Samstag, 29. April 2017

Light Blue Silk

Ich glaube, ich schreibe hier viel zu wenig über die guten Dinge die mir so passieren.

Man darf halt nicht vergessen - alles, was ich hier schreibe, ist eine Momentaufnahme,
ein Augenblick unter ganz vielen.
Ein Sonnenstrahl der in genau dem Moment eine Stelle meines Lebens kurz aufleuchten lässt und ihr eine Stimme gibt,
in einem Text, in ein paar Worten die Ohren oder Augen suchen.

Natürlich ist es so, das ich tendenziell eher schreibe, wenns mir mies geht.
Das muss halt einfach eine Plattform haben, wos steht,
auch, weil es mir ermöglicht, gewissen Abstand zu den schlechten Dingen zu finden,
und sie vielleicht Objektiver zu betrachten, wenn ich mir Geschriebenes nochmals durchlese.

Ich will aber trotzdem mehr Positives erzählen,
deswegen werde ich versuchen, einmal am Tag zu schreiben,
was mir heute Gutes passiert ist.

Heute gibts da gleich mehrere Dinge, tatsächlich.
Verhältnismässig war heute ein guter Tag.
Ich hab zwar sehr mies geschlafen und trotzdem Medis ewig gebraucht,
bis ich überhaupt mal geschlafen habe, aber der Tag war trotzdem okay.

Zum einen war ich mit Nicola unterwegs, das mache ich gerne.
Ich geniesse seine Anwesenheit einfach, auch wenn er manchmal ein furchtbar faules Mundwerk hat^^
Wir haben uns einen Milchshake beim Eisverkäufer unseres Vertrauens geholt,
und da war eine Frau nebendran, die zuwenig Geld für ihr Eis dabei hatte,
da habe ich ihr spontan die knapp 5 Franken bezahlt, einfach weil ichs habe und sie ihr Eis geniessen soll.
Und dann haben mir die Leute vom Eisstand einfach den Milchshake ausgegeben,
oh mein Gott!
Das ist so nett, und damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.
Es ist so.. schwer zu glauben.
Das das jemand für mich macht.
Womit habe ich das denn verdient?
Ich verstehe es nicht und das macht es irgendwie schwer für mich, damit umzugehen.
Aber es hat mich schon sehr sehr gefreut.
Das ist so lieb..

Ausserdem hat mich Simone absolut aus den Schuhen gehauen.
Ich habe ihr irgendwann nebenher erzählt, dass ich mich immer total über ihre Sprachnachrichten freue,
weil ich ihre Stimme so mag und mir das immer total gut tut, von ihr zu hören.
Und jetzt hat sie einfach so nen Text für mich aufgenommen damit ich den immer wieder abspielen kann und wow, wtf, womit hab ich das denn verdient? o_o
Das ist so.. GROSSARTIG!
Ich weiss echt null, wie ich das wieder gutmachen soll, das ist lieb von ihr!

Es ist so wahnsinnig, ich bin so unfassbar lieben Menschen umgeben,
ich bin so gesegnet mit meinen Freunden!
Das ist krass.
Jetzt hab ich einfach eine Geschichte von ihr nur für mich alleine, die ich anhören kann wann immer ich will und wo immer ich will.
Alter.

(Das ist generell etwas, was ich total gerne mag. Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir wünschen, das all die lieben Menschen in meinem Leben, die ich so sehr liebe, vielleicht auch meine Schwester, eine Art Hörspiel zusammen für mich aufnehmen. Es muss ja auch keine Sinnvolle Geschichte sein, einfach, das sie zusammen irgendwas quatschen, was ich für alle Ewigkeiten anhören kann. Das wäre toll. Aber das ist egoistisch, sich sowas zu wünschen. Auch wenn ich, hoffentlich, mir insgeheim alleine für mich, solche Wünsche haben darf..)

Ansonsten.. habe ich total husten, kann deswegen nicht schlafen und krieg die Krise.

Und ich habe realisiert, einmal mehr, das die Anime und Mangafiguren einfach immer da sind, wenn ich sie brauche.
Ich schaue grade wieder Naruto, halt nicht von Anfang an und so, sondern ein paar Folgen mittenheraus, die ich grade sehen möchte, weil sie mir etwas bedeuten.
Zum Beispiel der Kampf von Choji gegen Jirobo (Oh gott, ich musste grade seinen Namen googeln..)
oder Neji gegen Kidomaru. Das sind für mich bis heute, aus allen Anime und Manga die ich kenne, diejenigen, die mich am meisten geflasht und beeindruckt haben.
Der Moment ist einfach so intens, das ist so krass!
Ich könnte da jetzt ne Stunde drüber reden :D
(Vermutlich noch länger)

Und das Bild von Nejis Hand mit der Feder gehört bis heute zu einem meiner Liebsten,
ich mache davon in der Ergo grade ne Vergrösserung.
Hoffe, es wird so, wie ichs mir vorstellen.
(Und Holy, Pastellkreiden sind so teuer. Omg)



This dream is a universe
And every soul shines

Where the darkness turns into light
I take you to fly with me 
And follow the way 
There will always be a new day 

There will always be a new day






Mittwoch, 26. April 2017

Let there be li... chaos. Definitely chaos.


Maguma

Irgendwo zwischen der Klinge auf dem Tisch und dem Blut auf dem Laken glaube ich,
etwas zu sehen, etwas gefunden zu haben,
eine Freiheit, ein Hauch von dem, was mir fehlt.

Und ich schaue auf die Wunden und bin frustriert,
wieder nicht tief, wieder nichts schlimmes,
nur an der Oberfläche gekratzt,
die Chance verpasst,
meine Seele zu sehen.

Ich weiss, sie steckt irgendwo da drin,
aber ich finde sie nie und das macht mich traurig.

Bin ich den?

Was wollt ihr denn von mir?
Versucht doch selber mal,
perfekt,
der perfekte,
Mensch zu sein.

Und alles was mir zur Seite steht ist der Manga, in Englisch,
der Milkshake mit Banane, ein Tee, ein Tuch und die irre Hoffnung,
die verzweifelte Hoffnung das alles besser wird.

Ich fühl mich nicht traurig, nicht wütend,
fühle halt nicht, ist eigentlich alles ganz easy,
alles ganz entspannt, 's ist halt so bekannt,
das Gefühl danach, alles wird gut.

Ist letzlich immer meine Entscheidung,
meine Pflicht(?) vielleicht auch noch?

Eigentlich ist doch alles ganz entspannt,
es tut ein bisschen weh, es frustriert mich ein bisschen,
aber der Milkshake schmeckt gut und der Hustensaft grässlich.

Es ist so ein Akt der Gleichgültigkeit,
ganz ohne die grossen, erwarteten, vermuteten, normalen Emotionen,
einfach nur ein "Oh, es wär mal wieder Zeit",
einfach so halt mal.

Und nur schon in wenigen Stunde,
fasse ich mich an den Kopf,
werde ich mich selber fragen:
Bist du noch ganz dicht?


Ich hab die Waschmaschine geschrottet.
Mein Vater killt mich.



Dienstag, 25. April 2017

Sakurada Resett

You've got a fragile heart
I know, cause so do I






Ame to Yuki

Manchmal habe ich es satt,
immer Selbstreflektion zu betreiben,
mein Verhalten ständig zu hinterfragen und zu analysieren,
meine Spannung einzuordnen und darauf zu reagieren.

