Manchmal, wenn wie jetzt gerade, die Welt Zuviel ist, muss ich an die Geschichte "Grosser Lärm" von Kafka denken.
Dieses beklemmende, beengende Gefühl das in mir hochkommt, wenn ich diese Geschichte lese, ist so ähnlich diesem Gefühl an der Welt und ihrer Intensität zu ersticken.
Das hilft mir zwar nicht weiter, aber es bringt mich ein bisschen zum lächeln, weil ich mich ein weiteres Mal in Vergleiche zu bereits vorhandener Literatur flüchte statt selber welche zu erschaffen.
Der Grund, warum ich mit dem, was ich gerne tue, nie weit komme, ist, dass ich mir immer zuerst die Worte anderer ausleihe.
Weil ich es nicht über mich bringe, selber auszuformulieren, was da in mir lebt, oder vielmehr gerade gestorben ist.
Weil ich so erstarrt bin in dieser Lethargie meines Lebens.
Diesem Unberührtsein inmitten von Unberührbaren, die unsichtbare Kaste die mich umgibt.
Mein Leben scheint eine wahllose Aneinanderreihung von Momentaufnahmen,
ein Fotoalbum das vom Wind durcheinandergewirbelt wurde und jetzt von hinten bis vorne keinen Sinn mehr ergibt.
Ein Mensch der schon auf Seite zwei alt und grau ist, müde lächelt neben dem energiegeladenen Strahlen eines zweijährigen.
Und irgendwo in der Mitte, wo der Leim noch nicht ganz getrocknet, geht es jetzt nicht mehr weiter weil alles zusammenklebt,
und die letzte augenblickliche Darstellung dieses Durcheinander meines Lebens ist ein überbelichtetes, leeres Bild, das mir geradezu in die Seele zu starren scheint.
Ich bin müde und traurig.
I feel lost
quite unattached,
somehow I only
ghost around here.
I feel cold
strangely little,
with a heavy heart,
and thoughts to fiddle
I feel alone
while being fed up,
with people and mostly
with me.
Teary words,
right screaming
from my soul,
wonderful hurting nessesity.
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