügen ihn an?
Hält er uns für Träumer, die einfach nicht in der Realität leben wollen?

Fragen über Fragen, die ich ihm nicht stellen kann, weil meine Küche nicht mehr steht.

Vielleicht ist es auch eher so, dass wir beide in derselben Küche stehen, aber er ist ein Tisch und ich bin... eine komplizierte Topfpflanze.
Wir sehen genau das selbe, aber weil er ein Tisch und ich eine Pflanze bin, nehmen wir es anders wahr.
Dieselbe Seele in einer anderen Welt oder eine andere Seele in derselben Welt; spielts letzlich eine Rolle? Wir können uns nicht verstehen, das ist was bleibt, so unterm Strich.

Es gibt auch Dinge, deren Horizont mir völlig fremd bleibt.
Am ersten Einführungstag der Ausbildung hatten wir eine Gruppenarbeit mit den anderen Mitlernenden, wo wir Punkte sammeln sollten, die uns als Chef*in wichtig wäre, hätten wir Lernende.
Einige wollten unbedingt eine Kleiderordnung mitdrin haben.
Weil "Kerle sich doch nicht mehr konzentrieren können, wenn eine Dame mit einem Minirock zur Arbeit kommt."
Ich frage mich, ob diese Menschen einfach nur fürchterliche Vorurteile haben, in engstirnigen Schubladen denken, doof sind oder ob mich der Mangel an erlebter sexueller Anziehung einfach naiv macht.
Ich möchte nicht naiv sein, naive Menschen werden hintergangen.

Und doch.. traue ich es heterosexuellen Männern durchaus zu, mit Kolleginnen im Mini zusammenzuarbeiten ohne Leistungsabfall. Oder ist das bei sexuellen Menschen so?
Ist dieser Trieb, der mir fehlt, wirklich so eine starke Kraft im Leben?
Wie ist es denn mit heterosexuellen Frauen, können die sich konzentrieren wenn ein Kerl.. idk, n Tanktop oder so trägt?
Wie ist es mit homosexuellen Mitarbeitern?
Wie ist es, wenn man auch Frauen steht und sich trotzdem unter Frauen umzieht? Oder in derselben Situation als homosexueller Kerl?
Lässt sich sexuelle Anziehung ausstellen? Also; kann ein sexuell aktiver Mensch willentlich bestimmen, ob jetzt grade der Zeitpunkt ist, um jemanden "geil" zu finden oder nicht?
Das ist kompliziert.
Und weil jeder Mensch anders ist, gibt es wohl auch keine Einheitliche Antwort.

Trotzdem: Wie zum Teufel kann einen ein fucking Minirock ablenken? Oder eher die Haut, die dadurch sichtbar wird?
Wieso guckt man sich andere Menschen überhaupt so genau an diesen Stellen an?
Iieh.
Irgendwie stelle ich mir einen Sexualtrieb zu haben echt schrecklich vor.
Zumindest manchmal.

Dienstag, 6. August 2019

Leben auf Zeit

Leben wollen
aber
auf Zeit
leben
wollen
ohne
Ewigkeit

Noch
kann ich gehen
noch
erfreut
mich Baum
und Strauch
aber alsbald
dieser Funken
stirbt
tue ich
es
auch

Hör doch
mein Herz schlägt
noch ohne
Müh'
doch
kommt der Tag
an dem es lahmet
so geht es
nicht zu früh

Leben
wollen
dafür kämpfen
mit viel
Fleiss
leben wollen
aber nicht
um jeden
Preis.

Ich möchte leben
noch
eine Weile

Sonntag, 4. August 2019

The tale of the pale kingdom: Part III: The new castle

The queen
is
upset
her castle
has
changed
her throne
got
rearranged

She is
not
the fondest
of change
our queen,
she likes
her surroundings
known
and clean
she
likes it
familliar.

But still
she adapts
she tries
so hard
to grow
into her new
residence
her hands
shake
intense

But with the
first
coup d'etat
with her first
cried miles
her worries
go down
the drain
and
she
smiles.