Manchmal macht es mich furchtbar müde,
immer auf jedes Wort zu achten,
immer anzuwenden, was ich lerne, immer dazulernen zu müssen.
Jeden Tag positiv zu denken, niemals aufgeben zu dürfen.

Mein Kopf fühlt sich an, als wäre er randvoll mit all den Dingen,
da ist gar kein Platz mehr für irgendwas.
Und weil er so voll ist, kann ich auch nicht vernünftig darin rumkramen,
weil er immer Gefahr läuft, zu platzen, zu überlaufen.

Manchmal mag ich nicht die Vernünftige sein,
manchmal mag ich nicht meine Impulse unterdrücken und brav den Weg der Vernunft gehen.

Manchmal mag ich das alles einfach nicht mehr.

Sonntag, 23. April 2017

Tsuki ga kirei

Sag mir einfach, dass du das nur so gesagt hast.
Das du grade müde, genervt, abgefuckt warst von diesem und jenem.
Sag mir bitte, dass das es nicht so gemeint war, dass du einfach grade keinen Bock mehr hattest,
es wirklich nur eine Phase war.
Sag mir bitte, dass das nicht stimmt.

Dieser Server und die Arbeit mit dir ist meine Welt.
Lass sie nicht untergehen.

Auch wenn deine Gesundheit und dein Wohlergehen natürlich wichtiger ist,
und ich sofort alles hinschmeisse wenn du sagst, du kannst nicht mehr,
so hoffe ich trotzdem inständig und mit jeder Faser meines Körpers,
dass du mir in vier Wochen sagst, dass du weitermachst.
Das wir weitermachen.
Das es nicht zu Ende ist.

Bitte, lass uns weitermachen.
Weiter und weiter und ewig genau so.

Bitte.

Donnerstag, 20. April 2017

Make us Free

Und wir spielen uns was vor,
leugnen und lachen,
spielen Sachen,
vor.

Ich sehe dein Gesicht,
und du siehst mein Gesicht,
und wir wissen nicht,
noch nicht,
wo wir Enden.

Dein Tag X?

Mein Tag X,
soweit entfernt,
komm, ich mach das fix.

Ich sollte was machen, sollte stehen und lachen,
lache doch, ein Elend.
Fluch und Segen diese Maske,
sachte, da bin ich sensibel.

Und während ich hier heule,
gehts dir schlecht,
viel schlechter als mir und doch,
vergleichen kann man das nicht.

Oder?

Weisst du, mit Wärme fühle ich mich geborgen,
wirkt Wunder, heilt Wunden,
von denen ich gar nichts wusste.
Weisst du, ich wünschte, mein Kopf wäre ausgestellt,
abgestellt im Geräteraum,
eingeschlossen, beseelt.

Ich bin ein bisschen dumm, weisst du,
ich bin ein bisschen wehleidig,
nicht ganz so geschmeidig,
mein Kopf ist ein bisschen schwer.
Und meine Gedanken sie kreisen,
sie wanken und reisen,
von Sache zu Sache zu Sache zum Schluss.

Bitte, Gott, hol mich zu dir.


Es ist Dunkel, ein Freund,
wer ist das denn schon?
Hell ist so grell ist so düster geworden.
Will weinen, verlass mich nicht,
oh Gefühl der Grausamkeit,
verlass mich nicht, denn ohne dich,
bin ich schlussendlich nur ich.

Nur ich,
nur ich,
kein Du, kein wir,
nur ich, allein,
stehe ich hier.

Augen zu und durch,
beschwer dich nicht, heul doch nicht,
Stärke kommt nicht von alleine.
Augen zu, Ohren zu, geh doch bitte unter.
Roboterseele, in meinen Adern fliesst Benzin,
und Öl und Drähte in den Ohren,
den Augen, der Nase, mein Hirn ist nicht wirklich da,
bin doch nur Marionette,
der Perfektion so nah.

Ich verzweifel,
still vor mich hin,
ist Fluch und Segen,
meine Maske dahin.

Müde vom Leben,
Lebensmüde,
des Lebens überdrüssig,
undschlüssig,
feige,
Amen.

Ja mach halt,
ja tu halt,
jetzt heul doch nicht,
verzeihe mir nicht,
niemals, das ich bin,
das ich sein will.

's ists spät, 
's ists furchtbar,
ertrage mich kaum,
ertrage die Welt, den Lärm, die Stille,
das Sein, das Hier und Jetzt,
eigentlich nicht, wurde versetzt,
von meiner Hoffnung.

Aber sie kommt,
sie kommt noch,
ich weiss es,
sie ruft schon aus der Ferne,
und ist doch weit weg,
sie ruft mich, sucht mich,
und ich winke halbherzig,
aber winke, und suche nach ihr.


Das Leben ist so mühsam.
Ich weiss nicht weiter.
Ich hab endlich eine Chance, beruflich etwas auf die Reihe zu kriegen,
und genau jetzt, genau JETZT weiss ich wieder nicht weiter.
Zukunft ist eine zu grosse Aufgabe für mich.
Ist mir ne Nummer zu gross.

Ich bedauere mich zusehr, glaube ich.

Der Tag war okay, war mit Lisa unterwegs, sie ist aus London hergekommen,
und ich habe mich total gefreut, sie wiederzusehen.
Ist entspannt und vorallem haben Dugo und ich in ihr noch eine weitere Leidensgenossin gefunden,
was Thema Beziehung und Nähe und so angeht.
Wir sind schon ein seltsames Volk, was?
"Bitte lieb mich, aber ohne mich zu lieben."
"Bitte lieb mich, aber bitte ohne mich."
Hah.
's wär lustig, wärs nicht so tragisch.

Aber ich finde, Weena und ich meistern das ganz gut.
Ich kann offen sein, das ist schön,
und ich glaube, er kanns auch.
Das ist gut.

Das TK-Treffen war auch gut, ich habe mich ausserordentlich gefreut,
dass Simone im Letzten Moment von der Klinik noch Ausgang gekriegt hat und dabei war.
Auch wenn ich wieder ganz extrem merke, dass ihr Tag X wohl irgendwann kommen wird.
Sie entlässt sich am Mittwoch selber aus der Klinik und geht zwei Wochen in Urlaub.
Ich fürchte mich davor, dass sie davon nicht wiederkehrt.
Das Schlimmste an der Sache für mich ist, und irgendwie hasse ich mich ein bisschen dafür,
dass ich vermutlich ewig nicht bescheid wissen würde, wenn sie geht.
Das belastet mich.
(Abgesehen von der Tatsache, das ich sie furchtbar gerne mag und mir wünsche, das es ihr bald besser ergeht)

Ein bisschen weinen möchte ich auch,
wenn Lea mir erzählt, dass sie schon wieder eine Ausbildung abbrechen musste,
weils einfach nicht ging und sie jetzt in der Luft hängt.
Liebe Lea, ich wünsche dir, dass es dir bald besser ergeht.
Ich wünsche dir alles Gute!

Ich fürchte mich vor den Schnupperwochen,
ich fürchte mich vor der Rückkehr meines Vaters und seiner Frau, weil ich nicht wieder Stress will,
aber einfach nicht mehr weiter weiss.
Aber ich willll nicht in ein Wohnheim.
Ich bin ein bisschen stur, aber ich will halt wirklich nicht.

