Falls jetzt jemand enttäuscht ist: Ja, ich schreibe nicht täglich "Tage"buch.
Auch beschreibe ich ungern "nur" was ich getan habe am Tag, ich fokusiere mich auf meine Empfindungen dabei.
Grundsätzlich kann man sagen, je öfter ich schreibe, desto schlechter gehts mir :P
Das Schreiben ist für mich einfach eine tolle Art, Balast abzuwerfen.
Manche Dinge sind nicht mehr so schlimm, wenn sie aufgeschrieben sind.
Desweiteren ist es sehr hilfreich für mich, von gewissen Dingen Abstand zu kriegen.
Sie niederzuschreiben und nach einer Weile nochmals drüberzulesen gibt mir diesen Abstand.
Ich kann neutraler über diese Dinge urteilen, wenn ich es nochmals lese. Ich stecke dann nicht direkt drinn.
Das kann helfen.
Ich habe seit Montag besucht und es ist oft sehr anstregend.
Ich weiss nicht wieso, aber irgendwie habe ich, je besser ich im Zwischenmenschlichen werde,
eine viel niedrigere Belastungsgrenze.
Ich muss gut auf mich aufpassen im Moment, aber darin bin ich leider nicht ganz so gut.
Zumindest noch nicht.
Samstag war ich mit Besuch bei ne Gruppe Leute aus der TK, es war echt ein toller Abend.
Ich habe sie alle so vermisst!
Nach wie vor habe ich Mühe damit, einfach anzunehmen das da eine Gruppe Menschen ist,
die mich einfach so nehmen und sich gerne mit mir treffen.
Das ich einfach so da sein darf, das sich der eine oder andere vielleicht auf mich freut.
Das klingt so utopisch für mich.
Ich wünsche mir, das ich irgendwann all das Gute, was mir entgegengebracht wird, annehmen kann.
Ich will nicht unfair sein, den Leuten gegenüber, die mir Gutes tun und die mich mögen.
Es ist nur so schwer für mich, das wirklich zu verstehen.
Aber ich arbeite ja dran.
Die eine Mutter von den zwei neuen Schülern die ich eigentlich habe, meinte, sie brauchen mich im Moment nicht.
Ich meine ja, das kann viele Gründe haben.
Die Kinder kommen alleine zurecht, sie haben grade familiär Probleme, keine Zeit da.. vielleicht sogar zu wenig Geld da.
Aber das erste, was mir dabei in den Sinn kommt ist: Fuck, es liegt an mir.
Weil ich einen schlechten Eindruck hinterlassen habe, weil ich Donnerstag absagen musste,
weil sie meine Narben gesehen haben und mich jetzt nicht haben wollen.
1001 Dinge fallen mir ein, wieso ich wohl nicht genüge.
Wenn ich das rational betrachte, ärgere ich mich ziemlich darüber. Es ist einfach überflüssig.
Aber es ist schwer, das einfach abzustellen.
Und insgeheim nagt die Unsicherheit halt doch..
Heute war ich mitm Besuch inner Stadt, hab mir ne neue Zoro-Figur gekauft <3
Die ist echt toll. Und war mit 25CHF sogar verhältnismässig billig^^
Ne Kiste für meine Socken gabs auch noch.
Ich hab 51 verschiedene Socken, das ist toll.
Socken sind was tolles. vorallem bunte.
Generell muss ich aber furchtbar aufpassen.
Da ich ja geerbt habe, habe ich aktuell etwas mehr Geld (etwas viel mehr),
aber irgendwie krieg ich da die Kurve nicht wirklich.
Ich will nicht in einem Monat 1000 CHF oder so verhauen, das wäre einfach so massiv übertrieben!
Ein Budgetplan wäre nicht schlecht. Einen, an den man sich dann auch hält.
Will ich unbedingt beim Termin mit der psychiatrischen Spitex anmerken, falls da draus was wird.
Son Plan wäre mir wirklich eine Hilfe.
Ich kann nicht mit Geld umgehen T_T
Generell bin ich grade.. n bisschen inem Gefühlstal - es passiert nicht viel.
Es ist windstill, aber so eine erschöpfte Art von windstill.
So erschlagen.
Wobei heute gings mir eigentlich wirklich gut.
Ich habe meine Panikanfälle sehr gut im Griff zur zeit.
Seit ich aus der Klinik ausgetreten bin, habe ich kein einziges Reservemedi gebraucht.
Das ist ein Fortschritt!
Ansonsten.. schlage ich mich grade irgendwie durch.
Anstregend.
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