Ich struggle so hart mit Rückmeldungen die ich auf Arbeit erhalte. Einen Hinweis, dass etwas nicht in Ordnung ist oder anders ablaufen muss, nicht direkt als komplette Absage an mich als Person zu sehen fällt mir unheimlich schwer, und entsprechend stehe ich meist ziemlich unter Strom. Sich keine Fehler erlauben, weil diese, egal wie gross oder klein, mich direkt in den Konflikt mit mir selber schicken, und das Erledigen der Arbeit dann komplett verunmöglichen.
Ich weiss nicht recht, wie ich das balanciert kriege, wie ich Rückmeldungen eben als das einordne: Rückmeldungen. Verbesserungsvorschläge, Hinweise, worauf ich gut achten muss, und nicht als ein „du bist scheisse und eigentlich kannst du auch direkt gehen“. Ich weiss nicht, woher dieser kindische Zwang kommt, immer sofort alles hinschmeissen zu wollen, glauben es zu müssen, wenn etwas nicht richtig war oder hätte besser gemacht werden können. Die Einbahnstrasse in meinem Kopf, die von „Das hast du nicht zu 100 so gemacht, wies sein soll“ zu „guess I’ll set myself on fire then“ führt ist so unfassbar gut befahren, dass es mir unmöglich scheint, davon abzukommen.
Aber genau
das muss ich; neue Wege gehen, neue Strassen bauen. Aber noch weiss ich nicht,
wo diese neue Strasse durchführt, weil ich noch nicht weiss, wie ich anders damit
umgehen kann. Was für
Möglichkeiten ich überhaupt habe und was ich damit anstelle.
Den Fehler
einsehen, mich entschuldigen, Notizen machen, damit das nicht wieder passiert –
und emotional? Was mache ich mit der Situation? Wie verhalte ich mich?
Alltagshürden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen