>This whole crazy world is just too frustratin'<
-Barry McGuire - Eve of Destruction
Heute war richtig viel los, Dies und jenes und da was klären und hier will wer was und die hat Austritt und der ist neu und juhu.
In der Morgenrunde gabs zum mitgebrachten Zitat eine angeregete Diskussion,
darĂĽber, ob Zufriedenheit Stillstand ist oder nicht.
Es ist lustig, wie Leute geschlagene fünf Minuten aneinander vorbeireden können.
Direkt danach bin ich fĂĽr zwei neue als Patin eingesprungen, die eigentliche Patin war krank.
Irgendwie waren die zwei voll unmotiviert und ich hab die Hälfte vergessen, das war frustrierend.
Fast zu spät gekommen bin ich dann zum Einzel mit dem Psychologen,
Es ging um die IV-Anmeldung und Möglichkeiten, in einem betreuten Wohnheim unterzukommen,
oder eine eigene Wohnung mit Beistand zu haben.
Soll nächste Woche zum Sozialdienst und das genau abklären. Ausserdem noch ins BIZ und mir Infos zu meinen beruflichen Möglichkeiten holen.
Hier Möglichkeiten, da Infos, dort Dinge zum merken, da welche zum umsetzen.
Meh.
Das macht mein armer Kopf grad nicht mit, sorry.
Dann gings noch um eine etwas alternative Methode die Panikstörung zu behandeln,
irgendwie soll ein positives GefĂĽhl "erzwungen" und so lange erlernt werden,
bis man es im Prinzip aus dem Nichts heraufbeschwören kann und in schlechten Situationen dann die Angst mit diesem positiven Gefühl auszutauschen.
Das klingt.. wow. Das funktioniert?
Wir wollens das nächste Mal nochmals genauer anschauen.
Aber grundsätzlich.. was man nicht probiert kann man nicht beurteilen.
Nachher hatte ich kurz dreissig Minuten Pause, und ich war schon so am Ende irgendwie.
Hab mich in die kleine PC-Ecke gesetzt und da... nichts gemacht, im Prinzip.
Der einen Patientin beim dem CogPack zugeschaut.
Das ist ein Programm fĂĽr Kognitive Tests, keine Ahnung wofĂĽr die genau sind.
Sag aber auf jeden Fall spannend aus^^
Stationsversammlung war okay.. aus irgendwelchen GrĂĽnden habe ich mich fĂĽr Donnerstag fĂĽr die Morgeneinstimmung gemeldet oO
Ich hab keine Ahnung was ich da machen soll, aber gut, Herausforderungen, yay^^
Vermutlich nehm ich ein Opening einer Animeserie.. bisschen Action da rein.
Wobei, es gibt ja auch sehr ruhige Opening.
Mal gucken.
Nach der Versammlung hab ich mich recht schnell wieder in die PC-Ecke verzogen,
die ist so schön abgeschirmt nebendran, da kann man gut eine Weile für sich sein.
(Das Ruhezimmer ist ĂĽber Mittag immer so voll, da mag ich net hingehen.)
Durfte einem Pfleger erklären was "Howrse" ist.. äh, ja, son Wirtschaftssimulator und so.. jaaah.. :D
Psychoedukation um eins war eine mittlere Katastrophe.
Es ist.. es ist so furchtbar.. merkwĂĽrdig wenn da alle so betroffen sind von bestimmten Themen und emotional reagieren und ich grade nicht mal verstehe ob ich das gut oder schlecht finde.
Nicht mal rot oder sowas, nein, einfach nichts.
Ich bin soweit weg von mir selber und meinen GefĂĽhlen wie ewig nicht mehr.
Das hat mich echt erschlagen.
Ich kann ja nicht mal sagen, dass es frustrierend ist, weil es eben einfach gar nichts ist,
ausser.. dumpf leer. Das frisst auf.
Direkt danach hatte ich noch Einzel mit meiner BP (die endlich wieder ausm Urlaub da is!)
Nein, ich gönne ihr ihren Urlaub ja, aber.. aber.. aber :c
Erst dachte ich, es sei sicher irgendwie ĂĽberflĂĽssig die beiden Einzel an einem Tag zu haben, aber irgendwie.. nein.
Es war so heftig.
Sie hat mich gefragt, wie die letzen zwei Wochen denn gelaufen seien und wies mir grade gehe.
Und ich konnte... nichts antworten. Es ging einfach nicht mehr.
Das war so.. arrgh! Doof. Blöd. Meh.
Kompletter Bluescreen, quasi.
Deswegen haben wir einfach mal alles ganz detailliert aufgerollt und angeguckt,
und recht schnell wurde klar, dass es einfach zuviel ist.
Grade einfach zuuu viel fĂĽr die kleine Jin.
Wir versuchen jetzt den Wochenplan etwas einzudĂĽnnen, einige Therapien rauszunehmen,
mehr Raum zu schaffen um mich zu sammeln zwischendrinn.
Sehr wahrscheinlich werden BZA und Psychoedukation weggekĂĽrzt,
steht aber noch nicht ganz fest.
Übernächste Woche ist Standort, ein Gespräch mit BP und Psychologe gleichzeitig,
wo einfach mal erfasst wird was im ersten Monat so passiert ist,
obs Probleme mit dem Wochenplan gibt, wie man grade so dasteht usw.
Selten wird beim ersten Standort bereits ein Austrittsdatum festgelegt,
das kommt meistens beim zweiten oder dritten.
Ausserdem kriegt man in diesen Standortgesprächen auch diese lustigen Aufgaben wie;
sag mal zu allen Nein, die dich um was bitten; oder misch dich mal in alle Unterhaltungen ein, die du hörst.
Grossartig sowas.
Grade in solchen Momenten, wo dann drei verschiedene Leute gleichzeitig versuchen ihren Auftrag auszufĂĽhren, denke ich mir, "Irrenhaus" ist ein sehr treffender Begriff^^
Ach, wir armen Irren.. dabei haben wir da teilweise den Spass unseres Lebens. xP
Nach dem zweiten Einzel hab ich mich noch dreiviertel Stunden alleine in die Ergo gehockt,
und an Speckstein rumgeschraubt.
Das Zeugs ist so befriedigend.. ich meine, man kann einen fucking Stein einfach so auseinandersägen!
Ausserdem sieht der, mit Schleipapier Stärke 1000 geschliffen, fürchterlich edel aus.
Und es ist einfach irgendwie befriedigend, etwas zu schaffen, etwas zu bearbeiten,
etwas dabei zuzusehen, wie es etwas wird.
Denn im Gegensatz zu mir aktuell wird aus diesem Steinchen tatsächlich irgendwas.
Grade ist mir nicht nach Optimismus.
Grade bin ich einfach nur froh, das ich gleich ins Bett kann.
Cheers!
Donnerstag, 31. März 2016
Mittwoch, 30. März 2016
Tag 24 | Sei mal Kind!
Heute ist Mittwoch.
Morgens in der Ergo hatte ich ein sehr ausführliches, sehr bewegendes Gespräch mit einer Mitpatientin,
sie hat mir von ihrer Kindheit erzählt und wie es für sie jetzt mit fast 50 wie ein neues Leben ist,
wo sie erkannt hat, dass sie fast 30 Jahre lang immer nur anderen nachgerannt ist.
Ich bewundere solche Leute so, andere verzweifeln dann einfach und denken, ihr Leben ist jetzt halt gelaufen.
Da sind jene, die es eben wirklich als Neuanfang sehen (können) wirklich.. was besonderes.
Es macht auch echt Freude, sowem zuzuhören, diese neue Lebensfreude ist ansteckend.
Ich schätze auch das Vertrauen, dass mir diese Person entgegengebracht hat,
indem sie mit mir darĂĽber geredet hat, zutiefst.
Es ist immer wieder eine Ehre, solches Vertrauen zu erhalten.
Das wĂĽrde ich gar nicht denken, dass ich vertrauenswĂĽrdig bin.
Generell.. ist mir irgendwie bewusst geworden, dass ich mich echt viel zu oft selbst aufhalte,
weil ich nicht an mich glaube oder es mir schwerfällt zu glauben, dass ich etwas kann.
Irgendwie merke ich das überhaupt nicht, ich meine eigentlich mit meinen Schwächen und Stärken im Reinen zu sein.
Aber vielleicht ist es genau das - dass der Mensch eigentlich keine Schwächen hat.
Nur Stärken und und jene Fähigkeiten, die er selber weiterbildet.
Alles ist möglich.
Alles.
"Vergleichen ist der erste Schritt zum unglĂĽcklich sein"
Den hat gestern der LIT-Pfleger gebracht, und irgendwie ist es ja wahr.
Ich mein, wozu denn ĂĽberhaupt vergleichen?
Ist doch dumm irgendwie.
In der Freizeit & Aktivitätengruppe wars irgendwie witzig,
wir haben den Auftrag gekriegt, mal etwas richtig kindisches zu tu.
(Nein J, Kirchenkollekte klauen ist zwar kindisch, aber das sollst du NICHT tun :D)
Das setze ich doch direkt mal um.. ich mein, welche meiner Aktivitäten ist NICHT kindisch? ;P
Seifenblasen mitten in der Stadt sind was feines.
Und heji! Ich wurde sogar von einem Anzug-Mann angesprochen,
dass er das sehr toll findet und jetzt gut in den Nachmittag startet.
Yay!
Geht mal raus, Leute.
Verbreitet Seifenblasen.
Seifenblasen means Love!
Morgens in der Ergo hatte ich ein sehr ausführliches, sehr bewegendes Gespräch mit einer Mitpatientin,
sie hat mir von ihrer Kindheit erzählt und wie es für sie jetzt mit fast 50 wie ein neues Leben ist,
wo sie erkannt hat, dass sie fast 30 Jahre lang immer nur anderen nachgerannt ist.
Ich bewundere solche Leute so, andere verzweifeln dann einfach und denken, ihr Leben ist jetzt halt gelaufen.
Da sind jene, die es eben wirklich als Neuanfang sehen (können) wirklich.. was besonderes.
Es macht auch echt Freude, sowem zuzuhören, diese neue Lebensfreude ist ansteckend.
Ich schätze auch das Vertrauen, dass mir diese Person entgegengebracht hat,
indem sie mit mir darĂĽber geredet hat, zutiefst.
Es ist immer wieder eine Ehre, solches Vertrauen zu erhalten.
Das wĂĽrde ich gar nicht denken, dass ich vertrauenswĂĽrdig bin.
Generell.. ist mir irgendwie bewusst geworden, dass ich mich echt viel zu oft selbst aufhalte,
weil ich nicht an mich glaube oder es mir schwerfällt zu glauben, dass ich etwas kann.
Irgendwie merke ich das überhaupt nicht, ich meine eigentlich mit meinen Schwächen und Stärken im Reinen zu sein.
Aber vielleicht ist es genau das - dass der Mensch eigentlich keine Schwächen hat.
Nur Stärken und und jene Fähigkeiten, die er selber weiterbildet.
Alles ist möglich.
Alles.
"Vergleichen ist der erste Schritt zum unglĂĽcklich sein"
Den hat gestern der LIT-Pfleger gebracht, und irgendwie ist es ja wahr.
Ich mein, wozu denn ĂĽberhaupt vergleichen?
Ist doch dumm irgendwie.
In der Freizeit & Aktivitätengruppe wars irgendwie witzig,
wir haben den Auftrag gekriegt, mal etwas richtig kindisches zu tu.
(Nein J, Kirchenkollekte klauen ist zwar kindisch, aber das sollst du NICHT tun :D)
Das setze ich doch direkt mal um.. ich mein, welche meiner Aktivitäten ist NICHT kindisch? ;P
Seifenblasen mitten in der Stadt sind was feines.
Und heji! Ich wurde sogar von einem Anzug-Mann angesprochen,
dass er das sehr toll findet und jetzt gut in den Nachmittag startet.
Yay!
Geht mal raus, Leute.
Verbreitet Seifenblasen.
Seifenblasen means Love!
Tag 23 | Kousei Ă la Jin
Wer isn Kousei?
Jahaaa, das wĂĽsste man jetzt gerne..
Eine Figur aus dem sehr wunderbaren Anime Shigatsu wa Kimi no Uso.
Ich habe besagten Kousei in der Maltherapie als Vergrösserung angefangen,
und langsam wirds was ^_^
Zumindest erkennnt man ihn. (Wenn man ihn kennt.. eine Mitpatientin hat gefragt, ob das Harry Potter sei xD)
Dienstag war okay.
(Ja, heute ist Mittwoch, ich hab gestern vergessen zu schreiben, sorry!)
Erster Tag nach vier Freien, es war gut aber ich war auch wirklich froh wieder zur TK gehen zu dĂĽrfen.
Yoga am Morgen war super, es hat mir echt gefehlt die letze Woche, war da ja nicht da.
Nächstes Mal darf ich die Stunde per Tonaufnahme aufnehmen damit ichs zuhause nachmachen kann.
Das ist was sehr tolles, auch wenn Yoga alleine irgendwie öde ist.
Was wiederum dumm ist, weils eigentlich ja darum geht, das man bei sich ist und alles andere vergisst.
Aaaber egaaal.
In Maltherapie habe ich wie schon geschrieben die Vergrösserung weiter gefabriziert, wird schon!
(Aufm Boden, weil Platzmangel. Aber Vergrösserungen aufm Boden haben immer was für sich)
Mit der Angst lässt sichs leben.
Sonntag ĂĽber Ostern wars richtig ĂĽbel unlustig, was aber auch den Vorteil hat,
dass ich jetzt wohl einige Tage ruhe hab vor der nächsten Attacke.
Und vielleicht fällt bis dahin ja n Wundermittel vom Himmel, wer weiss!
Literaturgruppe war auch okay, es ging um eine Kindergeschichte, Das kleine "Ich bin ich",
und das ist sooooo sĂĽss!
Wobei wiedermal faszinierend wie deep solche Kindergeschichten eigentlich sein können,
immerhin hat es uns Gesprächsstoff für ne gute dreiviertelstunde geliefert.
Okay, zwischendrin waren wir wieder thematisch IRGENDWO, aber das machts ja auch spannend^^
Alles in allem: War gut!
Auch wenn die eine Mitpatientin aus dem BZA immer noch glaubt, dass ich was gegen sie hab,
und ich kann sie einfach nicht vom Gegenteil ĂĽberzeugen.
Aber gut ._.
Jahaaa, das wĂĽsste man jetzt gerne..
Eine Figur aus dem sehr wunderbaren Anime Shigatsu wa Kimi no Uso.
Ich habe besagten Kousei in der Maltherapie als Vergrösserung angefangen,
und langsam wirds was ^_^
Zumindest erkennnt man ihn. (Wenn man ihn kennt.. eine Mitpatientin hat gefragt, ob das Harry Potter sei xD)
Dienstag war okay.
(Ja, heute ist Mittwoch, ich hab gestern vergessen zu schreiben, sorry!)
Erster Tag nach vier Freien, es war gut aber ich war auch wirklich froh wieder zur TK gehen zu dĂĽrfen.
Yoga am Morgen war super, es hat mir echt gefehlt die letze Woche, war da ja nicht da.
Nächstes Mal darf ich die Stunde per Tonaufnahme aufnehmen damit ichs zuhause nachmachen kann.
Das ist was sehr tolles, auch wenn Yoga alleine irgendwie öde ist.
Was wiederum dumm ist, weils eigentlich ja darum geht, das man bei sich ist und alles andere vergisst.
Aaaber egaaal.
In Maltherapie habe ich wie schon geschrieben die Vergrösserung weiter gefabriziert, wird schon!
(Aufm Boden, weil Platzmangel. Aber Vergrösserungen aufm Boden haben immer was für sich)
Mit der Angst lässt sichs leben.
Sonntag ĂĽber Ostern wars richtig ĂĽbel unlustig, was aber auch den Vorteil hat,
dass ich jetzt wohl einige Tage ruhe hab vor der nächsten Attacke.
Und vielleicht fällt bis dahin ja n Wundermittel vom Himmel, wer weiss!
Literaturgruppe war auch okay, es ging um eine Kindergeschichte, Das kleine "Ich bin ich",
und das ist sooooo sĂĽss!
Wobei wiedermal faszinierend wie deep solche Kindergeschichten eigentlich sein können,
immerhin hat es uns Gesprächsstoff für ne gute dreiviertelstunde geliefert.
Okay, zwischendrin waren wir wieder thematisch IRGENDWO, aber das machts ja auch spannend^^
Alles in allem: War gut!
Auch wenn die eine Mitpatientin aus dem BZA immer noch glaubt, dass ich was gegen sie hab,
und ich kann sie einfach nicht vom Gegenteil ĂĽberzeugen.
Aber gut ._.
Donnerstag, 24. März 2016
Tag 22 | Ich bin ein Baum, ich bin ein Baum, ICH BIN EEINNNN BAAAUMMMMMM
Eine Mitpatientin heute hat mich drauf angesprochen, dass sie es total sĂĽss findet,
dass ich meinen Wochenplan mit de Therapien immer so gestalte.
Ich enthalte euch mal den Plan der nächsten Woche nicht vor :)
(Namen sind zensiert weil halt wegen Persönlichkeitsschutz und shit)
Da fehlt am Donnerstag die Stationsversammlung, fällt mir so auf :D
Ach ach ach, übrigens, das Gespräch mit Pfleger lief gut,
das wegen dem BZA.
Ich hab ihm offen gesagt, dass ich sehr verunsichert bin wegen der RĂĽckmeldung meiner Mitpatientin,
dass sie halt gesagt hat, dass ich ihre Grenzen wohl nicht wahrgenommen oder akzeptiert habe.
Und der Pfleger nur so: Jaa, das haben Sie gut gemacht!
Ich glaube, ich habe SEHR verwirrt geguckt, deswegen hat er noch lachend angefügt "Läuft!"
Ach, er hat mir echt gekonnt die Angst vor dem Gespräch und der Situation genommen, das war toll.
Und die Hibiskussamen sind auch bei der anderen Mitpatientin angekommen,
sie hat sich sehr gefreut :)
Heute war generell.. irgendwie jaein.
Da es mir grade recht gut geht, finde ich es schwer zu sagen es war scheisse,
aber zeitenweise war es.. naja, scheisse.
In der Morgenrunde gabs ein Lied von Xavier Naidoo, da musste ich ein wenig lachen..
KLISCHEEHEEEE Internet du böses Wesen!
Aber das Lied war schon schön, und vorallem die Begründung der Patientin, wieso sie es ausgewählt hat,
war wirklich berĂĽhrend.
Achtsamkeit war.. nervig, irgendwie.
Der eine Psychologe der das jeden zweiten Monat macht, ist einfach.. speziell.
Er ist halt speziell.
Wir machen IMMER DIESELBE ĂśBUNG, da wirste echt waaaaaaaahnsinnig o_o
Mit nem Ball, Flugzeugmodus mit ner Liegenden Acht.
Hat jetzt jeder verstanden. Amen!
Vielleicht mach ich ma n Video davon, ma schauen xD
Es ist auf jedenfall MAL zwischendurch völlig oke und sicherlich auch sinnvoll,
aber nicht jedes Mal.. da.. das nein. Einfach nein.
Ausserdem hatten wir in Achtsamkeit eine Imaginationsreise, die war irgendwie lustig :D
Es ging darum, sich eine Landschaft mit einem Baum vorzustellen, diesen zu spĂĽren, zu riechen, zu umarmen.
"Erleben Sie den Baum, riechen Sie an ihm, ertasten sie das Profil der Rinde. Werden Sie eins mit ihm, tragen Sie seine Blätter und fühlen Sie die Wurzeln an Ihren Füssen."
SSSEEIIII DERRRR BAAAUMMMMMM.
Irgendwie wars da fertig mit Imagiationsreise, ich musste echt so lachen.
Der hat das so fanatisch rĂĽbergebracht :D
Gegen Mittag gings dann Bergab.
Stationsversammlung war okay (Standartmässige Diskussion wie man meinen Namen nun schreibt,
Gin? Oder Jyn? Oder doch direkt Gyn?)
Ausserdem haben irgendwie grade alle Urlaub aus der Pflege, erst die Ergotherapeutin,
dann der Herr Deutschlandpfleger, dann meine Ersatz-BP usw usw.
Dafür ist ja dann meine Haupt-BP ab Dienstag wieder da, das ist schön!
(Ăśbrigens, wer sich ĂĽber das "British Petrolium" auf dem Plan wundert: Dummes Wortspiel!)
In Psychoedukation wars dann richtig mies, ich weiss ehrlich gesagt kaum noch,
was uns erzählt wurde.
Nur irgendwas von Lichttherapie und Magnetresonanz.
Ich bin dann nacher direkt hoch zur Ergotherapeutin und hab mir bis 16 Uhr da einen Platz gesichert,
darf jetzt das Yoga am Donnerstag streichen und dafĂĽr dann jeweils in die Ergo.
Das hat eigentlich ganz gut getan, hab meine Wut und Verwirrung und all den Krams an Speckstein ausgelassen,
das ist schon ein tolles Material..^^
Im Bus nach hause ist die ganze Sache dann irgendwie eskaliert, weswegen in D. angekommen dann halt erstmal das Notfallmedi zum Einsatz kam.
Ich war fürchterlich enttäuscht von mir, weil.. ja weil ich das eigentlich nicht hab brauchen wollen.
Jetzt rĂĽckblickend wars aber wirklich eine gute Idee es zu nehmen,
ich konnte einfach mal wieder richtig durchatmen und einen schönen Abend zusammen mit meinem Besuch haben.
Das war wirklich schön.
Ich bin etwas zwiegespalten was die vier kommenden Tage angeht,
haben ja Freitag bis Montag frei in der TK wegen Ostern.
Ich hoffe, alles geht gut...
Dementsprechend lesen wir uns wieder am Dienstag-Abend.
Habt ein schönes Osterfest, ihr Lieben!
dass ich meinen Wochenplan mit de Therapien immer so gestalte.
Ich enthalte euch mal den Plan der nächsten Woche nicht vor :)
(Namen sind zensiert weil halt wegen Persönlichkeitsschutz und shit)
| Für Vergrösserung draufklicken! |
Da fehlt am Donnerstag die Stationsversammlung, fällt mir so auf :D
Ach ach ach, übrigens, das Gespräch mit Pfleger lief gut,
das wegen dem BZA.
Ich hab ihm offen gesagt, dass ich sehr verunsichert bin wegen der RĂĽckmeldung meiner Mitpatientin,
dass sie halt gesagt hat, dass ich ihre Grenzen wohl nicht wahrgenommen oder akzeptiert habe.
Und der Pfleger nur so: Jaa, das haben Sie gut gemacht!
Ich glaube, ich habe SEHR verwirrt geguckt, deswegen hat er noch lachend angefügt "Läuft!"
Ach, er hat mir echt gekonnt die Angst vor dem Gespräch und der Situation genommen, das war toll.
Und die Hibiskussamen sind auch bei der anderen Mitpatientin angekommen,
sie hat sich sehr gefreut :)
Heute war generell.. irgendwie jaein.
Da es mir grade recht gut geht, finde ich es schwer zu sagen es war scheisse,
aber zeitenweise war es.. naja, scheisse.
In der Morgenrunde gabs ein Lied von Xavier Naidoo, da musste ich ein wenig lachen..
KLISCHEEHEEEE Internet du böses Wesen!
Aber das Lied war schon schön, und vorallem die Begründung der Patientin, wieso sie es ausgewählt hat,
war wirklich berĂĽhrend.
Achtsamkeit war.. nervig, irgendwie.
Der eine Psychologe der das jeden zweiten Monat macht, ist einfach.. speziell.
Er ist halt speziell.
Wir machen IMMER DIESELBE ĂśBUNG, da wirste echt waaaaaaaahnsinnig o_o
Mit nem Ball, Flugzeugmodus mit ner Liegenden Acht.
Hat jetzt jeder verstanden. Amen!
Vielleicht mach ich ma n Video davon, ma schauen xD
Es ist auf jedenfall MAL zwischendurch völlig oke und sicherlich auch sinnvoll,
aber nicht jedes Mal.. da.. das nein. Einfach nein.
Ausserdem hatten wir in Achtsamkeit eine Imaginationsreise, die war irgendwie lustig :D
Es ging darum, sich eine Landschaft mit einem Baum vorzustellen, diesen zu spĂĽren, zu riechen, zu umarmen.
"Erleben Sie den Baum, riechen Sie an ihm, ertasten sie das Profil der Rinde. Werden Sie eins mit ihm, tragen Sie seine Blätter und fühlen Sie die Wurzeln an Ihren Füssen."
SSSEEIIII DERRRR BAAAUMMMMMM.
Irgendwie wars da fertig mit Imagiationsreise, ich musste echt so lachen.
Der hat das so fanatisch rĂĽbergebracht :D
Gegen Mittag gings dann Bergab.
Stationsversammlung war okay (Standartmässige Diskussion wie man meinen Namen nun schreibt,
Gin? Oder Jyn? Oder doch direkt Gyn?)
Ausserdem haben irgendwie grade alle Urlaub aus der Pflege, erst die Ergotherapeutin,
dann der Herr Deutschlandpfleger, dann meine Ersatz-BP usw usw.
Dafür ist ja dann meine Haupt-BP ab Dienstag wieder da, das ist schön!
(Ăśbrigens, wer sich ĂĽber das "British Petrolium" auf dem Plan wundert: Dummes Wortspiel!)
In Psychoedukation wars dann richtig mies, ich weiss ehrlich gesagt kaum noch,
was uns erzählt wurde.
Nur irgendwas von Lichttherapie und Magnetresonanz.
Ich bin dann nacher direkt hoch zur Ergotherapeutin und hab mir bis 16 Uhr da einen Platz gesichert,
darf jetzt das Yoga am Donnerstag streichen und dafĂĽr dann jeweils in die Ergo.
Das hat eigentlich ganz gut getan, hab meine Wut und Verwirrung und all den Krams an Speckstein ausgelassen,
das ist schon ein tolles Material..^^
Im Bus nach hause ist die ganze Sache dann irgendwie eskaliert, weswegen in D. angekommen dann halt erstmal das Notfallmedi zum Einsatz kam.
Ich war fürchterlich enttäuscht von mir, weil.. ja weil ich das eigentlich nicht hab brauchen wollen.
Jetzt rĂĽckblickend wars aber wirklich eine gute Idee es zu nehmen,
ich konnte einfach mal wieder richtig durchatmen und einen schönen Abend zusammen mit meinem Besuch haben.
Das war wirklich schön.
Ich bin etwas zwiegespalten was die vier kommenden Tage angeht,
haben ja Freitag bis Montag frei in der TK wegen Ostern.
Ich hoffe, alles geht gut...
Dementsprechend lesen wir uns wieder am Dienstag-Abend.
Habt ein schönes Osterfest, ihr Lieben!
Mittwoch, 23. März 2016
Tag 21 | Pastell-Eier aus der Hölle
So, der Tag heute also.
War halt Mittwoch, nur Halbtags Therapie, aber es war gut!
Ich habs heute Morgen super ausm Bett geschafft, was mir sagt das ich öfters so früh ins Bett sollte.
Ergotherapie war cool, hab mich echt nett mit einer Mitpatientin unterhalten,
und nebenher mein Osternestchen gebastelt.
Und Eier gefärbt, mit soner Pastell-Kaltfarbe, die man unter Beigabe von Essig dann einfach einige Minuten stehen lässt,
und dann sind die Eier gefärbt.
Jaa.. nein. Nur fast :D
Nach besagter Minutenanzahl sahen die Dinger des Todes evil aus,
so halb marmoriert mit kleinen Bläschen überall und total intensiv vom Farbton her.
Deswegen haben wir sie einfach etwas länger drinnegelassen, und danach sahen sie.. ach, besser aus :D
(Is logisch: Solls weniger intensiv sein, packstes länger rein. Nicht.)
Ach, und ich war Pate fĂĽr eine sehr nette Dame, die heute neu gekommen ist.
Freizeit und Aktivitätengruppe war auch gut,
wir hatten viel zu lachen, das war entspannnt.
Jetzt grade gehts mir nicht so gut, ich hab arg mit der Panik zu kämpfen,
oder dem Psychosomatischen, oder dem, was auch immer da ist.. heh.
Aber ich kann jetzt ins Bett und das ist okay.
Morgen ist auch ein Tag <3
War halt Mittwoch, nur Halbtags Therapie, aber es war gut!
Ich habs heute Morgen super ausm Bett geschafft, was mir sagt das ich öfters so früh ins Bett sollte.
Ergotherapie war cool, hab mich echt nett mit einer Mitpatientin unterhalten,
und nebenher mein Osternestchen gebastelt.
Und Eier gefärbt, mit soner Pastell-Kaltfarbe, die man unter Beigabe von Essig dann einfach einige Minuten stehen lässt,
und dann sind die Eier gefärbt.
Jaa.. nein. Nur fast :D
Nach besagter Minutenanzahl sahen die Dinger des Todes evil aus,
so halb marmoriert mit kleinen Bläschen überall und total intensiv vom Farbton her.
Deswegen haben wir sie einfach etwas länger drinnegelassen, und danach sahen sie.. ach, besser aus :D
(Is logisch: Solls weniger intensiv sein, packstes länger rein. Nicht.)
Ach, und ich war Pate fĂĽr eine sehr nette Dame, die heute neu gekommen ist.
Freizeit und Aktivitätengruppe war auch gut,
wir hatten viel zu lachen, das war entspannnt.
Jetzt grade gehts mir nicht so gut, ich hab arg mit der Panik zu kämpfen,
oder dem Psychosomatischen, oder dem, was auch immer da ist.. heh.
Aber ich kann jetzt ins Bett und das ist okay.
Morgen ist auch ein Tag <3
Tag 20 | Vom Maulwurm und dem Regenwurf
Haa, ich hab gestern vergessen zu schreiben, entschuldigt.. dafĂĽr halt heute zweimal.
Der Beitrag über heute folgt dann später.
Also, Dienstag war ganz okay, war zwar nicht im Yoga, weil ich total nervös war die ganze Zeit,
aber sonst okay.
(Jetzt vermisse ich die anderthalb Stunden Yoga, yee)
Hab in der Maltherapie mal wieder ein Grossprojekt anngefangen,
und gemerkt, dass es irgendwie viel besser geht so.
Also wenn ich weiss, dass ich noch was angefangenes habe, das ich beenden kann.
Wenn ich jedesmal was Neues anfange, weiss ich irgendwann nicht mehr wohin mit mir.
Wird wieder ne Vergrösserung, von Kousei aus Shigatsu wa Kimi no Uso <3
Zumindest versuche ich es :D
Dann war Abends noch Literaturgruppe, das war.. yo, eigentlich okay.
Aber mir war total nicht nach reden und sowieso, weswegen ich halt nur zugehört habe.
UrsprĂĽnglich gings um eine Geschichte von einem Maulwurf und einem Regenwurm,
die sich gestritten haben, welche Farbe die Sonne wohl hat.
Also haben sie den Adler gefragt, weil der Näher an der Sonne ist wie sie,
aber der wusste es auch nicht genau.
Deswegen ist der Adler die Wolken fragen gegangen, und diese meinten, sie wĂĽrden es ihm zeigen.
Als der Adler wieder auf der Erde war, fing es an zu regnen, und die Farbe der Sonne zeichnete sich als wunderschöner Regenbogen am Himmel ab.
Irgendwie haben wir es geschafft, von da zu behinderten Menschen gelangt, dann zur Selbstakzeptanz und zuletzt hat uns der leitende Pfleger (dem wir auch den reizenden Versprecher im Titel zu verdanken haben) ĂĽberzeugt dargelegt,
wieso es eigentlich total cool wäre, nochmal 20 zu sein.
(So als älter-als-20-Mensch)
Danach hatte ich noch Ersatz-BP-Gespräch,
das war auch okay, nur halt ewig spät Abends noch.
Ab nächster Woche ist dann ja wieder meine eigentliche BP da,
das ist schon recht okay so, dann gehts vielleicht endlich wieder etwas weiter.
(Nur einmal die Woche mim Psychologen kommt man schon irgendwie nirgendwo hin..^^)
Naja und sonst.. war ich spät(ererer) am Abend noch beim Arzt weil meine Beschwerden einfach nicht weggehen wollen,
aber jaaa... haben Sie geduld, hier nehmen Sie das PĂĽlverchen (das schmeckt wie ne Mischung aus Abflussreiniger und ĂĽbersĂĽsstem Zitroneneis), trinken Sie Tee, tralalalaaaa~
Ich meine, ja, es ergibt Sinn, wenn er mir sagt, dass kommt alles von der Psycho und man schaukelt sich da hoch.
Auch, dass die Arbeit dagegen wohl im Kopf anfängt.
Aber: Wie?
Ich meine.. wie fange ich denn da im Kopf an?
Ich kann mir noch so oft einreden, es ist nur psychisch, das interessiert meinen Kopf recht wenig,
und die Beschwerden gehen davon auch nicht weg.
Es ist einfach MĂĽhsam.
Absolut MĂĽhsam.
Aber ich habe mir vorgenommen, es durch Ostern und das lange Wochenende zu schaffen,
ohne ans Notfallmedi zu mĂĽssen.
Es ist mĂĽhsam, aber ich schaff das.
Ich lache die Beschwerden einfach weg.
Punkt.
Der Beitrag über heute folgt dann später.
Also, Dienstag war ganz okay, war zwar nicht im Yoga, weil ich total nervös war die ganze Zeit,
aber sonst okay.
