Für Anna N.
Das ist bisher das einzige Gedicht das quasi nur aus dem "Zwischen den Zeilen" besteht.
Aber ich glaube, dass zeigt auch sehr gut, dass ich, schon früher, ganz viele Dinge nie hab sagen oder ausdrücken können ihr gegenüber und deswegen logischerweise oft ziemlich falsch verstanden wurde.
Ich habe mich daran erinnert wie ich einmal heimlich morgens um.. zwei oder heimlich ins Handy meines Vaters geschaut hab ob Anna ihm eine SMS geschrieben hat, weil sie nicht nach Hause gekommen war.
Natürlich hab ich den Ärger des Jahrhunderts gekriegt dafür, aber geschafft zu sagen, dass ich mir einfach nur totale Sorgen gemacht habe, hab ich auch nicht^^'
Ich war da.. 13, oder so? idk?
Ein anderes Mal hab ich ihr ein sehr böses Gedicht geschrieben im Bezug auf Alkohol, da war ich auch 12 oder 13, und ja.. wenn ich mir heute durchlese was ich da geschrieben habe, holy fuck, das klingt echt hart böse. Dabei war das komplett anders gemeint, aber ich musste es ja unbedingt so rum formulieren.. oh gott :')
Ja.. auf jeden Fall.. hoffe ich, dass doch ein bisschen rüberkommt, was ich versucht habe in diese Zeilen zu legen.
Lauter Trommelschlag, ein Herz,
schickte ich doch himmelwärts,
1000 und grad einmal noch,
behrt' ich deine Blicke doch.
Mit Streit und Wut und dem Getue,
kam ich doch so nie zur Ruhe,
musste mir doch eingesteh'n,
würd' gern als du durchs Leben geh'n.
Hab geträumt und fast beinah,
schienest du zum greifen nah.
Was du liebst das lasse geh'n,
nur so wirst du es wieder seh'n.
Und so bin ich manch Weg gelaufen,
sammelte Worte, grad zuhaufen.
Lernte, was ich in dir seh',
tut grad nur noch halb so weh.
Hab geträumt und fast beinah,
warst du nun im Traume da.
Und so steh' ich nun vor dir,
als klein's Präsent 'ne Flasche Bier,
das Etikett ein Panzerschrank,
gefüllt mir Reue, Freud' und Dank.
Wachte auf und was ich sah,
warst du, vor mir, nun ganz nah.
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