Freitag, 18. Mai 2018

Gedanken.Welt aus Meer 50

Ich möchte nicht "öffentlich" schreiben, für wen dieses Gedicht ist,
so weit bin ich noch nicht, verzeiht mir.

Teile dieses Gedichtes sind ebenfalls alt, ich habe sie, da sie immer noch wahr sind, mit neuen gemischt, um das, was heute in mir vorgeht, wenn ich an diesen Menschen und diese Zeit denke, wiederzugeben.

Als Pirat und König,
wurde die Welt unsicher gemacht,
und so lange Zeit
hat's viel Spass gemacht.

Wars denn lange,
nicht nur bange?
Fehlte mir denn gut,
zuletzt nicht nur der Mut?

Ohne nachzudenken,
immer raus, am morgen schon,
als Pirat und König,
war die Freiheit unser Thron.

Wurde da denn schon geboren,
ein Mensch, ungeschoren,
davon kommt, immerzu,
wer warst du?

Tausend Lügen,
die mir entwischten,
weil ich Aufmerksamkeit wollte,
liess' ich sie zischen.

Sieh mich an,
nimm mich dran,
mehr noch als sein,
fürchte ich es - allein.

Zigarettengeruch im Wind,
die erste Ahnung von Hass?
Weit weit sind wir gekommen,
das wir hassen? Krass..

Ein Stich von Messern,
eine Träne rinnt,
die Augen werden Wässern,
dein Lieblingsspiel beginnt.

Kind du lachst,
wenn du Faxen machst,
ist die Welt schlecht?
Behälst du recht.

Verunstaltest dies liebe Tier,
es fliegt still eine Biene,
und der Spott, er gehört mir,
hass zerreist die Miene.

Wollte doch eigentlich,
nur mal endlich,
auf gleichen Stufen,
deinen Namen rufen.

Versteh! So kann das Lügen nicht enden,
war ich doch so alleine,
schwor mir dann, bis zum Schluss,
das ich nie mehr weine.

Kleines Kind oh,
sei doch froh!
Lieber allein zu zweit,
als alleine weit und breit.

Doch wer aufbegehrt,
der hat schon verloren,
denn deine Tricks sind faul,
kommst davon, ungeschoren.

Aber auch du,
wirst gerichtet im nu,
auf andre Weise?
Ganz still und leise.

Das klassische Stockholsyndrom?
Hing an dir wie die Pest,
obwohl ich dem ein Ende wünschte,
ein Ende, oh so fest.

Kindelein, weine nicht,
sieh da vorne ist schon Licht,
Stromgeblitzt wirst' durchfahren,
und dies als Alptraum dir bewahren.

Strom und Unterwasser da,
war mir dein Gesicht so nah,
allein im Dunklen irgendwo,
sehnte ich mich danach doch so.

Heute denke ich anders,
bin nicht klüger, nur überlegt,
weil es mir doch nichts bringt,
wenn keiner die Vergangenheit rausfegt.

Ich wünsche dir glück,
ein ehrliches Stück,
und das Erkennen,
es soll ein bisschen brennen.

Ein bisschen die Erkenntnis,
das ich dich wohl nie verges'

Schlag um Schlag um Schrei um Träne,
Wort für Wort für Wut und Häme,
Schritt für Schritt für fliehenden Fuss',
vertrauter Fremder, einen Gruss.


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