(Jetzt vermisse ich die anderthalb Stunden Yoga, yee)
Hab in der Maltherapie mal wieder ein Grossprojekt anngefangen,
und gemerkt, dass es irgendwie viel besser geht so.
Also wenn ich weiss, dass ich noch was angefangenes habe, das ich beenden kann.
Wenn ich jedesmal was Neues anfange, weiss ich irgendwann nicht mehr wohin mit mir.
Wird wieder ne Vergrösserung, von Kousei aus Shigatsu wa Kimi no Uso <3
Zumindest versuche ich es :D
Dann war Abends noch Literaturgruppe, das war.. yo, eigentlich okay.
Aber mir war total nicht nach reden und sowieso, weswegen ich halt nur zugehört habe.
UrsprĂĽnglich gings um eine Geschichte von einem Maulwurf und einem Regenwurm,
die sich gestritten haben, welche Farbe die Sonne wohl hat.
Also haben sie den Adler gefragt, weil der Näher an der Sonne ist wie sie,
aber der wusste es auch nicht genau.
Deswegen ist der Adler die Wolken fragen gegangen, und diese meinten, sie wĂĽrden es ihm zeigen.
Als der Adler wieder auf der Erde war, fing es an zu regnen, und die Farbe der Sonne zeichnete sich als wunderschöner Regenbogen am Himmel ab.
Irgendwie haben wir es geschafft, von da zu behinderten Menschen gelangt, dann zur Selbstakzeptanz und zuletzt hat uns der leitende Pfleger (dem wir auch den reizenden Versprecher im Titel zu verdanken haben) ĂĽberzeugt dargelegt,
wieso es eigentlich total cool wäre, nochmal 20 zu sein.
(So als älter-als-20-Mensch)
Danach hatte ich noch Ersatz-BP-Gespräch,
das war auch okay, nur halt ewig spät Abends noch.
Ab nächster Woche ist dann ja wieder meine eigentliche BP da,
das ist schon recht okay so, dann gehts vielleicht endlich wieder etwas weiter.
(Nur einmal die Woche mim Psychologen kommt man schon irgendwie nirgendwo hin..^^)
Naja und sonst.. war ich spät(ererer) am Abend noch beim Arzt weil meine Beschwerden einfach nicht weggehen wollen,
aber jaaa... haben Sie geduld, hier nehmen Sie das PĂĽlverchen (das schmeckt wie ne Mischung aus Abflussreiniger und ĂĽbersĂĽsstem Zitroneneis), trinken Sie Tee, tralalalaaaa~
Ich meine, ja, es ergibt Sinn, wenn er mir sagt, dass kommt alles von der Psycho und man schaukelt sich da hoch.
Auch, dass die Arbeit dagegen wohl im Kopf anfängt.
Aber: Wie?
Ich meine.. wie fange ich denn da im Kopf an?
Ich kann mir noch so oft einreden, es ist nur psychisch, das interessiert meinen Kopf recht wenig,
und die Beschwerden gehen davon auch nicht weg.
Es ist einfach MĂĽhsam.
Absolut MĂĽhsam.
Aber ich habe mir vorgenommen, es durch Ostern und das lange Wochenende zu schaffen,
ohne ans Notfallmedi zu mĂĽssen.
Es ist mĂĽhsam, aber ich schaff das.
Ich lache die Beschwerden einfach weg.
Punkt.
Montag, 21. März 2016
Tag 19 | Der Hammer am Morgen und kleine Wehwehchen
Heute war so ein Durcheinander, dass ich mir nicht sicher bin,
was das treffendste Wort dafür wäre.
Es gab von allem ein wenig, vor allem viel was mich aufgewĂĽhlt und unsicher gemacht hat.
Morgeneinstimmung war ein Zitat zum Thema GlĂĽck und darĂĽber, dass man andere am GlĂĽcklichsten macht, wenn man selber glĂĽcklich ist.
Dann.. kam eine Mitpatientin auf mich zu und meinte, dass sie das Gefühl hat, ich hätte was gegen sie,
weil ich im BZA am Freitag anscheinend ihr gegenüber so aggressiv gewesen wäre.
Oookay.. zwei Dinge.
1. Ich war aggressiv im BZA?
2. Was lässt sie annehmen, dass ich sie nicht mögen würde?
Wir haben nichts miteinander zu tun, ausser besagtes BZA, was jetzt einmal war,
die Psychoedukationsgruppe wo ich aber generell nichts sage und die Literaturgruppe,
wo wir nie irgendwelche Meinungschverschiedenenheiten hatten, soweit ich weiss.
Generell war dieses BZA ein mittelgradiges Desaster, wenn man das so nennen darf.
Allerdings hatte ich eher den Eindruck, dass ich zu gehemmt war als das ich zu aggressiv vorgegangen wäre.
Aber gut, da kann ich mich auch täuschen.
Andererseits.. ja, es ist schon eine Achtsamkeitsgruppe.. aber ist das nicht irgendwo auch der SINN einer Kampfsportart, dass man mal etwas herausfordert?
Also, irgendwie..
Jetzt mache ich mir irgendwie Sorgen, dass der gruppenleitende Pfleger nicht mit mir drĂĽber reden will,
weil er denkt, die Gruppe wäre (noch) nichts für mich,
sondern weil er mich rĂĽffeln will weil ich zu aggressiv war.. nargh.
Ungutes GefĂĽhl of doom.
Das diese Mitpatientin mindestens doppelt so alt ist wie ich macht die Sache auch nicht besser.
Mit Menschen in dieser Altersgruppe, die gewisse Charaktereigenschaften aufweisen,
hab ich grosse Probleme. Nicht, dass ich diese nicht mögen würde,
sondern eher.. das ich mich dann total ĂĽberfahren und ĂĽberverautorisiert fĂĽhle.
Das ist zwar kein Wort, aber es trifft grade das, was ich damit aussagen will.
Hab direkt am Nachmittag mit meinem Psychologen geredet,
das hat ein wenig geholfen.
Aber angesichts des Gesprächs mit dem Pfleger, dass mir noch bevorsteht, werde ich wieder ganz dusselig.. wääh.
Ansonsten.. hab ich Besuch, und das ist schön und anstregend.
Ich glaube, ich bin im Moment ungefähr so gesellschaftsfähig wie ein eine Zahnpastatube,
ich kann körperlichen Kontakt null ab gerade.
Es gibt mir so das GefĂĽhl nur benutzt zu werden, es ermĂĽdet mich total.
Ansonsten hatte ich noch Gestaltungstherapie,
es ging darum einen glĂĽcklichen Moment gedanklich festzuhalten und das GefĂĽhl von diesem Moment in einen Blumensamen zu verpacken.
Die gewachsenen und blĂĽhende Blume haben wir dann gezeichnet.
War ganz okay.
Lustigerweise kam mir instant ein Bild vom Pferdehof von damals in den Sinn.
Erst wollte ich das eigenntlich gar nicht, weil ich mir sicher war, noch bessere Momente zu finden,
bis ich irgendwann aufgegeben habe. Es sollte in dieser Situation eben dieser Moment sein.
Zumal man das durchaus einen glĂĽcklichen Moment nennen kann.
Oder viele glĂĽckliche Momente.
Dieser Hof war meine Zuflucht vor der Misshandlung und dem Elend zuhause, in der Nachbarschaft, in der Schule..
Auf dem Hof wurde ich zwar auch oft genug angeschnauzt wenn was nicht richtig war,
aber ich habe mich da sicher gefĂĽhlt.
Bei den Tieren und den Menschen da.. das hat mich im nachhinein ĂĽberlegt vermutlich davor bewahrt,
vollends durchzuknallen.
Ich verdanke diesen Leuten da unheimlich viel.
Meine Blume hingegen war recht unspektakulär, irgendeinen.. Dings.
Ich mach morgen ein Bild^^
Die eine Mitpatientin wollte unbedingt einen violett-weissen Hibiskus zeichnen,
hat ihn aber nicht wie gewünscht hingekriegt und sich total darüber geärgert.
Deswegen bin ich spontan in der halben Stadt umhergerannt auf der Suche nach Hibiskus-Samen.
Da ich absolut keine gefunden habe, hab ich heute Abend welche online bestellt.
Hoffe die sind schnell da!
Ansonsten.. viel Gesprächsbedarf ist vorhanden,
ich hab das GefĂĽhl die eine Stunde die Woche mit meinem Psychologen reicht niemals aus,
zumal ich auch diese Woche ohne meine BP bin.
Ich hab zwar nen Ersatztermin mit einer anderen Pflegerin, aber es ist dumm da was grosses anzusprechen,
ist ja eh nur noch dieses eine Mal.
Da ist so viel los in meinem Kopf.. das mit der Mitpatientin beschäftigt mich, ich will einfach keinem auf die Füsse treten.. das mit dem Gespräch morgen/übermorgen/spätestens Donnerstag,
die Sache mit meinem Vater und der Tatsache, dass er alles, was von meiner Mutter geblieben ist,
wie ein wahnsinniger ausm Haus wirft,
das ich grade einfach nicht beziehungs- und freundschaftsfähig bin, was mir von Herzen leid tut,
das ich nichts mit mir anzufangen weiss, und eigentlich gar nicht an die Uni zurĂĽckwill, weil ich fĂĽrchte, nur wieder zu versagen.
Generell... ist da grade mehr los, als ich verkraften kann.
Aber solche Tage gibts eben.
Solche Wochen.
Solche Monate.
Es kommen wieder andere Zeiten.
Alles wird gut.
Ich lasse euch das OST von Shigatus wa Kimi no Uso da - wunderschön!
was das treffendste Wort dafür wäre.
Es gab von allem ein wenig, vor allem viel was mich aufgewĂĽhlt und unsicher gemacht hat.
Morgeneinstimmung war ein Zitat zum Thema GlĂĽck und darĂĽber, dass man andere am GlĂĽcklichsten macht, wenn man selber glĂĽcklich ist.
Dann.. kam eine Mitpatientin auf mich zu und meinte, dass sie das Gefühl hat, ich hätte was gegen sie,
weil ich im BZA am Freitag anscheinend ihr gegenüber so aggressiv gewesen wäre.
Oookay.. zwei Dinge.
1. Ich war aggressiv im BZA?
2. Was lässt sie annehmen, dass ich sie nicht mögen würde?
Wir haben nichts miteinander zu tun, ausser besagtes BZA, was jetzt einmal war,
die Psychoedukationsgruppe wo ich aber generell nichts sage und die Literaturgruppe,
wo wir nie irgendwelche Meinungschverschiedenenheiten hatten, soweit ich weiss.
Generell war dieses BZA ein mittelgradiges Desaster, wenn man das so nennen darf.
Allerdings hatte ich eher den Eindruck, dass ich zu gehemmt war als das ich zu aggressiv vorgegangen wäre.
Aber gut, da kann ich mich auch täuschen.
Andererseits.. ja, es ist schon eine Achtsamkeitsgruppe.. aber ist das nicht irgendwo auch der SINN einer Kampfsportart, dass man mal etwas herausfordert?
Also, irgendwie..
Jetzt mache ich mir irgendwie Sorgen, dass der gruppenleitende Pfleger nicht mit mir drĂĽber reden will,
weil er denkt, die Gruppe wäre (noch) nichts für mich,
sondern weil er mich rĂĽffeln will weil ich zu aggressiv war.. nargh.
Ungutes GefĂĽhl of doom.
Das diese Mitpatientin mindestens doppelt so alt ist wie ich macht die Sache auch nicht besser.
Mit Menschen in dieser Altersgruppe, die gewisse Charaktereigenschaften aufweisen,
hab ich grosse Probleme. Nicht, dass ich diese nicht mögen würde,
sondern eher.. das ich mich dann total ĂĽberfahren und ĂĽberverautorisiert fĂĽhle.
Das ist zwar kein Wort, aber es trifft grade das, was ich damit aussagen will.
Hab direkt am Nachmittag mit meinem Psychologen geredet,
das hat ein wenig geholfen.
Aber angesichts des Gesprächs mit dem Pfleger, dass mir noch bevorsteht, werde ich wieder ganz dusselig.. wääh.
Ansonsten.. hab ich Besuch, und das ist schön und anstregend.
Ich glaube, ich bin im Moment ungefähr so gesellschaftsfähig wie ein eine Zahnpastatube,
ich kann körperlichen Kontakt null ab gerade.
Es gibt mir so das GefĂĽhl nur benutzt zu werden, es ermĂĽdet mich total.
Ansonsten hatte ich noch Gestaltungstherapie,
es ging darum einen glĂĽcklichen Moment gedanklich festzuhalten und das GefĂĽhl von diesem Moment in einen Blumensamen zu verpacken.
Die gewachsenen und blĂĽhende Blume haben wir dann gezeichnet.
War ganz okay.
Lustigerweise kam mir instant ein Bild vom Pferdehof von damals in den Sinn.
Erst wollte ich das eigenntlich gar nicht, weil ich mir sicher war, noch bessere Momente zu finden,
bis ich irgendwann aufgegeben habe. Es sollte in dieser Situation eben dieser Moment sein.
Zumal man das durchaus einen glĂĽcklichen Moment nennen kann.
Oder viele glĂĽckliche Momente.
Dieser Hof war meine Zuflucht vor der Misshandlung und dem Elend zuhause, in der Nachbarschaft, in der Schule..
Auf dem Hof wurde ich zwar auch oft genug angeschnauzt wenn was nicht richtig war,
aber ich habe mich da sicher gefĂĽhlt.
Bei den Tieren und den Menschen da.. das hat mich im nachhinein ĂĽberlegt vermutlich davor bewahrt,
vollends durchzuknallen.
Ich verdanke diesen Leuten da unheimlich viel.
Meine Blume hingegen war recht unspektakulär, irgendeinen.. Dings.
Ich mach morgen ein Bild^^
Die eine Mitpatientin wollte unbedingt einen violett-weissen Hibiskus zeichnen,
hat ihn aber nicht wie gewünscht hingekriegt und sich total darüber geärgert.
Deswegen bin ich spontan in der halben Stadt umhergerannt auf der Suche nach Hibiskus-Samen.
Da ich absolut keine gefunden habe, hab ich heute Abend welche online bestellt.
Hoffe die sind schnell da!
Ansonsten.. viel Gesprächsbedarf ist vorhanden,
ich hab das GefĂĽhl die eine Stunde die Woche mit meinem Psychologen reicht niemals aus,
zumal ich auch diese Woche ohne meine BP bin.
Ich hab zwar nen Ersatztermin mit einer anderen Pflegerin, aber es ist dumm da was grosses anzusprechen,
ist ja eh nur noch dieses eine Mal.
Da ist so viel los in meinem Kopf.. das mit der Mitpatientin beschäftigt mich, ich will einfach keinem auf die Füsse treten.. das mit dem Gespräch morgen/übermorgen/spätestens Donnerstag,
die Sache mit meinem Vater und der Tatsache, dass er alles, was von meiner Mutter geblieben ist,
wie ein wahnsinniger ausm Haus wirft,
das ich grade einfach nicht beziehungs- und freundschaftsfähig bin, was mir von Herzen leid tut,
das ich nichts mit mir anzufangen weiss, und eigentlich gar nicht an die Uni zurĂĽckwill, weil ich fĂĽrchte, nur wieder zu versagen.
Generell... ist da grade mehr los, als ich verkraften kann.
Aber solche Tage gibts eben.
Solche Wochen.
Solche Monate.
Es kommen wieder andere Zeiten.
Alles wird gut.
Ich lasse euch das OST von Shigatus wa Kimi no Uso da - wunderschön!
Freitag, 18. März 2016
Tag 18 | Philippinische Stöcke und Blueberry Hornys
"Irgendwann sagt auch mal die Welt "Entschuldigung",
solange bin ich angestellt bei meiner SelbstentrĂĽmpelung."
-Nisma, Maeckes
Heute ist Freitag.
Ja..
Ich hatte nicht viel Programm, eigentlich hatte ich nur gemeinsames FrĂĽhstĂĽck und BZA.
FrĂĽhstĂĽck war easy,
als eine der wenigen Privilegierten, die aufgrund der Ă–V-Verbindung die Morgenrunde Freitags kĂĽrzen darf,
fängt der Tag immer sehr entspannt an.
Der eine Pfleger hat sich noch zu uns gesetzt, war echt friedlich.
Zwei hatten heute Austritt und ich merke, dass langsam die Zeit gekommen ist,
wo ich die Leute gut genug kenne, damit mir Austritte was ausmachen.
Die eine, die gegangen ist war damals sogar mit mir zusammen da,
sie ist kurz vor meinem Austritt eingetreten letzes Mal.
Die war sowas wie Klinikinventar.
Sie hat zusammen mit dem anderen so kleine.. Dinger gebacken,
die liebevoll den Ăśbernahmen "Hornys" gekriegt haben,
weil sie schon irgendwie.. ja.. nein.
Aber sie waren lecker!
