Dinge passieren und ich bin mir nicht sicher ob ich sie meistere oder nicht.
Einerseits hatte ich Standortgespräch und alle waren zufrieden mit mir und das ist gruselig.
Es war sogar nur ein "einfaches" Gespräch, ohne dass die IV-Zuständige dabei war. Nur Intern mit meiner Chefin, meiner Wohnbetreuerin und der Zuständigen fürs Vorbereitsungsjahr.
Und alle so: Mach einfach, das geht schon.
Dude.
Ich habe auch ganz viel Zuspruch gekriegt, dass ich gut unterwegs sei und sowieso und.. wäh.
Okay.
Ich lass es einfach mal so stehen.
(ESTUTGUTDASZUHÖRENAMEN)
Und gestern hat mir sogar meine IV-Zuständige geschrieben, dass sie grade das Protokoll gelesen hat und mir nur sagen wollte, dass ich gut auf Kurs sei und sie zufrieden ist.
Holy fucking shit.
Amen.
Es läuft.
Arbeit klappt irgendwie (ich bin jetzt sogar auf 90%. NEUNZIG!), ich habe Freude an dem was ich mache, ich komme mit den Menschen klar.. ein Rahmen, der funktioniert.
Und trotzdem struggle ich. Emotional. Mit mir selber.
Einerseits darf ich ja schon wieder die Betreuerin wechseln und das ist gar nicht mal so einfach.
Das EPD Frauenfeld wo ich ja integriert bin (das heisst, ich hab da meinen Psychiater, meine Sozialarbeiterin (bei der ich seit zwei Jahren nicht mehr war, aber egal) und meine Betreuerin) kann aktuell nicht versprechen, dass die Stelle, die nun ja frei wird, wieder besetzt werden kann.
Deswegen suchen wir aktuell nach externen Optionen.
Psychiatrische Spitexmenschen, die dann halt direkt zu mir nach Hause kommen.
Wir haben auch schon eine Kandidatin, die in Frage käme, es fehlt nur noch ein "Kennenlerntermin".
Gott sei dank managet das alles meine noch-Betreuerin, ich Bob würd das nicht hinkriegen.. x)))
Ich haben Zeug mit mir selber und meinem Vater, ich weiss nicht wer steht wo und welche Rolle das überhaupt spielt.
Ich weiss nicht sind meine Empfindungen gerechtfertigt oder nicht, wie ich das einfach Ruhen lassen kann, ob ich das sollte oder nicht.
Er macht mich so wütend. Irgendwie alles, was er tut.
Er ist so lieb und fragt nach und Zeug und dann ist er wieder so ein Arsch und ich will nie wieder mit ihm reden und tus doch wieder weil ich ja leider Gottes nur einen Vater habe.
Ich glaube, wir wissen beide nicht recht, was wir eigentlich wollen.
Das ist.. kompliziert.
Und weil ich aktuell so aufgewühlt bin emotional komm ich auch mit anderem Zeug kaum zurecht.
Ich habe gestern den zweiten Band von Blue Flag gelesen und HOLY FUCKING SHIT WAS ZUM TEUFEL
Dieses Ende ist.. GRAUSAMMM
Also das Ende des Bandes, die Geschichte ist GOTT SEI DANK noch nicht zu Ende.
Aber like.. ??????? Wie können die das machennn????????????????????????????????????????????????????????????????
Man ey
Ich lese es und glaub gar nicht, was da passiert.
Sitze vor dem Band und bin nur so :))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
Ich kann meine Gefühle schlecht beschreiben, merkt mans? rip
Es nimmt mich mit.
Eine fucking fiktive Geschichte.
Mit gezeichneten Menschen.
Das wühlt mich so hart zusätzlich auf das ich weine und lache gleichzeitig, weil es so lächerlich ist.
Holy shit.
Ich hab Feuerwerk im Herzen.
Und im Kopf.
Eigentlich bestehe ich zur Zeit gänzlich aus Feuerwerk.
Und dieses Geknalle, die Farben und dieses Da-und-schon-wieder-Weg setzten unglaublich viel Energie frei.
Jetzt ist es an mir, diese Energie ins Positive zu kanalisieren.
Alles, was wir erleben, was uns so bewegt setzt Energie frei, und weil wir Wesen sind die fühlen und denken ordnen wir diese Energie meist unbewusst instant einer Kategorie zu.
Schlechte Note? -> Schlechte Energie
Lob gekriegt? -> Gute Energie
Liebesgeständnis gekriegt und erwidert? -> Gute Energie
Liebesgeständnis gekriegt und nicht erwidert -> Schlechte Energie
Dabei ist diese Energie per se immer Neutral.
Es ist unsere Aufgabe, sie dann in eine bestimmte Bahn zu leiten, und so können auch grundsätzlich schlechte Dinge "gut enden"
Ich meine, wenn vor deinen Augen deine grosse Liebe erschossen wird dürfte es verdammt schwer werden, diese Energie positiv werden zu lassen, das ist klar, aber beispielsweise ein Film, der berührt hat, oder ein Freund der wegzieht -> Energie wird freigesetzt im Menschen.
Wenn man sich dann hinsetzt und drüber nachstudiert und sich in Abers und Menschs und Oh Gotts verliert wird sie negativ.
Wenn man aber beispielsweise hingeht und eine fette Abschiedsparty plant und dem Menschen eine richtige Freude macht, wird die Energie positiv. Obwohl das Ereigniss vielleicht nicht positiv ist.
Versteht man, was ich meine?
Alles was passiert, katalysiert das, was wir daraus machen.
Nachdem ich gestern so hart aufgewühlt war nach dem Ende diesen Bandes habe ich Menschen geschrieben, das ich sie gerne mag und das sie mir wichtig sind,
und das war so gut.
Das ist so wertvoll.
Freundlich sein ist so gut und wertvoll.
Wir sagen uns viel zu wenig, dass wir uns wichtig sind.
Ich will das ändern.
Und ganz viel Positive Energie für beide Seiten schaffen.
Ich bin abgeschweift, oder?
Egal.
Grade bin ich einfach nur froh, dass ich Menschen habe, denen ich sagen darf,
dass sie mir was bedeuten.
Das ist so ein Geschenk.
Und ich bin froh, dass ich Menschen habe, die mir das auch sagen.
Das ist auch ein Geschenk.
Das Leben ist ein Geschenk.
Manchmal.