Ich will, das mich jemand in den Arm nimmt,
aber bitte, ohne mich anzufassen.

Ich will mein altes Leben zurück,
ein Leben das ich eigentlich gar nie hatte.

Bitte, gib mir die Geduld, das alles zu ertragen,
bitte, gib mir die Kraft, das alles durchzustehen.

Leben ist anstregend.

Mittwoch, 19. April 2017

Boku no Hero Academia

Hatte heute nen Termin bei meiner Betreuerin,
läuft mir aufm Flur mein Lieblingspfleger aus der Tagesklinik entgegen.
(Ich hab n bisschen ein schlechtes Gewissen ihn "Lieblingspfleger" zu nennen, weil die Pfleger da alles grossartig sind. Aber son bisschen Liebling war er ja schon.. Falls man das so sagen kann^^)

Nimmt der mich zur Seite und sagt mir "Wissen Sie, ich mag Nashörner"
Ich denk mir nur yo, herzlichen Glückwunsch, und nu?
"Aber wissen Sie auch, wieso? Das sind nämlich einfach nur fette Einhörner!"

Samma, was ist denn eigentlich loooos mit diesem Kerl.. :'D
Das war absolut das "Made my day" des Tages.
Dieser Mensch ist grossartig!

Ansonsten.. war der Tag bisher eher mau,
nicht nur das Wetter ist düster, meine Stimmung auch.

Ich mag einfach nicht, mag nicht aufstehen, mag nicht garnichts.

Das Leben ist so sinnlos.

Habe mit meiner Betreuerin auch über die Situation zuhause geredet,
es wird von Tag zu Tag untragbarer und ich kann die Ruhe, die ich grade so dringend brauche,
überhaupt nicht finden hier.
Aber ich hab grosse Angst davor, in ein Wohnheim oder dergleichen zu ziehen,
all die fremden Menschen und die neuen Gepflogenheiten,
ausserdem weiss ich nicht wie das finanziert werden sollte,
ich müsste mich mit meiner Sozialarbeiterin und der IV-Zuständigen in Verbindung setzen,
und das schaffe ich grade einfach nicht.
Ich habe schon mit N. geredet, es wäre toll, mit ihm in eine WG zu ziehen.
Auch wenn das vermutlich im absoluten Chaos enden würde, würde ich mir es wirklich sehr wünschen.
Zuhause raus und mit einem Menschen zusammenwohnen, den ich mag.
Ich soll es mir jetzt einfach mal überlegen bis Freitag, da habe ich den nächsten Termin.
Ausserdem bin ich mal wieder so psychosensibel,
ich könnte grade heulen, wenn ich dran denke,
dass grade all die Blumen und Pflanzen erfrieren, weil es wieder schneit.
Das ist so traurig.
Sie tun mir leid.

Mensch.

Montag, 17. April 2017

Hatsukoi

So what if I'm crazy?
The best people are.


Gerd hat mir ne Mail geschrieben. o.o'
Das ist legit fünf oder sechs Jahre her,
seit ich das letzte Mal von ihm gehört habe.
Zwischendurch dachte ich mir, dass er vielleicht gar nicht mehr lebt oder so.
Aber offenbar tut er das und offenbar erinnert er sich an mich und hat mir jetzt geschrieben.
Phu.

Einerseits freut es mich total, er war immer sehr lieb zu mir und hat mir viel zugehört.
Auf der anderen Seite.. ist es gruselig, nach so lange Zeit wieder was zu hören.
Es ist einfach so.. wie soll ich sagen, ich bin jetzt irgendwie ein anderer Mensch,
ich hab eine ganz anderes Ich-Gefühl und finde es manchmal schwierig,
zu alten Freunden, von denen ich lange nichts gehört habe,
mit diesem neuen Gefühl wieder den alten Kontakt aufzunehmen.

Ich werde ihm antworten.
Ich weiss nur noch nicht, was und wann.

Ansonsten ist es aktuell so, das meine Batterie irgendwie extrem schnell unten ist.
Die ein einhalb Tage, die mein Vater und seine Frau weg waren,
waren echt chillig und entspannt.
Es ging mir nicht prächtig, aber es war okay.
Und in dem Moment, in dem mein Vater seinen Kopf in mein Zimmer gestreckt hat,
und meinte, sie seien wieder da und ich solle doch bitte den Tisch decken,
wars irgendwie schon wieder absolut vorbei bei mir.

Dieses Gefühl, an den Stuhl, oder in meinem Falle das Bett, gekettet zu sein, angeklebt, angenagelt.
Ich kann nicht aufstehen, ich kann mich nicht im Mindesten bewegen.
Das Bewusstsein, das ich jetzt Tischdecken, dann am Tisch sitzen und reden muss,
prasselt auf mich ein und betäubt mich vollkommen.
Anstregend.
So anstregend.
So Kräfte raubend.
So auslaugend.

Ich denke daran und es wird grau.
Ich denke daran, dass ich aus meiner Höhle rauskommen muss,
dass ich interagieren und funktionieren muss.
Das ist so anstregend.
So grau.

Im Band zwei von The Ones Within war als Beilegsel eine Mundschutz-Maske,
und ich liebe dieses Ding.
Ich war die letzten Tage zwar meistens alleine,
aber ich muss nicht so tun, als würde ich lachen damit.
Es sieht sowieso keiner, was drunter ist, und das ist so ein fucking GESCHENK.
Ich bin zu nichts gezwungen.
Ich kann genau das Gesicht ziehen, was ich will.
Ich muss nichts faken.
Das ist so erleichtern.
(Aber leider wäre es höchst komisch damit auf der Strasse rumzulaufen,
zumindest ohne seinen restlichen Stil an sowas anzupassen. Ausserdem schaut das Ding an mir glaube ich gar nicht mal so fancy aus..^^)

Ich habe zwischendurch Selbstverletzungsdruck,
es kommt einfach so und geht einfach so wieder,
aber ich tue nichts, ich ertrage es.

Ich bin ziemlich müde.
In jedweder Hinsicht.

Samstag, 15. April 2017

Little Pocari

Danke, Schweri, der Tag heute war sehr toll.
Danke, für deine Worte vor Juli und danke für deine stille und laute Unterstützung.
Ich fühle mich akzeptiert und respektiert von dir.
Das ist wundervoll.

Danke.

Mittwoch, 12. April 2017

Neon Unnützes Wissen

Es ist schwierig hier.

Aus dem grossen Versprechen beim Gespräch mit meiner Betreuerin und meinem ehemaligen Psychologen, dass es völlig okay ist, wenn ich mich mal zurückziehe und nicht an den Tisch kommen oder reden mag,
ist vor ein paar Wochen dann ein "Wir würden es uns schon wünschen, wenn du trotzdem da bist" geworden,
und seit Sonntag Abend ist es offiziell ein: "Wir erwarten von dir, dass du da bist"

Wow, ich bin überwältigt.
Es hat fast drei Monate hingehauen.

Generell weiss ich in solchen Momenten null, wie ich reagieren soll.
Lachen wär ne Möglichkeit, aber dann muss ich erklären, warum.
Weinen ist nicht wirklich eine Möglichkeit, dann muss ich ebenfalls erklären warum.
Deswegen mache ich meistens nichts.
Ich denk mir nur, wie grossartig behindert das irgendwie geworden ist,
und halte die Klappe.

