Which book is it today
whom will I turn to?
I cannot get away
ah, I see, its you.
My world was at its darkest
but you shone so bright
life, the quirky artist
ever so keen to write
Ever so ready to listen
to hear, to see, to cry
I guess I‘ll keep on reading
your story, for a while
Ich habe geträumt von dir. Wieder mal.
Völlig bescheuert, 10 Jahre ist es her, seit ich das letzte Mal ansatzweise was von dir gehört oder gesehen habe.
Wir waren ja eigentlich nicht mal so eng befreundet. So im Nachhinein weiss ich nicht, ob wir ĂĽberhaupt befreundet waren.
Ich war beinah besessen von dir, auf eine ganz weirde Weise. Du warst mein Fixpunkt, mit einer der GrĂĽnde, warum ich meine Schulzeit irgendwie ĂĽberlebt habe.
Ich war unbeholfen, ungeschliffen und unbeherrscht, habe allzu oft all mein Elend nach dir geworfen, dich mal verfehlt, mal direkt getroffen.
Das tut mir leid, jetzt, im Nachhinein. Meine Verzweiflung war nicht deine Verantwortung und ich habe irgendwie alles kompliziert gemacht.
Nachdem du kurz vor Abschluss die Schule geschmissen hast, habe ich nie wieder von dir gehört geschweige denn dich gesehen – und dass auch nicht eingefordert. Mich auch nicht nach dir erkundigt.
Und trotzdem – oder vielleicht grade deswegen – träume ich bis heute manchmal von dir. Und diese Träume sind so, wie ich zu dir war: Mal sehr seltsam, fremd, mal angenehm, mal intensiv, mal beiläufig.
Lieber Vincent
Etwas an dir lässt mich nicht wirklich los. Ich hoffe, wo im Leben auch immer du grade stehst, dass es gut zu dir ist. Das Leben. Du zu dir.
Es tut mir leid, dass ich so anstrengend war.
Pass auf dich auf.
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