Manchmal habe ich es satt,
immer Selbstreflektion zu betreiben,
mein Verhalten ständig zu hinterfragen und zu analysieren,
meine Spannung einzuordnen und darauf zu reagieren.
Manchmal macht es mich furchtbar müde,
immer auf jedes Wort zu achten,
immer anzuwenden, was ich lerne, immer dazulernen zu müssen.
Jeden Tag positiv zu denken, niemals aufgeben zu dürfen.
Mein Kopf fühlt sich an, als wäre er randvoll mit all den Dingen,
da ist gar kein Platz mehr für irgendwas.
Und weil er so voll ist, kann ich auch nicht vernünftig darin rumkramen,
weil er immer Gefahr läuft, zu platzen, zu überlaufen.
Manchmal mag ich nicht die Vernünftige sein,
manchmal mag ich nicht meine Impulse unterdrücken und brav den Weg der Vernunft gehen.
Manchmal mag ich das alles einfach nicht mehr.
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