>Reichen sie mir bitte mal das durchsichtige Trinkgefäss?<
Näääää."
Ich kann mich nicht entscheiden ob heute toll oder einfach nur scheisse war.
Vor einer halben Stunde, als ich mir Gedanken gemacht habe, was ich in diesen Blogpost schreiben könnte,
wollte ich "weil es mir grade scheisse geht, tendiere ich eher zu scheisse" schreiben,
jetzt aber gehts mir einigermassen bessergut, weswegen ich.. es jetzt einfach mal "durchwachsen" nenne.
Gestartet hats ganz easy, ich war des Todes mĂĽde und das hat mich tierisch aufgeregt,
AABER okay. Ist halt morgen.
Morgenrunde war ok, der Mitpatient mit der Morgeneinstimmung hatn Lied mitgebracht:
Irgendwie.. ist es schön und irgendwie ist es langweilig. Ich kann mich nicht entscheiden °^°
Ich glaub ich bring denen ma Voca mit.. macht schön wach und so :D
Naja, dann war Yoga, und das war okay. Es war nicht gut und es war nicht so entspannend wie sonst, aber es war okay.
Irgendwie ist es mir total auf den Wecker gegangen das da ständig Leute rein und raus und rein und raus und vorbei und hintenrum tralala rumgejackelt sind.
Weil Kalt weil Übel Weil.. keine Ahnung. Na, verbieten kann man es ihnen nicht, aber es hat gestört.
Unter anderem deswegen konnte ich mich irgendwie gar nicht wirklich in den Ăśbungsfluss hinein begeben.
Schade.
Dann war gemeinsames Mittagessen, das war eigentlich auch okay.. da es mir echt scheisse ging hab ich mich halt zurĂĽckgehalten in der Kommunikation,
aber das geht ja auch.
Irgendwo da gings dann richtig bergab, diese Psychosomatiescheisse nervt so dermassen ab... >->
Ich hab Probleme mit der Atmung und dem "in der Realität bleiben", bin dauernd abgedriftet und es war total schwierig nicht zu dissoziieren.
Maltherapie war.. ja, war auch irgendwie okay, solange ich beschäftigt bin und mich auf was konzentrieren kann gehts,
auch wenn das malen fast einen ticken zu wenig Konzentration verlangt hat.
Deswegen hab ich einfach den Leuten um mich herum zugehört.
Deswegen hab ich einfach den Leuten um mich herum zugehört.
Eine Mitpatientin hat eine neue Technik ausprobiert und hatte so einen Riesenspass an der Sache,
das es echt direkt selber Freude gemacht hat, ihr dabei zuzusehen^^
Zwei andere Mitpatienten haben sich über Empathie und so unterhalten.. und das, was die eine erzählt hat, hat mich total an HSP erinnert.
Allerdings weiss ich nach wie vor nicht ob HSP denn eine offizielle Diagnose ist, und generell war ich echt nicht in Stimmung,
da gross mitzureden. Muss ja auch nicht.
Bin soweit ganz zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenns noch nicht fertig ist.
Und bevor ich jetzt wieder ne total merkwürdige Erklärung angebe, verweise ich an den Post von Morgen,
wo ich dann die Bilder anhängen werde^^
(WennichendlichandieKameradenkeaberichbincoolichvergessedasnichtHaHaHa!)
Joah, dann war Literaturgruppe und das war ein rechtes Hoch des Tages,
weil ich, nachdem ich festgestellt habe das Reden hilft, den Atemfluss zu normalisieren,
einfach mal mitgeredet habe.
(Wasjaeigentlichsogedachtist,aberpssst)
Ging EIGENTLICH um die Existenz und was es denn bedeutet, einen Namen zu haben,
oder Dingen einen Namen zu geben.
Das man den Dingen/Lebewesen abspricht, etwas bestimmtes zu sein, indem man ihnen einen Titel oder einen Namen gibt.
Irgendwie sind wir dann beim ersten Auto des Pflegers und dem Wort "chuenagel" gelandet,
und dem "Marken-Effekt", der dafĂĽr sorgt das "Tempo" ein Synonym von Taschentuch geworden ist.
War wirklich gut, gab einige lustige Geschichten und viele Inputs die zum Nachdenken angeregt haben.
Tja, und dann wurds total behindert.
Wie soll man sich in Gottes Namen wärend 40 Minuten Busfahrt permanent abzulenken?
Hinterher ist mir eingefallen, das ich einfach jemandes Anrufbeantworter hätte zureden können,
aber gut.. hinterher ist man immer schlauer^^
Irgendwie wurde es verdammt ungemütlich und geendet hat der Spass notfallmässig bei meinem Hausarzt wegen akutem Hyperventillieren.
Jaaa gut.. ist ja nicht das erste Mal.
Beruhigungsmittel rein, 30 Minuten halbtot auf nem Stuhl rumexistieren,
wenn man wieder einigermassen auf der Höhe ist ein Gespräch um zu gucken,
ob man gefahrlos nach Hause kann und ein Vermerk in der Akte.
Wobei mein Hausarzt echt ne Engelsgeduld hat mit mir, das ist krass.
Heute gings Gott sei Dank ohne Beruhigungsmittel,
das haut mich immer so komplett weg fĂĽrn Tag.
Durfte sogar relativ schnell wieder nach Hause und jetzt versuche ich mich irgendwie abzulenken und viel zu reden. (yay)
Und bald darf ich ins Bett und Morgen wird bestimmt besser sein.
Lassen wir diesen Tag einfach mal Tag sein.
Bäh.
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