Mittwoch, 7. März 2018

Gedanken.Welt aus Meer 3

Für Mark R.

Als wir an die Sternenprojektion an der Decke meines Kinderzimmers starrten,
und mit geschlossenen Augen so viel weiter sahen.

Den ABA-Reim habe ich gewählt,
weil meine Verbindung zu diesem Menschen von dem Gefühl geprägt war,
dass immer etwas fehlt. Das ich ihn nie ganz sehen kann.


Nähe, Wärme,
so verschmelzen wir.
So weit entfernt, eisig hier.

Herzen offen, 
wir wissen nichts,
von Sehnsucht getroffen.

Leises rattern irgendwoher,
mach die Augen auf,
die Lider sind schwer.

Leise redest du noch,
irgendwann dann Schweigen,
hinterlässt ein Loch.

So viel war nicht richtig
manches war gut?
Ist hier und heute nichtig.

Ich bereue nichts,
dein Herz sagt mir genau,
es folgt dem schwachen Licht.

Sterne auf blass-weissem Holz,
geben uns endlich dazu Anlass,
los, vergessen wir unseren Stolz.

Ich spüre deine Wärme,
dein Herz schlägt ruhig,
im Hintergrund gelärme.

Oder ist das mein Kopf?
Gedankenkarussel,
Nichts, was die Löcher stopft.

Ist heute aber egal,
denn jetzt sind wir nur,
das Sternenlicht wird schal.

Und so künstlich wie die Sterne,
war unsere Liebe?
Denke ich mir gerne.

Denn egal was war,
sind wir auch Morgen wieder Fremde,
heute sind wir eins, mit Haut und Haar.


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