Heute war der erste Tag meines ersehnten Urlaubs und ich hab ihn' hauptsächlich mit Umziehen (und schlafen) verbracht.
Es ist ein Vorteil, dass ich es alleine mache.
Es ist ein Nachteil, dass ich es alleine mache.
ABER ich war hart stolz auf mich, dass ich sogar das grosse Bücherregal alleine da hochgekriegt hab',
auch wenn ich den Muskelkater jetzt schon kommen spüre.
Vielleicht sind auch die Ziegelsteine schuld.
Oder die Geschirrkiste.
Ich bin ja halt auch einfach n sturkopf und muss UNBEDINGTTTT so viel wie möglich zusammen hochtragen.
Like, ich habe literally drei Wochen zeit, ich könnte theoretisch eine Kiste am Tag hochbringen und wär gut inner Zeit.. :'D
Aber neeeiinnn, zack bum alles auf einmal.
Manchmalllllll......
Am Abend war ich dann echt am Ende nervlich und generell,
deswegen habe ich beschlossen, spontan meinen monatlichen Friseurbesuch zu machen.
Und es war SO GUT.
Das Problem war, dass mein Iro, vor allem hinten, mittlerweile echt kacke lang war, weil ich irgendwie in die Birne gekriegt habe, dass ich mich mehr.. gesellschaftlich verankert "weiblich" geben muss, dann fühle ich mich mit meinem Geschlecht auch wohler.
Ich hab fast geheult als die Dame mit mir fertig war, und meine Haare wieder kurz und strubblig und TOLL waren.
Es ist so eine LAST von mir abgefallen, und ich frage mich; warum versuche ich so verzweifelt jemand zu sein, der ich offensichtlich nicht bin?
Und: Wo sollte ich eigentlich ansetzen; herausfinden, wer ich sein will, oder herausfinden, wer ich bin?
Was ist da denn der Unterschied, so in der praxis betrachtet?
Ja, auf jeden Fall: Meine Haare sind wieder wundervoll hergerichtet, ich fühle mich furchtbar viel wohler damit und Geschlechtsidentität ist immer noch fürchterlich blöd.
Morgen steh ich dann vor der tollen Aufgabe, meine ganzen Manga in die neue Wohnung hochzubringen.
Ah, meine neue Wohnung.. sie ist so toll!! Sie ist.. niedlich. (Ist das ein Adjektiv das für eine Wohnung benutzt werden kann?)
Es sind 1 1/2 Zimmer mit einer Kochnische und einem kleinen Bad.
Leider hab ich keine Badewanne mehr, aber ich merke, ich finds gar nicht so tragisch.
Die Räume sind hell und ich hab mich sofort wohlgefühlt.
Was für eine Erleichterung! Ich hatte so fürchterliche Panik, dass es nicht passt und ich dann drei Jahre in einer Wohnung rumgurken muss, in der ich mich nicht zuhause fühle.
Ausserdem ist mein neues Bett n fucking 1.40ger.. ich hatte noch nie son grosses Bett! Plötzlich haben alle meine Plüschies platz :D
Ich habe keine Abstellkammer, was auch grundsätzlich okay ist. 1. komm ich so nicht in die Versuchung Zeug einfach "wegzuschieben", und zweitens kann ich aus den Kisten, die ich nicht auspacken muss/kann, noch mal Bücherregale bauen. Das ist praktisch.
Dinge, um die ich mich unbedingt noch kümmern muss:
Fixleintücher für grösseres Bett kaufen
Im Wohnheim anfragen ob sie grössere Vorhänge haben, weil die, die ich bisher hatte, zu kurz sind (Die neue Wohnung ist höher geschnitten)
und falls sie keine haben, welche besorgen.
Ansonsten.. hab ich nun zum vierten Mal die Harry Potter Hörbücher durch und starte meinen fünften Anlauf.
Ich bin gespannt, wann ich sie satt haben werde. WENN ich sie jemals satt haben werde.. :'D
Oh, und ich hab jetzt Yogahosen in derselben Farbe wie meine Yogamatte, das ist eine komplett unnütze Info, aber ich freu mich drüber.. x)
Ich wünsche allen, die das lesen, einen wundervollen Tag <3
(Und allen anderen auch, aber ja, die lesens ja nicht, und so)
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