Schatten fallen über mir zusammen, begraben mich mit ihrer Unsichtbarkeit.
Bin ich denn noch, oder weiche ich langsam einer seelenlosen Hülle, ohne Sinn, ohne Wahrnehmung.
Werde ich zum Engel der Hölle, selbstgeisselung in alle Ewigkeit?
Warum kann ich diese Melancholie nicht abschütteln,
warum fürchte ich die Konfrontation so sehr?
Welche Konfrontation?
WELCHE KONFRONTATION?
Konfrontiere dich mit dem Spiegel,
Spiegel aus Tränenglas, aus Mondstein und einer Spur Sehnsucht.
Warum stosst mich ab was ich anziehen will,
warum erweckt das diesen ewigen Sandsturm in mir,
der wütet, der schrecklich wütet und brennt.
Warum fühle ich, als träte ich auf der Stelle,
wo ich doch schon lange keinen Grund mehr hab unter den Füssen?
Keine Füsse, keine Beine, sie sind verschwunden, irgendwann.
Kein Körper, kein Empfinden, nur ein Bewusstsein irgendwo,
irgendwo im dunkelsten Eck.
Warte nicht auf mich, ich habe mich vergessen.
Ich habe vergessen wie man kämpft.
Für was kämpfen? Für was kämpfen?
FÜR WAS DENN BITTE?!
Für was, wen. Wieso?
Lass mich fliehen in fremde Gezeiten,
durch Seidentore, durch Nebelwelten in ein anderes Sein.
Lass mich gehen und halte mich nicht zurück,
vergiss meine verdurstete Seele.
Lass mich nicht alleine hier.
Ich will es rausschreien, will es allen erzählen,
will erzählen um nicht von den Schatten erdrückt zu werden.
Will es überall stehen haben, als Punkt in dem ewigen Strich hier.
Will es überall stehen haben, als Punkt in dem ewigen Strich hier.
Ich will, das die Menschen, die mir etwas bedeuten, wissen, das es mir schlecht geht.
Ich will nicht.
Du chasch es mir immer verzelle - egal was, egal wenn, egal wie. Ich han immer en offes Ohr, en Moment zum lese - ich han dich gern ♥
AntwortenLöschenNever forget...