Dann hatte ich jenes mysteriöse BZA, Bewegungszentrierte Achtsamkeit.
Wir arbeiten da mit der philippinischen Stockkampfkunst Eskrima,
die Stöcke sind total stylisch, so mit Gravur und eingebrannten Mustern und Shit.
Eigentlich war es richtig toll, halt körperlich anstregend, aber toll.
Ich hab grosse MĂĽhe damit, einfach auf jemanden "loszugehen" mit den Dingen,
bin da sehr gehemmt.
Nach der Stunde hat mich der leitende Pfleger dann drauf angesprochen,
obs sein könne, dass es etwas viel für mich war.
Und ja, da hab ich festgestellt, dass es tatsächlich so war.
Schön weiss er das vor mir..^^
Aber ich kann nicht benennen, was denn genau zu viel war.
Der viele Kontakt?
Die vielen neuen EindrĂĽcke?
Das ich die einzig Neue war, die noch nichts konnte?
Das ich mich ein wenig schlecht gefĂĽhlt habe, weil ich die anderen ausgebremst habe?
Die 360° Aufmerksamkeit die meinem eh schon ĂĽberreizten inneren Radarsystem den Rest gegeben hat?
Ich weiss es echt nicht.
Aber es war zu viel.
Zuhause war ich total erschlagen und fertig,
aber ich habs ohne Anfall ĂĽberstanden und da bin ich stolz drauf.
Der Pfleger meinte auch, das wir nächste Woche uns mal kurz noch zusammensetzen und darüber reden,
und gucken, obs aktuell Sinn macht da teilzunehmen oder lieber noch warten damit.
Ist vielleicht ganz sinnvoll..
Aber jetzt ist Wochenende und Morgen krieg ich besuch und das wird schon alles.
Schlaft gut.
solange bin ich angestellt bei meiner SelbstentrĂĽmpelung."
-Nisma, Maeckes
Heute ist Freitag.
Ja..
Ich hatte nicht viel Programm, eigentlich hatte ich nur gemeinsames FrĂĽhstĂĽck und BZA.
FrĂĽhstĂĽck war easy,
als eine der wenigen Privilegierten, die aufgrund der Ă–V-Verbindung die Morgenrunde Freitags kĂĽrzen darf,
fängt der Tag immer sehr entspannt an.
Der eine Pfleger hat sich noch zu uns gesetzt, war echt friedlich.
Zwei hatten heute Austritt und ich merke, dass langsam die Zeit gekommen ist,
wo ich die Leute gut genug kenne, damit mir Austritte was ausmachen.
Die eine, die gegangen ist war damals sogar mit mir zusammen da,
sie ist kurz vor meinem Austritt eingetreten letzes Mal.
Die war sowas wie Klinikinventar.
Sie hat zusammen mit dem anderen so kleine.. Dinger gebacken,
die liebevoll den Ăśbernahmen "Hornys" gekriegt haben,
weil sie schon irgendwie.. ja.. nein.
Aber sie waren lecker!
Dann hatte ich jenes mysteriöse BZA, Bewegungszentrierte Achtsamkeit.
Wir arbeiten da mit der philippinischen Stockkampfkunst Eskrima,
die Stöcke sind total stylisch, so mit Gravur und eingebrannten Mustern und Shit.
Eigentlich war es richtig toll, halt körperlich anstregend, aber toll.
Ich hab grosse MĂĽhe damit, einfach auf jemanden "loszugehen" mit den Dingen,
bin da sehr gehemmt.
Nach der Stunde hat mich der leitende Pfleger dann drauf angesprochen,
obs sein könne, dass es etwas viel für mich war.
Und ja, da hab ich festgestellt, dass es tatsächlich so war.
Schön weiss er das vor mir..^^
Aber ich kann nicht benennen, was denn genau zu viel war.
Der viele Kontakt?
Die vielen neuen EindrĂĽcke?
Das ich die einzig Neue war, die noch nichts konnte?
Das ich mich ein wenig schlecht gefĂĽhlt habe, weil ich die anderen ausgebremst habe?
Die 360° Aufmerksamkeit die meinem eh schon ĂĽberreizten inneren Radarsystem den Rest gegeben hat?
Ich weiss es echt nicht.
Aber es war zu viel.
Zuhause war ich total erschlagen und fertig,
aber ich habs ohne Anfall ĂĽberstanden und da bin ich stolz drauf.
Der Pfleger meinte auch, das wir nächste Woche uns mal kurz noch zusammensetzen und darüber reden,
und gucken, obs aktuell Sinn macht da teilzunehmen oder lieber noch warten damit.
Ist vielleicht ganz sinnvoll..
Aber jetzt ist Wochenende und Morgen krieg ich besuch und das wird schon alles.
Schlaft gut.
Donnerstag, 17. März 2016
Tag 17 | FĂĽr 300 Franken Mikado gespielt
Heute war soo eeeewig lange.. und es war so dämliches Wetter mit Sonne und Regen und Föhn und Kopfschmerzen waren Standartprogramm.
In der Morgenrunde haben wir eine ziemlich improvisierte Morgeneinstimmung abgehalten,
weil der Mitpatient, welcher diese gehabt hätte, nicht da war.
Wir haben versucht auf 20 zu zählen, nicht der Reihe nach, jeder darf einfach sagen wann er will,
aber wenn zwei Gleichzeitig eine Zahl sagen, beginnt man wieder bei 0.
War ganz lustig, auch wenn ich mich bei sowas lieber raushalte,
bei dem Tempo verzähl ich mich noch..^^
In Achtsamkeit dann.. hatten Mitpatientin L. und ich eine Privatvorstellung, so gesagt.
Wir waren nur zu zweit plus Psychologe, weil alle anderen entweder spontan ausgetreten,
zur Krisenintervention oder aus anderen GrĂĽnden nicht da waren.
An sich war es ganz lustig so, wir haben auf Igelbällen versuch zu balancieren und nachher Mikado gespielt.
Dann ist uns eingefallen, dass die Krankenkasse fĂĽr uns pro Tag Aufenthalt an die 300 Franken berappt.
Und was tun wir? Wir spielen dafĂĽr Mikado. Yeah!
Dann war noch Stationsversammlung, wo wir erfolgreich zwanzig Minuten diskutiert haben, ob es jetzt sinnvoll ist, bzw nicht ob, sondern WIESO es sinnvoll ist, dass wir am Dienstag gemeinsam Mittagessen.
Rausgekommen ist, was wir schon alle wussten.
Haaa...
Am Nachmittag hatte ich zuerst Psychoedukation, da gings um die verschiedenen Verläufe von Depression,
Bipolar, Unipolar, rezidivierend (stimmt das so?) und RandomFachwortHierEinfĂĽgen,
einiges davon wusste ich schon, einiges... nicht. War eigentlich ganz spannend,
auch wenn es mir irgendwie total unwohl war die ganze Stunde ĂĽber.
Direkt danach hatte ich Medigespräch,
die Ärztin hat mir beigepflichtet, dass man bei Benzos lieber einmal zu vorsichtig ist.
Aber das ich das Medi im Akutfall nehmen soll, in solch geringer Dosis geht das klar.
Solange die Anfälle nicht öfters als drei Mal die Woche vorkommen (Gott bewahre o.o) sei das kein Problem.
Ausserdem habe ich jetzt wieder Relaxane.
Vier Medis auf einmal, wow. So viel zum Thema Chemielabor.
(Wobei das Relaxi als pflanzliches Mittel gilt)
Naja, es ist schon okay so.
Lieber das, als dauernd Beschwerden und dieses ganze Elend drumherum.
Eigentlich hätte ich nach dem Meditermin noch Yoga gehabt,
aber ich war einfach total fertig, deswegen hab ichs ausfallen lassen.
Hab mich in den Aufenthaltsraum gesetzt, nen Hagebuttetee (der gar nicht mal so scheisse war) getrunken,
und mich mit Mitpatienten unterhalten.
War besser so, alles andere wär einfach nur schief gegangen.
Alles in Allem: Ja. Akzeptabel.
Ich hatte heute auch einfach keine Lust auf miese Stimmung, ich denke, dass hat viel bewirkt.
Der Nachteil daran ist, dass man dann auch nicht dazu kommt, an sich zu arbeiten gross..
Aber fĂĽr heute wars okay so.
Abends war ich dann noch mit soraka und Asha weg, das war super <3
In der Morgenrunde haben wir eine ziemlich improvisierte Morgeneinstimmung abgehalten,
weil der Mitpatient, welcher diese gehabt hätte, nicht da war.
Wir haben versucht auf 20 zu zählen, nicht der Reihe nach, jeder darf einfach sagen wann er will,
aber wenn zwei Gleichzeitig eine Zahl sagen, beginnt man wieder bei 0.
War ganz lustig, auch wenn ich mich bei sowas lieber raushalte,
bei dem Tempo verzähl ich mich noch..^^
In Achtsamkeit dann.. hatten Mitpatientin L. und ich eine Privatvorstellung, so gesagt.
Wir waren nur zu zweit plus Psychologe, weil alle anderen entweder spontan ausgetreten,
zur Krisenintervention oder aus anderen GrĂĽnden nicht da waren.
An sich war es ganz lustig so, wir haben auf Igelbällen versuch zu balancieren und nachher Mikado gespielt.
Dann ist uns eingefallen, dass die Krankenkasse fĂĽr uns pro Tag Aufenthalt an die 300 Franken berappt.
Und was tun wir? Wir spielen dafĂĽr Mikado. Yeah!
Dann war noch Stationsversammlung, wo wir erfolgreich zwanzig Minuten diskutiert haben, ob es jetzt sinnvoll ist, bzw nicht ob, sondern WIESO es sinnvoll ist, dass wir am Dienstag gemeinsam Mittagessen.
Rausgekommen ist, was wir schon alle wussten.
Haaa...
Am Nachmittag hatte ich zuerst Psychoedukation, da gings um die verschiedenen Verläufe von Depression,
Bipolar, Unipolar, rezidivierend (stimmt das so?) und RandomFachwortHierEinfĂĽgen,
einiges davon wusste ich schon, einiges... nicht. War eigentlich ganz spannend,
auch wenn es mir irgendwie total unwohl war die ganze Stunde ĂĽber.
Direkt danach hatte ich Medigespräch,
die Ärztin hat mir beigepflichtet, dass man bei Benzos lieber einmal zu vorsichtig ist.
Aber das ich das Medi im Akutfall nehmen soll, in solch geringer Dosis geht das klar.
Solange die Anfälle nicht öfters als drei Mal die Woche vorkommen (Gott bewahre o.o) sei das kein Problem.
Ausserdem habe ich jetzt wieder Relaxane.
Vier Medis auf einmal, wow. So viel zum Thema Chemielabor.
(Wobei das Relaxi als pflanzliches Mittel gilt)
Naja, es ist schon okay so.
Lieber das, als dauernd Beschwerden und dieses ganze Elend drumherum.
Eigentlich hätte ich nach dem Meditermin noch Yoga gehabt,
aber ich war einfach total fertig, deswegen hab ichs ausfallen lassen.
Hab mich in den Aufenthaltsraum gesetzt, nen Hagebuttetee (der gar nicht mal so scheisse war) getrunken,
und mich mit Mitpatienten unterhalten.
War besser so, alles andere wär einfach nur schief gegangen.
Alles in Allem: Ja. Akzeptabel.
Ich hatte heute auch einfach keine Lust auf miese Stimmung, ich denke, dass hat viel bewirkt.
Der Nachteil daran ist, dass man dann auch nicht dazu kommt, an sich zu arbeiten gross..
Aber fĂĽr heute wars okay so.
Abends war ich dann noch mit soraka und Asha weg, das war super <3
Mittwoch, 16. März 2016
Tag 16 | Die Riesen-Sauerei
Es.. ist.. es.. ach.
Nein, es ist nicht gut,
aber da es wesentlich schlechter sein könnte, bin ich irgendwie ungewillt,
mich zu beschweren.
Die Angst lauert in mir, ich spĂĽre sie.
Unterschwellig versucht die Panik meiner Herr zu werden, aber ich lasse sie nicht.
Es ist aber auch ein Kreuz damit.
Ich weiss, dass es Teil des Krankheitbildes ist, Angst zu haben, dass man was Ernstes hat und das Untersuchen lassen sollte,
aber WAS WENN es doch was ernstes ist?
Hallelujah, na so komm ich weiter.
Mein Hausarzt hat mir zur Beruhigung Benzos gegeben. BENZOS.
Ich bin lange genug in Wartezimmern von Psychologen und in Kliniken unterwegs,
um zu wissen, das ich da lieber die Finger von lasse. Da fall ich doch lieber tot um.
Ja gut, vielleicht nicht direkt das, aber.. aber da erdulde ich lieber einiges.
Was mir aktuell hilft, ist der Gedanke, das sterben eigentlich nichts schlimmes ist.
Ich meine ja, wenn du echt leidest vorher ist es sicherlich Mist, aber genenrell.. ist sterben fĂĽr den Sterbenden nichts schlimmes.
Das ist zwar irgendwie makaber, aber das beruhigt mich.
Klinik war gut, hat gut abgelenkt und irgendwie.. Spass gemacht.
Auch wenn es wohl merkwĂĽrdig ist, das "Spass" zu nennen oO
Hatte früh Morgen ein Ersatz-BP Gespräch mit der anderen Pflegerin,
war okay. Haben uns ein bisschen ĂĽber meine Arbeit als Lehrer und meine SchĂĽler unterhalten,
und generell wie ich in der TK so angekommen bin und tralala.
Nachher war Ergo, und das war grossartig.. :D
Hab mit einer älteren Mitpatientin, die heute ihren ersten Tag bei uns hatte,
mit Gipsbandagen einen Ballon eingegipst, so das wir nachher ne Schale aus Gips haben.
Ach, und es war ne verdammte Riesen-Sauerei, aber es hat so Spass gemacht das Zeugs ĂĽberallhin zu schmieren.. :D
Freizeit & Aktivitätengruppe war auch ok,
auch wenn ich feststellen musste, das ich letzte Woche NICHTS gemacht hab.
Ich mein, ich weiss absolut nicht, was ich denn gemacht habe,
aber definitiv nichts von dem, was auf der Liste steht.
Aufgeräumt auch nicht.
Ich hab noch bis Samstag Zeit.
Meh ._.
Aber die Mitpatientin hat sich total ĂĽber die Nougateier gefreut, das war cool :3
Nachmittags hab ich mich mit Dalia getroffen, die ich jetzt fast ein halbes Jahr nicht mehr gesehen habe.
War okay.
Grade ist es weniger lustig.
Und deswegen gehe ich jetzt schlafen.
Gute Nacht!
Nein, es ist nicht gut,
aber da es wesentlich schlechter sein könnte, bin ich irgendwie ungewillt,
mich zu beschweren.
Die Angst lauert in mir, ich spĂĽre sie.
Unterschwellig versucht die Panik meiner Herr zu werden, aber ich lasse sie nicht.
Es ist aber auch ein Kreuz damit.
Ich weiss, dass es Teil des Krankheitbildes ist, Angst zu haben, dass man was Ernstes hat und das Untersuchen lassen sollte,
aber WAS WENN es doch was ernstes ist?
Hallelujah, na so komm ich weiter.
Mein Hausarzt hat mir zur Beruhigung Benzos gegeben. BENZOS.
Ich bin lange genug in Wartezimmern von Psychologen und in Kliniken unterwegs,
um zu wissen, das ich da lieber die Finger von lasse. Da fall ich doch lieber tot um.
Ja gut, vielleicht nicht direkt das, aber.. aber da erdulde ich lieber einiges.
Was mir aktuell hilft, ist der Gedanke, das sterben eigentlich nichts schlimmes ist.
Ich meine ja, wenn du echt leidest vorher ist es sicherlich Mist, aber genenrell.. ist sterben fĂĽr den Sterbenden nichts schlimmes.
Das ist zwar irgendwie makaber, aber das beruhigt mich.
Klinik war gut, hat gut abgelenkt und irgendwie.. Spass gemacht.
Auch wenn es wohl merkwĂĽrdig ist, das "Spass" zu nennen oO
Hatte früh Morgen ein Ersatz-BP Gespräch mit der anderen Pflegerin,
war okay. Haben uns ein bisschen ĂĽber meine Arbeit als Lehrer und meine SchĂĽler unterhalten,
und generell wie ich in der TK so angekommen bin und tralala.
Nachher war Ergo, und das war grossartig.. :D
Hab mit einer älteren Mitpatientin, die heute ihren ersten Tag bei uns hatte,
mit Gipsbandagen einen Ballon eingegipst, so das wir nachher ne Schale aus Gips haben.
Ach, und es war ne verdammte Riesen-Sauerei, aber es hat so Spass gemacht das Zeugs ĂĽberallhin zu schmieren.. :D
Freizeit & Aktivitätengruppe war auch ok,
auch wenn ich feststellen musste, das ich letzte Woche NICHTS gemacht hab.
