Ich bin furchtbar froh, das meine Betreuerin und mein Psychiater so fähige Leute sind.
Die nicht, wie einer meiner ambulanten Theras vor Jahren, abfreaken sobald es um Themen wie Selbstverletzung und Suizid geht.
Sie sichern sich zwar selber ab, aber sie können vernünftig und rational mit mir darüber reden.
Seit Donnerstag habe ich mich nicht mehr selber verletzt, auch wenn der Drang dazu manchmal sehr stark ist.
Aber das Gespräch mit meiner Beteruerin hat mich dahingehend relativ beeindruckt.
Es ist schliesslich MEINE Entscheidung ob ich das tue oder nicht.
Das sind immer so die Sprüche, die psychisch Kranke als lame oder unhilfreich abstempeln,
"Du musst es nur wollen", "versuch doch mal anders zu denken"
Ja, also.. ich kann gut nachvollziehen, das man sich etwas unverstanden vorkommt bei solchen Worten.
ABER, und das ist den Unbeteiligten oftmals gar nicht bewusst, sie sind halt einfach wahr.
Ich meine.. natürlich bin ich gewissermassen von meiner Krankheit gebunden,
aber ICH habe die Möglichkeit, mich dazu zu entscheiden, jetzt nicht weiter darüber nachzudenken.
Ich habe die Möglichkeit, meine Gedanken zu unterbrechen.
Das geht.
Es ist sauschwer und es ist ein langer Weg dahin.. aber. es. geht.
Das finde ich sehr krass.
Und ich kanns noch überhaupt nicht..^^
Aber auch ich hab noch einen sehr langen Weg zu gehen und ganz viel, was ich lernen muss.
Aktuell.. bin ich schon noch sehr.. entmutigt(?)
Ich habe das Gefühl, das, was jetzt alles auf mich zukommt, gar nicht zu schaffen,
und das ich sowieso nie eine Zukunft haben werde.
Ich denke auch oft über Selbstmord nach.
Aber tun würd ichs trotzdem nie - ich bin halt eben wirklich feige^^
(Wobei feige wieder irgendwie verherrlichend klingt.. eher.. vernünftig)
#MakeTheChangeInYourHead
Aber grundsätzlich gehts mir ganz okay.
Es gibt schlimmeres.
(Meinen Vater und seine Frau zum Beispiel)
Aber dazu später mehr.
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