Der Name dieses Manga ist "Die Sicht der Dinge" und verdammt sei ich wenn das nicht absolut den Nagel auf den Kopf trifft.
Ich bin kein japanischer Schuljunge dessen Eltern sich getrennt haben, der mit den Nachwehen des Krieges aufwächst, ich bin in keinem Leichtathletikclub um die Gedanken, die zu gross für mich sind, wegzulaufen, ich hab' keine Mutter die mich verlassen und eine neue Familie gegründet hat.
Und doch spricht mir der Protagonist dieses Buches emotional aus der Seele.
Ich erinnere mich an meinen Vater.
An meinen pflichtbewussten, hart arbeitenden, vernagelten, unbeholfenen, belesenen, lieben, naiven, wohlwollenden, realitätsfremden, niedlichen, komplizierten Vater.
Es wär alles so viel einfacher wenn er einfach ein Arsch wäre, dann könnte ich ihn in aller Ruhe verabscheuen.
Aber das ist er nicht, er ist ein Idiot, ja, aber eben nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil ers einfach nicht besser weiss.
Es ist zum verzweifeln.
Ugh.





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