Ich mein, ich weiss absolut nicht, was ich denn gemacht habe,
aber definitiv nichts von dem, was auf der Liste steht.
Aufgeräumt auch nicht.
Ich hab noch bis Samstag Zeit.
Meh ._.
Aber die Mitpatientin hat sich total ĂĽber die Nougateier gefreut, das war cool :3
Nachmittags hab ich mich mit Dalia getroffen, die ich jetzt fast ein halbes Jahr nicht mehr gesehen habe.
War okay.
Grade ist es weniger lustig.
Und deswegen gehe ich jetzt schlafen.
Gute Nacht!
Dienstag, 15. März 2016
Tag 15 | Vom Zeit nehmen und Zeit geben und ein wundervoller Tag
"Wissen Sie, ich war in Deutschland auf einer Uni, da hab ich nur Zahlen bis fĂĽnf gelernt."
"An welcher Uni waren sie denn?"
"Ach ich war nicht wirklich da.. ich bin da zweimal gegen die GlastĂĽre gelaufen und habe so festgestellt, dass studieren nichts fĂĽr mich ist."
Der Pfleger ist toll :D
Heute war toll.
Es war.. einfach gut, und nichts und niemand hat meinen Tag daran hindern können, wundervoll zu sein.
Irgendwie war die Erkenntnis, dass es eine Panikstörung ist, unheimlich befreiend.
Angst kenne ich, mit Angst kann ich umgehen.
Es ist vertraut.
Es ist.. es ist nicht weg oder so, logisch.
Aber es ist in den Hintergrund gerĂĽckt, und es ist immer wieder faszinierend,
wie anders man die Welt wahrnimmt plötzlich.
Wenns einem länger so richtig richtig dreckig ging, und man plötzlich wieder nach oben tauchen kann,
ist das, als ob man Scheuklappen abnimmt, als ob man die Watte aus den Ohren und den Nebel aus dem Kopf kriegt.
Man nimmt die Welt plötzlich so viel schärfer, so viel realer wahr.
Das ist ein sehr tolles GefĂĽhl.
Ich war zu.. keine Ahnung, 70% (?) Beschwerdefrei heute, und habe spontan beschlossen,
mich jetzt nicht sofort auf den restlichen Psychokrams zu stĂĽrzen, sondern einfach nur den Tag zu geniessen.
In der Morgenrunde gabs den Text "Die Stadt der GlĂĽckseligkeit"
Darin ging es um einen Mann, der sich auf die Suche nach der Stadt der GlĂĽckseligkeit begibt,
und Nachts immer seine Schuhe in dessen Richtung hinlegt,
um Morgens noch zu wissen, wo er lang gehen soll.
Bis ihm eines Nachts ein Fremder die Schuhe umdreht, und der Mann so am Morgen wieder zurĂĽckgeht.
Als er dann in der Ferne eine Stadt sieht, spĂĽrt er ganz tief in sich, dass dies die Stadt der GlĂĽckseligkeit ist.
Er eilt hin, und stellt fest: Er ist wieder in seiner Heimatstadt.
Dann war Yoga, und ich glaube, da hat sich irgendwie der Schalter so richtig umgelegt.
Es ging einfach super. Danach hab ich mich irgendwie.. irgendwie merkwürdig gefühlt, irgendwie kränkelnd.
Das hat sich gezogen ĂĽbers gemeinsame Mittagessen bis hin zur Maltherapie am Nachmittag,
die einfach super lustig war, es gab so viel zu lachen.
Ich hab mein Viereck-Bild fertig gekriegt und eine TĂĽrklinke gezeichnet.
FĂĽr meine TĂĽre, die jetzt ein StĂĽckchen weiter offen ist.
Hatte ein sehr gutes Gespräch mit einer Mitpatientin, über schwarzen Humor und wieso es manchmal ganz gut tut, auf offener Strasse einfach nur bescheuert zu sein.
Und sie kriegt morgen von mir Nougat-Schokoeier. Weil sie so davon geschwärmt hat :D
Dann war noch Literaturgruppe, da gings ums Thema "Zeit geben und Zeit nehmen"
Ein Zitat von Dalai Lama war einleitend.
Irgendwie hab ich das GefĂĽhl, dass die eine Mitpatienten irgendwie sauer war, weil ich anderer Meinung war als sie.
Irgendwie.. kommt es ja letzlich nicht drauf an, wieviel Zeit man mit guten Freunden verbringt
sondern auf die Qualität dieser Zeit.
Ich mein, ich kann mit jemandem nen "ganz netten" Nachmittag verbringen,
und das gibt mir im Endeffekt weniger als fĂĽnf sehr tolle Minuten mit wem anderes.
Ist eben immer unterschiedlich.
Aber es stimmt, wenn sie sagt, dass sich heute viel zu wenig Leute zeit fĂĽr einander nehmen.
Wenn man in einer solchen Klinik ist, dann "läuft es ja irgendwie bei dir",
aber wirklich Kontakt ist schwierig.
Man ist schon irgendwie.. ein wenig im Aus.
Man mag aber auch nicht allen andauernd nachrennen, Termine finden, sich immer melden..
Manchmal möchte man einfach angerufen werden, oder einen Brief erhalten,
oder einfach Zeit geschenkt kriegen mit diesem Menschen.
Das vergisst man oft.
Grade ist es.. ich weiss es irgendwie nicht.
Es geht mir gut, ich freue mich auf morgen.
Es ist nicht perfekt, und ich merke auch, dass es körperlich immer noch nicht stimmt.
Es ist so.. so fragil irgendwie. Ich muss sehr vorsichtig mit mir sein, mir und meinem Kopf zeit lassen.
Ich weiss auch, dass es zurĂĽckkommen wird, das es wieder mies werden wird. Das ist einfach so.
Aber es ist okay. Es ist voll okay.
Denn grade gehts mir gut.
Das passt.
"An welcher Uni waren sie denn?"
"Ach ich war nicht wirklich da.. ich bin da zweimal gegen die GlastĂĽre gelaufen und habe so festgestellt, dass studieren nichts fĂĽr mich ist."
Der Pfleger ist toll :D
Heute war toll.
Es war.. einfach gut, und nichts und niemand hat meinen Tag daran hindern können, wundervoll zu sein.
Irgendwie war die Erkenntnis, dass es eine Panikstörung ist, unheimlich befreiend.
Angst kenne ich, mit Angst kann ich umgehen.
Es ist vertraut.
Es ist.. es ist nicht weg oder so, logisch.
Aber es ist in den Hintergrund gerĂĽckt, und es ist immer wieder faszinierend,
wie anders man die Welt wahrnimmt plötzlich.
Wenns einem länger so richtig richtig dreckig ging, und man plötzlich wieder nach oben tauchen kann,
ist das, als ob man Scheuklappen abnimmt, als ob man die Watte aus den Ohren und den Nebel aus dem Kopf kriegt.
Man nimmt die Welt plötzlich so viel schärfer, so viel realer wahr.
Das ist ein sehr tolles GefĂĽhl.
Ich war zu.. keine Ahnung, 70% (?) Beschwerdefrei heute, und habe spontan beschlossen,
mich jetzt nicht sofort auf den restlichen Psychokrams zu stĂĽrzen, sondern einfach nur den Tag zu geniessen.
In der Morgenrunde gabs den Text "Die Stadt der GlĂĽckseligkeit"
Darin ging es um einen Mann, der sich auf die Suche nach der Stadt der GlĂĽckseligkeit begibt,
und Nachts immer seine Schuhe in dessen Richtung hinlegt,
um Morgens noch zu wissen, wo er lang gehen soll.
Bis ihm eines Nachts ein Fremder die Schuhe umdreht, und der Mann so am Morgen wieder zurĂĽckgeht.
Als er dann in der Ferne eine Stadt sieht, spĂĽrt er ganz tief in sich, dass dies die Stadt der GlĂĽckseligkeit ist.
Er eilt hin, und stellt fest: Er ist wieder in seiner Heimatstadt.
Dann war Yoga, und ich glaube, da hat sich irgendwie der Schalter so richtig umgelegt.
Es ging einfach super. Danach hab ich mich irgendwie.. irgendwie merkwürdig gefühlt, irgendwie kränkelnd.
Das hat sich gezogen ĂĽbers gemeinsame Mittagessen bis hin zur Maltherapie am Nachmittag,
die einfach super lustig war, es gab so viel zu lachen.
Ich hab mein Viereck-Bild fertig gekriegt und eine TĂĽrklinke gezeichnet.
FĂĽr meine TĂĽre, die jetzt ein StĂĽckchen weiter offen ist.
Hatte ein sehr gutes Gespräch mit einer Mitpatientin, über schwarzen Humor und wieso es manchmal ganz gut tut, auf offener Strasse einfach nur bescheuert zu sein.
Und sie kriegt morgen von mir Nougat-Schokoeier. Weil sie so davon geschwärmt hat :D
Dann war noch Literaturgruppe, da gings ums Thema "Zeit geben und Zeit nehmen"
Ein Zitat von Dalai Lama war einleitend.
Irgendwie hab ich das GefĂĽhl, dass die eine Mitpatienten irgendwie sauer war, weil ich anderer Meinung war als sie.
Irgendwie.. kommt es ja letzlich nicht drauf an, wieviel Zeit man mit guten Freunden verbringt
sondern auf die Qualität dieser Zeit.
Ich mein, ich kann mit jemandem nen "ganz netten" Nachmittag verbringen,
und das gibt mir im Endeffekt weniger als fĂĽnf sehr tolle Minuten mit wem anderes.
Ist eben immer unterschiedlich.
Aber es stimmt, wenn sie sagt, dass sich heute viel zu wenig Leute zeit fĂĽr einander nehmen.
Wenn man in einer solchen Klinik ist, dann "läuft es ja irgendwie bei dir",
aber wirklich Kontakt ist schwierig.
Man ist schon irgendwie.. ein wenig im Aus.
Man mag aber auch nicht allen andauernd nachrennen, Termine finden, sich immer melden..
Manchmal möchte man einfach angerufen werden, oder einen Brief erhalten,
oder einfach Zeit geschenkt kriegen mit diesem Menschen.
Das vergisst man oft.
Grade ist es.. ich weiss es irgendwie nicht.
Es geht mir gut, ich freue mich auf morgen.
Es ist nicht perfekt, und ich merke auch, dass es körperlich immer noch nicht stimmt.
Es ist so.. so fragil irgendwie. Ich muss sehr vorsichtig mit mir sein, mir und meinem Kopf zeit lassen.
Ich weiss auch, dass es zurĂĽckkommen wird, das es wieder mies werden wird. Das ist einfach so.
Aber es ist okay. Es ist voll okay.
Denn grade gehts mir gut.
Das passt.
Montag, 14. März 2016
Tag 14 | Wie man einen TĂĽrknauf bastelt und die dritte Diagnose
Jaa, fancy Titel ab jetzt, nur die Zahl is mir zu öde.
Niemand wird jemals erfahren was Freitag so passiert ist, njehehehehe.
Nein, ich war einfach nur zu faul, zu schlecht drauf, zu kaputt, zu verzweifelt.
Das Wochenende war richtig Horror, dementsprechend kaputt und erschlagen war ich heute Morgen.
Morgenrunde war okay, die Morgeneinstimmung war ein Lied einer Schweizer Band, die ich gar nicht kannte. War aber irgendwie cool.
In der Gestaltungstherapie gings um TĂĽren. (Ha, das Thema hatte ich letzen Aufenthalt schon)
Wir mussten eine TĂĽr oder ein Tor malen auf ein Blatt, so wie wir es wollten.
Dann mussten wir diese TĂĽre/Tor aufschneiden und ein zweites Blatt gestalten,
die TĂĽr dann auf dieses zweite Blatt kleben und den coolen "durch die TĂĽr guck" Effekt geniessen.
Oder eben auch nicht.
Da ich aktuell nix im Kopf hab ausser dieser dämlichen Somatik, ist meins ein wenig... merkwürdig ausgefallen..^^
Bei der Schlussbesprechung der Zeichnungen hatte ich einen wunderschönen Aha-Moment,
irgendwie hat mich die Therapeutin darauf aufmerksam gemacht, dass meine TĂĽre, vor der ich stehe, keinen Knauf oder Klinke hat.
Ja, guut... die hab ich nicht bewusst vergessen, einfach irgendwie.. irgendwie vergessen halt ._.
Aber es stimmt schon, eine Tür ohne Knauf ist recht schwer zu öffnen, wenn man nicht direkt Killuah Zaoldyck ist.
Dann stellt sich also jetzt das Problem: Wo kriegt man nen TĂĽrknauf her, wenn man keine Materialien dabei hat?
Also so generell.. wie bastelt man ĂśBERHAUPT einen TĂĽrknauf?
Gute Frage.
Den ersten Baustein dazu hab ich dann am Nachmittag im Einzel mit meinem Psychologen gekriegt.
Meine vermeintliche Somatie, die mir so zu(ge)setzt (hat), ist gar keine Somatie.
Sondern ein "vegetatives Paniksyndrom". Klingt toll, ne?
Damit bin ich seit heute offiziell eine Diagnose reicher, nämlich eben jenes Paniksyndrom.
Das.. ja. Ye.
Es ist erleichternd, zu wissen WAS da bei mir schiefgeht, aber es frustriert mich auch ungemein,
ich sammle gerne Dosen und Postkarten, aber Diagnosen sammeln hatte ich jetzt nicht vor.
Naja, kriegt man irgendwie hin.
War auch beim Arzt heute und hatte nen Lungencheck, um abzusichern, dass es nichts organisches ist,
was ja Bedingung fĂĽr die Diagnostizierung ist.
Und, oh wunder, Lungenkapazität und Sauerstoffgehalt im Blut sind tipp topp.
Und wo liegt das Problem nun?
MEIN FUCKING KOPF IST SCHEISSE.
Man.
Ich krieg es nicht in den Schädel, dass es nichts organisches ist, das alles in scheiss Ordnung ist.
Argh!
Aber das gehört ja zum Krankheitsbild. Und mein tolles Borderline-Syndrom fungiert als eine Art Katalysator,
heisst, wenn bei einem normalen Mensch zwischen den Panikattacken Stunden oder gar Tage liegen können, kann sich das bei Bordis spontan auf Minuten verkürzen.
Ich freu mich drauf!
Wäh.
Sonst ist es eigentlich okay.
Es ist wirklich okay, es ist nicht super und meine Atmung geht mir auf den Wecker,
aber sonst.. joah. Ein Erkentnnisreicher Tag, kann man so nennen.
Morgen dann Yoga und Malen, da freu ich mich drauf ♥
Ach, und Jin hat Kamera dabei gehabt, Foootos <3
Also, hier, da.
Meine sagenhafte TĂĽr.
Ăśbrigens ist das voll geil, wenn man mit weisser Ă–lkreide zuerst aufs Blatt malt,
und dann mit Pastellkreide drĂĽber geht, gibts diese tolle Struktur wie hier bei den Mustern.
Die hab ich mit dieser Technik gemacht.


Mein toller Naturschwamm :D
Das Bild trägt den Titel "Der Planet in mir"

Und mein Bild aus der Maltherapie, an welchem ich morgen weiterarbeiten kann.
Ich steh total auf dieses knallige Gelb :D

Niemand wird jemals erfahren was Freitag so passiert ist, njehehehehe.
Nein, ich war einfach nur zu faul, zu schlecht drauf, zu kaputt, zu verzweifelt.
Das Wochenende war richtig Horror, dementsprechend kaputt und erschlagen war ich heute Morgen.
Morgenrunde war okay, die Morgeneinstimmung war ein Lied einer Schweizer Band, die ich gar nicht kannte. War aber irgendwie cool.
In der Gestaltungstherapie gings um TĂĽren. (Ha, das Thema hatte ich letzen Aufenthalt schon)
Wir mussten eine TĂĽr oder ein Tor malen auf ein Blatt, so wie wir es wollten.
Dann mussten wir diese TĂĽre/Tor aufschneiden und ein zweites Blatt gestalten,
die TĂĽr dann auf dieses zweite Blatt kleben und den coolen "durch die TĂĽr guck" Effekt geniessen.
Oder eben auch nicht.
Da ich aktuell nix im Kopf hab ausser dieser dämlichen Somatik, ist meins ein wenig... merkwürdig ausgefallen..^^
Bei der Schlussbesprechung der Zeichnungen hatte ich einen wunderschönen Aha-Moment,
irgendwie hat mich die Therapeutin darauf aufmerksam gemacht, dass meine TĂĽre, vor der ich stehe, keinen Knauf oder Klinke hat.
Ja, guut... die hab ich nicht bewusst vergessen, einfach irgendwie.. irgendwie vergessen halt ._.
Aber es stimmt schon, eine Tür ohne Knauf ist recht schwer zu öffnen, wenn man nicht direkt Killuah Zaoldyck ist.
