Donnerstag, 9. März 2017

Sorenari shinken nandesu

Okay, also, mein Kopf produziert mal wieder nur Chaos.
Und ich höre nebenher ein Lied welches ich vor 6 Jahren zuletzt gehört habe,
und das ist krass weil ichs immer noch auswendig kenne.. wow oO

Und noch mehr wow, wenn ich dran denke, dass ich das auf dem Flug nach Rom gehört habe,
und das scHON WIEDER SO LANGE HER IST. Yay.
Das war direkt nachdem ich meinen ersten Freund, Alessandro verlassen hatte.
Man, war das ein Drama.
Die Musik erinnert mich aber vorallem auch an Kevin, von dem hab ich den Song nämlich.
Mit dem hab ich eine Weile lang rumgehangen, vorallem, als ich mit Ale zusammen war.
Er war (ist?) ein Freund von Sybille, mit der ich ja in der FMS war.
Wir haben uns sogar echt gut verstanden, er hat mir immer von seinem Liebeskummer und so erzählt,
aber irgendwann haben wir uns total zerstritten.
Ich weiss gar nicht mehr, warum. Ich glaube, ich hab irgendwas total unsensibles gesagt oder so.
Irgendwie war da auch was mit Facebook, aber ich erinnere mich echt nicht mehr wirklich.
Komische Sache.




Irgendwie ist meine Stimmung grade instabil af,
's sind wahnsinnig kleine Dinge die alles wieder zum Einsturz bringen können.
Die Angst, dass mir von meiner Familie nicht verziehen wird,
ist sehr präsent und beschäftigt mich unheimlich.
Wenn ich so drĂĽber nachdenke, fällt mir eben schon auf, 
dass es seine Berechtigung hatte, dass sie mir immer vorgeworfen haben,
ich sei ein Egoist.
Ich glaube, machmal bin ich auch heute noch viel zu sehr Selbst-Zentriert.
Eigentlich ist ja nur schon die Tatsache, dass ich diesen Blog hier schreibe,
sehr Selbst-Zentriert. Weil geht ja nur um mich.

Andererseits ist der Gedanke auch total dumm,

weil, ich meine, warum sollte ich das denn auch nicht tun?
Vielleicht lieber ohne Mitleser?
Vielleicht lieber gar nicht?
Irgendwie habe ich grade das Gefühl, dass das unter die Kategorie "Grundannahme" fällt.
Dass hier wieder mein Glaubenssatz, dass ich, egal was ich mache, sage, denke,
niemals nie genĂĽgen werde, fĂĽr niemanden.
Generell bin ich aktuell wieder sehr von mir selber entfernt,
und kann nicht wahrnehmen wie ich wirke oder so.
Ich hab MĂĽhe, bei mir zu bleiben und meine GefĂĽhle wahrzunehmen und einzuordnen.
Das ist kompliziert.

Jemand hat mir bei der Frage, was denn einen guten Menschen ausmacht,
geantwortet, dass das jemand ist, der immer fĂĽr andere da ist,
auch wenn es einem selber mal mies geht.
Das beschäftigt mich unheimlich.
Weil, ich weiss nicht.. natĂĽrlich will ich auch ein guter Mensch sein,
und natĂĽrlich spielt es fĂĽr mich eine Rolle, wie andere da denken.
Schliesslich.. ist "guter Mensch" ein Titel, den man sich selber schlecht geben kann.

Genauso wie "schlechter Mensch".
Immerhin wird es ja erst dann zu "gut" oder "schlecht",
wenn es ein anderer Mensch bewundert oder sich dran stört, quasi.
Oder bin ich damit auf dem Holzweg?


FĂĽr mich ist Beispielsweise Lisa der Inbegriff eines guten Menschen.

Das GefĂĽhl habe ich bei ihr ganz intensiv,
und lange Zeit, vermutlich bis heute, war/ist sie mir da ein unheimliches Vorbild.
Und das will durchaus was heissen,
sonst orientiere ich mich ja eher an virtuellen Figuren, haha.

(Und damit meine ich jetzt nicht, dass alle anderen schlechte Menschen sind.
Das war jetzt n Beispiel. ng)


Es ist alles so kompliziert und doof.

Aber ich freue mich aufs TK-Treffen am 17.,
und ich freue mich drauf, Simone und Regula bald wieder zu sehen.
Ja.

Soweit so gut.

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