Sag, was treibt mich
was reibt mich
auf, unter
tausend und einem Stern
schön, fern
unerreichbar
gefühlt nah.
Erklär, was mich zwickt
einem Publikum,
dass nur nickt
und stumm dasitzt
ganz ungewitzt
keine Reaktion zeigt.
Das Publikum bin ich
erkennst du mich?
siehst du mich?
Ich auch nicht,
hab ich doch irgendwo
zwischen Reminder-Apps und so
vergessen, mich zu erinnern
an mich selber.
Kennst du meine Bedürfnisse?
besser als meine Zerwürfnisse
mit der Welt, weil ich nicht passe
nicht erfasse
wo ich falsch liege
weil ich nie genug kriege
Von Rückversicherung.
Sag mir nochmals, dass ich gut bin
versichere mir nochmals, so ohne Sinn
weil es doch nicht hängenbleibt
und mich immer weitertreibt
weil kein gutes Wort
genug ist.
Weil ich eigentlich nichts davon verdiene
kein Fühlen, Hören, keine Sinne
kein Wahrnehmen von Gutem
kein Ende vom Suchen
weil ich, ganzheitlich,
schlecht bin.
Ah, ich bin
vom Thema abgekommen
Es wurde mir
aus der Hand genommen
weil ich mich leiten liess
von dem, was ich fühle.
Stop.
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