Ich habe einen Feind.
Wir kennen uns schon sehr lange, er und ich,
quasi mein ganzes Leben lang.
Er lebt in mir, er ist ich, in grossen Teilen,
und er steht mir oft ganz furchtbar im Weg.
Wir sind schon ganz weit gekommen zusammen,
und Teile von ihm sind sicherlich ehrenswert und schön,
aber leider neigt er dazu, völlig zu übertreiben und alles und jeden zu verurteilen,
der nicht seiner Meinung ist.
Die Selbstlosigkeit.
Der Trieb niemals (wieder) egoistisch zu sein.
Das erst dann zufrieden ist, wenn ich tatsächlich für jemand anderen sterben kann.
Das erst dann zufrieden ist, wenn ich der ultimative selbstlose Mensch geworden bin,
der sich selber komplett aufgegeben hat.
Wenn ich es aufgegeben habe, mich um mich selber zu kümmern und stattdessen alle Ressourcen für andere nutze und aufbrauche.
Meine Betreuerin, meine Ex-Betreuerin mein ich, hat ihn mal den "Teufel im Engelspelz" genannt,
der es ziemlich drauf hat, mir vorzugaukeln, dass sein Weg der einzig richtige ist.
Ein guter Mensch sein.
Was ist das denn?
Wie ist man das?
Kann man denn überhaupt gut zu anderen sein, ohne gut zu sich selber zu sein?
Oder verfälscht dass dann die eigenen Motive und macht einen zu einem Doppelmoralisten?
Diese ultimative Selbstlosigkeit hat geschrieben.
Und ich hab die Worte aufgenommen.
Ich weine und lache, wenn ich es im nachhinein lese.
Weil es so verdammt richtigdummgutschlechtverwirrend ist.
(Und wenn es hart nach "Not be defeated by the rain" von Miyazawa klingt dann liegt das dran, dass ich beim Lesen dieses Werkes daran erinnert wurde, dass er rechtnichtrecht hat)
The noble heart
Being entirely
a peoples person
outgoing and
countin' myself last
in almost every other
thing
and always reevaluate
my past
A person whom the
world is
proud of
who is hailed
kind
Someone who leaves
the smallest of
footprints
to temptations
is blind
Someone who
gives and gives
without
ever to
take
someone who
is willing to greet
misfortune
for someone else
sake
The noble heart, it is
a burden
and if it isn't
I'm not kind enough
it requires withstanding
feelings, to be soft while
being though.
Help them overcome
their fears
without being
remembered, be minded
live and act
following the mantra
"time cannot be rewinded."
Not being remembered
staying in
shadows
that's what the noble
heart is
in helping others
and work itself to the bone
that's where it finds
bliss.
Sacred heart of true
kind nature
of understanding whats
life about
chain yourself and
your desires
not being greedy nor
loud.
And once death
grips its
being
it will stil
not rest.
Even while dying it always
tries
for others to
give
its best.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen