Ich sollte mehr schreiben.
Aber ich fühle mich grade so unpoetisch und weiss nicht wirklich, wie ich all das, was mir so im Kopf umherirrt in vernünftigte Worte fassen soll. Es will mir auch nicht richtig gelingen, das durch andere auszudrücken, durch Figuren, Charaktere die ich mir entleihe um sie meinen Weg gehen zu lassen, um selber besser zu verstehen was mich grade beschäftigt.
Seit Montag darf ich wieder 10% arbeiten nachdem gar nichts mehr ging.
10% sind sagenhafte 48 Minuten am Tag und während ich mich unheimlich bescheuert vorkomme für nicht mal eine Stunde im Büro zu erscheinen so bin ich doch auch unendlich dankbar dafür, dass ich diese Möglichkeit überhaupt habe.
Die Möglichkeit, langsam aufzubauen, einmal mehr, ein gottverdammtes verfluchtes Mal mehr.
Das ich die Schule im Selbststudium führen durfte und meine Ausbildung weiterhin machen darf, trotz mentaler Kernschmelze.
Dafür bin ich dankbar.
Und für den Moment ist das alles, was zählt.
Dankbarkeit, Genügsamkeit, weiter gehen.
Einmal tief seufzen und den nächsten Schritt machen.
Weiter, weiter.
Dem trotzen was da kommen mag.
Weiter.
Dankbar sein.
Das ist es, worauf ich mich konzentrieren will.
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