Dann stellt sich also jetzt das Problem: Wo kriegt man nen TĂĽrknauf her, wenn man keine Materialien dabei hat?
Also so generell.. wie bastelt man ĂśBERHAUPT einen TĂĽrknauf?
Gute Frage.
Den ersten Baustein dazu hab ich dann am Nachmittag im Einzel mit meinem Psychologen gekriegt.
Meine vermeintliche Somatie, die mir so zu(ge)setzt (hat), ist gar keine Somatie.
Sondern ein "vegetatives Paniksyndrom". Klingt toll, ne?
Damit bin ich seit heute offiziell eine Diagnose reicher, nämlich eben jenes Paniksyndrom.
Das.. ja. Ye.
Es ist erleichternd, zu wissen WAS da bei mir schiefgeht, aber es frustriert mich auch ungemein,
ich sammle gerne Dosen und Postkarten, aber Diagnosen sammeln hatte ich jetzt nicht vor.
Naja, kriegt man irgendwie hin.
War auch beim Arzt heute und hatte nen Lungencheck, um abzusichern, dass es nichts organisches ist,
was ja Bedingung fĂĽr die Diagnostizierung ist.
Und, oh wunder, Lungenkapazität und Sauerstoffgehalt im Blut sind tipp topp.
Und wo liegt das Problem nun?
MEIN FUCKING KOPF IST SCHEISSE.
Man.
Ich krieg es nicht in den Schädel, dass es nichts organisches ist, das alles in scheiss Ordnung ist.
Argh!
Aber das gehört ja zum Krankheitsbild. Und mein tolles Borderline-Syndrom fungiert als eine Art Katalysator,
heisst, wenn bei einem normalen Mensch zwischen den Panikattacken Stunden oder gar Tage liegen können, kann sich das bei Bordis spontan auf Minuten verkürzen.
Ich freu mich drauf!
Wäh.
Sonst ist es eigentlich okay.
Es ist wirklich okay, es ist nicht super und meine Atmung geht mir auf den Wecker,
aber sonst.. joah. Ein Erkentnnisreicher Tag, kann man so nennen.
Morgen dann Yoga und Malen, da freu ich mich drauf ♥
Ach, und Jin hat Kamera dabei gehabt, Foootos <3
Also, hier, da.
Meine sagenhafte TĂĽr.
Ăśbrigens ist das voll geil, wenn man mit weisser Ă–lkreide zuerst aufs Blatt malt,
und dann mit Pastellkreide drĂĽber geht, gibts diese tolle Struktur wie hier bei den Mustern.
Die hab ich mit dieser Technik gemacht.
Mein toller Naturschwamm :D
Das Bild trägt den Titel "Der Planet in mir"
Und mein Bild aus der Maltherapie, an welchem ich morgen weiterarbeiten kann.
Ich steh total auf dieses knallige Gelb :D
Freitag, 11. März 2016
Tag 13
Den Post fĂĽr heute werd ich morgen schreiben.
Grade ist mir ĂĽberhaupt nicht danach.
Gerade ist mir einfach nach gar nichts.
Gute Nacht.
Grade ist mir ĂĽberhaupt nicht danach.
Gerade ist mir einfach nach gar nichts.
Gute Nacht.
Donnerstag, 10. März 2016
Tag 12
"Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben,
alte KĂĽsten aus den Augen zu verlieren."
Das war die Morgeneinstimmung heute.
Die Morgenrunde war toll, irgendwie.. irgendwie gabs ganz viel Grund zum Lachen und das war toll.
Nicht zuletzt dank einer Mitpatientin, die ist grossartig :D
Mir gehts.. gut. Vorsichtig ausgedrĂĽckt: gut.
Morgen war lustig, es wurde unheimlich viel gelacht.
"Nehmen Sie dieses Lachen mit in den Tag!"
Ja, das haben wir versucht, und es war gut.
Dann hatten wir Achtsamkeit, haben GleichgewichtsĂĽbungen gemacht,
und gegen Ende noch etwas mit Aromatherapie gemischt,
das war wirklich entspannend. Auch wenn ich jetzt weiss, das Mandarine und Magnolie keine gute Mischung ist :D
Auch haben wir mal wieder gesehen, dass es in einer solch gemischten Gruppe echt nicht leicht ist,
eine vernĂĽnftige Therapie zu finden die fĂĽr alle wirklich passt.
Hatten eine ImaginationsĂĽbung mit den Aromen, da gings um nen Spaziergang in der FrĂĽhlingssonne.
Jaa, blöd nur, dass der eine aus der Gruppe ne starke Sonnenallergie hat.
Ist eben schwierig, wenn so viele auf einem Haufen sitzen, mit allen Möglichen Problemen und Diagnosen.
Am Nachmittag waren zwei von der Selbsthilfevereinse da,
die Leiterin des Kabuffs und einer der Peers.
Ein "Junkie aus dem Bilderbuch", falls man das so sagen darf^^
Und das ist nicht negativ gemeint, aber ein wenig lachen musste ich schon,
Klischees haben eben doch immer einen wahren Kern.
Er hat erzählt wie er nach jahrelangem Alkohol & Drogenkonsum irgendwann angefangen hat umzudenken,
und wie ihm die AA (=Anonyme Alkoholiker) dabei geholfen hat.
Es war.. schon irgendwie echt berĂĽhrend, wie direkt er alles angesprochen hat.
Und er hat sicherlich meinen tiefsten Respekt fĂĽr bald 15 Jahre ohne Alk.
Aber.. der Typ hat ein paar hundert Mal wiederholt das die AA, und DIE AA ALLEINEEEEE ihm da rausgeholfen hat,
dass SIEEEEEE ALLEINEEEEE das wirklich Wahre seien und er allen immer empfehlen wĂĽrde Selbsthilfeangebote anzunehmen.
Ein wenig kam man sich vor wie jemand, der von einem Sektenmitglied bequatscht wird.. :D
Nein, der war schon cool drauf, irgendwie.
Aber es.. hat mir doch wieder gezeigt, wie unterschiedlich die Wege, Ansichten und die Lösungen schlussendlich sind.
Mir ist auch schon ein trockener Alkoholiker begegnet, den es total wahnsinnig gemacht hat,
mit anderen Trockenen zu reden, er meinte, dieses gejammere und dieser Austausch ziehe ihn mehr runter als das es ihn aufbaut.
Zwei Menschen, gleiches Problem, unterschiedliche Lösungen.
Wobei, selbst das Problem ist ja irgendwie anders.
Man hat zwar die selbe Diagnose, aber der Verlauf, die Symptome, alles ist irgendwie verschieden.
Diese Geschichten sind so spannend. Sie sind traurig, sie sind aufwühlend, sie sind schön.
Das wohl faszinierendste Gespräch hatte ich vor vielen Jahren mit einem Herrn im Wartezimmer meines ersten Theras damals.
Er hatte aufgrund eines schweren Verkehrsunfalles mit 20 Jahren fast 10 Jahre im Koma gelegen,
genau zur Zeit als sich die Technik rasend ausgebreitet hat.
Er erzählte, er sei damals aufgewacht, fast ein Jahrzehnt älter, die Welt digitalisiert und rasend vorangeschritten.
Er kam sich vor wie in einem dieser ausgelutschten Hollywood-DrehbĂĽcher,
es sei total aberwitzig gewesen.
Selbst jetzt, einige Zeit danach, habe er manchmal MĂĽhe sich irgendwie noch zurechtzufinden.
Diese zehn Jahre, die ihm fehlen, kann er nie wiederkriegen.
Während alle seine Freunde Nun in ihren dreissiger Familie gründen, Karriere machen,
sei er emotional noch gar nicht auf dem Level eines ausgewachsenen Mannes.
Diese Begegnung ist fast 8 Jahre her, aber sie ist mir geblieben, und wird mir wohl immer bleiben.
Genauso wie ein Mitpatient in der anderen Klinik, der an einer vorĂĽbergehenden Amnesie gelitten hatte.
Er meinte, man habe plötzlich einen Namen, eine Familie, Freunde, irgendwelche Hobbys und eine Arbeit,
mit der man gar nichts anfangen könne.
Alle wĂĽrden von einem erwarten, dass man alte Interessen wieder aufnimmt und weitermacht,
aber irgendwie passe das einfach nicht.
Er glaube, so mĂĽsste sich ein Klon der Zukunft fĂĽhlen.
Jemand sein, der man eigentlich gar nicht ist, Erwartungen nicht erfüllen können, weil man nicht ist, wer man eigentlich ist..
Es gibt so viele Geschichten, so viele Erfahrungen, die es wert wären, niedergeschrieben werden.
Aber so viel Platz habe ich in hundert Jahren nicht o.o
Da sind so viele Menschen.. Ex-Süchtige, manche länger, manche weniger lange clean,
schwer depressive Hausfrauen, BĂĽromenschen mit Burnout.
Ehemalige Sektenmitglieder, bei denen versucht wird die jahrelange Hinrwäsche rückgängig zu machen,
Chronisch kranke Menschen, mit Krebs, MS oder Parkinson,
Mütter und Väter, die Kinder verloren haben, die Partner verloren haben.
Borderliner, Multiple Persönlichkeiten, Übersensible und Menschen mit Intelligenzminderungen.
Angehörige von Psychisch Kranken, die irgendwann selber in die Knie gegangen sind ob all dem Druck.
Sie sind es, die mir am meisten Angst machen.
Angst, mit meinem Umfeld zu reden.
Dieser Blog hier ist mein erster Versuch ĂĽberhaupt, direkt in Kontakt zu treten mit denen, die ich liebe.
Das Leben ist auf eine sehr eigentümliche Art und Weise wunderschön berührend.
alte KĂĽsten aus den Augen zu verlieren."
Das war die Morgeneinstimmung heute.
Die Morgenrunde war toll, irgendwie.. irgendwie gabs ganz viel Grund zum Lachen und das war toll.
Nicht zuletzt dank einer Mitpatientin, die ist grossartig :D
Mir gehts.. gut. Vorsichtig ausgedrĂĽckt: gut.
Morgen war lustig, es wurde unheimlich viel gelacht.
"Nehmen Sie dieses Lachen mit in den Tag!"
Ja, das haben wir versucht, und es war gut.
Dann hatten wir Achtsamkeit, haben GleichgewichtsĂĽbungen gemacht,
und gegen Ende noch etwas mit Aromatherapie gemischt,
das war wirklich entspannend. Auch wenn ich jetzt weiss, das Mandarine und Magnolie keine gute Mischung ist :D
Auch haben wir mal wieder gesehen, dass es in einer solch gemischten Gruppe echt nicht leicht ist,
eine vernĂĽnftige Therapie zu finden die fĂĽr alle wirklich passt.
Hatten eine ImaginationsĂĽbung mit den Aromen, da gings um nen Spaziergang in der FrĂĽhlingssonne.
Jaa, blöd nur, dass der eine aus der Gruppe ne starke Sonnenallergie hat.
Ist eben schwierig, wenn so viele auf einem Haufen sitzen, mit allen Möglichen Problemen und Diagnosen.
Am Nachmittag waren zwei von der Selbsthilfevereinse da,
die Leiterin des Kabuffs und einer der Peers.
Ein "Junkie aus dem Bilderbuch", falls man das so sagen darf^^
Und das ist nicht negativ gemeint, aber ein wenig lachen musste ich schon,
Klischees haben eben doch immer einen wahren Kern.
Er hat erzählt wie er nach jahrelangem Alkohol & Drogenkonsum irgendwann angefangen hat umzudenken,
und wie ihm die AA (=Anonyme Alkoholiker) dabei geholfen hat.
Es war.. schon irgendwie echt berĂĽhrend, wie direkt er alles angesprochen hat.
Und er hat sicherlich meinen tiefsten Respekt fĂĽr bald 15 Jahre ohne Alk.
Aber.. der Typ hat ein paar hundert Mal wiederholt das die AA, und DIE AA ALLEINEEEEE ihm da rausgeholfen hat,
dass SIEEEEEE ALLEINEEEEE das wirklich Wahre seien und er allen immer empfehlen wĂĽrde Selbsthilfeangebote anzunehmen.
Ein wenig kam man sich vor wie jemand, der von einem Sektenmitglied bequatscht wird.. :D
Nein, der war schon cool drauf, irgendwie.
Aber es.. hat mir doch wieder gezeigt, wie unterschiedlich die Wege, Ansichten und die Lösungen schlussendlich sind.
Mir ist auch schon ein trockener Alkoholiker begegnet, den es total wahnsinnig gemacht hat,
mit anderen Trockenen zu reden, er meinte, dieses gejammere und dieser Austausch ziehe ihn mehr runter als das es ihn aufbaut.
Zwei Menschen, gleiches Problem, unterschiedliche Lösungen.
Wobei, selbst das Problem ist ja irgendwie anders.
Man hat zwar die selbe Diagnose, aber der Verlauf, die Symptome, alles ist irgendwie verschieden.
Diese Geschichten sind so spannend. Sie sind traurig, sie sind aufwühlend, sie sind schön.
Das wohl faszinierendste Gespräch hatte ich vor vielen Jahren mit einem Herrn im Wartezimmer meines ersten Theras damals.
Er hatte aufgrund eines schweren Verkehrsunfalles mit 20 Jahren fast 10 Jahre im Koma gelegen,
genau zur Zeit als sich die Technik rasend ausgebreitet hat.
Er erzählte, er sei damals aufgewacht, fast ein Jahrzehnt älter, die Welt digitalisiert und rasend vorangeschritten.
Er kam sich vor wie in einem dieser ausgelutschten Hollywood-DrehbĂĽcher,
es sei total aberwitzig gewesen.
Selbst jetzt, einige Zeit danach, habe er manchmal MĂĽhe sich irgendwie noch zurechtzufinden.
Diese zehn Jahre, die ihm fehlen, kann er nie wiederkriegen.
Während alle seine Freunde Nun in ihren dreissiger Familie gründen, Karriere machen,
sei er emotional noch gar nicht auf dem Level eines ausgewachsenen Mannes.
Diese Begegnung ist fast 8 Jahre her, aber sie ist mir geblieben, und wird mir wohl immer bleiben.
Genauso wie ein Mitpatient in der anderen Klinik, der an einer vorĂĽbergehenden Amnesie gelitten hatte.
Er meinte, man habe plötzlich einen Namen, eine Familie, Freunde, irgendwelche Hobbys und eine Arbeit,
mit der man gar nichts anfangen könne.
Alle wĂĽrden von einem erwarten, dass man alte Interessen wieder aufnimmt und weitermacht,
aber irgendwie passe das einfach nicht.
Er glaube, so mĂĽsste sich ein Klon der Zukunft fĂĽhlen.
Jemand sein, der man eigentlich gar nicht ist, Erwartungen nicht erfüllen können, weil man nicht ist, wer man eigentlich ist..
Es gibt so viele Geschichten, so viele Erfahrungen, die es wert wären, niedergeschrieben werden.
Aber so viel Platz habe ich in hundert Jahren nicht o.o
Da sind so viele Menschen.. Ex-Süchtige, manche länger, manche weniger lange clean,
schwer depressive Hausfrauen, BĂĽromenschen mit Burnout.
Ehemalige Sektenmitglieder, bei denen versucht wird die jahrelange Hinrwäsche rückgängig zu machen,
Chronisch kranke Menschen, mit Krebs, MS oder Parkinson,
Mütter und Väter, die Kinder verloren haben, die Partner verloren haben.
Borderliner, Multiple Persönlichkeiten, Übersensible und Menschen mit Intelligenzminderungen.
Angehörige von Psychisch Kranken, die irgendwann selber in die Knie gegangen sind ob all dem Druck.
Sie sind es, die mir am meisten Angst machen.
Angst, mit meinem Umfeld zu reden.
Dieser Blog hier ist mein erster Versuch ĂĽberhaupt, direkt in Kontakt zu treten mit denen, die ich liebe.
Das Leben ist auf eine sehr eigentümliche Art und Weise wunderschön berührend.
Mittwoch, 9. März 2016
Tag 11
YOLO
Nein.
Heute war soweit okay, es war nicht ĂĽberragend,
aber im Grossen und ganzen gut, sicherlich wesentlich besser als gestern.
Der Morgen hat scheisse begonnen und irgendwie bin ich leicht in Panik geraten bei der Aussicht auf einen "freien" Nachmittag.
Hat aber super hingehauen,
hab mich gut ablenken können, vorallem mit lesen in den ÖVs und nachher dann mit durch die Läden streifen, Dinge angucken, anprobieren usw.
Normalerweise ist das gar nicht mein Stil, aber es hat echt geholfen und irgendwie auch Spass gemacht^^
Aber alleine ist das auf Dauer echt zu öde ._.
Abends hatte ich ne SchĂĽlerin, ging auch gut.