Natürlich könnte ich sowas ansprechen, aber wenn mein Vater mit den Worten "Ich erwarte von dir" zu mir kommt,
habe ich nicht das Gefühl, jetzt noch in einer Position zu sein,
um irgendwas besprechen zu können oder dürfen.

Generell ist das alles furchtbar verdreht hier.

Mein Vater und seine Frau betonen ständig, dass wir ja WG-Artig zusammenwohnen,
und das jeder seinen Teil dazu leisten muss und sowieso.
Ja, is oke, stimmt ja auch.
Aber gleichzeitig sind die Machtverhältnisse so völlig durcheinander,
und es ist nach wie vor das mein Vater eben über mich bestimmt und mir sagt was ich zu tun und zu lassen habe.
Wo ist das dann bitte ne WG?
Ich komm mit diesem Hin und Her nicht zurecht.

Es hiess auch mal, wenn ich mein Zimmer fertig aufräume und beweisen kann,
dass ich es aufgeräumt halten kann, dann ist es okay wenn meine Jungs im Sommer hier pennen.
Joa, dann war das Zimmer fertig und dann hiess es nö.
Wir wollen nicht, dass die kommen, sucht euch was anderes.

Is ja doll.

Ich sag dazu halt einfach nichts.
Gibt weniger Stress, gibt weniger Diskussionen.
Plus, ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt das Recht habe, sowas anzubringen.
Ist schliesslich ihr Haus.
Hab ich auch so gesagt, und die Antwort war sehr deutlich: "Ja, das ist unser Haus, in deinem Eigenen kannst dus dann ja anders machen."
Holla.
Und da wirft mir ernsthaft jemand vor, dass ich zu wenig anspreche was mir nicht passt?
Ich meine, wo ist das denn bitte ein vernünftiges Umfeld wo ich lernen könnte, sowas anzusprechen?

Vor drei Tagen hätte ich am Liebsten Kurzschlussartig meine IV-Zuständige angerufen und um eine spontane Aufnahme in einer betreuten Wohngruppe gebeten.

Ich habe das Gefühl, hier zu ersticken, ich kriege keine Luft mehr.
Ich habe das Gefühl, hier als Mensch keinen Platz zu haben.
Wenn mit mir geredet wird gehts entweder um meine Ausbildung oder die IV,
oder um die Therapie und meine Krankheit.
Aber das ich zwischendrinn irgendwo auch noch Mensch, junge Frau, Jin bin,
dass spielt irgendwie keine Rolle.
Wobei, und das ist definitiv mein Fehler, ich eben auch nicht so recht weiss, was ich will.
Einerseits pisst es mich total an, dass nur für das Ausbildungs- und Schulzeugs platz ist,
andererseits.. will ich aber je länger je weniger Sonstiges von mir preisgeben.
Wärenddem ich kurz nach Austritt aus der Tagesklinik wirklich das Gefühl hatte,
mich langsam den zwein anzunäheren und dass das schon gut gehen wird,
so fühle ich mich die letzten Monate immer weiter weg, fühle ich, dass ich mich immer weiter entferne.
Es ist alles so erdrückend hier.

Es wird verlangt, dass ich ganz normal funktioniere,
rede, spasse, erzähle, tue.
Das ich von heute auf morgen alles lerne was noch nicht funktioniert,
das ich von heute auf morgen lerne, zu kommunizieren und mich anzupassen.
Das ich von heute auf morgen einfach so bin, wie sie es gerne hätten.
Es wird verlangt das ich am besten vorgestern direkt eine Ausbildung anfangen und ausziehen kann,
es wird verlangt das ich bei all meinen Terminen 100% gebe,
ausserdem nebenher noch 700 andere Möglichkeiten offenbehalte und mich obendrein noch für die Zeit danach informiere.

Manchmal wünschte ich mir, es würde mich jemand in den Arm nehmen und mir sagen,
dass es grossartig ist, dass ich die Woche überstanden habe.
Das ich wieder und wieder gegen all die Impulse angekämpft und gewonnen habe,
das ich all die Gespräche und Telefonate geführt und überstanden habe.
Das ich zwar täglich daran denke, wie es wohl wäre, tot zu sein,
aber trotzdem noch sagen kann "Yo, hier bin ich und das ist gut so"

Das ich zweimal, alle Zwei Wochen dreimal, die Woche zur Therapie gehe und stundenlang über mich und mein (Fehl)verhalten nachdenke,
dass ich versuch Lösungen und Antworten zu finden.

Das ich meine Medis nie missbrauche, obwohl ich oftmals will,
dass ich es nicht ausnutze, dass ich keine Überprüfungsstufe habe,
und mir so theoretisch eine viel zu hohe Dosis Temesta holen könnte.
(Was mich übrigens nicht umbringen würde, aber Temesta ist ein höchst abhängigmachendes Beruhigungsmedi das ich gegen Panikanfälle in Reserve habe)

Andererseits.. will ich weder von meinem Vater noch von seiner Frau umarmt werden.
Is ne dumme Idee.
Vergessen wir das wieder.

Übrigens hab ich meiner IV-Zuständigen dann nicht geschrieben.
Wollte es vorher mit meiner Betreuerin besprechen, und grossartig wie ich bin,
hab ich heute den Termin mit ihr verhangen.
Jup, läuft bei mir.

Und obwohl ich das Gefühle habe, dem Druck und diesem erstickenden Gefühl hier zu hause nicht mehr gewachsen zu sein,
erscheint es mir einfach lame immer andere zu beschuldigen.
Das ist mir auch bei meiner letzten Stunde beim Psychiater aufgefallen.
Es ging halt sehr um den Vorfall mit dem Auto und meinem extremen Selbstverletzungsrückfall,
und wo die Gründe dafür liegen könnten.
Wie meine Betreuerin schon sagte: Vermutlich Angst.
Angst, dem nicht standzuhalten, Angst und Überforderung weil soviel von mir erwartet wird.
Und das ich gar nicht mehr in der Lage bin, auf mein Bauchgefühl zu hören,
weil mir das als Kind quasi abtrainiert worden ist.
Immer, wenn ich mir denke "Shit, das ist jetzt zu viel" schiebe ich das sofort beiseite und mache trotzdem weiter,
weil ich mir denke, dass ich das nur zu mir sage weil ich ein faules Stück bin.
Das erinnert mich auch an etwas, was wir im Studium mal hatten inner Entwicklungspsychologie.
Wenn du ein Kind nicht in seinen Emotionen und Wahrnehmungen bestätigst, lernt es nicht, auf diese zu vertrauen.
Und es ist halt schon so, dass es früher sehr oft hiess "Tu nicht so, das ist doch nicht so schlimm",
oder "Das ist kein Grund zu heulen/whatever halt tun".

Aber es ist so.. ermüüüdend, so unglaublich lame dauernd zu sagen "JAA ABBERRR VERGANGENHEIITT"
Jesus, Vergangenheit ist Vergangenheit, ich lebe aber jetzt.
Generell bin ich niemand, der irgendwem was nachträgt, ich will nur das alle zufrieden sind.
Und trotzdem ist es wichtig, zu verstehen woher meine Defizite und Probleme kommen.
Es ist furchtbar.
Ich weiss nicht, was denken.

Apropo Jesus: Irgendwie ist dieses Haus innerhalb des letzten halben Jahres um 329% heiliger geworden.

Jesus
ist
fucking
überall

Grundsätzlich stört es mich nicht, ich bin eh so aufgewachsen,
aber es ist so ätzend das immer und überall und ALLES mit Religion zu tun hat in letzter Zeit.
Der Pfarrer ist der best Bro meines Vaters, Mönche sollen hier übernachten,
auf den Tassen stehen Bibelsprüche und selbst die Texte, die ich mit der Frau meines Vaters jeweils Morgens lese,
handeln von Jesus, Gottes Liebe und irgendwelchen barmherzigen Missionaren.
Ich meine.. holy, es gibt auch gutherzige Menschen die nichts mit Religion am Hut haben.
Scheint aber hier irgendwie nicht ins System zu passen.
Übrigens sind sogar die Tischgespräche thematisch an das angepasst.
Entweder es geht darum, was in der Kirche noch alles gemacht werden soll,
oder darum, wie man Bibelspruch XY verschiedenen interpretieren könnte.

Wow.

Es ist schade, das etwas Anderes in diesem Haushalt offenbar keinen Platz mehr findet.
Wenn es nicht religiös ist, hats keine Wichtigkeit.

Ich war am Dienstag das erste Mal wegen Selbstverletzung beim Hausarzt.
Mein neuer Psychiater ist sehr sehr strikt,
und als er von der Art der Wunden erfahren hat, hat er mich straight zum Hausartz geschickt.
Zum Glück ist der sowieso einiges von mir gewohnt, auch wenn es tatsächlich etwas her ist,
seit ich das letzte Mal notfallmässig mit ner Full-Out Panikattacke dort gelandet bin.

Auf jeden Fall bin ich sehr dankbar dafür, dass er mich schon so lange auf meinem Weg begleitet,
da muss ich nicht viel erklären.
Aber es war mir irgendwie sehr peinlich, die Wunden auch zu zeigen und vorallem auch der MPA,
die den Verband angelegt hat.
Meine Wunden und auch die Narben sind etwas sehr intimes für mich,
etwas, das nur mir gehört.
Nichts, was man anderen zeigen will.
Ausserdem ist für mich damit auch verbunden,
dass ich mich vor anderen als "Psycho" outen muss.
Das ist, bei fremden Menschen, nach wie vor schwer.
Weil darauf nicht alle ganz so geil reagieren.
Aber es war ja beim Arzt und die sind ja zum glück professionell genug,
vernünftig damit umzugehen.

Und ddannn kaammm meeeinnn Koppfff dazwwiiischeeennnnn.
Mensch, ich sollte wirklich lernen, mir dumme Kommentare zu verkneifen.
Die MPA meinte so zu sich selber "Jaa, eine Gaze reicht nicht wegen der Form"
Und ich nur so: "Sorry, das nächste Mal achte ich drauf, im Viereck zu schneiden und zu brennen"
Nein Jin, nein.
Arghhh
Man!
(Aber ein bisschen lustig wars schon.. ähm)

Auf jeden Fall ist das was Neues für mich,
auf meine Wunden und halt auf mich so gut achtzugeben,
wirklich mit Salbe und Wundheilspray (das Ding ist fancy) dahinterzugehen und sowas.
Aber ich muss sagen.. es hat was zärtliches.
Ich tue mir damit was Gutes, weil ich auf mich achte und schaue,
das Alles gut verheilt.
Es ist neu aber nicht schlecht.

(Auch wenn ich jetzt wirklich arm bin, So Bandagen-Pflaster-Salbenzeugs ist teuerrrrr)

Allgemein?
Allgemein kann ich grade nicht klagen.
Abgesehen vom Erwähnten und Üblichen.

Allgemein ists grade okay.
's is okay.




Dienstag, 11. April 2017

Oharano

Ich bin furchtbar froh, das meine Betreuerin und mein Psychiater so fähige Leute sind.
Die nicht, wie einer meiner ambulanten Theras vor Jahren, abfreaken sobald es um Themen wie Selbstverletzung und Suizid geht.
Sie sichern sich zwar selber ab, aber sie können vernünftig und rational mit mir darüber reden.

Seit Donnerstag habe ich mich nicht mehr selber verletzt, auch wenn der Drang dazu manchmal sehr stark ist.
Aber das Gespräch mit meiner Beteruerin hat mich dahingehend relativ beeindruckt.
Es ist schliesslich MEINE Entscheidung ob ich das tue oder nicht.

Das sind immer so die Sprüche, die psychisch Kranke als lame oder unhilfreich abstempeln,
"Du musst es nur wollen", "versuch doch mal anders zu denken"
Ja, also.. ich kann gut nachvollziehen, das man sich etwas unverstanden vorkommt bei solchen Worten.
ABER, und das ist den Unbeteiligten oftmals gar nicht bewusst, sie sind halt einfach wahr.
Ich meine.. natürlich bin ich gewissermassen von meiner Krankheit gebunden,
aber ICH habe die Möglichkeit, mich dazu zu entscheiden, jetzt nicht weiter darüber nachzudenken.
Ich habe die Möglichkeit, meine Gedanken zu unterbrechen.
Das geht.

Es ist sauschwer und es ist ein langer Weg dahin.. aber. es. geht.

Das finde ich sehr krass.
Und ich kanns noch überhaupt nicht..^^
Aber auch ich hab noch einen sehr langen Weg zu gehen und ganz viel, was ich lernen muss.

Aktuell.. bin ich schon noch sehr.. entmutigt(?)
Ich habe das Gefühl, das, was jetzt alles auf mich zukommt, gar nicht zu schaffen,
und das ich sowieso nie eine Zukunft haben werde.
Ich denke auch oft über Selbstmord nach.

Aber tun würd ichs trotzdem nie - ich bin halt eben wirklich feige^^
(Wobei feige wieder irgendwie verherrlichend klingt.. eher.. vernünftig)
#MakeTheChangeInYourHead

Aber grundsätzlich gehts mir ganz okay.
Es gibt schlimmeres.

(Meinen Vater und seine Frau zum Beispiel)
Aber dazu später mehr.

Freitag, 7. April 2017

Undeniable

Ich will festhalten,
dass heute ein besserer Tag war als die davor.
Und ich habs heute ohne Selbstverletzung geschafft.

Das Gespräch mit meiner Betreuerin hat mir einiges aufgezeigt,
und auch wenn ich noch absolut keine Ahnung hab wie zum Teufel ich das alles umsetzen soll,
so ist zumindest schon mal die Idee da.
Und die Wahrnehmung.
Das ist wichtig.

Wir haben auch darüber geredet,
was ich machen kann, wenn ich wieder den spontanen Impuls habe,
mich vor ein Auto zu schmeissen.
"Denken Sie an was anderes"
Yeah!

Nein, im ernst.
Das klingt total dumm, ist es aber eigentlich gar nicht.
Denn es ist tatsächlich die effektivste Methode.
Ich muss lernen, meine Gedanken zu kontrollieren.
Das ist ganz wichtig.

Die Ergo hat mir unheimlich gutgetan.
Der Tisch, den ich am zimmern bin, kommt gut und ich hab Freude dran.
Und Margrit hat sich über die Tulpen gefreut,
und sich ganz oft bedankt.
Sie ist einfach so eine tolle Person!

Mehr dazu morgen.

Nur so viel:
Leben ist anstregend.
Aber es lohnt sich.

Gute Nacht.

Mittwoch, 5. April 2017

Spike ist mein König

Die Welt ist nicht gegen uns, wir sind ihr bloß egal





's ein Teufelskreis.
Ich hasse mich dafür, dass ich nur rumjammere und mich in meinem Selbstmitleid drehe,
ich hasse mich dafür, dass ich nicht aufstehe und einfach mache,
dass ich so verdammt charakterschwach bin und nichts auf die Reihe kriege.
Und weil ich mich dafür hasse und das formuliere bin ich automatisch noch dümmer,
weil ich damit genau das tue, wofür ich mich hasse.

Das ich nicht einfach mal die Klappe halten und zufrieden sein kann.
Es ärgert mich.
Es ärgert mich.
Es ärgert mich.

Die Frau meines Vaters ist irgendwie mal wieder pissed auf mich.
Das merkt man ihr sofort an.
Und ich habe keine fucking Idee, was ich jetzt schon wieder vergessen oder falsch gemacht habe.

Aber sie wirds mir sehr wahrscheinlich sowieso bald ins Gesicht schmeissen.
Das ist doch immer so.

Ich hab Morgen den Ersttermin bei der anderen Stiftung zum Schnuppern,
und nächste Woche Donnerstag bin ich nochmals beim Quellenhof.
Keine Ahnung warum die jetzt doch wieder im Boot sind,
aber offenbar sind sies (und sie meinte jaa, ist noch nicht mit der IV abgesprochen,
aber ich kläre das jetzt halt direkt mit dir unsooo)
Ja ne, toll, danke. Macht halt ein Durcheinander.
Macht jetzt auch nicht mehr viel aus.

Freu dich.
Freu dich.
Freu dich.
Freu dich.
Freu dich.
Freu diCH DOCH VERDAMMT NOCH MAL

Ich freue mich nicht.
Es ist mühsam.
Ich bin mühsam.

Ich glaube nicht daran, dass das viel bringt.
Ich habe sowieso keine Zukunft.
Als ob ichs schaffen würde, eine Ausbildung vernünftig durchzuziehen,
als ob ich irgendwas durchziehen könnte.
Ist doch alles umsonst.

Ironischerweise habe ich im Moment furchtbare Angst vor dem Sterben.
Ich glaube daran, dass es für Selbstmörder danach nicht besser wird,
das es so scheisse bleibt.
Weil jeder Mensch JETZT die Möglichkeit hat, was aus seinem Leben zu machen.
(Auch wenn Simone ja meinte, Gott macht da keinen Unterschied und so. Aber das Konzept "Gott" ist mir noch etwas suspekt)
Ich bin ziemlich erbärmlich und fürchte mich davor, dass Sterben wehtut.
Und soviel weiss ich inzwischen: Sterben tut IMMER weh,
der natürliche Tod im Alter jetzt mal ausgenommen.

Ich habe furchtbare Angst davor.
Und das ist gut(?)

(Ich bin auch grossartig, erst tolle Reden schwingen von wegen miCh kRIegt NicHts dOWn fuCk yOuuuuu und dann so wehleidig tun.)

Vielleicht bin ich auch einfach nur wirklich zu faul um zu arbeiten,
und schütze das hier alles nur vor, um eine Ausrede zu haben, nicht Anfangen zu müssen.
Ich meine.. das würde alles erklären, oder?
Weil ich in Wahrheit eben doch kein guter Mensch bin.

HÖR DOCH MAL AUF DAMIT.
MACH WAS.
SITZ NICHT NUR HEULEND RUM.
VERÄNDERE ETWAS.
HEUL.NICHT.RUM.

Ernsthaft, das ist so lächerlich alles.
Ich schwanke zwischen "Fuck this shit, I'm out" und "What the fuck Jin"
Ich komm nicht vorwärts, ich weiss nicht weiter ich WEISS NICHT WAS MACHEN MAN

Warum schneide ich mich?
Nicht, weil ich mich spüren will.
Nicht, weil ich den Schmerz brauche.
Nicht mal unbedingt, weil ich mich bestrafen will.
Sondern.. weil.. ich es WILL.
Weil ich die Wunden haben will, weil ich die Narben danach haben will,
ich will Narben haben die mich daran erinnern, dass ich was durchgemacht habe (?)
Ich bin offiziell der bescheuertste Mensch auf diesem dummen Planeten.

Ich meine wow, wtf soll das denn bitte heissen?
Wohl einfach nur, das ich Aufmerksamkeitsgeil bin.
Nicht mehr und nicht weniger.
Was mich wieder darauf bringt, das ich ein schlechter Mensch bin.
Sowas tut man nicht.
Man
tut
das
nicht
Jin.
Got it?

Und im sleben Moment, wie ich das schreibe,
will ich dazu ansetzen, eine Ausrede zu finden und mich selber zu rechtfertigen.
Ich will schreiben, dass es mir gar nicht um die Aufmerksamkeit geht,
sondern mehr darum, das ich das Gefühl habe, diesen inneren Kampf äusserlich zu zeigen.
Was.. nochmal viel Dümmer ist als die eigentliche Erklärung.
Ich frage mich warum?
Vertrag ich die Wahrheit nicht?
Ja.
Genau deswegen.
Weil ich schlecht bin.

(Und ich heule schon wieder rum, haha. Und mache nichts. Und mit jedem Wort,
das ich hier schreibe, heule ich mehr und tue weniger. Ironisch. Grossartig. Die reinste Komödie)

Hilf mir.
Ich weiss nicht mehr, was ich denken soll,
ich weiss nicht mehr, was ich tun soll.

Ich bin zu schwach, einfach weiterzumachen.
Ich bin zu dumm einfach einen anderen Weg einzuschlagen.
Ich bin zu faul, aktiv zu werden.
Ich bin zu unfähig, was aus meinem Leben zu machen.

DIESES FUCKING DILEMMA KILLT MICH.
SCHREIBE ICH HIER HEULE ICH,
SCHREIBE ICH ES NICHT SCHNEIDE ICH,
ICH STEHE NICHT AUF UND TU WAS SONDERN HEULE NUR.
ES IST SCHRECKLICH.

Ich will einen Ausweg.
Erlösung.
Aber bitte ohne Schmerzen.
Und ohne Aufwand.
Eigentlich will ich gar nichts.

(Gilt es eigentlich als Aufmerksamkeit suchen wenn ich das auf einem Blog schreibe, den nicht alle lesen können? Oder wäre es das nur, wenn ich sowas auf Facebook oder ähnlichen Seiten poste?)
Ich will nicht alles nur für mich behalten, ich denke, es ist okay, meine Gedanken auszuformulieren. Ich zwinge ja keinen, das hier zu lesen oder darauf zu reagieren.
Ich will nur schreiben.
Ich will nur das es aufhört.

Leben ist kompliziert und sterben ist schmerzhaft.
Da Lebe ich doch irgendwie lieber weiter.
Denn aus kompliziert kann einfach werden.
Schmerzhaft bleibt immer schmerzhaft.

#FeigheitHatAuchGuteSeiten.

Lest doch bitte nicht mehr mit.
Irgendwie ist mir das peinlich.
Ich kann grade nicht klar denken.

Dienstag, 4. April 2017

Seven Days

Happy Birhtday, Juli ♥

RainyMood ist grossartig.
Es ist so beruhigend und irgendwie.. fühle ich mich beschützt dadurch.
https://rainymood.com/

Regen ist toll.

Ich muss mein Profilbild ändern.
Irgendjemand, der kämpft.
Ich brauch ein bisschen Hilfe beim Kämpfen.
Corazon zum Beispiel.
Corazon ist mein Held.
(Und ich hab ein paar Schrauben locker)

Irgendwie weiss ich immer noch nicht so recht,
wie ich jetzt über die Geschehnisse heute denken soll.
Es ist halt so, wäre ne Variante.
Ich bin mir meiner Krankheit und all den Ups and Downs, die sie mit sich bringt, bewusst.
Und trotzdem erschrecke ich, wenn ich mich selber in so einem Zustand beobachte.
Ich habe Angst, dass er dann nicht wieder aufhört.

Wenigstens hab ich am Freitag jetzt was zu erzählen bei meiner Betreuerin.
Auch wenn ich mich vor dem Gespräch fürchte.
Was sie wohl dazu sagen wird?

Es tut mir kein bisschen leid,
was ich getan habe.
Ich würde mich gerne weiter schneiden,
es ist so beruhigend.
Beruhigend, weil ich etwas kann,
beruhigend, weil ich dann nicht untätig herumsitze,
sondern mich dafür bestrafen kann, das ich schwach bin.
Und weil ich mich bestrafe, bin ich schwach.
There's no End to this shit.

Ich vergrabe mich in Fanfictions von Otabek & Yurio,
und in Hiyokoi.
Der Manga ist grossartig und ich bin froh, das er grade da ist.
Die unbekümmerte Alltags-Liebesstory um Hiyori und Yushin ist erfrischend,
auch wenn mir Ko ganz ganz arg leidtut.
Ko wäre so ein Fall für mich, ich würde garantiert immer in derselben Klasse und wenn möglich,
in derselben Gruppe wie er landen.
Es gibt einfach solche Menschen, da passiert das.
Er erinnert mich ein bisschen an Vincent.
Auch wenn dieser.. Charakterlich schon ein bisschen anders ist.

Ich frage mich, was er heute wohl so macht.
Ob es ihm besser geht?
Oder versumpft er auch grade irgendwo?

Das mit ihm ist sowieso auch sone Story,
die (noch) kein Ende hat.
Sie ist nicht so intensiv und Schmerzgeprägt wie die mit Martin,
und nicht so traurig wie die mit Benjamin.
Aber irgendwie halt doch eine Geschichte, an die ich mich ewig erinnern werde.

Warum ich jetzt ausgerechnet auf Benjamin komme - ich denke in letzter Zeit oft an ihn.
Er ist auf jeden Fall auch einer von denen, bei denen ich mich nochmals aufrichtig entschuldigen möchte.
Vincent ebenfalls.
Und Chess.
Und Martin.
Martin.

Seit dem Gespräch am Samstag mit Weena frage ich mich verstärkt,
was es braucht, damit ich dieses Kapitel wirklich und endlich abschliessen kann.
Das ich mittlerweile soweit bin, das ich gewisse Lieder wieder hören und seinen Namen in den Mund nehmen kann, ohne direkt loszuheulen verbuche ich als Erfolg.
Wobei ich lustigerweise schon mindestens zweimal gedacht habe Jooo, ich bin jetzt durch mit ihm.
Is aber halt nicht so.

Dieser Schmerz sitzt ganz ganz tief,
und vielleicht der Wunsch, nochmals reden zu können?
Lieber nicht.
Vielleicht doch.

Ich wüsste gerne, wie ich damit abschliesse.
Wie ich generell abschliesse,
mit all den Menschen, die mir heute Fremde sind.

Adrian, Benjamin, Vincent, Martin, Mark, Chess, silente, Paddy, Morris, Eileen und Denise
Ich weigere mich, auch Sven mit auf die Liste zu nehmen, auch wenn ich wirklich nicht weiss,
ob er jemals wieder mit mir reden wird.

Die in mein Leben getreten sind und es wieder verlassen haben,
manche leise, manche laut.
Manche über Nacht und manche schleichend.
Einfach so.

Ehe man sichs versieht sind plötzlich Jahre vergangen und ich habe das Verlangen,
ihnen nochmals zu schreiben und mich zu entschuldigen,
auch wenn ich weiss, das meine Zeilen keinen von diesen Menschen jemals erreichen wird.
Das ist kompliziert, oder?

Ich will sorry sagen.
Für die schlaflosen Nächte, das Geheule, die unfairen Worte und die Neckereien.
Ich will sorry sagen dafür, das ich irgendwann mal in ihr Leben getreten bin, und Schmerz gebracht habe.
Auch wenn es vielleicht nicht bei allen so war.

Ich würde gerne nochmals mit ihnen reden.
Und ihnen sagen, das sie wunderbare Menschen sind.

Ich will ihnen danke sagen,
für die Momentaufnahmen, die sie mir geschenkt haben.

Und gleichzeitig will ich nicht,
dass mein Freund das Gefühl haben muss,
sich mit den Geistern aus meiner Vergangenheit zu messen.
Abgesehen von Martin habe ich keinen dieser Menschen idealisiert oder so.
Das war auf einer anderen Ebene die ich nicht immer ganz verstehe.
Und das mit Martin.. nun. Argh. Ist. halt so.
Es war halt so. Egal.

Ich will nicht dran denken.
Das ist dumm.

Mensch.

Guro Play

My mind is muddy but my heart is heavy. Does it show?
[...]

And so I sent some men to fight, and one came back at dead of night.
Said he'd seen my enemy. Said he looked just like me,
So I set out to cut myself and here I go.

I'm not calling for a second chance,
I'm screaming at the top of my voice.
Give me reason but don't give me choice.
'Cause I'll just make the same mistake again.

[...]
Don't buy the promises 'cause, there are no promises I keep.
And my reflection troubles me, so here I go.






Ich hasse mich.
Ich hasse mich.
Ich hasse mich.
Ich hasse mich.
Ich hasse mich.
Ich hasse mich.

Es ist wunderbar, wie oft ich diesen Satz wiederholen kann, ohne das sich etwas ändert.
Ich hasse mich trotzdem noch. Nicht mehr und nicht weniger. Einfach so.

Ich hasse mich dafür, dass ich so schwach bin,
dass ich nicht den Mut für Veränderung und nicht den Mut für das Ende habe,
das ich so dumm und disziplinlos bin, dass ich seit Jahr und Tag in dieser Situation festgefahren bin.
Ich hasse mich dafür, dass ich so unreflektiert und impulsiv bin.

Ich habe mich wieder geschnitten und ich WOLLTE es.
Es war befriedigend zu sehen, das ich wenigstens noch dazu in der Lage bin.
Das ich wenigstens das noch im Griff habe.

Es gibt keine Zukunft für mich,
es gibt nichts, was da auf mich wartet.

Nur ein Schritt, es ist nur ein Schritt.
Geh ihn doch endlich.

Mein Leben hat irgendwann aufgehört, weiterzugehn.
Es ist irgendwann stehen geblieben und ich habe es nicht bemerkt,
habe verzweifelt versucht, weiterzukommen, weiterzugehen.
Und jetzt stehe ich hier und sehe, es ist doch schon lange vorbei.

Ich hasse mich dafür, das ich so denke.
Ich will nicht so denken.
Ich hasse mich dafür, dass ich ich mich hasse, weil ich denke, dass ich schwach bin.
Ich hasse mich.

