Ich habe mal ein Gedicht geschrieben das sich um den Satz "Wo alles fliesst, da nichts bleibt" dreht.
Diesen sehr merkwürdigen Satz hat mir Vincent (aka madman) vorgegeben, weil er mich provozieren und damit aufziehen wollte, dass ich eben NICHT zu jedem x-beliebigen Thema was schreiben kann.
Ich konnte.
Bitch.
An dieses Gedicht muss ich aktuell oft denken,
weil es sich so anfühlt, als wären die Ansätze dieses Gedichtes nun zu Stein erstarrt.
Als wäre ich zu Stein erstarrt.
Und so warte ich auf ein zeichen, das nicht kommt, bis ich es selber an den Himmel zeichne.
Ich roste vor mich hin.
{Traum}Raum
Ich warte hier und sitze,
in meiner kleinen
Welt,
ein Hauch Melisse,
der die Dunkelheit
erhellt.
Darling Darling oh
sag mir doch
die Welt da draussen
dreht sie sich
noch?
Bin ich vielleicht hier
längst gestorben
in meiner Bananenmatrix
einfach so
verdorben.
In meinem Glaskugel
universum
in meinem eignen Kopf
wo keiner vergebens
auf gar nichts
hofft.
Ich sitze hier und warte
auf schönere
lebenswertere Tage
auf ein kleines
Zeichen
es würd mir doch
schon reichen
Ich warte und setzte
Staub an
so seie glücklich
wer noch Staub wischen kann
Wer noch die überhand
behält
und nach draussen tritt
und sich nicht verstellt
Mein Gesicht das du siehst
ist eigentlich
gar nicht was in mir fliesst
es ist die Maske aus Staub
sie ist blind und sie
ist taub
Ich hab verstanden
wie die Welt so geht
wie sie sich nur
mit Marionetten
weiter dreht
Und so sitze ich noch immer
hier drinnen
und während meine Maske geht
steht
erlebt
setzt mein Sinnen
weiter Sternen-Staub
an.
Bereitet sich vor
bis meine Seele
endlich weiter
gehen
kann.
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