Irgendwann so vor ner halben Stunde hat sich die Somatik dann mit voller Wucht zurĂĽckgemeldet,
aber das ist in Ordnung, ich kann jetzt sowieso ins Bett.
Gute Nacht!
Nein.
Heute war soweit okay, es war nicht ĂĽberragend,
aber im Grossen und ganzen gut, sicherlich wesentlich besser als gestern.
Der Morgen hat scheisse begonnen und irgendwie bin ich leicht in Panik geraten bei der Aussicht auf einen "freien" Nachmittag.
Hat aber super hingehauen,
hab mich gut ablenken können, vorallem mit lesen in den ÖVs und nachher dann mit durch die Läden streifen, Dinge angucken, anprobieren usw.
Normalerweise ist das gar nicht mein Stil, aber es hat echt geholfen und irgendwie auch Spass gemacht^^
Aber alleine ist das auf Dauer echt zu öde ._.
Abends hatte ich ne SchĂĽlerin, ging auch gut.
Irgendwann so vor ner halben Stunde hat sich die Somatik dann mit voller Wucht zurĂĽckgemeldet,
aber das ist in Ordnung, ich kann jetzt sowieso ins Bett.
Gute Nacht!
Dienstag, 8. März 2016
Tag 10
"Also, ich finde es eigentlich ganz praktisch das ein Glas ein Glas ist.
>Reichen sie mir bitte mal das durchsichtige Trinkgefäss?<
Näääää."
Ich kann mich nicht entscheiden ob heute toll oder einfach nur scheisse war.
Vor einer halben Stunde, als ich mir Gedanken gemacht habe, was ich in diesen Blogpost schreiben könnte,
wollte ich "weil es mir grade scheisse geht, tendiere ich eher zu scheisse" schreiben,
jetzt aber gehts mir einigermassen bessergut, weswegen ich.. es jetzt einfach mal "durchwachsen" nenne.
Gestartet hats ganz easy, ich war des Todes mĂĽde und das hat mich tierisch aufgeregt,
AABER okay. Ist halt morgen.
Morgenrunde war ok, der Mitpatient mit der Morgeneinstimmung hatn Lied mitgebracht:
>Reichen sie mir bitte mal das durchsichtige Trinkgefäss?<
Näääää."
Ich kann mich nicht entscheiden ob heute toll oder einfach nur scheisse war.
Vor einer halben Stunde, als ich mir Gedanken gemacht habe, was ich in diesen Blogpost schreiben könnte,
wollte ich "weil es mir grade scheisse geht, tendiere ich eher zu scheisse" schreiben,
jetzt aber gehts mir einigermassen bessergut, weswegen ich.. es jetzt einfach mal "durchwachsen" nenne.
Gestartet hats ganz easy, ich war des Todes mĂĽde und das hat mich tierisch aufgeregt,
AABER okay. Ist halt morgen.
Morgenrunde war ok, der Mitpatient mit der Morgeneinstimmung hatn Lied mitgebracht:
Irgendwie.. ist es schön und irgendwie ist es langweilig. Ich kann mich nicht entscheiden °^°
Ich glaub ich bring denen ma Voca mit.. macht schön wach und so :D
Naja, dann war Yoga, und das war okay. Es war nicht gut und es war nicht so entspannend wie sonst, aber es war okay.
Irgendwie ist es mir total auf den Wecker gegangen das da ständig Leute rein und raus und rein und raus und vorbei und hintenrum tralala rumgejackelt sind.
Weil Kalt weil Übel Weil.. keine Ahnung. Na, verbieten kann man es ihnen nicht, aber es hat gestört.
Unter anderem deswegen konnte ich mich irgendwie gar nicht wirklich in den Ăśbungsfluss hinein begeben.
Schade.
Dann war gemeinsames Mittagessen, das war eigentlich auch okay.. da es mir echt scheisse ging hab ich mich halt zurĂĽckgehalten in der Kommunikation,
aber das geht ja auch.
Irgendwo da gings dann richtig bergab, diese Psychosomatiescheisse nervt so dermassen ab... >->
Ich hab Probleme mit der Atmung und dem "in der Realität bleiben", bin dauernd abgedriftet und es war total schwierig nicht zu dissoziieren.
Maltherapie war.. ja, war auch irgendwie okay, solange ich beschäftigt bin und mich auf was konzentrieren kann gehts,
auch wenn das malen fast einen ticken zu wenig Konzentration verlangt hat.
Deswegen hab ich einfach den Leuten um mich herum zugehört.
Deswegen hab ich einfach den Leuten um mich herum zugehört.
Eine Mitpatientin hat eine neue Technik ausprobiert und hatte so einen Riesenspass an der Sache,
das es echt direkt selber Freude gemacht hat, ihr dabei zuzusehen^^
Zwei andere Mitpatienten haben sich über Empathie und so unterhalten.. und das, was die eine erzählt hat, hat mich total an HSP erinnert.
Allerdings weiss ich nach wie vor nicht ob HSP denn eine offizielle Diagnose ist, und generell war ich echt nicht in Stimmung,
da gross mitzureden. Muss ja auch nicht.
Bin soweit ganz zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenns noch nicht fertig ist.
Und bevor ich jetzt wieder ne total merkwürdige Erklärung angebe, verweise ich an den Post von Morgen,
wo ich dann die Bilder anhängen werde^^
(WennichendlichandieKameradenkeaberichbincoolichvergessedasnichtHaHaHa!)
Joah, dann war Literaturgruppe und das war ein rechtes Hoch des Tages,
weil ich, nachdem ich festgestellt habe das Reden hilft, den Atemfluss zu normalisieren,
einfach mal mitgeredet habe.
(Wasjaeigentlichsogedachtist,aberpssst)
Ging EIGENTLICH um die Existenz und was es denn bedeutet, einen Namen zu haben,
oder Dingen einen Namen zu geben.
Das man den Dingen/Lebewesen abspricht, etwas bestimmtes zu sein, indem man ihnen einen Titel oder einen Namen gibt.
Irgendwie sind wir dann beim ersten Auto des Pflegers und dem Wort "chuenagel" gelandet,
und dem "Marken-Effekt", der dafĂĽr sorgt das "Tempo" ein Synonym von Taschentuch geworden ist.
War wirklich gut, gab einige lustige Geschichten und viele Inputs die zum Nachdenken angeregt haben.
Tja, und dann wurds total behindert.
Wie soll man sich in Gottes Namen wärend 40 Minuten Busfahrt permanent abzulenken?
Hinterher ist mir eingefallen, das ich einfach jemandes Anrufbeantworter hätte zureden können,
aber gut.. hinterher ist man immer schlauer^^
Irgendwie wurde es verdammt ungemütlich und geendet hat der Spass notfallmässig bei meinem Hausarzt wegen akutem Hyperventillieren.
Jaaa gut.. ist ja nicht das erste Mal.
Beruhigungsmittel rein, 30 Minuten halbtot auf nem Stuhl rumexistieren,
wenn man wieder einigermassen auf der Höhe ist ein Gespräch um zu gucken,
ob man gefahrlos nach Hause kann und ein Vermerk in der Akte.
Wobei mein Hausarzt echt ne Engelsgeduld hat mit mir, das ist krass.
Heute gings Gott sei Dank ohne Beruhigungsmittel,
das haut mich immer so komplett weg fĂĽrn Tag.
Durfte sogar relativ schnell wieder nach Hause und jetzt versuche ich mich irgendwie abzulenken und viel zu reden. (yay)
Und bald darf ich ins Bett und Morgen wird bestimmt besser sein.
Lassen wir diesen Tag einfach mal Tag sein.
Bäh.
Montag, 7. März 2016
Tag 9
Alle deine Angstzustände werden zwangsverpfändet
Hast du Angst, du könntest ohne sie kollabier'n?
-Maeckes / Tua ~ Niemandsland
Heute ist einfach doof.
Da kann kein Mensch was für, auch kein Tier und keine scheiss-schöne Blume.
Es ist halt einfach so.
Montag Morgen ist immer eine Befindlichkeitsrunde spezial,
wie das Wochenende war, was man sich fĂĽr die Woche vornimmt.. und son Zeugs.
Das ist immer sehr interessant,
es gibt die, die nichts sagen ausser "War gut, mir gehts gut, will das es so bleibt.",
dann die, die fünf Minuten damit verbringen der Gruppe zu erklären wieso sie Samstag Morgen ausgerechnet die gelben Socken angezogen haben,
und die, die alles mit "Bin noch mĂĽde" entschuldigen.
Klinik-Leute sind schon ein seltsames Volk.
Die Kunsttherapeutin ist wieder da, und sie hat sich keinen Meter verändert,
(was gut ist, die ist cool)
auch wenn sie vielleicht leicht enttäuscht war von mir, weil ich einen ungewohnten Negativismus an den Tag gelegt habe.
(Ich weiss, Therapeuten sind nicht enttäuscht.. aber halt)
Aber ich hatte einfach keinen Bock, ich war mĂĽde und der Tag war in dem Moment gelaufen,
als mir vor meiner HaustĂĽre die HaustĂĽrschlĂĽssel runtergefallen waren.
Ich bin und bleibe halt eben doch ein Bordi. Yay!
Wobei, das Malen an sich war gut, wenn auch.. äh.. eigen.
Wir mussten einen Gegenstand aus dem Haus mitbringen,
der uns "spontan anspricht".
Ich hab einen Naturschwamm genommen.
Wieso? Weil die Dinger fluffig sind und ich was haben wollte zum drauf rumdrĂĽcken.
(Ich sollte meinen Theraputty wieder mitnehmen in die Klinik. Der ist cool, der ist giftgrĂĽn)
Auf jeden Fall mussten wir dann aufschreiben was dieser Gegenstand in uns auslöst, was wir daran sehen/damit verbinden.
Eines dieser Worte sollten wir dann darstellen.
Eh.. ja. Ich war komplett total Ahnungslos.
Deswegen habe ich einfach mal den Schwamm abgezeichnet und weil mir diese Löcher darin total aufn Wecker gegangen sind,
habe ich versucht, diese mit positivem zu füllen. Mit Musik, Leben, etwas, dass Früchte trägt.
...und mir fällt auf, dass das total dämlich klingt wenn man das Bild nicht vor Augen hat.
Ich sollte in Zukunft meine Bilder abfotografieren und hier reinstellen^^
War ganz okay, irgendwie ist das Bild nicht fertig geworden.. aber ich weiss nicht, was noch fehlt.
Irgendwie.. was.
Am Nachmittag war dann Einzel mim Psychologen, das war.. ach ja, das war okay.
Ich weiss jetzt, dass sein Cousin Minecraft zockt und er selber das Spielprinzip "ganz lustig" findet.
Mein Psychologe ist cool :D
Wir haben ĂĽber Berufswahl und meine Unsicherheit diesbezĂĽglich geredet,
weil ich.. einfach nicht weiss, ob ich einem Kindergarten zumutbar bin, und der Kindergarten mir.
Da ist so vieles was mich einfach nur total ankotzt und ich irgendwie auch nicht lernen will,
ich will keine Kindergärtnerin sein. Ich will Sonderpädagogik machen.
Aber da fĂĽhrt (bis jetzt) kein anderer Weg hin, leider..
Auch wenn mein Psychologe meinte, ich könnte ja probieren mich mit meinen jetzigen Erfahrungen und Fähigkeiten selbstständig zu machen oder bei einer professionellen Nachhilfeagentur unterzukommen.
Aber.. irgendwie.. so ganz ohne Ausbildung? Irgendwie kommt mir das sehr unsicher vor oO
Werde aber auf jeden Fall einen Termin beim BiZ haben um zu gucken,
obs (mittlerweile) einen weiteren Weg gibt.
Oh, und ich weiss jetzt, dass mein Psychologe selber lange nicht wusste was er werden soll,
und einfach mal in X-Beliebige Vorlesungen reingesessen ist, und sich dann spontan fĂĽr Psychologie entschlossen hat.
Und weil er Forschung doof fand, ist er eben im direkten Kontakt mit den Patienten gelandet.
Und sonst so?
Keine Ahnung, der Tag hat doof begonnen und er wird doof zu Ende gehen.
So einfach.
Hast du Angst, du könntest ohne sie kollabier'n?
-Maeckes / Tua ~ Niemandsland
Heute ist einfach doof.
Da kann kein Mensch was für, auch kein Tier und keine scheiss-schöne Blume.
Es ist halt einfach so.
Montag Morgen ist immer eine Befindlichkeitsrunde spezial,
wie das Wochenende war, was man sich fĂĽr die Woche vornimmt.. und son Zeugs.
Das ist immer sehr interessant,
es gibt die, die nichts sagen ausser "War gut, mir gehts gut, will das es so bleibt.",
dann die, die fünf Minuten damit verbringen der Gruppe zu erklären wieso sie Samstag Morgen ausgerechnet die gelben Socken angezogen haben,
und die, die alles mit "Bin noch mĂĽde" entschuldigen.
Klinik-Leute sind schon ein seltsames Volk.
Die Kunsttherapeutin ist wieder da, und sie hat sich keinen Meter verändert,
(was gut ist, die ist cool)
auch wenn sie vielleicht leicht enttäuscht war von mir, weil ich einen ungewohnten Negativismus an den Tag gelegt habe.
(Ich weiss, Therapeuten sind nicht enttäuscht.. aber halt)
Aber ich hatte einfach keinen Bock, ich war mĂĽde und der Tag war in dem Moment gelaufen,
als mir vor meiner HaustĂĽre die HaustĂĽrschlĂĽssel runtergefallen waren.
Ich bin und bleibe halt eben doch ein Bordi. Yay!
Wobei, das Malen an sich war gut, wenn auch.. äh.. eigen.
Wir mussten einen Gegenstand aus dem Haus mitbringen,
der uns "spontan anspricht".
Ich hab einen Naturschwamm genommen.
Wieso? Weil die Dinger fluffig sind und ich was haben wollte zum drauf rumdrĂĽcken.
(Ich sollte meinen Theraputty wieder mitnehmen in die Klinik. Der ist cool, der ist giftgrĂĽn)
Auf jeden Fall mussten wir dann aufschreiben was dieser Gegenstand in uns auslöst, was wir daran sehen/damit verbinden.
Eines dieser Worte sollten wir dann darstellen.
Eh.. ja. Ich war komplett total Ahnungslos.
Deswegen habe ich einfach mal den Schwamm abgezeichnet und weil mir diese Löcher darin total aufn Wecker gegangen sind,
habe ich versucht, diese mit positivem zu füllen. Mit Musik, Leben, etwas, dass Früchte trägt.
...und mir fällt auf, dass das total dämlich klingt wenn man das Bild nicht vor Augen hat.
Ich sollte in Zukunft meine Bilder abfotografieren und hier reinstellen^^
War ganz okay, irgendwie ist das Bild nicht fertig geworden.. aber ich weiss nicht, was noch fehlt.
Irgendwie.. was.
Am Nachmittag war dann Einzel mim Psychologen, das war.. ach ja, das war okay.
Ich weiss jetzt, dass sein Cousin Minecraft zockt und er selber das Spielprinzip "ganz lustig" findet.
Mein Psychologe ist cool :D
Wir haben ĂĽber Berufswahl und meine Unsicherheit diesbezĂĽglich geredet,
weil ich.. einfach nicht weiss, ob ich einem Kindergarten zumutbar bin, und der Kindergarten mir.
Da ist so vieles was mich einfach nur total ankotzt und ich irgendwie auch nicht lernen will,
ich will keine Kindergärtnerin sein. Ich will Sonderpädagogik machen.
Aber da fĂĽhrt (bis jetzt) kein anderer Weg hin, leider..
Auch wenn mein Psychologe meinte, ich könnte ja probieren mich mit meinen jetzigen Erfahrungen und Fähigkeiten selbstständig zu machen oder bei einer professionellen Nachhilfeagentur unterzukommen.
Aber.. irgendwie.. so ganz ohne Ausbildung? Irgendwie kommt mir das sehr unsicher vor oO
Werde aber auf jeden Fall einen Termin beim BiZ haben um zu gucken,
obs (mittlerweile) einen weiteren Weg gibt.
Oh, und ich weiss jetzt, dass mein Psychologe selber lange nicht wusste was er werden soll,
und einfach mal in X-Beliebige Vorlesungen reingesessen ist, und sich dann spontan fĂĽr Psychologie entschlossen hat.
Und weil er Forschung doof fand, ist er eben im direkten Kontakt mit den Patienten gelandet.
Und sonst so?
Keine Ahnung, der Tag hat doof begonnen und er wird doof zu Ende gehen.
So einfach.
Freitag, 4. März 2016
Tag 8
Babyblau und Babyrosa sind sĂĽss.
Aber eigentlich sind Babys scheisse, deswegen sind das ab sofort Marshmellow-Farben!
Schon wieder Freitag oO
Heute war etwas mehr Action als letze Woche Freitag,
habs sogar noch zur Morgenrunde geschafft.