Ich will gehört werden, ich will gesehen werden,
ich will schreien und trotzdem niemandem auffallen.
Ich will Veränderung, ich will die Veränderung selber sein.
Ich will weitermachen.
Ich will das alles aufhört.
Ich will ein anderer Mensch sein.


Am Freitag bringe ich Margrit in die Ergo Tulpen mit.
Sie mag Tulpen.



Montag, 3. April 2017

Yushin Hirose

"Ja, wir akzeptieren das wenn du mal nicht zum Essen kommen magst und deine Ruhe willst,
sag das einfach. Aber komm doch bitte trotzdem einmal am Tag zum Essen."

Ahahaha, das ist so logisch, ich will weinen.
Als ob es innerhalb von der kurzen Zeit zwischen zwei Mahlzeiten wieder toll wird.
Weil, wenn ich dann trotzdem unten bin und einfach nichts sage,
ist auch wieder nicht gut weil ich mich dann nicht aktiv mit einbringe.

Tatsächlich hab ich manchmal Tage oder sogar Wochen in denen ich schlichtweg nicht.mag.
What a wild concept!
Ich weiss wirklich nicht ob das hier in dem Haus einfach nur furchtbare Doppelmoral ist,
oder ob das einfach daher kommt, dass sie nicht wissen wie mit mir umgehen.
Wie auch immer, es ist stressig.

Ich hab diesen Monat kein Geld gekriegt.
Ich glaube, mein Vater ist sauer auf mich und drum krieg ich keines.
Zwar weiss ich nicht, was zum Teufel ich jetzt schon wieder verbrochen habe,
aber irgendwas wirds wohl gewesen sein.
Vielleicht ist das eine Strafe dafür das ich zu wenig rede oder zu wenig im Haushalt mache,
oder weil ich immer noch keine Ausbildung in Sicht habe.

Ich weiss, wäre jetzt meine Betreuerin hier, würde sie mir sagen, ich solle es ansprechen.
Hululululu.
Ich mag aber nicht.
Es ist so anstregend alles.
Ich mag nicht dauernd allem hinterherrennen, und es gibt sowieso immer Diskussionen,
wenn ich versuche, etwas für mich zu kriegen oder für mich einzustehen.
Auch wenn ich praktisch betrachtet gar kein Anrecht auf Taschengeld habe.
Eltern sind ja nur verpflichtet, ihren Kindern Kost und Logis zu bieten bis sie 25 sind oder ihre erste Ausbildung abgeschlossen haben.
Vielleicht hat das mein Vater jetzt herausgefunden.
Oder seine Frau hats für ihn rausgefunden.

Naja, irgendwie werde ich schon durchkommen,
ich geb sonst eh zuviel Geld aus.

Es ist alles so leer grade...
Ich bin müde.

Let it rain

Man, dieser Server ist so kompliziert, ehrlich.

Wir machen halt Fehler auch und vorallem Schweri und ich in der Administration.
Bzw, nicht unbedingt in der Administration, eher in unserer Position als Administratoren.
Es ist halt nicht einfach, einen Haufen Kinder irgendwie vernünftig zusammenzubringen ohne das es mal Streit gibt,
und wir sind auch nicht unfehlbar, das merke ich immer wieder.

Wir dürfen Fehler machen, oder?
Solange wir sie einsehen und wieder versuchen hinzukriegen, und ein Wiederholen verhindern.
Denke ich.

Und trotzdem passiert es halt, das mit Fehler Menschen verletzt werden und gehen,
und ich weiss nicht, wie sich das verhindern lässt.

Ich bin sehr überfragt grade und will instinktiv direkt Abstand nehmen und nichts mehr damit zu tun haben.
Aber so erreichen wir nichts und ich erreiche auch nichts.

Also, aufstehen, vorwärts gehen, klären, Verständnis suchen und schaffen.
Gar nicht so einfach.
Aber machbar.


Sonntag, 2. April 2017

Hiyokoi

Manchmal frage ich mich, was alle diese Lebensmüden eigentlich für ein Problem haben.
Und dann ärgere ich mich, weil Menschen ihr Leben einfach so wegwerfen wollen,
und sie sich nicht umstimmen lassen.

Geniesst doch das Leben mal, verdammt.
Wasn daran so schwierig?

Und dann habe ich wieder eine Phase, in welcher es mir selber so geht,
und ich frage mich, warum es mir in guten Zeiten so schwer fällt,
dass nachvollziehen zu können.
Und: Wenn es selbst mir in guten Zeiten schwerfällt, die ich das ja eigentlich kenne,
wie kann man dann überhaupt von einem Nicht-Betroffenen verlangen, das zu verstehen?
Ist ja völlig aberwitzig.

Am Donnerstag hat mich Simone angerufen,
und wir haben über Montag geredet.
Es war gut und ich bin unheimlich erleichtert,
dass für sie jetzt nichts Anders ist.

Seit gestern kenne ich sie jetzt ein Jahr,
und ich finde es total krass,
wie kurz das eigentlich ist.
Irgendwie...

Regula kenne ich jetzt auch schon über ein Jahr.
Irgendwie sind diese Menschen einfach passiert.
Einfach so in mein Leben getreten, ohne das ich da irgendwie Einfluss drauf hatte.
Und Hell, sie sollen da bitte einfach bleiben.

Regula reist aktuell mit einem Zirkus durch die Gegend.
Das ist so fucking grossartig das ich tatsächlich ein bisschen neidisch bin, haha.
Aber das passt so total zu ihr.
Einfach ma Yo, Tschö, bin dann ma ne Weile unterwegs.
Ausserdem ist es total schön für sie, dass sie da einen Arbeitsplatz hat, der ihr gefällt und mit dem sie zurecht kommt.
Regula ist toll.


Ich habe seit Dienstag ganz furchtbar Mühe, mit mir selber zurechtzukommen.
Ich weiss nicht wirklich warum, aber ausgelöst wurde es durch Fotos, die ich von mir gesehen habe.
Es ist.. so, dass ich absolut und unwiederruflich nicht verstehen kann, wie mich jemand mögen kann.

Ich sage nicht "ich habe keine Freunde" oder "Ich bin für immer alleine".
Ich weiss, dass ich wunderbare Menschen an meiner Seite habe.
Es ist mehr.. das ich deren Zuneigung nicht verstehen kann.
Ich sage auch nicht, diese Menschen lügen, wenn sie sagen, sie finden mich toll oder lieben mich sogar,
damit würde ich meinem Gegenüber sein Empfinden absprechen, und dazu habe ich kein Recht.
Es ist halt einfach so, dass ich nicht dahinterblicke.
Ich sehe in mir nichts, was liebenswert wäre.
Ich empfinde mich als absolut wertlos.
Als eine unnötige, platzverschwendende Existenz.

Ich hab grad akut den Faden verloren, was ich dazu noch schreiben wollte.
Deswegen hat dieser Beitrag nun kein richtiges Ende.

Scum's Wish



Ich bin immernoch höchst geflasht von diesem Anime.
Er ist so ehrlich, so nah an der Realität das es fast gruselig ist.

Er erzählt eine Geschichte von Herzen aus Zuckerwatte,
die ab der Wärme zweier Körper zu zerschmelzen drohen.

Unerfüllte, schmerzliche Liebe an der alle versuchen zu wachsen.