(Die Beginnt um 8:45, mein Bus kommt aber zwischen 8:37 und 8:40 an, da reicht das nicht immer)
Gab eine Befindlichkeitsrunde der etwas anderen Art; nicht erzählen wie man grade so drauf ist,
sondern eine Bewegung ausfĂĽhren. War witzig :D
Beim gemeinsamen FrĂĽhstĂĽck habe ich mich mit einem Mitpatient unterhalten, ĂĽber Tattoos,
wieso die eigentlich total dämlich sind und Ärzte. Er hat mir ne Aufnahme eines.. nunja, nicht unbedingt Komikers abgespielt.
Der Typ ist wohl selber Arzt, hat aber irgendwann beschlossen, dass er sich lieber ĂĽber seine Berufsgruppe lustig macht als ernstlich da zu arbeiten.
Ich war hin und hergerissen ob das jetzt wirklich lustig oder einfach nur Flach war.. aber Flach ist ja bekannterweise meistens irgendwie lustig :D
Zwei andere Patienten haben sich darĂĽber unterhalten, dass die eine Pflegerin ein Geschenk fĂĽr ihre Umwelt ist, weil sie so unglaublich hĂĽbsch ist. Das war irgendwie sĂĽss.
Eine Mitpatientin hatte einen sehr schlechten Tag, sie hat ein Telefonat erhalten, dass sie total aus der Bahn geworfen hat.
Sie ist eigentlich unheimlich weit gekommen, ist schon länger da und hat bald auch ihren Austritt.
Und ist eigentlich auch wirklich bereit.
Es ist.. irgendwie traurig, jemanden, der sonst immer so positiv und aktiv ist, so am Boden zerstört zu sehen.
Nicht, dass es direkt entmutigt.. aber es ist doch eines der traurigeren Momente, die man erlebt.
Aber das gehört halt auch dazu.
Wenn ich Pech hab, hab ich erst ab übernächster Woche Kunsttherapie ._.
Maan.. ich bin ungeduldig^^
Dafür geht das mysteriöse BZA schon in drei Wochen los :D
Neues Medi hab ich jetzt auch.
Zum GlĂĽck is Wochenende, da ist es immer besser zum Testen als wenn man aufstehen muss,
weil halt Schlafwirkung.
Wobei ich Morgen um 10 ne SchĂĽlerin hab... |:
Egal, ich werds rausfinden.
Irgendwie fĂĽrchte ich meiner BP auf die Nerven zu gehen,
weil ich andauernd alles nachfrage und sowieso.
Ich weiss, dass es ihr Job ist aber trotzdem.
Lasst mich halt bescheuert sein.
Irgendwie will ich das auch ansprechen, aber irgendwie.. irgendwie.
Bäh.
Aber eigentlich sind Babys scheisse, deswegen sind das ab sofort Marshmellow-Farben!
Schon wieder Freitag oO
Heute war etwas mehr Action als letze Woche Freitag,
habs sogar noch zur Morgenrunde geschafft.
(Die Beginnt um 8:45, mein Bus kommt aber zwischen 8:37 und 8:40 an, da reicht das nicht immer)
Gab eine Befindlichkeitsrunde der etwas anderen Art; nicht erzählen wie man grade so drauf ist,
sondern eine Bewegung ausfĂĽhren. War witzig :D
Beim gemeinsamen FrĂĽhstĂĽck habe ich mich mit einem Mitpatient unterhalten, ĂĽber Tattoos,
wieso die eigentlich total dämlich sind und Ärzte. Er hat mir ne Aufnahme eines.. nunja, nicht unbedingt Komikers abgespielt.
Der Typ ist wohl selber Arzt, hat aber irgendwann beschlossen, dass er sich lieber ĂĽber seine Berufsgruppe lustig macht als ernstlich da zu arbeiten.
Ich war hin und hergerissen ob das jetzt wirklich lustig oder einfach nur Flach war.. aber Flach ist ja bekannterweise meistens irgendwie lustig :D
Zwei andere Patienten haben sich darĂĽber unterhalten, dass die eine Pflegerin ein Geschenk fĂĽr ihre Umwelt ist, weil sie so unglaublich hĂĽbsch ist. Das war irgendwie sĂĽss.
Eine Mitpatientin hatte einen sehr schlechten Tag, sie hat ein Telefonat erhalten, dass sie total aus der Bahn geworfen hat.
Sie ist eigentlich unheimlich weit gekommen, ist schon länger da und hat bald auch ihren Austritt.
Und ist eigentlich auch wirklich bereit.
Es ist.. irgendwie traurig, jemanden, der sonst immer so positiv und aktiv ist, so am Boden zerstört zu sehen.
Nicht, dass es direkt entmutigt.. aber es ist doch eines der traurigeren Momente, die man erlebt.
Aber das gehört halt auch dazu.
Wenn ich Pech hab, hab ich erst ab übernächster Woche Kunsttherapie ._.
Maan.. ich bin ungeduldig^^
Dafür geht das mysteriöse BZA schon in drei Wochen los :D
Neues Medi hab ich jetzt auch.
Zum GlĂĽck is Wochenende, da ist es immer besser zum Testen als wenn man aufstehen muss,
weil halt Schlafwirkung.
Wobei ich Morgen um 10 ne SchĂĽlerin hab... |:
Egal, ich werds rausfinden.
Irgendwie fĂĽrchte ich meiner BP auf die Nerven zu gehen,
weil ich andauernd alles nachfrage und sowieso.
Ich weiss, dass es ihr Job ist aber trotzdem.
Lasst mich halt bescheuert sein.
Irgendwie will ich das auch ansprechen, aber irgendwie.. irgendwie.
Bäh.
Donnerstag, 3. März 2016
Tag 7
"Probiers mal im Supermarkt, die haben soviel Brot, dass die das sogar verkaufen!"
Erkenntnis des Tages!
Heute war ein.. Tag.
Im Vergleich zu gestern war gut, im Vergleich zu sonst war schlecht.
Aber es muss ja nicht immer irgendwie sein, manchmal darf es einfach.. sein.
Was gibts Neues?
Nicht viel.
Ich war unheimlich stolz auf mich, dass ichs geschafft habe auf meine BP zuzugehen und ausserhalb der eigentlichen Gesprächstermine um ein Gespräch zu beten.
Und es war gut! Diese Frau ist echt ein Engel.
Ich hab mal wieder verschlafen, weil gestern Abend einfach scheisse war,
war aber okay, ist ja nicht schlimm.. musste nur mitten in die Achtsamkeitsgruppe platzen und konnte mich Null auf die Therapie einlassen.
Aber gut, passiert. Ăśberlebt.
Nachmittags war Psychoedukation, wir haben.. äh.. aktiv dargestellt, was ein Antidepressivum tut.
Ein Teil war Synapsen, ein Teil war Elektrischer Impuls in den Nerven, und ein Teil Botenstoffe und Botenstoffempfänger.
Die Botenstoffe hatten kleine Plastikbälle (die, wie eine Mitpatientin und ich uns einige waren, definitiv ausm Bällebad in McDonalds geklaut wurden!),
diese sollten zu den Botenstoffempfänger gebracht werden,
wenn das funzt darf der Elektrische Impuls "Piep" sagen.
Und wenn das eben nicht mehr funzt muss das Antidepressivum eingreifen.
Ja, es war wie es klingt - irgendwie total bescheuert.. :D
ABER es haben alle verstanden wies funktioniert und darum solls ja gehen^^
Ach, und ich hab jetzt zwei festgesetzte Ziele die ich erreichen will bis Austritt:
Erkenntnis des Tages!
Heute war ein.. Tag.
Im Vergleich zu gestern war gut, im Vergleich zu sonst war schlecht.
Aber es muss ja nicht immer irgendwie sein, manchmal darf es einfach.. sein.
Was gibts Neues?
Nicht viel.
Ich war unheimlich stolz auf mich, dass ichs geschafft habe auf meine BP zuzugehen und ausserhalb der eigentlichen Gesprächstermine um ein Gespräch zu beten.
Und es war gut! Diese Frau ist echt ein Engel.
Ich hab mal wieder verschlafen, weil gestern Abend einfach scheisse war,
war aber okay, ist ja nicht schlimm.. musste nur mitten in die Achtsamkeitsgruppe platzen und konnte mich Null auf die Therapie einlassen.
Aber gut, passiert. Ăśberlebt.
Nachmittags war Psychoedukation, wir haben.. äh.. aktiv dargestellt, was ein Antidepressivum tut.
Ein Teil war Synapsen, ein Teil war Elektrischer Impuls in den Nerven, und ein Teil Botenstoffe und Botenstoffempfänger.
Die Botenstoffe hatten kleine Plastikbälle (die, wie eine Mitpatientin und ich uns einige waren, definitiv ausm Bällebad in McDonalds geklaut wurden!),
diese sollten zu den Botenstoffempfänger gebracht werden,
wenn das funzt darf der Elektrische Impuls "Piep" sagen.
Und wenn das eben nicht mehr funzt muss das Antidepressivum eingreifen.
Ja, es war wie es klingt - irgendwie total bescheuert.. :D
ABER es haben alle verstanden wies funktioniert und darum solls ja gehen^^
Ach, und ich hab jetzt zwei festgesetzte Ziele die ich erreichen will bis Austritt:
- Menschen auch wenn ich Rede in die Augen sehen
- In Psychoedukation alles sagen, was ich denke, und nicht stumm rumsitzen
Das sollte doch machbar sein :3
Was gabs so an Unterhaltung?
"Keiner redet heutzutage mehr Latein, weil man bei Unterhaltungen dauernd Angst haben muss, aus versehen einen Dämonen zu beschwören."
Nächste Woche geht Mal - und Gestaltungstherapie wieder los,
ich freue mich irgendwie drauf.
Die Kunsttherapeutin ist son Schatz, ich freu mich drauf, sie wiederzusehen.
Auch wenn ich mir nie sicher bin, ob man sich freuen soll wieder in einer Klinik zu sein oder nicht..
Auch wenn ich mir nie sicher bin, ob man sich freuen soll wieder in einer Klinik zu sein oder nicht..
genauso wie ich nicht weiss ob man "Willkommen zurĂĽck" oder "herzliches Beileid Teil II" wĂĽnscht.
Vermutlich beides. Oder.. einfach nur "Yo, again!"
Es ist okay.
Mittwoch, 2. März 2016
Tag 6
Grade gehts mir Right-after-Dead.
Nach einem mittelgradigen Breakdown auf einer Bahnhofstoilette bin ich wieder soweit aufm Damm,
dass ich mich Menschen zeigen kann.
Ich glaube, gestern war einfach zu viel.
Kombiniert mit der Tatsache, das es mir physisch grade auch relativ mies geht,
ich seit Monaten keine richtige Erklärung kriege, WARUM es mir so mies geht,
dachte sich mein Kopf einfach mal so: Nö.
Aber eins ums andere Mal stelle ich fest, das Heulen eine wahnsinnig bereichernde Fähigkeit ist,
es tut gut. Es reinigt.
War heute beim Praxispartner vom Hausartz, und hab irgendwelche Tabletten gegen Übersäuerung gekriegt.
Ich nehm den Shit nicht! Das ist so lächerlich, ehrlich,
erst werde ich auf Gluten/Laktoseintoleranz getestet, dann wars doch nur ein Versehen und es liegt am Stress,
dann wird eine Darmerntzündung vermutet und jetzt bin ich "nur" Übersäuert.
"Nehmen sie die 15 Tage lang, und wenns nicht besser wird kommen sie wieder."
NEIN!
Diese pflanzlichen Mittel und Homöopathischen Tropfen sind mir egal,
aber ich habe absolut keine Lust mehr auf Chemie, als ob es nicht reichen wĂĽrde das ich Psychisch auf den Dreck angewiesen bin,
ich bin KEIN verficktes Chemielabor!
DafĂĽr aber ein Hypochonder wie ausm Bilderbuch, aber dafĂĽr kann mein Arzt nichts.
Es tut aber gut, ihn dafĂĽr zu verachten.. |:
Meine Emotionen spacken generell grade im Sechseck,
wie so eine dämliche LED-Lampe die unregelmässig die Farbe wechselt, mit einem noch dämlicheren Wackelkontakt,
die in meinem Kopf festhängt und ehe ich begriffen habe welche Farbe/Emotion grade da ist, wechselt es wieder und es macht mich WAAHNSINNIG!
Argh!
Klinik war okay.
Hatte nur Freizeit- und Aktivitätengruppe, ausserdem neu jetzt noch Ergotherapie am Freitag,
ĂĽbergangsweise weil ich auf der Warteliste fĂĽr BZE bin.
(Nein, ich weiss auch nicht was BZE ist. Ich lass mich ĂĽberraschen xD)
Ich war noch nie in Ergotherapie, auch wenn ich natürlich weiss wie das läuft.
Die freie Gruppe soll besser sein als die Themenzentrierte, meinte eine Mitpatienten,
bei der Themenzentrierten käme man sich vor wie der letze Idiot, der einfach beschäftigt werden müsse.
Danach ist uns eingefallen, dass wir tatsächlich sowas wie die letzen Idioten sind, immerhin ist das eine Klinik für Idioten.. aber egal!
Ich merke, dass die Klinik zwar hart ist, in der freien Zeit habe ich aber wesentlich mehr MĂĽhe mit mir und allem,
möglicherweise weil ich weiger abgelenkt bin dann.
Ich will das es aufhört.. x_x
Ich wĂĽrde mich gerne zu 100% auf meinen Kopf und meine Defizite konzentrieren,
dass mein Körper mir nicht dauernd dazwischenfunkt und einfach mal funktioniert.
Einfach mal tut.
Heute ist doof.
Nach einem mittelgradigen Breakdown auf einer Bahnhofstoilette bin ich wieder soweit aufm Damm,
dass ich mich Menschen zeigen kann.
Ich glaube, gestern war einfach zu viel.
Kombiniert mit der Tatsache, das es mir physisch grade auch relativ mies geht,
ich seit Monaten keine richtige Erklärung kriege, WARUM es mir so mies geht,
dachte sich mein Kopf einfach mal so: Nö.
Aber eins ums andere Mal stelle ich fest, das Heulen eine wahnsinnig bereichernde Fähigkeit ist,
es tut gut. Es reinigt.
War heute beim Praxispartner vom Hausartz, und hab irgendwelche Tabletten gegen Übersäuerung gekriegt.
Ich nehm den Shit nicht! Das ist so lächerlich, ehrlich,
erst werde ich auf Gluten/Laktoseintoleranz getestet, dann wars doch nur ein Versehen und es liegt am Stress,
dann wird eine Darmerntzündung vermutet und jetzt bin ich "nur" Übersäuert.
"Nehmen sie die 15 Tage lang, und wenns nicht besser wird kommen sie wieder."
NEIN!
Diese pflanzlichen Mittel und Homöopathischen Tropfen sind mir egal,
aber ich habe absolut keine Lust mehr auf Chemie, als ob es nicht reichen wĂĽrde das ich Psychisch auf den Dreck angewiesen bin,
ich bin KEIN verficktes Chemielabor!
DafĂĽr aber ein Hypochonder wie ausm Bilderbuch, aber dafĂĽr kann mein Arzt nichts.
Es tut aber gut, ihn dafĂĽr zu verachten.. |:
Meine Emotionen spacken generell grade im Sechseck,
wie so eine dämliche LED-Lampe die unregelmässig die Farbe wechselt, mit einem noch dämlicheren Wackelkontakt,
die in meinem Kopf festhängt und ehe ich begriffen habe welche Farbe/Emotion grade da ist, wechselt es wieder und es macht mich WAAHNSINNIG!
Argh!
Klinik war okay.
Hatte nur Freizeit- und Aktivitätengruppe, ausserdem neu jetzt noch Ergotherapie am Freitag,
ĂĽbergangsweise weil ich auf der Warteliste fĂĽr BZE bin.
(Nein, ich weiss auch nicht was BZE ist. Ich lass mich ĂĽberraschen xD)
Ich war noch nie in Ergotherapie, auch wenn ich natürlich weiss wie das läuft.
Die freie Gruppe soll besser sein als die Themenzentrierte, meinte eine Mitpatienten,
bei der Themenzentrierten käme man sich vor wie der letze Idiot, der einfach beschäftigt werden müsse.
Danach ist uns eingefallen, dass wir tatsächlich sowas wie die letzen Idioten sind, immerhin ist das eine Klinik für Idioten.. aber egal!
Ich merke, dass die Klinik zwar hart ist, in der freien Zeit habe ich aber wesentlich mehr MĂĽhe mit mir und allem,
möglicherweise weil ich weiger abgelenkt bin dann.
Ich will das es aufhört.. x_x
Ich wĂĽrde mich gerne zu 100% auf meinen Kopf und meine Defizite konzentrieren,
dass mein Körper mir nicht dauernd dazwischenfunkt und einfach mal funktioniert.
Einfach mal tut.
Heute ist doof.
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